Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 21673
Eingetragen
9.10.1980
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Speditionsgeschäftes einschließlich der Lagerung von Waren aller Art, soweit dies gesetzlich zulässig ist bzw. dem Unternehmen von den jeweils zuständigen Behörden erlaubt wurde. Das Unternehmen kann Kommissionsgeschäfte im Sinne der §§ 585 ff HGB ausführen; Auslieferungslager einrichten und alle sonst üblicherweise beim Speditionsgewerbe anfallenden Tätigkeiten ausüben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Lenz
seit 24.8.2023
Prokura
Geschäftsführer
Rolf Schwarzer
seit 11.5.2022
Geschäftsführer
Klaus-Peter Schmelzer
seit 22.12.2005
Geschäftsführer
Jürgen Rose
seit 22.12.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
J. Schwarzer GmbH & Co. Service KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
J. Schwarzer GmbH & Co. Service KG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Schmelzer GmbH

Gensingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeiner Überblick

Der Unternehmensgegenstand der Spedition Schmelzer GmbH (nachfolgend Gesellschaft genannt) ist der Betrieb eines Speditionsgeschäftes einschließlich der Lagerung von Waren aller Art. Die Gesellschaft kann Provisionsgeschäfte im Sinne der §§ 383 ff. HGB ausführen, Auslieferungslager einrichten und alle sonst üblicherweise beim Speditionsgewerbe anfallende Tätigkeiten ausüben. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmungen zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen, deren Vertretung zu übernehmen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Wir bieten Unternehmen im In- und Ausland neben unseren bundesweit flächendeckenden Distributionskonzepten für Stückgut, Teil- und Komplettladungen sowie der Vermietung von Lagerflächen auch weitere individuelle Logistikdienstleistungen von der einfachen Lagerhaltung bis zu komplexen Outsourcing-Projekten des gesamten Logistikbereiches. Unser Fokus liegt dabei neben den standardmäßigen Konzepten unserer Zeit, auf Individual-Lösungen zur Erfüllung der Wünsche und Anforderungen des Auftraggebers. Getreu den Unternehmensgrundsätzen Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Individualität wird das Ziel der Erweiterung, Entwicklung und der Optimierung des Dienstleistungsangebotes konsequent weiterverfolgt.

Unser umfangreicher moderner Fuhrpark, die eigenen und angemieteten Lagerflächen (ca. 55.000 m 2 ), umfangreiche und anpassungsfähige IT-Konzeptlösungen sowie unsere über vierzigjährige Erfahrung im Speditionsgewerbe sind die Basis für den Geschäftserfolg. Unsere Gesellschaft hat an den Standorten 55457 Gensingen und 55411 Bingen-Kempten ständige Betriebsstätten.

Als traditionsreiches mittelständisches Transport- und Logistikunternehmen bedienen wir in der Region und darüber hinaus viele namhafte und europaweitpräsente Auftraggeber aus verschiedenen Branchen und haben dadurch unsere überregionale Wahrnehmung ausgebaut.

Seit Anfang 2022 haben wir uns der erfolgreichen Schwarzer Logistics-Gruppe mit Hauptsitz in Steinfeld/Oldenburg angeschlossen, um im Verbund noch leistungsstärker und vor allem zukunftssicher aufgestellt zu sein. Die Unternehmensphilosophie der neuen Gesellschafter deckt sich mit den Werten und Vorstellungen der bisherigen Inhaber, die weiter aktiv im Unternehmen tätig sind.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um +0,7% höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um -2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von +0,2%. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Zuwächse verzeichneten vor allem der Bereich Information und Kommunikation (+2,6%) und der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0%). Rückläufig war dagegen der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0%).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,8% gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5%). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7%). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um -2,1%. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0%).

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0%) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8%). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren +0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0%, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3,0% aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. (alle Angaben: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024; www.destatis.de)

3. Branchenentwicklung

Im Güterverkehr haben sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Leitdaten im Verlauf des Jahres 2023 allesamt deutlich verschlechtert und waren auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr.

Die aktuell vorliegende gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Winter 2023/24 vom März 2024 (im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr) enthält Angaben über die vorläufige und prognostizierte Entwicklung in 2023. Hiernach verbuchte der gesamtmodale Güterverkehr im Jahr 2023 ein kräftiges Minus um -6,3% (Aufkommen) bzw. -5,0% (Leistung). Ersteres liegt sogar über dem Rückgang im Pandemiejahr 2020 (-3,6%) und ist nach dem Finanzkrisenjahr 2009 (-11%) das zweitstärkste seit der Vereinigung Deutschlands.

Die Veränderungsraten des dominierenden Straßengüterverkehrs sind mit -6,2% (Aufkommen) bzw. -4,7% (Leistung) fast identisch mit denen des gesamtmodalen Güterverkehrs. Hier bremsen neben der konjunkturellen Abschwächung auch die Baustofftransporte. In 2023 wurden im Straßenverkehr 3.417,0 Millionen Tonnen (2022: 3.642,6 Millionen Tonnen) Güter befördert, was einer Abnahme von -6,2% (Vorjahr: Abnahme: -1,2%) entspricht. Die Transportleistung, d.h. die durchschnittliche Transportweite in Kilometer, sank um -4,7% gegenüber dem Vorjahr auf 479,4 Milliarden Tonnenkilometer zunehmen. Der Anteil des Straßengüterverkehrs am gesamten Transportaufkommen aller Verkehrszweige in Deutschland liegt unverändert bei rd. 85%.

Nach Ermittlungen des Statistischen Bundesamts sind die Dieselpreise bei Abgabe an Großverbraucher (ohne Umsatzsteuer) im Jahr 2023 von durchschnittlich 157,31 EUR/100 I im Vorjahr auf 134,70 EUR/100 I um -14,4% gesunken. Zum einen wurde die geplante Erhöhung des CO 2 -Preises Anfang 2023 nicht umgesetzt, so dass wie im Vorjahr 30 €/t CO 2 maßgebend waren. Zum anderen hat sich die mit dem Ukrainekrieg entstandene Energiekrise etwas entspannt.

Die Personalkosten sind nach Angaben des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) von Januar 2023 bis Januar 2024 um +4,4% im Branchendurchschnitt gestiegen. Bei den km-abhängigen Fahrzeugeinsatzkosten haben waren die Kraft- und Schmierstoffkosten rückläufig, während die Wartungs- und Reparaturkosten sowie die Straßenbenutzungsgebühren zugenommen haben. Die Fremdfinanzierungskosten haben sich ebenfalls weiter um +27% erhöht (Vorjahr: +123%).

Die Preise für Europaletten waren in 2023 leicht rückläufig. So lag der Preisindex für Holzpaletten im Dezember 2023 bei 309,48 und damit um -7,7% niedriger als im Dezember des Vorjahres (Quelle: Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V.). Ab dem dritten Quartal 2023 ist jedoch eine sukzessive Zunahme zu verzeichnen.

Um der Inflation entgegenzuwirken hatte die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2022 begonnen, die Zinsen zu erhöhen und damit die Nullzinsphase beendet. Es erfolgten mehrere Schritte bis auf 4,5% im September 2023. Dadurch erhöhten sich die Refinanzierungskosten für sämtliche Investitionen.

Der VerkehrsRundschau-Index, der aktuelle Preisindex für den Straßengüterverkehr, hat sich von 152,0 im 2. Halbjahr 2022 auf 151,1 im 2. Halbjahr 2023 entwickelt. Die Transportpreise in Deutschland bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau. Die schwache und rückläufige Nachfrage nach Straßenfracht in ganz Europa hat die Spotraten nach unten gedrückt, während die Kontraktdaten aufgrund des Kostendrucks konstant hoch lagen. Wie aus der letzten Befragung im Rahmen des VerkehrsRundschau Index hervorgeht, hat sich die Marktlage offenbar nur kaum verändert. Es wurde zwar kein neuer Höchststand erreicht, dennoch stieg der Leitwert für die Preise auf dem Spotmarkt wieder leicht an.

Anfang Dezember 2023 wurde die Lkw-Maut an die Höhe des CO 2 -Ausstoßes gekoppelt. Pro Tonne CO 2 fallen nun 200 Euro an. Die Regierung will damit den Umstieg auf klimaneutrale Antriebe beschleunigen. Das verteuert den Warentransport erneut.

4. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Wie von uns erwartet, sind unsere Umsätze im aktuellen Geschäftsjahr gesunken. Insgesamt haben wir jedoch ein höheres Ergebnis als im Vorjahr erzielt, so dass wir auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken.

Nach einem Anstieg der Umsatzerlöse im Vorjahr von +19,3% sank unser Gesamtumsatz im Jahr 2023 um -10,7%. Dies ist vor allem auf Preiseffekte zurückzuführen, da Weiterbelastungen von Diesel und Palettenkosten gesunken sind.

Bei den Frachterlösen war insgesamt ein Rückgang von -4,9% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Konjunkturbedingt und durch den Wegfall eines Kunden wurden weniger Aufträge abgewickelt. Unseren eigenen Fuhrpark haben wir deshalb reduziert und dadurch im Vergleich zu 2022 die gefahrene Gesamtstrecke um -14,2% gesenkt. Die Erlöse beim Einsatz von Fremdspeditionen inkl. Maut haben leicht um +3,3% zugenommen.

Nach einem Anstieg von +15,8% im Vorjahr war unser Lagergeschäft im Geschäftsjahr 2023 mit -3,7% leicht rückläufig. Dies ist vor allem auf einen Rückgang des Projektgeschäfts zurückzuführen. Die Nebenerlöse aus Verkäufen von Treibstoffen und Paletten sind preisbedingt deutlich gesunken.

Das erzielte Rohergebnis liegt bei TEUR 16.410 (Vorjahr: TEUR 16.097): Hierbei sind Gewinne aus Anlageabgängen von TEUR 765 (Vorjahr: TEUR 90) enthalten.

Die Abschreibungen sind mit TEUR 1.705 (Vorjahr: TEUR 1.789) leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEUR 3.161 (Vorjahr: TEUR 2.925) um 8,1% über Vorjahresniveau. Hier haben sich zum einen gruppeninterne Verwaltungsumlagen erhöht. Rückläufig waren jedoch die Kosten für Fremdpersonal sowie Spesen.

Das Finanzergebnis liegt bei TEUR +47 gegenüber TEUR -19 im Vorjahr. Höheren Zinserträgen aus gruppeninternen Darlehen stehen gestiegene Zinsen aus Finanzierungen gegenüber.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 780 (Vorjahr: TEUR 647), so dass die Steuerquote konstant bei rd. 30% liegt. Für sonstige Steuern, hauptsächlich Kfz-Steuern, wurden TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 95) aufgewandt.

Das Geschäftsjahr konnten wir mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.799 (Vorjahr: TEUR 1.535) abschließen, was einem Anstieg von +17,2% entspricht.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Anlagevermögen der Gesellschaft besteht wie in den Vorjahren fast ausschließlich aus Sachanlagevermögen. Den größten Anteil hat dabei unser Fuhrpark, gefolgt von unserem eigenen Grundstück. Die Anlagequote beträgt aufgrund der höheren Bilanzsumme und geringeren Investitionen zum Stichtag 33,7% (Vorjahr: 47,4%).

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind insgesamt von TEUR 5.807 auf TEUR 8.324 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen dabei mit 4.295 EUR leicht unter dem Vorjahr und sind aufgrund unseres guten Forderungsmanagement bereits im Wesentlichen bezahlt. An die Muttergesellschaft wurden Darlehen in Höhe von TEUR 3.200 gegeben. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von TEUR 1.444 auf TEUR 828 verringert.

Der Bestand an flüssigen Mitteln beträgt zum Stichtag TEUR 772 (Vorjahr: TEUR 776) und spiegelt unsere gute Liquiditätslage wider.

Das Gesamtvermögen hat sich insgesamt von TEUR 12.865 auf TEUR 13.932 um TEUR 1.067 = 8,3% erhöht.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des guten Jahresergebnisses von TEUR 7.535 auf TEUR 9.334 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat trotz der höheren Bilanzsumme von 58,6% auf 67,0% zugenommen und liegt damit nach wie vor deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Personalaufwendungen wie Resturlaub, Prämien und Berufsgenossenschaft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch planmäßiger Tilgung auf TEUR 1.879 (Vorjahr: TEUR 3.049) verringert. Kontokorrentverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die übrigen Verbindlichkeiten liegen bei TEUR 1.799 (Vorjahr: TEUR 1.401).

Die Fremdkapitalquote liegt bei 33,0% (Vorjahr: 41,4%).

Gesamtbeurteilung

Das Geschäftsjahr wurde bei dem prognostizierten Umsatzrückgang mit einem höheren Jahresüberschuss abgeschlossen, als wir erwartet haben.

Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist nach wie vor solide.

Investitionen

Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt TEUR 317 (Vorjahr: TEUR 1.711). Der Rückgang resultiert insbesondere aus der strategischen Entscheidung, Investitionen in LKW und Anhänger künftig zentral in der Gruppe vorzunehmen und dann die Fahrzeuge den einzelnen Tochtergesellschaften zur Verfügung zu stellen.

Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen haben wir unsere betriebsinterne Software hinsichtlich zusätzlicher Anwendungsbereiche erweitert. Die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und die starke Kundenvernetzung ist ein Baustein unseres Geschäftserfolges.

Für unseren Fuhrpark haben wir im aktuellen Geschäftsjahr TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 1.452) investiert. Es wurden lediglich 5 PKW gekauft. Ältere LKW und Anhänger wurden über dem Buchwert mit Gewinnen von TEUR 765 (Vorjahr: TEUR 90) verkauft. Unsere LKW-Flotte ist vollständig mit umweltfreundlichen EU- RO 6-Motoren ausgerüstet. Um Abhängigkeiten und längere Instandsetzungszeiten zu vermeiden, setzen wir seit Jahren auf die Hersteller Volvo, Mercedes-Benz und MAN.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen des Geschäftsjahres erfolgten im Wesentlichen über die Neuaufnahme von Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 225 (Anteil 71,0%).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Stichtag von TEUR 3.049 auf TEUR 1.879 verringert. Alle Darlehen wurden planmäßig bedient. Die Kontokorrentkonten weisen zum Stichtag alle einen Guthabensaldo auf, die bestehenden Kreditlinien mussten ganzjährig nicht in Anspruch genommen werden. Die Zinssätze liegen bei Festschreibungslaufzeiten von 2024 bis 2027 zwischen 0,72% und 4,10%. Bei den neuen Finanzierungen konnten aufgrund der Leitzinserhöhungen der EZB nicht mehr so günstige Zinssätze wie in den Vorjahren vereinbart werden.

Im Geschäftsjahr betrug der Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) insgesamt TEUR 3.504 (Vorjahr: TEUR 3.324).

Es wurden im Geschäftsjahr keine Ausschüttungen an die Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 128) vorgenommen. Es wurden jedoch Darlehen in Höhe von TEUR 3.200 gewährt.

Aufgrund unserer Kennzahlen haben wir ein sehr gutes Rating bei den Banken sowie sonstigen Auskunfteien. Unsere Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten wir durchschnittlich 199 (Vorjahr: 205) Mitarbeiter. Aufgrund der Auftragsrückgänge haben wir bei Personalabgängen teilweise die offenen Stellen nicht wieder besetzt. Weiterhin ist unser langjähriger Geschäftsführer Marcus Schmelzer Mitte des Jahres ausgeschieden, dem wir für seinen großen Einsatz und erfolgreiche Arbeit danken.

Da weiterhin akuter Fachkräftemangel am Markt herrscht, bilden wir kontinuierlich selbst aus. Zum Bilanzstichtag waren 23 Auszubildende (Vorjahr: 24) in unserem Unternehmen beschäftigt. Wir bieten Ausbildungsplätze als Berufskraftfahrer, in der Lagerlogistik sowie im kaufmännischen Bereich an.

Insgesamt sind die Personalkosten um TEUR 161 = -1,8% gesunken. Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. sonstige betriebliche Erträge ohne Erträge aus Anlagenabgängen) hat sich aber durch die geringere Betriebsleistung von 21,9% auf 24,0% erhöht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen heran. Vor allem werden Umsatz und Deckungsbeitrag pro Geschäftsfeld, Kunde sowie Relation analysiert. Weiterhin überprüfen wir je LKW die angefallenen Kosten sowie die Margen bei dem Einsatz von Fremdspeditionen. Spezielle Kennzahlen im Logistikbereich wie z.B. Leerguttransporte, Standgelder, Mautgebühren werden ebenfalls monatlich überprüft.

Durch unser ausgeprägtes Controlling erkennen wir Entwicklungen schnell und können angemessen reagieren.

Qualitätssicherung, Umweltschutz und gesetzliche Auflagen

Um den hohen Ansprüchen nachvollziehbar und nachhaltig gerecht zu werden, haben wir uns zertifizieren lassen und als Instrument das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 implementiert. Unsere Dienstleistungen in Lagerhaltung und Transport sind seit Jahren zertifiziert - aktuell nach IFS International Features Standard Version 2.3. Seit 2015 sind wir nach den Regelungen nach BIO (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert. Dies ermöglicht uns die Annahme und Lagerung von Bio- Produkten. Der Nachweis und die erfolgreiche Anwendung zertifizierter Managementsysteme werden zunehmend als Wettbewerbsfaktor wichtig.

Neben der Qualität liegt uns auch der nachhaltige Umweltschutz am Herzen. Schon heute verfügen unsere Nutzfahrzeuge ausschließlich über emissionsarme Motoren der EURO 6-Klasse, sowie die grüne Plakette. Eco-Trainer in Verbindung mit unserem ausgereiften Treibstoffsenkungskonzept und rollwiderstandsarmen Reifen, verhelfen uns den CO 2 -Ausstoß auf ein Minimum zu beschränken. Unsere neuen Fahrzeuge beinhalten modernste Fahrerassistenzsysteme, die ebenfalls die weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs unterstützen sowie die Sicherheit unserer Mitarbeiter und aller anderen Verkehrsteilnehmer erhöhen. Seit 2016 nehmen wir an der Initiative Green Logistics World mit dem GreenCheck nach DIN 16258 2013-13 teil und zählen zu den Green Carrier. Im aktuellen Green Monitoring- Jahresbericht bescheinigt uns die Zertifizierungsstelle, wie im Vorjahr, die emissionsärmste Einstufung nach A+. Green Logistics wird ebenfalls zunehmend als Wettbewerbsfaktor wichtig. Durch diese Maßnahmen konnten wir den Durchschnittsverbrauch unserer Flotte erneut geringfügig verbessern.

Die gesetzlichen Vorschriften beim Einsatz unserer Fahrzeugflotte, beim Betreiben unserer Heizungs-, Tank- und Waschanlagen werden beachtet. Die erforderlichen Wartungsarbeiten und Prüfungen erfolgen planmäßig. Beanstandungen seitens der Behörden und deren Informationsträger ergaben sich keine. Die Vorschriften für die Ladungssicherung werden beachtet und gemäß den jeweils geltenden Bestimmungen umgesetzt.

Mit der Zertifizierung als Compliant-Carrier bieten wir unseren Kunden höchste Sicherheit in der Rechtskonformität der erbrachten Transportdienstleistungen. Ein unabhängiger Zertifizierer prüft regelmäßig alle rechtlich relevanten Parameter auf Abwicklungssicherheit und Einhaltung der Regelwerke. Wie erwartet konnten wir erneut mit einem überaus positiven Ergebnis abschließen und uns weiter optimieren.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Bundesregierung prognostiziert unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz dreimal im Jahr die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Als Teil des Jahreswirtschaftsberichts wurde im Februar 2024 die Jahresprojektion veröffentlicht. Für das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung zunächst eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von lediglich 0,2% und für 2025 von 1,0%. In der Jahresprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 langsam von den Krisen erholt und wieder an Dynamik gewinnt.

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird weiter von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge. Diese Einschätzung hat der Sachverständigenrat im Rahmen der Ende Mai 2024 veröffentlichen Konjunkturprognose getroffen. Die Konjunktur soll sich stabilisieren und im Jahresverlauf 2024 leicht anziehen. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat Wirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von +0,2% im Jahr 2024 und von +0,9% im Jahr 2025. Die deutsche Inflation geht weiter zurück und dürfte nach 2,4% in diesem Jahr 2,1% im Jahr 2025 betragen.

Laut Pressemitteilung vom 28. August 2024 liegt das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im August bei 83,4 Punkten, fast 4 Punkte weniger als im Juli und rund 9 Punkte weniger als noch im Juni 2024 und entfernt sich somit weiter von der neutralen 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Gemäß den Ausführungen des DIW bleiben die Aussichten für die deutsche Konjunktur im Laufe des 3. Quartals merklich gedämpft. Die Wirtschaftsleistung dürfte kaum zulegen - wenn überhaupt. Die deutsche Exportwirtschaft wird weiterhin gebremst durch die weltwirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere in China und dem Euro-Raum. Trotz der eingeleiteten Zinswende ist das Zinsniveau weiterhin hoch. Lediglich der private Konsum wird dank stabiler Inflationsraten und weiterhin steigender Einkommen im 3. Quartal 2024 etwas zur Stabilisierung der Wirtschaftsleistung beitragen.

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr herausgegebene "Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr" vom März 2024 prognostiziert für den gesamten Straßengüterverkehr für 2024 einen leichten Rückgang von -0,8% beim Aufkommen und -0,3% bei der Leistung. Die Aussichten für das Jahr 2024 sind deutlich günstiger als im Vorjahr, aber in der langjährigen Betrachtung immer noch unterdurchschnittlich.

Das Bundesamt für Güterverkehr hat gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt einen LKW-Maut-Fahrleistungsindex entwickelt, der den Verlauf der Fahrleistung nachzeichnet. Dieser Index soll frühe Hinweise zur Konjunkturentwicklung geben, denn wirtschaftliche Aktivität erzeugt und benötigt Verkehrsleistungen. Im Mai 2024 ist dieser LKW-Maut-Fahrleistungsindex saison- und kalenderbereinigt gegenüber April 2024 um -6,3% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2023 ist der Index um -4,4% niedriger.

Der für unsere Branche einschlägige Indikatorwert des SCI/Logistikbarometers zur Messung des Geschäftsklimas stagniert im August 2024 weiterhin im negativen Bereich trotz steigender Tendenzen. Nach einem konjunkturell schwachen Sommer zieht das Herbstgeschäft für die Logistiker nicht spürbar an. Die Logistiker blicken mehrheitlich skeptisch auf die künftigen Entwicklungen der Geschäftslage und erwarten keine entscheidenden Änderungen in den kommenden drei Monaten. Die Folgen sinkender Nachfragen und verringerter Transportvolumina zeigen weiterhin ihre Wirkungen. Die saisonale Kapazitätsauslastung wird negativ bewertet. Die Erwartungen an das kommende Halbjahr zeigt wenig Grund für Optimismus. Zu alledem erwarten die Betriebe zusätzliche Belastungen durch Kostensteigerungen. Ein Drittel der Unternehmer geht davon aus, auf den Kostendruck mit Preissteigerungen reagieren zu können.

Seit Beginn des Jahres 2024 liegen die Dieselpreise bei wechselhafter Entwicklung in den in den letzten Monaten weiter auf hohem Niveau. Nach Ermittlungen des Statistischen Bundesamts liegen die Dieselpreise bei Abgabe an Großverbraucher (ohne Umsatzsteuer) im August 2024 bei 124,71 EUR/100 I (Jahresdurchschnitt 2023: 134,70 EUR/100 I). Wir haben mit unseren Kunden Preisgleitklauseln vereinbart, jedoch treten diese meist zeitverzögert ein.

Der VerkehrsRundschau-Index hatte im ersten Halbjahr 2024 einen neuen Rekordwert zu verzeichnen. Der Preisindikator für den Straßengüterverkehr notiert jetzt bei 154,1 Punkten. Das ist ein kräftiger Anstieg von fast drei Punkten oder +1,9% im Vergleich zum vorherigen Halbjahr. Allerdings muss man diesen Wert auch ein wenig in Relation setzen, denn in den vergangenen Monaten hat es unter anderem durch die Mauterhöhung und die gestiegenen CO 2 -Abgaben beim Diesel "naturgemäße" Kostentreiber gegeben. Insofern lohnt sich immer der Vergleich des VR-Index von vor einem Jahr - und bezogen auf diesen Wert liegt der Anstieg sogar bei +4,2 Punkten oder +2,8%.

Generell gehen Expertenschätzungen von Transportverbänden von deutlichen Preissteigerungen, insbesondere wegen der Mauterhöhung, von bis zu +12% für 2024 aus. Die Anzahl der Ausschreibungen von Kunden wird zunehmen. Wir sind jedoch kein austauschbarer Standarddienstleister, der bei Logistikausschreibungen durch Preisdrücker substituiert wird. Es werden jedoch wahrscheinlich nicht vollumfänglich die steigenden Personal- und Betriebskosten in den Verhandlungen weiterbelastet werden können.

Da die Transportkapazitäten am Markt nicht voll ausgelastet sein werden, müssen Frachtführer vermehrt kurzfristige Ad-hoc-Geschäfte annehmen. Die Bedeutung von Frachtbörsen und Plattformen wird deshalb weiter zunehmen.

Nicht nur die zunehmende Digitalisierung in der Logistikbranche führt zu einem erhöhten Bedarf an immer höher und speziell qualifizierten Mitarbeitern. Hier steht die Logistik jedoch im starken Wettbewerb mit anderen Branchen und wird leider noch als weniger attraktiv eingeschätzt, so dass es schwierig ist, den erforderlichen Bedarf an Fachkräften zu decken.

Die Berufe wie Lkw- und Paketfahrer, Lageristen und Kommissionierer brauchen eine höhere gesellschaftliche Anerkennung sowie angemessene Entlohnung. Dem Mangel an Kraftfahrer und sonstigem Personal begegnen wir mit der eigenen Ausbildung sowie leistungsbezogenen Entlohnungsmodellen. Weiterhin gelingt es uns auch seit Jahren ausländische Kraftfahrer in unser Unternehmen konzeptionell zu integrieren. Selbst eine zukünftige Einführung des autonomen Fahrens liegt noch in weiter Ferne und wird den LKW-Fahrer nicht überflüssig machen.

Die Digitalisierung von logistischen Prozessen ist ein wichtiges Thema und Softwarelösungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. So wurde im Jahr 2021 die OpenLogisticsFoundation von großen deutschen Speditionen sowie dem Fraunhofer Institut gegründet. Hauptziel der Stiftung ist es, die gemeinschaftliche Entwicklungen von Open-Source-Lösungen für bestehende Probleme in der Logistik und im Lieferkettenmanagement zu erleichtern.

Auch wir investieren weiter stark in diesem Bereich, da die Kunden optimale IT- Einbindungen und Portallösungen erwarten. Mit der speziell für uns durch unseren IT-Partner entwickelten Software "Schmelzer Logistik-System 4.1" treiben wir daher seit Jahren interne Entwicklungen voran, indem wir den internen Informationsfluss sowie die Vernetzung unserer Abteilungen vornehmen. Unsere Plattform vernetzt die Mitarbeiter intern in Echtzeit, digitalisiert die Informations- und Prozesskette und erhöht unsere Datensicherheit. Für unsere Kunden haben wir und eigene Lagerverwaltungssoftware entwickelt, die entgegen den üblichen Standardsoftwarelösungen eigens für unsere Kundenklientel wichtige, individualisierte und transparente Funktionen sowie Lösungen bietet. Diese Entwicklung wollen wir weiter forcieren, bestehende Kunden binden und neue Kunden gewinnen.

In einem schwierigen und immer wieder schwankenden Transport- und Logistikmarkt sehen wir jedoch weiterhin sehr gute Chancen. Langjährige vertrauensvolle Kundenbeziehungen in Verbindung mit unseren Unternehmensleitsätzen: Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Individualität, werden uns auch in Zukunft entsprechende Möglichkeiten und Stabilität bieten. Unsere Philosophie konnten wir auf unsere Mitarbeiter übertragen, neue Mitarbeiter einbinden und in Verbindung mit diesem motivierten und fachlich ausgebildeten Team betreiben wir die Weiterentwicklung unserer Transport-, Logistik- sowie Qualitätskonzepte und investieren in den Ausbau unseres strukturellen Aufbaus.

Wir schätzen unsere Stellung im regionalen Bereich und im Vergleich zur Branche als sehr gut und wettbewerbsstark ein. Neben konzeptioneller und individueller Transport- und Logistikkonzepten haben wir Lösungen entwickelt, um dem bereits vorhandenen, anhaltenden und bevorstehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und unserem und dem Qualitätsanspruch unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden.

Mit unserer sehr gesunden Kapitalstruktur mit hohen Eigenkapitalanteil sowie unserer Ertragsstärke sind wir gut gerüstet, die anstehenden Probleme erfolgreich zu meistern. Unsere Liquiditäts- und Ertragssituation stellt sich weiterhin positiv dar.

6. Ausblick

Wir gehen weiterhin zuversichtlich in die Zukunft. Wir teilen die Einschätzungen der Experten, dass die Entwicklung in 2024 wieder leicht positiv verlaufen wird.

Die Spedition Schmelzer GmbH hat die Herausforderungen durch den Ukrainekriegs und zuvor die Corona-Krise erfolgreich gemeistert und konnte in dieser Zeit sogar Zuwächse verzeichnen. Wir sehen uns als mittelständisches Unternehmen konzeptionell sowie im Wirkungsgrad mit unserem gesamten Team gut aufgestellt, um auch die künftigen Herausforderungen zu bestehen.

Die aktuelle Entwicklung stärkt uns als Full-Service-Anbieter sowie zuletzt auch als Transportunternehmen mit eigener Fahrzeugflotte und weist uns auf positive Entwicklungsmöglichkeiten hin. Auch aufgrund der Struktur unserer Auftraggeber, die vermehrt im Bereich der Grundversorgung zu finden sind, gehen wir erneut von einer positiven Geschäftsentwicklung aus.

Für 2024 rechnen wir mit einem rückläufigen Auftragseingang. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2024 zeigen einen Umsatzrückgang von rund 2,3%, sodass wir für das Gesamtjahr 2024 ebenfalls von einem leicht rückläufigen Umsatz ausgehen. Auch das Jahresergebnis 2024 dürfte etwas geringer ausfallen, als das des Jahres 2023.

Größere Investitionen sind für 2024 nicht geplant. Unser Fahrzeugbedarf wird gruppenintern durch Überlassungen abgedeckt.

Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Schwarzer-Gruppe wird zum Vorteil aller Beteiligten weiter intensiviert werden. Investitionen und Finanzierungen werden in der Gruppe abgestimmt.

7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus der vorhandenen Liquidität in Form von Bankguthaben und dem laufenden Mittelzufluss, Kontokorrentkredite werden ganzjährig nicht in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

8. Vorgänge von Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Geschäfte werden planmäßig fortgeführt.

 

Gensingen, den 23. September 2024

Klaus Schwarzer, Geschäftsführer

Rolf Schwarzer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.160,00 234.570,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.008.029,05 1.119.175,05
2. technische Anlagen und Maschinen 20.602,00 13.248,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.535.659,00 4.725.833,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 739,74
4.564.290,05 5.858.995,79
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 118.642,00 140.548,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.295.338,57 4.362.749,57
2. Forderrungen gegen Gesellschafter 3.200.000,00 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 828.345,05 1.444.005,35
8.323.683,62 5.806.754,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 772.004,48 776.461,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.520,00 37.409,00
13.932.300,15 12.864.739,22

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 160.121,98 160.121,98
III. Gewinnvortrag 6.874.948,58 5.339.878,02
IV. Jahresüberschuss 1.799.108,14 1.535.070,56
9.334.178,70 7.535.070,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 120.264,16 0,00
2. sonstige Rückstellungen 799.370,00 880.030,00
919.634,16 880.030,00
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.879.007,62 3.048.749,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.411.298,12 821.537,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.030,75 2.695,36
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.365,62 12.500,67
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 64.467,80 471.210,86
6. sonstige Verbindlichkeiten 288.317,38 92.944,92
davon aus Steuern EUR 252.879,99 (Vj.: EUR 63.921,05)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.884,30 (Vj.: EUR 1.842,60) 3.678.487,29 4.449.638,66
13.932.300,15 12.864.739,22

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 16.410.125,30 16.097.469,43
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.339.991,37 7.493.915,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.586.830,60 1.594.492,97
davon für Altersversorgung EUR 5.037,88 (Vj.: EUR 5.037,88) 8.926.821,97 9.088.408,67
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.704.908,17 1.789.017,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.161.237,70 2.924.736,53
5. Erträge aus Beteiligungen 400,00 400,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.452,65 2.124,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.399,63 21.371,10
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 779.530,51 646.610,94
9. Ergebnis nach Steuern 1.884.079,97 1.629.849,83
10. sonstige Steuern 84.971,83 94.779,27
11. Jahresüberschuss 1.799.108,14 1.535.070,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Spedition Schmelzer GmbH hat ihren Sitz in Gensingen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HR B 21673 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 266 I, 276, 288 II HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Spedition Schmelzer GmbH wurde in 2022 Teil der Schwarzer Logistics-Gruppe und 100%iges Tochterunternehmen der J. Schwarzer GmbH & Co. Service KG, Steinfeld Oldenburg. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 1 HGB beibehalten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Für Zwecke der Offenlegung wird von der Erleichterungsvorschrift des § 276 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht, wonach die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1-5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst werden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 über 5 Jahre jeweils mit 20% abgeschrieben. Der Abgang wird nach 5 Jahren unterstellt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der FIFO-Methode angewendet.

Forderungen gegenüber Kunden und Korrespondenten sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Zahlungen, die aufwandsmäßig nachfolgenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Verluste und erkennbare Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Unter den Finanzanlagen wird folgender Anteilsbesitz ausgewiesen:

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% TEUR TEUR
CTL CARGO TRANS LOGISTIK AG 10.000/1.061.000 19.895 1.319

Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis sind entnommen aus den letzten uns vorliegenden bzw. veröffentlichten Jahresabschlüssen der Beteiligungsunternehmen zum 31. Dezember 2021.

Die Beteiligung an der CTL CARGO TRANS LOGISTIK AG ist dazu bestimmt, unserem Geschäftsbetrieb durch Herstellung einer dauernden Verbindung zu dienen (§ 271 Abs. 1 HGB).

2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Beim Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Wertberichtigungen in Abzug gebracht. Es sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden (Vorjahr: EUR 11.793,40).

3) Forderungen gegen Gesellschafter

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um Darlehensgewährungen, die in der Zeit vom 27.03. - 27.11.2023 in verschiedenen Tranchen ausgezahlt wurden. Das Darlehen ist unbefristet und wird mit 5 % p.a. verzinst. Sicherheiten wurden keine gestellt.

4) Sonstige Vermögensgegenstände

Es sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden (Vorjahr: EUR 0,00).

5) Kapitalrücklage

Ausgewiesen wird das anlässlich einer Sachkapitalerhöhung im Jahr 1994 und das durch die im Jahr 2000 erfolgte Verschmelzung mit der Firma "Marcus Schmelzer Transporte GmbH" geleistete Aufgeld.

6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen des Personalbereichs (TEUR 670, Vj: TEUR 657) und für Jahresabschluss- bzw. Aufbewahrungskosten (TEUR 96; Vj: TEUR 93).

7) Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.879.007,62 3.048.749,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 838.508,00 1.348.685,46
von über einem bis fünf Jahre 1.040.499,62 1.700.064,09
von über fünf Jahren 0,00 0,00
davon gesichert durch:
Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen 0,00 0,00
Grundschulden 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.411.298,12 821.537,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.411.298,12 821.537,30
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 17.030,75 2.695,36
davon mit einer Restlaufeit bis zu einem Jahr 17.030,75 2.695,36
Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.365,62 12.500,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.365,62 12.500,67
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 64.467,80 471.210,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 64.467,80 471.210,86
Sonstige Verbindlichkeiten 288.317,38 92.944,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 288.317,38 92.944,92

8) Haftungsverhältnisse

Gemäß § 251 HGB besteht eine Mithaftung aus Grundschuldbestellung in Höhe von EUR 2.500.000,00 für Verbindlichkeiten der Gesellschafterin J. Schwarzer GmbH & Co. Service KG. Die Bonität der Gesellschafterin wird von der Creditreform als überdurchschnittlich gut eingestuft (Ausfallrisiko 0,21%), mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr 2023 sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung gem. § 285 Nr. 31 HGB aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 765 enthalten (Vorjahr: TEUR 90). Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind keine angefallen (Vorjahr: TEUR 106).

V. Sonstige Angaben

1) Angaben gemäß § 285 Ziff. 3 HGB

Der Gesamtbetrag der nicht passivierten finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverpflichtungen, Bestellobligo und anderen Dauerschuldverhältnissen beträgt EUR 9.758.104,27 (Vorjahr: EUR 10.013.563,10).

2) Angaben gemäß § 285 Ziff. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug 2023:

Gewerbliche Arbeitnehmer 137
Angestellte 55
Aushilfen 7
Gesamt 199

3) Angaben gemäß § 285 Ziffer 9a und 9c HGB

Die Gesamtbezüge nach § 285 Ziffer 9a betragen inklusive der Konzernumlagen TEUR 268. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Darlehens- Forderungen gegenüber Geschäftsführern in Höhe von TEUR 724 (Vorjahr: TEUR 1.201). Das Darlehen wurde im Dezember 2022 ausgezahlt und war spätestens bis 31.08.2023 nebst Zinsen zu tilgen; in 2023 wurde mit einem Nachtrag die Laufzeit zunächst auf den 31.12.2023 festgelegt und gleichzeitig vereinbart, dass es sich automatisch um ein Jahr verlängert, sofern es nicht mit einer Frist von 3 Monaten vor Ende der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Eine Kündigung war in 2023 nicht erfolgt. In 2023 erfolgte eine Sondertilgung in Höhe von TEUR 500. Der Zinssatz beträgt 2, 1% p.a ., Sicherheiten wurden keine gestellt.

4) Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB:

Zu Geschäftsführern waren bestellt:

 

Herr Marcus Schmelzer, 55576 Badenheim, Speditionskaufmann, vom 01.01. - 09.08.2023

 

Herr Klaus Schwarzer, 49439 Steinfeld, Speditionskaufmann vom 01.01. - 31.12.2023

 

Herr Rolf Schwarzer, 49191 Belm-Haltern, Speditionskaufmann Vom 01.01. - 31.12.2023

5) Angaben gemäß § 285 Ziffer 21 HGB:

Folgende wesentlichen Geschäfte wurden mit nahestehenden Unternehmen im Jahr 2023 getätigt:

Art der Geschäfte Verbundene Unternehmen Geschäftsführung
in TEUR in TEUR
Erlöse aus Speditionsleistungen 16 n.v.
Aufwand aus Speditionsleistungen 127 n.v.
Aufwand aus Dienstleistungen und Fahrzeugmieten 866 n.v.
Zinserträge aus Darlehensvergaben 85 25

n.v. = nicht vorhanden

Es wurden im Geschäftsjahr keine weiteren Geschäfte - mit Ausnahme der Angaben, gem. § 285 Ziffer 9 a und b - mit nahestehenden Personen getätigt.

6) Mutterunternehmen und Konzern

Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der J. Schwarzer GmbH & Co. Service KG einbezogen.

7) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Die Geschäfte werden planmäßig fortgeführt.

Im Lagebericht des Geschäftsjahres haben wir unsere derzeitigen Erwartungen und Annahmen für das Geschäftsjahr 2024 dargestellt.

VI. Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.674.056,72, der sich zusammensetzt aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.874.948,58 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.799.108,14, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gensingen, den 23. September 2024

Klaus Schwarzer, Geschäftsführer

Rolf Schwarzer, Geschäftsführer

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Spedition Schmelzer GmbH

Gensingen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anschaffungs- Herstellungskosten Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten
01.01.2023 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte unc Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 795.965,24 27.425,00 18.020,00 0,00 805.370,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.797.255,77 0,00 0,00 0,00 2.797.255,77
2. technische Anlagen und Maschinen 156.570,90 20.991,68 22.578,87 739,74 155.723,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.651.019,31 268.615,75 3.067.869,79 0,00 13.851.765,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 739,74 0,00 0,00 739,74- 0,00
Sachanlagen 19.605.585,72 289.607,43 3.090.448,66 0,00 16.804.744,49
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00
Anlagevermögen gesamt 20.411.550,96 317.032,43 3.108.468,66 0,00 17.620.114,73
kumulierte Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte unc Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 561.395,24 138.834,00 11.019,00 689.210,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.678.080,72 111.146,00 0,00 1.789.226,72
2. technische Anlagen und Maschinen 143.322,90 1.433,42 9.634,87 135.121,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.925.186,31 1.453.494,75 3.062.574,79 10.316.106,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 13.746.589,93 1.566.074,17 3.072.209,66 12.240.454,44
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 14.307.985,17 1.704.908,17 3.083.228,66 12.929.664,68
Buchwerte
Buchwert Buchwert
31.12.2022 31.12.2023
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte unc Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 234.570,00 116.160,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.119.175,05 1.008.029,05
2. technische Anlagen und Maschinen 13.248,00 20.602,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.725.833,00 3.535.659,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 739,74 0,00
Sachanlagen 5.858.995,79 4.564.290,05
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
Anlagevermögen gesamt 6.103.565,79 4.690.450,05

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spedition Schmelzer GmbH, Gensingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Schmelzer GmbH, Gensingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Schmelzer GmbH, Gensingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingelheim am Rhein, den 23. September 2024

RNT Rhein-Nahe Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Patrick Britz, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird, auf § 328 HGB wird verwiesen.

Feststellung und Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung vom 27.12.2024 hat den Jahresabschluss festgestellt. Es wurde beschlossen, den für 2023 verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.674.056,72, der sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.874.948,58 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.799.108,14 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.

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