Schuh-Import und Export GERLI GmbH

Höhstraße 31, 66978 Merzalben, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Zweibrücken HRB 22208
Eingetragen
31.5.1985
Branche
Großhandel mit SchuhenHerstellung von SchuhenEinzelhandel mit Schuhen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Import und Export mit Schuhen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Grossmann
seit 24.10.2005
Geschäftsführer
Sven Andersson
seit 24.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Simone Großmann
Merzalben
48.000 €
30.00%
Leimen
48.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schuh-Import und Export GERLI GmbH

Merzalben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeines konjunkturelles Umfeld

2. Das wirtschaftliche Umfeld des Schuhfachhandels

3. Geschäftsverlauf

4. Unternehmenslage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

d. Investitionen

e. Beschaffung

III. Künftige Entwicklung, Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Vorbemerkungen

Die Schuh-Import und Export GERLI GmbH ist im Handelsregister unter der HRB 22208 registriert. Die Schuh-Import und Export GERLI GmbH ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet.

Der Lagebericht ist nach § 289 HGB nach deutschen Rechnungslegungsstandards aufzustellen.

Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den nach deutschen Vorschriften (HGB) aufgestellten Jahresabschluss der Schuh-Import und Export GERLI GmbH.

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Unternehmenszweck der Schuh-Import und Export GERLI GmbH ist der Import und Export mit Schuhen und Lederwaren aller Art.

Die Produkte umfassen Schuhe der Marke "Dockers by Gerli".

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung von neuen Damen- und Herrenschuhkollektionen, insbesondere verbesserter Passformen mit hohen Qualitätsstandards ist Grundlage der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei unserem Unternehmen. Hierzu beschäftigen wir insgesamt 6 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeines konjunkturelles Umfeld

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0%. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor geprägt von den krisengeprägten Umfeld und kam daher ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

2. Das wirtschaftliche Umfeld des Schuhfachhandels

Nach Berechnungen des BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) ist der Einzelhandelsumsatz mit Schuhen nach ersten Hochrechnungen um rund vier Prozent bzw. 480 Mio. Euro auf 11,6 Milliarden Euro (inkl. MwSt.) gestiegen. Der Umsatz liegt allerding noch knapp 1,5 % unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Überdurchschnittlich abgeschnitten hat vor allem der stationäre Schuhhandel. Die Umsätze der Schuhgeschäfte sind nach BTE-Schätzungen um fast acht Prozent gestiegen, liegen aber immer noch etwa sechs Prozent unter 2019.

3. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr wurde entgegen unserer Prognose ein Umsatzrückgang von 18% (T€ 6.403) verzeichnet. Dagegen hatten wir noch im Vorjahr ein Umsatzanstieg von 32% verzeichnet. Positiv hat sich im Berichtsjahr die Einführung des Schuhverkaufes unter der Marke "Camel" im Herbst-/Wintergeschäft 2023 ausgewirkt.

Der Materialeinsatz hat sich proportional zum Umsatz verändert. Hier ist eine absolute Veränderung von T€ 11.610 (- 38%) im Geschäftsjahr zu verzeichnen, was insbesondere auf den Rückgang der Fracht- und Transportkosten zurückzuführen ist. Die Entwicklung des US-Dollar-Kurses wirkt sich auf unseren Schuheinkauf aus.

Die Personalkosten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 158 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 345 erhöht. Ausschlaggebend hierfür waren u. a. Erträge aus der Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 59 vermindert.

Das Finanzergebnis (BilRUG) hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 234 verschlechtert und ist mit T€ 581 weiterhin negativ.

Im Geschäftsjahr haben wir einen Jahresüberschuss i.H.v. T€ 121 (Vj. Jahresfehlbetrag: T€ -4.374) erwirtschaftet. Das im Vorjahr angestrebte ausgeglichene Ergebnis konnte somit übertroffen werden. Wir blicken auf ein zufriedenstellendes Jahr zurück.

4. Unternehmenslage

a. Ertragslage

Zur Ertragslage legen wir folgende Kennzahlen aus dem Jahresabschluss vor:

2023
T€
% 2022
T€
%
Umsatzerlöse 28.641 100,0 35.044 100,0
Rohergebnis 10.204 35,6 4.652 13,3
Betriebsergebnis 750 2,6 -4.710 -13,4
Finanzergebnis -581 -2,0 -347 -1,0
Ertragsteuern -48 -0,2 683 1,9
Jahresüberschuss 121 0,4 -4.374 -12,5

Das Betriebsergebnis ist im Geschäftsjahr trotz der Umsatzreduktion mit T€ 750 positiv. Die Materialeinsatzquote hat sich im Geschäftsjahr (66,2%) verglichen zum Vorjahr (87,2%) um 21,0% verbessert, was insbesondere auf die Reduktion der Fracht- und Transportkosten zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Berichtszeitraum mit T€ 6.175 um T€ 59 gegenüber dem Vorjahr T€ 6.234 vermindert.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zur Finanzlage legen wir folgende Kennzahlen aus unserer Kapitalflussrechnung vor:

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ 292
Cashflow aus der Investitionstätigkeit T€ -218
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ 1.981
Veränderungen der Finanzmittelfonds T€ 2.055

Die Veränderungen der Finanzmittelfonds stehen in erster Linie mit dem im Berichtsjahr erzielten Jahresergebnis und dem Abbau des Umlaufvermögens (Vorräte) im Zusammenhang.

Unsere Finanzlage ist als zufriedenstellend zu erachten. Zur Finanzierung unseres Absatzgeschäftes werden die eingeräumten Kreditlinien unserer Banken in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr wurden die Kreditlinien durch Darlehen der Gesellschafter umfinanziert.

Zur Sicherung der Liquidität hat das Unternehmen im Jahr 2023 mit seiner Hausbank die gewährte Bankkreditlinie zum Teil verlängert. Die Gesellschafter haben dem Unternehmen weitere Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH eine stille Beteiligung i.H.v. 1 Mio. Euro eingebracht. Dadurch ist die Liquidität des Unternehmens mittelfristig gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 28% der Bilanzsumme aus. Diese Verbindlichkeiten haben sich zum Bilanzstichtag wegen der Rückführung der Kontokorrentlinien verringert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 24% der Bilanzsumme aus. Zum Bilanzstichtag ist stichtagsbedingt ein Abbau von T€ 5.003 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verändert.

Unsere Bilanzsumme ist um T€ 4.360 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wesentlicher Vermögensposten ist unverändert das Umlaufvermögen. Unser Umlaufvermögen macht 78,7 % unserer Bilanzsumme aus.

Unser Eigenkapital wurde im Berichtsjahr durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss gestärkt. Wir weisen zum 31.12.2023 eine Eigenkapitalquote i.H.v. 7,1% (Vorjahr: 4,9%) aus.

d. Investitionen

Umfangreiche Investitionen sind derzeit nicht beabsichtigt. Im Geschäftsjahr haben wir in erster Linie Ersatzinvestitionen, um abgeschriebene Wirtschaftsgüter zu ersetzen, getätigt. Neuinvestitionen wurden im Zusammenhang mit der Marke "Camel" vorgenommen.

Für die Zukunft sind ausschließlich Ersatzinvestitionen geplant. Durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern benötigen wir im Bereich Maschinen und Anlagen keine umfangreichen Investitionen, womit dies im Geschäftsjahr nur in geringem Maß vorgenommen wurde.

Die Investitionen orientieren sich daher am Durchschnitt der letzten 5 Jahre.

e. Beschaffung

Die Ware wird zu 90% in Fernost gefertigt und von inzwischen langjährigen Lieferanten geliefert. Die Produktion bei den Lieferanten wird von Kontrolleuren der Firma Gerli GmbH vor Ort überwacht.

III. Künftige Entwicklung, Prognosebericht

Die seit vielen Jahren erfolgreiche Marke "Dockers by Gerli" wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den Vertrieb der Marke "Camel" ergänzt. Beide Marken haben in unserem Unternehmen Schuh-Import und Export GERLI GmbH zu einer Stärkung unserer Position auf dem Absatzmarkt geführt. Über die bestehende Kundenstruktur unseres Unternehmens konnten wir die Marke "Camel" sehr gut erstmalig im Herbst/Winter 2023 einführen.

Dennoch geht nach wie vor ein Wandel der Vertriebswege einher, welche durch die Corona-Krise und den durch den Ukrainekrieg eingetretene Energiekrise, entstanden ist und insbesondere zu Änderungen im Onlinegeschäft als auch im stationären Handel spürbar ist. Gegenläufig hierzu wirken sich neu hinzugekommene Wettbewerber wie beispielsweise namhafte Discounter und Onlineplattformen in Fernost bzw. vertikale Vertriebsanbieter als sehr starke Konkurrenten des Fachhandels aus. Nach wie vor sind wir dabei, unsere Vertriebswege dahingehend zu ändern und punktuell anzupassen.

Des Weiteren sehen wir nach wie vor eine Verbesserung unseres Unternehmens durch die Gewinnung der Marke Camel, womit wir unser Produktportfolio wesentlich erweitern können, und unser Unternehmen eine stärkere Marktposition generiert. Diese Entwicklung wird sich mittelfristig in den nächsten Jahren bemerkbar machen.

Der in den vergangenen Jahren eingeleitete Konsolidierungskurs hat sich zudem im aktuellen Wirtschaftsjahr positiv ausgewirkt. Wir konnten somit auf die aktuelle Marktlage reagieren. In diesem Zusammenhang sind auch die gesunkenen Frachtkosten sowie vereinzelte Kostenpositionen zu nennen.

Die mit unseren bestehenden Partnern getroffenen Vereinbarungen geben uns Anlass dazu, dass wir diese Entwicklung auch im Jahr 2024 realisieren werden können. Wir planen mit einem leicht positiven Ergebnis für das Jahr 2024.

Die uns vorliegenden Orderzahlen stärken unsere Prognose für das Jahr 2024. Wir planen mit einem leichten Umsatzplus. Gleichermaßen konnten wir mit unseren Vertriebspartnern langfristige Vereinbarungen treffen, welche weiterhin einen Zuwachs im Absatzbereich vorsehen.

Unser Unternehmen wurde darüber hinaus dahingehend geprüft, inwieweit Überkapazitäten bestehen, von denen wir uns trennen bzw. zu einem günstigeren Preis beziehen können. An höchster Stelle steht bei dieser Prüfung jedoch von uns, dass die Einsparung ohne Qualitätsverlust erfolgen kann.

Es wird darauf verwiesen, dass die Prognose des Geschäftsverlaufs unter dem Vorbehalt der unter dem Risikobericht dargelegten Risiken sowie der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie die politischen Unruhen im Nahen Osten als auch in China steht.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Für unsere Gesellschaft können sich sowohl gesamtwirtschaftliche als auch branchenspezifische Risiken ergeben.

Gesamtwirtschaftliche Vorgänge wie Wirtschafts- und Finanzrisiken können sich auf den Schuhhandel und damit auch auf unser Unternehmen auswirken. Politische Turbulenzen und internationale Konflikte können jederzeit auftreten, mit der Konsequenz dass sich die Binnenkonjunktur abschwächt oder der Zugang zu internationalen Märkten durch höhere Abgaben von Zoll und Steuern erschwert wird. Unsere wirtschaftliche Situation würde dadurch bedeutend beeinflusst werden. Wir sehen hier zum einen ein Risiko im Schuheinkauf sowohl als auch ein Risiko im Umsatz- und Ergebnisbereich.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die politischen Unruhen im Nahen Osten und China haben weiterhin weltweite Auswirkungen. Dazu zählen wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen bzw. Konzerne z.B. aufgrund unterbrochener Lieferketten durch Einschränkungen in Produktion und Handel oder aufgrund abgeschwächter Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen. Eine weitere Auswirkung stellen die stark angestiegenen Frachtkosten dar.

Als branchenspezifische Risiken sind die Entwicklung des US-Dollars-Kurses sowohl als auch die Entwicklung der Veränderung der Preisstruktur unserer Produzenten zu erachten. Potentielle Risiken im Währungsgeschäft versuchen wir weitestgehend durch Sicherungsgeschäfte zu kompensieren. Das potentielle Risiko hinsichtlich der Veränderung der Preisstruktur unserer Produzenten stufen wir aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Produzenten als gering ein. Als ein weiters branchenspezifisches Risiko ist der Aufbau der neugewonnen Marke Camel zu sehen.

Aufgrund der deutlichen Zunahme der Wettbewerber sehen wir aufgrund derer Ausdehnung ein Wettbewerbsrisiko. Dieses Risiko erachten wir mittelfristig als gering, da wir uns aufgrund unserer Produkte auf neuen Vertriebswegen positionieren können, um der zunehmenden Konkurrenz entgegen zu wirken. Darüber hinaus sind wir ein langjährig erfolgreiches Unternehmen, mit einer Historie von mehr als 30 Jahren, welches sich am Markt aktiv positioniert hat und eine große Akzeptanz bei seinen langjährigen Kunden hat.

Ein Liquiditätsrisiko besteht aufgrund der im Jahr 2023 umgesetzten Maßnahmen nicht mehr. Dem Unternehmen stehen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Ein Liquiditätsrisiko kann sich ergeben, wenn unsere Finanzierungspartner Ihre Kreditlinien einschränken und dies nicht durch weitere Finanzierungsmittel (wie z.B. Factoring) oder Gesellschaftereinlagen aufgefangen werden kann. Ein weiterer Liquiditätsbedarf wird sich in den nächsten Jahren durch den Aufbau der Schuhmarke Camel ergeben. Hierzu haben wir bereits Maßnahmen ergriffen, um den zukünftigen Finanzbedarf im Gesamtunternehmen noch genauer abschätzen zu können sowie Liquidität im Unternehmen freizusetzen bzw. den durch den Aufbau der Marke Camel entstehenden zusätzlichen Liquiditätsbedarf durch neue Finanzierungsmittel zu decken.

Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme werden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert.

Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen.

2. Chancenbericht

Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen.

Mit der Marke Camel sehen wir hohe Chancen, dass wir unseren Wachstumskurs fortsetzen können, und dadurch auch in unserer bestehenden Kostenstruktur erhebliche Einsparungen durch Synergien generieren können. Die ursprünglich geplanten Absatzzahlen hierfür im kommenden Jahr werden wir anhand der bestehenden Orderzahlen bereits übertreffen und sehen hier große Chancen unser Unternehmen stärker am Markt positionieren zu können.

Im Einkauf möchten wir durch die stärkere Zusammenarbeit mit unseren Produzenten in Europa und Fernost unsere Qualitätsansprüche sichern. Durch die Konzentration auf unsere Partner verbessert sich unsere Einkaufspolitik.

Der Entwicklung am Markt haben wir bereits durch neue Vertriebswege entgegen gewirkt. Hier werden wir mittelfristig unsere Umsatzeinbrüche aus den Vorjahren kompensieren.

Durch die eingeleiteten Kostenreduktionen und der Kompensation unseres Umsatzes werden wir uns mittelfristig stärker am Markt positionieren können.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Energiepreisen. Währungsrisiken auf den internationalen Märkten können das Konsumklima negativ beeinflussen. Dies implementiert ebenso durch Inflation entstehende Beschaffungsrisiken sowie Währungsrisiken die auf dem Absatzmarkt nicht vollständig übertragen bzw. vollständig abgesichert werden können.

Politische Unsicherheiten können jederzeit auf den Märkten auf die Konsumenten einen negativen Einfluss haben.

Risiken werden durch die anhaltende Corona-Pandemie, insbesondere auf dem internationalen Beschaffungsmarkt sowie den damit auch einhergehenden Auswirkungen auf das Konsumverhalten gesehen.

Weitere Risiken, insbesondere solche, die den Bestand unserer Gesellschaft gefährden, bestehen nicht.

Unter Berücksichtigung vorerwähnter Risiken und der eingeleiteten Konsolidierung für das Vorjahr und das Kalenderjahr 2023 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein leicht positives Jahresergebnis.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Erfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Wir verfolgen hier eine konservative Risikopolitik. Durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung, insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten, wird das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren.

Wir fakturieren unsere Umsätze ausschließlich in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für den Schuheinkauf in Euro, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken.

Zur Absicherung von Fremdwährungsgeschäften (Währungsrisiko) aus dem operativen Geschäftsbereich werden fallweise derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Die Geschäfte werden nur mit namhaften Banken abgeschlossen.

 

Merzalben, den 14.08.2024

Geschäftsführung

Sven Andersson

Ralf Großmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.759.965,00 1.691.632,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 141.623,00 154.515,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.591,00 88.361,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 61.032,00 66.154,00
II. Sachanlagen 1.613.342,00 1.532.117,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.284.577,00 1.329.821,00
2. technische Anlagen und Maschinen 23.037,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.728,00 202.296,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
1. Sonstige Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 11.552.120,97 15.953.724,71
I. Vorräte 6.593.529,13 10.054.578,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.176.028,36 4.727.528,60
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.176.028,36 4.727.528,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 782.563,48 1.171.617,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.251,67 15.605,28
D. Aktive latente Steuern 1.328.383,00 1.376.804,00
Summe Aktiva 14.677.720,64 19.037.765,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.049.104,45 928.397,90
I. Gezeichnetes Kapital 160.000,00 160.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Verlustvortrag 231.602,10 -4.142.123,73
IV. Jahresüberschuss 120.706,55 -4.373.725,83
B. Rückstellungen 734.130,00 361.800,00
C. Verbindlichkeiten 12.894.486,19 17.747.568,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.113.138,17 7.056.371,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 8.781.348,02 10.691.196,29
davon aus Steuern 38.214,51 140.121,81
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.533,52 3.698,38
Summe Passiva 14.677.720,64 19.037.765,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.203.398,99 4.651.826,15
2. Personalaufwand -3.114.051,41 -2.955.615,95
a) Löhne und Gehälter -2.635.835,01 -2.528.185,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -478.216,40 -427.429,99
davon für Altersversorgung -26.511,30 -28.220,27
3. Abschreibungen -150.295,87 -161.328,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -150.295,87 -161.328,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.174.621,72 -6.233.915,20
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -210.465,16 -248.296,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.066,95 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -581.933,04 -347.232,47
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -48.421,00 683.306,00
8. Ergebnis nach Steuern 135.142,90 -4.362.959,74
9. sonstige Steuern -14.436,35 -10.766,09
Jahresüberschuss 120.706,55 -4.373.725,83

Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Firma Schuh-Import und Export GERLI GmbH, eingetragen im Handelsregister Zweibrücken unter der Nummer HRB 22208 und mit Sitz in Merzalben, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die im Vorjahr zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt.

II. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Methodenerläuterung

1.1 Angaben der auf die Position der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB).

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachstehenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 3 bis 4 Jahre zugrunde gelegt. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände degressiv bzw. linear vorgenommen. Die Zugänge werden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird in den folgenden Zeiträumen planmäßig abgeschrieben:

- Gebäude werden mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren linear abgeschrieben.

- Fahrzeuge werden innerhalb von 6 Jahren linear abgeschrieben.

- Technische Anlagen und Maschinen werden innerhalb 10 bis 15 Jahren linear abgeschrieben.

- Betriebs- und Geschäftsausstattung werden innerhalb 3 bis 13 Jahren degressiv bzw. linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zeitanteilig.

Die Genossenschaftsanteile bei der VR Bank Südwestpfalz eG sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Für ältere Waren sind Abschläge vorgenommen worden.

Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Abschreibungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden ausreichend pauschale Wertberichtigungen gebildet.

Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung eingetretene negative Wertschwankungen durch Abschreibungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Zum besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden aktive latente Steuern angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.2. Angabe der Grundlagen zur Währungsumrechnung (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie vorhandene Sorten wurden grundsätzlich mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder zu niedrigeren Kursen am Bilanzstichtag und langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder höheren Kursen am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen zur Bilanz

1.1. Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagegitter) und Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form des Anlagespiegels dargestellt.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der Spalte Zugang bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagegitters.

1.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamt
T€
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
T€
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.977 3.977 0
2. Sonstige Vermögensgegenstände 199 199 0
davon gegen Gesellschafter T€ 0 (Vj. T€ 0)
4.176 4.176 0

1.3. Aktive latente Steuern

In Höhe des aktivierten Betrages von T€ 1.328 besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Die angesetzten latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen. Es wurde eine Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

1.4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Zoll 260
Boni / Erfolgsvergütungen 75
Prozessrisiko 100
Lizenzaufwendungen 97
Urlaubsverpflichtungen 40
Rechts- und Beratungskosten 53
Übrige 109
Summe 734
Gesamt
T€
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
T€
davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.113 250 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.497 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 3 (Vj. T€ 3) davon aus Steuern T€ 38 (Vj. T€ 140) davon gegenüber Gesellschafter T€ 4.675 (Vj. T€ 1.487) 5.284 2.542 1.000
12.894 2.792 1.000

1.5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Bürgschaften, Forderungsabtretungen sowie Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2.1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Zuführung einer Rückstellung (Prozessrisiken) in Höhe von T€ 30 ausgewiesen.

2.2. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von aktiven latenten Steuern von T€ 48 enthalten.

VI. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1.1. Angaben der Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die nachfolgend aufgeführten Eventualverbindlichkeiten entsprechen den in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnissen:

Haftungsverhältnisse § 251 HGB Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
aus Bürgschaften T€ 750 € 0,00

Es handelt sich um Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführung. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

1.2. Angaben des Gesamtbetrages der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB auszugeben sind, sofern diese Angaben für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind (§ 285 Nr. 3 HGB)

Es bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 351. Es handelt sich um Verträge mit mehrjährigen Laufzeiten. Daneben bestehen Mietverträge über Showrooms und einen Lagerraum mit jährlicher Kündigungsfrist mit Jahresmieten von T€ 529.

2. Beziehungen zu Unternehmensorganen

2.1. Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285, Nr. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Herren Ralf Großmann, Bürokaufmann, und Sven Andersson, Bürokaufmann, geführt.

2.2. Angabe über die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

(§ 285 Nr. 10 HGB)

Auf die Angabe von Vergütungen für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurde für die Mitglieder der Geschäftsführung nach § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

3. Weitere Angaben

Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmeranteile (§ 285 Nr. 7 HGB)

Während des Geschäftsjahres betrug die durchschnittliche Gesamtarbeitnehmerzahl 54.

Die Arbeitnehmer können den folgenden Gruppen zugeordnet werden:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 54

4. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Derivative Finanzinstrumente werden zu Sicherungszwecken eingesetzt und soweit die Voraussetzungen vorliegen, mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst.

Zum Bilanzstichtag bestehen Währungssicherungsgeschäfte (Devisentermingeschäfte) in Höhe von 0,45 Mio. US-Dollar. Diese Sicherungsgeschäfte haben Laufzeiten bis zu 12 Monate. Wegen der USD-Kursentwicklung bestehen für die in 2023 abgeschlossenen Geschäfte negative Zeitwerte von T€ 4. Die Zeitwerte wurden auf Basis der Veränderungen von aktuellen Kursen zu den Devisenterminkursen ermittelt. Alle am Bilanzstichtag abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte dienen der Absicherung des US-Dollar-Risikos aus zukünftigen Wareneinkäufen in US-Dollar. Diese Termingeschäfte werden mit den erwartenden Zahlungsströmen in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Soweit negativen Marktwerten aus der Bewertung der Sicherungsgeschäfte Kursgewinne aus den erwartenden Grundgeschäften entgegenstehen, werden diese bilanziell nicht berücksichtigt.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Hinweis: Die Auswirkungen des ausgebrochenen Krieges in der Ukraine sowie die politischen Ruhen im Nahen Osten als auch in China können zum Bilanzerstellungszeitpunkt nicht abgeschätzt werden.

6. Verwendung des Ergebnisses des Geschäftsjahres

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beträgt Euro 120.706,55 und der Verlustvortrag Euro 231.602,10.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Verlustvortrag aus dem Vorjahr mit Euro 110.895,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Merzalben, den 14.08.2024

Geschäftsführung

Sven Andersson

Ralf Großmann

sonstige Berichtsbestandteile

Darstellung des Anlagegitters zum 31. Dezember 2023

AK Stand am 01.01.2023
EUR
AK Zugang
EUR
AK Abgang
EUR
AK Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 307.182,39 12.000,00 0,00 319.182,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 76.825,85 0,00 0,00 76.825,85
384.008,24 12.000,00 0,00 396.008,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 2.389.144,10 10.750,00 0,00 2.399.894,10
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 24.030,24 0,00 24.030,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.294.843,82 171.865,63 5.877,41 1.460.832,04
3.683.987,92 206.645,87 5.877,41 3.884.756,38
Summe I + II 4.067.996,16 218.645,87 5.877,41 4.280.764,62
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
Summe III 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 4.072.996,16 218.645,87 5.877,41 4.285.764,62
Kum. AfA Stand am 01.01.2023
EUR
Kum. AfA Zugang
EUR
Kum. AfA Abgang
EUR
Kum. AfA Stand am 31.12.2023
EUR
Restbuchwerte Stand am 31.12.2023
EUR
Restbuchwerte Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 218.821,39 19.770,00 0,00 238.591,39 80.591,00 88.361,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.671,85 5.122,00 0,00 15.793,85 61.032,00 66.154,00
229.493,24 24.892,00 0,00 254.385,24 141.623,00 154.515,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 1.059.323,10 55.994,00 0,00 1.115.317,10 1.284.577,00 1.329.821,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 993,24 0,00 993,24 23.037,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.092.547,82 68.416,63 5.860,41 1.155.104,04 305.728,00 202.296,00
2.151.870,92 125.403,87 5.860,41 2.271.414,38 1.613.342,00 1.532.117,00
Summe I + II 2.381.364,16 150.295,87 5.860,41 2.525.799,62 1.754.965,00 1.686.632,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00
Summe III 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 2.381.364,16 150.295,87 5.860,41 2.525.799,62 1.759.965,00 1.691.632,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Schuh-Import und Export GERLI GmbH, Merzalben

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schuh-Import und Export GERLI GmbH, Merzalben, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12. 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. 2023 bis zum 31.12. 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schuh-Import und Export GERLI GmbH, Merzalben, für das Geschäftsjahr vom 1.1. 2023 bis zum 31.12. 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12. 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. 2023 bis zum 31.12. 2023 und

● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pirmasens, den 19. August 2024

Baas - Hunsicker - Zwick
Partnerschaftsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Zwick, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen ohne Offenlegungserleichterungen aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.11.2024.

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