RMD Logistics GmbHLiquidiert
63814 Mainaschaff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philip Kraft seit 24.7.2018 | Geschäftsführer |
Gerhard Glaab seit 3.7.2002 | Prokura |
Burkhard Revermann seit 3.7.2002 | Prokura |
Bernd Roth seit 3.7.2002 | Prokura |
Stefan Glaab seit 3.7.2002 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RMD Logistics GmbHMainaschaffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft Die RMD Logistics GmbH erbringt am Standort Mainaschaff Serviceleistungen bei der Lagerung und dem Versand verschiedenster Artikel für namhafte Unternehmen in Deutschland. Im Zuge der Kontraktlogistik übernimmt RMD für ihre Kunden Werbemittel, Fertigprodukte oder Handelswaren, verwaltet diese in jeglicher Hinsicht, kommissioniert die Bestellungen und versendet diese weltweit - termingerecht und nachvollziehbar. Seit Jahren ist der Wirtschaftsstandort Deutschland vom Umstrukturierungsprozess Produktion zu Dienstleistung gekennzeichnet. Während Produktionsarbeitsplätze in bemerkenswert großem Ausmaß in Billiglohnländer abgewandert sind, entstanden im Dienstleistungsbereich entsprechende Arbeitsplatzkapazitäten. Die Logistikbranche, zu der die RMD zu zählen ist, ist ein wichtiger Bestandteil der Dienstleistungssparte. Aufgrund der Tatsache, dass die Warenwirtschaftsströme qualifiziert gesteuert werden müssen und Deutschland - sowohl vom Standort als auch von der Infrastruktur - große Vorteile zu bieten hat, sind die Logistikaktivitäten der Unternehmen großteils in Deutschland angesiedelt. Die RMD ist wiederum in Mainaschaff innerhalb Deutschlands bestens positioniert und verfügt mit den direkten Anschlussverbindungen BAB A3/A45, Flughafen Rhein-Main, Schiene, Hafen Aschaffenburg sowie zu den Depots der großen Paketdienstleister über einen hervorragenden Standortvorteil. Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass die positive Entwicklung der Logistikbranche im Zuge der Outsourcing-Aktivitäten der Großunternehmen dazu geführt hat, dass immer mehr potente Anbieter auf diesem Markt tätig werden. Vor allem Spediteure, die über entsprechende Lagerhallenkapazitäten verfügen, drängen immer stärker in den Markt der Kontraktlogistik, in dem RMD positioniert ist. Dies führt naturgemäß zu zunehmendem Wettbewerb bei z.T. sehr hartem Preiskampf. Das Bruttoinlandsprodukt 2019 hat sich in Deutschland nach Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2020 das zehnte Jahr in Folge erhöht. Gleichwohl lag das Wachstum mit nur noch 0,6 % schon spürbar unter dem Durchschnittswert (1,3 %) der vergangenen zehn Jahre. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz in 2019 steigerte sich gegenüber 2018 um 8,5 %. Der Anstieg erfolgte insbesondere in den Bereichen Lagerhaltung und Kommissionierung, so dass auch beim Rohergebnis ein Anstieg in Höhe von 9,1 % erzielt werden konnte. Durch den mit der Umsatzsteigerung einhergehenden Anstieg der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, konnte das im Vorjahr prognostizierte positive Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich nicht vollständig realisiert werden. 1.3. Investitionen Die Gebäude und Grundstücke, die von der RMD genutzt werden, befinden sich im Eigentum der Glaab und Kraft KG und sind angemietet. Die IT-Hardwarekomponenten sind größtenteils von der e.ms e-mediaservice gmbh & co. kg angemietet. Die Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung betrugen im Geschäftsjahr 2019 TEUR 116 (Vj. TEUR 340). Der Rückgang ist darauf zurück zu führen, dass im Geschäftsjahr 2018 ein neuer Standort ausgestattet worden war, was sich in 2019 nicht wiederholte. 1.4. Finanzierungsmaßnahmen RMD kam auch in 2019 wie gewohnt allen Zahlungsverpflichtungen unter Skontierung einwandfrei nach - ohne Kontokorrentlinien in Anspruch nehmen zu müssen. Vielmehr waren jeweils Guthaben vorhanden. 1.5. Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte RMD 297 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr 296). Darüber hinaus arbeitet eine Vielzahl von flexiblen Teilzeitarbeitskräften im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses für RMD. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme sowie auch die Bilanzstruktur der RMD haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nicht in wesentlichem Umfang verändert, da im Geschäftsjahr 2019 kein größerer Expansionsschritt bei der Gesellschaft vollzogen wurde.
2.2. Finanzlage Die Finanzlage hat sich stabil entwickelt und es werden wie im Vorjahr keine externen Bankverbindlichkeiten benötigt. Die Liquiditätslage war stets gut.
2.3. Ertragslage Die Ertragslage ist stabil. Die Investitionen in verschiedenste Maßnahmen zur Optimierung der zukünftigen Ertragslage haben zu einer Belastung des Ergebnisses 2019 geführt. Der Materialaufwand verzeichnete nur einen unterproportionalen Anstieg von 5,7 %, da die Ausweitung der Umsatzerlöse insbesondere in personalkostenintensiven Bereichen (Lagerhaltung, Kommissionierung) erzielt werden konnte.
3. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung Um unserer gesetzlichen Verpflichtung und unserem unternehmerischen Selbstverständnis von Finanzberichterstattung gerecht zu werden, informieren wir über wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können. Unsere Erwartungen über die künftige Entwicklung stehen im aktuellen Pandemie-Umfeld unter außergewöhnlichen externen Einflüssen und damit einhergehend großer Ungewissheit. Weil die mit unseren Kunden abgeschlossenen Verträge in der Regel eine mehrjährige Laufzeit aufweisen, können wir eine vergleichsweise stabile Entwicklung unserer Gesellschaft erwarten. Umgekehrt folgt daraus aber auch das Risiko einer deutlichen Beeinträchtigung, wenn ein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird und es nicht nahtlos gelingt, einen adäquaten Neukunden zu finden. Der hohe Fixkostenanteil unserer Kostenstruktur lässt dann ein aktives Kostenmanagement nur eingeschränkt zu. Einem eventuell durch verschärften Wettbewerb entstehenden Preisdruck begegnen wir mit stetigen Bestrebungen, die Effizienz unserer Betriebsabläufe weiter zu verbessern. In Zeiten positiven Konsumklimas werden entsprechend viele Werbeaktionen realisiert, die sich positiv bei RMD durch Konfektionierungs- und Distributionsaktivitäten auswirken. Wenn wir in dieser Situation zugleich ausreichend ausgelastete Lagerkapazitäten aufweisen können, lässt sich für uns eine günstige Ertragslage erreichen. 4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Das Jahr 2019 war gekennzeichnet durch weitere Restrukturierungs- und strategische Neuausrichtungsaktivitäten, die für die kommenden Jahre entsprechende positive Entwicklungen einleiten. Für das laufende Jahr 2020 rechneten wir ursprünglich mit einem positiven Jahresergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich. Diese Planung wurde im April 2020 aufgrund des weltweit aufgetretenen Corona-Virus und der daraus resultierenden Maßnahmen der deutschen Regierung verworfen. Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, insbesondere den Lockdown des öffentlichen Lebens und die damit einhergehenden Werksschließungen kann derzeit keine belastbare Prognose erstellt werden. Innerhalb der RMD wurde für den Zeitraum von Mitte März 2020 bis Juni 2020 auf Kurzarbeit zurückgegriffen. Für die Zeit ab Juli 2020 ist hierfür voraussichtlich kein Bedarf mehr vorhanden, jedenfalls ergibt sich diesbezüglich in der Kurzfristperspektive ein optimistischer Ausblick. Zum heutigen Zeitpunkt kann niemand auf mittelfristiger und langfristiger Perspektive die nationalen und internationalen Auswirkungen und die noch verbleibende Dauer der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Corona-Virus einschätzen. Für 2020 ff. liegen von Bestandskunden bereits expansive Projekte für RMD vor, was wiederum RMD in Verbindung mit der Holdinggesellschaft Glaab und Kraft KG zum Bau einer neuen Halle 5 auf bereits angeschafftem Gelände direkt gegenüber der RMD-Halle 4 veranlasst hat. Im Zuge der Inbetriebnahme der Halle 5 rechnet die Gesellschaft mit einem weiteren Bedarf an eigenen und externen Beschäftigten.
Mainaschaff, 24. Juni 2020 gez. Dipl.-Kfm. Helmut Kraft, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang zum 31.12.2019I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die RMD Logistics GmbH mit Sitz in Mainaschaff ist beim Amtsgericht Aschaffenburg unter der Nummer HRB 4107 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanzierung erfolgte unter ergänzender Beachtung der Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte des Weiteren unter Ansatz der Fortführungswerte bei Zugrundelegung der Vermutungsregel nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 wurden nach der einheitlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben (jahrgangsbezogener Sammelposten). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel zugleich als Abgang dargestellt. Diese steuerliche Regelung wurde analog auch in die Handelsbilanz übernommen, da durch diese Behandlung die Darstellung der Vermögenslage nicht beeinträchtigt wird. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, welche dem Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung tragen, bilanziert. Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag die Aufwendungen in Folgeperioden darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Anwendung der PUC-Methode auf Basis eines Rechnungszinsfußes von 2,71 % zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Berechnung wurde ein konstant bleibendes Gehalt, aber ein Rententrend von 2 % p.a. zu Grunde gelegt. Ein entsprechendes versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor, zur Anwendung kam die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die ausschließlich der Absicherung von Pensionsverpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen saldiert. Im Zusammenhang stehende Aufwendungen und Erträge wurden ebenfalls saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden mit einem Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung auf ihren Barwert abgezinst. Es wurde bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen eine allgemeine Kosten-/Preissteigerung von 2 % p.a. unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang hingewiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem Anlagespiegel gemäß der Gliederung des Anlagevermögens angegeben. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr vollumfänglich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 23.400,00 (Vj. EUR 23.400,00) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Stammkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 51.129,18 (nominal lautend auf 100.000 Deutsche Mark). Pensionsrückstellungen Auf Grund des Übergangs auf die neuen Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 kam es zu einer Höherbewertung der Pensionsrückstellung. Dabei wurden im Übergangszeitpunkt ein Zinssatz von 4,88 % sowie ein konstant bleibendes Gehalt zu Grunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 G verwendet. Vom Übergangswahlrecht (Art. 67 Abs. 1 EGHGB) einer ratierlichen Ansammlung des Zuführungsbetrags wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2012 wurde der noch nicht berücksichtigte Zuführungsbetrag aus den Vorjahren in Höhe von TEUR 92 der Pensionsrückstellung zugebucht. Der Betrag war als außerordentlicher Aufwand zu verbuchen. Seit dem Geschäftsjahr 2013 sind somit keine Folgewirkungen aus dem Übergang auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zu beachten. Die bilanzierte Pensionsrückstellung wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem zugehörigen Rückdeckungsvermögen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung betrug vor der Verrechnung TEUR 2.445. Der Zeitwert sowie die Anschaffungskosten des verrechneten Rückdeckungsvermögens betrugen vor der Verrechnung TEUR 1.055. Der Zeitwert entspricht dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Zudem wurden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 65 mit den Aufwendungen und Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von insgesamt TEUR 48 verrechnet und innerhalb des Finanzergebnisses mit einem Betrag von TEUR 17 im Zinsaufwand ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 375. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen eine Rückstellung für personalbezogene Verpflichtungen wie Urlaub, Überstunden, Tantiemen und Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 277), für Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 48) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 47). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind mitzugehörig zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Es handelt sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vollumfänglich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. IV. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 18). Es handelt sich um Bürgschaften im Zusammenhang mit von der Gesellschaft abgeschlossenen Mietverträgen. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften ist nicht zu rechnen, da mit den Mietgegenständen vertragsgemäß umgegangen wird, aktuell keine Schäden an Mietobjekten bekannt sind und somit bei Rückgabe der Mietsache an den Vermieter nicht mit einem Schadensausgleich zu rechnen ist. Der Vermieter hat der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 Mietverzichte in Höhe von insgesamt TEUR 382 gewährt. Die Mietforderung lebt wieder auf, soweit der Jahresüberschuss in den Jahren 2019 bis 2021 vor Steuern und Ergebnisabführung 250.000 EUR übersteigt. V. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Diese im Jahr 2020 fälligen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 608 gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafterin). Bei den in den Jahren 2021 bis 2024 fälligen Verpflichtungen entfallen TEUR 0 auf verbundene Unternehmen (Gesellschafterin). Darüber hinaus bestehen weitere jährliche Verpflichtungen aus Pachtverträgen mit der Glaab & Kraft KG, Mainaschaff, von ca. TEUR 2.091 für das Geschäftsjahr 2020. Für die Jahre 2021 bis 2024 betragen die diesbezüglichen finanziellen Verpflichtungen TEUR 175. Mitarbeiter Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden im Durchschnitt 291 Mitarbeiter beschäftigt. Diese entfallen auf folgende Gruppen:
Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch 3 Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der GuV noch in der Bilanz berücksichtigt sind Die Verschärfung der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen berühren weltweite Lieferketten und damit unmittelbar auch die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen. Ferner könnte sich die Bonität von einzelnen Kunden und Lieferanten verschlechtern. Bezüglich der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird auch auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Mainaschaff, 5. Juni 2020 gez. Dipl.-Kfm. Helmut Kraft, Geschäftsführer gez. MBA Philip Kraft, Geschäftsführer ez. Dipl.-Ing. Stefan Glaab, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21.07.2020 festgestellt. Anlagespiegel zum 31. Dezember 2019
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht 2019 haben wir unter dem Datum vom 09. Juli 2020 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RMD Logistics GmbH, Mainaschaff Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RMD Logistics GmbH, Mainaschaff, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RMD Logistics GmbH, Mainaschaff, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Aschaffenburg, 9. Juli 2020 BVW
- Berberich, Volk & Wengerter AG
gez. ppa. Dr. A. Wengerter, Wirtschaftsprüfer |
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