ECOMAL Europe GmbHLiquidiert

79199 Kirchzarten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 4196
Vorher
ECOMAL Deutschland GmbH
Eingetragen
9.4.1992
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von elektronischen Bauelementen aller Art, insbesondere in Europa, und insbesondere solcher, die von Konzerngesellschaften der Vishay Intertechnology, Inc. hergestellt oder vertrieben werden. Weitere Aktivitäten können im Einvernehmen der Gesellschafter zusätzlich aufgenommen werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Bank
seit 1.4.2026
Prokura
Prokura
Alexander Dziadur
seit 1.7.2022
Geschäftsführer
Oliver Acklin
seit 29.10.2020
Prokura
Katja Antaszek
seit 3.1.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Vishay Israel LimitedISR
82.86%
Vishay Europe GmbHEigenbeteiligung
14.08%
Z.T.R. ELECTRONIC Ltd.ISR
3.06%
Vishay Intertechnology, Inc.USA
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
707.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ECOMAL Europe GmbH

Kirchzarten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ECOMAL Europe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ECOMAL Europe GmbH, Kirchzarten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECOMAL Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 19. Juni 2024

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schuberth, Wirtschaftsprüfer

Schütz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 40.147 67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 405.841 430
2. Technische Anlagen und Maschinen 131.745 20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.258.023 969
4. Anlagen im Bau 563.642 27
2.359.251 1.446
2.399.399 1.513
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 36.791.899 38.374
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.260.243 7.085
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.498.240 15.823
3. Sonstige Vermögensgegenstände 150.077 75
26.908.560 22.983
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 43.160 152
63.743.619 61.509
C. Rechnungsabgrenzungsposten 471.904 369
66.614.922 63.391

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 707.300 707
II. Kapitalrücklage 17.835.164 17.835
III. Gewinnvortrag 68 0
18.542.532 18.542
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.465.569 1.362
2. Sonstige Rückstellungen 1.627.659 1.674
3.093.228 3.036
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.324.133 5.724
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.506.955 35.972
3. Sonstige Verbindlichkeiten 148.074 117
44.979.162 41.813
66.614.922 63.391

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 195.657.324,25 190.181
2. Sonstige betriebliche Erträge 424.828,37 417
davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 263.338,87 (Vj TEUR 269)
196.082.152,62 190.598
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 163.905.307,42 157.904
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 73.605,64 45
163.978.913,06 157.949
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.371.085,87 9.288
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.762.764,33 1.432
davon für Altersversorgung: EUR 215.224,29 (Vj TEUR 22)
11.133.850,20 10.720
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 379.110,52 358
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.964.685,93 7.177
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 168.415,13 (Vj TEUR 335)
183.456.559,71 176.204
12.625.592,91 14.394
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.767,10 1
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 7.767,10 (Vj TEUR 1)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 286.719,04 87
davon an verbundene Unternehmen: EUR 257.954,04 (Vj TEUR 61)
-278.951,94 -86
9. Ergebnis nach Steuern 12.346.640,97 14.308
10. Sonstige Steuern 13.348,84 14
12.333.292,13 14.294
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 12.333.292,13 14.294
12. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Die Ecomal Europe GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit Sitz in 79199 Kirchzarten, Wilhelm-Schauenberg-Straße 7, Deutschland. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Registernummer HRB 4196 angemeldet und eingetragen.

Die Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wird Software über einen Zeitraum von 3-5 Jahren (lineare Methode) abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Die der Abschreibung zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind folgende: Gebäude, grundstücksgleiche Rechte und Bauten (10-50 Jahre), technische Anlagen und Maschinen (8-11 Jahre), andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (3-20 Jahre). Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgaben erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Kassenbestände bzw. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung) von der Deutschen Bundesbank zugrunde gelegt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,4 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,0 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Für die Altersteilzeitverpflichtungen wurde ein Zinssatz von 1,0 % p. a. auf die durchschnittliche Laufzeit der Altersteilzeitverträge angewendet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Darstellung latenter Steuern für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt bei dem Organträger, der Muttergesellschaft Vishay Europe GmbH, Selb.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 16.498 TEUR (Vj. 15.823 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 13.578 TEUR (Vj. 13.941 TEUR).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des 7-jährigen (1,75%) und des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes (1,83%) beläuft sich auf 11 TEUR. Dieser Betrag unterliegt gem. § 253 (6) HGB einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiterboni, Kundenboni, Abfindungszahlungen und Gutschriften / Reklamationen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Ergebnisabführung i.H.v. 12.333 TEUR (Vj. 14.294 TEUR) und der Cash-Pool-Verbindlichkeit i.H.v. 14.247 TEUR (Vj. 6.713 TEUR), sowie der umsatzsteuerlichen Organschaft und laufenden Verrechnungen i.H.v. 14.927 TEUR (Vj. 14.965 TEUR) und enthalten solche gegen die Gesellschafterin i.H.v. 27.674 TEUR (Vj. 21.254 TEUR).

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern i.H.v. 101 TEUR (Vj. 93 TEUR).

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:

TEUR
Restlaufzeit < 1 Jahr 1.265
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 171
Restlaufzeit > 5 Jahre 0
1.436

Die Zahlungsverpflichtungen bestehen i.H.v. 502 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2024 und 2026.

Bei den Mietverträgen handelt es sich im Wesentlichen um die angemieteten Lagerräume in Kirchzarten und die Büros unserer Niederlassungen. Die Leasingverträge beinhalten im Wesentlichen das Leasing von EDV-Hardware und das Leasing von Kraftfahrzeugen. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgt keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt der Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Sale-and-lease-back-Geschäften bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von 0 TEUR (Vj. 15 TEUR).

Weitere außerbilanzielle Geschäfte wie Factoring, unechte Pensionsgeschäfte sowie Konsignationslagervereinbarungen lagen zum Abschlussstichtag nicht vor.

Das Bestellobligo aus erteilten Warenbestellungen beträgt zum Bilanzstichtag 127.023 TEUR (Vj. 216.419 TEUR).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Absatzmärkte
Inland 64.322 57.174
Ausland 131.335 133.007
195.657 190.181
2023 2022
TEUR TEUR
Produkte
Kondensatoren 41.599 42.723
Widerstände 88.555 86.130
Halbleiter 54.683 49.206
Übrige Produkte 1.143 2.918
Summe Produkte 185.980 180.977
Dienstleistungen 9.677 9.204
195.657 190.181

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen sind Aufwendungen aus der Abzinsung nach § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von 29 TEUR (Vj. 26 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Organe

Beirat

Der Beirat setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

 

Herr Erich Schädlich, Selb,

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vishay Electronic GmbH

 

Herr Karlheinz Diesing, Selb,

ehemaliger Vertriebsleiter (ausgeschieden Juni 2023)

 

Herr Arnold Rohr, Vöcklabruck,

ehemaliger Geschäftsführer der Vishay Europe GmbH

 

Herr Martin Behlke, Stegen,

ehemaliger Geschäftsführer der ECOMAL Europe GmbH

Gesamtbezüge des Beirats

Die Bezüge des Beirats beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 34 TEUR (Vj. 33 TEUR).

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

 

Dirk Sandmann, Geschäftsführer, Gundelfingen

 

Alexander Dziadur, Geschäftsführer, Wien/ Österreich

Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge 80 TEUR.

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.132 TEUR.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 30 32
Angestellte 129 120
159 152

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Vishay Intertechnology Inc., Malvern/USA, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 39

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Kirchzarten, 14. Juni 2024

ECOMAL Europe GmbH

Dirk Sandmann, Geschäftsführer

Alexander Dziadur, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 665.366,47 1.350,00 90.836,14 575.880,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.191.331,39 2.142,86 0,00 2.193.474,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 108.455,64 121.872,26 0,00 230.327,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.731.731,56 604.433,95 194.922,77 3.141.242,74
4. Anlagen im Bau 27.447,81 563.642,03 27.447,81 563.642,03
5.058.966,40 1.292.091,10 222.370,58 6.128.686,92
5.724.332,87 1.293.441,10 313.206,72 6.704.567,25
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 598.218,75 28.350,25 90.836,14 535.732,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.761.734,17 25.898,77 0,00 1.787.632,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 87.950,72 10.632,26 0,00 98.582,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.763.082,51 314.229,24 194.092,24 1.883.219,51
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.612.767,40 350.760,27 194.092,24 3.769.435,43
4.210.986,15 379.110,52 284.928,38 4.305.168,29
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 40.147,47 67.147,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 405.841,31 429.597,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 131.744,92 20.504,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.258.023,23 968.649,05
4. Anlagen im Bau 563.642,03 27.447,81
2.359.251,49 1.446.199,00
2.399.398,96 1.513.346,72

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A) Grundlagen der ECOMAL Europe GmbH

1) Geschäftsmodell der ECOMAL Europe GmbH

Die ECOMAL Europe GmbH wurde im Juni 1972 als ROEDERSTEIN Bauelemente GmbH Süd am heutigen Firmensitz in Kirchzarten gegründet.

Der Firmenname selbst ist eine Abstraktion des Kerngeschäftes des Unternehmens: Electronic Components and Logistics.

Ländergesellschaften

Im Europaverbund der ECOMAL werden heute von dem Logistikzentrum der ECOMAL Europe GmbH, Kirchzarten, bedient:

 

ECOMAL Belgien

 

ECOMAL Dänemark

 

ECOMAL Großbritannien

 

ECOMAL Finnland

 

ECOMAL Frankreich

 

ECOMAL Italien

 

ECOMAL Niederlande

 

ECOMAL Österreich

 

ECOMAL Schweiz

 

ECOMAL Tschechien

 

ECOMAL Iberia

 

ECOMAL Schweden

 

ECOMAL Polen

 

ECOMAL Ungarn

 

ECOMAL Slowenien

Logistikzentrum Europa

Im Jahr 2002 hat ECOMAL alle Läger aus den europäischen Ländergesellschaften nach Kirchzarten zentralisiert. Hier lagern mehr als 150.000 verschiedene Komponenten, und jede Niederlassung bzw. Ländergesellschaft hat online und in Echtzeit Einblick in die Bestände.

Kundennähe und kundenspezifische Service-Leistungen, unterstützt durch ein leistungsfähiges Team, ein modernes Logistiksystem und spezifische Kundenberatung, stehen im Zentrum unserer Anstrengungen. Die im Jahr 2012 abgeschlossene Erweiterung der Logistik hat sich auch bei voller Auslastung in den letzten Jahren bestens bewährt.

Im Mai 2018 wurde der Neubau eines weiteren Logistikgebäudes gestartet. Nach Fertigstellung im April 2019 besitzt ECOMAL eine Gesamtlagerfläche von bis zu 12.000 m 2 , welche mit der Geschäftsentwicklung der letzten Jahre schon wieder zu knapp wird. Aus diesem Grund planen wir den nächsten Schritt einer weiteren und größeren Erweiterung der bestehenden Lagerkapazitäten in den nächsten zwei bis drei Jahren.

Um den Logistikbetrieb so effizient wie möglich zu halten, sind wir kontinuierlich in einem Optimierungsprozess, der u.a. durch den Einsatz von Datenbrillen ("Pick by Vision"), sowohl im Wareneingang als auch im Warenausgang deutlich wird. Durch den Einsatz der Datenbrillen erzielen wir eine Zeiteinsparung von ca. 1520% und eine Reduzierung der Fehlerhäufigkeit.

Prozessoptimierung ist auch in anderen Bereich ein wesentliches Thema, damit wir auch weiterhin den Anforderungen des Marktes gerecht werden und die Kosten in Balance halten können.

2) Forschung und Entwicklung

Da die Gesellschaft keine Produktentwicklung betreibt und der Schwerpunkt auf dem Dienstleistungs- und Servicesektor liegt, werden Entwicklungen nur in den Bereichen EDV und Logistik vorgenommen.

B) Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen/ Geschäftsverlauf

Die gesamte Branche der Bauelemente-Distribution verzeichnete gemäß FBDI einen leichten Umsatzanstieg von ca. 4% im Vergleich zum Vorjahr.

Die ECOMAL Europe GmbH verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg um ca. 7% (5.114 TEUR) mit externen Kunden, d.h. Umsätze ohne konzerninterne Lieferungen an andere ECOMAL-Gesellschaften.

Der Auftragseingang im Verhältnis zum Umsatz lag im Jahr 2023 bei 0,65. Nach einem sehr starken Q1/2023, welches mit einem Rekordergebnis abgeschlossen wurde, folgten drei weitere Quartale, die kontinuierlich leicht schwächer waren als das Vorquartal. Die Geschäftsentwicklung war stark durch Verknappungen und Preisanstiege geprägt, so dass im dritten und vierten Quartal, bei sich langsam verbessernder Verfügbarkeit, größere Teile der Auftragsbestände, entgegen der Erwartungen, noch bis Ende des Jahres ausgeliefert werden konnten. Ohne die verbesserte Verfügbarkeit wäre es sonst zu einem sehr starken Rückgang in Q3 und Q4-2023 gekommen, wie es im gesamten Markt zu sehen war.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz 2023 beläuft sich auf 195,7 Mio. EUR. Im Vorjahr betrug der Umsatz 190,2 Mio. EUR.

Unsere Absatzmärkte sind im Wesentlichen in Europa die Industrieelektronik, Mess- und Regeltechnik, Medizinelektronik, Optoelektronik, Sicherheitstechnik, die Zulieferindustrie der Automobilindustrie sowie die Elektronikdienstleister (EMS).

Eine spezielle Fokussierung auf Leistungselektronik durch das Business Development soll zu neuen Freigaben führen, mit denen wir höhere Stückpreise erzielen können und um somit die Kosten pro Umsatz zu optimieren. Durch Designregistrierung soll bei den Herstellern dieses Geschäft folglich geschützt werden.

Beschaffung

Zur Sicherung unseres Qualitätsmanagementsystems sind wir zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Im Jahr 2022 hat ein erneutes Audit stattgefunden, welches wir bestanden haben, so dass unser Zertifikat bis 2024 gültig ist.

Zudem ist unser Qualitätsmanagement nach AS/EN 9120:2018 zertifiziert. Im Jahr 2023 hat hier ein erstes, von uns bestandenes, Audit stattgefunden. Dieses Zertifikat hat eine Gültigkeit bis 2026.

Die Logistik wird mittels rechnergesteuertem, dynamischem Lager mit Barcodierung aller Produkte geführt. ECOMAL hat eine "missed promises" Rate (Nichteinhaltung des bestätigten Liefertermins an den Kunden) von 0,05%.

Alle Produktlinien unserer Hersteller sind in den logistischen Prozess integriert.

Investitionen

Investitionen wurden schwerpunktmäßig im Bereich IT getätigt. Die größten Einzelposten waren im Bereich IT die Anschaffung für die Einrichtung eines neuen Rechenzentrums, die Investition in IT-Sicherheit sowie neue Notebooks für die Arbeit im Home-Office.

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im Berichtszeitraum rund 1.267 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionsmittel von rd. 740 TEUR geplant. Diese beinhalten die Erweiterung der Logistik i. H. v. 300 TEUR und die Anschaffung eines Palettenschnetzlers i. H. v. 125 TEUR, welche die Prozesse in der Logistik weiter optimiert. Die Investitionen werden gegebenenfalls am Ergebnis orientiert angepasst.

Personal- und Sozialbereich

Das Unternehmen beschäftigte zum Jahresende 2023 169 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Auszubildende). Davon waren 28 Personen im Logistikzentrum beschäftigt. Alle Mitarbeiter erhalten für ihren Bereich die entsprechenden Arbeitsschutzunterweisungen. In 2023 wurden fünf Auszubildende und auch ein Umschüler/in eingestellt. Ende 2023 befinden sich 11 Personen in Ausbildung.

Umweltschutz

Als reiner Dienstleister werden Umweltschutzmaßnahmen im Rahmen der Erfordernisse erfüllt. Die Umsetzung der ROHS (Restriction of Hazardous Substances)-Richtlinie ist gewährleistet.

Der Standort Kirchzarten ist nach DIN ISO 14001:2015 zertifiziert. Im Jahr 2022 hat ein erneutes Audit stattgefunden, so dass unser Zertifikat bis 2024 gültig ist.

2) Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Mio. EUR erhöht. Dies ist auf der Aktivseite auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3,2 Mio. EUR), der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (0,7 Mio. EUR), der Anlagen im Bau (0,5 Mio. EUR) und der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (0,3 Mio. EUR) sowie der Reduzierung der Vorräte (-1,6 Mio. EUR) zurückzuführen.

Der Anstieg auf der Passivseite ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+5,5 Mio. EUR) zurückzuführen. Diese beinhalten höhere Cash-Pool-Verbindlichkeiten (7,5 Mio. EUR) und eine geringere Gewinnabführung (-2,0 Mio. EUR). Zudem haben sich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,4 Mio. EUR reduziert.

Finanzlage

Das Anlagevermögen und die Vorräte werden zu 47% durch Eigenkapital finanziert. Das Anlagevermögen und die Vorräte sind zu 51% durch das Eigenkapital und die langfristigen Rückstellungen gedeckt.

Die Cash-Pool-Verbindlichkeiten in US-Dollar betragen 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR) und die Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Euro betragen 13,8 Mio. EUR (Vorjahr 6,7 Mio. EUR).

Ertragslage

Die im Vorjahr geplante Steigerung des Umsatzes wurde im Geschäftsjahr 2023 übertroffen. Die Umsatzerlöse sind von 190,2 Mio. EUR auf 195,7 Mio. EUR gestiegen und lagen somit über dem oberen Wert des geplanten Zielkorridors von 187,0 Mio. EUR.

Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 12,3 Mio. EUR hat sich im Vergleich zum Vorjahr um -1,961 Mio. EUR (-14%) reduziert. Die Umsatzerlöse (+2,9%) und entsprechend der Materialaufwand (+3,8%) sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die Personalkosten liegen über dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf die höheren inflationsbedingten Gehaltsanpassungen und Neueinstellungen im aktuellen Jahr zurückzuführen ist.

Ohne Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrags ist die Gesamtkapitalrentabilität von 22,5% auf 18,5% gesunken. Die Eigenkapitalrentabilität ist von 77,1% auf 66,5% und die Umsatzrentabilität ist von 7,5% auf 6,3% gesunken, womit der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 entsprochen wurde.

C) PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1) Voraussichtliche Entwicklung der ECOMAL Europe GmbH mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen rückläufigen Umsatz, da sich die Versorgungssituation nach über zwei Jahren wieder massiv entspannt hat und die Wirtschaft nicht unerhebliche "Bremsspuren" hinterlassen hat, speziell in Deutschland.

Der Zielkorridor unserer aktuellen Umsatzerwartung liegt zwischen 177 Mio. EUR und 187 Mio. EUR. Für das Ergebnis nach Steuern erwarten wir ein Ergebnis zwischen 12,4 Mio. EUR und 13,1 Mio. EUR.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 lag ca. 42% unter dem Auftragseingang im Geschäftsjahr 2022.

Die Verknappungen der letzten zwei Jahre sind mittlerweile weitestgehend Geschichte. Es gibt nur noch bestimmte spezielle Artikel, die mit Lieferzeiten über 12 Wochen belegt sind, was uns speziell dazu geführt hat, dass die Kunden sehr hohe Lagerbestände haben, speziell bei den Standard-Produkten, welche in den ersten Monaten des Jahres 2024 erst einmal abgebaut werden müssen.

Wir gehen davon aus, dass wir dann im zweiten Halbjahr einen Bedarfsanstieg haben werden, der uns zum oben genannten Umsatzkorridor führt.

In diesem Szenario bedarf es eines Erwachens des Konsums in China, eine Stabilisierung der Nachfrage nach E-Mobility, Infrastruktur und erneuerbarer Energie und einer insgesamt positiveren Grundstimmung in den Wirtschaftsbereichen. Ein weiteres Eintrüben der angespannten Entwicklung könnte durch die allgemeine politische Situation weltweit, den Ukraine Krieg und andere Krisen verursacht werden. Die Höhe des Risikos ist im Moment nicht seriös einschätzbar.

Das oberste Ziel ist und bleibt organisches und profitables Wachstum, gepaart mit einer guten Rentabilität, d.h. keine Gewinnung von Marktanteilen über eine aggressive Preispolitik. Dies bietet die Sicherheit, dass auch in Zukunft sichere Arbeitsplätze bereitgestellt werden können.

Als konzerngebundenes Mitglied der VISHAY EUROPE GmbH, Selb, ist die Existenzfähigkeit durch eine zuverlässige und zeitgerechte Belieferung aller Produkte der konzerneigenen Fertigungsstätten gegeben.

2) Risikomanagementsystem sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken, Preisrisiken

Die Basis unseres Risikomanagementsystems bildet das konzernweite Planungs- und Controlling-System. Durch die monatlichen Soll-Ist-Vergleiche und die rollierenden Forecasts werden kontinuierlich interne und externe Informationen zur Unternehmenssteuerung zur Verfügung gestellt.

Dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird durch Bonitätsüberprüfung der Kunden Rechnung getragen.

Es bestehen keine Liquiditätsrisiken, da ausreichende Kreditrahmen seitens der Hausbank und über den Konzern-Cash-Pool vorhanden sind.

Durch ein "Price Protection Abkommen" mit unserem Hauptlieferanten können Preisrisiken auf der Bezugsseite weitestgehend ausgeschlossen werden.

Der Ein- und Verkauf der Waren erfolgt im Wesentlichen in Euro, somit ist das Fremdwährungsrisiko von untergeordneter Bedeutung. Aus diesem Grund werden auch keine Währungssicherungsgeschäfte abgeschlossen.

 

Kirchzarten, 14. Juni 2024

ECOMAL Europe GmbH

Dirk Sandmann, Geschäftsführer

Alexander Dziadur, Geschäftsführer

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