Buchholz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Podratz seit 15.6.2026 | Prokura |
Nis-Georg Nissen seit 2.8.2024 | Prokura |
Stephan Otto seit 2.8.2024 | Prokura |
Christian Ehrig seit 2.8.2024 | Prokura |
Stefan Buchholz seit 28.9.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buchholz Hydraulik GmbHSchwentinentalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Buchholz Hydraulik GmbHAmtsgericht Kiel HRB 1707 KIAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Buchholz Hydraulik GmbH, Schwentinental
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie unter Beachtung der Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Buchholz GmbH & Co. KG ist atypisch still an der Buchholz Hydraulik GmbH beteiligt. Die atypisch stille Gesellschafterin erbringt im Rahmen des stillen Beteiligungsverhältnisses verschiedene Gesellschafterbeiträge, die im Jahresabschluss gesondert als Aufwendungen und Erträge gezeigt werden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemein Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Da die handelsrechtlichen Abschreibungen auf Hard- und Software geringer ausfallen als die korrespondierenden steuerrechtlichen Abschreibungen, ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von EUR 136.331,00 (Vorjahr TEUR 195). Aktive latente Steuern resultieren insbesondere aus einem zwischen dem Handels- und dem Steuerrecht abweichenden Ansatz der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 410.850,00 (Vorjahr TEUR 428). Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 26,0 Prozent zugrunde. Nach Saldierung der latenten Steuern ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. Auf eine Ausübung des gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB gewährten Wahlrechts zum Ausweis dieses Überhangs wird analog zum Vorjahr verzichtet. 2. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauer liegt in der Regel bei 3 Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt gemäß §255 Abs.2 Sätze 1 und 2 HGB (Material- und Lohnkosten). Die Nutzungsdauer liegt für technische Anlagen und Maschinen zwischen 1 und 15 Jahren, sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 25 Jahren. Sofern der beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände werden gesondert erfasst und zu 100% abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Finanzanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Liegen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr vor, erfolgt eine Wertaufholung. Zu den Finanzanlagen gehören auch Beteiligungen an Kapitalanlagegesellschaften, die dem Finanzmanagement des Unternehmens dienen. Diese werden gesondert unter dem Posten "Anteile an Kapitalanlagegesellschaften" ausgewiesen. 3. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, soweit dies erforderlich ist. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersvorsorge gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestandes gebildet. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zum Börsen- oder Marktpreis, der sich am Abschlusstag ergibt, höchstens jedoch zu Anschaffungskosten. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden gemäß § 256a HGB zum Zeitpunkt ihres Zugangs sowie am Abschlussstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Anschaffungskostenprinzip beachtet. 4. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind in einem versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt worden. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels Teilwertverfahren. Beim Teilwertverfahren wird der Aufwand für den Aufbau der Pensionsrückstellungen für aktive Anwärter über eine fiktive Prämie gleichmäßig über die Dienstzeit verteilt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:
Eine Verrechnung der Pensionsrückstellungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 40.625,00 (Vorjahr: EUR 184.656,00). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Altersteilzeit entspricht den Lohn- und Gehaltserfüllungsrückständen sowie den einberechneten ungewissen Verbindlichkeiten für die zukünftig zu erwartenden Aufstockungsbeträge. Soweit die Rückstellungen Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beinhalten, erfolgt eine Abzinsung mit den veröffentlichten laufzeitkongruenten durchschnittlichen Zinssätzen der Deutschen Bundesbank aus den vergangenen sieben bzw. bei Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel dargestellt (am Ende des Anhangs). 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 4. Rückstellungen Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 3.491.395,00 (Vorjahr: TEUR 3.382) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Deckungsvermögen in Höhe von EUR 894.104,60 (Vorjahr: TEUR 1.116) verrechnet, welches dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionsverpflichtungen dient. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände belaufen sich auf EUR 987.657,62 (Vorjahr: TEUR 1.280). Zudem erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Verrechnung der Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen (EUR 59.005,81) mit den Erträgen aus der Bewertung des Deckungsvermögens (EUR 13.719,75). Steuerrückstellungen wurden für ausstehende Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag für das Jahr 2023 in Höhe von EUR 208.000,00 und für das Jahr 2022 in Höhe von EUR 46.000,00 gebildet, in Höhe von EUR 894.000,00 für ausstehende Gewerbesteuer sowie in Höhe von 32.385,00 EUR für ausstehende Quellensteuer. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um sonstige Verbindlichkeiten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemein Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf fremde Währung lautende Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem jeweiligen Devisenkassakurs im Zeitpunkt ihrer Erfassung umgerechnet. 2. Umsatzerlöse Nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich folgende Aufgliederung:
3. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von EUR 559.441,00 enthalten, die aus der gegenwertlosen Ausbuchung eines festverzinslichen Wertpapiers resultieren. 4. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung bzw. der Beginn der Liquidation sind auf ein Wertpapier des Anlagevermögens sowie auf eine Beteiligungen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt EUR 130.217,18 durchgeführt worden. Infolge von Kursrückgängen wurden auf Wertpapiere des Umlaufvermögens weiterhin Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 412.014,13 vorgenommen. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Infolge eines Ermittlungsfehlers wurden die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Vorjahresabschluss zu gering ausgewiesen. Aus der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 erfolgten Korrektur resultieren periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von EUR 525.000,00. 6. Gewinnabführung an die stille Gesellschafterin Der Ergebnisanteil der stillen Gesellschafterin ist im Vorjahresabschluss infolge eines Ermittlungsfehlers zu gering ausgewiesen worden. Aufgrund der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 vorgenommenen Korrektur enthält dieser einen periodenfremden Ergebnisanteil in Höhe von EUR 522.308,61. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 378 Arbeitnehmer beschäftigt die sich auf 66 Angestellte und 312 gewerbliche Arbeitnehmer aufteilen. 2. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch: Stefan Buchholz, Unternehmer im Bereich Maschinenbau Stefan Lukoschek, Geschäftsführer im Bereich Maschinenbau Herr Stefan Buchholz ist befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Herr Stefan Lukoschek vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit dem Geschäftsführer. Vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Anteilsbesitzliste
Die Buchholz Hydraulics of America, Inc. wurde im Berichtsjahr aufgelöst. Da das chinesische Tochterunternehmen keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines etwaig aufzustellenden Konzernabschlusses hat, wird auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet. 4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nachfolgend angegeben werden alle Geschäfte, die von der Buchholz Hydraulik GmbH mit ihr nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt wurden:
Die Gesellschafterbeiträge sind bis zum 31. Dezember 2030 fest vereinbart. Den für die Gesellschafterbeiträge voraussichtlich bis dahin zu leistenden Gesamtaufwendungen in Höhe von rd. EUR 21 Mio. stehen in gleicher Höhe Erträge aus der Anrechnung gegenüber. 5. Haftungsverhältnisse
Es besteht eine vertragliche Verpflichtung, von einer Kapitalanlagegesellschaft erhaltene Ausschüttungen im Falle unvorhersehbarer finanzieller Belastungen dieser Gesellschaft zurückzuzahlen. In Anbetracht der Jahresüberschüsse und der Eigenkapitalausstattung der Kapitalanlagegesellschaft wird das Risiko, aus dem Haftungsverhältnis in Anspruch genommen zu werden, als sehr gering eingeschätzt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus längerfristigen Mietverträgen ergibt sich für das folgende Geschäftsjahr eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 132. 7. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
8. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.134.770,29 auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Anlagenspiegel zum 31.12.2023 der Buchholz Hydraulik GmbH, Schwentinental
Schwentinental, den 9. Dezember 2024 Buchholz Hydraulik GmbH gez. Stefan Buchholz gez. Stefan Lukoschek Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Dezember 2024. LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens 1. Grundlagen des Unternehmens Als inhabergeführtes Unternehmen stellen wir seit 1959 hydraulische Komponenten und Kompaktsteuerblöcke für Stapler, Baumaschinen, sonstige mobile Arbeitsgeräte sowie U-Boote her. Die Produktion erfolgt seit 1970 ausschließlich in unserem Werk in Schwentinental. Der Absatz erfolgt ins Inland sowie in EU-Staaten und Drittländer. Wir sehen uns als professionellen Entwicklungspartner unserer Kunden von der Konzeptphase eines Projektes über die Prototypen bis zur Inbetriebnahme und Optimierung im Fahrzeug. Wir fertigen im 3-Schichtsystem mit modernen Technologie- und Produktionsverfahren in Verbindung mit umweltschonenden Fertigungsprozessen. Diese werden turnusmäßig durch jährliche Überwachungsaudits bzw. Zwischenaudits von einer akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft überwacht. Unser Unternehmen ist zertifiziert nach ISO 9001, ISO 14001 sowie nach ISO 50001. Zur Erfüllung von kundenspezifischen Anfragen werden ständig neue Produkte von unserer Konstruktionsabteilung entwickelt. Keine unserer Hydrauliksteuerungen wird baugleich an verschiedene Kunden ausgeliefert. Unsere Kunden setzen in ihrer Entwicklung auf Spezialisierung und Differenzierung der Eigenschaften ihrer Fahrzeuge. Als Entwicklungspartner stellen wir uns diesen Anforderungen, indem wir kundenspezifische Lösungen auf hohem technischem und qualitativem Niveau anbieten. Unsere Konstruktionsabteilung macht mit über 24% den größten Anteil unserer angestellten Mitarbeiter aus. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) gab es 2023 real insgesamt ein Minus von 12% bei den Auftragseingängen. Die ersten drei Quartale waren noch stärker betroffen, ein verbessertes letzten Quartal konnte diesen Abwärtstrend etwas mildern. Inlandsbestellungen sanken insgesamt um 11%, Auslandsbestellungen um 13%. Die Umsätze stiegen nominal um fast 8% auf rd. 263 Milliarden Euro (Vorjahr 244 Mrd. Euro). Entgegen dem Branchentrend konnten wir ein Umsatzplus von fast 10% verzeichnen. Dabei haben sich unsere Absatzmärkte geographisch jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Während die Inlandsumsatzsteigerung davon 1/3 ausmacht, wurden 2/3 der Umsatzsteigerung im Ausland, und dabei fast ausschließlich in EU-Ländern, erzielt. b) Geschäftsverlauf Wir sehen uns durch unsere hochentwickelten kundenspezifischen Kompaktsteuerblocklösungen als Nischenanbieter in der Maschinenbaubranche. Nachdem wir bereits im letzten Geschäftsjahr unsere Umsätze über das Niveau vor Pandemie steigern konnten, sind unsere Umsätze im Berichtsjahr insgesamt um rd. 10% weitergewachsen. Die Umsätze von Inlandabnehmern sind dabei um 6,5%, die von Drittlandabnehmern lediglich um 3,1% und im EU- Raum sogar um 20,1% gestiegen. Inlandsumsätze stellen für uns mit knapp 48% weiterhin den größten Absatzmarkt dar. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir neben dem Umsatz die Eigenkapitalquote, die durch geringe Ausschüttungen in den Vorjahren bei 75,1% liegt. Ein weiterer Leistungsindikator ist unser Betriebsergebnis, das im Berichtsjahr aufgrund erhöhter Personalkosten, Abschreibungen und sonstiger Kostensteigerungen um 1,7 Prozentpunkte auf 14,9% sank. Durch den Verbrauch von in der Vergangenheit kostengünstig erworbenen und eingelagerten Rohstoffen konnten wir die Auswirkung der allgemeinen Preissteigerung im Berichtsjahr etwas abfangen. Nichtfinanzieller Leistungsindikator ist vor allem unsere Kundenzufriedenheit, die wir sehr ernst nehmen. Aus der intensiven Kommunikation mit unseren Kunden, insbesondere über Qualität und Leistung, sowie den seit vielen Jahren bestehenden Geschäftsbeziehungen mit ihnen leiten wir eine hohe Kundenzufriedenheit ab. Für die Erweiterung und Modernisierung unserer Fertigung wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von T€ 5.550 getätigt (Vorjahr: T€ 8.771). Sämtliche Investitionen wurden aus Eigenmitteln finanziert. Bedingt durch die gute Auftragslage im Berichtsjahr konnte durchgängig im Mehrschicht-System gefertigt werden. Der Einsatz von Leiharbeitern wurde im Laufe des Berichtsjahres verringert, neue Fachkräfte fest eingestellt. Der durchschnittliche Personalbestand von 363 Mitarbeitern im Vorjahr wurde, hauptsächlich durch die Festeinstellung der Ausgelernten und Übernahme von Leiharbeitern, auf 378 erhöht. Wir sehen uns gut aufgestellt und konnten das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von T€ 6.135 (Vorjahr: T€ 7.527) beenden. c) Darstellung der Lage Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Unternehmens beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 114.874 (Vorjahr: T€ 101.931). Der Anteil des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist um 7,7 Prozentpunkte von 46,7% auf 39,0% gesunkenen. Im Wesentlichen sind die vermehrten Abschreibungen auf die in den letzten Jahren getätigten hohen Investitionen die Ursache dafür. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens ist entsprechend von 53,3% auf 61,0% gestiegen. Der wesentliche Grund dafür ist weiterhin unsere große Bevorratung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, sowie der Anstieg liquider Mittel. Im Berichtsjahr wurde zwar in Sachanlagen investiert, jedoch nicht so viel wie in Vorjahren. Die Überdeckung des langfristig gebundenen Vermögens durch das langfristige Eigen- und Fremdkapital beträgt T€ 60.644 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.853 erhöht. Auf eine Ausschüttung wurde erneut verzichtet. Unser Leistungsindikator Eigenkapitalquote beträgt 75,1% und liegt damit um 3,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Finanzlage Als mittelständisches Unternehmen legen wir Wert auf unsere Unabhängigkeit. Im Finanzbereich bedeutet dieses für uns, dass wir langfristig aus eigener Kraft gewachsen sind, was sich auch in einer deutlichen Eigenkapitalquote von rd. 75% darstellt. Hierin sehen wir auch ein Instrument zur Risikovorsorge und Bestandssicherung. Daneben sehen wir unsere Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung als Möglichkeit, auch antizyklisch investieren zu können und diesbezüglich überwiegend unabhängig von den Entwicklungen am Kapitalmarkt und den aktuellen Gegebenheiten zu sein. Die Investitionen des Geschäftsjahres haben wir aus Eigenmitteln finanziert. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Im Rahmen der Unternehmenssteuerung wird für einen entsprechenden Liquiditätsbestand gesorgt. Daneben existiert ein Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens, der auch diesem Zweck dient. Eine verfügbare Kreditlinie in Höhe von T€ 2.500 wurde nicht in Anspruch genommen. Ertragslage Aufgrund unserer langjährig aufgebauten Marktposition, nachhaltiger Kundenbeziehungen und der erfolgreichen Produktpolitik, unseren Kunden speziell zugeschnittene Produkte anzubieten und sie von der Produktidee bis zur Umsetzung zu begleiten, konnten wir, nach erfreulicher erheblicher Verbesserung im Vorjahr, unsere Auftragslage im Berichtsjahr weiter steigern. Die Umsatzerlöse haben im Geschäftsjahr 2023 T€ 94.287 betragen (Vorjahr: T€ 85.963) und sind damit um fast 10% gestiegen. Nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich die Umsätze in: Inland T€ 44.955 (Vorjahr: T€ 42.224), EU (ohne Inland) T€ 29.098 (Vorjahr: T€ 24.106) und Drittland T€ 20.234 (Vorjahr: T€ 19.633). Das Unternehmen hat einen festen Kreis von Lieferanten, die die Versorgung mit Materialien sicherstellen. Für ausgewählte Schwerpunktbereiche werden Long-Term-Agreements geschlossen, die eine Kostenplanung über mehrere Jahre sichern. Das größte Einkaufsvolumen macht mit T€ 26.319 die Beschaffung von Guss, Magneten sowie Norm -, Dicht- und Drehteilen aus. Der gesamte Materialaufwand einschließlich Bestandsveränderung lag im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 34.334 (Vorjahr: T€ 32.110). Der Anstieg des Personalaufwands von T€ 24.212 im Vorjahr auf T€ 28.011 im Geschäftsjahr 2023 ist im Wesentlichen auf eine Übernahme von Leiharbeitern sowie auf Entgelterhöhungen infolge des Verhandlungsergebnisses der Metalltarifrunde 2022 zurückzuführen. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% Punkte auf T€ 13.869 gesunken. Das Auffangen erhöhter Einkaufspreise durch den Verbrauch von Vorratsmaterial und die Erhöhung der Umsätze hat dem Anstieg der Abschreibungen und aller sonstigen Kosten wie geplant positiv entgegenwirken können. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Risiken Zur Absicherung von Risiken wird zeitnah die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens abgebildet und ausgewertet. Dies erfolgt durch eine monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung sowie einen Finanzierungsplan, in dem insbesondere Investitionen, Steuerzahlungen sowie sonstige Auszahlungen überwacht werden. Risiken aus Produkt- und Haftpflichtschäden werden durch eine Betriebs- und Produktionshaftpflichtversicherung abgefangen. Darüber hinaus bestehen eine Reihe weiterer Versicherungsverträge, um Betriebsrisiken weitestgehend zu reduzieren. Eventuellen Risiken aus Garantieverpflichtungen wird durch eine ausreichende Garantierückstellung Rechnung getragen. Notfällen durch Brand, Stromausfall, Serverausfall etc. wird durch Notfallpläne Sorge getragen. In unserem Mitarbeiterstamm gibt es für alle Schichten entsprechend ausgebildete Personen. Rettungskräften stehen stets aktualisierte Lagepläne von Gefahrstoffen zur Verfügung. Unsere Software schützen wir durch Sicherungen, die an verschiedenen geschützten Brandabschnitten lagern. Die vorhandenen Finanzinstrumente, wie Wertpapiere, Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Finanzanlagen, dienen dem Finanzmanagement der Geschäftsleitung. Durch eine überwiegend konservative Risikopolitik, die sich in unserer sehr guten Liquiditätsausstattung zeigt, ist der Unternehmenserfolg unseres Familienunternehmens gegen mögliche finanzielle Risiken, wie temporäre Umsatzrückgänge oder Forderungsausfälle gesichert. Auf Ausschüttungen wurde seit Jahren verzichtet. Im Bereich der Finanzanlagen werden aufgrund von Renditeüberlegungen bewusst vertretbare Risiken durch Kurseinbrüche o.ä. eingegangen. Einem Liquiditätsrisiko wird durch Finanzierungspläne, insbesondere durch die Überwachung wesentlicher Investitionsvorhaben entgegengewirkt. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken der finanziellen Vermögenswerte werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Überwachung und Minimierung von Forderungsausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement. Regelmäßige Überwachung und Bearbeitung ausstehender Zahlungen führen zu einer minimalen Ausfallquote. Mit einer komfortablen Liquiditätsausstattung durch eine Eigenkapitalquote von 75,1% sehen wir unser Unternehmen gegenüber einem Risiko aus der globalen Konjunkturentwicklung gut aufgestellt. Eventuellen Lieferengpässen beugen wir durch Bevorratung vor. Für Lieferverpflichtungen im Bereich U-Bootsbau wurden vertragsgemäß Anzahlungs- bzw. Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 1.358 unterzeichnet. Unsere Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Aufgrund der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft fehlen bereits heute in vielen Bereichen Fachkräfte. Um dem Risiko des Fachkräftemangels entgegenzuwirken, bilden wir in verschiedenen Bereichen Nachwuchskräfte aus. Nach abgeschlossener Ausbildung bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in unserem Unternehmen an. Chancen Als inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen, das seit mehr als 60 Jahren besteht, werden wir unseren zuvor dargestellten Grundsätzen treu bleiben. Durch anhaltende Auf- und Umrüstung auf moderne Produktionsmaschinen werden wir auch weiterhin in der Lage sein, unsere Produkte mit den derzeit aktuellen Produktionsverfahren anbieten zu können. Unsere Innovation, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Effizienz und ein hoher Qualitätsanspruch sehen wir als Basis für unseren Erfolg und gleichzeitig als Garant für eine kontinuierliche und erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Durch langjährige Liefervereinbarungen mit unseren Hauptlieferanten sichern wir uns die Beschaffung unserer Produktionsmaterialien und Betriebsstoffe und haben eine mittelfristig gefestigte Kostenstruktur in diesem Bereich. Um uns vor eventuellen Lieferschwierigkeiten durch Probleme in der Lieferkette zu schützen, haben wir uns auch im Geschäftsjahr 2023 ausreichend bevorratet. Die gute Liquiditätslage erlaubt es uns, auch weiterhin unseren modernen Maschinenbestand weiter auszubauen. Zur Verbesserung unserer kundenspezifischen Produktentwicklungen sind versuchstechnische Untersuchungen der Produkte unumgänglich. Dazu nutzen wir das im Berichtsjahr an unserem Standort fertiggestellte Erprobungszentrum mit verschiedenen Prototypenprüfständen. Zusammenfassend betrachtet wurden erkennbare Risiken erfasst, analysiert und durch Maßnahmen gesteuert. Im Rahmen einer regelmäßigen Überwachung werden die Risiken bestmöglich abgemildert sowie die Chancen durch die zuvor beschriebenen Maßnahmen weiterverfolgt. Prognose Die aktuelle weltweit politische und gesamtwirtschaftliche Lage wird sich auch weiterhin noch schwer einschätzen lassen. Auch wenn wir keine direkten Kunden- oder Lieferantenbeziehungen zur Ukraine oder Russland haben, werden wir weiterhin durch die Skepsis unserer Kunden betroffen sein. Da unser Unternehmen mit einigen namhaften Stamm-Großkunden mehrjährige Serienproduktionsverträge abgeschlossen hat, haben wir auch 2024 eine stabile Auslastung. Die Umsätze des letzten Jahres werden wir voraussichtlich auch im Jahr 2024 erwirtschaften können. Neue, kundenspezifische Entwicklungen werden wir durch unser Erprobungszentrum noch besser vorantreiben können. Auch 2024 beeinflussen die aktuellen Geschehnisse und politischen Ziele unseren Geschäftsverlauf. Wir werden uns vermehrt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts haben wir bereits diverse Maßnahmen getroffen. Für 2024 erwarten wir annähernd gleiche Umsatzerlöse wie im Geschäftsjahr 2023 und werden damit wieder über der Branchenerwartung liegen, für die Experten einen Rückgang von 8% prognostizieren. Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2024 wird voraussichtlich ähnlich hoch ausfallen wie das des Jahres 2023. Da bislang keine Ausschüttungen geplant sind, wird die Eigenkapitalquote voraussichtlich auf einem sehr hohen Niveau bleiben. Für 2025 hoffen wir, sowohl unseren Umsatz als auch unsere Kosten im Verhältnis stabil halten zu können und gehen von einem im Vergleich zu 2023 ähnlichen Betriebsergebnis aus. Durch langjährige Liefervereinbarungen mit unseren Hauptlieferanten sichern wir uns die Beschaffung unserer Produktionsmaterialien und Betriebsstoffe und haben eine mittelfristig gefestigte Kostenstruktur in diesem Bereich. Um vor eventuellen Lieferschwierigkeiten durch Probleme in der Lieferkette geschützt zu sein und Preissteigerungen vorzubeugen, haben wir uns auch im Geschäftsjahr 2024 ausreichend bevorratet. Lagerkosten werden wir in Zukunft durch ein derzeit im Bau befindliches Eigenlager reduzieren können. Aufgrund dieser Faktoren sowie unserer guten Finanzlage sehen wir uns den Herausforderungen der derzeitigen Entwicklung der deutschen Wirtschaft sowie der globalen Konjunkturentwicklung gewachsen und blicken weiterhin positiv in die Zukunft.
Schwentinental, den 9. Dezember 2024 Buchholz Hydraulik GmbH gez. Stefan Buchholz gez. Stefan Lukoschek BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Buchholz Hydraulik GmbH, Schwentinental Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buchholz Hydraulik GmbH, Schwentinental, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buchholz Hydraulik GmbH, Schwentinental, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie da - für verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu - treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu - treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 12. Dezember 2024 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Mahlkow, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen