Gasversorgung Forst GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 2620
Eingetragen
21.6.2005
Branche
Gasverteilung durch RohrleitungenSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenGashandel durch Rohrleitungen
Gegenstand
Versorgung der Stadt Forst mit Gas

Historie

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Management

NameRolle
Klaus-Dieter Krahl
seit 21.6.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gasversorgung Forst GmbH

Forst (Lausitz)

Jahresabschluss zum 31.12.2006

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Ausstehende Einlage auf das gezeichnete Kapital

25.564,59

25

(davon eingefordert: € 12.782,30)

B. Anlagevermögen

Sachanlagen

Technische Anlagen und Maschinen

1.346.195,01

1.506

C. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände

0,00

3

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

1.691,45

67

Summe Aktiva

1.373.451,05

1.601



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

TEuro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.564,59

25

II. Verlustvortrag

-92.753,15

-158

III. Jahresüberschuss

65.497,11

66

IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

1.691,45

67

0,00

0

B. Empfangene Ertragszuschüsse

29.902,15

34

C. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen

2.830,00

3

2. Steuerrückstellungen

12.372,50

4

3. Sonstige Rückstellungen

40.807,00

45

56.009,50

52

D. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter

1.287.539,40

1.515

- davon mit einer Restlaufzeit von einem Jahr:

€ 1.287.539,40 (Vorjahr: € 1.515.167,10)

Summe Passiva

1.373.451,05

1.601

ANHANG

I. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gasversorgung Forst GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des § 10 EnWG beachtet. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke wurden ebenso wie die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machenden Vermerke ausnahmslos im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2006 eine bilanzielle Überschuldung aus.
Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber dem Gesellschafter auf Grundlage eines Darlehensvertrages. Das Darlehen einschließlich der Zinsen ist bis zur vorgesehenen Verschmelzung mit der Stadtwerke Forst GmbH ausgesetzt. Der Jahresabschluss wurde daher unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.


II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Bilanzierung und Bewertung ist nach den Vorschriften des HGB (§§ 238 bis 289 HGB) vorgenommen worden.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, vermindert um die Abschreibungen, welche nach der linearen Methode vorgenommen werden. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind nach den
steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.



III. Erläuterungen zur Bilanz


Die Gesellschaft weist eine ausstehende Einlage auf das gezeichnete Kapital gemäß § 26 Abs. 3 S. 1 DMBilG in Höhe von 25.564,59 EUR aus. Davon gelten gemäß § 26 Abs. 3 Satz 3 DMBilG 50 % als eingefordert.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Als Empfangene Ertragszuschüsse werden erhaltene Anzahlungen für Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse für fertig gestellte Gashausanschlüsse bilanziert. Sie werden jährlich mit 5 % ihrer Ursprungsbeträge erfolgswirksam aufgelöst.

Die Höhe der Pensionsrückstellung ist durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Sie ist unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 6% versicherungsmathematisch mit dem Teilwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für Altlasten und Sanierungen in Höhe von 36.607,00 EUR und ausstehende Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Jahresabschluss über 4.200,00 EUR. Die Rückstellung für Altlasten und Sanierungen beinhalten die Aufwendungen für den ersten Sanierungsschritt. Die Aufwendungen für den zweiten Sanierungsschritt wurden nicht berücksichtigt, da zur Zeit noch nicht abschätzbar ist, ob dieser tatsächlich durchzuführen ist. Bei Realisierung des zweiten Sanierungsschrittes ist davon auszugehen, dass die Maßnahme zu 100 % öffentlich gefördert wird.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von
1.287.539,40 EUR ergeben sich aus Verrechnungen von Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft gegenüber der Stadtwerke Forst GmbH und Forderungen der Gesellschaft gegen die Stadtwerke Forst GmbH.


IV. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen


Gemäß § 10 Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB oder § 311 HGB gesondert auszuweisen:

- Nutzungsvertrag mit der Stadtwerke Forst GmbH über die Pacht technischer Anlagen der Gasversorgung (Altanlagen) vom 30. Juni 1993 mit Nachträgen vom 1. Dezember 1993 und 20. März 1996. Im Berichtsjahr erhielt die Gesellschaft Erträge in Höhe von T€ 319.


- Darlehensvertrag mit der Stadtwerke Forst GmbH vom 30. Juni 1995. Die Darlehenssumme ist variabel und wird mit 4 % p. a. verzinst. Bei der Gesellschaft fielen in diesem Zusammenhang in 2006 Aufwendungen in Höhe von T€ 53 an.


- Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Forst GmbH vom
16. März 1994, aus welchem der Gesellschaft im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 9 entstanden.


V. Ergänzende Angaben


Alleiniger Gesellschafter ist die Stadtwerke Forst GmbH.
Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ingenieur Klaus-Dieter Krahl. Er erhält keine Bezüge.
Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss 2006 in Höhe von
65.497,11 EUR mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.


Forst, 30. August 2007

gez. K.-D. Krahl
Geschäftsführer


Hinweis: Der Anhang entspricht nicht dem geprüften Anhang.
Er wurde um die Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung gekürzt.


Entwicklung des Anlagevermögens
zum 31. Dezember 2006



Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellungskosten


Stand

+ Zugang

Stand


01.01.2006

- Abgang

31.12.2006





Sachanlagen




Technische Anlagen




und Maschinen

4.601.394,48

-32.339,21

4.569.055,27

Insgesamt

4.601.394,48

-32.339,21

4.569.055,27



Anlagevermögen

Abschreibungen


Stand

+ Zugang

Stand


01.01.2006

- Abgang

31.12.2006





Sachanlagen




Technische Anlagen




und Maschinen

3.095.081,69

155.339,44

3.222.860,26



-27.560,87


Insgesamt

3.095.081,69

155.339,44

3.222.860,26



-27.560,87




An lagevermögen

Restbuchwert


31.12.2006

31.12.2005




Sachanlagen



Technische Anlagen



und Maschinen

1.346.195,01

1.506.312,79

Insgesamt

1.346.195,01

1.506.312,79

WEITERE DATEN

Bescheinigung

Der nachfolgende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks


"Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gasversorgung Forst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Aufgrund der Gesellschafterfinanzierung kann von der Unternehmensfortführung ausgegangen werden."

Bremen/Chemnitz, 20. September 2007

Göken, Pollak und Partner
Treuhandgesellschaft mbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Baumann gez. ppa. Held
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

 

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