Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 5242
Vorher
Kajo-Chemie, chemische und mineraloelhaltige Produkte, Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Eingetragen
26.8.1976
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von chemischen und mineraloelhaltigen Produkten. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Grobler
seit 18.4.2024
Prokura
Thomas Brock
seit 27.12.2012
Prokura
Ulrike Schnock
seit 27.12.2012
Prokura
Frank Lewen
seit 29.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

80.00% identifiziert20.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
80.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kajo GmbHEigenbeteiligung
20.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Champagne 86, 40822 Mettmann
96.000 DM
80.00%
Germany
24.000 DM
20.00%

Beteiligungen

NameAnteil
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kajo GmbH

Anröchte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für 2023/2024

der KAJO GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die KAJO GmbH ist ein mittelständiges, weltweit tätiges Familienunternehmen aus dem Bereich der Schmierstoffproduktion. Unsere umfangreiche Produktpalette deckt die verschiedensten Anwendungsbereiche ab. Wir produzieren vom Sägekettenhaftöl über Metallbearbeitungsöle bis hin zum Bio-Hydrauliköl. Mehrere unserer Produkte tragen die Umweltzeichen Blauer Engel und das Europäische Ecolabel, welche von den Kunden immer mehr nachgefragt werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft / Rahmenbedingungen

Durch den Krieg in der Ukraine, leidet die Branche weiterhin unter schwankenden Rohstoffpreisen, wenn sich auch die Situation bei den Lieferengpässen aus der Anfangszeit des Krieges verbessert hat. Hier ist in diesem Jahr mit einer weiteren Beruhigung der Situation zu rechnen.

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung / Geschäftsverlauf

Aufgrund der starken Marktsituation der KAJO konnte der Umsatz erfreulicherweise auch im Jahr 2023 weiter gesteigert werden. Zum Teil resultiert die Umsatzsteigerung auch auf Preissteigerungen, die aufgrund der Rohstoffverteuerung notwendig geworden sind.

2.3 Angaben zur Produktion

Auch die Produktion konnte im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau vom Vorjahr gehalten werden.

2.4 Investitionen

Um die Marktfähigkeit zu stärken, werden nicht unerhebliche Investitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen, sowie der unbeweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens getätigt.

3. Lage der Gesellschaft

Der Umsatz konnte, wenn auch preisgetrieben, im Jahr 2023 abermals gesteigert werden, was insgesamt zu einer positiven Entwicklung geführt hat. Der Rohertrag lag im Jahr 2023 bei T€ 19.621,0 (Vorjahr T€ 16.934,2). Zu den Gründen verweisen wir auf den Punkt 2. Danach wurde ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 4.126,4 (Vorjahr T€ 2.247,4) ausgewiesen.

Die Eigenkapitalquote hat sich im Jahr 2023 um 16,6%-Punkte auf nun 77,4% erhöht.

Grundsätzlich wird die Lage als positiv angesehen.

4. Chancen- und Risikobericht

Die allgemeine nervöse weltpolitische Lage macht seriöse Vorhersagen nahezu unmöglich. Durch die vielen Krisenherde auf der Welt, wie die Kriege in der Ukraine sowie im Gazastreifen, kommt es zu Verwerfungen in den Märkten auf der restlichen Welt. Es ist demnach mit schwächeren Märkten und steigenden Preisen zu rechnen. Durch die bis dahin solide Finanzpolitik sind keine weiteren Maßnahmen für die Gesellschaft zu erwarten.

5. Prognosebericht

Nach den Steigerungen in den letzten beiden Jahren gehen wir für das Jahr 2024 von einer Konsolidierung auf gleichbleibendem Niveau aus. Durch die Gründungen neuer Gesellschaften in Nord- und Südamerika erwarten wir einen positiven Effekt auf die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren. Zudem werden wir auf dem Weg zur Klimaneutralität in erneuerbare Energien investieren.

6. Sonstige Angaben gem. § 289 Abs. 2 HGB

6.1 Bereich Forschung und Entwicklung gem. § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB Die Forschung und Entwicklung der KAJO GmbH ist größtenteils kunden- und auftragsbezogen. Unsere Entwicklung im Bereich der biologisch abbaubaren Produkte verfolgen wir mit Nachdruck, um unsere Produkte in diese Richtung weiterzuentwickeln. Wir werden hier genauso fortfahren wie auch in den vergangenen Jahren.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.473.246,65 6.225.683,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.947,25 4.660,00
II. Sachanlagen 7.306.336,13 6.047.217,48
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 647.690,00 694.384,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.070.711,00 3.332.922,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.251.885,00 1.210.933,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.336.050,13 808.978,48
III. Finanzanlagen 42.963,27 173.805,96
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.813,27 45.312,27
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 128.343,69
3. Sonstige Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 13.490.801,56 13.714.505,43
I. Vorräte 8.696.300,00 9.863.541,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.291.823,71 3.841.941,40
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 163.020,03 8.530,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.128.803,68 3.833.411,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.502.677,85 9.023,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.953,72 15.996,13
Aktiva 20.997.001,93 19.956.185,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.250.706,36 12.124.350,54
I. Gezeichnetes Kapital 49.084,03 49.084,03
II. Gewinnvortrag 12.075.266,51 9.827.782,03
III. Jahresüberschuss 4.126.355,82 2.247.484,48
B. Rückstellungen 2.402.748,00 2.261.429,00
C. Verbindlichkeiten 2.343.547,57 5.570.405,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.439.270,00 1.823.066,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.973,74 38.834,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 35.973,74 38.834,54
3. sonstige Verbindlichkeiten 868.303,83 3.708.504,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 868.303,83 3.708.504,57
Passiva 20.997.001,93 19.956.185,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.975.293,26 17.089.914,47
2. Personalaufwand 7.611.694,23 7.064.461,13
a) Löhne und Gehälter 6.512.573,79 5.873.000,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.099.120,44 1.191.460,58
davon für Altersversorgung 73.069,92 238.986,90
3. Abschreibungen 1.192.929,03 1.190.186,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.192.929,03 1.190.186,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.071.422,04 5.409.033,80
5. Erträge aus Beteiligungen 54.548,00
davon aus verbundenen Unternehmen 54.548,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.314,17 78.015,20
davon aus verbundenen Unternehmen 3.307,42 10.928,45
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,05
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 72,69 15.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 72,69 15.000,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.891,60 81.966,88
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.941.951,49 1.157.955,95
11. Ergebnis nach Steuern 4.128.195,40 2.249.325,07
12. sonstige Steuern 1.839,58 1.840,59
13. Jahresüberschuss 4.126.355,82 2.247.484,48

Anhang

3.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kajo GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Anröchte
Registergericht: Paderborn
Register-Nr.: HR B 5242

3.2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aufstellung erfolgt unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmertätigkeit.

3.3 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände sowohl linear und soweit zulässig auch degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nominalwert bilanziert. Dieser enthält gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital mit seinen Nominalwert ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.692.340,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Ab 2023 erfolgt der Ausweis von Gewinnausschüttungen verbundener Unternehmen unter den Erträgen aus Beteiligungen. Bislang fand der Ausweis in den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens statt.

3.4 Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00%
erwartete Rentensteigerungen 2,40%
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 23.907,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für schwebende Rechtsstreitigkeiten, sowie Prämien und Berufsgenossenschaftsbeiträge enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrecht

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 305.850,00 (Vorjahr: € 488.530,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 1.439.270,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 1.061.947,26 (Vorjahr: € 3.903.635,19).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 975.750,31 (Vorjahr: € 1.178.240,27).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte

Miet- und Pachtverträge

Zweck

Anmietung/Anpachtung von Immobilien

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nachfolgend nach Art und Höhe dargestellt sind:

Mieten und Pachten

Betrag/Jahr in T€: 495
Betrag gesamt in T€: 608

Kfz-Leasing

Betrag/Jahr in T€: 27
Betrag gesamt in T€: 46

Bezüglich der ausgewiesenen Verbindlichkeiten wird das Risiko der Inanspruchnahme als niedrig eingestuft.

3.5 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten in Höhe von € 6.154,29 (Vorjahr: € 81,90).

sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten in Höhe von € 17.630,98 (Vorjahr: € 50,45).

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögen

In den Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von € 3.307,42 (Vorjahr: € 78.008,45).

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 72,69 (Vorjahr: € 15.000,00).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 28.783,00 (Vorjahr: € 26.261,00).

3.6 Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 120.

Name der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Frank Lewen - Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer ist unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 362.278,46 123.597,25 361.928,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 362.278,46 123.597,25 361.928,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.212.563,73 7.140,53 572.014,26
2. technische Anlagen und Maschinen 9.396.152,59 160.504,66 393.560,45 6.873.197,48
-6.309,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.657.302,68 385.581,39 24.000,00 2.583.854,80
-231.144,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 808.978,48 1.944.632,10 -417.560,45 0,00
Summe Sachanlagen 15.074.997,48 2.497.858,68 0,00 10.029.066,54
-237.453,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.312,27 17.499,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 128.343,69 81.387,42 0,00
-209.731,11
3. Genossenschaftsanteile 150,00 0,00
Summe Finanzanlagen 188.805,96 81.387,42 17.499,00
-209.731,11
Summe Anlagevermögen 15.626.081,90 2.702.843,35 0,00 10.408.494,00
-447.184,60
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.310,00 123.947,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.310,00 123.947,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.834,53 647.690,00
2. technische Anlagen und Maschinen 811.616,11 3.070.711,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.168,39 1.251.885,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.336.050,13
Summe Sachanlagen 1.188.619,03 7.306.336,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.499,00 42.813,27
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00
3. Genossenschaftsanteile 150,00
Summe Finanzanlagen 2.499,00 42.963,27
Summe Anlagevermögen 1.195.428,03 7.473.246,65

sonstige Berichtsbestandteile

Verbindlichkeitenspiegel 2023

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von davon
EUR unter 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahren
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesichert
EUR
durch
Bankverbindlichkeiten langfristig 1.439.270,00 315.170,00 818.250,00 305.850,00 1.439.270,00 Grundschulden / Sicherungsüb.
Bankverbindlichkeiten kurzfristig 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 365.587,37 365.587,37 0,00 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 35.973,74 35.973,74 0,00 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Steuern 108.384,59 108.384,59 0,00 0,00 0,00
im Rahmen sozialer Sicherheit 5.377,07 5.377,07 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 388.954,80 231.454,49 157.500,31 0,00 0,00
Summe 2.343.547,57 1.061.947,26 975.750,31 305.850,00 1.439.270,00

 

Anröchte, 18.06.2024

Kajo GmbH

gez. Frank Lewen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KAJO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KAJO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KAJO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lippstadt, 8. Juli 2024

Gebr. Scheurer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kff. Verena Zurmühlen, Wirtschaftsprüferin

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