Halde 472 GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Schmelt seit 29.10.2015 | Geschäftsführer |
Jochen Markus Sedlitz seit 15.9.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIS Gerber GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31.12.2009BIS Gerber GmbH, DortmundAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009BIS Gerber GmbH, Dortmund
AnhangBIS Gerber GmbH, DortmundA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen(1) Der Jahresabschluss der BIS Gerber GmbH, Dortmund wird in den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der Bilfinger Berger AG, Mannheim einbezogen. Der Konzernabschluss der Bilfinger Berger AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Da dieser Konzernabschluss nach IFRS aufgestellt wird, ergeben sich Abweichungen gegenüber den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach HGB. Die Abweichungen ergeben sich insbesondere durch
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. Weiterhin wurden einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand wurden zum Posten Rohergebnis zusammengefasst. Die sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist demzufolge in Ergebnis vor Ertragsteuern umbenannt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden(2) Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert übernommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Wertverzehr wird durch planmäßige, steuerlich zulässige Abschreibungen erfasst. Geringwertige Anlagegüter werden innerhalb von 5 Jahren abgeschrieben. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Nicht abgerechnete Bauten werden mit dem Teil der Herstellungskosten, der in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung auf den Baustellen entstanden ist, zuzüglich aktivierungsfähiger Gemeinkosten aktiviert; Risiken aus schwebenden Geschäften sind durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Möglichen Risiken haben wir durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum steuerlichen Teilwert auf Basis der Richttafeln 2005 G ermittelt. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgt auf Vollkostenbasis. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem historischen Kurs bewertet, Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz(3) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (Anlagenspiegel) dargestellt. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere beinhalten die Geldanlagen zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitguthaben von Arbeitnehmern (€ 16.097,15). (4) Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere Ansprüche aus einer Kollektivversicherung zur betrieblichen Altersversorgung. (5) Die Liquiden Mittel beinhalten im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. (6) 78 % der Anteile an der BIS Gerber GmbH werden von der R&M International GmbH, Oberhausen, gehalten. Die Anteile an der R&M International GmbH hält zu 100 % die Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG), München. Letztere wiederum ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Bilfinger Berger AG, Mannheim. Somit ist die BIS Gerber GmbH ein verbundenes Unternehmen zur Bilfinger Berger AG und deren mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften. (7) Zusammensetzung der Rückstellungen:
In den Pensionsrückstellungen werden Verpflichtungen aus Anwartschaften ausgewiesen. Bei der Bewertung wurden die Sterbetafeln von 2005 G (Heubeck-Richttafeln 2005 G) zugrunde gelegt. Es bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen. Der Fehlbetrag für diese Verpflichtungen beläuft sich auf € 4.590,82. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, Sondervergütungen, zu gewährende Preisnachlässe ausstehende Lieferantenrechnungen und Abfindungen. (8) Die Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin R&M International GmbH bestanden am Stichtag in Höhe von € 1.268.261,52 (Vorjahr € 2.921.141,00). Diese Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und aus dem Cash-Clearing mit der Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG) (€ 4.227.200,58). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten an Minderheitsgesellschafter in Höhe von € 234.776,00 (Vorjahr € 523.994,00). (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(10) Rohergebnis Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 421.300,79 (Vorjahr € 345.413,00). Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen, Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Erträgen aus dem Abgang immaterieller Vermögensgegenstände. (11) Personalaufwand
(12) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Konzernumlagen, Montagesonderkosten, Mieten für Liegenschaften und Auslösungen. (13) Zinsergebnis
E. Sonstige Angaben(14) Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
(15) Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr waren:
(16) Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Dortmund, 11. Februar 2010 Die Geschäftsführung Rainer Ewert Harald Goehlich Carsten Haritz BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BIS Gerber GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 10. März 2010 Ernst
& Young GmbH
Neugebauer, Wirtschaftsprüfer Schaffhauser, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für 2009BIS Gerber GmbH, DortmundDie BIS Gerber GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dortmund unter der Nummer HRB 13995 eingetragen. Die BIS Gerber GmbH gehört zum Konzern der Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG), München, nachfolgend "BIS GmbH", die wiederum zum Konzern der Bilfinger Berger AG, Mannheim, gehört. Organisatorisch ist die BIS GmbH in vier Divisionen aufgeteilt: Central Europe, Western Europe, Northern & und Eastern Europe und International. Die BIS Gerber GmbH ist der Division Western Europe zugeordnet. GeschäftsverlaufIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 konnte weder das sehr gute Ergebnis des Vorjahres noch der erwartete Umsatz erreicht werden. Der Grund für die Umsatz- und Gewinnverschlechterung ist die negative Wirtschaftsentwicklung durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise und erhebliche Verzögerungen in der Projektausführung. Gescheiterte Finanzierungen der Betreiber bei Kraftwerksneubauten und der momentan weltweite Rückgang beim Energiebedarf durch insgesamt geringere Produktionsaktivitäten bedingen im Einzelnen den Rückgang der Nachfrage. Aufgrund eines hohen Auftragsbestandes aus dem Vorjahr konnte die negative Tendenz teilweise aufgefangen werden. Sinkende Einkaufpreise bei Rohstoffen und eine insgesamt schwache Auftragslage bei Unterlieferanten führten auf der anderen Seite zur erforderlichen Kostenreduzierung bei einigen Aufträgen. Weiterhin konnte durch die breite Produktpalette der Individuallösungen und Erschließen neuer Kunden ein weiterer Rückgang vermieden werden. Erste Aufträge konnten in Russland erfolgreich gesichert werden. Mit Beginn des 2. Quartals wurde mit der Hertz GmbH, Billerbeck ein Produktionsbetrieb für Schallschutzkomponenten zu 75% übernommen. Hierdurch konnte eine Absicherung der Produktion von Gasturbinen-Packages für MAN Turbo und eine Erweiterung des Kundenstamms erreicht werden. ErtragslageDie Gesamtleistung verringerte sich aus den vorgenannten Gründen auf T€ 22.521 (Vorjahr T€ 30.580), und das Ergebnis vor Ertragsteuern belief sich auf T€ 1.608 (Vorjahr T€ 3.547). Die Ergebnisverschlechterung in Höhe von T€ 1.939 resultiert aus dem Einbruch der Gesamtleistung um ca. 26% im Vergleich zum Vorjahr, zusätzlich sind im Ergebnis Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen enthalten. Der Auftragsbestand zum Jahreswechsel konnte trotz Wirtschaftskrise auf einem Bestand von T€ 7.827 (Vorjahr T€ 11.296) gehalten werden. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 134 von T€ 9.148 auf T€ 9.282 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert diese Zunahme hauptsächlich aus einem Anstieg der Finanzanlagen (+ T€ 839) aus den Anteilskäufen der Hertz GmbH. Gegenläufig wirkte sich die Abnahme der Vorräte aus (- T€ 114) und die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände (- T€ 582) aus. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ T€ 1.090). Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen erhöhten sich (+ T€ 341). Ursächlich hierfür ist hauptsächlich die gestiegene Verbindlichkeit aus dem Cash-Clearing gegenüber der Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (Vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG) (+T€ 2.121). Verringert hat sich die Verbindlichkeit aus Gewinnabführung gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin (- T€ 1.720). Da das Eigenkapital aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ausschließlich das Stammkapital i.H.v. T€ 650 beinhaltet und somit gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben ist, hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme die Eigenkapitalquote auf 7,00% (Vorjahr 7,10%) verringert. FinanzlageDie Veränderung des Finanzmittelbestandes gegenüber dem Vorjahr und die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachstehenden zusammengefassten Kapitalflussrechnung aufgezeigt. Aufgrund des bestehenden Cash-Pooling mit der BIS GmbH, über die der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft gedeckt wird, werden auch die Verbindlichkeiten gegenüber der BIS GmbH aus dem Cash-Pooling dem Finanzmittelfonds zugerechnet.
Der negative Cashflow ist bedingt durch den starken Rückgang der Gesamtleistung die erhöhte Auszahlung der Gewinnabführung aus 2008 und aus den Anteilskäufen der BIS Hertz GmbH. PersonalDer durchschnittliche Personalstand blieb auf Vorjahresniveau und stieg geringfügig von 61 Mitarbeitern im Vorjahr auf 63 in 2009 an (+ 3,2%). Der Personalaufwand nahm um 7,3% auf T€ 4.134 zu. Die BIS Gerber GmbH verfügt über einen Bestand an erfahrenen, qualifizierten Mitarbeitern, die durch Fortbildungsmaßnahmen auf neue Anforderungen, insbesondere auf die fortschreitende technische Entwicklung bei den Kunden, vorbereitet werden. Die Mitarbeiter wurden auch auf die strikte Einhaltung der konzernweit geltenden Verhaltungsgrundsätze (Ethical Principles) hingewiesen. NachtragsberichtRelevante wesentliche Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Datum dieses Lageberichts liegen nicht vor. Risikobericht und RisikomanagementWesentliche Risiken, die über das Branchenübliche hinausgehen, sind nicht zu befürchten, da das Unternehmen über eine 50jährige Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Durch die Zugehörigkeit zum Konzern der Bilfinger Berger Industrial Services GmbH werden für das interne Risikomanagement die zentralen Einheiten des Konzerns genutzt. Über ein einheitliches Management-Informationssystem erfolgt die zentrale Kommunikation relevanter unternehmensbezogener Daten. Diese Basis des Risikomanagementsystems enthält auch Informationen aus den Bereichen Markt, Finanz- und Rechnungswesen sowie Personal. Flankierend zu den Abteilungen und Gesellschaften vor Ort haben sich die Konzerneinheiten Projektcontrolling, Unternehmenscontrolling und Revision in Verbindung mit einem transparenten konzernweiten System für das Finanz- und Rechnungswesen hinsichtlich einer Risikofrüherkennung bewährt. Die Finanzierung, die Absicherung von Währungsrisiken sowie die erforderlichen Versicherungen werden zentral gesteuert, damit verbunden ist auch die Berücksichtigung sich ändernder Parameter innerhalb der Konzernplanung und Bewertung einzelner Aktivitäten. So erfolgt die Kommunikation erwarteter Zins-, Bürgschafts- und Versicherungskonditionen an die operativen Einheiten, an die Basis für die button-up-Berichterstattung und für die operative Planung. Chancen und PrognoseWährend sich die Marktsituation im Chemiesektor weiterhin angespannt darstellt, entwickelt sich der Raffineriesektor und Offshore Bereich relativ stabil. Positive Signale kommen insbesondere aus dem Energiesektor, der Agrochemie und teilweise aus dem Petrochemiebereich. Die Nachfragesituation im Gasturbinenbereich hat sich insbesondere aufgrund der oft noch schwierigen Finanzierungssituation der Endkunden auf einem Niveau der Jahre 2005/06 eingependelt. Weltweit ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen zur Verringerung der globalen Erwärmung unumgänglich. Hierzu ist u.a. der Ersatz von "dreckigen" Kohlekraftwerken erforderlich. Da gleichzeitig die Nukleartechnik in vielen Ländern in der Kritik steht, sind Gasturbinenkraftwerke und moderne Kohlekraftwerke mit geringeren CO2-Emissisonen auch nach der Wirtschaftskrise weiterhin sehr gefragt. Der nach der Wirtschaftskrise wieder steigende Bedarf an Erdgas und eine Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern erfordert einen Ausbau des Pipelinenetzes und somit den Bau von Erdgasverdichterstationen. Ein hohes Potenzial durch geringes Investitionsvolumen bei Neuanlagen liegt in der Wartung und Reparatur von Altanlagen. Der langfristige Bedarf an Energie verbunden mit erhöhten Anforderungen an den Schallschutz sichert eine gute Auslastung unseres Geschäfts auch für zukünftige Jahre. Die weltweite Finanzkrise wird sich auch 2010 noch auf Leistung, Auftragseingang und Ergebnis auswirken. Erste Anzeichen auf eine Wiederbelebung des Marktes ist eine gestiegene Anfragetätigkeit für Neuprojekte. Speziell im Gasturbinenbereich ist bereits für Anfang 2010 mit einem ansteigenden Auftragseingang zu rechnen. Durch die Begleitung der Kunden in ihre Zielmärkte sowie die intensive Akquisition neuer internationaler Märkte für unsere Ingenieurleistungen, Maßanfertigungen und Produktlieferungen wollen wir einen weiteren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis auffangen. Zielregionen für Umsatzsteigerungen sind der Nahe und Mittlere Osten, der westeuropäische, nordafrikanische und russische Markt. Fachlich wird geprüft, ob nach der Konsolidierung unserer Produktion weitere Akquisitionen zur Vervollständigung unseres Portfolios für Turnkey-Solutions erfolgen können. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit konnte eine Fortsetzung der Stahlbaufertigung in China erreicht werden. Eine Verlagerung weiterer Produktionen nach China ist in Planung. Für das Jahr 2010 erwarten wir nach einem verhaltenen Beginn eine Marktbelebung im 2. Halbjahr, sodass sich Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau bewegen sollten. Im weiteren Ausblick auf 2011 erwarten wir eine wiederum verbesserte Nachfrage wobei jedoch für 2010 und 2011 mit steigenden Rohstoffpreisen bei hohem Kostendruck zu rechnen ist. Für den Jahresertrag gehen wir daher von einem ähnlichen Niveau wie 2010 aus.
Dortmund, 5. März 2010 Die Geschäftsführung |
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