EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH

Boxbergring 107, 69126 Heidelberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 336336
Eingetragen
23.9.1999
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieVerwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten SchutzrechtenPatentanwaltskanzleien
Gegenstand
der Transfer und die kommerzielle Verwertung der im Rahmen des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) entstandenen und entstehenden Patente sowie anderer Schutzrechte, know-how und Urheberrechte unter Berücksichtigung der Ziele und Zwecke des Übereinkommens zur Errichtung eines Europäischen Laboratoriums für Molekulabiologie (Gründungsabkommen)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL)
Germany
50.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

EMBLEM Technology Transfer GmbH Transfer/Verwertung von Schutzrechten u.a., Heidelberg

AKTIVA

31.12.2023 30.06.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15,00 15,00
II. Sachanlagen 121.148,51 113.145,51
III. Finanzanlagen 1.324.269,27 1.282.302,43
1.445.432,78 1.395.462,94
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.254.387,90 4.863.666,76
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.782.283,29 11.630.320,30
18.036.671,19 16.493.987,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.712,38 41.999,87
19.518.816,35 17.931.449,87

PASSIVA

31.12.2023 30.06.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.984.858,36 1.984.858,36
III. Gewinnvortrag 3.329.209,27 5.476.028,22
IV. Jahresüberschuss 307.506,31 853.181,05
Summe Eigenkapital 5.671.573,94 8.364.067,63
B. Rückstellungen 1.562.911,10 1.971.973,62
C. Verbindlichkeiten 10.510.541,46 5.377.960,06
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 10.346.495,51 (EUR 5.025.214,32)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 10.346.495,51 (EUR 5.025.214,32)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.773.789,85 2.217.448,56
19.518.816,35 17.931.449,87

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2023 bis 31.12.2023

EMBLEM Technology Transfer GmbH Transfer/Verwertung von Schutzrechten u.a., Heidelberg

01.07.2023- 31.12.2023 01.07.2022- 30.06.2023
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 2.981.033,99 4.893.583,81
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 64.763,76 (EUR 127.705,87)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.514.245,21 2.652.979,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 95.741,62 175.209,11
- davon für Altersversorgung EUR 3.947,46 (EUR 5.374,92)
1.609.986,83 2.828.188,97
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 22.028,30 48.887,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 889.606,48 877.676,65
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 106.581,93 (EUR 291.722,04)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.774,11 52.056,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 853,19 1.639,35
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 853,19 (EUR 1.639,35)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184.826,99 336.066,20
8. Ergebnis nach Steuern 307.506,31 853.181,05
9. Jahresüberschuss 307.506,31 853.181,05
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.329.209,27 5.476.028,22
12. Bilanzgewinn 3.636.715,58 6.329.209,27

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31.12.2023

der EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg

(Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2023)

Die EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts unter der Nr. 336336 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Heidelberg.

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschafterversammlung hat mit Gesellschafterbeschluss vom 06.12.2023 beschlossen, dass das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte zum 18.12.2023.

Der Jahresabschluss des Rumpfgeschäftsjahres vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB erstellt.

Die Gesellschaft hat von den ihr gemäß HGB zugestandenen größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht.

Die EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Darüber hinaus entsprechen die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 gezeigten Vorjahresvergleichszahlen den im festgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 wiedergegebenen Zahlen.

Die Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen ist durch das Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.07.2023 - 31.12.2023 eingeschränkt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung

Nachstehend geben wir, soweit dies für die Beurteilung des Jahresabschlusses wesentlich ist, eine Übersicht über die Wertansätze und die dabei ausgeübten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften, des GmbHG und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bilanziert und bewertet (allgemeine Bewertungsgrundsätze gem. §§ 252 ff. HGB).

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Anlagegegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig linear abgeschrieben. Die handelsrechtlichen Abschreibungssätze stimmen mit den steuerlich zulässigen Prozentsätzen überein. Die Abschreibungszeiträume betragen für immaterielle Vermögensgegenstände drei bis fünf Jahre und für alle übrigen Sachanlagegegenstände drei bis 25 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 800,00 werden bei Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Die Forderungen wurden zum Nennwert bilanziert. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von einem Prozent der Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, um dem allgemeinen Kreditrisiko Sorge zu tragen. Darüber hinaus wurden Einzelwertberichtigungen für einzelne Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden mit Hilfe von Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden künftige Preissteigerungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Passive Rechnungsabgrenzung

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag wurden in einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Währungsumrechnungen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Zum Jahresende wurden Fremdwährungspositionen gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlusstag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:

Anteil in % Nennkapital/ Kommanditkapital Eigenkapital zum 31.12.2022 Restbuchwert 31.12.2023 Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 01.01.-31.12.2022
Borea Therapeutics S.r.l.; Mailand, Italien 9,96 € 30.132,00 € 868.382,00 € 3.000,00 € - 773.082,00
Veraxa Biotech AG, Zürich/Schweiz 1,79 CHF 12.725.706,00 CHF 41.278.342,00 € 176.655,84 CHF - 17.508.641,00 *
EMBL Ventures Founder II GmbH & Co. KG, Heidelberg 18,0 € 10.000,00* € 349.700,49 € 112.850,31 € - 16.002,96
EMBL Technology Fund II GmbH & Co. KG, Heidelberg 3,7 € 402.197,60 € 13.460.182,83 € 919.171,63 € - 69.692,03
Sophia Genetics SA, Ecublens/Schweiz 0,1 USD 3.464.000,00 USD 200.130.000,00 € 45.309,71 USD - 87.449.000,00 *
BIOSAXS GmbH, Hamburg 5,0 € 25.000,00 € 187.705,15 € 1.250,00 € 37.674,34
SURICUBE GmbH, Heidelberg 12,2 € 25.000,00 € 144.139,11 € 125.953,00 € 18.391,85
ALPX SARL, Grenoble/ Frankreich 40,0 € 100.000,00 € 3.306.634,00 € 40.000,00 € 1.614.325,00
DenovAl Biotech Ltd./ Rehovot/Israel 4,99 NiS 6.315,12 € 78,78

* Die Umrechnungskurse gem. § 256a HGB betragen 1€ = 1,10364 US$ und 1 € = 0,9287 CHF

Es besteht eine Nachschussverpflichtung zur Einzahlung ausstehender Einlagen für die Beteligung an der EMBL Ventures Founder II GmbH & Co. KG, Heidelberg, in Höhe von € 10.260,00 (VJ: 14.760,00).

Weiterhin besteht eine Nachschussverpflichtung zur Einzahlung ausstehender Einlagen für die Beteiligung an der EMBL Technology Fund II GmbH & Co. KG, Heidelberg in Höhe von € 114.055,45 (VJ: € 151.443,51).

Die Gesellschaft hält neben einer eigenen Beteiligung eine treuhänderische Beteiligung in Höhe von nominal 4,17 % an der SURICUBE GmbH, Heidelberg.

Umlaufvermögen

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 249.217,50 (€ 569.210,61) bestehen nahezu in vollem Umfang aus Steuererstattungsansprüchen. Sämtliche Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Aufsichtsratsvergütungen, Gebühren und Beiträge, Mitgliedschaften, Versicherungen und Abonnements.

Stammkapital

Das Stammkapital in Höhe von € 50.000,00 ist voll eingezahlt.

Kapitalrücklage

Es handelt sich um eine Rücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag entwickelt sich wie folgt:

Gewinnvortrag 01.07.2023 € 6.329.209,27
Gewinnausschüttung November 2023 € 3.000.000,00
Gewinnvortrag 31.12.2023 € 3.329.209,27

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen sind nach den in § 249 HGB enthaltenen Grundsätzen bilanziert worden.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten der Erstellung der Steuererklärungen, der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (€ 41.500,00), für Boni (€ 895.107,15), für noch nicht genommenen Urlaub (€ 390.000,00), für eine Rückbauverpflichtung gegenüber dem Vermieter und sonstige ausstehende Rechnungen (€ 197.084,93).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um eine kurzfristige Verbindlichkeit gegenüber dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), Heidelberg. In einem Verrechnungskonto sind Zahlungen für die Weiterleitung von Einnahmen sowie die laufende Abrechnung von Aufwendungen enthalten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, Beiträge an Krankenkassen sowie Überzahlungen von Kunden.

Latente Steuern

Es wurde auf einen bilanziellen Ausweis der latenten Steuern verzichtet, da es sich saldiert um aktive latente Steuern handelt.

Wert Handelsbilanz Wert Steuerbilanz steuerliche Gewinnauswirkung Steuersatz latente Steuer
Beteiligungen Forderungen aus € 1.256.987,49 € 8.201.478,80 € 56.668,22 * 30% € + 17.000,00
LuL Bankkonten in frem- € 5.937.709,43 € 5.952.544,18 € - 14.834,75 30% € - 4.450,00
der Währung Sonstige Rückstel- € 3.425.921,42 € 3.432.053,62 € - 6.132,20 30% € - 1.840,00
lungen € - 393.800,00 € - 117.700,00 € - 276.000,00 30% € - 82.830,00
€ - 72.120,00

(+ Passiv / - Aktiv)

* Gewinne unterliegen teilweise § 8b KStG

IV. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte bis zum 31.12.2023 durchschnittlich zehn Angestellte (VJ: zehn) - ohne Geschäftsführer.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung wurde durch Herrn Dr. Gábor Lamm, Neckargemünd, wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Befreiung vom Verbot der Selbstkontrahierung ist im Handelsregister eingetragen.

Aufsichtsrat

1. Vorsitzender:

Antonio Parada, CEO, Fairjourney Biologics, Porto, Portugal

2. Vorsitzende:

Pascale Auge, INSERM Transfert, Paris, Frankreich

Peter Becker, LMU Biomedical Center, München, Deutschland

Jo Bury, Sijsele, Belgien

Stefan Debast, Head of Finance, EMBL, Heidelberg, Deutschland

Andrew Leach, Head of Chemistry Services, EMBL-EBI, Hinxton, UK

José Marquez, Group Leader, EMBL Grenoble, Frankreich

Rainer Pepperkok, Senior Scientist, EMBL, Heidelberg, Deutschland

Maria Thuveson, The Swedish Research Council, Dept. of Research Financing, Stockholm, Schweden

Jessica Vamathevan, Head of Strategy EMBL, EMBL-EBI, Hinxton, UK

Der Aufsichtsrat hat im Rumpfgeschäftsjahr 01.07.2023 bis 31.12.2023 Vergütungen in Höhe von € 10.972,50 erhalten.

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag waren keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB auszuweisen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis - bestehend aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag - in voller Höhe vorzutragen.

 

Heidelberg, den 22. März 2024

Dr. Gábor Lamm, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

der EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg

historische Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.07.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.189,98 0,00 0,00 109.189,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.029,53 0,00 0,00 15.029,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 492.603,84 30.031,30 0,00 522.635,14
507.633,37 30.031,30 0,00 537.664,67
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.282.302,43 41.966,84 0,00 1.324.269,27
1.899.125,78 71.998,14 0,00 1.971.123,92
Abschreibungen
Stand 01.07.2023 Zugänge Abgänge Stand 30.06.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.174,98 0,00 0,00 109.174,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.025,53 0,00 0,00 15.025,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.462,38 22.028,30 0,00 401.490,63
394.487,86 22.028,30 0,00 416.516,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
503.662,84 22.028,30 0,00 525.691,14
Netto-Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 30.06.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4,00 4,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.144,51 113.141,51
121.148,51 113.145,51
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.324.269,27 1.282.302,43
1.445.432,78 1.395.462,94

LAGEBERICHT (Rumpfgeschäftsjahr 2023)

I. Vorbemerkung

Mit Eintragung ins Handelsregister vom 18.12.2023 wurde das Geschäftsjahr der EMBL Enterprise Management Technology Transfer (EMBLEM) von der Gesellschafterin des Unternehmens geändert. Aus diesem Grund wird dieser Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 1.07.-31.12.2023 erstellt.

II. Grundlagen des Unternehmens

Die EMBLEM ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 69126 Heidelberg, Boxbergring 107, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 336336. EMBLEM wurde 1999 in Heidelberg als exklusiver Technologietransfer-Partner des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) gegründet. Das Unternehmen verwaltet ein Portfolio von mehr als 1000 Erfindungen und über 450 Patenten/Urheberrechten von EMBL-Wissenschaftlern, EMBL- Alumni und Dritten. EMBLEM's Technologien umfassen Plattform-Technologien, molekulare Tools und Assays, Instrumente und Geräte sowie Softwareanwendungen und Datenbanken. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 10 Angestellte beschäftigt, ohne Geschäftsführer (10 im Vj.).

III. Markt

Mit einem Fokus auf die Gründung von Start-Up Unternehmen, die Lizensierung neuartiger Technologien und Kooperationen mit Biotech- und Pharmaindustrie ist es EMBLEMs Ziel die breite Anwendung und Weiterentwicklung diverser innovativer Technologien zu ermöglichen.

Im Anschluß an die Marktkorrekturen im Jahr 2022, welche auf die ungewöhnlich starken Pandemie Jahre in der Biotechnologie- und Pharmaziebranche folgten, scheint sich der Markt im Jahr 2023 langsam zu stabilisieren. Nach der Zurückhaltung der Pharmaindustrie im vergangenen Jahr gleicht sich der Markt offenbar wieder dem präpandemischen Niveau an, was sich insbesondere in einer Verbesserung des IPO-Marktes und dem Anstieg des Deal- Volumens widerspiegelt. i., ii.

Nach dem Einbruch des IPO-Marktes in 2022, zeigt sich hier eine positive Entwicklung für Biotechnologie-Firmen. So waren bis Ende Q3 2023 bereits 30 Biotech-IPOs mit einem Finanzierungsvolumen von USD 3,4 Mrd. an die Börse gegangen, im Vergleich zu lediglich 23 IPOs mit USD 2,1 Mrd. im gesamten Jahr 2022.i. Zwar sehen sich Start-Ups in der Tech Branche mit dem globalen Rückgang der Finanzierungsmöglichkeiten in 2022 nach wie vor schwierigen Zeiten gegenüber, jedoch zeigt sich auch, dass Europa mehr Tech Start-Ups als jede andere Region hervorbringt, und somit einen attraktiven Standort für Investoren darstellt. iii.

Weiterhin lässt sich ein Anstieg der Fusionen und Akquisitionen (M&A) auf USD 191 Mrd. beobachten, was einer Erhöhung um 34 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht."· Diese Entwicklung kündigte sich bereits auf Grund der immensen Kaufkraft der Pharmaindustrie von ca. USD 1,4 Bio. in 2022 an, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend in 2024 fortsetzt. Neben der nahezu gleichbleibenden Kaufkraft und der weiterhin niedrigen Bewertung neuer Biotechunternehmen, sind der auslaufende Patentschutz zahlreicher Blockbuster- Medikamente und der damit verbundene hohe Innovationsdruck treibende Kräfte für die Formierung eines Käufer-Markts. ii.

Wie sich bereits durch den Anstieg der biotechnologischen Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt EPO im Jahr 2022 um 11 % auf 8168 zeigte, bleibt die Innovationskraft der Branche weiterhin stark und im Jahr 2023 konnten auch die Schwierigkeiten der Erstzulassungen durch die FDA überwunden werden, was sich in einem Anstieg der Zulassungen um ca. 50 % widerspiegelt. iv. Somit sind auch hier solide Voraussetzungen für eine Erholung der Biotechnologie und Pharmaziebranche gesetzt.

Wie sich die Biotech- und Pharmaindustrie im Jahr 2024 letztendlich entwickelt, bleibt jedoch abzuwarten. Mit der sich anbahnenden Erholung des IPO-Marktes, der Zunahme der M&As und der damit verbundenen Finanzierungsbereitschaft der Pharmaindustrie, ist EMBLEM zuversichtlich durch den wachsenden Innovationsbedarf neue Partnerschaften abzuschließen und Start-Up Gründungen durchführen zu können.

Quellen:

i. What early-stage investing reveals about biotech innovation - McKinsey & Company, Dec. 2023
ii. Life sciences deals are back - making the right deals in a time of change - 2024 EY M&A Firepower report
iii. Atomico - State of European Tech Report 2023
iv. https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/us-fda-approvals-bounceback-2023-sparking-hopes-biotech-recovery-2024-01-02/

IV. Allgemeiner Geschäftsverlauf 1

Auch im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurden die hohen Umsatzzahlen des Vorjahres zeitanteilig erreicht. Den wesentlichen Beitrag hierzu leisteten auch in diesem Zeitraum die Einnahmen aus Lizenz- und Kooperationsverträgen, die auf Grundlage von aus dem EMBL stammenden Erfindungen und Technologieentwicklungen abgeschlossen wurden. Die Erfindungen und Technologieentwicklungen kommerzialisiert EMBLEM auf Basis der Verwertungsverträge, die zwischen dem Unternehmen und dem EMBL abgeschlossen sind. Mit dem Ziel stetig neue Erfindungen zu identifizieren, schützen und zu vermarkten, tauschen sich EMBLEM- Mitarbeiter regelmäßig und aktiv mit den Forschern des EMBL aus. Im Geschäftsjahr wurden 7 neue Patentanmeldungen eingereicht (Vj. 4), während 2 neue Copyrights (1 im Vj.) angemeldet und 9 Patente erteilt (11 im Vorjahr) wurden. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr viele Neukunden gewonnen und zusätzlich zu den Bestandskunden 467 neue Lizenz- / Kooperationsverträge abgeschlossen (Vj. 273).

1 Das vorliegende Geschäftsjahr umfaßt eine Periode von 6 Monaten, während das vom 1.07.2022 - 30.06.2023 andauernde Vorjahr 12 Monate fortbestand. Um eine Vergleichbarkeit der Daten mit denen des Vorjahres zu ermöglichen, werden daher in diesem Abschnitt die Vorjahreszahlen nur anteilig berücksichtigt und dafür um 50% reduziert. Bei Bedarf wurde außerdem mathematisch gerundet.

Für die Anzahl der neu eingereichten Erfindungsmeldungen könnte der Pandemie-bedingte Rückgang beendet sein. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 17 Erfindungsmeldungen eingereicht, was aufgrund des im vorliegenden Rumpfgeschäftsjahr halbierten Berichtszeitraums eine Steigerung von 48% im Vergleich zum Vorjahr (13) darstellt.

V. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Im Vergleich zum zeitanteilig berücksichtigten Vorjahr blieb das Vermögen aus Beteiligungen in etwa konstant bei € 1,32 Mio. (Vj. € 1,28 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um € 1,81 Mio. (plus 44 %) auf € 5,94 Mio. Die Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber dem EMBL ausmachen, stiegen deutlich und betrugen zum Jahresabschluß € 10,5 Mio. (Vj. € 5,38 Mio.). Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung hat sich die Bilanzsumme der EMBLEM im Geschäftsjahr von € 17,93 Mio. im Vj. auf € 19,52 Mio. (plus 9 %) gesteigert.

Finanzlage

Auf Wunsch der Gesellschafterin EMBL erfolgte im November die Ausschüttung einer Sonderdividende von € 3,0 Mio. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin in etwa unverändert. Die Bankguthaben stiegen leicht auf € 11,78 Mio. (Vj. € 11,63 Mio.).

Ertragslage1

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stabilisiert sich auf hohem Niveau, mit € 11,34 Mio. wurden die Umsatzerlöse aus operativer Tätigkeit des vergangenen Jahres (€ 9,20 Mio.) moderat übertroffen und damit das hohe Niveau der Vorjahre bestätigt. Verschiedene Industriepartnerschaften des EMBL wurden fortgesetzt oder verlängert und resultierten in weiteren signifikanten Zahlungen an EMBLEM.

Der Personalaufwand stieg mit € 1,61 Mio. moderat gegenüber dem Vorjahr (Vj. € 1,42 Mio). Die übrigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 690 (Vj. T€ 439) wurden vor allem aufgrund des erhöhten Bedarfs an Analytik-Dienstleistungen durch das DESY gesteigert.

VI. Tochtergesellschaften

Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurde eine weitere Tochtergesellschaft, die DenovAl Biotech Ltd. gegründet. Seit 30.06.2023 liegen keine neuen Erkenntnisse zu Änderungen der Geschäftstätigkeit der bereits existierenden Unternehmen und keine neuen Jahresabschlüsse vor. Die uns aktuell verfügbaren wesentlichen Informationen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. ALPX SARL

Die ALPX SARL wurde im Oktober 2019 am EMBL Standort in Grenoble gegründet. Basierend auf einer am EMBL entwickelten, proprietären Technologie zur Automatisierung von Strukturanalyse-Prozessen bietet das Unternehmen seinen Kunden Dienstleistungen zur Unterstützung strukturbasierter Medikamentenentwicklung. Auch im dritten Geschäftsjahr wurde das erfolgreiche Wachstum weiter fortgesetzt. Mit einem Erlös von € 2,62 Mio wurden die Umsätze des Vorjahres deutlich übertroffen (VJ € 1,53 Mio) und ein Jahresüberschuss von € 1,6 Mio (Vj €1,2 Mio) erwirtschaftet. Die Beziehungen zu Schlüsselkunden aus der Pharmaindustrie wurden weiter gefestigt und Aktivitäten zur Neukundenakquisition, insbesondere im attraktiven US-Markt wurden intensiviert.

2. BIOSAXS

Die BIOSAXS GmbH wurde Ende 2015 gegründet. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Serviceleistungen im Bereich Röntgenkleinwinkelstreuung (SAXS), basierend auf umfangreichen Erfahrungen der Mitarbeiter der SAXS-Gruppe des EMBL Hamburg in diesem Bereich. Mit einem Umsatzerlös von ca. T€ 464 konnte das Unternehmen das Niveau des Vorjahres (T€ 351) übertreffen und ein Ergebnis von T€ 38 (Vj T€ 56) erzielen. Wichtige ehemalige Kunden konnten wieder gewonnen werden und die Anzahl der Lizenznehmer für die von BIOSAXS vermarktete ATSAS Software wurde weiter erhöht.

3. Borea Therapeutics

Die Borea Therapeutics Srl wurde im Dezember 2020 in Mailand gegründet. Sie entwickelt neue gentherapeutische Verfahren zur Behandlung neuronaler Erkrankungen. Die diesen Verfahren zugrunde liegende Technologie wurde am EMBL in Rom entwickelt und exklusiv an das Unternehmen auslizenziert. Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens fokussierten sich im vergangenen Geschäftsjahr auf die Konsolidierung der proprietären Technologie-Plattform und auf die Validierung der Technologie in geeigneten Tiermodellversuchen. Dabei wurden wissenschaftliche Meilensteine erreicht, wodurch die Zahlung einer weiteren Tranche der Finanzierung freigegeben wurde. Die Forschungsaufwendungen waren substantiell, so dass das Geschäftsjahr mit einem Verlust von T€ 773 (Vj T€ 869) abgeschlossen wurde.

4. DenovAl

Die DenovAl Biotech Ltd. wurde im August 2023 in Rehovot gegründet. Basierend auf einer am EMBL in Heidelberg entwickelten, durch künstliche Intelligenz (KI) gesteuerte Technologie wird das Unternehmen therapeutische Moleküle entwickeln und kommerzialisieren. Hierzu wird es eine Plattform im Bereich des De-novo-Proteindesigns schaffen mit der KI basiert Proteine von Grund auf neu entworfen werden und auf deren Basis potentielle Antikörper entdecken, die dann therapeutisch genutzt werden.

5. Sophia Genetics

Sophia Genetics wurde im Jahr 2011 in Saint-Sulpice in der Schweiz gegründet, um IT-basiert aus Daten klinisch umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen und damit die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern. Das Ziel des Unternehmens ist es datengesteuerte Medizin als Pflegestandard zu etablieren. Im Geschäftsjahr 2022 betreute das Unternehmen weltweit mehr als 750 Kunden, von denen 59 als Neukunden gewonnen wurden. Nach erfolgreichem Abschluss des US-Börsengangs zu Beginn des Jahres 2022 war der Ausbau der Akzeptanz der Software-Plattform insbesondere in den USA einer der Hauptschwerpunkte der Firmenaktivitäten. Daher war es wichtig Partnerschaften mit renommierten Organisationen wie dem Memorial Sloan Kettering Cancer Center, Boundless Bio und Microsoft eingehen zu können. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Entwicklungskosten für den Ausbau und Validierung der Plattform machte das Unternehmen in 2022 einen Verlust von USD 87,45 Mio bei einem Umsatz in Höhe von USD 47,56 Mio.

6. Suricube

Die Suricube GmbH (Suricube) wurde im Oktober 2019 in Heidelberg gegründet. Das Unternehmen bietet Soft- und Hardware-Lösungen zur Steuerung wissenschaftlicher Geräte. Mit einem Umsatzerlös von T€ 448 konnte das Unternehmen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr (T€ 205) mehr als verdoppeln und das Jahresergebnis vor Steuern auf T€ 26,2 (Vj T€ 12,5) ebenfalls deutlich steigern. Hauptkunden von Suricube bleiben weiterhin die ehemaligen EMBL Ausgründungen Luxendo und Veraxa, die sich von Suricube spezifische Steuerungslösungen für ihre Instrumente entwickeln lassen. Die Entwicklung des Firmeneigenen Steuerungsprodukts "Cube" war aufgrund begrenzter Verfügbarkeit wichtiger elektronischer Komponenten aufwendiger als noch im Vorjahr angenommen und konnte erst gegen Ende 2022 abgeschlossen werden, daher wurde die Vermarktung dieses Produkts um etwa ein Jahr verzögert und wurde erst im Laufe des Jahres 2023 begonnen.

7. Veraxa

Die Veraxa Biotech AG kombiniert zwei Technologien mit dem Ziel, eine der nächsten Generationen von Antikörper-Wirkstoff-Konjugations-Technologien (antibody-drug conjugates, "ADCs") zu entwickeln. Das Unternehmen bietet anderen Firmen Zugang zu seinen Plattform-Technologien im Rahmen von Dienstleistungen und baut gleichzeitig eine eigene Pipeline von therapeutischen Antikörperkandidaten für die weitere gemeinsame Entwicklung mit Pharmapartnern auf. Da sich sowohl die Technologien als auch die Wirkstoffkandidaten noch in sehr frühen Entwicklungsstadien befinden und die Weiterentwicklung daher mit signifikanten Forschungs- und Entwicklungsausgaben verbunden ist, wurde das Geschäftsjahr mit einem EBIT von CHF -18,56 Mio. abgeschlossen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2022 erhöhte die Gesellschaft ihr Kapital durch die Ausgabe von 682.473 Aktien auf CHF 12.725.706 und warb in den hiermit verbundenen Finanzierungsrunden insgesamt CHF 13 Mio. Kapital ein.

VII. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

EMBLEM's Einnahmen basieren im Wesentlichen auf Lizenzzahlungen, den Einnahmen aus Industriekooperationen und Dienstleistungen sowie den Erlösen aus Dividendenzahlungen und Verkäufen von Portfolio-Unternehmen. Diese Aktivitäten werden vor allem von Forschungsabteilungen der Biotechnologie- oder Pharmaunternehmen oder von Investoren finanziert, die in frühen Entwicklungsphasen hochriskante Projekte durchführen, die weit von einer Rentabilitätsschwelle entfernt sind. Das Erreichen von Entwicklungsmeilensteinen ist wissenschaftlichen und unternehmerischen Risiken unterworfen und damit schwer vorhersehbar. Das Risiko eines Scheiterns und Abbruch eines Projekts und damit eine vorzeitige Beendigung der zugrunde liegenden Kooperation ist damit relativ hoch.

Das makroökonomische Umfeld bleibt unsicher, jedoch scheinen sich die Finanzmärkte zu stabilisieren und sich damit die finanzielle Situation der Biotechnologie-Unternehmen zu verbessern. Allerdings stellt die gesamtweltwirtschaftliche Entwicklung weiterhin ein Risiko dar, der Ukraine-Krieg ist noch nicht beendet und seine Auswirkungen könnten die Geschäftsentwicklung von EMBLEM negativ beeinflussen. Zusätzlich könnte sich der Konflikt im Nahen Osten ausweiten. Allerdings scheint sich die Inflation im Laufe des Jahres 2023 stabilisiert zu haben, so daß die damit verbundenen Kostenrisiken besser beherrschbar wurden. Trotz leichter Erholung des Finanzmarktes ist die Finanzierungssituation für junge Biotechnologieunternehmen weiter eine Herausforderung, was die Finanzierung neuer Spinoffs aus dem EMBL und Folgefinanzierungen für Start-ups des EMBLEM Portfolios verzögern kann.

Der Trend ist jedoch eindeutig positiv. Die Unternehmen der Pharmaindustrie setzen weiter verstärkt auf Partnerschaften mit akademischen Forschungseinrichtungen und aufgrund des ungebrochen hohen Innovationsdrucks zeigen sie offenbar verstärktes Interesse an der Akquisition junger Biotechnologieunternehmen. Dies könnte Kooperations- oder Exit- Möglichkeiten für Unternehmen des EMBLEM Portfolios eröffnen. Des Weiteren erwarten wir, dass Biotechnologieunternehmen und die forschende Pharmaindustrie weiterhin substanziellen, wachsenden Bedarf an neuen Innovationen und Technologieplattformen haben und daher weiter intensiv mit öffentlichen Forschungseinrichtungen kooperieren werden. Das EMBL und damit auch EMBLEM wird aufgrund seiner einzigartigen Technologien und Forschungsprogramme seine Rolle als wichtiger Forschungs- und Innovationspartner behalten und damit die Grundlage für eine weiterhin starke Performance von EMBLEM bilden.

EMBLEM bleibt bei seiner Strategie und reagiert auf die schwierigen Rahmenbedingungen, indem es seine Aktivitäten zur Akquisition neuer strategischer Partnerschaften ausbaut und gleichzeitig bestehende Kooperationen, wie z.B. der Forschungspartnerschaft mit GSK am Standort Heidelberg und im Rahmen des Public-Private-Partnership "Open Targets" am Standort des EMBL-EBI in Hinxton, UK besonders intensiv pflegt.

Eine Vorausplanung der Umsatzerlöse und Jahresüberschüsse für das kommende Geschäftsjahr ist mangels deutlich neuer Erkenntnisse weiterhin schwierig. Wir gehen aber davon aus, dass die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2024 in etwa das hohe Vorjahresniveau des Geschäftsjahres 2022/2023 wieder erreichen. Die Umsatzerlöse werden weiter vor Allem auf Einnahmen aus Kooperationen und Dienstleistungen beruhen. Demgegenüber sollten die Betriebskosten stabil bleiben.

Der Wert der bestehenden Unternehmensbeteiligungen hängt auch im im nächsten Geschäftsjahr davon ab, ob die Portfoliounternehmen ihre Meilensteine erreichen. Wichtige anstehende Meilensteine sind: Borea: erfolgreicher Abschluß einer weiteren Finanzierungsrunde oder Etablieren einer strategischen Partnerschaft mit einem Pharmaunternehmen (Q2/2024), Veraxa: Erfolgreicher Abschluß einer Finanzierungsrunde zur Finanzierung klinischer Studien für eines seiner therapeutischer Kandidatenmoleküle (Q4/2024). Außerdem unterstützt EMBLEM die Gründung dreier weiterer Spin-off Unternehmen aus dem EMBL. Dies Gründungen sollten im Geschäftsjahr 2024 vollzogen sein.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern, Kunden und Lieferanten für die gute Zusammenarbeit!

 

Heidelberg, den 22. März 2024

gez. Dr. Gábor M. Lamm, Geschäftsführer

Der vorstehende unter Inanspruchnahme der Erleichterung des § 327 HGB aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht ist zur Offenlegung bestimmt. Den ohne Inanspruchnahme dieser Erleichterung aufgestellten vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat Dr. Möller Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Mannheim, geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EMBL Enterprise Management Technology Transfer GmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 12. April 2024

Dr. Möller Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ph. Kellner, Wirtschaftsprüfer

gez. J. Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 2024 festgestellt.

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