EMAG GmbH & Co. KG
Selbe AdresseMetallbearbeitung a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NAXOS-UNION GMBHFrankfurt/MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht 2007NAXOS-UNION GMBHA. Geschäftsverlauf und LageI. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die Weltwirtschaft expandierte im Geschäftsjahr 2007 insgesamt weiter kräftig. Wobei vor allem Asien, getrieben durch China und Indien, stark wuchs, gefolgt von Europa, USA und Japan. In der EU27 nahm das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 % zu, Deutschland + 2,5 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Nachfrage nach deutschen Werkzeugmaschinen expandierte auch in 2007 unvermindert weiter. In den ersten neun Monaten 2007 wuchs die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 31 %, wobei inländische Bestellungen um 35 % stiegen und ausländische Bestellungen um 29 % anzogen. Die Branche arbeitet weitgehend am Rande ihrer Kapazitäten und aufgrund der Engpässe bei den Lieferanten (insbesondere Guss, Lager, Gestelle, Vorrichtungen) verlängern sich auch die Durchlaufzeiten für Werkzeugmaschinen (Quelle: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW). II. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz lag mit 39,7 Mio. EURO deutlich über dem des Vorjahres (18,4 Mio. EURO). Der Inlandsanteil fiel von 36 % im Vorjahr auf 20 % im Berichtsjahr. Der entsprechend auf 80 % gestiegene Exportanteil verteilte sich im Berichtsjahr auf die Länder China, USA, Brasilien, Frankreich und Indien. Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug 24,5 Mio. EURO, dies entspricht einer Reichweite von 10 Monaten. Der wesentliche Anteil des Auftragsbestands sind Maschinenaufträge der neuen Baureihe HG 4 (12,0 Mio. EURO; 2006: 10,3 Mio. EURO), die weiterhin auf gute Resonanz stößt, sowie der neuen Baureihe HG 2 (1,5 Mio. EURO), die erstmals auf der Messe in Hannover im Herbst 2007 präsentiert wurde. Von wesentlicher Bedeutung ist auch weiterhin die mittlere Baureihe HG 3 mit einem Auftragsbestand von 9,2 Mio. EURO (2006: 15,9 Mio. EURO). III. Produktion Die Produktion umfasst zum einen die komplette Montage einschließlich der Beschaffung von Zulieferteilen für die Baureihe HG 4, zum anderen die Inbetriebnahme und das Customizing von Maschinen der HG 3 und HG 2 Baureihen. Für die Maschinen HG 3 und HG 2 werden die Grundmaschinen in Gruppenunternehmen gefertigt, die Zukaufteile beschafft und die Maschinen montiert. Außerdem wird in Frankfurt die Überholung von kompletten Maschinen sowie einzelner Baugruppen durchgeführt. Bei der Beschaffung wird die Naxos-Union GmbH durch den Zentraleinkauf der EMAG-Gruppe unterstützt, es werden entsprechende Rahmenverträge genutzt. Die rückläufigen Zahlen in den Quartalen II und teilweise III waren auch von beschaffungsseitigen Lieferengpässen in der Jahresmitte geprägt. Dies konnte bis zum Jahresende nicht vollständig aufgeholt werden. IV. Investitionen Im Geschäftsjahr 2007 wurden Investitionen in Höhe von 44 T-EURO (2006: 141 T-EURO) getätigt. Den größten Anteil stellt ein Kühlaggregat mit ca. 21 T-EURO dar. Der Investitionsplan für 2008 sieht insgesamt 225 T-EURO vor. V. Finanzierungsmaßnahmen Die NAXOS-UNION finanziert sich einerseits aus dem operativen Geschäft sowie im Rahmen der Konsortialkreditvereinbarung über die EMAG-Gruppe. Es gibt keine eigenen Kontokorrentlinien. Die Liquiditätssituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, so dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 in der Lage war Skontoabzüge in Anspruch zu nehmen. VI. Personal- und Sozialbereich Zum 31.12.2007 beschäftigte die NAXOS-UNION 85 Mitarbeiter, was unter dem Durchschnitt des Vorjahres lag. Es bestanden (externe) Ausbildungsverhältnisse mit 3 Auszubildenden. Der Personalaufwand betrug insgesamt 5,3 Mio. EURO und war damit planungskonform. Für alle Beschäftigten gilt nach wie vor die 40-Stunden-Arbeitswoche. Ein Erfolgsbeteiligungsmodell auf der Grundlage einer freiwilligen Betriebsvereinbarung wurde im Geschäftsjahr erstmalig umgesetzt. VII. Umweltschutz Der Charakter der Produktion als Montage-und Technologieunternehmen beinhaltet kaum Umweltrisiken. Die gesetzlichen Auflagen werden erfüllt. VIII. Vermögens- und Finanzlage Entwicklung der wichtigsten Bilanzpositionen:
Unter Berücksichtigung des geringen Investitionsvolumens des Geschäftsjahres reduzierte sich das Anlagevermögen insbesondere aufgrund der Abschreibungen in Höhe von 215 T-EURO von 1,73 auf 1,56 Mio. EURO. Das Umlaufvermögen konnte von 15,9 Mio. EURO auf 13,3 Mio. EURO reduziert werden. Dies ist im Wesentlichen auf einen geringeren Bestand an Vorräten zurückzuführen. In den Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 614 T-EURO ist unter anderem die Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen in Höhe von 481 T-EURO enthalten. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen von 1,5 Mio. EURO auf 2,1 Mio. EURO ist insbesondere auf den Anstieg der Rückstellungen für Gewährleistung und Nachlaufkosten (ca. 360 T-EURO) aufgrund der gestiegenen Maschinenumsätze zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um T-EURO 261 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 131 T-EURO reduziert werden. Es wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 6,25 Mio. EURO ausgewiesen. Die EMAG Holding GmbH ist mit Forderungen in Höhe von 6,5 Mio. EURO im Rang zurückgetreten. IX. Ertragslage Im Umsatz 2007 mit 39,7 Mio. EURO ist ein Großauftrag mit knapp 12,0 Mio. EURO enthalten, der vollständig von verbundenen Unternehmen bezogen wurde und im Außenverhältnis über NAXOS abzuwickeln war. Unter Einbeziehung dieses Auftrages betrug der Rohertrag 29,4 % bei einem Materialeinsatz von 70,6 %. Ohne diesen Auftrag beträgt der Umsatz 27,8 Mio. EURO (2006: 18,4 Mio. EURO) bei einem Materialeinsatz von 57,3 % (2006: 69,1 %) und einem Rohertrag von 42,7 % (2006: 30,9 %). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,0 Mio. EURO auf 6,9 Mio. EURO resultiert insbesondere aus einer Erhöhung der Aufwendungen für Leiharbeitskräfte von 1,0 Mio. EURO auf 1,9 Mio. EURO sowie der Vertriebsaufwendungen von 1,3 Mio. EURO auf 2,6 Mio. EURO. Das Finanzergebnis hat sich von -0,7 Mio. EURO auf -1,5 Mio. EURO verschlechtert. Insgesamt führte dies zu einem Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von 2,8 Mio. EURO (2006: 3,1 Mio. EURO). Die Entwicklung des Geschäftsjahres ist nicht wie erwartet eingetreten. Hauptproblem bei der Erreichung der Ziele 2007 waren Lieferengpässe bei Lieferanten, vor allem für die Baureihe HG 4. Diese führten zu Lieferterminverschiebungen im Laufe des Jahres und vor allem auch zu einer Verschiebung des Umsatzes vom Jahr 2007 in das Jahr 2008. Diese Lieferengpässe ergaben sich zum einen aus einer hohen Auslastung der Lieferanten und zum anderen durch notwendige Nacharbeiten durch die Lieferanten. Die Nacharbeiten wurden durch nicht ausreichende Qualität der gefertigten Teile notwendig und haben zu unerwarteten Verschiebungen geführt. Diese teilweise mehrwöchigen Verschiebungen führten zu Kapazitätsengpässen, welche nur zum Teil durch Leasingpersonal aufgefangen werden konnten. Das Jahr 2007 war vor allem durch die Abarbeitung von Aufträgen aus den Jahren 2005 und 2006 geprägt, bei denen unerwartete technische Mehraufwände beim Einrichten der Maschinen auftraten. X. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Der mit 29,0 Mio. EURO geplante Umsatz im Jahr 2008 (davon 24 Mio. EURO für Maschinen) ist mit 21,4 Mio. EURO Auftragsbestand nahezu abgedeckt. Für das GJ 2009 verbuchen wir bereits einen Auftragsbestand von 3 Mio. EURO. Die im Berichtsjahr 2007 für das neue Marktsegment PKW-Kurbelwellen entwickelte Maschine der Baureihe HG 2 wurde auf der Messe EMO 2007 im September vorgestellt und führte zu einer positiven Kundenresonanz. Im Jahr 2008 wird das Redesign der wichtigsten Baureihe HG 3 für die LKW Kurbelwellen abgeschlossen sein. Ziel des Redesigns ist es, die Kosten dieses Maschinentyps zu reduzieren. Aufgrund der guten Erfahrungen in der Entwicklung der Baureihe HG 2 wird erwartet, dass die Umsetzung des Entwicklungsziels Zielkosten ohne große Risiken erreicht werden kann. Die bereits im Jahr 2006 vorgestellte Baureihe HG 4 für die Bearbeitung von Großkurbelwellen und für die Bearbeitung von Druckzylindern ist auch in diesem Geschäftsjahr bei den Kunden sehr erfolgreich angenommen worden. Geplant ist es, im Jahr 2008 ein Drittel und im Jahr 2009 fast die Hälfte des Umsatzes mit diesem Maschinentyp zu erzielen. Weitere bereits im Jahr 2006 und 2007 eingeleiteten Maßnahmen werden sich vor allem im Jahr 2008 positiv auswirken. Dazu zählt ein verbessertes Risikomanagement, vor allem eine verbesserte technische und kaufmännische Machbarkeitsprüfung vor Auftragsannahme, insbesondere vor dem Hintergrund der technischen Neu-und Weiterentwicklungen. Der Auftragseingang im Jahr 2007 für das Jahr 2008 ist mit Aufträgen, welche ein relativ geringes technisches Risiko und ein positives Ergebnis aufweisen, erfolgt. Die Maßnahmen zur Verkürzung der Durchlaufzeit werden sich im Jahr 2008 positiv auswirken. Dazu gehört vor allem die Einführung eines Projektmanagements zur Verbesserung der Abstimmung zwischen den beteiligten Abteilungen und dem Kunden. Eine wesentliche Änderung ist die Verlagerung des Grundmaschinenbaus für die große Baureihe HG 4 auf Gruppenunternehmen. Im Jahr 2007 wurden noch vier Grundmaschinen am Standort komplett montiert. Diese Verlagerung schafft freie Kapazitäten, welche für den Umsatz von Neumaschinen und im Bereich Umbaugeschäft genutzt werden. Einen weiteren positiven Effekt erwarten wir aus der Umsetzung der Kostensenkungsprogramme für die verschiedenen Baureihen. Unter diesen Voraussetzungen wird für 2008 und 2009 mit einem positiven Ergebnis gerechnet. B. Berichterstattung nach § 289, Abs. 2 HGBI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Ende des Geschäftsjahres 2007 bis zur Jahresabschlusserstellung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen. II. Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Exporttätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Für Projekte in Fremdwährungen werden, jeweils in Absprache mit der Konzern-Finanzleitung, im Einzelfall entsprechende Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Zur Verbesserung des Forderungsmanagements wurde ein internes Regelwerk zur permanenten Forderungsüberwachung geschaffen. Durch Verhandlung von Rahmenverträgen der EMAG-Gruppe mit unseren Lieferanten werden Preisrisiken deutlich reduziert. III. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2007 wurde für PKW Kurbelwellen erfolgreich eine neue Maschine entwickelt und auf der Messe EMO im September 2007 vorgestellt. Das wichtigste Entwicklungsziel, nämlich die Erreichung von Zielkosten, wurde erreicht. Versuche im 4. Quartal haben bewiesen, dass die Qualität der Maschine gewährleistet ist. Bereits im Jahr 2007 wurden erste Maschinen verkauft. Im Jahr 2008 wird diese Maschinenreihe durch eine PMD 2, eine Doppelkopfvariante mit verdoppelter Kapazität, erweitert. Ein weiteres wichtiges Entwicklungsziel ist das Projekt Redesign der Baureihe PMD 320.
Frankfurt/ Main, im Februar 2008 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2007NAXOS-UNION GMBH(Vorjahr zum Vergleich) AKTIVSEITE
GEWINN-UND
VERLUSTRECHNUNG
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2007
EURO |
2006
EURO |
|
| 1. Rohergebnis | 11.225.720,32 | 8.447.024,23 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | (4.500.503,32) | (4.675.338,20) |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | (830.754,02) | (896.149,61) |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (214.703,97) | (224.835,93) |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (6.938.113,68) | (5.045.445,55) |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 756,67 | 11.217,21 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1.503.392,95) | (727.190,95) |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | (2.760.990,95) | (3.110.718,80) |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (10.526,08) | (981,48) |
| 9. Sonstige Steuern | (3.277,00) | (2.998,83) |
| 10. Jahresfehlbetrag | (2.774.794,03) | (3.114.699,11) |
I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Anlagevermögen
Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz.
Geringwertige Anlagegüter, im Einzelanschaffungspreis bis EURO 410,00, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.
2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten
a) Vorräte
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Für das Handlager wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Schwer- bzw. ungängige Posten werden entsprechend wertberichtigt.
Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu anteiligen Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten werden nach Kalkulationsfaktoren ermittelt und umfassen die Fertigungskosten sowie die Materialeinzel- und -gemeinkosten.
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.
Die Pauschalwertberichtigung wird nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. Forderungen in Fremdwährung werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs des Bilanzstichtages angesetzt.
c) Rechnungsabgrenzungsposten
Die Abgrenzung und Bildung der transitorischen Posten erfolgt in handelsrechtlich zulässigem Umfang.
3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird.
Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Nicht kursgesicherte Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden mit dem Briefkurs des Einbuchungstages bzw. erforderlichenfalls dem höheren Kurs am Bilanzstichtag passiviert.
4. Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden wie vorher dargestellt umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens werden mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.
5. Gewinn-und Verlustrechnung
Die Gesellschaft gliedert die Gewinn-und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren.
II. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|
Stand am 1. Jan. 2007
EURO |
Zugänge
EURO |
Abgänge
EURO |
Umbuchungen
EURO |
Stand am 31. Dez. 2007
EURO |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 979.884,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 979.884,68 |
| 2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 55.866,80 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 55.866,80 |
| 1.035.751,48 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.035.751,48 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.305.853,60 | 0,00 | 0,00 | (83.810,53) | 1.222.043,07 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 119.214,13 | 27.533,30 | 0,00 | 83.810,53 | 230.557,96 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 434.396,56 | 9.294,25 | 0,00 | 0,00 | 443.690,81 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 12.340,68 | 7.655,31 | 12.340,68 | 0,00 | 7.655,31 |
| 1.871.804,97 | 44.482,86 | 12.340,68 | 0,00 | 1.903.947,15 | |
| 2.907.556,45 | 44.482,86 | 12.340,68 | 0,00 | 2.939.698,63 | |
| Wertberichtigungen | |||||
|
Stand am 1. Jan. 2007
EURO |
Zuführung
EURO |
Auflösung
EURO |
Umbuchungen
EURO |
Stand am 31. Dez. 2007
EURO |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 578.423,68 | 120.438,30 | 0,00 | 0,00 | 698.861,98 |
| 2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 50.898,80 | 2.114,69 | 0,00 | 0,00 | 53.013,49 |
| 629.322,48 | 122.552,99 | 0,00 | 0,00 | 751.875,47 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 164.122,60 | 40.438,83 | 0,00 | (15.297,53) | 189.263,90 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 84.634,13 | 15.364,53 | 0,00 | 15.297,53 | 115.296,19 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 287.423,56 | 28.692,31 | 0,00 | 0,00 | 316.115,87 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 12.340,68 | 7.655,31 | 12.340,68 | 0,00 | 7.655,31 |
| 548.520,97 | 92.150,98 | 12.340,68 | 0,00 | 628.331,27 | |
| 1.177.843,45 | 214.703,97 | 12.340,68 | 0,00 | 1.380.206,74 | |
| Restbuchwert | |
|
Stand am 31. Dez. 2007
EURO |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 281.022,70 |
| 2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 2.853,31 |
| 283.876,01 | |
| II. Sachanlagen | |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.032.779,17 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 115.261,77 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 127.574,94 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 |
| 1.275.615,88 | |
| 1.559.491,89 |
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:
|
31. Dez. 2007
EURO |
31. Dez. 2006
EURO |
|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 954.597,00 | 2.274.655,67 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0,00 | 0,00 |
| Übrige Forderungen | 6.977.597,28 | 5.735.428,27 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0,00 | 0,00 |
3. Eigenkapital
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Es wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EURO 6.246.339,15 ausgewiesen. Zur Abwendung der bilanziellen Überschuldung tritt die EMAG Holding GmbH, Salach, mit Forderungen in Höhe von EURO 6.500.000,00 zugunsten aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger im Rang zurück.
4. Verbindlichkeiten
Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:
|
31. Dez. 2007
EURO |
31. Dez. 2006
EURO |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 17.482.162,85 | 17.612.857,84 |
| davon mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr | 17.482.162,85 | 17.612.857,84 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 7.680,00 | 37.204,93 |
| davon mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr | 7.680,00 | 37.204,93 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 2.131.315,67 | 2.296.791,72 |
| davon mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr | 2.131.315,67 | 2.296.791,72 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der EMAG Holding GmbH, Salach, in Höhe von EURO 14.708.496,94 enthalten. Insofern bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter i.S.d. § 42 GmbHG.
III. Erläuterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung
1. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EURO 43.981,74; es handelt sich im Wesentlichen um für Vorperioden berechnete Leistungen.
2. Finanzergebnis
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EURO 1.319.729,80 enthalten.
Im Rahmen der bestehenden Konsortialkreditverträge wurde eine gesamtschuldnerische Mithaftung für an die EMAG Holding GmbH, Salach, gewährte Kredite bis maximal T-EURO 60.121 sowie Avalkredite bis maximal T-EURO 25.000 übernommen und damit im Zusammenhang durch die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, durch die Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens, durch die Sicherungsverpfändung von gewerblichen Schutzrechten sowie durch Positiv- und Negativerklärungen Sicherheiten im Rahmen obiger Kreditverträge bestellt, mit der Einschränkung, dass durch die Übernahme/Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung weder gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr noch gegen das Verbot des existenzgefährdenden Eingriffs verstoßen wird. Von den Avalkrediten waren zum Stichtag T-EURO 4.948 in Barfestkredite umgewandelt.
I. Geschäftsführung
Zu Geschäftsführern sind die Herren
|
Norbert Heßbrüggen, Salach und |
|
|
Dr. Jens Muckli, Frankfurt am Main |
bestellt.
Herr Norbert Heßbrüggen ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.
II. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl
| Angestellte | 62 |
| Gewerbliche | 25 |
| Auszubildende | 3 |
| 90 |
III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-und Leasingverträgen in Höhe von T-EURO 2.123. Darin enthalten ist die Miete für das Grundstück in Höhe von T-EURO 1.987. Weiterhin besteht zum Stichtag ein Bestellobligo in Höhe von T-EURO 4.028, wobei T-EURO 3.101 verbundene Unternehmen betreffen.
IV. Angaben zum Mutterunternehmen
Die EMAG Holding GmbH, Salach, erstellt einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht, in den auch die NAXOS-UNION GmbH, Salach, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Die EMAG Holding GmbH, Salach, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt.
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EURO 2.774.794,03 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
VI. Unterzeichnung des Jahresabschlusses (§ 245 HGB)
Salach, den 15. Februar 2008
Geschäftsführer
Norbert Heßbrüggen
Dr. Jens Muckli
Der zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NAXOS-UNION GmbH, Salach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der NAXOS-UNION GmbH, Salach. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, den 15. Februar 2008
AWT
AUDIT WIRTSCHAFTS -TREUHAND AG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
Wagner, Wirtschaftsprüfer
Huber, Wirtschaftsprüfer
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Metallbearbeitung a. n. g.
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen