RMD Logistics GmbHLiquidiert

63814 Mainaschaff, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 4107
Vorher
RMD Rhein-Main-Distribution GmbH
Eingetragen
14.2.1990
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Serviceleistung bei Lagerung und Versand verschiedenster Artikel. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie darf ander Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, sich daran in jeder zulässigen Form beteiligen, Zweigniederlassungen errichten sowie die Verwaltung und/oder Geschäftsführung von solchen anderen Unternehmen übernehmen, die den gleichen oder einen ähnlichen Zweck zum Gegenstand haben.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Philip Kraft
seit 24.7.2018
Geschäftsführer
Gerhard Glaab
seit 3.7.2002
Prokura
Burkhard Revermann
seit 3.7.2002
Prokura
Bernd Roth
seit 3.7.2002
Prokura
Stefan Glaab
seit 3.7.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

RMD Logistics GmbH

Mainaschaff

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft

Die RMD Logistics GmbH erbringt am Standort Mainaschaff Serviceleistungen bei der Lagerung und dem Versand verschiedenster Artikel für namhafte Unternehmen in Deutschland. Im Zuge der Kontraktlogistik übernimmt RMD für ihre Kunden Werbemittel, Fertigprodukte oder Handelswaren, verwaltet diese in jeglicher Hinsicht, kommissioniert die Bestellungen und versendet diese weltweit - termingerecht und nachvollziehbar.

Seit Jahren ist der Wirtschaftsstandort Deutschland vom Umstrukturierungsprozess Produktion zu Dienstleistung gekennzeichnet. Während Produktionsarbeitsplätze in bemerkenswert großem Ausmaß in Billiglohnländer abgewandert sind, entstanden im Dienstleistungsbereich entsprechende Arbeitsplatzkapazitäten.

Die Logistikbranche, zu der die RMD zu zählen ist, ist ein wichtiger Bestandteil der Dienstleistungssparte.

Aufgrund der Tatsache, dass die Warenwirtschaftsströme qualifiziert gesteuert werden müssen und Deutschland - sowohl vom Standort als auch von der Infrastruktur - große Vorteile zu bieten hat, sind die Logistikaktivitäten der Unternehmen großteils in Deutschland angesiedelt. Die RMD ist wiederum in Mainaschaff innerhalb Deutschlands bestens positioniert und verfügt mit den direkten Anschlussverbindungen BAB A3/A45, Flughafen Rhein-Main, Schiene, Hafen Aschaffenburg sowie zu den Depots der großen Paketdienstleister über einen hervorragenden Standortvorteil.

Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass die positive Entwicklung der Logistikbranche im Zuge der Outsourcing-Aktivitäten der Großunternehmen dazu geführt hat, dass immer mehr potente Anbieter auf diesem Markt tätig werden. Vor allem Spediteure, die über entsprechende Lagerhallenkapazitäten verfügen, drängen immer stärker in den Markt der Kontraktlogistik, in dem RMD positioniert ist. Dies führt naturgemäß zu zunehmendem Wettbewerb bei z.T. sehr hartem Preiskampf.

Das Bruttoinlandsprodukt 2019 hat sich in Deutschland nach Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2020 das zehnte Jahr in Folge erhöht. Gleichwohl lag das Wachstum mit nur noch 0,6 % schon spürbar unter dem Durchschnittswert (1,3 %) der vergangenen zehn Jahre.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz in 2019 steigerte sich gegenüber 2018 um 8,5 %. Der Anstieg erfolgte insbesondere in den Bereichen Lagerhaltung und Kommissionierung, so dass auch beim Rohergebnis ein Anstieg in Höhe von 9,1 % erzielt werden konnte.

Durch den mit der Umsatzsteigerung einhergehenden Anstieg der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, konnte das im Vorjahr prognostizierte positive Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich nicht vollständig realisiert werden.

1.3. Investitionen

Die Gebäude und Grundstücke, die von der RMD genutzt werden, befinden sich im Eigentum der Glaab und Kraft KG und sind angemietet.

Die IT-Hardwarekomponenten sind größtenteils von der e.ms e-mediaservice gmbh & co. kg angemietet.

Die Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung betrugen im Geschäftsjahr 2019 TEUR 116 (Vj. TEUR 340). Der Rückgang ist darauf zurück zu führen, dass im Geschäftsjahr 2018 ein neuer Standort ausgestattet worden war, was sich in 2019 nicht wiederholte.

1.4. Finanzierungsmaßnahmen

RMD kam auch in 2019 wie gewohnt allen Zahlungsverpflichtungen unter Skontierung einwandfrei nach - ohne Kontokorrentlinien in Anspruch nehmen zu müssen.

Vielmehr waren jeweils Guthaben vorhanden.

1.5. Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte RMD 297 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr 296).

Darüber hinaus arbeitet eine Vielzahl von flexiblen Teilzeitarbeitskräften im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses für RMD.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sowie auch die Bilanzstruktur der RMD haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nicht in wesentlichem Umfang verändert, da im Geschäftsjahr 2019 kein größerer Expansionsschritt bei der Gesellschaft vollzogen wurde.

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
Eigenkapitalquote TEUR % TEUR % in %
Eigenkapital 135 3,3% 135 3,1% 0,2%
Bilanzsumme 4.096 4.320
kurzfristige Verschuldung
kurzfristiges Fremdkapital 2.572 62,8% 2.693 62,3% 0,5%
Bilanzsumme 4.096 4.320
Anlagendeckung
langfristige Mittel 1.524 343,2% 1.627 331,4% 11,9%
Anlagevermögen 444 491
Anlagenintensität
Anlagevermögen 444 12,2% 491 12,8% -0,7%
Umlaufvermögen 3.652 3.829

2.2. Finanzlage

Die Finanzlage hat sich stabil entwickelt und es werden wie im Vorjahr keine externen Bankverbindlichkeiten benötigt. Die Liquiditätslage war stets gut.

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Jahresergebnis (nach Gewinnabführung) 0 0 0
Erhöhung/ Auflösung langfristiger Rückstellungen -103 231 -334
Abschreibungen auf Anlagevermögen 163 122 41
Cash-flow 60 353 -293

2.3. Ertragslage

Die Ertragslage ist stabil. Die Investitionen in verschiedenste Maßnahmen zur Optimierung der zukünftigen Ertragslage haben zu einer Belastung des Ergebnisses 2019 geführt.

Der Materialaufwand verzeichnete nur einen unterproportionalen Anstieg von 5,7 %, da die Ausweitung der Umsatzerlöse insbesondere in personalkostenintensiven Bereichen (Lagerhaltung, Kommissionierung) erzielt werden konnte.

lfd. Jahr Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % in %-Punkten
Return of Investment
Jahresergebnis *) + FK-Zins 62 1,5% 149 3,4% -1,9%
Bilanzsumme 4.096 4.320
Eigenkapitalrentabilität
Jahresergebnis *) 21 15,6% 65 48,1% -32,6%
durchschnittliche Eigenmittel 135 135

*) = vor Ergebnisabführung

3. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung

Um unserer gesetzlichen Verpflichtung und unserem unternehmerischen Selbstverständnis von Finanzberichterstattung gerecht zu werden, informieren wir über wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können. Unsere Erwartungen über die künftige Entwicklung stehen im aktuellen Pandemie-Umfeld unter außergewöhnlichen externen Einflüssen und damit einhergehend großer Ungewissheit.

Weil die mit unseren Kunden abgeschlossenen Verträge in der Regel eine mehrjährige Laufzeit aufweisen, können wir eine vergleichsweise stabile Entwicklung unserer Gesellschaft erwarten. Umgekehrt folgt daraus aber auch das Risiko einer deutlichen Beeinträchtigung, wenn ein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird und es nicht nahtlos gelingt, einen adäquaten Neukunden zu finden. Der hohe Fixkostenanteil unserer Kostenstruktur lässt dann ein aktives Kostenmanagement nur eingeschränkt zu.

Einem eventuell durch verschärften Wettbewerb entstehenden Preisdruck begegnen wir mit stetigen Bestrebungen, die Effizienz unserer Betriebsabläufe weiter zu verbessern.

In Zeiten positiven Konsumklimas werden entsprechend viele Werbeaktionen realisiert, die sich positiv bei RMD durch Konfektionierungs- und Distributionsaktivitäten auswirken. Wenn wir in dieser Situation zugleich ausreichend ausgelastete Lagerkapazitäten aufweisen können, lässt sich für uns eine günstige Ertragslage erreichen.

4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung

Das Jahr 2019 war gekennzeichnet durch weitere Restrukturierungs- und strategische Neuausrichtungsaktivitäten, die für die kommenden Jahre entsprechende positive Entwicklungen einleiten.

Für das laufende Jahr 2020 rechneten wir ursprünglich mit einem positiven Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich. Diese Planung wurde im April 2020 aufgrund des weltweit aufgetretenen Corona-Virus und der daraus resultierenden Maßnahmen der deutschen Regierung verworfen. Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, insbesondere den Lockdown des öffentlichen Lebens und die damit einhergehenden Werksschließungen kann derzeit keine belastbare Prognose erstellt werden.

Innerhalb der RMD wurde für den Zeitraum von Mitte März 2020 bis Juni 2020 auf Kurzarbeit zurückgegriffen. Für die Zeit ab Juli 2020 ist hierfür voraussichtlich kein Bedarf mehr vorhanden, jedenfalls ergibt sich diesbezüglich in der Kurzfristperspektive ein optimistischer Ausblick. Zum heutigen Zeitpunkt kann niemand auf mittelfristiger und langfristiger Perspektive die nationalen und internationalen Auswirkungen und die noch verbleibende Dauer der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Corona-Virus einschätzen.

Für 2020 ff. liegen von Bestandskunden bereits expansive Projekte für RMD vor, was wiederum RMD in Verbindung mit der Holdinggesellschaft Glaab und Kraft KG zum Bau einer neuen Halle 5 auf bereits angeschafftem Gelände direkt gegenüber der RMD-Halle 4 veranlasst hat. Im Zuge der Inbetriebnahme der Halle 5 rechnet die Gesellschaft mit einem weiteren Bedarf an eigenen und externen Beschäftigten.

 

Mainaschaff, 24. Juni 2020

gez. Dipl.-Kfm. Helmut Kraft, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.918,00 491
443.918,00 491
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 126.389,49 102
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.093.048,93 3.333
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 418.806,34 394
3.638.244,76 3.829
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 13.587,67 0
4.095.750,43 4.320

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,18 51
II. Gewinnvortrag 83.975,27 84
III. Jahresüberschuss 0,00 0
135.104,45 135
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.806.274,00 1.944
C. VERBINDLICHKEITEN 2.154.371,98 2.241
4.095.750,43 4.320

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2019 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 14.205.420,09 13.020
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.460.835,48 6.857
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung EUR -14.177,00 (Vj.: TEUR 273) 1.532.502,63 8.993.338,11 1.649
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 162.664,61 122
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.984.949,66 4.240
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.494,13 84
- davon Aufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 65.068,17 (Vj.: TEUR 69)
6. Ergebnis nach Steuern 23.973,58 68
7. sonstige Steuern 2.626,00 3
8. Aufwendungen aus Gewinnabführung 21.347,58 65
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31.12.2019

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die RMD Logistics GmbH mit Sitz in Mainaschaff ist beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Nummer HRB 4107 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanzierung erfolgte unter ergänzender Beachtung der Bestimmungen des GmbH-Gesetzes.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte des Weiteren unter Ansatz der Fortführungswerte bei Zugrundelegung der Vermutungsregel nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 wurden nach der einheitlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben (jahrgangsbezogener Sammelposten). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel zugleich als Abgang dargestellt. Diese steuerliche Regelung wurde analog auch in die Handelsbilanz übernommen, da durch diese Behandlung die Darstellung der Vermögenslage nicht beeinträchtigt wird. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, welche dem Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung tragen, bilanziert.

Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag die Aufwendungen in Folgeperioden darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung der PUC-Methode auf Basis eines Rechnungszinsfußes von 2,71 % zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Berechnung wurde ein konstant bleibendes Gehalt, aber ein Rententrend von 2 % p.a. zu Grunde gelegt. Ein entsprechendes versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor, zur Anwendung kam die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Absicherung von Pensionsverpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen saldiert. Im Zusammenhang stehende Aufwendungen und Erträge wurden ebenfalls saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden mit einem Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung auf ihren Barwert abgezinst. Es wurde bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen eine allgemeine Kosten-/Preissteigerung von 2 % p.a. unterstellt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang hingewiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem Anlagespiegel gemäß der Gliederung des Anlagevermögens angegeben.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr vollumfänglich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 23.400,00 (Vj. EUR 23.400,00) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 51.129,18 (nominal lautend auf 100.000 Deutsche Mark).

Pensionsrückstellungen

Auf Grund des Übergangs auf die neuen Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 kam es zu einer Höherbewertung der Pensionsrückstellung. Dabei wurden im Übergangszeitpunkt ein Zinssatz von 4,88 % sowie ein konstant bleibendes Gehalt zu Grunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 G verwendet. Vom Übergangswahlrecht (Art. 67 Abs. 1 EGHGB) einer ratierlichen Ansammlung des Zuführungsbetrags wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2012 wurde der noch nicht berücksichtigte Zuführungsbetrag aus den Vorjahren in Höhe von TEUR 92 der Pensionsrückstellung zugebucht. Der Betrag war als außerordentlicher Aufwand zu verbuchen. Seit dem Geschäftsjahr 2013 sind somit keine Folgewirkungen aus dem Übergang auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zu beachten.

Die bilanzierte Pensionsrückstellung wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem zugehörigen Rückdeckungsvermögen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung betrug vor der Verrechnung TEUR 2.445. Der Zeitwert sowie die Anschaffungskosten des verrechneten Rückdeckungsvermögens betrugen vor der Verrechnung TEUR 1.055. Der Zeitwert entspricht dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Zudem wurden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 65 mit den Aufwendungen und Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von insgesamt TEUR 48 verrechnet und innerhalb des Finanzergebnisses mit einem Betrag von TEUR 17 im Zinsaufwand ausgewiesen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 375. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen eine Rückstellung für personalbezogene Verpflichtungen wie Urlaub, Überstunden, Tantiemen und Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 277), für Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 48) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 47).

Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit ein bis fünf Jahre Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Gesellschafter 1.414 1.414 0 0
(Vj. 1341) (Vj. 1.341) (Vj. 0) (Vj. 0)
aus Lieferungen 659 659 0 0
und Leistungen (Vj. 823) (Vj. 823) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige 82 82 0 0
(Vj. 76) (Vj. 75) (Vj. 1) (Vj. 0)
- davon aus Steuern 79 79 0 0
(Vj. 72) (Vj. 72) (Vj. 0) (Vj. 0)
- davon im Rahmen der 0 0 0 0
sozialen Sicherheit (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0) (Vj. 0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind mitzugehörig zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Es handelt sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vollumfänglich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

IV. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 18). Es handelt sich um Bürgschaften im Zusammenhang mit von der Gesellschaft abgeschlossenen Mietverträgen. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften ist nicht zu rechnen, da mit den Mietgegenständen vertragsgemäß umgegangen wird, aktuell keine Schäden an Mietobjekten bekannt sind und somit bei Rückgabe der Mietsache an den Vermieter nicht mit einem Schadensausgleich zu rechnen ist.

Der Vermieter hat der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 Mietverzichte in Höhe von insgesamt TEUR 382 gewährt. Die Mietforderung lebt wieder auf, soweit der Jahresüberschuss in den Jahren 2019 bis 2021 vor Steuern und Ergebnisabführung 250.000 EUR übersteigt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Verpflichtungen aus
Miet- und Leasingverträgen
- fällig 2020 1.125
- fällig 2021 bis 2024 insgesamt 404

Diese im Jahr 2020 fälligen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 608 gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafterin). Bei den in den Jahren 2021 bis 2024 fälligen Verpflichtungen entfallen TEUR 0 auf verbundene Unternehmen (Gesellschafterin).

Darüber hinaus bestehen weitere jährliche Verpflichtungen aus Pachtverträgen mit der Glaab & Kraft KG, Mainaschaff, von ca. TEUR 2.091 für das Geschäftsjahr 2020. Für die Jahre 2021 bis 2024 betragen die diesbezüglichen finanziellen Verpflichtungen TEUR 175.

Mitarbeiter

Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden im Durchschnitt 291 Mitarbeiter beschäftigt. Diese entfallen auf folgende Gruppen:

Angestellte 40
gewerbliche Arbeitnehmer 251

Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch 3 Geschäftsführer:

 

Herrn Helmut Kraft, Diplom-Kaufmann

 

Herrn Stefan Glaab, Diplom-Druckingenieur

 

Herrn Philip Kraft, Master of Business Administration

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der GuV noch in der Bilanz berücksichtigt sind

Die Verschärfung der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen berühren weltweite Lieferketten und damit unmittelbar auch die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen. Ferner könnte sich die Bonität von einzelnen Kunden und Lieferanten verschlechtern. Bezüglich der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird auch auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Mainaschaff, 5. Juni 2020

gez. Dipl.-Kfm. Helmut Kraft, Geschäftsführer

gez. MBA Philip Kraft, Geschäftsführer

ez. Dipl.-Ing. Stefan Glaab, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21.07.2020 festgestellt.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2019

Entwicklung der Anschaffungskosten
Bestand 01.01.2019 Zugang Abgang Bestand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.528,26 0,00 0,00 68.528,26
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.014.872,06 116,446,61 196.025,26 2.935.293,41
3.083.400,32 116.446,61 196.025,26 3.003.821,67
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 01.01.2019 Zuschreibung Abschreibung Abgang
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.528,26 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.524,301,06 0,00 162.664,61 195.590,26
2.592.829,32 0,00 162.664,61 195.590,26
Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwert
kumuliert 31.12.2019 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.528,26 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.491.375,41 443.918,00
2.559.903,67 443.918,00

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht 2019 haben wir unter dem Datum vom 09. Juli 2020 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RMD Logistics GmbH, Mainaschaff

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RMD Logistics GmbH, Mainaschaff, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RMD Logistics GmbH, Mainaschaff, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Aschaffenburg, 9. Juli 2020

BVW - Berberich, Volk & Wengerter AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. ppa. Dr. A. Wengerter, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

18 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.