EENetzwerk UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ömer Ozan seit 7.6.2021 | Geschäftsführer |
Günther Uhrich seit 7.6.2021 | Prokura |
Thomas Brunold seit 26.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brunold Vertriebs GmbH (vormals: Brunold Automobile GmbH)StuttgartJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BRUNOLD AUTOMOBILE GMBH, STUTTGARTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Brunold Automobile GmbH STUTTGARTI. ALLGEMEINE ANGABEN ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Brunold Automobile GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 22341 eingetragen. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 und Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Abschläge für die Gängigkeit des Fahrzeugbestandes werden wie in den Vorjahren nach den Erfahrungswerten berücksichtigt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen die erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB). III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 668 (Vorjahr TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als ein Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ertragsteuerforderungen/-erstattungsansprüche aus Steuervorauszahlungen für das laufende Geschäftsjahr und für noch nicht veranlagte Jahre in Höhe von TEUR 1.026 (Vorjahr: TEUR 409) sowie Forderungen aus Boni in Höhe von TEUR 1.051 (Vorjahr TEUR 999) enthalten. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist voll einbezahlt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten grundsätzlich die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leasing-Rücknahmen (TEUR 90), Mitarbeiter-Tantieme (TEUR 77), Urlaubsansprüche (TEUR 30), Rückstellungen für Prozessrisiken und -kosten (TEUR 100) sowie einen Rückzahlungsanspruch aus der Überbrückungshilfe (TEUR 301). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Kreditinstituten mit EUR 18.761.499,56 im üblichen Umfang durch branchenspezifische bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten besichert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miete und Leasing betragen im Folgejahr ca. TEUR 640. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 395 (Vorjahr TEUR 2.586), davon Erträge aufgrund einer steuerlichen Außenprüfung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.493), Erträge aus der Gewährung von Corona-Überbrückungshilfen TEUR 295 (Vorjahr TEUR 0) sowie Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 49). IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 42 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 23 Angestellte zzgl. Geschäftsführung (2), 7 gewerbliche Arbeitnehmer, 2 Aushilfen sowie 8 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Hauptberuflicher Geschäftsführer: Herr Thomas Brunold (Kaufmann), Stuttgart Hauptberuflicher Geschäftsführer: Herr Ömer Ozan (Verkaufsleiter), Leinfelden-Echterdingen Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Das Abschlussprüferhonorar beträgt insgesamt TEUR 19. Der gesamte Betrag entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 647.718,29 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 18. Dezember 2024 Brunold Automobile GmbH Thomas Brunold Hauptberuflicher, Geschäftsführer Ömer Ozan, Hauptberuflicher, Geschäftsführer Sonstige Berichtsbestandteile: Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss unter dem Datum vom 18. Dezember 2024 festgestellt. Es wurde zudem beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 647.718,29 EUR gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von 9.562.720,81 EUR auf neue Rechnung vorgetragen wird.
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Brunold Automobile GmbH, STUTTGARTI. Grundlagen des Unternehmens Wir sind im Raum Stuttgart im Automobilhandel tätig und bieten Produkte und Dienstleistungen der Marken Jeep und Alfa Romeo an. Neben dem Handel von Automobilien sind wir auf die Wartung von Fahrzeugen der Marken Jeep, Alfa Romeo, Chrysler, Dodge und Lancia spezialisiert. Schwestergesellschaften sind an den Standorten Heilbronn, Ludwigsburg, Reutlingen, Ulm, Weinstadt, Backnang und seit 2019 auch im Breuningerland Sindelfingen in diesem Segment tätig. Seit 2018 übernimmt die Brunold Automobile GmbH Stuttgart den zentralen Einkauf von Neuwagen für die gesamte Brunold-Gruppe, eine höhere Bevorratung und eine korrespondierende Fahrzeugfinanzierung ist bei der Gesellschaft deshalb gegeben. Unsere Umsatzerlöse setzen sich zum einen aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtautomobilen und zum anderen aus unseren Serviceleistungen zusammen. Durch diese Ausrichtung unserer Verkaufspolitik konnten wir unseren Rohertrag auf einem hohen Niveau halten. Trotz unseres anspruchsvollen Auftretens halten wir unsere Kosten stabil. Dies ist nicht zuletzt auf unsere schlanke Hierarchie zurückzuführen. II. Lage des Unternehmens 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 15.01.2024 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geriet im Jahr 2023 in dem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, beeinflusst durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine und die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen war das BIP im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, um 0,7% höher. Gemäß dem Verband der Automobilindustrie ist der Autoabsatz in Deutschland für das Jahr 2023 um 7 % gewachsen und erreichte ein Marktvolumen von gut 2,8 Millionen Neuzulassungen. Damit blieb der Markt allerdings erneut deutlich hinter dem 2019er-Niveau zurück (-21 % weniger Neuzulassungen als im Jahr 2019). Dies spiegelte den Verlauf des Vorjahres wider, als der sich immer breiter auswirkende Halbleitermangel für teils deutliche Rückgänge ab der zweiten Jahreshälfte sorgte. Im Jahr 2023 belasteten hohe Energie- und Rohstoffpreise, anhaltende Lieferkettenprobleme sowie Materialengpässe die Automobilbranche. Gleichzeitig führte die wirtschaftliche Abschwächung mit hoher Inflation und steigenden Zinsen dazu, dass sich viele Kunden und Unternehmen mit Fahrzeugkäufen zurückhielten. Zum Jahresende kam es bei der Nachfrage nach Elektro-Pkw durch das Auslaufen des Umweltbonus zu einem Vorzugseffekt, der sich laut VDA aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Dem Wettbewerb begegnen wir weiterhin durch innovative Produkte, Qualität und Verlässlichkeit. Unsere Positionierung im Markt bestätigt unsere Geschäftspolitik. Durch Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments, u.a. Aufnahme der Elektro-Fahrzeuge konnten wir den Absatz unseres Angebotes auf einem hohen Niveau halten und Neukunden gewinnen. 2. Geschäftsverlauf Ergebnisentwicklung Unser Gesamtumsatz im Geschäftsjahr erhöhte sich um 19,8 % (Vorjahr - 8,2 %) gegenüber dem Vorjahr. Diese Umsatzsteigerung ist hauptsächlich auf das Auslaufen der BAFA-Prämie und den dadurch ausgelösten Vorzugseffekt im Bereich der Elektroautos zurückzuführen. Die Struktur unserer Aufwendungen ist unverändert stabil. Die Summe der Personalaufwendungen und Sachkosten mit 3.850 TEUR (Vorjahr 3.601 TEUR) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 249 TEUR (Vorjahr 469 TEUR) erhöht. Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr nunmehr 5.104 TEUR (Vorjahr 7.504 TEUR). Ursächlich für diesen Rückgang ist, dass der Sondereffekt (Ertrag aus der Außenprüfung) aus dem Vorjahr entfallen ist. Ohne diesen Sondereffekt betrug das Rohergebnis im Jahr 2022 5.011 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Rohergebnis (ohne Sondereffekte) um 1,9 % angestiegen. Das EBIT hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3.863 TEUR um 2.650 TEUR auf nunmehr 1.213 TEUR geändert. Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt aus dem Vorjahr beträgt der Rückgang des EBITs in 2023 TEUR 121 bzw. - 9,1 %. Insbesondere höhere Personalaufwendungen und Sachkosten sowie höhere Zinsaufwendungen haben zu diesem Rückgang im Geschäftsjahr beigetragen. Somit konnten wir im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 948 TEUR (Vorjahr 3.795 TEUR) erzielen. Der Jahresüberschuss beträgt 648 TEUR und befindet sich damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 2.623 TEUR. Während die Planung noch von einer Stagnation bei Umsatz und Ergebnis ausging, sind die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 um 19,8 % gestiegen, das Ergebnis dagegen - auch aufgrund des Wegfalls der Ergebnisverbesserung von 1.717 TEUR aus der Außenprüfung im Vorjahr - deutlich gefallen. Der Rückgang des Jahresüberschusses beträgt ohne den Sondereffekt aus dem Vorjahr TEUR 260 bzw. 28,7 %. Vermögensentwicklung Die Bilanzsumme der Brunold Automobile GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 33.252 TEUR (Vorjahr 28.646 TEUR). Dies entspricht einer Erhöhung um 16,1 % (+ 4.604 TEUR). Ursächlich für diesen Anstieg ist im Wesentlichen eine Erhöhung des Fahrzeugbestands zum Bilanzstichtag. Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 23.385 TEUR (Vorjahr 16.115 TEUR) und hat einen Anteil von 70,3 % an der Bilanzsumme nach 56,3 % im Vorjahr. Während das kurzfristig gebundene Vermögen im Berichtsjahr insgesamt um 7.267 TEUR gestiegen ist, haben die liquiden Mittel um 2.656 TEUR abgenommen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen stabil. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Das Eigenkapital beträgt nach Ergebniszuführung aus 2023 nunmehr 10.235 TEUR (Vorjahr 9.588 TEUR). Aufgrund der höheren Bilanzsumme zum 31.12.2023 ist die Eigenkapitalquote von 33,5 % auf nunmehr 30,8 % gesunken. Finanzentwicklung Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow ist mit 687 TEUR (Vorjahr 2.663 TEUR) deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Die liquiden Mittel stellen sich absolut mit 2.618 TEUR (Vorjahr 5.274 TEUR) ebenfalls stabil dar. Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 56,4 % (Vorjahr 51,9 %) der Bilanzsumme aus. Hierbei handelt es sich größtenteils um kurzfristige Neuwagenfinanzierungen bei verschiedenen auf die Finanzierung von Neuwagen spezialisierten Instituten. Den Fahrzeugfinanzierungen steht ein Warenbestand in Höhe von 23.385 TEUR gegenüber. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können wir regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen begleichen. Mitarbeiter Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr mit 2.333 TEUR 7,4 % über dem Vorjahreswert von 2.173 TEUR. Unsere Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für eine hohe Kundenzufriedenheit und in diesem Zusammenhang sind das Fachwissen sowie das Engagement von zentraler Bedeutung. Die Weiterentwicklung der Mitarbeiter wird auch zukünftig ein wichtiger Faktor für unser Unternehmen sein. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Bruttoertrag der einzelnen Unternehmenssparten, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran. Während der Bruttoertrag im Neuwagengeschäft (Neu- und Vorführwagen) im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen ist (+ 12,6 %), war der Bruttoertrag bei den Gebrauchtwagen im Jahr 2023 rückläufig (-13,3 %). Die Umsatzrendite hat sich von 4,9 % im Vorjahr auf nunmehr 1,0 % verschlechtert. Ohne die Sondereffekte aus der Außenprüfung lag die Umsatzrendite in 2022 bei 1,7 %. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben einer effizient geführten Organisation sind auch nicht finanzielle Leistungsindikatoren für eine positive Fortentwicklung des Unternehmens entscheidend. Im Einzelnen sind dies:
Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Durch die Erweiterung der Modellplatte im Jahr 2023 konnten wir weiterhin unsere Marktposition ausbauen und neue Kunden gewinnen. Nun gilt es die Marken weiter zu etablieren und auszubauen. Des Weiteren werden wir uns weiterhin im Bereich Service auf die Kernmarken konzentrieren, um Vorlaufzeiten zu verkürzen und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Aufgrund von Rabattaktionen in der Vergangenheit und den Gewohnheiten der Kunden ist zukünftig auf ein gewisses Preisniveau zu achten. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung als schwierig. Wir gehen im folgenden Geschäftsjahr beim Umsatz und Ergebnis von einer Stagnation aus. Die schwierige wirtschaftliche Lage und die Lieferengpässe unterstützen diese Erwartung. Unsere Verkaufspolitik zielt weiterhin darauf ab Handelsprodukte mit gutem Deckungsbeitrag weiter auszubauen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger Geschäftstätigkeit unverändert als gefestigt. IV. Chancen- und Risikobericht Weiterhin gute Marktchancen sehen wir aufgrund des bereits bestehenden Kundenstamms, an dessen Ausbau in Zukunft weitergearbeitet wird. Mit einem positiven Ergebnis ist auch für 2024 zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide Herstellerfirmen zurück. Mit der Aufnahme der Marke Alfa Romeo im Juli 2017 verbanden wir die Chance, neue Kundengruppen zu erschließen und zugleich verbesserte Deckungsbeiträge zu erzielen. Dies hat sich insofern bestätigt. Nun gilt es, das Umsatzvolumen der Marke Alfa Romeo weiter auszubauen. Für das Jahr 2024 ist die Einführung eines neuen Modells geplant. Die gezielte Konzentration auf die Marken Jeep und Alfa Romeo bietet die Chance, Kundenbedürfnisse bei verbesserten Margen vollumfänglich zufriedenzustellen. Der Jeep® Store im Breuningerland Sindelfingen hilft weiterhin, den Bekanntheitsgrad unserer Produkte und unseres Unternehmens zu stärken. Die Markteinführung und Präsentation des Modells Avenger, das erstmalig in Elektrobauweise angeboten wird, sehen wir positiv. Im Jahr 2024 soll zusätzlich die Motorenpalette in Mild-Hybrid-Bauweise eingeführt werden, was als weitere Chance gewertet wird. Hiermit sind wir in der Lage, zusätzliche Kunden zu akquirieren. Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen Als identifizierte branchen-, leistungs- und finanzwirtschaftliche Risiken sind zu nennen:
Wir begegnen diesen Risiken auf der Beschaffungsseite durch die geschlossenen Vereinbarungen mit den Herstellern. Auf der Finanzierungsseite sind wir durch die Rahmenvereinbarungen mit unseren Kreditgebern in laufender Abstimmung. Der laufende Abgleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Vergleich zur Marktentwicklung wird vorgenommen und ermöglicht eine rasche Reaktionsfähigkeit. Unsere Chancen als mittlere Einheit flexibel auf Geschäftsmöglichkeiten zu reagieren, nutzen wir konsequent. Sondergeschäfte können realisiert werden und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten sind Faktoren, die die Ergebnissituation positiv beeinflussen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft ist keinen Währungsrisiken ausgesetzt. Die Liquiditätslage ist gut; es sind daher keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind im normalen Rahmen kalkuliert. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über den Cash Flow und über Kredite der Geschäftsbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Stuttgart, 18. Dezember 2024 Brunold
Automobile GmbH
Thomas Brunold, Geschäftsführer Ömer Ozan, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Brunold Automobile GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brunold Automobile GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brunold Automobile GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waiblingen, 18.12.2024 AHB-GmbH
Jochen Heubach, Wirtschaftsprüfer |
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