Autohaus Matthes GmbH
Herpfer Straße 38, 98617 Meiningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Matthes seit 23.2.2006 | Geschäftsführer |
Peter Matthes seit 23.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
A****** M****** | 21.30% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.60% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Matthes GmbHMeiningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundsätze Im Lagebericht werden vergangenheitsbezogene Fakten dargelegt und zudem vorausschauende Aussagen getroffen. Dass die Vergangenheit beschreibende Datenmaterial wird überwiegend aus dem Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres abgeleitet. Die vorausschauenden Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die jeweils auf den tatsächlichen Eintritt der dargestellten Sachverhalte Einfluss nehmen können. Insoweit werden diese Sachverhalte auch mit Konjunktiv beschriebenen Verben dargestellt. Für die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Darlegungen wurden die zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes jeweils verfügbaren Kenntnisse herangezogen. Gleichwohl bleiben bei den zukunftsbezogenen Aussagen die Risiken aller in die Zukunft gerichteten Betrachtungen bestehen. Die Autohaus Matthes GmbH unterhält Standorte in Meiningen (Firmensitz), Suhl, Tiefenort. Auf Grund vertraglicher Veränderungen mit dem Hersteller BMW, gehört der Standort Sonneberg seit Oktober 2023 nicht mehr zum Unternehmen. Darüber hinaus vertritt man den Hersteller BMW an den Standorten in Meiningen und Tiefenort als Servicepartner. Am Standort Suhl wird weiterhin ein Neufahrzeugvertrag für die Marke BMW realisiert. Der derzeitige Händlervertrag mit der BMW AG hat eine Laufzeit bis zum 31.12.25. Ab 01.01.2026 ist in Deutschland die Einführung des Agenturmodells geplant. Die Unternehmensstruktur ist unverändert: Die Matthes Holding GmbH hält 78,66% an der Autohaus Matthes GmbH und Herr Andreas Matthes 21,34%. Insgesamt beschäftigte unsere Gesellschaft zum Jahresende 74 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende und 2 Aushilfen. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche "Gemäß Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 äußert sich das Statistische Bundesamt zum BIP wie folgt: "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. [...]. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich der Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau." (Quelle: 68007400740070003a002f002f007700770077002e00640065007300740061007400690073002e00640065002 f00440045002f0050007200650073007300650053006500720076006900630065002f005000720065007300730065002f 002500320030005000720065007300730065006d00690074007400650069006c0075006e00670025003200300076006f 006d00250032003000310035002e004a0061006e00750061007200250032003000320030003200340025003200300013 202500320030003000310039002f003200340029000000www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html) Die Entwicklung des PKW-Marktes in Deutschland 2023 stellt sich wie folgt dar: "In der Jahresbilanz stehen somit 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. [...] Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), MINI (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichen einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1%) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilstärkste deutsche Marke. [...] Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/ -28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten." (Quelle: kba.de/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/PressemitteilungNr.01/2024/Fahrzeugzulassungen im Dezember 2023-Jahresbilanz) "Für die große Mehrheit der PKW-Halter - und diese repräsentieren über 40 Mio. Personen hierzulande - ist der eigene PKW schlichtlos alternativlos. 81% aller Befragten bestätigen: "Für mich ist ein eigenes Automobil unverzichtbar, um meine Mobilität im Alltag sicherzustellen. Ohne eigenes Auto kann ich meine alltäglichen Mobilitätserfordernisse nicht bewältigen." [...] Der PKW ist häufig die einzige Möglichkeit, den Mobilitätsbedarf zu decken - sei es für Beruf oder Familie. Eine wirkliche Alternative wird es auf absehbare Zeit nicht geben." (Quelle: DAT Report 2024 S.7 Einstellung zum Auto). Die Anschaffungspreise für Neufahrzeuge sind in 2023 um 1.840 Euro gegenüber 2022 gestiegen und weisen einen Wert von 44.630 Euro aus. Das entspricht einer Steigung um 4% gegenüber 2022. (Quelle: DAT Report 2024 S. 56 Abs. Anschaffungspreis) Der Gebrauchtfahrzeugmarkt in Deutschland 2023 nahm folgende Entwicklung: "Das eigene Automobil hat auch 2023 nicht an Bedeutung eingebüßt. Mehr als zwei Drittel aller Gebrauchtwagenkäufer (68%) hielten ihren aktuellen Kauf für absolut notwendig. Der Automobilmarkt zeigte sich jedoch ambivalent, denn einerseits steigt die Verfügbarkeit an Fahrzeugen wieder, anderseits sind die Preise weiterhin sehr hoch." (Quelle: DAT Report 2024 S. 35 Gebrauchtwagenkauf) "Die Jahresbilanz des Gebrauchtwagenmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7%) umgeschriebenen Kfz und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2%). Mehr als 6,03 Millionen PKW 8+6,9%) wechselten im Laufe des Jahres den Halter bzw. die Halterin". (KBA.de/Pressemitteilungen/Pressemitteilung Nr. 01/2024) "Der Höhenflug der Gebrauchtwagenpreise kam 2023 zu einem Ende, da aufgrund des funktionierenden Neuwagenmarktes wieder genügend gebrauchte Fahrzeuge (z.B. Leasingrückläufer oder PKW aus dem Vermietungsgeschäft) verfügbar waren. Die Preise blieben jedoch 2023 auf sehr hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr, das noch von starker Angebotsknappheit geprägt war, beträgt der Rückgang nur einen Prozentpunkt, was einem Durchschnittspreis von 18.6209 Euro entspricht". (Quelle: DAT Report 2024, S. 44, Anschaffungspreis) Zum Werkstattgeschäft in Deutschland stellt der DAT Report 2024 fest: "Das Autojahr 2023 wird für die Werkstätten als ein weiteres Übergangsjahr zwischen Verbrennertechnologie und Elektroantrieb in die Geschichte eingehen. Die Betriebe sind bereit für E-Autos, auch wenn an vielen Stellen Fach- und Nachwuchskräfte fehlen. Der Endverbraucher, um den es im DAT Report geht, kennt die Situation der Automobilebetriebe nicht im Detail, er beauftragt aber in hohem Maße die Werkstätten mit den Arbeiten an seinem PKW. 2023 wurden nur 10% allen Arbeiten im Do-it-yourself-Verfahren erledigt, die restlichen 90% verteilten sich auf Markenwerkstätten (44%), freie Werkstätten (38%) und Systemanbieter (8%). Wartungsarbeiten an PKW sind in ihrer Bedeutung gestiegen. Für viele Autofahrer hat sich während der Corona - Jahre herauskristallisiert, dass Sicherheit und Fahrbereitschaft von Automobilen eng mit dem Wartungsverhalten zusammenhängen. Denn Betriebsstoffe müssen erneuert und Baugruppen kontrolliert werden. Für die Verkehrssicherheit eines PKW ist dies zwingend notwendig. Hinzu kommt: Wer wie die PKW-Halter des Jahres 2023 das eigene Automobil länger als sonst hält, bringt diese häufiger zu einer Inspektion". (Quelle: DAT Report 2024, S. 61, Gesamtübersicht) (Quelle: DAT Report 2024, S. 62, 4.2 Wartungen) "Die BMW Group blickt auf eine positive Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 zurück. Das attraktive und moderne Produktportfolio der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce fand hohen Zuspruch bei Kundinnen und Kunden weltweit. Mit einem breiten Angebot an Antriebsvarianten, von rein elektrischen Antrieben (BEV) über moderne Plug-in-Hybride (PHEV) bis hin zu hocheffektiven Verbrennungsmotoren deckt die BMW Group ein breites Feld an unterschiedlichen Kundenwünschen ab. Insbesondere der Hochlauf der Elektromobilität sorgte auch im Jahr 2023 für deutliche Wachstumsimpulse. Insgesamt lieferte die BMW Group im Berichtsjahr 2.554.183 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kundinnen und Kunden aus und erzielte damit einen neuen Höchstwert. Die Auslieferungen im Jahr 2023 lagen somit wie erwartet solide über dem Vorjahr (2022: 2.399.632 Automobile/+6,4%). [...] Alle wesentlichen Regionen trugen zum Wachstum bei. In Europa lag der Automobilabsatz zum Ende Dezember bei 942.958 Einheiten (2022: 878.515 Einheiten/+7,3%). Ein solides Plus war dabei auch in Deutschland zu verzeichnen. Dort erreichten die Auslieferungen 272.589 Automobile (2022: 254.292 Automobile/+7,2%)". (Quelle: BMW Group Bericht 2023, Geschäftsverlauf und Segmente Seite 66 und 67) Im Marktverantwortungsgebiet der Matthes GmbH gab es folgende Entwicklung. "Im Zeitraum Jan.-Dez. 2023 steigt der analysierte Markt gegenüber Jan.-Dez. 2023 um 113 Einheiten auf 8.016 Einheiten. Das entspricht einem Plus von 1,43 Prozent. BMW steigt im Marken-Ranking mit insgesamt 330 Einheiten von Rang 9 auf Rang 8. Der BMW Marktanteil liegt bei 4,12 Prozent. Zu diesem Ergebnis tragen vor allem die Modellfamilien BMW iX1 (31), BMW X1 (47), BMW X3 (48) bei. Marktführer ist nach wie vor mit einem Marktanteil von 16,58 Prozent und 1.329 Einheiten die Marke Volkswagen". (Quelle: MIS Sales/Neuzulassungen/Market Journal/Marke/BMW Markt - AG Segmentierung. Unternehmensgruppe UEG (ETNR): 07315-Matthes GmbH (unverb. Einzugsgebiet BUNO)) 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Es wurde ein Gesamtumsatz von 47.443.324,39 Euro erreicht (2022: 45.664.259,01 Euro). Der geplante Umsatz für das Jahr 2023 in Höhe von 48,3 Mio. Euro wurde somit nur unwesentlich verfehlt. Das liegt hauptsächlich am geringeren Umsatz im Neufahrzeugbereich (Planwert: 21,3 Mio. Euro; 2023: 18,5 Mio. Euro) und im Service (Planwert: 3,5 Mio. Euro; 2023: 3,3 Mio. Euro) sowie an den gestiegenen Umsatz im Gebrauchtwagenbereich (Planwert: 18,4 Mio. Euro; 2023: 20,3 Mio. Euro). Das mit 913 TEuro geplante Ergebnis für das Kalenderjahr 2023 wurde überschritten. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern von 1.136 TEuro (Vorjahr: 911 TEuro). Die Umsatzstruktur gestaltete sich wie folgt:
Die Profitcenter im Einzelnen: Die Zahl der verkauften Neufahrzeuge BMW und MINI lag bei 383 Einheiten (2022: 403). Dabei entwickelten sich die Marken wie folgt: Von der Marke BMW konnten im Jahr 2023 294 Fahrzeuge vermarktet werden (2022: 311). Bei der Marke MINI konnten 89 Einheiten im Jahr 2023 vermarket werden (2022: 92 Einheiten). Die vom Hersteller vorgegebenen Ziele lagen bei BMW bei 385 und bei MINI bei 106 Einheiten. (Quelle: BMW Group, BMW und MINI Preissystem 2023 Neue Automobile) Insbesondere die neuen höheren Neufahrzeugpreise, steigende Leasingraten auf Grund höherer Zinsen und weiter gesunkene Fahrzeugrestwerte sowie eine große Verunsicherung bei den Konsumenten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung, haben es nicht leicht gemacht, die vom Hersteller vorgegebenen Zielwerte zu erreichen. Trotz gesunkener Stückzahle konnte über die Baureihen hinweg ein vernünftiger Deckungsbeitrag I (Verkaufserlöse minus verrechnete Anschaffungskosten) erzielt werden. Der gegenüber dem Vorjahr geringere Umsatz wirkte sich dennoch auf den Deckungsbeitrag I aus (2022: 1.561 TEuro; 2023: 1.298 TEuro). Der geringere Erlös im DBI führte auch einem geringen Erlös im Deckungsbeitrag III (Verkaufserlöse minus verrechnete Anschaffungskosten minus Kosten), der unter dem Vorjahr liegt (-21,5%). Von der Autohaus Matthes GmbH wurde im Neufahrzeugverkauf ein Deckungsbeitrag III von 542 TEuro erreicht (2022: 691 TEuro), der mit rund einem Prozentpunkt unter dem Niveau des Durchschnittes aller BMW-Händler mit 4,1% liegt (Quelle: Erfolgsrechnung und Betriebsvergleich V6 Januar bis Dezember 2023). Der Bestand an Neu- und Vorführfahrzeugen ist zum 31.12.2023 (3.243 TEuro) deutlich höher als zum 31.12.2022 (2.775 TEuro). Die Entwicklung im Gebrauchtfahrzeugbereich: Der Umsatz steigt gegenüber dem Vorjahr und beträgt 2023: 20.347 TEuro (2022: 18.567 TEuro). Grund hierfür sind die wieder bessere Verfügbarkeit und höhere Nachfrage auf Grund gestiegener Neufahrzeugpreise. Die höhere Verfügbarkeit im Markt führte dazu, dass die Deckungsbeiträge von dem ungewöhnlich hohen Niveau des Vorjahres wieder etwas zurückkamen. Der DB III sank von 849 TEuro im Vorjahr auf 675 TEuro im Jahr 2023 und damit um -20,5%. Der Bestand an Gebrauchtfahrzeugen ist gegenüber dem Vorjahr zurück gegangen 2023: 4.709 TEuro; 2022: 5.484 TEuro. In der Summe aller Fahrzeugverkäufe ist ein Umsatzzuwachs auf 38.873 TEuro gegenüber dem Vorjahr (36.873 TEuro) zu verzeichnen. Der DB III liegt bei 1.218 TEuro (2022: 1.540 TEuro). Die Verkaufserlöse im Teilevertrieb stiegen leicht von 5.037 TEuro in 2022 um 4,3% auf 5.261 TEuro in 2023. Der Deckungsbeitrag III beträgt 888 TEuro (2022: 1.053 TEuro). Der durchschnittliche BMW - Teilebestand liegt mit 213 TEuro unter dem Vorjahresniveau (2022: 376 TEuro). Im Servicebereich lagen unsere Umsatzerlöse mit 3.309 TEuro unter dem bereits starken Vorjahresniveau (2022: 3.754 TEuro). Der DB III im Service stieg hingegen (2023: 1.120 TEuro; 2022: 1.023 TEuro). Der DB III im Aftersalesbereich liegt mit 23,5% unter dem Gruppenwert von 30,5 %. Der Materialaufwand ist auf 40.433 TEuro in 2023 (2022: 38.146 TEuro) gestiegen. Die Materialaufwandsquote beträgt 85,2% und stieg gegenüber dem Vorjahr (83,5%) leicht. Die Personalkosten betragen 7,3 % (Vorjahr: 8,0%) vom Umsatz und liegen damit unter dem Gruppenwert von 7,6 %. Gegenüber dem Vorjahr sank der Gesamt-DB III leicht auf 3.223 TEuro (2022: 3.746 TEuro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2023 um 294 TEuro niedriger als im Vorjahr. Sie betragen in 2023 2.078 TEuro (2022: 2.372 TEuro). Ein wesentlicher Grund dafür sind die gesunkenen Fahrzeugkosten und Raumkosten. Das Finanzergebnis von -304 TEuro in 2022 verschlechtert sich 2023 auf -602 TEuro. Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf 742 TEuro (2022: 608 TEuro). Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar: Aktiva
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Gründe hierfür sind niedrigere Bestände an Vorführ- und Geschäftsfahrzeugen. Der Fahrzeugbestand beläuft sich auf 248 TEuro (2022: 1.024 TEuro). Ein weiterer Grund ist der Verkauf der Filiale in Sonneberg. Der Neufahrzeugbestand erhöht sich von 1.785 TEuro in 2022 auf 3.110 TEuro in 2023. Der Bestand an Gebrauchtfahrzeugen verringert sich von 5.435 TEuro in 2022 auf 4.709 TEuro in 2023. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken in 2023 trotz gestiegener Umsatzerlöse von 1.680 TEuro in 2022 auf 1.197 TEuro in 2023. Aufgrund einer besseren Zahlungsmoral der Kunden sank die Anzahl der Mahnungen und daher auch die Forderungen. Die Forderungen gegen die verbundenen Unternehmen Matthes Holding GmbH und Matthes Immobilien GmbH & Co. KG belaufen sich Ende 2023 auf 1.444 TEuro (2022: 1.396 TEuro). Die Bilanzsumme liegt bei 15.353 TEuro (2022: 16.368 TEuro).
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
Folgende Rückstellungen wurden in 2023 gebildet:
Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 10.277 TEuro und verteilen sich wie folgt:
*) Bezogen auf die Bilanzsumme Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH beteiligt sich als typisch stille Gesellschafterin an unserem Unternehmen und trägt mit ihrer Beteiligung zur Stärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals bei (2023: 300 TEuro; 2022: 300 TEuro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringern sich in 2023 um 10 TEuro von 369 TEuro auf 359 TEuro. Die Entwicklung der Liquidität wird durch die Kapitalflussrechnung dargestellt, deren Eckpunkte nachfolgend abgebildet sind:
Die dem Unternehmen zur Verfügung gestellten Kreditlinien der Hausbanken und der Herstellerbank ermöglichen jederzeit einen geordneten Geschäftsverlauf. Die BMW Bank gewährt unserem Unternehmen eine Kreditlinie bis zu 16.000 TEuro. Davon sind zum Ende des Kalenderjahres 2023 8.554 TEuro nicht in Anspruch genommen. Weitere offene Kreditlinien bestehen in Höhe von 200 TEuro. Die Autohaus Matthes GmbH verfügt über ausreichend Liquidität und Substanz, um jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. 4. Sozialbericht Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2023 im Durchschnitt 86 Mitarbeiter, davon 65 Vollzeitbeschäftigte (2022: 75), 19 Auszubildende (2022: 23) und 2 Aushilfe (2022: 2). Die Anzahl der Krankentage mit Lohnfortzahlung sank von 1.657 in 2022 auf 831 Tage in 2023. Im Jahr 2023 waren 4 Arbeitnehmer langzeitkrank. Unser Unternehmen sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter Weiterbildungsmaßnahmen besuchen. Der Personalbestand ist in den verbliebenen Standorten in den Schwerpunktbereichen konstant. Auf Grund der demographischen Entwicklung engagieren wir uns permanent in der Gewinnung von leistungsfähigem Personalnachwuchs. Ein Betriebsrat besteht nicht. 5. Forschung und Entwicklung Der vom Unternehmen abgedeckte Geschäftsbereich bietet keine Ansätze für Forschungsaktivitäten. 6. Nachtragsbericht An dieser Stelle wird auf den Anhang verwiesen. 7. Voraussichtliche Entwicklung / Prognose Per April 2024 liegen die Verkaufserlöse bei 14.204 TEuro und auf Grund der veränderten Filialstruktur unter dem Vorjahresniveau (2023: 15.079 TEuro) und leicht unter der Planung (14.732 TEuro). (Quelle: BWA Entwicklungsübersicht April 2024) Die Umsätze der einzelnen Profitcenter stellen sich wie folgt dar: Neufahrzeugverkauf (2023 5.744 TEuro; 2024 5.048 TEuro; -12,1%), Gebrauchtfahrzeugverkauf (2023 6.185 TEuro; 2024: 6.702 TEuro; +8,4%), Teilevertrieb (2023: 1.940 TEuro, 2024: 1.477 TEuro; -23,8%), Service (2023: 1.172 TEuro; 2024: 941 TEuro; -19,7). Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind mit dem Wegfall der Filiale Sonneberg zu begründen. Die weitere Entwicklung ist auch in diesem Jahr schwierig zu prognostizieren, jedoch geht das Unternehmen zuversichtlich ins Jahr 2024. Die Planung für das Jahr 2024 liegt vor. Insgesamt haben wir einen Umsatz in Höhe von 47,3 Mio. Euro geplant. Davon entfallen auf den Neuwagenbereich 21,1 Mio. EUR, auf den Gebrauchtwagenbereich 18,6 Mio. Euro und auf den After-Sales-Bereich 7,3 Mio. EUR. Geplant ist weiterhin wie folgt: Gesamt - DB III 2.695 TEuro, Unternehmensergebnis vor Steuern: 661 TEuro. 8. Berichterstattung über Chancen und Risiken Unser Unternehmen orientiert sich maßgeblich an den monatlichen Daten des Händlerbetriebsvergleiches und der betriebswirtschaftlichen Auswertung. Der Abgleich der Kennzahlen mit den Gruppenwerten der BMW AG ist ein Kontrollmechanismus, der Abweichungen erkennen lässt. Monatliche Beratungen zur betriebswirtschaftlichen Situation sind eine Maßnahme, die der Unternehmenskontrolle dient. Der Führungskreis tritt in regelmäßigen Abständen zusammen. Daneben finden im monatlichen Rhythmus Verkäuferversammlungen statt, um wichtige Informationen zu kommunizieren. Auch die Führungskräfte aus den After-Sales-Bereichen beraten in regelmäßigen Abständen. Das Forderungsmanagement wird durch die Abteilung Buchhaltung übernommen. Mit Hilfe der eingesetzten Software finden täglich Zahlungseingangskontrollen statt. Für die Bearbeitung überfälliger Forderungen sind Zeitschienen und Eskalationsstufen genau definiert. Bereits beim Verkauf, als auch bei der Serviceannahme werden mit den Kunden Zahlungsvereinbarungen getroffen, um den Forderungsbestand zu minimieren. Das Automobilgeschäft ist durch einen stark ausgeprägten Wettbewerb gekennzeichnet. Insbesondere die Retailbemühungen der Hauptwettbewerber Mercedes-Benz und Audi sowie die Verunsicherung der Kunden auf Grund der Diskussion zu neuen Antriebsarten und nachlassende Entwicklung der Elektromobilität auf Grund der ausgelaufenen staatlichen Förderungen haben wesentlichen Einfluss auf den Markt und die Margensituation. Die politischen Rahmenbedingungen sind derzeit nicht optimal. Ein großer Teil der Endverbraucher ist auf Grund steigender Preise und der Inflation verunsichert oder in finanziellen Nöten. Daher ist die Lust auf ein neues Automobil eher verhalten und Kaufentscheidungen werden vertagt. Unternehmungen haben mit sinkender Nachfrage bei steigenden Kosten im Energie- und Personalbereich zu kämpfen und sind um Kostenreduzierungen auch im Bereich des Fuhrparkes bemüht. Dennoch gehen wir zuversichtlich ins neue Autojahr 2024. Veränderungen in der Zinslandschaft können zur Beeinflussung des Unternehmensergebnisses führen. Aus diesem Grund sind die Kontrolle der Standtage und des Bestandes im Neu- als auch Gebrauchtwagenbereich ein wichtiges Anliegen in unserem Unternehmen. Die Autohaus Matthes GmbH setzt alles daran, die Forderungen des Preissystems im Hinblick auf Retailzielerreichung, Kundenzufriedenheit und Einhaltung von Vertragsstandards umzusetzen und hat dafür die notwendigen technischen und personellen Voraussetzungen geschaffen. Die jährliche Integration von Auszubildenden stellt den Personalbedarf für die Zukunft sicher. Wir nutzen das Knowhow der erfahrenen Fachkräfte und stellen sicher, dass dies an die nachfolgende Generation weitergegeben wird. Soweit überschaubar und wirtschaftlich sinnvoll, wurden zur Absicherung von Risiken in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen sowie für die verbliebenen erkennbaren Risiken angemessene Rückstellungen gebildet. Nach Einschätzung des Unternehmens werden die Risiken deshalb keinen nachhaltigen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben. 9. Zweigniederlassungen Es bestehen Zweigniederlassungen in: Suhl, Hubertusstr. 6 Tiefenort, Mühlheimer Str. 2
Meiningen, den 14.06.2024 Autohaus Matthes GmbH gez. Herr Peter Matthes, Geschäftsführer gez. Herr Andreas Matthes, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Der Jahresabschluss der Autohaus Matthes GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es werden die größenabhängigen Erleichterungen der § 276 HGB in Anspruch genommen. Die Autohaus Matthes GmbH hat ihren Sitz in Meiningen. Sie wird geführt unter der Nummer HRB 302502 des Amtsgerichts Jena. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 10 Jahren liegen in der Nutzung der übernommenen Vermögensgegenstände für den Betrieb eines Autohauses. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und bei einem dauerhaft niedrigeren Wert auch vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht (Sofortabschreibung). Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 Euro und 800,00 Euro wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In Vorjahren gebildete Sammelposten für GWG wurden fortgeführt. Unter den Vorräten sind Handelswaren sowie fertige Erzeugnisse unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend einzel- und pauschalwertberichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und zum Bilanzstichtag einem Niederstwerttest unterzogen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 1.310.290,75 (Vorjahr: Euro 1.266.026,33) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf Euro 1.111.936,14 (Vorjahr: Euro 1.050.360,86). Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 684.573,74 (Vorjahr: Euro 613.210,86) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Boni der BMW AG sowie Forderungen gegen den Geschäftsführer. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr belaufen sich auf Euro 427.362,40 (Vorjahr: Euro 437.150,00) und betreffen im Wesentlichen Darlehen und Kautionen. Gegen den Geschäftsführer Herrn Peter Matthes bestehen Forderungen, die sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt haben:
Das Darlehen wurde mit 3,2 % verzinst. Des Weiteren bestehen längerfristige Forderungen gegen die Geschäftsführer Peter und Andreas Matthes, die sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt haben:
Die Ziffern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Buchgrundschuld 2 = Bürgschaften 3 = Sicherungsabtretung von Forderungen 4 = Sicherungsübereignung von Vorräten 5 = Sicherungsabtretung an übertragbaren Rechten und Ansprüchen 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 126.275,63 (Vorjahr: Euro 32.875,02) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 14.429,79 (Vorjahr: Euro 88.943,53) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf des Teilbetriebes Sonneberg in Höhe von Euro 308.439,20 enthalten. 5. Sonstigen Angaben Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für Geschäftsräume und Grundstücke sowie Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter:
Im Jahresdurchschnitt waren 48 Angestellte, 17 Arbeiter, 19 Auszubildende und 2 Aushilfen beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind Herr Peter Matthes, Dreißigacker, Kfz-Meister, sowie Herr Andreas Matthes, Dreißigacker, Kfz-Meister. Es wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 6. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis 2023 in Höhe von Euro 741.862,43 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der Händlervertrag wurde für die Filiale Suhl um weitere 2 Jahre verlängert, er läuft zum 31.12.2025 aus. Es werden weiterhin Optionen gesucht, wie nach dem Ablauf des Händlervertrages der Geschäftsbetrieb fortzuführen ist.
Meiningen, den 13.06.2023 Autohaus Matthes GmbH gez. Herr Peter Matthes, Geschäftsführer gez. Herr Andreas Matthes, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Matthes GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Matthes GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Matthes GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 26. Juni 2024 alt
GmbH
gez. Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer |
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