HHLA International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schwane seit 3.12.2025 | Prokura |
Oliver Axel Dux seit 4.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCA Service Center Altenwerder GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht zum 31. Dezember 2021der SCA Service Center Altenwerder GmbH, Hamburg1. Darstellung der Gesellschaft und des Geschäftsverlaufs1.1 Überblick über die Gesellschaft, Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Der Geschäftszweck der SCA Service Center Altenwerder GmbH (nachfolgend: SCA) ist die Entstörung, Reparatur und Wartung von Containerumschlagsgeräten und anderen industriellen Gegenständen. Die Leistungen werden fast ausschließlich im Intercompany-Geschäft für die Muttergesellschaft HHLA Container Terminal Altenwerder GmbH (nachfolgend: CTA) erbracht. Insofern gibt es eine starke Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung des CTA. 1.2 Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach einem dynamischen Start in das Jahr 2021 geriet die Erholung der Weltwirtschaft im Jahresverlauf zunehmend ins Stocken. In vielen Teilen der Welt bremste das erneut zunehmende Infektionsgeschehen die wirtschaftliche Expansion. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Januar 2022 wird das Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2021 insgesamt 5,9 % betragen. Neben neuen Virusvarianten belastete die vor allem im zweiten Halbjahr ansteigende Inflation die Wirtschaft. Die Preise für fossile Brennstoffe verdoppelten sich fast im Berichtszeitraum, was vor allem in Europa die Energiekosten in die Höhe trieb. Darüber hinaus behinderten 2021 Kapazitätsprobleme im Logistiksystem und Lieferengpässe den Aufschwung der Industrieproduktion, während die hohe Nachfrage nach Waren - insbesondere in den USA - zu einem zunehmenden Preisdruck führte. Gleichwohl prognostiziert der IWF einen deutlichen Nachholeffekt im Handelsvolumen nach dem pandemiebedingten Einbruch und geht von einem Wachstum von 9,3 % im Jahr 2021 aus. Branchenumfeld Der weltweite Containerumschlag hat sich in 2021 von den pandemiebedingten Einbrüchen mehr als erholt. Allerdings fiel das Wachstum nach jüngsten Schätzungen von Drewry im Gesamtjahr mit 6,5 % nicht so stark aus wie noch zur Jahresmitte 2021 erwartet, als eine Zunahme des weltweiten Umschlags um 8,2 % für möglich gehalten wurde. In Europa stieg das Containeraufkommen in den Häfen insgesamt um 4,6 %, wobei die Wachstumsimpulse mit einem Plus von 6,4 % insbesondere aus den nordwesteuropäischen Containerhäfen ausgingen. Die Entwicklung in den großen Containerhäfen der Nordrange sowie den größten Häfen der Ostsee verlief uneinheitlich. Im Hamburger Hafen lag das Umschlagaufkommen im Berichtszeitraum mit 8,7 Mio. TEU leicht über dem Vorjahr (i. Vj.: 8,5 Mio. TEU). 1.3 Geschäftsentwicklung Mit 1.416.134 wasserseitigen Boxen liegt die CTA-Umschlagsmenge leicht unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der hohen Lagerlast des Terminals entwickelte sich die betriebsstundenabhängige Instandhaltung etwas über Plan. Darüber hinaus wurde die Abarbeitung aus Maßnahmen aus der Containerbrücken-Stahlbauprüfung gebündelt und zum Teil in 2021 vorgezogen. Kumuliert liegen damit die Gesamtumsätze leicht über dem Vorjahres- und Planniveau, wobei sich das Jahresergebnis nahezu im Plan befindet. 1.4 Personal- und Sozialbereich SCA beschäftigt zum 31.12.2021 156 (aktiv: 152) Mitarbeiter. Im Berichtsjahr wurde ein neuer Manteltarifvertrag abgeschlossen, auf Basis dessen von den Betriebsparteien Jahreseinsatzplanungsmodelle zur Abdeckung der Wochenendarbeit erarbeitet wurden. Damit einher geht ein Qualifizierungskonzept, welches dazu beiträgt, möglichst vielen Beschäftigten eine Teilnahme an diesen Modellen zu ermöglichen. 2. Darstellung der Lage2.1 Ertragslage
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr konnten durch die betriebsstundenabhängige Instandhaltung sowie die Maßnahmen aus der Containerbrücken-Stahlbauprüfung um TEUR 730 gesteigert werden. Durch die Reduzierung der unfertigen Erzeugnisse liegt die Gesamtleistung unter den Umsatzerlösen. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 94. Das Vorjahresergebnis war durch hohe Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen deutlich negativ. Die Erwartungen bezüglich Umsatz und Jahresergebnis wurden erfüllt. 2.2 Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch die Rückstellungen für Pensionen sowie durch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.381 angestiegen (+16,5 %). Bei gleichbleibendem Eigenkapital reduziert sich hierdurch die Eigenkapitalquote um 0,6 Prozentpunkte auf 3,6 %. Das Anlagevermögen ist abschreibungsbedingt um TEUR 116 gesunken. Die verkürzte Bilanz der SCA stellt sich wie folgt dar: Aktiva
2.3 Finanzlage Die Investitionen in das Anlagevermögen erstreckten sich im Wesentlichen auf Werkzeuge, Werkstattausstattung und Möbel. Insgesamt beliefen sich die Investitionen in das Sachanlagevermögen in 2021 auf TEUR 23. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte über das Clearing mit der Muttergesellschaft CTA. Die Liquidität der Gesellschaft war während des ganzen Jahres gesichert. 3. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung3.1 Beschreibung des Risikomanagementsystems Die Gesellschaft ist in das Risiko- und Chancenmanagementsystem des HHLA-Konzerns integriert. Ziel des Systems ist es, den bewussten Umgang mit unternehmerischen Risiken zu fördern und dadurch eine Bestandsgefährdung des HHLA-Konzerns oder von Konzerngesellschaften zu vermeiden. Die wesentlichen Elemente des Risiko- und Chancenmanagementsystems sind in einer Konzernrichtlinie beschrieben. Unter Risiko/Chance wird die Gefahr/Möglichkeit einer negativen/positiven Abweichung von der operativen oder strategischen Planung bzw. der aktuellen Prognose verstanden. Risiken und Chancen werden im Rahmen des jährlich durchzuführenden Planungsprozesses inventarisiert. Aufbauend auf der Identifizierung wird für Risiken eine Bewertung vorgenommen. Anschließend werden für Risiken und Chancen Steuerungsmaßnahmen definiert. Die Risiken und Chancen werden laufend beobachtet. Wesentliche Veränderungen von bestehenden Risiken und das Auftreten neuer Risiken werden ad hoc, jedoch mindestens quartalsweise dokumentiert und berichtet. Die Revision prüft die Risikomanagementprozesse im Rahmen ihrer Prüfungen. Darüber hinaus nimmt der Abschlussprüfer im Rahmen der Konzernabschlussprüfung eine Beurteilung des Risikofrüherkennungssystems vor. 3.2 Gesamtdarstellung der Chancen und Risiken Die Gesamtrisiko- und Chancensituation der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Bei dem Bezug von speziell für die CTA-Geräte gefertigten Ersatzteilen ist SCA von bestimmten Lieferanten abhängig. Daher stellt diese Situation ein Preis- und ein Verfügbarkeitsrisiko dar, wodurch z. B. eine zusätzliche Bevorratung erforderlich werden könnte. Diesem wird u.a. durch kontinuierliche Marktbeobachtungen und eine entsprechende Anpassung der Bevorratung an den Markt begegnet. Darüber hinaus sind keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar oder sie sind durch Versicherungen weitgehend abgedeckt. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, die sich bietenden Chancen auch in der Zukunft nutzen zu können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken einzugehen. 4. PrognoseberichtIm Vergleich zum Vorjahr sieht die aktuelle Hochrechnung eine leichte Mengensteigerung vor. Der mengenabhängige Teil des SCA-Instandhaltungsvolumens wird dieser Entwicklung folgen. Trotz geplanter Einsparungspotentiale sowie der zu erwartenden Preissteigerungen in Teilbereichen des Materialbedarfs wird das Ziel der angemessenen Instandhaltungsqualität konsequent weiterverfolgt. Zum einen richtet sich der Fokus auf die Absicherung der Lebensdauer der CTA-Geräte mit hohem Lebensalter und zum anderen perspektivisch auf die Ersatzbeschaffung von automatisierten Containerbrücken und Bahnkranen und den damit einhergehenden angepassten Instandhaltungsbedarfen. Trotz der herausfordernden Umstände erwarten wir auch in 2022 leicht erhöhte Umsätze und ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau.
Hamburg, den 31. März 2022 SCA Service Center Altenwerder GmbH Der Geschäftsführer Ulf Bockelmann Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wird gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 79674) eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIn den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert angesetzt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis durchgeführt. Geringwertige Anlagegüter, die selbständig nutzbar sind, werden mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr sofort als Aufwand erfasst und mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Vorräte werden mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse betreffen die noch nicht abgeschlossene Aufarbeitung von Ersatzteilen für das Vorratsvermögen, die zu Material- und Fertigungseinzelkosten angesetzt werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen angemessene Pauschalwertberichtigungen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, der Erfüllung von Schulden aus Pensionszusagen dienen und die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Verpflichtungen saldiert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode (projected unit credit method). Dabei erfolgt die Zuordnung künftiger Leistungen im Verhältnis der bereits zurückgelegten zu der bis zum Eintritt des jeweiligen Versorgungsfalles möglichen Dienstzeit. Zusätzlich werden die künftig zu erwartenden Renten- und Entgeltsteigerungen berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des Barwerts der Pensionsverpflichtungen unter Verwendung der folgenden versicherungsmathematischen Annahmen bewertet:
Für die Bewertung werden die Heubeck-Richttafeln 2018G als biometrische Grundlage verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzins von 1,87 % bei der Bewertung zu Grunde gelegt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 892. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wird für die Pensionsverpflichtungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Für das Führungskräfte-Modell (FK-Modell) erfolgt die Bewertung der Pensionsrückstellung gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB kongruent zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Eine Saldierung wird mit dem korrespondierenden Deckungsvermögen vorgenommen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens, der auch den Anschaffungskosten entspricht, beträgt zum Stichtag TEUR 11. Nach Saldierung mit der Pensionsrückstellung aus dem FK-Modell ergibt sich weder ein Aktiv- noch ein Passivüberhang. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung am Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzSachanlagen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.603), aus dem Cashpool (TEUR 4.552) sowie sonstige Forderungen (TEUR 443) vermindert um Verbindlichkeiten aus der laufenden Verrechnung (TEUR 94) enthalten. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Eigenkapital Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin HHLA Container Terminal Altenwerder GmbH, Hamburg (CTA) wird der Jahresüberschuss von TEUR 94 an diese abgeführt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 3.658) und ausstehende Rechnungen (TEUR 645). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten enthalten keine Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 130 und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15 vermindert um Forderungen aus der laufenden Verrechnung in Höhe von TEUR 7. Ausschüttungssperre Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 892. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Gebäude- und Flächenmieten sowie Dienstleistungsverträge und stellen sich wie folgt dar:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.879 werden aus der Reparatur und der Wartung von Containerumschlagsgeräten und anderen industriellen Gegenständen erzielt und entfallen zum überwiegenden Teil auf verbundene Unternehmen. Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 261 überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 229) entstanden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen ergeben sich in Höhe von TEUR 2 aus dem Abgang von Anlagevermögen. 5. Sonstige AngabenAnzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtsjahr durchschnittlich 155 Gehaltsempfänger/innen. Darüber hinaus setzt die Gesellschaft im Jahresmittel durchschnittlich 1 Mitarbeiter/in der Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft (GHB) ein (rechnerisch ermitteltes Vollzeitäquivalent). Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft verzichtet auf Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB und verweist gleichzeitig auf die Angaben im Konzernabschluss der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, Hamburg (HHLA). Geschäftsführung
Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Mitglieder der Organe Aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag hat sich in der Ukraine die Auseinandersetzung um die politische Zukunft des Landes dramatisch zugespitzt. Mit dem Beginn der Invasion durch russische Truppen am 24. Februar 2022 muss davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der konjunkturelle Verlauf in der Ukraine weiter verschlechtern. Darüber hinaus können Auswirkungen angekündigter Sanktionen und möglicher Gegenreaktionen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung nicht abschließend bewertet werden. Aufgrund der skizzierten Entwicklung sind Effekte möglich, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft negativ beeinflussen können. Konzernabschluss Die HHLA erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen, der im Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH, Hamburg, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen, der im Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. In diesen Abschluss wird die Gesellschaft ebenfalls einbezogen.
Hamburg, den 31. März 2022 SCA Service Center Altenwerder GmbH Der Geschäftsführer Ulf Bockelmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCA Service Center Altenwerder GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCA Service Center Altenwerder GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCA Service Center Altenwerder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 6. April 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christoph Fehling, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Kleinfeldt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 19. Mai 2022 festgestellt. |
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