Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen GnR 318
Vorher
F.G.R. Frisch-Markt, Fleischergenossenschaft Ruhr eG
Eingetragen
30.6.1934
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
a) Der Großhandel mit allen für den Betrieb der Mitglieder erforderlichen Waren, Rohstoffen, Maschinen, Geräten, Werkzeugen, Einrichtungsgegenständen und sonstige Hilfsmitteln; b) die Unterhaltung von Einrichtungen und Anlagen zur Förderung der Mitgliedsbetriebe, wirtschaftliche Beratung der Mitglieder, Werbemaßnahmen und sonstigen Dienstleistungen; c) der Abschluß von Vermittlungsgeschäften und Geschäften verwandter Art; der Vertrieb von Waren im Auftrag der Mitglieder, sowie die Auftragsbeschaffung für Mitgliedsbetriebe. Das Betreiben von Fleischereien ist nicht zugelassen. Die Genossenschaft kann sich an Unternehmen beteiligen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Lotz
seit 10.5.2024
Prokura
Julian Surmann
seit 8.11.2010
Vorstandsmitglied
Rolf Strobel
seit 5.2.2010
Vorstandsmitglied
Ulrich Sieveneck
seit 21.1.2008
Vorstandsmitglied
Peter Großmann
seit 18.2.2004
Vorstandsmitglied
Peter Burchhardt
seit 12.11.2001
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Allgemeine konjunkturelle Lage

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 1⁄4 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitrug.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen.

Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld). Diese Maßnahmen kamen insbesondere den unteren Einkommensgruppen zugute.

Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.(Quelle: BMWI Pressemitteilung vom 15.01.2024)

2. Branchenentwicklung

Das Gastgewerbe in Deutschland hat das Vor-Corona-Niveau trotz Umsatzzuwächsen im letzten Jahr noch immer nicht erreicht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die Hoteliers und Gastronomen nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2023 real 11,3 Prozent weniger um als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor der Coronakrise (nominal +8,8%, Originalwerte). "Damit blicken Deutschlands Gastgeber auf das vierte Verlustjahr in Folge zurück", sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). "Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist extrem angespannt. Die Unternehmer leiden unter Umsatzeinbußen bei weiterhin hohem Kostendruck." Überdurchschnittlich sind die Verluste im Gaststättengewerbe. "Gerade die Gastronomie ist von den seit 2022 erheblich gestiegenen Kosten bei Personal, Nahrungsmitteln und Energie stark betroffen", erklärt Zöllick. "Mit der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2024 hat sich die Stimmung deutlich eingetrübt." Viele Betriebe spüren die wachsende Preissensibilität und Konsumzurückhaltung der Gäste. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verzeichnete die Beherbergungsbranche 487,1 Millionen Übernachtungen. Das waren 1,7 Prozent weniger als 2019. Es fehlen vor allem die Gäste aus dem Ausland. Mit 80,9 Millionen lag die Zahl hier 10,0 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. Und so melden die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen Umsatzeinbußen von real 5,2 Prozent (nominal +12,0%) im Jahr 2023 gegenüber 2019. Im Gaststättengewerbe beläuft sich das Umsatzminus für 2023 im Vergleich zu 2019 auf real 12,7 Prozent (nominal +9,5%).

Bei den Caterern sind die Umsätze im Jahr 2023 gegenüber 2019 um 11,3 Prozent zurückgegangen (nominal +10,0%). Auch das Jahr 2024 begann für die Branche mit einem Umsatzminus. Laut einer aktuellen DEHOGA-Umfrage lag der Umsatz im Januar nominal 10,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. "Es wird für die Betriebe immer schwerer, wirtschaftlich zu arbeiten", berichtet Zöllick. "Die Zukunftsängste in der Branche nehmen zu. Die Aussichten sind düster." Mehr denn je käme es auf die Rahmenbedingungen an, so Zöllick. "Es gilt, die Wirtschaft von Bürokratie zu entlasten. Dazu gehören eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes und ein Abschaffen überflüssiger Dokumentations- und Berichtspflichten." Zudem bekräftigt der DEHOGA-Präsident die zentrale Branchenforderung nach einheitlich sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Essen. "Wir kämpfen weiter für die 7%. Die Ungleichbehandlung von Essen in Restaurants und Cafés gegenüber Lieferdiensten und Essen To Go muss beseitigt werden." (Quelle: DEHOGA Pressemitteilung PM vom 20.02.2024)

Deutschlands fleischerhandwerkliche Unternehmen erzielten im Wirtschaftsjahr 2023 ein Wachstum. Das ist das Ergebnis der Jahresauswertung des afz-Barometers. Spürbar mehr Metzgereien steigerten 2023 ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich kann das Fleischerhandwerk hier ein Plus von 3,24 Prozent verbuchen. Zur Erinnerung: Das Jahr 2022 endete mit einer negativen Umsatzentwicklung. Das durchschnittliche Minus betrug seinerzeit knapp 1,7 Prozent. Mit diesem Ergebnis war die seit dem Jahr 2005 gewohnte Erfolgskurve unterbrochen worden. Nun kann die deutliche Mehrheit der Fleischereien wieder eine positive Entwicklung bilanzieren. 78 Prozent der Meisterbetriebe haben ihren Umsatz im Vergleich zu 2022 halten oder sogar verbessern können. Ein Jahr zuvor traf das auf 57 Prozent der fleischerhandwerklichen Unternehmen zu. Während im Jahr 2022 insgesamt 43,4 Prozent über Einbußen berichteten, traf das 2023 auf knapp 22 Prozent der Umfrageteilnehmer zu. Bei näherer Analyse der Umsätze unter den Befragten stechen zwei Entwicklungen hervor: Deutlich mehr Unternehmen als 2022 konnten überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen, nur halb so viele Betriebe klagen über sinkende Erlöse. Überdies fällt das Minus deutlich geringer aus als im Vorjahr. 2023 haben die Umsätze bei 56,2 Prozent der Fleischereien überdurchschnittlich um 8,2 Prozent zugelegt. Zum Vergleich: 2022 berichteten 29,1 Prozent der Befragten über ein Plus von knapp neun Prozent.

Für das abgelaufene Jahr 2023 bilanzieren knapp 22 Prozent einen Umsatzrückgang von 6,3 Prozent. Im Jahr 2022 konstatierten noch 43,3 Prozent der Metzgereien ein Erlösminus in Höhe von fast zehn Prozent. Die Lage im Fleischerhandwerk ist damit besser als die wahrgenommene Stimmung - trotz zahlreicher Herausforderungen wie steigenden Kosten für Löhne, Energie, Rohstoffe und Verpackungen auf der einen Seite und einem veränderten Einkaufsverhalten der Kunden als direkte Folge der Inflation andererseits. Laut Statistischem Bundesamt erreichte die Inflationsrate im Jahr 2023 einen Wert von 5,9 Prozent. Die Preise für Fleisch, Fleischwaren und Wurst erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 sogar um 8,3 Prozent (2022: 14,6 Prozent). Für die Metzger erreichten die Preise für Schlachtschweine neue, schwindelerregende Höhen bis zu 2,50 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Im Jahresverlauf bewegte sich die in Deutschland führende Notierung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) spürbar über dem Vorjahr 2022. Der für die Fleischer wichtigste Rohstoff Schweinefleisch war besonders kostspielig geworden. Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden dagegen im Jahr 2023 preiswerter zur Vorjahresperiode abgerechnet. Im Zuge dieser Entwicklung greifen die Verbraucher gezielter in die SB-Regale von Supermärkten und Discountern, während sie an den Bedientheken von Fleischer-Fachgeschäften und Lebensmitteleinzelhändlern bewusster einkaufen.

Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt der Absatz von Wurst in allen Einkaufskanälen - also auch Metzgereien - eine insgesamt stabile Entwicklung. Das trifft auch auf Geflügel zu. Von der Nachfrage der Verbraucher nach Geflügelfleisch konnten im vergangenen Jahr auch die Fleischereien profitieren. Der Absatz von Rotfleisch pendelte dagegen etwas zurück. Das zeigen auch die Auswertungen des afz-Barometers. Demnach sank der Anteil von Schweinefleisch an der Gesamtabsatzmenge um knapp zwei Prozent auf 18,9 Prozent. Auch die Menge beim Rindfleisch reduzierte sich - allerdings nur leicht - um 0,4 Prozent auf einen Anteil in Höhe von 12,2 Prozent. Dagegen stieg der Absatz von Fleischwaren und Wurst um 1,7 Prozent auf 55,9 Prozent. Der Absatz von Geflügelfleisch hingegen blieb bei den Teilnehmern des afz-Barometers mit 4,9 Prozent annähernd unverändert.

(Quelle: afz Pressemitteilung vom 13.03.2024)

Neue Bestmarken beim Gesamtabsatz, im Außer-Haus-Markt und beim Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlprodukten: So lautet das Ergebnis der aktuellen Absatzstatistik 2023 des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V. (dti), die jährlich den Absatz von Tiefkühlprodukten in Deutschland insgesamt und aufgegliedert nach den Absatzmärkten Lebensmitteleinzelhandel/Heimdienste (LEH/HD) und Außer-Haus-Markt (AHM) ausweist. Der Gesamtabsatz von TK-Lebensmitteln wuchs 2023 um 3,4 Prozent auf eine Menge von 4,043 Millionen Tonnen (2022: 3,909 Millionen Tonnen) und überschritt damit erstmals die Marke von vier Millionen Tonnen. Der Absatz im Außer-Haus-Markt erhöhte sich 2023 um 6,5 Prozent auf 2,061 Millionen Tonnen (2022: 1,935 Millionen Tonnen) und durchbrach damit zum ersten Mal die Schwelle von zwei Millionen Tonnen. Im LEH/HD wuchs der TK-Absatz 2023 um 0,4 Prozent auf 1,982 Millionen Tonnen (2022: 1,974 Millionen Tonnen), er liegt damit um 6,5 Prozent höher als im Vor-Corona-Jahr 2019 (2019: 1,861 Millionen Tonnen). Der Pro-Kopf-Verbrauch von TK stieg 2023 auf einen Rekordwert von 49,4 kg (2022: 47,7 kg). Der Verzehr pro Haushalt wuchs 2023 um 3 kg auf 99,4 kg (2022: 96,4).

Die Kategorie Tiefkühlkost ist auch 2023 weiter auf Erfolgskurs geblieben", fasst Sabine Eichner, dti-Geschäftsführerin, zusammen. "Den Tiefkühlunternehmen ist es gelungen, trotz enormer Herausforderungen im Zuge der multiplen Krisen, der Inflation und der hohen Energiekosten weiterhin ein hochattraktives Angebot zu machen, das immer mehr Verbraucher:innen zuhause und in den Profiküchen überzeugt. Gerade in unserer herausfordernden Zeit kann die Zukunftskategorie TK ihre vielfältigen Vorteile voll zur Geltung bringen und den Menschen Lösungen bieten. Der positive Absatztrend setzt ein deutliches Zeichen im Lebensmittelmarkt, in dem andere Food-Kategorien von rückläufigen Tendenzen betroffen sind. Tiefkühlprodukte haben ihren festen Platz in den Einkaufskörben der Deutschen."

(Quelle: DTI-Deutsches Tiefkühlinstitut Pressemitteilung vom 12.04.2024)

3. Marktstellung und Wettbewerbssituation

Das geschäftliche Einzugsgebiet der Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG umfasst einen Radius von rd. 125 Km, insbesondere auf die Städte Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen, Duisburg, Neuss, Düsseldorf, Köln, Dortmund und Wuppertal sowie angrenzende Gebiete um dort die vorhandenen Kunden- und Umsatzpotentiale im Fleischer-, Gaststätten- und Hotelleriegewerbe sowie in der Gemeinschaftsverpflegung auszuschöpfen.

Zur Durchführung ihrer satzungsmäßigen Aufgabenstellung unterhält die Genossenschaft in der Hauptniederlassung Essen, Lützowstr. (Frischezentrum Essen) entsprechende Verkaufs-, Lager- und Büroräume.

Die Genossenschaft setzt unverändert nachhaltig auf höhere Produktqualitäten und eine Ausweitung von Service und Lieferfähigkeit im Gesamtsortiment der Kundenbranchen.

4. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf

Der Gegenstand des Unternehmens umfasst den Großhandel mit allen für die Betriebe der Mitglieder erforderlichen Artikeln, die Unterhaltung von Einrichtungen und Anlagen zur Förderung der Mitgliederbetriebe, sonstigen Dienstleistungen, den Abschluss von Vermittlungsgeschäften und Geschäften verwandter Art sowie die Auftragsbeschaffung für die Mitgliedsbetriebe.

Die einzelnen Tätigkeiten der Genossenschaft umfassen das Bezugsgeschäft (Großhandel), die Verarbeitung (Convenience) sowie das Vermittlungsgeschäft.

Der Geschäftsbetrieb wird zulässigerweise auf Nichtmitglieder ausgedehnt.Die Umsatzerlöse entwickelten sich wie folgt:

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Warenumsatz 34.816,2 35.076,4 -260,2 -0,7
Erlösschmälerungen -190,3 -191,9 1,6 -0,8
34.625,9 34.884,5 -258,6 -0,7

Die Umsatzentwicklung gegliedert nach Warengruppen stellt sich vor Abzug von Skonti wie folgt dar:

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Fleisch frisch 7.374,2 7.597,2 -223,0 -2,9
Geflügel frisch 5.494,7 5.365,0 129,7 2,4
Tiefkühlkost 2.852,6 2.824,7 27,9 1,0
Wurstwaren 5.133,9 4.880,9 253,0 5,2
Lebensmittel frisch 2.509,3 2.328,1 181,2 7,8
Lebensmittel Trockensortiment 4.616,4 4.566,5 49,9 1,1
Molkereiprodukte 3.591,5 3.770,5 -179,0 -4,7
Bioprodukte 227,4 241,0 -13,6 -5,6
Bedarfsartikel 2.540,5 2.930,6 -390,1 -13,3
Dienstleistungen, Sonstige 475,7 571,9 -96,2 -16,8
34.816,2 35.076,4 -260,2 -0,7

Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerung verminderten sich leicht um EUR 0,3 Mio. bzw. 0,7 % auf insgesamt EUR 34,6 Mio. Der für das Geschäftsjahr 2023 geplante Gesamtumsatz von EUR 35,0 Mio. wurde somit fast erreicht. Die Schließung der Lagerstelle Neuss zum Jahresende 2022 hatte insgesamt keine nennenswerte Auswirkung auf den Gesamtumsatz.Nennenswerte Umsatzsteigerung waren insbesondere in den Geschäftsbereichen "Wurstwaren" und "Lebensmittel frisch" und "Geflügel frisch" zu verzeichnen. Größere Umsatzrückgänge gab es in den Warengruppen "Bedarfsartikel", "Fleisch frisch" und "Molkereiprodukte". In der Gesamtbetrachtung waren die Mengen leicht rückläufig, infationsbedingt der Umsatz jedoch ausgeglichen zum Vorjahr.

5. Investitionen

Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 22,2 (Vorjahr TEUR 420,0) vorgenommen. Sie betrafen im Wesentlichen Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahr Fuhrparkbereich).

Alle übrigen Investitionen für die Genossenschaft werden von der Fleischer-Grundstückverwaltung GmbH, Essen, einer 100%-igen Tochter mit Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag, getätigt.

Die Fleischer-Grundstücksverwaltung GmbH hat in 2023 Investitionen von insgesamt TEUR 720,9 (Vorjahr TEUR 140,6) getätigt, die sich im Wesentlichen auf die Positionen Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 251,4) und Anlagen im Bau (TEUR 465,2) verteilen.

6. Personalbereich

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 15 6
Gewerbliche Mitarbeiter 54 1
69 7

Außerdem wurden durchschnittlich zwei Auszubildende beschäftigt.

II. Lage der Genossenschaft

1. Vermögens- und Finanzlage 31.12.2023
%
31.12.2022
%
Sachanlagenintensität 3,9 6,9
Vorratsintensität 15,0 21,2
Eigenkapitalquote 59,8 58,5
Anlagendeckungsgrad 561,4 373,5

Die Bilanzsumme hat sich insbesondere aufgrund des stichtagsbedingt höheren Bestandes an Liquiden Mitteln (+ TEUR 2.268,4 - davon TEUR 1.695,1 aufgrund des Zugangs aus der Verschmelzung mit der FEG Neuss eG) sowie des höheren Forderungsvolumens (+ TEUR 428,7) um TEUR 2.324,8 bzw. 29,7 % deutlich erhöht.

Wesentlicher Posten des Sachanlagevermögens ist unverändert der Fuhrpark.

Das bilanzielle Eigenkapital des Unternehmens beträgt TEUR 6.076,1 bzw. 59,8 % der Bilanzsumme. Die nominelle Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 1.493,2 resultiert zum einen aus dem erzielten Jahresüberschuss und zum anderen aus den verschmelzungsbedingten Zugängen an Rücklagen und Geschäftsguthaben zum Stichtag 01.01.2023.

Das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital finanziert; die Überdeckung zum 31.12.2023 betrug TEUR 4.993,7.

Die Vermögensstruktur ist durch das hohe Umlaufvermögen gekennzeichnet. Dies führt zu einem geringen mittel- und langfristigen Kapitalbedarf.

Bankverbindlichkeiten bestanden zu den Bilanzstichtagen nicht.

Die Zahlungsfähigkeit war stets gegeben.

Der Cashflow entwickelte sich wie folgt: 2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresüberschuss 728,5 946,8
Abschreibungen auf Anlagevermögen 168,1 137,0
Zunahme Rückstellungen 61,6 458,5
Abnahme Rückstellungen 0,0 0,0
958,2 1.542,3

In 2023 betrug der Cashflow TEUR 958,2 nach einem Cashflow von TEUR 1.542,3 im Vorjahr.

2. Ertragslage

Die aus dem Jahresabschluss abgeleiteten Kennziffern zur Ertragslage der Gesellschaft haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 34.625,9 34.884,5 -258,6 -0,7
Wareneinsatz 26.805,3 27.056,0 -250,7 -0,9
Rohergebnis 7.820,6 7.828,5 -7,9 -0,1
Sonstige betriebliche Erträge 78,7 143,8 -65,1 -45,3
Rohgewinn 7.899,3 7.972,3 -73,0 -0,9
Personalaufwand 4.400,4 4.485,3 -84,9 -1,9
Abschreibungen auf Anlagevermögen 168,1 137,0 31,1 22,7
Sachaufwand 2.133,1 2.149,5 -16,4 -0,8
Betriebssteuern 7,4 8,1 -0,7 -8,6
Ordentliche betriebliche Aufwendungen 6.709,0 6.779,9 -70,9 -1,0
Betriebsergebnis 1.190,3 1.192,4 -2,1 -0,2
Zinserträge 74,9 37,0 37,9 102,4
Zinsaufwendungen 13,5 0,0 13,5 0,0
Beteiligungsergebnis -212,2 165,9 -378,1 -227,9
Finanzergebnis -150,8 202,9 -353,7 -174,3
Ergebnis aus Forderungsbewertung -8,6 1,5 -10,1 -673,3
Neutrales Ergebnis 35,1 20,8 14,3 68,8
Ergebnis vor Steuern 1.066,0 1.417,6 -351,6 -24,8
Ertragsteuern 337,5 470,8 -133,3 -28,3
Jahresergebnis 728,5 946,8 -218,3 -23,1

Trotz der rückläufigen Umsatzerlöse (- 0,7 %) hat sich das Rohergebnis nur unwesentlich um TEUR 7,9 bzw. 0,1 % vermindert. Die Rohertragsspanne lag im Geschäftsjahr 2023 mit 22,6 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der erzielte Rohertrag lag deutlich über dem für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Wert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere die Verrechnung der Sachbezüge.

Die ordentlichen Personalaufwendungen lagen mit TEUR 4.400,4 um TEUR 84,9 bzw. 1,9 % unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der gegenüber dem Vorjahr rückläufigen durchschnittlichen Beschäftigtenzahl. In Relation zum Umsatz hat sich der Personalaufwand von 12,9 % auf 12,7 % nur unwesentlich vermindert. In Relation zum erzielten Rohertrag belaufen sich die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 auf rd. 56 % (Vj. rd. 57 %).

Die Abschreibungen auf Anlagevermögen lagen mit TEUR 168,1 über dem Niveau des Vorjahres. Hintergrund sind die im Vorjahr getätigten Investitionen im Fuhrparkbereich.

Die Sachaufwendungen verminderten sich leicht um TEUR 16,5 bzw. 0,8 % auf TEUR 2.133,1. Nennenswerte Steigerungen ergaben sich bei den Aufwendungen für Werbung, Personalgestellung sowie Beratungskosten aufgrund der Verschmelzung mit der FEG Neuss eG. Nennenswerte Rückgänge ergaben sich bei den Aufwendungen für Instandhaltung, den Mietaufwendungen sowie Energiekosten.

Den Mitgliedern wird eine Verzinsung der Geschäftsguthaben von 7,0 % (Vorjahr 7,0 %) und von 8,0 % (Vorjahr 8,0 %) auf die freiwillig übernommenen Geschäftsanteile gezahlt. Zudem ist vor dem Hintergrund des 90jährigen Jubiläums der Gilde vorgesehen an jedes Mitglied einen Betrag von EUR 90,00 auszuschütten.

An die Fleischer-Grundstücksverwaltung GmbH ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages eine Verlustdeckung von TEUR 221,0 (Vorjahr Gewinnabführung TEUR 133,6) zu leisten. Ferner betrugen die sonstigen Beteiligungserträge TEUR 8,8 nach TEUR 32,3 im Vorjahr.

Den Aufwendungen aus der Forderungsbewertung von TEUR 18,6 standen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen von TEUR 9,9 gegenüber.

Das neutrale Ergebnis ist mit TEUR 35,1 positiv (Vorjahr TEUR 20,8 positiv).

Der erzielte Jahresüberschuss beträgt TEUR 728,5 nach TEUR 946,8 in 2022.

Die für das Geschäftsjahr 2023 angestrebten Ertragsziele wurden mehr als erreicht, das geplante Jahresergebnis von rd. TEUR 350 vor Steuern wurde um rd. EUR 0,7 Mio. nochmals sehr deutlich übertroffen. Die Genossenschaft hat sich in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld behauptet und die gesteckten Ziele im Berichtsjahr mehr als erreicht. Die Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 ist - trotz des leichten Rückganges gegenüber dem Jahr 2022 - ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

IV. Risikobericht

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat der Vorstand der Genossenschaft ein System eingerichtet, das im wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

- zeitnahe Erfassung der Finanzbuchhaltungsdaten - tägliche Umsatzstatistik und monatliche Periodenvergleiche - betriebswirtschaftliche Auswertungsliste (BWA)

- tägliche Überwachung der Finanz- und Liquiditätslage

- IT-gestütztes Warenwirtschaftssystem mit Bestandsfortschreibung und Kontrolle der Umschlagshäufigkeit - tägliche Überwachung der Debitoren - permanente Marktbeobachtung

In Bezug auf die Umsatzentwicklung sind wir in hohem Maße vom Einkaufsverhalten unserer Kunden abhängig. Die Liquiditätssituation des Unternehmens ist durch die zur Verfügung stehenden Kreditzusagen stets gesichert. Zur Abdeckung der Ausfallrisiken im Debitorenbereich wurde eine Kreditaus- fallversicherung abgeschlossen. Unsere IT wird ständig auf den neuesten Stand gebracht. Zur Beurteilung der Sicherheiten und Risiken im IT-Bereich wurde ein externer IT-Sicherheitscheck durchgeführt, dieser schloss den Umgang mit den Daten, die Datensicherheit und den Datenschutz mit ein.

Zur Zeit sind keine rechtlichen und wirtschaftlich bestandsgefährdenden Potenziale erkennbar.

Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind.

V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die anhaltende konjunkturelle Stagnation bzw. Rezession führt zu Kaufzurückhaltung für Ware im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Durch hohe Kostensteigerungen sowie Mitarbeitermangel kommen in letzter Konsequenz viele Konzepte und Geschäftsmodelle auf Kundenseite an ihre Grenzen. Dies führt aktuell zu einer erhöhten Kundenerosion in allen Branchen des Lebensmittelhandwerks.

Auch auf Lieferantenseite werden aus personellen- und Kostengründen Fusionen forciert oder Werke und Betriebe geschlossen. Dies führt zu Kürzungen in der Sortimentsbreite- und Tiefe, insbesondere großhandelsspezifische Sortimente werden gestrichen.

Es kommt zu Angebots- und Nachfrageverschiebungen, die zusätzlich zu Wettbewerbsdruck führen. Diese hohe Volatilität im Markt erschwert es dem Lebensmittelgroßhandel stabile kontinuierliche Geschäfte im Bereich der gewerblichen Abnehmer zu machen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird nach den vorliegenden Planungen mit einem kumulierten Umsatzvolumen von rd. EUR 35,0 Mio. sowie einem Rohertrag von rd. EUR 7,25 Mio. geplant. Bei sinkender Nachfrage und hohem Wettbewerbsdruck entsteht der Effekt der schlechten Handelsspannen. Auch Verschiebungen das Einkaufsverhaltens auf Preiseinstiegsprodukte, die mit einer hohen Vergleichbarkeit eine geringere Marge mit sich bringen, führen zur Verschlechterung der Deckungsbeiträge.

Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern wird für das Geschäftsjahr 2024 mit rd. TEUR 370 geplant. Die beschriebenen betriebswirtschaftlichen Unwägbarkeiten resultierend aus den prognostizierten Rohertragsrückgängen sowie den erwarteten Kostensteigerungen bei Personal- und Sachkosten wurden bei der Planwertermittlung entsprechend berücksichtigt. Die Genossenschaft ist solide finanziert; die Eigenkapitalquote soll auf dem bestehenden Niveau gehalten werden.

Aus heutiger Sicht bestehen für 2024 grundsätzlich gute Voraussetzungen für ein insgesamt solides und erfolgreiches Geschäftsjahr.

B. Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:

EUR
Zuweisung Gesetzliche Rücklage 73.000,00
Zuweisung Andere Ergebnisrücklagen 553.999,13
Verzinsung Geschäftsguthaben 101.506,07
insgesamt 728.505,20

 

Essen, den 16.05.2024

Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG

Der Vorstand

Peter Burchhardt

Rolf Strobel

Peter Großmann

Ulrich Sieveneck

Julian Surmann

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.268,00 539.177,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 393.269,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 145.301,69 145.301,69
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 192.753,68 192.753,68
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 178.500,00 178.500,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 172.500,00 171.200,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 689.055,37 0,00
Anlagevermögen insgesamt 1.082.324,37 1.226.933,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.523.297,06 1.658.910,46
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.523.297,06 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.169.865,61 1.265.177,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.703.305,46 1.251.079,12
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 23.532,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 373.870,56 3.247.041,63 370.627,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.301.978,56 2.033.621,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
Summe der Aktivseite 10.154.641,62 7.829.881,19

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 1.110.284,75 856.240,00
2. der ausscheidenden Mitglieder 73.648,15 0,00
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 0,00 1.183.932,90 0,00
Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile 0,00 (0,00)
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00
III. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 794.661,00 649.161,00
davon aus Jahresüberschuss Vorjahr eingestellt 95.000,00 (35.000,00)
Zugang durch Verschmelzung 50.500,00 (0,00)
2. Andere Ergebnisrücklagen 3.368.964,03 4.163.625,03 2.130.657,35
davon aus Jahresüberschuss Vorjahr eingestellt 788.564,18 (275.256,71)
Zugang durch Verschmelzung 449.742,50 (0,00)
IV. Jahresüberschuss 728.505,20 946.804,85
Eigenkapital insgesamt 6.076.063,13 4.582.863,20
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 774.338,95 0,00
2. Steuerrückstellungen 483.395,69 332.083,69
3. Sonstige Rückstellungen 391.430,60 1.649.165,24 445.816,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.174.878,73 2.157.906,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 203.541,52 2.378.420,25 311.211,28
davon aus Steuern 54.113,28 (148.355,61)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.435,02 (1.057,69)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
E. Passive latente Steuern 50.993,00 0,00
Summe der Passivseite 10.154.641,62 7.829.881,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 34.625.881,80 34.884.471,69
2. Sonstige betriebliche Erträge 123.796,96 34.749.678,76 177.478,99
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.805.309,68 27.056.029,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 26.805.309,68 0,00
Rohergebnis 7.944.369,08 8.005.920,70
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.578.096,29 3.716.339,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 822.322,39 4.400.418,68 768.974,29
davon für Altersversorgung 123.811,02 (75.497,45)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 168.147,54 137.040,15
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Genossenschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.151.624,12 2.319.771,66 2.160.826,09
Zwischensumme 1.224.178,74 1.222.741,02
7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 8.827,20 32.284,20
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 (0,00)
8. Erträge aus Gewinnabführung 0,00 133.632,01
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.032,10 8.925,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 (0,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.864,49 28.118,47
davon aus verbundenen Unternehmen 38.236,99 (28.118,47)
davon aus der Abzinsung 0,00 (0,00)
Zwischensumme (7.-10.) 83.723,79 202.959,68
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 220.993,28 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.504,00 234.497,28 0,00
davon an verbundenen Unternehmen 0,00 (0,00)
davon aus der Auf-/Abzinsung 13.449,00 (0,00)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 337.523,05 470.796,85
davon aus latenten Steuern 50.993,00 -(9.193,00)
14. Ergebnis nach Steuern 735.882,20 954.903,85
15. Sonstige Steuern 7.377,00 8.099,00
16. Jahresüberschuss 728.505,20 946.804,85

Anhang

A. Allgemeine Angaben

• Die Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG mit Sitz in Essen ist im Genossenschaftsregister des Amtgerichtes Essen unter der Nr. 318 eingetragen.

• Der Jahresabschluss der Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG zum 31.12.2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für eingetragene Genossenschaften gemäß §§ 336 ff. HGB aufgestellt.

• Die Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

• Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

• Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

• In der Gliederung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen zum Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 ist das erste Geschäftsjahr nach der Verschmelzung mit der Fleischer Ein- und Verkaufsgenossenschaft Neuss eG. Durch die Verschmelzung ist im Jahresabschluss zum 31.12.2023 die Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen eingeschränkt. Die in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind die der Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG. Die in der Schlussbilanz zum 31.12.2022 ausgewiesenen Aktiva und Passiva wurden gem. § 24 UmwG zum 01.01.2023 zu Buchwerten übernommen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der FEG Neuss eG weist folgende Zahlen aus:

Aktivseite
in EUR
31.12.2022
Anlagevermögen 1.669,00
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 6.278,24
Liquide Mittel 1.695.095,87
Rechnungsabgrenzungsposten 2.060,00
Summe Aktiva 1.705.103,11
Passivseite in EUR 31.12.2022
Eigenkapital 825.042,50
Rückstellungen 809.714,95
Verbindlichkeiten 70.345,66
1.705.103,11
Gewinn- und Verlustrechnung in EUR 2022
Umsatzerlöse 96.477,65
Sonstige betriebliche Erträge 861.333,05
Personalaufwand -24.071,66
Abschreibungen -12.672,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen -163.927,01
Finanzergebnis -14.442,00
Ertragssteuern / Sonstige Steuern -9.987,02
Jahresüberschuss 732.711,01

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

• Die Übertragung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der FEG Neuss eG zum 01.01.2023 gem. § 20 UmwG erfolgte zu den in der Schlussbilanz der FEG Neuss eG zum 31.12.2022 ausgewiesenen Buchwerten. Bei übertragenen Vermögenswerten, die im Anlagevermögen ausgewiesen werden, werden die Abschreibungen weiterhin planmäßig fortgeführt.

• Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die in enger Anlehnung an die amtlichen Afa-Tabellen angesetzt wurden, vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden gemäß dem bestehenden Wahlrecht sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden ebenfalls mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden mit Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Bewertungsabschläge angesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden akute und latente Ausfallrisiken durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die Geschäftsguthaben werden zum Nennwert angesetzt.

Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Sie wurden gemäß dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,82 %) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig zu erwartende Rentensteigerungen werden mit 2,0% angesetzt.

Der Rechnungszins zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde entsprechend § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB auf der Grundlage einer 10-Jahres-Durchschnittsbildung ermittelt. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt bei einem Rechnungszins von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) insgesamt EUR 778.861. Der nicht ausschüttungsfähige Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB beträgt demnach EUR 4.522.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe ihrer Erfüllungsbeträge gebildet und tragen den erkennbaren Risiken und voraussichtlichen Inanspruchnahmen in ausreichendem Maße Rechnung.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen wurden auf nomineller Basis ermittelt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand zum 01.01.2023
EUR
+ Zugänge
EUR
+/- Umbuchungen
EUR
- Abgänge
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.478,36 0,00 0,00 0,00 27.478,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.772.786,99 22.239,54 0,00 -23.888,87 1.771.137,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.800.265,35 22.239,54 0,00 -23.888,87 1.798.616,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 145.301,69 0,00 0,00 0,00 145.301,69
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 192.753,68 0,00 0,00 0,00 192.753,68
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 178.500,00 0,00 0,00 0,00 178.500,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 171.200,00 1.300,00 0,00 0,00 172.500,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
687.755,37 1.300,00 0,00 0,00 689.055,37
Anlagevermögen insgesamt 2.488.020,72 23.539,54 0,00 -23.888,87 2.487.671,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand zum 01.01.2023
EUR
+ Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
- Abgänge Geschäftsjahr
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.477,36 0,00 0,00 27.477,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.233.609,99 168.147,54 -23.887,87 1.377.869,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.261.087,35 168.147,54 -23.887,87 1.405.347,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 1.261.087,35 168.147,54 -23.887,87 1.405.347,02
Buchwert
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.177,00 393.268,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
539.178,00 393.269,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 145.301,69 145.301,69
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 192.753,68 192.753,68
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 178.500,00 178.500,00
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 171.200,00 172.500,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
687.755,37 689.055,37
Anlagevermögen insgesamt 1.226.933,37 1.082.324,37

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. BILANZ

• Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr

Forderungen Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 0 0
- sonstige Vermögensgegenstände 0 0

• In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen an
verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0 13.939 16.120
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0

• Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Forderungen.

• In der Position sonstige Vermögensgegenstände sind Verrechnungsguthaben von Lieferanten von EUR 315.605 (Vorjahr EUR 298.779) enthalten.

• In den Sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

EUR
Personalverpflichtungen 233.676
Unterlassene Instandhaltung 24.000
Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 60.000
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 48.600
Pfandverpflichtungen 25.155
391.431

• Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit

bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre
Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 2.174.879 2.157.906 0 0
- ggü. verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
- ggü. Beteiligungsunternehmen 0 0 0 0
- sonstige Verbindlichkeiten 203.542 311.211 0 0
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 0 0
- ggü. verbundenen Unternehmen 0 0
- ggü. Beteiligungsunternehmen 0 0
- sonstige Verbindlichkeiten 0 0

• In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
- aus Lieferungen und Leistungen 0 0 5.314 3.323
- sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
• Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert: Gewährtes Pfandrecht oder ähnliches Recht EUR
0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

• Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

EUR davon gegenüber verbundenen Unternehmen
EUR
- Mietverpflichtungen p.a. 533.372 403.042
- Leasingverpflichtungen 265.094 0

• Es besteht ein Haftungsverhältnis nach § 251 HGB aus einer Bürgschaft von TEUR 100,0 gegenüber der Sparkasse Essen. Sie betrifft die Darlehensgewährung an das verbundene Unternehmen Fleischer-Grundstücksverwaltung GmbH. Die Fleischer-Grundstücksverwaltung GmbH hat ausreichend Einnahmen um die Darlehen zurückzuführen. Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

• Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023
EUR
2022
EUR
Waren- und Dienstleistungsumsatz 34.816.222 35.076.420
Erlösschmälerungen -190.341 -191.948
34.625.882 34.884.472

• In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:

EUR
Sonstige betriebliche Erträge Auflösung von Rückstellungen 23.118
Erträge aus Anlageabgängen 12.000
Erträge aus Forderungsbewertung 9.946
Sonstige betriebliche Aufwendungen: Aufwand Forderungsbewertung 18.586

• Der Zinsanteil der Zuführung zum Erfüllungbetrag der Pensionsverpflichtung betrug EUR 13.449.

E. Sonstige Angaben

• Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 15 6
Gewerbliche Mitarbeiter 54 1
69 7

Außerdem wurden durchschnittlich zwei Auszubildende beschäftigt.

• Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2023 92 1.755 0,00
Zugang Verschmelzung 2023 85 1.008 0,00
Zugang 2023 6 174 0,00
Abgang 2023 31 463 0,00
Ende 2023 152 2.474 0,00
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr
vermehrt um EUR 254.044,75
Höhe des Geschäftsanteils EUR 550,00
Höhe der Haftsumme EUR 0,00

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Genoverband e. V.

Ludwig-Erhard-Allee 20

40227 Düsseldorf

• Mitglieder des Vorstands
Peter Burchhardt, Fleischermeister, - Vorsitzender -
Rolf Strobel, Kaufmann - hauptamtlich -
Friedhelm Bellscheidt, Fleischermeister bis 21.11.2023
Peter Großmann, Fleischermeister
Ulrich Sieveneck, Fleischermeister
Julian Surmann, Fleischermeister
• Mitglieder des Aufsichtsrats
Jörg Bischoff, Fleischermeister, - Vorsitzender -
Stefan Burchhardt, Fleischermeister
Ulrich Ziegler, Fleischermeister
Anton Wahl, Kaufmann bis 21.06.2023
Rainer Laabs, Kaufmann ab 21.06.2023
Bernd Herten, Fleischermeister ab 21.06.2023
Willi Schillings, Fleischermeister ab 21.06.2023

• Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an

Mitglieder des Vorstands EUR 4.918
Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 22.945

• Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile gemäß § 271 Abs. 1 HGB an folgenden Unternehmen:

Name und Sitz Anteil am Gesellsch.-kapital
%
Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Jahr TEUR Jahr TEUR
Fleischer Grundstücks- verwaltung GmbH, Essen 100,0 31.12.2023 100,0 2023 *) -221,0
Frischezentrum Essen GmbH, Essen 33,33 31.12.2023 32,9 2023 -0,8
Großmarkt Essen Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, Essen 31,80 31.12.2023 2.016,5 2023 106,3
Großmarkt Essen Beteiligungs GmbH, Essen 31,80 31.12.2023 30,9 2023 0,4

*) Ergebnis vor Gewinnabführung / Verlustausgleich

Nachtragsbericht

Vorgänge mit wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Lage des Unternehmens haben sich im neuen Geschäftsjahr nicht ergeben.

• Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:

EUR
Zuweisung Gesetzliche Rücklage 73.000,00
Zuweisung Andere Gewinnrücklage 553.999,13
Verzinsung Geschäftsguthaben 101.506,07
728.505,20

 

Essen, den 16.05.2024

Gilde Frisch-Markt Rhein-Ruhr eG Essen

Der Vorstand

Peter Burchhardt

Rolf Strobel

Peter Großmann

Ulrich Sieveneck

Julian Surmann

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG auf der Generalversammlung vom 12.06.2024 festgestelllt.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes.

Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Essen, den 16.05.2024

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bischoff

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