Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 748572
Vorher
ZAR Regensburg GmbH
Eingetragen
30.10.2012
Branche
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)Vorsorge- und RehabilitationsklinikenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Das Betreiben von Einrichtungen im Gesundheitswesen, insbesondere von Zentren für Prävention, Nachsorge und Rehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie, die, unter Mitwirkung von besonders geschultem Personal unter ständiger ärztlicher Verantwortung, darauf eingerichtet sind, insbesondere durch ambulante und/oder stationäre Anwendung von Verfahren der Rehabilitation, Physiotherapie, der Ergotherapie und der Sporttherapie und darüber hinaus durch die Anwendung von weiteren Heilmitteln sowie anderer geeigneter Hilfen, den Gesundheitszustand zu verbessern und die Patienten bei der Entwicklung eigener Abwehr- und Heilungskräfte zu unterstützen. Dabei wird eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Forschung und Lehre zur Nutzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse für das Unternehmen angestrebt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Jung
seit 1.4.2026
Prokura
Anne Korb
seit 6.4.2022
Prokura
Markus Frenzer
seit 18.12.2017
Geschäftsführer
Carsten Behrenz
seit 12.11.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nanz medico GmbH & Co. KG
Germany
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZAR Bayern GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER ZAR BAYERN GMBH, STUTTGART

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.414,00 41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.236.606,00 0
1.322.020,00 41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 729.294,00 752
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.556,00 1.144
2.158.850,00 1.896
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 92.466,56 96
3.573.336,56 2.033
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 22.000,00 8
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.203.254,76 2.447
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.278,01 9
3. Forderungen gegen Gesellschafter 4.833.400.41 4.430
4. Sonstige Vermögensgegenstände 114.364,33 15
8.180.297,51 6.901
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.921,99 50
8.211.219,50 6.959
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 34.841,99 51
11.819.398,05 9.043

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150
II. Gewinnvortrag 6.755.865,81 4.954
III. Jahresüberschuss 1.346.152,90 1.802
8.252.018,71 6.906
B. RÜCKSTELLUNGEN 679.779,66 718
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288.422,42 262
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 189.592,72 523
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.803.518,16 361
4. Sonstige Verbindlichkeiten 544.939,38 245
davon aus Steuern: EUR 189.735,96 Vorjahr: TEUR 128
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 43.965,59 Vorjahr: TEUR 38
2.826.472,68 1.391
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 61.127,00 28
11.819.398,05 9.043

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

DER ZAR BAYERN GMBH, STUTTGART

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 16.168.899,00 12.646
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.523.904,10 5.539
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.430.672,92 1.046
davon Aufwendungen für Altersversorgung: EUR 27.425,84 Vorjahr: TEUR 25
3. Abschreibungen 432.656,50 311
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.268.685,53 3.601
14.655.919,05 10.497
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.844,40 1
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228.457,31 5
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 227.837,31 Vorjahr: TEUR 5
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 118.069,76 9
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 116.515,26 Vorjahr: TEUR 9
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 275.029,98 341
- davon latente Steuer: EUR 33.353,00 Vorjahr: TEUR 0
9. Ergebnis nach Steuern 1.351.181,92 1.805
10. Sonstige Steuern 5.029,02 3
11. Jahresüberschuss 1.346.152,90 1.802

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER ZAR BAYERN GMBH, STUTTGART

I. Allgemeine Angaben

Die ZAR Bayern GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 748572 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG sowie den ergänzenden Bestimmungen des § 11 des Gesellschaftsvertrages erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist ein Kalenderjahr.

II. Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierung- und Bewertungsmethoden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern angesetzt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 liegen, wurden in den Vorjahren Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear um 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten und Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildungen von Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Einzelwertberichtigungen erfolgt mithilfe einer Altersstrukturanalyse. Bei fälligen Forderungen, die zwischen einem halben und zu einem Jahr überfällig sind, wird eine Wertberichtigung in Höhe von 30 % gebildet. Sofern Forderungen zwischen einem und zwei Jahren überfällig sind, wird in Höhe von 50 % und darüber hinaus mit in Höhe von 70 % wertberichtigt. Die übrigen Forderungen werden mit einem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko in Höhe von 1 % wertberichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.739,48 73.061,91 0,00 185.801,39
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.268.314,20 0,00 1.268.314,20
112.739,48 1.341.376,11 0,00 1.454.115,59
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.155.606,63 48.445,91 0,00 1.204.052,54
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.835.303,52 586.846,48 0,00 3.422.150,00
3.990.910,15 635.292,39 0,00 4.626.202,54
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 95.684,08 0,00 3.217,52 92.466,56
4.199.333,71 1.976.668,50 3.217,52 6.172.784,69
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.259,48 29.127,91 0,00 100.387,39
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 31.708,20 0,00 31.708,20
71.259,48 60.836,11 0,00 132.095,59
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 403.790,63 70.967,91 0,00 474.758,54
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.691.741,52 300.852,48 0,00 1.992.594,00
2.095.532,15 371.820,39 0,00 2.467.352,54
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.166.791,63 432.656,50 0,00 2.599.448,13
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.414,00 41.480,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.236.606,00 0,00
1.322.020,00 41.480,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 729.294,00 751.816,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.556,00 1.143.562,00
2.158.850,00 1.895.378,00
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 92.466,56 95.684,08
3.573.336,56 2.032.542,08

2. Forderungen

Sämtliche Forderungen, wie im Vorjahr, sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für die Jahresabschlusskosten und die üblichen Rückstellungen für Personalkosten.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

5. Steuerabgrenzung

Die folgende Tabelle zeigt die Veränderung der latenten Steuern:

Stand Beginn Geschäftsjahr Veränderung Stand Ende Geschäftsjahr
EUR EUR EUR
Passive latente Steuern 27.774,00 33.353,00 61.127,00

Bei der Berechnung der ausgewiesenen passiven latenten Steuern wurden Differenzen aus unterschiedlichen Ansätzen bei Anlagevermögen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer in Höhe von 20 %.

6. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen aus Kurzarbeitergeld sind Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2) enthalten. Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 56) resultieren im Wesentlichen aus Erträgen Auflösung von Rückstellungen.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 209 (Vj. TEUR 88). Sie resultieren im Wesentlichen aus Forderungsverluste, Einstellungen in die Wertberichtigungen und Betriebsabrechnungen für das Vorjahr.

8. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung und Aufzinsung von Rückstellungen

In der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 620 (Vj. EUR 40) enthalten.

9. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Gesamt davon im folgenden Geschäftsjahr fällig
TEUR TEUR
aus Mietverträgen 21.604 1.108
aus Leasingverträgen 397 130
aus Abnahmeverpflichtungen 0 0
Summe 22.001 1.828
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 45 35
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0 0
davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0 0

V. Sonstige Angaben

1. Angaben zur Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch

Herrn Carsten Behrenz, Kaufmann, Winnenden

Herrn Markus Frenzer, Kaufmann, Remseck

wahrgenommen.

2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten (277; Vorjahr 191,25) setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Personen
Ärzte 15
Verwaltungsmitarbeiter 43
Therapeuten/Sonstige 219
277

3. Unternehmensbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Nanz medico GmbH & Co. KG, Stuttgart, für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird am Sitz der Nanz medico GmbH & Co. KG erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

4. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wurde verzichtet, da diese Angabe insgesamt im Konzernabschluss der Nanz medico GmbH & Co. KG enthalten ist.

 

Stuttgart, den 11. Juni 2024

ZAR Bayern GmbH

Carsten Behrenz

Markus Frenzer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gesellschaft

Die ZAR Bayern GmbH wurde am 25.10.2012 (vormals ZAR Regensburg GmbH UR. Nr. 1423/2012Ke) gegründet.

Sitz der Gesellschaft ist, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart. Die Betriebsstätten befinden sich in München (MWE und MNO), Regensburg (REG) und Kaufbeuren (KAU, 01.10.2023).

Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb mehrerer ambulanten Therapie- und Rehabilitationszentren zur Erbringung von ambulanten Rehabilitations-, Heilmittel- und Präventionsmaßnahmen.

Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung sind für alle durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag zugewiesenen Aufgaben zuständig. Ein Aufsichtsrat ist nicht bestellt.

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Rahmenbedingungen:

Die ZAR Bayern GmbH ist zugelassener Leistungserbringer für folgende Leistungen und Kostenträger (je nach Betriebsstätte):

Ambulante Rehabilitation:

Zulassung für Muskulo-Skeletale Rehabilitation (REG; MWE, MNO, KAU): Heilverfahren und AHB der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund), Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Private Krankenkassen (PKV), Berufsgenossenschaften (BG-EAP).

Zulassung für Neurologische Rehabilitation (MWE): Heilverfahren und AHB der DRV Bund, Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gesetzliche Krankenkassen, Private Krankenkassen.

Zulassung für Kardiologische Rehabilitation (REG, MNO): Heilverfahren und AHB der DRV Bund, Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gesetzliche Krankenkassen, Private Krankenkassen.

Zulassung für Psychosomatische Rehabilitation (REG, MNO): Heilverfahren DRV Bund, Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gesetzliche Krankenkassen, Private Krankenkassen.

Des Weiteren liegen die Zulassungen zum Präventionsprogramm (RV Fit) als auch zu allen Nachsorgeprogrammen nebst digitaler Tele-Reha-Nachsorge der DRV in allen Betriebsstätten vor.

Heilmittelleistungen:

Gesetzliche Krankenkassen, Private Krankenkassen, Berufsgenossenschaften.

Die wesentlichen Leistungsbereiche der ZAR sind ambulante Rehabilitationsleistungen in den genannten Indikationen. Weiterhin werden Heilmittelleistungen im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie (Kostenzusageverfahren) erbracht. Im Bereich der Präventionsleistungen bieten die ZAR Zehnerkarten im Fitnessbereich an.

In der ambulanten Rehabilitation gibt es mehrere Wettbewerber in der Region, im Bereich der Heilmittel- und Präventionsleistungen stehen die ZAR im Wettbewerb mit anderen Physiotherapiepraxen und Präventionsangeboten sowie Fitnessstudios im Umkreis der Betriebsstätten.

Finanz- und Rechnungswesen, Personalmanagement, werden für die ZAR im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages von der Firma Nanz medico Consult GmbH vorgenommen; Controlling und Betriebsführung erfolgen durch Geschäftsführer der Unternehmensgruppe der Nanz medico GmbH & Co. KG.

2. Strukturveränderungen:

Die %-Anteile der Beteiligungen am Stammkapital betragen:

Firma Summe der Nennbeträge der Geschäftsanteile %-Anteil der Beteiligung am Stammkapital
Nanz medico GmbH & Co. KG 150.000,00 100
Summe: 150.000,00 100

II. Geschäftsverlauf - Belegungsentwicklung und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresgewinn in Höhe von T€ 1.346. Das Planergebnis betrug T€ 196.

Wesentliche Ursachen in der positiven Abweichung sind ein positiver Start der neuen Betriebsstätte München Nord (MNO) inkl. Einsparungen im Bereich Personal, die überplanmäßigen Patientenzahlen in der Betriebstätte München West (MWE), das anteilige Betriebsergebnis der neuen Betriebsstätte in Kaufbeuren (KAU) und Einsparungen im Bereich Energiekosten in allen Betriebsstätten. Die Betriebsstätte Regensburg lag sowohl bei den Patientenzahlen als auch im Betriebsergebnis im Planungskorridor.

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden die Planzahlen wie dargestellt erreicht:

MNO MWE REG
Plan Ist Plan Ist Plan Ist
Rehabilitanden / Tag 35,5 34,7 134,9 144,8 162,9 161,3
Nachsorgepatienten / Tag 24,9 10,6 63,7 67,3 72,5 73,5
Heilmittelumsatz € / Tag 536 € 669 € 3791 € 2902 € 1952 € 1565 €
Digitale Reha-Nachsorge / Tag 0,0 1,8 8.9 7,2 11,3 9,1

Anmerkung: Der Zukauf der Betriebsstätte Kaufbeuren erfolgte erst im letzten Quartal des Berichtsjahres. Aufgrund dessen stellen die Zahlen für die letzten drei Monate keine Vergleichsbasis dar, weshalb auf die Aufnahme in die Tabelle verzichtet wurde Der gesamte Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug T€ 16.573.

Ursächlich für das Jahresergebnis im Berichtsjahr sind neben der Patientenzuweisung aus den Kliniken und den niedergelassenen Ärzten weiterhin die Verfügbarkeit von Personal grundsätzlich, insbesondere der signifikant steigende Mangel an therapeutischen Fachkräften und die deutlich steigenden Personalkosten sowie die hohe Inflation in sämtlichen Sachkosten. Saisonale Krankheitswellen und die bundesweit gestiegene Krankheitsquote beeinflussen ebenso das Ergebnis. Des Weiteren erfolgte zur Jahresmitte eine IT-Systemumstellung des Hauptzuweisers Deutsche Rentenversicherung, was vor allem im Bereich der allgemeinen Heilverfahren zu verzerrenden Effekten führte. Der geplante Umsatz konnte übertroffen und durch die aufgezählten Kosteneinsparungen das Ergebnis deutlich übererfüllt werden.

Der Personalkostenanteil im Geschäftsjahr 2023 betrug 54,5 %, bezogen auf die Umsatzerlöse (inkl. neuer Betriebsstätte Kaufbeuren).

Im Berichtsjahr Beschäftigte:

ZAR VK Köpfe
MWE 30 67
MNO 12 23
REG 22 118
KAU Noch nicht erfasst 68
Gesamt 64 276

III. Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von T€ 8.252 unter Berücksichtigung des Stammkapitals in Höhe von T€ 150, des Gewinnvortrages in Höhe von T€ 6.756 und des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 1.346.

IV. Prognosebericht

Die ZAR haben ihren Bekanntheitsgrad und Einzugsradius bei Zuweisern, Kostenträgern und Patienten durch Fortführung des Marketings weiterhin gesteigert. Zulassungen fehlen keine. Die Lage in den Ballungsgebieten bietet weiterhin Potenzial für Wachstum und Ertragskraft.

Das Jahr 2024 wird ebenso wie das Berichtsjahr weiterhin von den unter II genannten Einflussfaktoren geprägt, jedoch lässt sich bereits im ersten Quartal 2024 eine weiter positive Entwicklung bei den Patientenzahlen erkennen.

Im Bereich der Nachsorge ist eine stagnierende Entwicklung zu erwarten, welches auf das Wachstum digitaler Alternativangebote der stationären Mitbewerber und weitere Nachsorgeleistungen (T-Rena) bzw. Nachsorgeanbieter zurückzuführen ist.

Die Planung für 2024 ist mit einem Umsatz von T€ 19.619 und einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.783 vorgesehen (MWE, REG, MNO, KAU).

V. Risikoberichterstattung

Die ZAR (alle Betriebsstätten) besitzen alle notwendigen Zulassungen der Kostenträger, um ambulante Rehabilitationsleistungen zu erbringen; und alle Zulassungen für ambulante Heilmittelleistungen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie).

Ein grundsätzliches Risiko besteht durch mögliche rückläufige Patientenzuweisungen sowie durch veränderte Konkurrenzsituationen im Bereich der Rehabilitation durch neue Zentren oder durch gesetzgeberische Veränderungen.

Die aktuelle Arbeitsmarktlage, insbesondere die deutlich erschwerte Gewinnung von qualifizierten Fachärzten und Therapeuten, stellt aufgrund der schlanken Personalstruktur ein Risiko für die Gesellschaft dar. Besonders ist die geringe Entwicklung der Tagessätze im Rehabilitationsbereich, die durch die Kostenträger vergütet werden, ein Risiko, da hierdurch die zu erwartenden Personal-, Fahrt- und Energiekostensteigerungen nicht gedeckt werden könnten.

Das Jahr 2024 wird ebenso wie das Berichtsjahr weiterhin geprägt von all den genannten Faktoren. Eine weiterhin steigende Inflation in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Rezession und die damit verbundene Belastung des Arbeitsmarktes in Form hoher Arbeitslosigkeit führen erfahrungsgemäß zu einem signifikanten Rückgang an Heilverfahren und dies kann zu einem deutlichen Rückgang an Patienten führen.

 

Stuttgart, den 11. Juni 2024

gez. Carsten Behrenz, Geschäftsführer

gez. Markus Frenzer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt:

An die ZAR Bayern GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZAR Bayern GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZAR Bayern GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 11. Juni 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Storz, Wirtschaftsprüfer

Neumann, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 Abs. 1 HGB

Der Abschluss 2023 wurde festgestellt/gebilligt am 14.06.2024.

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