LAM-Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Lex seit 15.10.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BELENUS LOB Informatic GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht zum Jahresabschluss 2012BELENUS LOB Informatic GmbH1. Tätigkeit der Gesellschaft Die BELENUS LOB Informatic GmbH (LOB) ist die Nachfolgegesellschaft der LOB Rechenzentrum GmbH, gegründet 1958 und damit ältester privater IT-Dienstleister in Deutschland. Das Leistungsangebot der LOB hat sich vom Anbieter klassisch-kommerzieller Applikationen schrittweise zum Spezialisten für den Betrieb großer technisch-kaufmännischer Anwendungen entwickelt. Der Aufbau und das Management umfangreicher Datenbanken für grafische- und Textinformationen, die Verknüpfung dieser Datenbasen mit vielen unterschiedlichen Kundensystemen zur Durchführung des Content Managements sowie Aufbau und Betrieb der technischen Basis für die weltweite Informationsversorgung von Handelsorganisationen bilden heute den Tätigkeitsschwerpunkt der LOB. Diese Leistung wird seitens der LOB nicht auf dem freien Markt angeboten, sondern exklusiv der Muttergesellschaft LexCom Informationssysteme GmbH zur Verfügung gestellt. 2. Geschäftsverlauf 2012 2.1 Umsatzentwicklung Die Steigerung des Gesamtumsatzes um 19 % ist darauf zurückzuführen, dass der Großkunde LexCom Informationssysteme GmbH seine Kundenbasis erweitern konnte. Die Dateninhalte der Neukunden erforderten erweiterte IT-Leistungen für das Datenmanagement. 2.2 Ertragsentwicklung Das Jahresergebnis ist überproportional um 29 % gewachsen. Diesen Anstieg verdankt das Unternehmen einer Leistungsreserve im Produktionsbereich, die für gestiegene Verarbeitungsumfänge eingesetzt werden könnte. Der Aufwand für die Produktionsanlagen entwickelt sich in der hier gegebenen Betriebsart als sprungfixe Kosten. Dies erzeugt stark schwankende Investitionen von Jahr zu Jahr, so dass für das nächste Jahr umfangreiche Investitionen zu erwarten sind. 2.3 Personalentwicklung Die Konstanz der Aufwendungen für Löhne und Gehälter ist nicht auf konstant gehaltene Mitarbeiterzahlen zurückzuführen. Das erfolgte Wachstum des Mitarbeiterstabes wurde vielmehr dadurch erzielt, dass eine größere Zahl von Mitarbeitern in die Altersteilzeit wechselte. Die Positionen wurden zusätzlich mit Nachwuchskräften besetzt. 2.4 Besondere Vorgänge In diesem Jahr wurde die Vorbereitung für die IT-Sicherheitszertifizierung nach ISO 27001/2008 in Angriff genommen. Es ist geplant, das Schlussaudit und damit das Zertifikat im 1. Halbjahr 2014 zu erreichen. 2.5 Die strikte Trennung der beiden Produktionsrechenzentren wurde nach Bezug des neuen Gebäudes in 2011 konsequent weiterentwickelt. In Kürze wird mit dem Rechenzentrum 2 ein vollwertiger Backup-Betrieb möglich sein, was die Absicherung der Produktion gegen Ausfall einzelner Komponenten erheblich erhöhen wird. 3. Ausblick auf 2013 Das Unternehmen erwartet für das kommende Jahr ein weiteres Wachstum der Produktionsanforderungen. Die zu verwaltenden Datenmengen werden weiter wachsen und die Forderungen der Kunden nach Leistungssteigerung werden anhalten. Es ist zu erwarten, dass in 2013 eine Hardware-Aufrüstung der Produktionsanlagen notwendig wird. Genauere Festlegungen der Maßnahmen und deren Kosten sind erst nach Kenntnis der aktuellen Herstellerangebote möglich.
München - Dipl.-Kfm. Herbert Lex, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Johannes Lex, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BELENUS LOB Informatic GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Abschreibung ausgewiesen. Angabe zu Forderungen
Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 464.570,66 (Vorjahr: Euro 483.867,21).
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses In der Gesellschafterversammlung vom 13. Juni 2013 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BELENUS LOB Informatic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 17. Dezember 2013 Kretzschmar
& Partner
Dipl.-Kfm. (Univ.) Thomas R. Kretzschmar, Wirtschaftsprüfer |
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