Scampolo Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Reinhard August Otto Weiss seit 15.11.2024 | Geschäftsführer |
Lars Stuhlweissenburg seit 24.3.2020 | Geschäftsführer |
Tobias Hubert Brosch seit 29.6.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hitched Holdings 3 B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACPS Automotive Services GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HANDELSBILANZ zum 31. Dezember 2023ACPS Automotive Services GmbH, MönchengladbachAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023ACPS Automotive Services GmbH, Mönchengladbach
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ACPS Automotive Services GmbH, MönchengladbachI. Allgemeine Angaben
Die Bilanz der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurden entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften der §§ 265 bis 277 HGB sowie des GmbHG und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 II HGB aufgestellt. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang, anstatt in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Ansatz und die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgten entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig, entsprechend ihrer Nutzungsdauer ermittelt. Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens liegen zwischen 5 und 10 Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend § 253 III 3 u. 4 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren planmäßig abgeschrieben. Eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer durch die Geschäftsführung war in diesem Zusammenhang nicht möglich. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Netto- Einzelwert von bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bzw. unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen bewertet. Für die Bewertung wurde als Verbrauchsfolgeverfahren die Durchschnittsmethode angewendet. Die Abwertung unter Berücksichtigung der Gängigkeit erfolgt in einem Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren und pauschalen Abschlägen zwischen 10% und 85%. Dabei wird die Produktgruppe "Fahrradträger" von diesen Abschlägen ausgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Bewertung der Kassenbestände und Bankguthaben erfolgt zum Nennwert. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken (z.B. ausstehende Rechnungen). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 I HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Kapitalrücklage Wie im Vorjahr handelt es sich bei der bilanzierten Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2.888.000,00 vollumfänglich um eine andere Zuzahlung, die die Gesellschafterin in das Eigenkapital geleistet hat. 4. Ergebnisabführungsvertrag Zwischen der Gesellschaft und Ihrer Gesellschafterin, der Hitched (Germany) GmbH, Ingersheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Ertrag aus Verlustübernahme wurden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 2.223.457,81. entsprechend erfasst und wird nicht mehr im Eigenkapital als Jahresüberschuss ausgewiesen. Der ausgewiesene Jahresüberschuss berücksichtigt das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021, und wird im folgenden Geschäftsjahr mit dem Verlustvortrag verrechnet. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: Restlaufzeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. 7. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.688.911,41 (Vorjahr: EUR 1.647.920,27) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 2.223.457,81 (Vorjahr: EUR 1.305.350,20) die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 5.685.370,94 (Vorjahr: EUR 3.749.471,55) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.087.649,07) sonstige Verbindlichkeiten. 8. Ausleihungen, Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 2.223 (Vorjahr: TEUR 1.305) und werden in der Bilanzposition "Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrags. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 42) und werden in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 5.522,18 (Vorjahr: EUR 5.406,43) enthalten. 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen befinden sich Zinsen in Höhe von EUR 14.434,16 von verbundenen Unternehmen (Vorjahr: EUR 0,00). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden an verbundene Unternehmen im Berichtsjahr in Höhe von EUR 28.628,35 (Vorjahr: EUR 85.128,75) geleistet. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietzahlungen für Gewerbeflächen in Höhe von
Des Weiteren bestehen zum Abschlussstichtag finanzielle Verpflichtungen aus Leasingzahlungen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von
2. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse: Es besteht ein Haftungsverbund zwischen der Gesellschaft in Höhe des Guthabens bei Kreditinstituten für finanzielle Verbindlichkeiten der Hitched Holdings 2 B.V. Die entsprechenden Verbindlichkeiten belaufen sich bei der Hitched Holdings 2 B.V. zum 31.12.2023 auf TEUR 78.932 (Vj.: TEUR 79.087). Die Geschäftsführung geht auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Konzerns von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus. 3. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 34 Mitarbeiter/innen, davon 24 kaufmännische, 7 gewerbliche Arbeitnehmer und 3 Auszubildene/Hilfskraft. 4. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Hitched Holdings 2 B.V., Schiphol, Niederlande, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Hitched Holdings 2 B. V. wird in den Niederlanden veröffentlicht und ist auf Anfrage dort erhältlich. 5. Geschäftsführung Geschäftsführer sind Herr Baumhauer, Caspar CEO ACPS-Group, München und Herr Stuhlweißenburg, Lars, CEO-Aftermarket, Rheda-Wiedenbrück. 6. Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Verweis auf § 286 IV HGB. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Am 24. Februar 2022 sind die russischen Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert. Der Krieg dauert bis zum Aufstellungszeitpunkt an. Die Geschäftsleitung sieht sich in diesem Zusammenhang mit weiteren steigenden Einkaufspreisen, hohen Inflationsraten sowie steigenden Energiekosten konfrontiert. Ob eine vollumfängliche Weitergabe der Einkaufspreise an den Kunden erfolgen kann, ist im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage noch nicht abschließend beurteilbar.
Mönchengladbach, den 25. März 2024 ACPS Automotive Services GmbH gez. Caspar Baumhauer, Geschäftsführer gez. Lars Stuhlweißenburg, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlage des Unternehmens Als Teil der deutschen ACPS Automotive Gruppe beliefert die ACPS Automotive Services GmbH den Autoteile-Aftermarket sowohl mit Anhängevorrichtungen einschließlich der dazugehörenden Elektrosätze als auch Heck-Fahrradträgern zum Anbau auf die Anhängevorrichtung. Die genutzten Vertriebswege im Aftermarket sind der Großhandel für Kfz- Teile und Werkstatt-Spezialisten für die Montage von Anhängevorrichtungen. Seit Ende des Jahres 2023 steht ein neu eingerichteter Webshop als weiteren Vertriebsweg der ACPS Automotive Service GmbH zur Verfügung. Die ACPS Automotive Services GmbH übernimmt vom Verwaltungs- und Logistikstandort Mönchengladbach aus, die Belieferung der gesamten DACH-Region und sämtliche Logistikaktivitäten für die BENELUX-Länder. Unsere Kunden schätzen die breit aufgestellte Produktpalette, die gute Lieferperformance und unseren umfangreichen Kundenservice. Dem Anspruch der Branche auf höchste Verfügbarkeit und prompte Lieferung werden wir durch eine entsprechende Logistik und Lagerstruktur gerecht. Der Verwaltungs- und Logistikstandort Mönchengladbach liegt verkehrsgünstig an den Bundesautobahnen zur Belieferung der Kunden. Von hier aus ist die Anbindung zur Belieferung unserer Kunden sowohl über Tagestouren als auch über Nacht-Versand optimal. Regelmäßige Vertriebsmeetings auf europäischem Niveau finden aufgrund der Größe des Standortes sowie der guten Erreichbarkeit und Nähe zu den Flughäfen Düsseldorf und Köln in Mönchengladbach statt. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.1 Allgemein Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent gesunken, wobei die Bundesregierung in ihrer Jahresprojektion für 2023 von einem leichten Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen ist. Neben den nachwirkenden Kaufkraftverlusten der privaten Haushalte entwickelte sich die weltwirtschaftliche Dynamik seit der Jahresprojektion 2023 ungünstiger als erwartet. Darüber hinaus dürften die neuen geopolitischen Krisen die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit erhöht haben. Ausgangspunkt für die Wachstumseinschätzung der Bundesregierung vor einem Jahr war die Beobachtung, dass die Energiepreise bereits spürbar zurückgegangen waren. Außerdem war es zu keiner weiteren Verschärfung der Lieferengpässe Chinas gekommen. Im Zuge spürbarer Lohnzuwächse bei gleichzeitig kontinuierlich sinkender Inflation wurde im weiteren Verlauf des Jahres mit einer Belebung des privaten Konsums gerechnet. Zentraler Grund für die nunmehr schwächere Entwicklung war das Ausbleiben der Erholung beim privaten Konsum. Zwar gab es wie erwartet spürbare Lohnerhöhungen und einen nachlassenden Auftrieb der Verbraucherpreise. Dennoch hat sich das Konsumklima angesichts der allgemeinen Unsicherheitslage u. a. im Zuge der anhaltenden und neuen geopolitischen Konflikte nicht nachhaltig erholt, die Sparquote blieb höher als unterstellt. Die positive Erwartung bei der Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen hat sich dagegen bestätigt. Bei den Bauinvestitionen war sogar von einem noch etwas schlechteren Ergebnis ausgegangen worden, als es sich letztendlich realisierte. Insgesamt fiel damit die Veränderungsrate der Inlandsnachfrage spürbar negativer aus als in der Jahresprojektion 2023 angesetzt. Die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellten sich schwächer dar als in der Jahresprojektion 2023 angenommen. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen waren entgegen der Erwartung deutlich rückläufig. Vom Außenhandel kam rein rechnerisch dennoch ein positiver Wachstumsimpuls, weil die Importe noch stärker als die Exporte zurückgingen. Der Saldo der Leistungsbilanz ist damit wieder über die 6 Prozent in Relation zum BIP gestiegen. Unterschätzt wurde dagegen die Beschäftigungsentwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Zwar hat sich die schwache wirtschaftliche Dynamik im Jahresverlauf zunehmend bemerkbar gemacht. Dennoch wurde bei der Erwerbstätigkeit mit 45,9 Millionen Personen ein historischer Höchststand erreicht und die Einschätzung aus der Jahresprojektion 2023 deutlich übertroffen. Die Arbeitslosigkeit ist gleichzeitig jedoch ebenfalls stärker angestiegen als vor einem Jahr erwartet, was neben der konjunkturellen Schwäche auch an der Erfassung ukrainischer Geflüchteter in der Grundsicherung lag. 1
1 Jahreswirtschaftsbericht-2024 des BMWK, Seite
170 Kasten 22
2.2 Weltmarkt Die globalen Energie- und Rohstoffpreise sind im vergangenen Jahr deutlich gefallen, die Inflation ist in vielen Ländern rückläufig und die Lieferkettenstörungen im Nachgang der Pandemie haben sich weitgehend entspannt. Die weltwirtschaftliche Nachfrage blieb insgesamt schwach. Auch für den weiteren Verlauf ist nur ein unterdurchschnittliches Expansionstempo der Weltwirtschaft zu erwarten. Bis zuletzt hat die US-Wirtschaft spürbar expandiert, gestützt durch eine expansive Finanzpolitik sowie einen kräftigen privaten Verbrauch, der auch durch den Abbau von Überschussersparnissen aus der Pandemie angetrieben wurde. In diesem Jahr dürften die vorangegangenen Leitzinserhöhungen aber zu einer Abkühlung der US-Konjunktur führen. Auch die Abschwächung in China und die geringere Binnennachfrage infolge der dortigen Probleme im Immobiliensektor wirken sich in diesem Jahr wohl weiter dämpfend auf die weltwirtschaftliche Dynamik aus. In Deutschland, dem größten Absatzmarkt in der EU, dürfte die wirtschaftliche Aktivität, nach kaum mehr als einer Stagnation im Jahr 2023, erst allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Bei weiter abnehmender Inflation, steigender Kaufkraft und robuster Arbeitsmarktlage ist mit einer anziehenden Konsumnachfrage der privaten Haushalte zu rechnen, die maßgeblich zur konjunkturellen Erholung in der EU beiträgt. In den mittel- und osteuropäischen Ländern, die einen bedeutenden Teil der deutschen Investitionsgüterexporte nachfragen, dürfte sich die Dynamik wieder beleben. Alles in allem ist im Jahr 2024 mit rund drei Prozent eine Expansionsrate der Weltwirtschaft wie im Jahr 2023 zu erwarten. Das weltweite Wachstum dürfte nach lediglich 1,7 Prozent im Jahr 2023 mit rund zwei Prozent im Jahr 2024 erneut unterproportional zur Weltwirtschaft zunehmen. 2 Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. 3
2 Jahreswirtschaftsbericht des BMWK, Seite 160f.
Tz. 321f.
2.3 Deutschland und Europa Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent). 3 2.4 Auto-Teile-Markt und ACPS-Produkt-Segment Die ACPS Automotive Services GmbH befindet sich im Wettbewerb mit deutschen Anbietern und international produzierenden Herstellern. Durch die Marke ACPS-Oris und die technisch hochentwickelten, abnehmbaren Anhängevorrichtungen ist eine Abgrenzung zu den Billiganbietern klar gegeben. Hierbei kommt der ACPS-Gruppe im Zusammenhang mit der Marke ACPS-Oris entgegen, dass diese auf dem Erstausrüstungs-Markt durch die Lieferung an namhafte Automobilhersteller, wie die Volkswagen Gruppe, bekannt ist. Der sich verstärkende Wettbewerb resultiert im Wesentlichen aus der fortschreitenden Internationalisierung der Autoteile-Handelskooperationen und den Konzentrationen durch Übernahmen auf der Kundenseite. Die ACPS Automotive Services GmbH wird durch Konsolidierungen und Optimierungen stetig daran arbeiten, den Anforderungen besonders hinsichtlich Logistik, Service und wettbewerbsfähigen Preisen gerecht zu werden. 2.5 Marktumfeld 2023 zu 2022 - Marktveränderung Die Automobilindustrie hat ihre Versorgungskrise überwunden. Vom steigenden Erstausrüstungsbedarf profitiert die ACPS-Gruppe sehr gut. 4 Der etwas nachlassende, aber weiter deutliche Trend zu elektrischen Fahrzeugen hält an. Er beeinträchtigt den Bedarf für Kupplungen nicht und stellt ACPS vor neue Herausforderungen. Die Genesung des Aftermarktes nach einem schwachen Jahr 2022 erfolgt schnell. Überbestände in den Lägern des Kfz-Teile Großhandels waren abgebaut.
4 ACPS Automotive Group Annual Report 31.12.2023
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Der Kundenbedarf überstieg die Fertigungskapazität von ACPS. Die durch die Aftermarket- Krise im Jahr 2022 heruntergefahrenen Fertigungskapazitäten wurden von der OE-Fertigung absorbiert. Der Hochlauf für den Aftermarket erfolgte erst im Jahr 2023 und dauerte länger als geplant. In der Folge, der sich leerenden Läger konnten, wir unsere Kunden nicht vollumfänglich bedienen. Der Anspruch an der zentralen Führungsrolle der ACPS-Einheit am Standort Mönchengladbach als Dienstleister für die gesamte Business-Unit Aftermarket stieg hierdurch nochmals an. Neben der Marktorientierung kommt die Neuordnung der Entwicklung, Fertigung und Werkscontrolling. So ist eine Umstrukturierung der Fertigungseinheit am ACPS-Standort in Ungarn, Kecskemet für den Anteil der Aftermarket-Produkte eingeleitet worden. Zentrale Aufgabenstellung ist die Steigerung der Fertigungsmenge und die Reduzierung der Kosten. Diese wird auch durch die schrittweise Verlagerung von Fertigungsinhalten an externe Partner erzielt. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorjahr setzte sich der Trend zu hochpreisigen Produkten der Marke Oris fort. Der Anteil abnehmbarer und fester Anhängerkupplungen verlagerte sich wiederum zugunsten der abnehmbarer Anhängerkupplungen. 3. Entwicklung neuer Produkte - Angaben nach § 289 II HGB Ein Vorteil im Vergleich zu vielen Wettbewerbern liegt im ACPS-gruppeneigenen Research & Development. In diesem Bereich werden ORIS-Produkte für die Fahrzeugserien der Automobilhersteller entwickelt. Produktinnovationen hinsichtlich neuer technischer Standards, Komfort und Design sind Teil des Erfolgs der ACPS-Oris Produktfamilie und werden auch in das Produktspektrum des ORIS-Aftermarket-Bereichs übernommen, wie anhand der "ORIS_E3" zu erkennen. Als erster Anbieter im Aftermarket hat ACPS eine vollelektrische Schwenk- Anhängevorrichtung für die Fahrzeugnachrüstung auf den Markt gebracht, die "ORIS_E3". Hier profitiert der ACPS Aftermarket-Bereich stark vom Erstausrüstungs-Knowhow der ACPS- Gruppe. Eine solche Anhängevorrichtung gab es bisher ausschließlich und direkt beim Automobilhersteller. Die "ORIS_E3" zeichnet sich für den Endverbraucher durch ihre komfortable und schnelle Bedienung und für die Werkstatt durch ihre Einbaufreundlichkeit aus. Die ersten Verkäufe an unseren Kunden sind im Hinblick auf den technischen und praktischen Einbau erfolgreich verlaufen, so dass die ersten ORIS_E3 Anhängekupplungen für bestimmte Pkw-Modelle schon in der Produktpalette unserer Kunden angeboten werden. Die Erweiterung der ORIS_E3 Produktpalette wird fortgeführt. Die Produkt-Entwicklung "FIX4BIKE-Anhängerkupplung", die in den Vorjahren als eine sicherheitsrelevante Weiterentwicklung der Anhängevorrichtung zur stabilen Aufnahme der neuen Generation von Fahrradträgern entwickelt wurde, hat sich 2023 erfreulich entwickelt und hat sich im Markt fest etabliert. Seitliche Bolzen am Kugelhals erleichtern die Führung beim Aufsetzen, und sichern den Träger gegen Verrutschen. Die entsprechenden Fahrradträger, ausgerüstet mit dieser neuen FIX4BIKE-Befestigung, stehen dem Markt ebenfalls zur Verfügung. Ein speziell für den Aufsatz auf eine Fix4Bike- Kupplung entwickelter und patentierter Schnellverschluss gewährleistet höchsten Komfort beim Aufsetzen und Lösen, als auch Sicherheit beim Gebrauch des Fahrradträgers. Dies vor allem vor dem Hintergrund der deutlich höheren Anforderungen hinsichtlich Traglasten der Träger zur Beförderung von E-Bikes. Mit der neu eingerichteten Einbauwerkstatt am zentralen Standort Mönchengladbach ist eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen worden, um Anhängekupplungen an neue Automobil-Serien anzupassen und um Einbautests durchzuführen. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Produktentstehungs- und Produktanpassungsprozesses ist eine Reduzierung der Entwicklungszeit zu erzielen und die Anzahl der Neuentwicklungen zu steigern. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4.1 Allgemeines Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war die Gesellschaft mit weiteren, verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Nachdem sich die Nachfragesituation 2023, nach Verunsicherung der Märkte durch die kriegerische Invasion Russlands im Osten der Ukraine und das hieraus resultierende zurückhaltende Kaufverhalten der Verbraucher, wieder deutlich verbesserte, konnten die ACPS-Fertigungskapazitäten nicht dem dynamischen Anstieg der Nachfrage entsprechen. So konnten Umsatz- und daraus resultierende Ertragspotentiale nicht vollumfänglich genutzt werden. Auch die gestiegene Kostensituation im Bereich der Herstellkosten und Fertigungsgemeinkosten waren ein Grund dafür, dass Ergebnissituation hinter den Erwartungen zurückblieb. 4.2 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Das langfristige Vermögen wird hauptsächlich durch das Anlagevermögen geprägt. Der Anstieg der Position von TEUR 197 auf TEUR 523 ist maßgeblich durch die Investitionen in einen Webshop geprägt (TEUR 350). Die Ausgestaltung und Entwicklung der Maßnahme ist abgeschlossen. Die Gesellschaft dient beim Webshop als Koordinierungsstelle und wird die Schwesterunternehmen in der Nutzung der Investition unterstützen. Das kurzfristige Vermögen wird im Wesentlichen durch die Vorratsposition sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowohl gegen fremde Dritte als auch im gegen verbundene Unternehmen geprägt. Die Vorräte haben sich zum Bilanzstichtag um rund 200 TEUR auf 2,2 Mio. EUR erhöht. Diese Erhöhung der Bestandswerte ist im Wesentlichen auf die erhöhten Beschaffungskosten im Vergleich zu 2022 zurückzuführen. Zum 31.12.2023 belaufen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1,6 Mio. EUR. Betrachtet man diese Bilanzposition zusammen mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, belaufen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf insgesamt 5,5 Mio. EUR. Davon sind rund 70% gegen verbundene Unternehmen. Der Anteil der Forderungen an verbundene Unternehmen resultiert aus der Belieferung des BENELUX- Marktes aus dem Logistikstandort Mönchengladbach. Des Weiteren werden Dienstleistungen an die ACPS-Schwestergesellschaften berechnet. Die Forderungen an die russische Schwestergesellschaft ACPS Automotive LLC wurden auf Grund der Uneinbringlichkeit einzelwertberichtigt (184 TEUR). Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr wird dabei im Wesentlich durch die Erfassung des Ergebnisabführungsvertrags geprägt. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft auf Grund von steuerlichen Regelungen sich dazu entschieden, den Ausweis bzgl. des Jahresüberschusses aus der Vergangenheit vor Ergebnisabführung (TEUR 123 aus 2021) zu korrigieren und gegen die bestehenden Verlustvorträge im Eigenkapital zu erfassen. Die Korrektur führt zu einem Ausweis eines Jahresüberschusses trotz bestehendem Ergebnisabführungsvertrag. Der Anstieg des kurz- und mittelfristigen Fremdkapitals inkl. Rückstellungen um 1,6 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,8 Mio. EUR und einem Anstieg der Rückstellungen um 0,6 Mio. EUR. Die Rückstellungen 2023 werden maßgeblich durch die 2024 auszuzahlenden Kundenboni beeinflusst. Der diesbezügliche Wert beläuft sich auf 0,7 Mio. EUR. Diese Rückstellungen sind branchenüblich und beinhalten auch Kundenboni an Aftermarket-spezifische Einkaufsverbünde (Buying Groups). In Abhängigkeit von den Kunden-spezifischen Bonusvereinbarungen und den hierin definierten Abrechnungszyklen steigt das Rückstellungsvolumen im Laufe des Geschäftsjahres kontinuierlich an. Des Weiteren sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR enthalten. Im Laufe des Jahres 2023 wurden die Darlehen im Konzernverbund in Höhe von 1,1 Mio. EUR getilgt. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5,7 Mio. EUR dem Liefer- und Leistungsverkehr zuzurechnen (Vorjahr: 3,75 Mio. EUR). 4.3 Finanzlage
Um die Finanzkraft der Gesellschaft nachträglich zu gewährleisten, wurde im Konzernverbund ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV) geschlossen. Die Auswirkungen können in der Entwicklung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit beobachtet werden. Dabei kompensiert der Ausgleich des negativen Ergebnisses aus dem Vorjahr die Rückzahlung von Darlehen im Verbundbereich. Der kurzfristige Finanzmittelbedarf wird durch Finanzierungunterstützungen der Konzerngesellschaften, gedeckt. Die Mittelgewährung im Konzernverbund wurde zum Bilanzstichtag nicht voll ausgeschöpft und bildet aktuell einen Reservebetrag in Höhe von 1,4 Mio. EUR. Diese ergibt sich aus der Summierung von Konzernforderungen und Verbindlichkeiten (Rahmenvereinbarung in Höhe von 3,2 Mio. EUR). Der negative Cash-Flow in Höhe von rd. -1,6 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus der rückläufigen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt in 2023 -72 TEUR. Auch weiterhin partizipiert die ACPS Automotive Services GmbH davon, dass gruppenweite Investitionen, wie z.B. in die einheitliche ERP-Infrastruktur, von der ACPS-Gruppe getätigt werden. 4.4 Ertragslage
Die beschriebene Verfügbarkeitssituation wirkte sich auf die Ertragslage des Unternehmens negativ aus. Die Umsatzstagnation an verkauften Stück Anhängevorrichtungen im Vergleich zum Vorjahr hatte zur Folge, dass die gesetzten Wachstumsziele nicht erreicht wurden. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Diese beläuft sich 2023 auf 76,5% (Vorjahr: 69,3%). Der Grund für diese Entwicklung der Materialaufwandsquote liegt in der Erhöhung der Einstandspreise aufgrund der gestiegenen Material-Einkaufspreise im Produktionswerk in Ungarn, die erhöhten Kosten für Löhne und Gehälter im Fertigungsbereich. Im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich das Rohergebnis auf 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 5,6 Mio. EUR) und lag damit unter den ursprünglichen Erwartungen der Geschäftsführung. Die Personalkosten in Höhe von 3,0 Mio. EUR führen zu einer Personalaufwandsquote von rund 16% (Vorjahr: 16%). Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände belaufen sich 2023 auf 96 TEUR (Vorjahr: 1.318 TEUR Abschreibung GuF 1.029 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,9 Mio. EUR befinden sich 796 TEUR an Service-Fees für Administrations- und Produktentwicklungsleistungen des Konzerns (Vorjahr: 857 TEUR) sowie 121 TEUR an Lizenzgebühren des Konzerns (Vorjahr: 116 TEUR). Die Einrichtung der Aftermarket-Leitungsorganisation am Standort Mönchengladbach ermöglicht die Umlage der hieraus entstandenen Kosten an diejenigen ACPS-Gesellschaften, die externen Aftermarket-Kundenumsatz generieren. Hieraus resultieren geringfügig gestiegene Umlagen in Höhe von 2.178 TEUR (Vorjahr: 2.172 TEUR). Hierbei wurde die Berechnung der Umlage auf die neuen organisatorischen Gegebenheiten angepasst und gewährleistet somit eine angemessene Belastung der ACPS-Gesellschaften, welche aus der ACPS Automotive Services GmbH unterstützt werden. Aufgrund der 2023 in Anspruch genommenen Konzerndarlehen beläuft sich das Zinsergebnis auf -14 TEUR. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beläuft sich vor Ergebnisabführung und Korrektur auf TEUR 2.346. 5. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Gesamtaussage zur Lage Im Verlauf des Jahres 2023 wurden die Erfahrungen der Prozessoptimierung am Standort in Mönchengladbach und die Verbesserungsmaßnahmen im Prozess zwischen dieser Verkaufsorganisation und des Produktionsstandorts auch auf weitere Standorte der ACPS- Aftermarkt Business-Unit übertragen. Eine weitere Optimierung der SAP-gesteuerten Prozessabläufe in den Lägern einhergehend mit der Nutzung neuer Regalsysteme haben erheblich zur effizienteren Lagerwirtschaft beigetragen. Die Kundenaufträge konnten so erheblich effizienter abgewickelt werden. Das hieraus gewonnene Know-how wurde an andere ACPS-Standorte mit Lagerwirtschaft übertragen - speziell an den neuen ACPS-Aftermarket-Standort in England, Birmingham. Den 2020 bekannt gewordene Mangel an der abnehmbaren ORIS-Anhängevorrichtung für den Mercedes GLC wurden fast die Hälfte aller ausgelieferten Kupplungen (Vj. 35%) rückabgewickelt. Hier findet durch direkte Kommunikation und Abstimmung mit dem Kraftfahrt Bundesamt die Begleitung dieser Rückrufaktion statt. Die Kosten hierfür trägt der ACPS Produktions- und Entwicklungsstandort in Kecskemet, Ungarn, so dass von Kunden an die ACPS Automotive Service GmbH berechnete Austauschkosten direkt an die Gesellschaft in Ungarn weiterbelastet werden. Im Vergleich zu den im Lagebericht 2022 getätigten Prognosen, hat sich das Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr unterhalb der Prognosen entwickelt. Die durchgehend unzulängliche Produktverfügbarkeit seitens des ungarischen Produktionswerkes führt zu einem Unterschreiten der prognostizierten Umsätze im Berichtsjahr. Kostensenkungsmaßnahmen zur Begegnung der rückläufigen Ertragslage wurden schon in der ersten Jahreshälfte angestoßen. Zu diesen gehörten insbesondere die Verschiebung von geplanten Nach- und Neubesetzungen. Die Unterschreitung des Planergebnisses konnte trotzdem nicht vollumfänglich aufgefangen werden (-0,2 Mio EUR). Verbesserungspotential im EBIT: Die Zielsetzung ist, durch mittelfristig weiterhin steigende Umsatzerlöse sowohl mit Dritten als auch mit verbundenen Unternehmen eine zusätzliche Deckung der nahezu konstant bleibenden Fixkosten zu erzielen und die Ertragslage weiter zu verbessern. Weitere Kosten-Einsparungspotentiale, durch die erweiterte Nutzung des SAP-Systems, als auch Effizienzsteigerungen durch unternehmensübergreifender, systemgestützer Prozessoptimierung, stehen weiterhin im Focus des Managements. Insgesamt kann zur Lage des Unternehmens festgestellt werden, dass erhebliche Potentiale bestehen, die Ertragslage des Unternehmens mittelfristig maßgeblich zu steigern. 6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Leistung des Unternehmens wird mit Hilfe von Controlling-Instrumenten und definierten Finanzkennzahlen gesteuert. So unterliegen der Umsatz (nach Regionen, Kunden und Produktgruppen), die Aufwandsbereiche Sales & Distribution und das EBIT monatlichen Reviews, in denen die aktuellen Zahlen zum Vorjahr und Budget gegenübergestellt werden. Hauptaugenmerk wird dabei auf das EBIT gelegt. Die Budget-Planungen umfassen eine detaillierte Vorplanung für das kommende Geschäftsjahr, die dann im Laufe des Jahres in eine Forecast-Planung fortgeschrieben werden. Die zu erwartenden Auftragsvolumina werden dabei berücksichtigt. Es wird Wert auf ein Arbeitsumfeld gelegt, das auf gegenseitigem Respekt und Fairness aufbaut. Die Attraktivität der Gesellschaft zeigte sich auch im vergangenen Jahr in einer hohen Treue der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrem Arbeitgeber. Interne Entwicklungsmöglichkeiten und die Förderung von Fort- und Weiterbildungen tragen zu der Loyalität der Belegschaft bei. Weiterhin achtet die Gesellschaft stark darauf, die Kundenbelange vollumfänglich zu erfüllen. Die Sicherung der Qualität und der Informationssicherheit spielt eine entscheidende Rol-le, um die Gesellschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln. Daher werden regelmäßige Zertifizierungsmaßnahmen in diesen Bereichen durchgeführt. 7. Prognosebericht Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, neue Kunden zu gewinnen und unseren Marktanteil zu erhöhen. Auf Basis klar definierter Zielsetzungen bündeln wir die Kräfte in Vertrieb und Marketing. Parallel dazu wird in Großbritannien die neue Einheit mit dem Schwerpunkt Sales & Distribution, insbesondere auf Bais der neu eingerichteten E-commerce Plattform weiter ausgebaut (gegründet in 2023). Auch steht der Verkauf margenstarker Produkte verstärkt im Focus. In den letzten Jahren sehen wir den Trend zu einem erhöhten Absatzanteil abnehmbarer Anhängevorrichtungen, den wir weiter stärken wollen. Die für den Aftermarkt neu entwickelten, schwenkbaren Anhängevorrichtungen eröffnen uns ein völlig neues Preis- und Margensegment. Die Nachfrage nach solchen Produktmodellen im Aftermarket ist derzeit höher als unsere Fähigkeit, diese zu produzieren. Daher werden wir der Straffung der Prozesse in der Produktentwicklung und Fertigung von Produkten dieses Segments eine entsprechende Bedeutung beimessen. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 sind zu Jahresbeginn nicht durch signifikante äußere Marktbeeinträchtigungen beeinflusst. Die Corona-Pandemie ist überstanden und es wird keine weitere Beeinträchtigung des europäischen Marktes durch den Ukraine-Kriegs erwartet. Um die anhaltenden Kapazitätsengpässe in der Produktion zu lösen, die angesichts des insgesamt erwarteten Umsatzwachstums im ACPS OE-Bereich im Jahr 2024 weiter zunehmen werden, hat ACPS im Jahr 2023 den Grundstein für eine veränderte Produktionsstruktur mit einer klaren Ausrichtung auf externe Produktionsressourcen gelegt. Insofern bildet die Produktionsverlagerung an strategische Partner, die zu wettbewerbsfähigen Kosten produzieren und in der Lage sind, die hohen Prozess- und Qualitätsstandards von ACPS zu erfüllen, die Schlüsselaktivität auf der Angebotsseite im Jahr 2024. Der Bezug der Produkte von externen Lieferanten beginnt im zweiten Quartal. Die komplette Produktionsverlagerung schrittweise in einem Zeitrahmen von zweieinhalb Jahren erfolgen. Mit der Verlagerung wird eine verbesserte Versorgungslage auf einem niedrigeren Produktkostenniveau erwartet. Die Geschäftsleitung der ACPS Automotive Services GmbH erwartet für 2024 eine Steigerung der Umsatzerlöse auf circa 21 Mio. EUR bei einem Rohergebnis von bis zu 5,6 Mio. EUR. Bei einem Personalaufwand von rd. 3,2 Mio EUR erwarten wir ein Jahresergebnis +0,7 Mio. EUR vor EAV. 8. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Liquiditätsrisiken, um das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere dann, wenn es auf Ebene der Lieferketten zu Lieferengpässen kommt und Aufträge nicht in der geforderten Höhe bedient werden können. Ein Risiko kann auch entstehen, wenn die geplanten Verkaufsmengen nicht realisiert werden können. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Es bestehen Markt-, betriebliche und strategische Risiken, da die Gesellschaft auf verschiedenen Märkten tätig ist, die zyklischen Schwankungen unterliegen und von einem Konjunkturabschwung betroffen sein können. In diesen Märkten sehen wir uns einem starken Wettbewerb gegenüber und wir können Vertragsabschlüsse verlieren, wenn wir keine Innovationen vornehmen und nicht rechtzeitig auf kommerziellen Druck reagieren. Darüber hinaus gibt es Risiken hinsichtlich unserer Lieferkette, der Herstellungs-, Vertriebs- und Lieferprozesse und wir hängen von einer begrenzten Zahl an Produktionsstätten weltweit ab. Änderungen dieses Marktumfelds, der Wettbewerbsumgebung und Störungen unseres operativen Geschäfts können eine wesentliche, negative Auswirkung auf unsere Geschäftsaktivität, die Ergebnisse und die Finanzposition haben. Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Finanzplanung ergeben, wenn es auf Seiten der Konzerngruppe zu Finanzierungsschwierigkeiten kommt. Lieferanten- und Lieferrisiken ergeben sich aus der starken Nachfrage nach Arbeitskräften im Verhältnis zu dem vorhandenen Angebot und einer nicht korrekten Auftragsplanung. Solche Engpässe könnten zu verzögerten Realisierungen von Aufträgen führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf die möglichst frühzeitige Planung der zu erwartenden verkauften Mengen. Weitere Lieferrisiken können entstehen, wenn die Anforderungen der Kunden nicht erfüllt werden - sei es im Hinblick auf die Leistung der Lieferung oder die Qualität. In dem Fall wären die Konsequenzen sowohl kurzzeitig (Vertragsstrafen) als auch langzeitig (Ruf) schwerwiegend. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist der Ansicht, dass der Aftermarktbereich zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden kann. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten, negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Gesundheitliche Risiken Existentielle Risiken können durch ausbrechende Pandemien entstehen, die allein durch wirtschaftliche und politische Maßnahmen nicht beherrscht werden können. Die Auswirkungen derartiger Risiken haben Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens und im Speziellen auf die Gesundheit der Belegschaft. Sonstige Risiken Die weiteren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges sind derzeit schwer ab-schätzbar. Die allgemeine Kaufzurückhaltung als Folge des Krieges hatte in 2022 auch einen negativen Einfluss auf die Nachfrage nach Anhängevorrichtungen im Aftermarket. Chancen Gegenwärtig und auch für die absehbare Zukunft sind keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar. Durch die Umstrukturierung des Konzerns und die Konzentration der Geschäftstätigkeit auf das Anhängevorrichtungsgeschäft gehen wir von schlankeren Strukturen im Managementbereich und einer effizienteren Ausrichtung der Lieferketten aus. Dabei können Produktentwicklungen gezielter vorangetrieben und die Marke ORIS stärker im Markt platziert werden. Zusätzliches Geschäftspotenzial für den aktuellen Planungszeitraum 2024, aber auch für die weitere Zukunft sehen wir vornehmlich in der Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios, wobei die Aspekte Komfort und Umweltverträglichkeit im Vordergrund stehen werden. Unsere Entwicklung wird sich daher auch weiterhin auf die Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios im Rahmen dieser Trends konzentrieren. Darüber hinaus werden wir im Segment der Mittel- und Kompaktklassen-Fahrzeuge neben den mechanischen und halbelektrischen Anhängevorrichtungen zukünftig das elektrisch schwenkbare Systeme ORIS E_3 forcieren, um den Wettbewerbsvorteil weiter auszubauen. Mit dem patentierten Befestigungskonzept FIX4BIKE der ACPS-Gruppe beabsichtigen wir, genauso wie für die Schwenkkupplung, einen neuen Standard zu setzen. Wir gewinnen sukzessive weitere Kunden, die unser Befestigungskonzept einsetzen. Mit einer Ausweitung unseres Service-Angebots an die montierenden Kfz-Werkstätten in Kombination mit der Ausweitung digitaler Services, insbesondere mit den Möglichkeiten des ACPS-Webshops, wollen wir unsere Markenbekanntheit und Markenloyalität in den Werkstätten weiter steigern und damit Markt-anteile gewinnen. Unabhängig von den aktuellen Marktrisiken sind wir der Ansicht, dass die Chancen aus der Entwicklung des Produktportfolios in Kombination mit einer weiter verbesserten Marktbearbeitung die Basis für eine nachhaltig positive Geschäftsgrundlage unseres Unternehmens bilden. Einschätzung Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung auf Basis des derzeitigen Produkt-Portfolios gut. Zudem erweitert sich das Kompetenz- und Servicespektrum der ACPS Automotive Services GmbH weiter hin zur Zentralen Leitungsfunktion für die Business-Unit ACPS-Aftermarket. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Mönchengladbach, 25. März 2024 ACPS Automotive Services GmbH gez. Caspar Baumhauer, Geschäftsführer gez. Lars Stuhlweißenburg, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSPRÜFERSAn die ACPS Automotive Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACPS Automotive Services GmbH, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACPS Automotive Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 26. März 2024 Joostberends
& Hahlen Partnerschaft mbB
Bernd Hahlen, Vereidigter Buchprüfer Dirk Joostberends, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28. März 2024 festgestellt. |
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