Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 6664
Vorher
DAHMIT Betonwerke GmbH
Eingetragen
18.10.1984
Branche
Herstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder KalksandsteinHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Betonteilen, insbesondere von Fertiggaragen und Raummodulen, sowie die Beteiligung an und der Erwerb von ähnlichen oder gleichartigen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Felix Laumer
seit 5.12.2019
Geschäftsführer
Moritz Laumer
seit 5.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH

Neumarkt i. d. Opf., Ortsteil Pölling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis zum 28. Februar 2021

DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf.

1. Geschäftsmodell

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit einer über hundertjährigen Firmengeschichte, bereits 1957 wurde die erste Betonfertiggarage produziert und ausgeliefert. Heute bieten wir ein breites, qualitativ hochwertiges Produktportfolio im Bereich Betonfertiggaragen, Raummodule sowie Technikräume an. Darüber hinaus modernisieren wir in die Jahre gekommene Garagen jeglicher Bauart.

Mit eigenen Vertriebs-, Produktions-, Auslieferungs- und Servicemitarbeitern bieten wir als kompetenter Partner unseren Auftraggebern auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Standard- und Individuallösungen.

Die Auftragsakquise erfolgt über Direktmarketing, bestehende Kontakte zu Architekten und Bauherren. Unsere Auftraggeber kommen aus verschiedenen Bereichen: Private, gewerbliche, halböffentliche und öffentliche Bauherren sowie Bauträger. Diese Mischung macht uns von einzelnen Bereichen unabhängig.

Die Baustellen befinden sich weitgehend in Süddeutschland, Individuallösungen werden deutschlandweit geliefert.

2. Wirtschaftsbericht

Im Jahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Zurückgegangen war das BIP zuletzt im Jahr 2009, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft (veröffentlicht von Statista Research Department, 25.08.2021).

a) Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2020/2021 gestaltete sich positiver als erwartet.

Aufgrund der Umstellung von einem 2-Schicht- auf einen 1-Schicht-Betrieb zur Mitte des vorangegangenen Geschäftsjahres haben sind entscheidende Parameter entsprechend verändert.

So lag der Auftragsbestand per 28.02.2021 um ca. 8 % niedriger gegenüber dem Vorjahr und hat damit eine Reichweite von ca. 3-4 Monaten.

Die Umsatzerlöse sind um 2,96 % gegenüber dem Vorjahr in Summe gefallen.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um 23 Mitarbeiter verringert.

Die geplanten Investitionen, meist Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen, wurden umgesetzt. Dazu zählen im Wesentlichen die Fuhrparkertüchtigung in Höhe von T€ 388.

b) Lage des Unternehmens: Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 646 erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich um T€ 154 vermindert, da die Abgänge und die Abschreibungen die Zugänge (T€ 477) überkompensiert haben.

Die Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen) sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 421 auf T€ 1.711 zurückgegangen. Dies resultiert vor allem aus der Anpassung von Bestandsreichweiten, die zu einer Verringerung des Materialbestandes bei Toren und Türen führten, sowie aus der Ausgliederung der Sparte Garagenrenovierung "D+L" in ein Schwesterunternehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 265 verringert. Dies korrespondiert mit den gesunkenen Umsätzen (-T€ 504).

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 307 auf T€ 440 angestiegen, verursacht im Wesentlichen durch erhöhte Gewerbesteuerforderungen und debitorische Kreditoren.

Die Quote der flüssigen Mittel liegt bei 39,3%. Das entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um T€ 603.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.255 und hat sich damit um 1,1 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund einer Ausschüttung von 48,4% im Vorjahr auf 30,5% zurück.

Die sonstigen Rückstellungen, hauptsächlich für Gewährleistungen und Umweltschutz, haben sich um T€ 522 verringert.

Die oben genannte Ausschüttung wurde der DAHMIT GmbH als Darlehen zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund ergibt sich eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten konnten um T€ 26 abgebaut werden. Tilgungen wurden planmäßig geleistet.

Ertragslage

Aufgrund der durch die Umstellung vom 2-Schicht- auf einen 1-Schichtbetrieb verringerten Produktion ist der Umsatz um T€ 504 auf T€ 17.011 leicht zurückgegangen und liegt damit 2,9% unter den Vorjahreszahlen. Ebenso hat sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsänderung) dadurch um T€ 823 bzw. 4,7% vermindert.

Aus dem gleichen Grund hat sich parallel dazu der Personalaufwand um T€ 690 (19,4%) überproportional verringert.

Im Ergebnis steht ein Rohertrag II (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Material- und Personalaufwand) von T€ 4.427 (Vorjahr T€ 4.297), der damit gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund der überproportional gesunkenen Personalkosten um T€ 131 gestiegen ist.

Verringert haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, nämlich um insgesamt T€ 807 (Grundstücksaufwendungen -T€ 344, Warenabgabe -T€ 195, Reparaturen und Instandhaltung -T€ 78, Fahrzeugkosten -T€ 117).

Finanzlage

Die Finanzlage und die Liquidität der Gesellschaft waren geordnet, so dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Neuinvestitionen wurden im Fuhrparkbereich, als Ersatzinvestitionen und zur Erweiterung getätigt. Die Neuinvestitionen konnten aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.

Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 2.577.

Zusammenfassung

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt hat.

3. Soll-Ist-Vergleich für das Geschäftsjahr 2020/2021

Die aufgestellte Prognose im Vorjahres-Lagebericht wurde im Umsatzbereich mehr als erreicht, danach wurde ein Umsatz von T€ 15.000 (Ist: T€ 17.011) prognostiziert. Im Ergebnisbereich liegt der tatsächliche Jahresgewinn bei T€ 1.255.

4. Prognose

Vor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden Pandemie und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen und Verwerfungen ist eine Prognose schwer zu erstellen.

Bereits spürbar sind Materialengpässe und sprunghafte Preiserhöhungen bei Energie und Material in Höhe von 10 % und mehr. Die Löhne zogen um 2,5 % an.

Auf Grundlage der Halbjahresberechnungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von ca. T€ 16.000 und einen Jahresüberschuss von ca. T€ 600.

Zur weiteren Unternehmensplanung haben wir uns folgende Ziele gesetzt:

Kurzfristig: Verbesserung der betrieblichen Infrastruktur.

Mittelfristig: Organisches Wachstum und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch bessere Auslastung und noch höhere Produktqualität.

Langfristig: Ausbau der Marktanteile, vor allem im Bereich der Premium-Garagen.

5. Chancen- und Risikobericht

Dem Risiko des Zahlungsausfalls eines Kunden begegnen wir mit Vorauskasse oder Vereinbarung von Sicherheiten sowie Überprüfung der Bonität.

Die Gesellschaft ist nur im inländischen Bereich aktiv. Umsätze werden in Euro fakturiert, so dass bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kein Währungsrisiko besteht. Dasselbe gilt bei der Materialbeschaffung, also bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind überwiegend fest verzinslich abgeschlossen. Für die variabel verzinslichen kurzfristigen Darlehen bestehen grundsätzlich Zinsänderungsrisiken, die jedoch aufgrund der Geringfügigkeit der Inanspruchnahme, der Kurzfristigkeit und des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus zu vernachlässigen sind.

Durch entsprechende Versicherungen werden beispielsweise Risiken wie Brand-, Sturm-, Transportschäden, Umwelt- und Haftpflichtschäden abgesichert.

Rechtlichen Risiken begegnen wir in erster Linie durch die Einbindung externer Berater. Bei konkreten Risiken bilden wir Rückstellungen gemäß dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip.

Unser Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit bildet das Fundament für unseren guten Ruf und den damit verbundenen Erfolg. Dieser Anspruch gilt auch im Hinblick auf die Auswahl unserer Lieferanten und der eingesetzten Materialien. In Bezug auf die Mitarbeiter wird er durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen kontinuierlich und nachhaltig gepflegt.

Detaillierte Aufzeichnung und Aufarbeitung von Gewährleistungsansprüchen lassen Fehlerquellen frühzeitig erkennen und abstellen.

Durch Marktbeobachtung, Fachpresse, Seminare und den Austausch mit befreundeten Unternehmen werden technische Entwicklungen kontinuierlich mit eingebracht. Mit der Teilnahme an Forschungsprojekten werden produktspezifische Erkenntnisse erarbeitet und nutzbringend umgesetzt.

Unser Risikomanagement wurde die letzten Jahre kontinuierlich verbessert. Durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung wird versucht, das Risikoniveau so niedrig wie möglich zu halten.

Betriebsrisiken (z.B. Material- und Rohstoffversorgung) sowie Markt- und Konjunkturrisiken werden anhand verschiedener Parameter quantifiziert und analysiert.

Durch monatliche Informationen über Angebots-, Auftrags- und Umsatzsituation sowie weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen analysiert die Geschäftsleitung die Entwicklung und ergreift entsprechende Maßnahmen.

Die flache Hierarchie des Unternehmens ermöglicht schnelle Entscheidungen und flexible Abläufe.

Die Gesellschaft verfügt über ein permanentes Risiko-Managementsystem, das die regelmäßige Identifikation, Analyse und Bewertung der wesentlichen, unternehmensspezifischen Risiken sicherstellt. Im Rahmen der Risikosteuerung und -bewältigung ergreift die Unternehmensleitung die notwendigen Maßnahmen.

Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft hängt die Entwicklung sowohl von der Baubranche als auch von der privaten Nachfrage ab. Hier spielen Neubau-Tätigkeiten, die Modernisierung sowie die private Kaufkraft eine wichtige Rolle. Für die zukünftige Entwicklung sind die maßgeblichen Einflussfaktoren damit weiterhin die gesamtwirtschaftliche Konjunktur, Konjunkturförderprogramme am Bau, die Entwicklung der Kreditzinsen und Kreditvergabe der Kreditinstitute sowie das Konsumverhalten der Haushalte und die Inflation. Nach wie vor bestehen für die Stahlbetonfertiggarage Rohstoffpreisänderungsrisiken, insbesondere im Bereich Stahl, die nur teilweise an Kunden weitergegeben werden können.

Wir sind davon überzeugt, dass wir uns durch unseren Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit, gepaart mit einer geschulten und fleißigen Belegschaft, mit guten Produkten und Dienstleistungen sowie mit der Freude an Innovationen im harten Wettbewerb weiter behaupten und unsere Stellung festigen bzw. ausbauen können.

6. Corona-Pandemie

Die sich zum Ende des Berichtszeitraumes sich weiter ausbreitende Pandemie durch das Corona-Virus gibt Anlass zur Sorge.

Zwar konnten wir bislang die negativen Auswirkungen durch geeignete Maßnahmen abfedern. In Zusammenarbeit mit unserem Sicherheitsbeauftragten erstellten wir frühzeitig ein Maßnahmenpaket, bestehend aus einem umfassenden Hygienekonzept (Abstand, Mund-Nasenschutz, Desinfektion) sowie Angeboten von Schnelltests und Impfangeboten durch unseren Betriebsarzt.

7. Zusammenfassung

Zusammenfassend ist festzustellen, dass bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar sind.

 

Neumarkt, den 15.12.2021

Die Geschäftsführung

Ingrid Laumer

Bilanz

Aktiva

28.2.2021
EUR
29.2.2020
EUR
A. Anlagevermögen 2.068.575,00 2.222.343,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15,00 15,00
II. Sachanlagen 2.068.560,00 2.222.328,68
1. technische Anlagen und Maschinen 845.852,00 921.614,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.222.708,00 869.422,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 431.292,68
B. Umlaufvermögen 4.491.390,90 3.692.108,93
I. Vorräte 501.074,98 346.570,16
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.209.991,48 1.785.740,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.413.663,57 1.372.354,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.576.652,35 1.973.184,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.666,80 1.000,00
Aktiva 6.561.632,70 5.915.452,61

Passiva

28.2.2021
EUR
29.2.2020
EUR
A. Eigenkapital 2.002.180,69 2.859.982,47
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 1.621.887,24 3.734.842,14
III. Verlustvortrag 1.386.151,55 1.488.541,93
IV. Jahresüberschuss 1.255.153,12 102.390,38
B. Rückstellungen 1.427.811,46 1.876.248,64
C. Verbindlichkeiten 3.131.640,55 1.179.221,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 51.400,00 77.100,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.112.954,90
3. sonstige Verbindlichkeiten 967.285,65 1.102.121,50
Passiva 6.561.632,70 5.915.452,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.3.2020 - 28.2.2021
EUR
1.3.2019 - 29.2.2020
EUR
1. Rohergebnis 8.434.586,28 8.720.137,87
2. Personalaufwand 3.557.054,08 4.247.397,71
a) Löhne und Gehälter 2.909.718,55 3.409.127,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 647.335,53 838.270,03
davon für Altersversorgung 52.877,97 66.298,84
3. Abschreibungen 415.889,77 450.959,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 415.889,77 450.959,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.901.026,49 3.707.704,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.391,40
davon Erträge aus Abzinsung 8.391,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.630,75 4.496,72
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2.214,04 1.798,88
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 297.824,42 204.769,63
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 119.853,07
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 119.853,07
8. Ergebnis nach Steuern 1.259.160,77 113.201,03
9. sonstige Steuern 4.007,65 10.810,65
Jahresüberschuss 1.255.153,12 102.390,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH

Sitz: Neumarkt i. d. Opf., Ortsteil Pölling

Registergericht: Nürnberg

Register-Nr.: 6664

1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

1.3 Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten lagen nicht vor.

1.4 Bilanzierungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§269 bis 274, 279 bis 283 HGB) vorgenommen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

1.5 Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von evtl. anfallenden Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden grundsätzlich planmäßig linear vorgenommen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden genutzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00, wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Markpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge, sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend §255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten aktiviert.

Abschlagszahlungen auf erbrachte Teilleistungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die pauschale Wertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 1%.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen- mit Ausnahme der Garantierückstellung und der Rückstellung für Rückbauverpflichtung- nicht.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:

T €
Urlaub 100
Überstunden 172
Tantiemen 53
Rückbauverpflichtung 53
Berufsgenossenschaft 10
Garantie 755
Urlaubs- und Weihnachtsgeld 21
Jahresabschluss, Prüfung 27
Umweltschutz 100
Insgesamt 1291

Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T Euro 3.132 gliedern sich wie folgt:

bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 26 26 52
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 779 779
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.113 2.113
sonstige Verbindlichkeiten 188 0 188
993 26 2113 3132

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften sowie durch Sicherungsübereignungen gesichert.

3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 416 vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 398 enthalten (im Wesentlichen Auflösung von Rückstellungen).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor.

4. Ergänzende Angaben

4.1 Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften/sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen in Höhe von T€ 2.298 und betreffen Miet- und Leasingverträge.

Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da die Leasingverträge sowie die Mietverträge für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurden.

4.2 Haftungsverhältnisse i.S.v. §251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von §251 HGB.

4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Von dem Angabewahlrecht gem. §288 Abs. 2 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

4.4 Zusammensetzung der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

- Frau Ingrid Laumer, Redakteurin, Eggenfelden

- Herr Moritz Laumer, Bauingenieur, Eggenfelden

- Herr Felix Laumer, Master of Business Administration M.B.A., Eggenfelden

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2020/2021 T€ 106 .

4.5 Beschäftigte

Die Anzahl der Beschäftigen im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach §267 Abs. 5 HGB wie folgt:

2020/2021 2019/2020
gewerbliche Arbeitnehmer 46 61
Angestellte 12 19
Aushilfen/Teilzeitbeschäftigte 3 4
61 84

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich mit Ausnahme der Corona-Pandemie nicht ereignet. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Dahmit Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt/Opf. wir auf den Lagebericht verwiesen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neumarkt, den 5. November 2021

gez.

Ingrid Laumer

Moritz Laumer

Felix Laumer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.03.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 28.02.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.544,71 481.544,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 481.544,71 481.544,71
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.983.855,09 89.708,94 5.073.564,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.841.998,20 387.361,15 68.202,60 231.666,68 3.392.823,43
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 431.292,68 199.626,00 -231.666,68 0,00
Summe Sachanlagen 8.257.145,97 477.070,09 267.828,60 0,00 8.466.387,46
8.738.690,68 477.070,09 267.828,60 0,00 8.947.932,17
kumulierte Abschreibung 01.03.2020
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 28.02.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.529,71 481.529,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 481.529,71 481.529,71
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.062.241,09 165.470,94 4.227.712,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.972.576,20 250.418,83 52.879,60 2.170.115,43
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.034.817,29 415.889,77 52.879,60 6.397.827,46
6.516.347,00 415.889,77 52.879,60 6.879.357,17
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 28.02.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 29.02.2020
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15,00 15,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 15,00 15,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 845.852,00 921.614,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.222.708,00 869.422,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 431.292,68
Summe Sachanlagen 2.068.560,00 2.222.328,68
2.068.575,00 2.222.343,68

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2022 festgestellt.

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf.

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf. - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DAHMIT Garagen- und Fertigbau GmbH, Neumarkt / Opf. für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Regensburg, den 23. Dezember 2021

Werner Wagner-Gruber, Wirtschaftsprüfer

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