AniCura Germany TC GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johanna Sprotte seit 21.11.2017 | Geschäftsführer |
Monica Prati seit 21.9.2016 | Geschäftsführer |
Mayela Stuparitz seit 21.9.2016 | Geschäftsführer |
Laurence Jacqueline Edith Etienne seit 2.4.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wrigley GmbHUnterhachingJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn-und Verlustrechnung für 2007
Entwicklung des Anlagevermögens 2007
Anhang für 2007Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn-und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs-und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 5 bis 50 Jahre) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten, die auf der Basis des gleitenden Durchschnittsverfahrens ermittelt werden, oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Anteilige Bezugsnebenkosten sind aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005G ein Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroLangfristige Forderungen in Fremdwährungen werden zum Mittelkurs und kurzfristige Forderungen zum Stichtagskurs bewertet. Am Jahresende wird zur Bestandsbewertung der langfristigen Forderungen entweder der Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder der niedrigere Geldkurs am Bilanzstichtag zugrunde gelegt. Kurzfristige Fordrungen werden zum Jahresende zum Stichtagskurs bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden ebenfalls zum Mittelkurs und kurzfristige Verbindlichkeiten zum Stichtagskurs bewertet. Am Jahresende wird zur Bestandsbewertung der langfristigen Verbindlichkeiten entweder der Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder der höhere Briefkurs am Bilanzstichtag zugrunde gelegt. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden zum Jahresende zum Stichtagskurs bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 19.784.554,82 (Vj. EUR 19.383.659,83) enthalten. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie Position enthält einen Teilbetrag in Höhe von TEUR 14.628, der der Absicherung von Pensionsansprüchen dient und nicht frei verfügbar ist. Aktive SteuerabgrenzungDie aktive Steuerabgrenzung basiert im Wesentlichen auf der abweichenden Behandlung der Rückstellung für Jubiläumsprämien, der Altersteilzeitrückstellung und der Drohverlustrückstellung in der Handels-und Steuerbilanz. RechnungsabgrenzungspostenDie Position enthält im Wesentlichen Vorauszahlungen für Marketing-und Messekosten. BilanzgewinnDer Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:
Übrige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem den Gewinnbeteiligungsplan für Mitarbeiter, noch nicht genommenen Urlaub, Altersteilzeit, Jubiläumsaufwendungen, noch nicht abgerechnete Werbe-und Verkaufsförderungsmaßnahmen, Rückstellungen für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften sowie noch nicht erstellte Gutschriften für Bonusverpflichtungen und Delkredereprovisionen. Im Berichtsjahr wurde eine Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.123 (Vj. TEUR 888) und Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 643 (Vj. TEUR 1.122) gebildet. Diesen beiden Rückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten der Beratungsgesellschaft für betriebliche Altersversorgung und Finanzdienstleistungen ConsultActuaReyGmbH, Heidelberg, vom 4. Dezember 2007 bzw vom 16. November 2007 zugrunde. Die Rückstellung für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften betrug im Geschäftsjahr TEUR 122 (Vj. TEUR 0). VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus kreditorischen Debitoren und Verbindlichkeiten aus einbehaltener, noch nicht abgeführter Lohn- und Kirchensteuer. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen in Höhe von TEUR 3.465 (Vj.TEUR 2.049) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Gebäudemieten, Auto-Leasingraten und Leasingraten für Büromaschinen und Computer. DevisentermingeschäfteDie Gesellschaft hat, um sich gegen das Kursrisiko beim Einkauf und Verkauf ihrer Produkte abzusichern, verschiedene Devisentermingeschäfte von insgesamt TCHF9.190 (CHFVerkaufskontrakte: Buchwert: TEUR 5.643; beizulegender Zeitwert: TEUR 5.602) und TGBP2.030 (GBP Kaufkontrakte: Buchwert: TEUR 2.869; beizulegender Zeitwert: TEUR 2.747) die über den Abschlussstichtag liefen, abgeschlossen. Für die Bestimmung des beizulegenden Wertes wurden anerkannte Bewertungsmodelle der kontrahierenden Banken verwendet. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Als periodenfremde Erträge sind die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.926.963,72 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer während des Geschäftsjahres 2007 waren Kai Panholzer, Managing Director Germany, München Stefanie Straub, Counsel and Legal Director, München Denis Schrey, Vice President&Managing Director North Europe, Planegg (bis 19. November 2007) Ulrich Bunk, Managing Director GmbH - Senior Director Supply Chain Europe (seit 20. März 2007) Albert Manzone, Group Vice President and Managing Director Western Europe (seit 19. November.2007) Gesamtbezüge der GeschäftsführungDie Bezüge der Geschäftsführung betrugen für 2007 EUR 2.124.826 (Vj. EUR 1.715.851). sowie ehemaliger Mitglieder der GeschäftsführungFür ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge EUR 2.510.103 (Vj.EUR 2.081.933). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2007 auf EUR 3.182.019 (Vj.EUR 2.863.390). MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
KonzernverhältnisseDer vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Wm.WrigleyJr. Company, Chicago, Illinois, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Securities and Exchange Commission, Washington D.C., 20549, USA, erhältlich. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 an die Muttergesellschaft auszuschütten.
Unterhaching, 10. Januar 2008 Geschäftsführung Lagebericht 2007I. Geschäftsverlauf1. Allgemeines Die Wrigley GmbH ist zu 100% eine Tochtergesellschaft der Wm. Wrigley Jr. Company, Chicago. Die Aktien der Wm. Wrigley Jr. Company, Chicago, werden an der New Yorker Aktienbörse gehandelt (New York Stock Exchange: WWY). Ihre Geschäftstätigkeit umfasst den Verkauf von Kaugummi sowie anderen Süßwaren und die damit verbundenen Aktivitäten. Die Wrigley GmbH hat ihren Sitz in Unterhaching bei München und ist für die Geschäftstätigkeit Wrigley's in der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Griechenland verantwortlich. Zur Betreuung der Länder Schweiz und Griechenland unterhält das Unternehmen dort Geschäftsstellen. In der Geschäftsleitung gab es folgende
Veränderungen: Herr Denis Schrey ist aus der
Im Geschäftsjahr 2007 konnte die Wrigley GmbH ihre Position als eine der wichtigsten Tochtergesellschaften der Wm. Wrigley Jr. Company weiter festigen. DasUnternehmen ist führend im Kaugummisegment des deutschen Süßwarenmarktes. Die Belebung des Kaugummigeschäfts ist seit der zweiten Jahreshälfte 2006 ungebrochen. Maßgeblich vorangetrieben durch das zweistellige Wachstum von Wrigley in Deutschland erreichte das deutsche Kaugummisegment ein Wachstum von elf Prozent (Quelle: AC Nielsen Jan.-Dez. 2007 vs. Vorjahr). Für die Wrigley GmbH war 2007 insgesamt eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Firmengeschichte. Verantwortlich für den Erfolg war vor allen Dingen die konsequente Innovationspolitik des Unternehmens sowohl im Kaugummials auch im Bonbonsegment, das 2007 wieder zahlreiche attraktive Produktneuheiten einführte. Dabei wurde die Diversifikation in das Bonbonsegment durch weitere Sorten der Mundpflegepastillen Wrigley's Extra Mints vorangetrieben. Einen bedeutenden Anteil am Gesamtswachstum hatten vor allem die in 2006 und 2007 eingeführten größeren Verpackungsformate für Kaugummi, die den veränderten Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher Rechnung tragen und sich weiterhin einer ungebrochen hohen Akzeptanz erfreuen. Allein die Dosenverpackungen erreichten im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatzanteil von gut 14 Prozent am Kaugummisegment. Im Bonbonsegment konnte Wrigley seine Umsätze mit Mints und Drops um mehr als ein Viertel steigern (Quellen: AC Nielsen Jan.-Dez. 2007 vs. Vorjahr). Die seit 2005 bestehende Unterstützung der nationalen Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunftals bundesweiter Partner und Sponsor im Großraum Münchenwurde auch in 2007 fortgesetzt. Im Rahmen einer Projektwoche waren Schülerinnen und Schüler im Juli fünf Tage lang bei Wrigley zu Gast. Unter dem Motto "Einkaufen im Jahr 2020" diskutierten die Jugendlichen aktuelle Trends und Innovationen. In ihrer Rolle als Sponsor für den Großraum München organisierte die Wrigley GmbH in 2007 die erste regionale Prämierungsveranstaltung der Initiative in Bayern. Auch im kommenden Jahr plant Wrigley aktiver Partner von Jugend denkt Zukunft zu bleiben. 2. Wechselkursrisiken / Maßnahmen Da das Unternehmen Ware aus Großbritannien bezieht, wurden Kurssicherungsgeschäfte für GBP für ca. 53% des geplanten Einkaufsvolumens getätigt, um den Einfluss von Währungsschwankungen zwischen Euro und GBP auf die Ertragslage zu minimieren. Für die Zweigniederlassung in der Schweiz wurden ebenfalls Kurssicherungsgeschäfte für CHF für ca. 75% des geplanten Verkaufsvolumens abgeschlossen. Weitere wesentliche Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken sind nicht ersichtlich. 3. Umsatz- und Margenentwicklung Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gesamtumsatz um 13,5 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Umsatzanstieg
im Inland von 13,7%. Die Auslandsumsätze stiegen um
10,2%, wovon der Anstieg hauptsächlich aus der
griechischen
Der Inlands-Umsatzanteil am Gesamtumsatz liegt bei ca. 93%, der Auslandsumsatz bei ca. 7%. Die Materialeinsatzquote hat sich unwesentlich verändert. 4. Beschaffung Die Produkte werden ausschließlich von Schwesterfirmen bezogen, in der Hauptsache aus Frankreich, Großbritannien und Polen. Zum Bilanzstichtag bestehen Warenlager in Deutschland, in der Schweiz und in Griechenland. Die Reichweite liegt im Durchschnitt unter einem Monat. 5. Investitionen Die Investitionen im Anlagevermögen betrugen in 2007 ca. 1,3 Millionen Euro und sind damit niedriger als die laufenden Abschreibungen. 1 Million Euro der Investitionen 2007 betreffen die Fertigstellung des Gebäudeanbaus. Es wurden keine weiteren wesentlichen Investitionen vorgenommen. 6. Personalentwicklung Die Mitarbeiterzahl der Wrigley GmbH hat sich von 420 auf 418verringert. II. Weitere Angaben zur Darstellung der Vermögens- Finanz- und ErtragslageDie Bilanzstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist durch ein gegenüber dem Vorjahr um 21,1% gestiegenes Jahresergebnis gekennzeichnet. Das Betriebsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 20,2%, was im Wesentlichen aus den um 13,5% gestiegenen Umsatzerlösen und 7,3% geringeren Abschreibungen als im Vorjahr resultiert. Aus den liquiden Mitteln dienen ca. 14,6 Millionen Euro der Absicherung der aufgelaufenen Pensionsansprüche, über die die Gesellschaft nicht frei verfügen kann. III. Voraussichtliche Entwicklung - Chancen und RisikenEin wesentlicher Teil des Erfolgs von Wrigley liegt in der Innovationsstärke des Unternehmens. Produkte von Wrigley setzen Trends und liefern wertvolle Wachstumsimpulse für das Kaugummisegment sowie die gesamte Süßwarenbranche. 2008 will das Unternehmen konsequent an seine bewährte Innovationsstrategie anknüpfen. Im Februar startet das Unternehmen mit Neuerungen für die Marken Orbit, Airwaves sowie Wrigley's Extra Drops. Mit der Einführung von Orbit Balance Papaya-Aloe Vera greift Wrigley gezielt den Trend zu "Wohlfühl"-Lebensmitteln auf. Die beliebte Kaugummimarke Airwaves kommt mit einer verbesserten Rezeptur sowie neuartigen "Freshness-Bits" und zeigt, wie Gutes noch besser werden kann. Die Mundpflegebonbons Wrigley's Extra Drops schließlich bieten zukünftig einen zahngesunden Xylit-Kern für frischen Atem und die Zahnpflege zwischendurch. Den Weg der Innovation wird Wrigley nicht nur
bezüglich des Produktportfolios weiter verfolgen,
sondern auch bei den strategischen Investitionen in
Merchandising, Werbung und
Außerdem stockt die Wrigley GmbH sein Team an eigenen Außendienstmitarbeitern beträchtlich auf. Die neuen Mitarbeiter sollen den Handel beim professionellen Category Management unterstützen, um so das Umsatzpotenzial von Süßwaren voll auszuschöpfen. Mit dieser Geschäftsstrategie erwartet das Unternehmen auch im neuen Geschäftsjahr weiteres Wachstum. Wesentliche Risiken für die zukünftige Entwicklung der Wrigley GmbH sind zum Bilanzstichtag nicht ersichtlich. Allerdings stellt das gestiegene Umweltbewusstsein weiterhin hohe Anforderungen an die Entsorgung von Kaugummi und die Reduzierung von Verpackungsmaterial. Wirgley unterstützt die Agenda der Europäischen Union in den Bereichen gesunde Ernährung und Verbraucherschutz. Die am 19. Januar 2007 in Kraft getretene Health Claims Verordnung hat zum Ziel, Verbraucher besser über die Zusammensetzung von Lebensmitteln und Lebensmittelbestandteilen zu informieren und die nationalen Regelungen auf EU-Ebene sowie die nationalen Regelungen insbesondere in Bezug auf gesundheitsbezogene Aussagen zu vereinheitlichen. Alle von Wrigley gemachten, gesundheitsbezogenen Aussagen sind nachprüfbar und stützen sich auf unabhängige wissenschaftliche Studien. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir den Vorgaben der Europäischen Union auch zukünftig gerecht werden. Bezüglich der aktuellen Diskussionen in der Europäischen Union und den einzelnen Ländern zum Thema Nährwertkennzeichnung ist es Ziel von Wrigley, aussagekräftige und leicht verständliche Informationen bereitzustellen, so dass Konsumenten eine bewusste Kaufentscheidung für unsere Produkte treffen können. Obwohl alle Wrigley-Produkte klar und korrekt gekennzeichnet sind und alle aktuell anwendbaren Verpackungs- und Lebensmittelvorschriften in der Europäischen Union erfüllen oder übertreffen, könnte mit der Einführung eines Nährwertkennzeichnungssystems gestiegene Kosten aufgrund von Verpackungsumstellungen auf das Unternehmen zukommen. IV. Forschung und EntwicklungDie Verantwortung für die Produktentwicklung und Forschung liegen bei der Muttergesellschaft in Chicago. V. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag mit besonderer BedeutungEs sind keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vorgefallen. VI. Bestehende Zweigniederlassung der GesellschaftDie Gesellschaft unterhält in Griechenland und der Schweiz Niederlassungen. Beide Niederlassungen entwickeln sich positiv, wenn gleich der Umsatz- und Ergebnisbeitrag im Vergleich zum deutschen Stammgeschäft relativ niedrig ist. Der Umsatz der griechischen Niederlassung beträgt 13,3 Millionen Euro, der der Schweizer Niederlassung 7,8 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt in der Schweizer Niederlassung 12 Personen und in der griechischen Niederlassung 57 Personen. Die Aussichten für das griechische und schweizerische Geschäft für die Zukunft sind positiv zu bewerten.
Unterhaching, 10. Januar 2008 Wrigley GmbH Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wrigley GmbH, Unterhaching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 11. Januar 2008 Ernst
& Young AG
Dahmen, Wirtschaftsprüfer Bühl, Wirtschaftsprüfer |
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