Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Philippus Leipzig gGmbH
Knautnaundorfer Straße 4, 04249 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Günther seit 1.9.2022 | Prokura |
Max Bastian Schmiedel seit 4.1.2018 | Geschäftsführer |
Grit Helgard Hilde Dr. Franke seit 5.1.2017 | Prokura |
Tobias Schmidt seit 5.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Paulinenpflege Winnenden e.V. | 33.33% |
Stadt Leipzig | 33.33% |
Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V. | 33.33% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Philippus Leipzig gGmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023der Philippus Leipzig gGmbHInhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1.1. Allgemeine Angaben 1.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 2.1. Aktivseite 2.2. Passivseite 3. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4. Sonstige Angaben 4.1. Geschäftsführung 4.2. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer*innen 4.3. Konzernzugehörigkeit 1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1.1. Allgemeine Angaben Die Philippus Leipzig gGmbH hat ihren Sitz in Leipzig und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Registernummer HRB 19707 eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2023 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Sachanlagen über 250,00 € (Netto) werden nach Maßgabe der Nutzungsdauer, in Anlehnung an die steuerlichen AfA- Tabellen, linear pro-rata-temporis abgeschrieben. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert zum 31.12.2022 gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Einzelnen mit ihren Nennbeträgen beziehungsweise mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit notwendig, werden Forderungen einzelwertberichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die Sonderposten stellen den Finanzierungsgegenwert zu den aus öffentlichen Fördermitteln angeschafften Vermögensgegenständen des Anlagevermögens dar. Die Sonderposten wurden im Berichtsjahr korrespondierend zu den Abschreibungen der angeschafften Vermögensgegenstände planmäßig aufgelöst. Die über die Evangelische Zusatzversorgungskasse, Darmstadt, (EZVK) bestehenden mittelbaren Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft werden in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht in den Rückstellungen berücksichtigt. Die EZVK ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Zweck der Anstalt ist es, Arbeitnehmer*innen der Beteiligten im Wege privatrechtlicher Versicherungen eine zusätzliche Altersversorgung zu gewähren. Die Anstalt ist kein im Wettbewerb stehendes Unternehmen. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Im Jahr 2023 fielen Beiträge i. H. v. 6,5 % sowie Sonderzahlung 1 i. H. v. 0,3 % und Sonderzahlung 2 i. H. v. 0,3 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts an. Alle 4,8 % übersteigenden Pflichtversicherungsbeiträge tragen je zur Hälfte Mitarbeiter*innen bzw. Dienstgeber*innen. Daraus ergab sich ein Arbeitgeberanteil von 6,25 %. Zusätzlich werden auf Grund von Deckungslücken jährlich Sonderzahlungen für vor dem 1. Januar 2002 erworbene Anwartschaften durch den Arbeitgeber fällig. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurden ein jährlicher Beitrag i. H. v. 0,3 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts, jährliche Entgeltsteigerungen von 0,5 % und Zahlungen bis 2035 angenommen. Die Rückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit 1,68 % (durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre) abgezinst. Der Ausweis erfolgt in der Bilanz unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung EZVK nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (23,6 T€) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (23,7 T€) beträgt zum 31. Dezember 2023 0,1 T€. Für Deckungslücken für nach dem 31. Dezember 2001 erworbene Ansprüche wurden in Ausübung des Passivierungswahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellungen gebildet. Der Fehlbetrag der damit nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen beträgt 23,6 T€. Bei der Ermittlung des Fehlbetrages wurden zusätzliche Sonderzahlungen ab dem Geschäftsjahr 2024 i. H. v. 0,3 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts sowie durchschnittliche jährliche Entgeltsteigerungen von 0,5 % ab dem Jahr 2024 und Zahlungen bis 2035 angenommen. Der Fehlbetrag wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit 1,68 % abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Urlaubsrückstellungen und Rückstellungen für Mehrarbeit werden personenindividuell auf Basis der Bruttopersonalkosten je Arbeitstag wie im Vorjahr auf der Grundlage von 220 Tagen ermittelt und bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 2. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Das Gliederungsschema ist unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionskostenzuschüsse auf der Passivseite um den Posten "Sonderposten zur Finanzierung des Anlagevermögens" erweitert. 2.1. Aktivseite A Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus der Anlage zum Anhang. B Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i. H. v. 165 T€ (Vorjahr 172 T€) betreffen wesentlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bewilligte Zuschüsse in Höhe von 37 T€ enthalten. 2.2. Passivseite A Eigenkapital Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. 501,88 € auf neue Rechnung vorzutragen. B Sonderposten zur Finanzierung des Anlagevermögens Der Sonderposten betrifft die Förderung der Modernisierung und Ausstattung des Inklusionsbetriebes durch den Kommunalen Sozialverband Sachsen. C Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen 132 T€ und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für eine Rückzahlung von Fördermitteln (78 T€) sowie für Personalkosten (48 T€). D Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 146 T€ (Vorjahr 163 T€). Davon bestehen 83 T€ (Vorjahr 143 T€) gegenüber der Gesellschafterin, welche mit 67 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und mit 16 T€ sonstige Verbindlichkeiten betreffen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 84 T€ (Vorjahr 45 T€). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse i. H. v. 1.701 T€ beinhalten mit 1.426 T€ im Wesentlichen Erträge aus der Beherbergung (Hotel) und Bewirtung (Catering) und 107 T€ aus Personalkostenzuschüssen (Integrationspauschalen, Förderung Altersversorgung. Periodenfremde Umsatzerlöse bestehen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 17 T€). 4. Sonstige Angaben 4.1. Geschäftsführung Als Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
4.2. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer*innen Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 24 Arbeitnehmer*innen (davon 7 Arbeitnehmer*innen in Vollzeit und 17 Arbeitnehmer*innen in Teilzeit) beschäftigt. 4.3. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Berufsbildungswerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte gGmbH, Leipzig, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.
Leipzig, den 18. April 2024 Philippus Leipzig gGmbH, Leipzig Tobias Schmidt, Hauptgeschäftsführer*in Bastian Schmiedel, Kaufmännische*r Geschäftsführer*in Entwicklung Anlagevermögen 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
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