Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH
Am Grünberg 1, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Laumer seit 5.12.2019 | Geschäftsführer |
Moritz Laumer seit 5.12.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbHNeumarkt i. d. Opf., Ortsteil PöllingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf.1. GeschäftsmodellWir sind ein mittelständisches Unternehmen mit einer über hundertjährigen Firmengeschichte, bereits 1957 wurde die erste Betonfertiggarage produziert und ausgeliefert. Heute bieten wir ein breites, qualitativ hochwertiges Produktportfolio im Bereich Betonfertiggaragen, Raummodule sowie Technikräume an. Darüber hinaus modernisieren wir in die Jahre gekommene Garagen jeglicher Bauart. Mit eigenen Vertriebs-, Produktions-, Auslieferungs- und Servicemitarbeitern bieten wir als kompetenter Partner unseren Auftraggebern auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Standard- und Individuallösungen. Die Auftragsakquise erfolgt über Direktmarketing, bestehende Kontakte zu Architekten und Bauherren. Unsere Auftraggeber kommen aus verschiedenen Bereichen: Private, gewerbliche, halböffentliche und öffentliche Bauherren sowie Bauträger. Diese Mischung macht uns von einzelnen Bereichen unabhängig. Die Baustellen befinden sich weitgehend in Süddeutschland, Individuallösungen werden deutschlandweit geliefert. 2. WirtschaftsberichtIm Jahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Zurückgegangen war das BIP zuletzt im Jahr 2009, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft (veröffentlicht von Statista Research Department, 25.08.2021). a) Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2020/2021 gestaltete sich positiver als erwartet. Aufgrund der Umstellung von einem 2-Schicht- auf einen 1-Schicht-Betrieb zur Mitte des vorangegangenen Geschäftsjahres haben sind entscheidende Parameter entsprechend verändert. So lag der Auftragsbestand per 28.02.2021 um ca. 8 % niedriger gegenüber dem Vorjahr und hat damit eine Reichweite von ca. 3-4 Monaten. Die Umsatzerlöse sind um 2,96 % gegenüber dem Vorjahr in Summe gefallen. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um 23 Mitarbeiter verringert. Die geplanten Investitionen, meist Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen, wurden umgesetzt. Dazu zählen im Wesentlichen die Fuhrparkertüchtigung in Höhe von T€ 388. b) Lage des Unternehmens: Vermögens-, Ertrags- und FinanzlageVermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 646 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich um T€ 154 vermindert, da die Abgänge und die Abschreibungen die Zugänge (T€ 477) überkompensiert haben. Die Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen) sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 421 auf T€ 1.711 zurückgegangen. Dies resultiert vor allem aus der Anpassung von Bestandsreichweiten, die zu einer Verringerung des Materialbestandes bei Toren und Türen führten, sowie aus der Ausgliederung der Sparte Garagenrenovierung "D+L" in ein Schwesterunternehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 265 verringert. Dies korrespondiert mit den gesunkenen Umsätzen (-T€ 504). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 307 auf T€ 440 angestiegen, verursacht im Wesentlichen durch erhöhte Gewerbesteuerforderungen und debitorische Kreditoren. Die Quote der flüssigen Mittel liegt bei 39,3%. Das entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um T€ 603. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.255 und hat sich damit um 1,1 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund einer Ausschüttung von 48,4% im Vorjahr auf 30,5% zurück. Die sonstigen Rückstellungen, hauptsächlich für Gewährleistungen und Umweltschutz, haben sich um T€ 522 verringert. Die oben genannte Ausschüttung wurde der DAHMIT GmbH als Darlehen zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund ergibt sich eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten konnten um T€ 26 abgebaut werden. Tilgungen wurden planmäßig geleistet. Ertragslage Aufgrund der durch die Umstellung vom 2-Schicht- auf einen 1-Schichtbetrieb verringerten Produktion ist der Umsatz um T€ 504 auf T€ 17.011 leicht zurückgegangen und liegt damit 2,9% unter den Vorjahreszahlen. Ebenso hat sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsänderung) dadurch um T€ 823 bzw. 4,7% vermindert. Aus dem gleichen Grund hat sich parallel dazu der Personalaufwand um T€ 690 (19,4%) überproportional verringert. Im Ergebnis steht ein Rohertrag II (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Material- und Personalaufwand) von T€ 4.427 (Vorjahr T€ 4.297), der damit gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund der überproportional gesunkenen Personalkosten um T€ 131 gestiegen ist. Verringert haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, nämlich um insgesamt T€ 807 (Grundstücksaufwendungen -T€ 344, Warenabgabe -T€ 195, Reparaturen und Instandhaltung -T€ 78, Fahrzeugkosten -T€ 117). Finanzlage Die Finanzlage und die Liquidität der Gesellschaft waren geordnet, so dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Neuinvestitionen wurden im Fuhrparkbereich, als Ersatzinvestitionen und zur Erweiterung getätigt. Die Neuinvestitionen konnten aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 2.577. Zusammenfassung Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt hat. 3. Soll-Ist-Vergleich für das Geschäftsjahr 2020/2021Die aufgestellte Prognose im Vorjahres-Lagebericht wurde im Umsatzbereich mehr als erreicht, danach wurde ein Umsatz von T€ 15.000 (Ist: T€ 17.011) prognostiziert. Im Ergebnisbereich liegt der tatsächliche Jahresgewinn bei T€ 1.255. 4. PrognoseVor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden Pandemie und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen und Verwerfungen ist eine Prognose schwer zu erstellen. Bereits spürbar sind Materialengpässe und sprunghafte Preiserhöhungen bei Energie und Material in Höhe von 10 % und mehr. Die Löhne zogen um 2,5 % an. Auf Grundlage der Halbjahresberechnungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von ca. T€ 16.000 und einen Jahresüberschuss von ca. T€ 600. Zur weiteren Unternehmensplanung haben wir uns folgende Ziele gesetzt:
5. Chancen- und RisikoberichtDem Risiko des Zahlungsausfalls eines Kunden begegnen wir mit Vorauskasse oder Vereinbarung von Sicherheiten sowie Überprüfung der Bonität. Die Gesellschaft ist nur im inländischen Bereich aktiv. Umsätze werden in Euro fakturiert, so dass bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kein Währungsrisiko besteht. Dasselbe gilt bei der Materialbeschaffung, also bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind überwiegend fest verzinslich abgeschlossen. Für die variabel verzinslichen kurzfristigen Darlehen bestehen grundsätzlich Zinsänderungsrisiken, die jedoch aufgrund der Geringfügigkeit der Inanspruchnahme, der Kurzfristigkeit und des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus zu vernachlässigen sind. Durch entsprechende Versicherungen werden beispielsweise Risiken wie Brand-, Sturm-, Transportschäden, Umwelt- und Haftpflichtschäden abgesichert. Rechtlichen Risiken begegnen wir in erster Linie durch die Einbindung externer Berater. Bei konkreten Risiken bilden wir Rückstellungen gemäß dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip. Unser Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit bildet das Fundament für unseren guten Ruf und den damit verbundenen Erfolg. Dieser Anspruch gilt auch im Hinblick auf die Auswahl unserer Lieferanten und der eingesetzten Materialien. In Bezug auf die Mitarbeiter wird er durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen kontinuierlich und nachhaltig gepflegt. Detaillierte Aufzeichnung und Aufarbeitung von Gewährleistungsansprüchen lassen Fehlerquellen frühzeitig erkennen und abstellen. Durch Marktbeobachtung, Fachpresse, Seminare und den Austausch mit befreundeten Unternehmen werden technische Entwicklungen kontinuierlich mit eingebracht. Mit der Teilnahme an Forschungsprojekten werden produktspezifische Erkenntnisse erarbeitet und nutzbringend umgesetzt. Unser Risikomanagement wurde die letzten Jahre kontinuierlich verbessert. Durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung wird versucht, das Risikoniveau so niedrig wie möglich zu halten. Betriebsrisiken (z.B. Material- und Rohstoffversorgung) sowie Markt- und Konjunkturrisiken werden anhand verschiedener Parameter quantifiziert und analysiert. Durch monatliche Informationen über Angebots-, Auftrags- und Umsatzsituation sowie weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen analysiert die Geschäftsleitung die Entwicklung und ergreift entsprechende Maßnahmen. Die flache Hierarchie des Unternehmens ermöglicht schnelle Entscheidungen und flexible Abläufe. Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risiko-Managementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen, unternehmensspezifischen Risiken sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigung ergreift die Unternehmensleitung die notwendigen Maßnahmen. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft hängt die Entwicklung sowohl von der Baubranche als auch von der privaten Nachfrage ab. Hier spielen Neubau-Tätigkeiten, die Modernisierung sowie die private Kaufkraft eine wichtige Rolle. Für die zukünftige Entwicklung sind die maßgeblichen Einflussfaktoren damit weiterhin die gesamtwirtschaftliche Konjunktur, Konjunkturförderprogramme am Bau, die Entwicklung der Kreditzinsen und Kreditvergabe der Kreditinstitute sowie das Konsumverhalten der Haushalte und die Inflation. Nach wie vor bestehen für die Stahlbetonfertiggarage Rohstoffpreisänderungsrisiken, insbesondere im Bereich Stahl, die nur teilweise an Kunden weitergegeben werden können. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns durch unseren Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit, gepaart mit einer geschulten und fleißigen Belegschaft, mit guten Produkten und Dienstleistungen sowie mit der Freude an Innovationen im harten Wettbewerb weiter behaupten und unsere Stellung festigen bzw. ausbauen können. 6. Corona-PandemieDie sich zum Ende des Berichtszeitraumes sich weiter ausbreitende Pandemie durch das Corona-Virus gibt Anlass zur Sorge. Zwar konnten wir bislang die negativen Auswirkungen durch geeignete Maßnahmen abfedern. In Zusammenarbeit mit unserem Sicherheitsbeauftragten erstellten wir frühzeitig ein Maßnahmenpaket, bestehend aus einem umfassenden Hygienekonzept (Abstand, Mund-Nasenschutz, Desinfektion) sowie Angeboten von Schnelltests und Impfangeboten durch unseren Betriebsarzt. 7. ZusammenfassungZusammenfassend ist festzustellen, dass bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar sind.
Neumarkt, den 15.12.2021 Die Geschäftsführung Ingrid Laumer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Firma: DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH Sitz: Neumarkt i. d. Opf., Ortsteil Pölling Registergericht: Nürnberg Register-Nr.: 6664 1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1.3 Währungsumrechnung Fremdwährungsposten lagen nicht vor. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§269 bis 274, 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von evtl. anfallenden Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden grundsätzlich planmäßig linear vorgenommen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden genutzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00, wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Markpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge, sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend §255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten aktiviert. Abschlagszahlungen auf erbrachte Teilleistungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die pauschale Wertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 1%. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen- mit Ausnahme der Garantierückstellung und der Rückstellung für Rückbauverpflichtung- nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T Euro 3.132 gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften sowie durch Sicherungsübereignungen gesichert. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 416 vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 398 enthalten (im Wesentlichen Auflösung von Rückstellungen). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. 4. Ergänzende Angaben 4.1 Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften/sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen in Höhe von T€ 2.298 und betreffen Miet- und Leasingverträge. Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da die Leasingverträge sowie die Mietverträge für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurden. 4.2 Haftungsverhältnisse i.S.v. §251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von §251 HGB. 4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gem. §288 Abs. 2 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. 4.4 Zusammensetzung der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: - Frau Ingrid Laumer, Redakteurin, Eggenfelden - Herr Moritz Laumer, Bauingenieur, Eggenfelden - Herr Felix Laumer, Master of Business Administration M.B.A., Eggenfelden Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2020/2021 T€ 106 . 4.5 Beschäftigte Die Anzahl der Beschäftigen im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach §267 Abs. 5 HGB wie folgt:
5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich mit Ausnahme der Corona-Pandemie nicht ereignet. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Dahmit Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt/Opf. wir auf den Lagebericht verwiesen. Unterschrift der Geschäftsführung
Neumarkt, den 5. November 2021 gez. Ingrid Laumer Moritz Laumer Felix Laumer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2022 festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf. Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf. - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf. für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Regensburg, den 23. Dezember 2021 Werner Wagner-Gruber, Wirtschaftsprüfer |
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