Abrlecker UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Böhme seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Kirsten Kropf seit 15.9.2025 | Prokura |
Niklas Dirks seit 27.1.2025 | Prokura |
Jörn Herbert Bachmann seit 21.12.2017 | Prokura |
Heinz-Jörg Ehntholt seit 21.12.2017 | Prokura |
Hans Peter Schneider seit 25.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M3B GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023M3B GmbHDie M3B GmbH ist seit dem 01.01.2018 am Markt aktiv. Sie geht aus der früheren Großmarkt Bremen GmbH hervor, auf die zu diesem Datum der Geschäftsbetrieb Messe Bremen & ÖVB-Arena der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH überführt wurde. Der Firmenname M3B ist bewusst "neutral" gehalten - nach außen wird primär über die bestehenden Dach- bzw. Veranstaltungsmarken der drei Geschäftsfelder • GROSSMARKT BREMEN • BREMER RATSKELLER - Weinhandel seit 1405 • VERANSTALTUNGEN (MESSE BREMEN, CONGRESS BREMEN, ÖVB-Arena und M3B-Spezialmärkte) kommuniziert. Symbolisch soll der Firmenname zum Ausdruck bringen, dass die Gesellschaft die Themenfelder "Messen, Märkte, Menschen" an drei Standorten in Bremen bearbeitet. "Mittendrin" lautet der neue Claim in der Vermarktung. Gleichwohl wird sukzessive auch der Firmenname selbst in der Region bekannt gemacht, um sich als Akteur im öffentlichen Raum zu etablieren, als Netzwerker zu wirken und um in den nächsten Jahren eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen. Die drei Geschäftsfelder werden unterstützt durch die ZENTRALEN UNTERNEHMENSFUNKTIONEN, die eine vierte organisatorische Einheit bilden. 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Der Gesellschaftszweck der M3B GmbH lautet: • Der Betrieb des Großmarktes ("Frischezentrum") für den Absatz von Erzeugnissen der Landwirtschaft und des Gartenbaus und sonstiger Waren. • Der Betrieb von Kleinmärkten, Wochenmärkten, Spezialmärkten sowie Jahrmärkten. • Der Handel mit deutschem Wein und Sekt unter Handelsmarke "Bremer Ratskeller" sowie die Vermietung, Nutzung und Verwaltung der überlassenen Räumlichkeiten innerhalb des denkmalgeschützten, historischen Bremer Rathauses unter Beachtung der besonderen Auflagen als anerkannte UNESCO-Welterbe Stätte. • Die Akquisition und Durchführung von Messen, Kongressen, Tagungen, Ausstellungen und Veranstaltungen aller Art, insbesondere auf dem Gebiet der Unterhaltung, der Kultur, des Sports, des Tourismus und der sonstigen Freizeitgestaltung. • Der Betrieb von Veranstaltungs- und Gastronomieeinrichtungen sowie deren Weitervermietung oder Verpachtung. • Die Erledigung von Aufgaben für das Teilsondervermögen Veranstaltungsflächen der Stadt Bremen (TSVV) im Rahmen von Geschäftsbesorgungen. • Die Errichtung und der Betrieb eines Gründungszentrums im Bereich der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft. Die M3B betreibt angewandte Wirtschaftsförderung: Sie schafft Anlässe, durch die Gäste in die Stadt bewegt werden. Mit ihren Marken wird aktiv positive Aufmerksamkeit auf die Destination Bremen gelenkt - überregional, national und auch international. Über attraktive und aufmerksamkeitsstarke Events mit Thementiefe und überregionaler Medienresonanz gilt es, das Image Bremens als lebendige und lebenswerte Großstadt sowie als Oberzentrum der Metropolregion zu schärfen. Konkrete Zielsetzung ist es, im Sinne der Bremer Tourismusstrategie materielle und immaterielle regionalwirtschaftliche Effekte am Standort zu erzielen und bei der Steigerung der Marktanteile im Tages-, Übernachtungs- und Geschäftsreisetourismus (Übernachtungszahlen) spürbar mitzuwirken. Zudem sollen ausdrücklich auch für die Bremerinnen und Bremer Angebote für den Endverbrauch ("B2C") erlebbar gemacht werden und gleichermaßen Tagesgäste aus der Region angezogen werden. Dadurch wird der ortsansässige Dienstleistungssektor nachhaltig gestärkt - insbesondere Hotellerie, Gastronomie, (technische) Messeservices und Handel. Im Jahr 2019 wurden zudem die Glocke Veranstaltungs-GmbH und die Musikfest Bremen gGmbH von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH gesellschaftsrechtlich auf die M3B übertragen. Beide Gesellschaften stehen für deutschlandweit renommierte Veranstaltungen und somit in einer guten Verbindung zu den Aktivitäten der Muttergesellschaft. Die M3B GmbH ist an vier Gesellschaften beteiligt. Darüber hinaus ist der M3B per Geschäftsbesorgung die Aufgabe übertragen worden, das Messe- und Veranstaltungszentrum Bürgerweide, welches im Eigentum des Teilsondervermögen Veranstaltungsflächen (TSVV) steht und von der M3B angemietet wird, technisch zu unterhalten und die Infrastruktur stetig weiterzuentwickeln. Geschäftsfeld Großmarkt Die M3B betreibt den GROSSMARKT BREMEN (jenseits des Markennamens wird das Gelände am Waller Freihafen als "Frischezentrum" bezeichnet und ist in der Stadt auch so ausgeschildert). Grundsätzlich soll die Marke GROSSMARKT BREMEN hinsichtlich der Attraktivität und Beliebtheit verstärkt als ein "Asset" Bremens in die öffentliche Wahrnehmung transportiert werden. Das profitable Geschäft muss dauerhaft gesichert werden. Die M3B betreibt den GROSSMARKT BREMEN ("Frischezentrum") auf dem 16,3 Hektar umfassenden Gelände in der Bremer Überseestadt - den alten Hafenrevieren. Davon sind 5,5 Hektar mit Hallen überbaut und überwiegend Großhändlern zur Anmietung angeboten. Im Durchschnitt des Jahres 2023 waren es 84 Mieter auf rund 47.000 m 2. Die Mieten und Benutzungsentgelte im Frischezentrum sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen, da die Nachvermietung der ehemaligen durch Greenyard genutzten Halle mittlerweile umgesetzt ist. Geschäftsfeld Ratskeller Der BREMER RATSKELLER - Weinhandel seit 1405 ist das geschichtsträchtige Geschäftsfeld der M3B: Mit seinem seit über 600-jährigem Bestehen ist er einer der ältesten Weinkeller Deutschlands - im UNESCO-Welterbe Bremer Rathaus. Die M3B ist stolz, den traditionellen Weinkeller betreiben zu dürfen und das weltweit größte Sortiment deutscher Qualitäts- und Prädikatsweine im Angebot zu haben. Mit dem Bewusstsein für das große Erbe setzt die M3B in diesem Geschäftsfeld die Jahrhunderte alte Weinhandelstradition in Bremen fort. Der Bremer Ratskeller pachtet seit 2012 eine Lage im "Erdener Treppchen" in der Gemeinde Erden an der Mosel. Mit der Pacht wird der ortsansässige Förderverein Römerkelter Erden e.V. unterstützt, der vor Ort ein 1.700 Jahre altes Kelterhaus als Kulturdenkmal erhält. Der Wein wird als "Senatswein" vermarktet, der Verkaufserlös geht an den Martinshof. Geschäftsfeld Veranstaltungen (MESSE BREMEN; CONGRESS BREMEN, ÖVB-Arena und M3B-Spezialmärkte Unter dem Dach des Geschäftsfeldes VERANSTALTUNGEN werden Messen, Kongresse, Fachveranstaltungen, Spezialmärkte, Flohmärkte, Sportveranstaltungen, Shows, Konzerte, Comedy und weitere Events angeboten. "Messe und Kongressstadt Bremen"- verfolgt die Vision, dieses Attribut in der Wahrnehmung der Stadt nach außen und innen zu festigen. Über ihre Aktivitäten unter den heutigen Marken MESSE BREMEN und CONGRESS BREMEN hat Bremen in den letzten über 20 Jahren hierfür eine deutliche Entwicklung genommen und soll diese nach dem Re-Start nach der Pandemie perspektivisch fortsetzen. Vor diesem Hintergrund gilt es, Messe- und Kongressgeschäfte als besondere Stärken des Landes Bremen noch konsequenter zu kommunizieren und auch die digitalen Reichweiten zu stärken. Die Bereiche "Eigenveranstaltungen" mit ihren Veranstaltungsmarken haben dabei den Anspruch, stets profilbildend für die Stadt und das Unternehmen zu sein. Der Bereich "Gastveranstaltungen" soll entscheidender Wachstumstreiber sein. Die Optimierung des Managements der Hallenkapazitäten ("Slots") ist erfolgskritisch und Teil der grundsätzlichen strategischen Überlegungen. Die Ausrichtung aller Entscheidungen wird noch konsequenter entlang der jeweiligen Deckungsbeitragserwartung für die Nutzung von Hallenkapazitäten erfolgen müssen. Neben den drei operativen Geschäftsfeldern weist die M3B eine vierte Berichtseinheit aus, die kaufmännischen "zentralen Unternehmensfunktionen". Diese setzen sich mit Stand zum Jahresende 2023 aus den Bereichen Finanzen & IT, Personal & Controlling, dem Gebäudemanagement, und Marketing & Kommunikation zusammen. Hinzu kommt als Stabsstelle der kaufmännischen Geschäftsführung die interne Revision. 2. Ertragslage Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern:
3. Finanzlage In 2023 war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt, um alle Verbindlichkeiten gemäß ihren Fälligkeiten zurückzuführen und den Geschäftsbetrieb ordnungsgemäß abzuwickeln. Die Liquidität wurde durch den Gesellschafter sichergestellt, d.h. die M3B hat zur institutionellen Förderung von der FHB zusätzlich Mittel aus dem temporären Cashmanagement der FHB erhalten. 4. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist in 2023 nach den gesetzlichen Bestimmungen für Abschreibungen vermindert worden. Im Geschäftsjahr sind Investitionen in Höhe von T€ 1.720 (Vorjahr: T€ 895) vorgenommen worden. Davon entfallen T€ 333 auf ein digital steuerbares Lichtsystem im Ratskeller, T€ 387 auf ein Online-Ticketing-System für Veranstaltungen und T€ 331 auf die Verbesserung hybrider Veranstaltungsformate im Kongress-Bereich. Das Kapital der Gesellschaft ist ausreichend und konnte im Geschäftsjahr den Jahresverlust vollumfänglich abdecken. Das Anlagevermögen ist durch langfristige Darlehen finanziert, die ausreichend besichert sind. Das vorhandene Vermögen ist betriebsnotwendig und wird zweckentsprechend eingesetzt. Die Vermögens- und Finanzlage der M3B hat sich nach den pandemiebedingten Vorjahren wieder stabilisiert. Die Ertragslage konnte in dem Geschäftsfeld Ratskeller verbessert werden. 5. Ausblick, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung a.) Strategische Unternehmensentwicklung Die M3B betreibt den GROSSMARKT BREMEN auf dem 16,3 Hektar umfassenden Gelände in der Bremer Überseestadt - den alten Hafenrevieren. Davon sind 5,5 Hektar mit Hallen überbaut und Großhändlern zur Anmietung angeboten. Im Durchschnitt des Jahres 2023 waren es 84 Mieter auf rund 47.000 m 2. Diese bedienen regelmäßig rund 3.000 Geschäftskunden, die wiederum 1,5 Millionen Endverbraucher im Umkreis von 100 Kilometern mit frischen Lebensmitteln versorgen. Über 500 Personen haben ihren Arbeitsplatz auf dem Großmarktgelände. Grundsätzlich soll die Marke GROSSMARKT BREMEN hinsichtlich der Attraktivität und Beliebtheit verstärkt als ein "Asset" Bremens in die öffentliche Wahrnehmung transportiert werden. Das profitable Geschäft muss dauerhaft gesichert werden. Strategische Zielsetzung ist es, mit der vorhandenen Infrastruktur des Frischezentrums sehr gute Rahmenbedingungen für Unternehmen aus dem Bereich Nahrungs- und Genussmittel und Handelsunternehmen zu bieten und somit eine hohe Versorgungsqualität in Bremen und im Umland zu ermöglichen. Des Weiteren werden durch die M3B unter der Marke GROSSMARKT BREMEN jährlich über 4.000 Wochenmarkttage an derzeitig 36 Standorten in Bremen, Bremerhaven sowie "umzu" organisiert, die das Unternehmen zu einem der größten Marktveranstalter in Norddeutschland machen. Das Geschäft mit den Wochenmärkten bewegt sich deutschlandweit in einer sehr herausfordernden Marktumgebung. Die M3B tritt an, gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren der Stadt die Attraktivität der Wochenmärkte weiter zu steigern und somit aktiv die Stadtentwicklung zu unterstützen. Die M3B betreibt als zusätzliches Projekt seit November 2021 im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation das Projekt Hanse Kitchen an den Standorten Bürgerweide (in der in der ÖVB-Arena verorteten eigenen Gastronomieeinheit BECK'STAGE) sowie in der "Alten Schnapsfabrik" in der Neustadt als Gründerzentrum für Start-Ups aus dem Bereich der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft. Dieses Projekt wird bis Ende 2024 in den Food Hub überführt und dann unter enger Anbindung an die M3B an anderen Standorten weiterentwickelt. Strategische Zielsetzung des BREMER RATSKELLER - Weinhandel seit 1405 mit seinen beiden Bereichen Weinhandel und Repräsentation ist ein vorrangig organisches Wachstum von Umsatz und Ergebnis. Damit einher geht ein stetig zunehmender Marketingeffekt als Beitrag zu den tourismusstrategischen Zielen Bremens. Es wird weiterhin mit dem einzigartigen Markenversprechen gepunktet, absolutes Vertrauen in die Auswahl und Qualitätsgarantie des Bremer Ratskellermeisters haben zu können. In der Tourismusstrategie Bremens steht der Ratskeller für die Profilthemen "Kulturelles Erbe" und "Genusskultur" - Touristen und Tagesbesucher sollen noch besser erreicht werden: Bremen als Genuss-Stadt. Kellerführungen finden mit weiter entwickelten Konzepten wieder auf hohem Niveau statt und werden überregional vermarktet. Außenbereiche rund um den Ratskeller sollen intensiv für den Ausschank und eine damit verbundene bessere Sichtbarkeit des Bremer Ratskeller Weinhandels genutzt werden - auch, um den Nachteilen fehlender Außenwerbungsmöglichkeiten und Einbindung in touristische Laufwege der Verkaufsfiliale auszugleichen. Das Geschäftsfeld Bremer Ratskeller soll insgesamt wachstumsorientiert und zukunftssicher aufgestellt werden, wozu auch die Optimierung aller logistischen Abläufe gehört. Die erfolgreiche Etablierung eines Weinsortiments im Lebensmitteleinzelhandel soll weiter ausgebaut werden, dazu werden Gespräche mit potentiellen Neukunden geführt. Auch die Darstellung des Angebots im Online Shop wird weiter verkaufsfördernd optimiert. Zudem sollen die neu geschaffenen Möglichkeiten zur Durchführung von Veranstaltungen im Keller zunehmend genutzt werden. "Messe und Kongressstadt Bremen" - verfolgt wird die Vision, dieses Attribut in der Wahrnehmung der Stadt nach außen und innen zu festigen. Über ihre Aktivitäten unter den heutigen Marken MESSE BREMEN und CONGRESS BREMEN hat Bremen in den letzten über 20 Jahren hierfür eine deutliche Entwicklung genommen und soll diese nach dem Re-Start nach der Pandemie perspektivisch fortsetzen. Vor diesem Hintergrund gilt es, Messe- und Kongressgeschäfte als besondere Stärken des Landes Bremen noch konsequenter zu kommunizieren und auch die digitalen Reichweiten zu stärken. Die Bereiche "Eigenveranstaltungen" mit ihren Veranstaltungsmarken haben dabei den Anspruch, stets profilbildend für die Stadt und das Unternehmen zu sein. Der Bereich "Gastveranstaltungen" soll entscheidender Wachstumstreiber sein. Die Optimierung des Managements der Hallenkapazitäten ("Slots") ist erfolgskritisch und Teil der grundsätzlichen strategischen Überlegungen. Die Ausrichtung aller Entscheidungen wird noch konsequenter entlang der jeweiligen Deckungsbeitragserwartung für die Nutzung von Hallenkapazitäten erfolgen müssen. Sowohl im Eigen- als auch im Gastveranstaltungsgeschäft wird ein Schwerpunkt auf das Kongressgeschäft gelegt. Hierfür ist die neue Marke CONGRESS BREMEN an den Markt gebracht worden - auf ihr soll in enger Kooperation mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ("Bremen Convention Bureau") ein Schwerpunkt liegen, um sich national und international zu beweisen und um im grundsätzlich ertragreichen - aber schwer umkämpften - Kongressmarkt perspektivisch wieder punkten zu können. Die Bremer Tourismusstrategie stellt die Kongresswirtschaft in ihren Mittelpunkt. M3B und WFB arbeiten bei der Akquisition, Umsetzung und Abwicklung von Kongressen und Tagungen eng zusammen. Zur Umsetzung dieses Schwerpunktes wurde am 01.01.2024 das CCB durch die M3B vollständig übernommen, um zukünftig die Belegung der Räumlichkeiten unabhängig von Dritten steuern zu können. Einzelne Veranstaltungen sollen sinnvoll um digitale Angebote für zusätzlichen Kundennutzen ergänzt werden. Als "hybrid" zwischen Präsenz und virtuellen Anteilen sollen sie ihre Position im Markt ausbauen, auch mit unterjähriger Bespielung. In hybride Veranstaltungsformate wird investiert, hierfür stehen Fördermittel aus einem EU-Programm ("REACT") zur Verfügung. Rein digitale Formate werden nicht erarbeitet. Der Bereich ÖVB-Arena bewirtschaftet die bedeutendste Halle im Nordwesten - vom niederländischen Grenzgebiet und Ostfriesland im Westen, Münster im Süden bis vor die Tore Hamburgs im Osten bei einem Einzugsgebiet von 9,6 Millionen Menschen - mit Strahlkraft und einem Angebot von entsprechend deutlich überregionaler Attraktivität. Sie ist Teil des Images der Stadt, als führende "Venue" ihrer Größenklasse für Show, Sport, Kultur und Business - dieses Selbstverständnis gilt es weiter in das tägliche Geschäft zu operationalisieren. Für die Musikstadt Bremen ist die ÖVB-Arena unverzichtbarer Bestandteil, der auf hohem Niveau weiterentwickelt werden muss. Der Sport soll eine noch stärkere Rolle bekommen. Die ÖVB-Arena bietet sich mit ihren Netzwerken und Möglichkeiten bestens für die Zielsetzung an, Sport, Gesellschaft und Wirtschaft in und für Bremen zusammen zu führen und das Anliegen zu unterstützen, Bremen als Sportstadt in Deutschland zu profilieren. Hieran wird weiter aktiv gearbeitet. Die SIXDAYS BREMEN (veranstaltet durch die Beteiligungsgesellschaft ESN) sind dabei die bedeutende Sport-Marke für den Standort, in der weltweit einzigarten Kombination aus Bahnradsport und Party als identitätsstiftende "zweite fünfte Jahreszeit" neben dem Freimarkt unbedingt erhaltenswert - als positive Marke und jahrzehntelange Erfolgsgeschichte, auf die Bremen stolz sein kann und darf. Aufgrund der Pandemie mussten die SIXDAYS BREMEN in den letzten drei Jahren pausieren und erleben einen erfolgreichen Re-Start in 2024. Das breite Portfolio an Sportarten zeigt immer wieder, wie sehr die ÖVB-Arena für Bremen als Stadt des Hallensports steht - und wie groß das Potential noch ist. Die SIXDAYS BREMEN sind hierbei die imageprägenste Veranstaltung. Die M3B-Spezialmärkte wie z.B. der Schlachtezauber, runden das Bild in der Stadt mit wirtschaftlich erfolgreichen Veranstaltungen ab. b.) Geschäftsentwicklung Die M3B GmbH ist seit dem 01.01.2018 am Markt. Der Firmenname M3B ist bewusst "neutral" gehalten - nach Außen wird primär über die bestehenden Dach- bzw. Veranstaltungsmarken der Geschäftsfelder kommuniziert: GROSSMARKT BREMEN, BREMER RATSKELLER - Weinhandel seit 1405, Veranstaltungen (MESSE BREMEN, CONGRESS BREMEN, ÖVB-Arena und M3B-Spezialmärkte). Die M3B möchte für Bremen "Märkte erobern". In den jeweiligen Einzelmärkten, in denen die Gesellschaft agiert, besteht der klare Anspruch führend und ökonomisch erfolgreich zu sein. Somit soll dazu beigetragen werden, dass sich die Stadt weiter als das nordwestdeutsche Oberzentrum profilieren kann. Um diese Aufgaben zu erfüllen, bietet die M3B die passenden Plattformen und Verbindungen über fast alle Branchen hinweg - für Veranstalter, Aussteller, Marktbeschicker und deren Kunden. Die M3B agiert selbst als wesentlicher Bestandteil in den Netzwerken der Stadt für Wirtschaft, Kultur und Sport. Die M3B betreibt angewandte Wirtschaftsförderung: Sie schafft Anlässe, durch die Gäste in die Stadt bewegt werden. Mit ihren Marken wird aktiv positive Aufmerksamkeit auf die Destination Bremen gelenkt - überregional, national und auch international. Über attraktive und aufmerksamkeitsstarke Events mit Thementiefe und überregionaler Medienresonanz gilt es, das Image Bremens als lebendige und lebenswerte Großstadt sowie als Oberzentrum der Metropolregion zu schärfen. Konkrete Zielsetzung ist es, materielle und immaterielle regionalwirtschaftliche Effekte am Standort zu erzielen und bei der Steigerung der Marktanteile im Tages-, Übernachtungs- und Geschäftsreisetourismus (Übernachtungszahlen) spürbar mitzuwirken. Zudem sollen auch für die Bremerinnen und Bremer Angebote für den Endverbrauch ("b2c") erlebbar gemacht werden und gleichermaßen Tagesgäste aus der Region angezogen werden. Dadurch wird der ortsansässige Dienstleistungssektor nachhaltig gestärkt - insbesondere Hotellerie, Gastronomie, (technische) Messeservices und Handel. Die Geschäftsfelder und Produkte der M3B stehen für das klare Profil und die Kernbotschaften der Stadt im Sinne der Tourismusstrategie Bremens (gezielter Imageaufbau "eines genussvollen Städteerlebnisses in Bremen"). Die M3B ist wesentlicher Bestandteil dieser Tourismusstrategie und wirkt aktiv an deren Umsetzung mit. 6. Risikomanagement, Risikobericht Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und die damit verbundenen allumfassenden Unsicherheiten und Preissteigerungen sowie unsichere Auswirkungen auf die Energieversorgung bestehen weiterhin. Der Arbeitsmarkt hat sich als Folge der Krisen massiv gewandelt, die Fluktuation ist relativ hoch, Nachbesetzungen sind herausfordernd, Kosten steigen deutlich. Die aus dem Verkauf des "LEH-Grundstücks" geplanten Erlöse in Höhe von rund 5,9 Mio. € können nicht in das operative Liquiditätsmanagement einfließen. Für den Fall, dass Bremen nicht fristgerecht Baurecht schafft, besteht ein Rücktrittsrecht, das bis Ende Februar 2025 ausgeübt werden kann. Die im Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024 angenommene Ertragsbuchung des kompletten Verkaufserlöses bleibt ein Thema des Risikomanagements. Innerhalb des zentral organisierten Risikomanagement erfolgt eine regelmäßige Aktualisierung durch Abfrage der relevanten Risiken in den Fachbereichen/Abteilungen. Hierbei werden neben den Risiken auch bereits umgesetzte oder geplante Maßnahmen zur Risikoreduzierung/-vermeidung berücksichtigt. Sowohl die Risiken als auch die Gegenmaßnahmen werden über diverse Faktoren (Schadenshöhe, Eintrittswahrscheinlichkeit etc.) gewichtet und zu einer Risikomatrix zusammengefasst. In der Risikomatrix wird dabei auch Bezug auf die Gegenmaßnahmen Bezug genommen um die Risikoreduzierung zu veranschaulichen. Besondere Positionen des Risikomanagements sind: • die Hallen des Frischezentrums, die nach 20 Jahren höhere Instandhaltungskosten verursachen könnten. Größere Reparaturen könnten zukünftige Ergebnisse außerordentlich belasten. Dafür ist auch eine personelle Ergänzung im Gebäudemanagement des Großmarktes vorgesehen. • IT-Risiken Kompletter Ausfall der IT-Infrastruktur durch Eindringen und Durchsetzung mit Viren/Trojaner/Verschlüsselungserpressung o.ä., es bestehen hier unterschiedliche Absicherungssysteme und Versicherungen aber aufgrund der z.T. schnell fortschreitenden Entwicklungen auf diesem Sektor muss ein verbleibendes Restrisiko generell berücksichtigt werden. • Entwicklung Energiekosten Die starke Volatilität bei den Energiekosten für Gas und Strom stellt auch für die M3B ein relevantes Risiko dar. Entsprechende Maßnahmen, soweit umsetzbar, wurden unternehmensweit bereits seit Beginn der Problematik Anfang 2022 umgesetzt. Die weiteren Entwicklungen auf dem Energiemarkt werden entsprechend eng beobachtet um ggfs. Anpassungen hieran rechtzeitig umsetzen zu können. 7. Prognosebericht Wirtschaftliche Zielsetzung ist es, mit den Veranstaltungsformaten, Flächenvermietungen und Weinhandelsprodukten perspektivisch einen stetig anwachsenden Ergebnisbeitrag zu erzielen. Verfolgt wird das Ziel, mit den Produkten ökonomisch erfolgreich zu sein - um damit eine relative Unabhängigkeit von öffentlichen Zuschüssen zu erreichen, die benötigt wird, um in hoher Eigenverantwortung attraktive und spannende Märkte erobern zu können. Der Umsatz der Gesellschaft muss Jahr für Jahr neu von den Beschäftigten durch Agieren am freien Markt erarbeitet werden. Die Belegschaft kämpft mit großem persönlichem Einsatz für die Ziele und für ihre jeweiligen Produkte und stellt sich aktiv in den Dienst der Stadt. Im Selbstverständnis der Mitarbeitenden der M3B ist fest verankert, eben "immer einen Tick mehr Service bieten zu wollen als anderswo", um somit in klarer Ausrichtung auf Kundinnen und Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Die hohe intrinsische Motivation stellt einen besonderen Wert für die M3B und die Stadt Bremen dar. Der Stand des Verkaufsprozesses des LEH-Grundstücks ist weiterhin ein wesentlicher Punkt des Risikomanagements. Die Ertragsbuchung von 5,9 Mio. € kann erst im Jahr 2025 erfolgen, da sich das Rücktrittsrecht des Käufers verlängert. Die M3B muss sich ebenfalls darauf einstellen, das Grundstücksgeschäft im Februar 2025 ggf. rückabwickeln zu müssen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird im Rahmen der Risikobewertung durch die Geschäftsführung mit 20 % angenommen. Hierfür gilt es Liquidität vorzuhalten. Das bisher hierfür angenommene Instrument des regulären Cashmanagements steht dafür jedoch aus formalen Gründen nicht zur Verfügung. Die erforderliche Liquidität wurde bislang über die ausgleichenden Instrumente des regulären Cashmanagements (RCM, Kreditlinie 3,15 Mio. €) sichergestellt. Das zusätzliche Instrument des temporären Cashmanagements (Kreditlinie: 2,0 Mio. € für durch Corona bedingte Spätfolgen) ist mittlerweile ausgelaufen, es wurde während der Laufzeit auch nicht in Anspruch genommen. In gleicher Höhe hat die M3B den bereits eingezahlten Grundstücksverkaufserlös im RCM hinterlegt, so dass sie sich letztendlich ihr eigenes Geld über den Kredit wieder abgerufen hat (und deshalb auch keinen Zinsaufwand hatte, sondern Zinsertrag erzielte). Die M3B wird nach Auslaufen der Kreditlinie des Finanzierungsinstruments RCM ab 01.01.24 auch weiterhin mit diesem Geld arbeiten müssen. Die M3B tritt jetzt in Gespräche zur Absicherung über einen Kredit bei einer Geschäftsbank ein. Die M3B wird den Betrieb des Congress Centrum Bremens (CCB) zum 01. Januar 2024 in Eigenregie übernehmen und verfolgt mit dieser Aufgabenerweiterung konsequent ihre Unternehmensvision, mit den Marken MESSE BREMEN und CONGRESS BREMEN die führende Stellung Bremens als Messe- und Kongressstadt in Nordwestdeutschland auszubauen. Für diesen wesentlichen Geschäftsvorfall laufen die operativen Vorbereitungen. Für den Start wurden mehrere Verträge mit dem erforderlichen Personal abgeschlossen, weitere Positionen folgen sukzessive. Der langjährige Vertrag über die gastronomische Bewirtschaftung an der Bürgerweide mit dem Brauereikonzern AB Inbev läuft Mitte 2024 aus, eine Verlängerungsoption besteht nicht mehr. Gleichermaßen endet damit auch der Betreibervertrag mit dem von AB InBev eingesetzten Caterer geschmackslabor messe- und eventcatering GmbH. Die M3B hat alle strategischen Optionen zur Weiterentwicklung des Gastronomiegeschäftes eruiert. Die Ausschreibung wurde im 1 Quartal 2024 abgeschlossen. Im zentralen kaufmännischen Bereich setzt die M3B unter anderem ihre Digitalisierungsmaßnahmen fort: Veranstaltungs- und Logistikprozesse, das Schaffen von hybriden Angeboten als Zusatznutzen für die Kundinnen und Kunden, Wissensmanagement und IT-Sicherheit stehen dabei beispielsweise im Vordergrund. Umgesetzt wird der Einsatz eines eigenen Ticketing Systems für Veranstaltungen und Kellerführungen, mit dem auch das Besuchermanagement insgesamt optimiert werden soll. Die konsequente Fortführung dieser Projekte wird als erfolgskritischer Faktor hinsichtlich zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit gesehen. Das Gewinnen und Binden von Personal bedarf der Herausstellung der M3B zu einer attraktiven Unternehmensmarke in der Region. Die M3B tritt allerdings gezielt in erster Linie nach Außen durch die einzelnen Marken auf, weniger mit dem Firmennamen. 8. Forschung und Entwicklung Die M3B GmbH erbringt keine Forschungs- und Entwicklungsleistungen.
Bremen, den 7. Juni 2024 M3B GmbH gez. Hans Peter Schneider gez. Ingo Gösling BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023M3B GmbH, Bremen Amtsgericht Bremen, HRB 4761I. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der M3B GmbH, Bremen, (im Folgenden: M3B GmbH) ist aufgrund der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die M3B GmbH wurde zum 01.01.2018 neu aufgestellt. Sie geht aus der früheren Großmarkt Bremen GmbH hervor, auf die zu diesem Datum der Geschäftsbereich MESSE BREMEN & ÖVB-Arena der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen eines "Asset Deals" übernommen wurde. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen nicht geändert. Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB ausgegangen worden, da weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten dem entgegenstehen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich aus der Bewertung der Bremer Ratskeller GmbH in der Verschmelzungsbilanz zum 01.01.2013 ergeben. Die Abschreibung wird in Anlehnung an steuerlichen Grundsätzen bemessen und erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren. Der Firmenwert der MESSE BREMEN wurde gemäß Asset Deal zum 01.01.2018 aktiviert und wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet worden. Zugänge wurden 2023 linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Die in Vorjahren in der Betriebsstätte Ratskeller gebildeten Sammelposten für geringwertige Anlagegüter werden jeweils auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Nicht mehr einzubringende Forderungen wurden abgeschrieben. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich nicht vereinbart. Fremdwährungspositionen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. In den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt; sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Als Rechnungszins wurde mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1,3 Jahren ein Wert von 1,00 % angesetzt (Grundlage Bundesbank, Dez. 2023) Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Sachanlagevermögens ist in einer besonderen Übersicht dargestellt. Es beinhaltet Schatzkammerweine in Höhe von T€ 874. Im Wesentlichen haben die Forderungen wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt Bremen für noch nicht abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von T€ 101 (Vorjahr: T€ 156). Des Weiteren aus gezahlten Kautionen in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 18) und Forderungen gegen Kreditoren in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 10). Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus den Stammkapital (T€ 7.535), den Rücklagen (T€ 4.316, davon T€ 1.589 aus der Verschmelzung der Bremer Ratskeller GmbH), dem Verlustvortrag (T€ 6.134) und dem Jahresergebnis. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Sachanlagevermögen betrifft in voller Höhe Zuschüsse für Investitionen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen T€ 1.309 (Vorjahr: T€ 792), Rückstellungen für ausstehende Einkaufsrechnungen T€ 342 (Vorjahr: T€ 287) und Rückstellung für die eventuelle Rückabwicklung des Grundstückverkaufs in der Überseestadt In Höhe von T€ 6.001. Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 2.000) sind durch erstrangige Grundschulden am Objekt Am Waller Freihafen besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 508 (Vorjahr: T€ 572) auf Steuern. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus verschiedenen Pachtverträgen für Wochenmärkte und Spezialmärkte sowie aus Sondernutzungen in Höhe von rd. T€ 205 p. a. Für die Sondernutzung öffentlicher Grundstücksflächen im Rahmen von Sonderveranstaltungen ist eine Gebühr von 12 % der Einnahmen an die Stadt Bremen zu zahlen. Im Bereich Ratskeller bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Pacht- und Versicherungsverträge). Laut Pachtvertrag vom 06.09.2011 mit der Rößler GmbH & Co. KG, Bremen, besteht für die Gesellschaft unverändert eine Verpflichtung zur Erneuerung und Ersatzbeschaffung von Großinventar für den Gastronomiebetrieb. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass entsprechend der bisherigen Handhabung die Freie Hansestadt Bremen auch künftig die Erneuerung und Ersatzbeschaffung übernehmen wird. Entsprechendes gilt für gegebenenfalls notwendige Sanierungsaufwendungen für den Ratskellerbereich. Im Rahmen des Asset Deals wurde ein Pachtvertrag mit dem Sondervermögen Gewerbeflächen der Stadtgemeinde Bremen übernommen. Für die Nutzung der Veranstaltungsflächen Bürgerweide, Messehallen 1 bis 7, Congress Centrum Bremen sowie dem Parkhaus beträgt der Pachtzins seit 01.01.2009 2.800 T€ p.a. Eine Umschreibung auf die M3B ist im Rahmen eines Übertragungsvertrages vom 22.01.2020 rückwirkend zum 01.01.2018 erfolgt. Ferner bestehen zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen im üblichen Rahmen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen auf:
Die Erträge aus Förderungen setzen sich aus institutionellen (T€ 5.225) und projektbezogenen (T€ 1.388) Zuwendungen der FHB zusammen. Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die Auflösung des Sonderpostens für Sachanlagen in Höhe von T€ 226 (Vorjahr: T€ 187), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 88) sowie Eingänge auf abgeschriebene Forderungen von T€ 3 (Vorjahr: T€ 37). IV. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 248 (Vorjahr: 241). Davon waren in der Saison 2023 durchschnittlich 19 (Vorjahr: 17) Aushilfskräfte und 9 (Vorjahr: 8) Auszubildende beschäftigt. Organe In die Geschäftsführung der M3B GmbH waren im Jahr 2023 bestellt: • Herr Hans Peter Schneider, Bremen • Herr Ingo Gösling, Bremen (ab 01.07.2023) Mitglieder des Aufsichtsrates der M3B GmbH waren 2023: • Frau Kristina Vogt (Vorsitzende), Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Bremen (bis 05.10.2023) • Herr Kai Stührenberg (Vorsitzender), Staatsrat für Häfen, Bremen (ab 06.10.2023) • Frau Kerstin Kreitz (stellv. Vorsitzende), Senatsdirektorin beim Senator für Finanzen, Bremen • Frau Birgitt Rambalski-Monsees, Protokollchefin bei der Senatskanzlei, Rathaus Bremen (bis 05.10.2023) • Herr Andreas Kottisch, selbstständiger Kaufmann, Fa. ePhilos AG, Bremen (bis 05.10.2023) • Frau Gabriele Frey, Bremen, Mitarbeiterin der M3B GmbH • Herr Thomas Zander, Syke, Mitarbeiter der M3B GmbH • Frau Anja Rickmeier, Ganderkesee, Mitarbeiterin der M3B GmbH (bis 05.10.2023) • Herr Thomas Ehmke, Chef der Senatzkanzlei Bremen, Bremen (ab 06.10.2023) • Frau Lea Uhrhan, Leiterin Grundsatzfragen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Bremen, Osterholz-Scharmbeck (ab 06.10.2023) • Frau Nina Birkhold, Bremen, Mitarbeiterin der M3B GmbH (ab 06.10.2023) Für das Geschäftsjahr 2023 wurden keine Auslagenerstattungen an den Aufsichtsrat gezahlt. Die Bezüge des Geschäftsführers Herrn Hans Peter Schneider betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 220. Darin enthalten war eine Tantieme in Höhe von T€ 14 und keine Sachbezüge. Die Bezüge des Geschäftsführers Herrn Ingo Gösling betrugen T€ 82. Darin enthalten war eine Tantieme in Höhe von T€ 10 und keine Sachbezüge. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 16 und betrifft Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von T€ 12 und Steuerberatungsleistungen von T€ 4. Nachtragsbericht Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten "5. Ausblick, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und "6. Risikomanagement, Risikobericht" sowie "7. Prognosebericht". Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Bremen, den 7. Juni 2024 M3B GmbH gez. Hans Peter Schneider gez. Ingo Gösling Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der M3B GmbH, Bremen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die M3B GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der M3B GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M3B GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 07. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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