Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 862
Eingetragen
16.3.1988
Branche
Herstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenEinzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Herstellung von Backwaren (Bäckerei) und Vertrieb von Back- und anderen Handelswaren sowie Betrieb von Gaststätten.

Historie

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Management

NameRolle
Claus Hollinger
seit 4.6.2021
Geschäftsführer
Alexander Hippach
seit 2.7.2015
Geschäftsführer
Norbert Alberti
seit 20.10.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Backstube Wünsche GmbH

Gaimersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht 2007

I. Geschäftsverlauf

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der Branche

a) Gesamtwirtschaft

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes, veröffentlicht in Wirtschaft und Statistik, ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2007 zum zweiten Mal in Folge kräftig gewachsen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt, der Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung, im Jahr 2007 um 2,5% (Vorjahr 2,7%). Nach kalenderbereinigter Betrachtung beträgt die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes 2,6% (Vorjahr 2,9%).

Wichtigster Motor des Wachstums waren Außenhandel und Investitionen. Als inländischer Wachstumstreiber erwiesen sich erneut die Ausrüstungsinvestitionen - Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge - mit einem Plus von 8,4% zum Vorjahr. Der private Konsum hingegen war leicht rückläufig und schrumpfte um 0,3%.

Die Konsumzurückhaltung der Verbraucher hatte zur Folge, dass der deutsche Einzelhandel in 2007 laut Statistischem Bundesamt das höchste Umsatzminus seit fünf Jahren verzeichnete.

Gegen diesen Trend entwickelte sich der Lebensmitteleinzelhandel weiter positiv. Nach Angaben von AC Nielsen erzielte der Lebensmittel-Einzelhandel (ohne Discounter Aldi) zum Vorjahr nominal ein Wachstum von 2,4% und konnte somit das Ergebnis des Vorjahres (+0,6%) deutlich übertreffen.

Für das kommende Jahr prognostiziert die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,7%. Dabei setzt sie insbesondere auf eine Erholung des privaten Konsums. Nach HDE-Prognose rechnet man für die Einzelhandelsbranche mit einem Umsatzplus von nominal 2,0% und real 0,5%.

b) Branche

Für das Bäckerhandwerk liegen noch keine abschließenden Zahlen für das Jahr 2007 vor. Basierend auf den vorläufigen Zahlen wurde eine Umsatzsteigerung von 3,9 % (Vorjahr: -0,8%) ermittelt. Daraus errechnet sich ein Branchenumsatz für 2007 von ca. 12,3 Mrd. EURO (Vorjahr: 11,8 Mrd. EURO). Die Vorjahreszahlen der Branche basieren auf den Auswertungen der ersten drei Quartale 2006.

Mit der Umsatzentwicklung erhöhte sich auch die Beschäftigtenzahl um erfreuliche 3,0% (Vorjahr: +0,3%) auf einen hochgerechneten Jahresdurchschnitt von 286.000 Mitarbeitern.

Für das Konditorenhandwerk lassen die vorläufigen Zahlen ebenfalls eine Umsatzsteigerung von 3,6% (Vorjahr: -4,3%), bei der Zahl der Beschäftigten jedoch einen Rückgang von 4,2% (Vorjahr: -0,6%) für das Jahr 2007 erwarten.

2. Umsatzentwicklung

Das bisherige Einzugsgebiet - Großraum Ingolstadt mit den Regionen München, Regensburg und Augsburg - wurde auch im Berichtsjahr sondiert und weiter erschlossen.

Die Umsätze konnten auf bestehenden und neu errichteten Geschäftsflächen um + 18,44% auf EUR 36,6 Mio. (Vorjahr: +13,23% auf EUR 30,9 Mio.) gesteigert werden.

In den Umsätzen sind TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 360) aus dem Betrieb eines Restaurants und TEUR 585 aus dem Betrieb eines im Vorjahr eröffneten Cafes enthalten.

Umsatzentwicklung der letzten fünf Jahre

  2003 in % 2004 in % 2005 in %
  EUR   EUR   EUR  
Außenumsatz 13.167.361 56,69 14.609.874 58,67 15.579.799 57,12
Innenumsatz 10.061.127 43,31 10.292.304 41,33 11.694.174 42,88
Gesamt 23.228.488 100,00 24.902.178 100,00 27.273.973 100,00
  2006 in % 2007 in %
  EUR   EUR  
Außenumsatz 18.161.804 58,81 20.745.126 56,72
Innenumsatz 12.720.941 41,19 15.830.979 43,28
Gesamt 30.882.745 100,00 36.576.105 100,00

3. Verkaufsstellen-Entwicklung

Die Anzahl der Verkaufsstellen erhöhte sich durch 18 Neueröffnungen und gleichzeitige Schließung von 3 auf nunmehr 147 Verkaufsstellen. In der nachfolgenden Statistik sind das seit 1999 betriebene Restaurant "Sitt & Satt" und das in 2006 eröffnete "Cafe Mokka" nicht enthalten.

Verkaufsflächenentwicklung der letzten fünf Jahre

  2003 2004 2005
  Verkaufsstellen Verkaufsstellen Verkaufsstellen
  eigen fremd eigen fremd eigen fremd
Stand 01.01. 52 55 51 62 50 69
Zugang/Umgliederung 4 8 4 9 3 7
Abgang/Umgliederung 5 1 5 2 7 4
Stand 31.12. 51 62 50 69 46 72
  2006 2007
  Verkaufsstellen Verkaufsstellen
  eigen fremd eigen fremd
Stand 01.01. 46 72 47 85
Zugang/Umgliederung 5 15 10 10
Abgang/Umgliederung 4 2 3 2
Stand 31.12. 47 85 54 93

4. Investitionen und deren Finanzierung

Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden für die Anschaffung von Maschinen, Einrichtungen und Fuhrpark TEUR 2.208 investiert.

Für das Jahr 2008 sind unter anderem Investitionen für die Ausstattung/Einrichtung in den geplanten Erweiterungsbau der Produktion, für ein Verteilerzentrum in Wasserburg, die Erneuerung des Fuhrparks der Bezirksleiter sowie für die Einrichtung neuer Filialen und für erforderliche Ersatzbeschaffungen geplant. Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln.

5. Personal- und Sozialbereich

Zum Stichtag 31. Dezember 2007 sind in der Gesellschaft 943 Mitarbeiter beschäftigt, von denen 46 in Ausbildung stehen.

Die Fortbildung der Mitarbeiter erfolgt überwiegend durch interne Schulungen.

Personalentwicklung der letzten fünf Jahre

Mitarbeiter im Durchschnitt 2003 2004 2005 2006 2007
kaufmännisch 374 377 553 612 729
gewerblich 216 232 125 138 152
Gesamt 590 609 678 750 881
davon Auszubildende 28 27 27 32 40

6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Jahre 2007 wurde der Expansionskurs der Gesellschaft mit der Eröffnung weiterer Filialen mit Nachdruck fortgesetzt, wobei auch weiterhin der Aussondierung von ertragsschwachen Filialen ein besonderes Interesse galt.

Der TK-Backwarenhandel für SB-Stationen hat erneut zur Umsatzsteigerung beigetragen und wird als zusätzliches Standbein in der Unternehmenspolitik angesehen.

Die Umsatzentwicklung lag auch in 2007 über den Erwartungen. Das Betriebsergebnis kann trotz höherer Abschreibung aufgrund umfangreicher Investitionen und umfassender Instandhaltungsmaßnahmen an Maschinen und Betriebsvorrichtungen als gut bezeichnet werden.

II. Lage der Gesellschaft

Vermögens- und Finanzlage

  2003 2004 2005 2006 2007
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 4.123 3.368 3.139 3.591 4.263
Eigenkapital 4.051 4.400 5.000 5.000 5.000
Eigenkapitalquote % 65 66 65 66 61

Ertragslage

  2003   2004   2005  
  TEUR %v.U. TEUR %v.U. TEUR %v.U.
Ergebnis Warengeschäft -1.107 -4,77 189 0,76 665 2,44
Rücklagenzuführung 0   349 1,40 600 2,20
Gewinn/abgef. Gewinn bzw. Verlustübernahme -799 -3,44 59 0,23 317 1,16
  2006   2007  
  TEUR %v.U. TEUR %v.U.
Ergebnis Warengeschäft 1.202 3,89 1.392 3,81
Rücklagenzuführung 0 0,00 0 0,00
Gewinn/abgef. Gewinn bzw. Verlustübernahme 1.490 4,83 1.627 4,45

Mit der Muttergesellschaft EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

III. Risikobericht

1. Risikomanagement

Zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung setzt das Unternehmen umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein. Vom Rechnungswesen der Gesellschaft werden regelmäßige Berichte zur Unternehmenssteuerung und des Risikomanagements für die Entscheidungsgremien erstellt (Bäckerspezifisches EDV-Programm KEMO).

Die bestehenden Überwachungsinstrumente sowie das Frühwarnsystem werden ständig weiterentwickelt.

2. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale

Die Backstube Wünsche GmbH ist den für die Lebensmittelbranche typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Entwicklung des Verbrauchs an Nahrungs- und Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken sowie Risiken, die sich aus der Qualität der gehandelten Waren ergeben.

3. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Aus heutiger Sicht bestehen keine Risiken, die sich nachhaltig auf den weiteren Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen

Im laufenden Geschäftsjahr 2008 wird in den Filialen auf vergleichbarer Fläche aufgrund des aggressiven Wettbewerbs und der noch immer anhaltenden Kaufzurückhaltung der Kunden mit keiner nennenswerten Umsatzsteigerung zu rechnen sein.

Umsatzzuwächse werden durch die nachhaltige Ausweitung des Filialnetzes und Forcierung des TK-Backwarenhandels für SB-Stationen erwartet, die sich nach vorsichtiger Schätzung bei ca. 9 % bewegen dürften.

Den geplanten Neueröffnungen könnten auch in 2008 einige Schließungen von Filialen aufgrund fehlender Ertragsaussichten gegenüberstehen.

Unter Berücksichtigung der Umsatzzuwächse, aber auch der Steigerung der Kosten (Mieten/ AfA/etc.) im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau am Produktionsstandort und dem Verteilerzentrum in Wasserburg, wird trotz stetigem Kostenbewusstsein für das Jahr 2008 mit einem voraussichtlich rückläufigen Ergebnis gerechnet.

Gaimersheim, den 26. März 2008

Hans Georg Maier Heinz Wünsche

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz

Aktiva

  Anhang 2007 2006
    EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I.IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE   2.720,00 0
II. SACHANLAGEN   4.260.599,20 3.591
  (1) 4.263.319,20 3.591
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. VORRÄTE      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   235.518,00 224
2. Unfertige Erzeugnisse   173.119,00 169
3. Fertige Erzeugnisse und Waren   193.523,00 165
    602.160,00 558
II.FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   299.485,25 263
2. Forderungen gegen Gesellschafter   1.014.737,72 1.751
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   939.945,23 329
4. Sonstige Vermögensgegenstände   247.182,73 172
  (2) 2.501.350,93 2.515
III. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN   886.195,98 872
    3.989.706,91 3.945
    8.253.026,11 7.536

Passiva

  Anhang 2007 2006
    EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. GEZEICHNETES KAPITAL (3) 4.000.000,00 4.000
II. GEWINNRÜCKLAGEN      
1. Andere Gewinnrücklagen (4) 1.000.000,00 1.000
    5.000.000,00 5.000
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Sonstige Rückstellungen   1.317.890,00 1.060
  (5) 1.317.890,00 1.060
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.649.292,67 1.253
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.649.292,67     (1.253)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   4.487,85 2
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.487,85     (2)
3. Sonstige Verbindlichkeiten   281.355,59 221
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 281.355,59     (221)
- davon aus Steuern 123.493,89     (106)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.399,84     (1)
  (6) 1.935.136,11 1.476
    8.253.026,11 7.536

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhang 2007 2006
    EUR TEUR
1. Umsatzerlöse (7) 36.576.105,35 30.883
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (8) 5.733,00 -102
3. Sonstige betriebliche Erträge (9) 522.625,16 562
    37.104.463,51 31.343
4. Materialaufwand:      
a) Aufwendungen für Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   10.047.180,81 7.954
ROHERGEBNIS   27.057.282,70 23.389
5. Personalaufwand:      
a) Löhne und Gehälter   12.741.054,66 10.710
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   2.786.006,62 2.441
- davon für Altersversorgung 73.587,34     (76)
    15.527.061,28 13.151
6. Abschreibungen:      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.488.230,47 1.287
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) 8.324.595,92 7.379
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   205.155,81 189
- davon aus verbundenen Unternehmen 182.923,61     (170)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   746,28 1
- davon an verbundene Unternehmen 0,00     (0)
10. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT   1.921.804,56 1.760
11. Steuerumlagen   289.000,00 265
12. Sonstige Steuern   5.463,31 5
    294.463,31 270
13. Aufwand aus Gewinnabführung   1.627.341,25 1.490
14. JAHRESÜBERSCHUSS   0,00 0
15. EINSTELLUNG IN ANDERE GEWINNRÜCKLAGEN   0,00 0
16. BILANZGEWINN   0,00 0

Anhang 2007

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Backstube Wünsche GmbH erfüllt zum 31.12.2007 erstmals die Voraussetzungen für eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gesellschaft sind, infolge der erstmaligen Erfüllung der Voraussetzungen für eine große Kapitalgesellschaft, für den Jahresabschluss zum 31.12.2007 gemäß § 267 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB noch die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft anzuwenden.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, insbesondere den Vorschriften der §§ 264 ff HGB, aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) zur Anwendung.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt.

Die Sachanlagen sind zu ihren historischen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der höchstzulässigen steuerlichen Abschreibungen bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, ihr Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Einstandspreisen bewertet.

Die Warenbestände sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Für Handelswaren wurden diese retrograd, ausgehend von den Verkaufspreisen, ermittelt. Die fertigen- und unfertigen Erzeugnisse wurden je nach Fertigungsstufe mit den Anschaffungskosten (Materialeinzelkosten) zzgl. eines Gemeinkostenaufschlages angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Den akuten und latenten Risiken in den Lieferungs- und Leistungsforderungen wurde durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in ausreichendem Umfang Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(1) ANLAGEVERMÖGEN

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert
  01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007 31.12.2006
    U = Umbuchung U = Umbuchung      
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 60 4 28 34 2  
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 60 4 28 34 2  
Technische Anlagen und Maschinen 8.030 655 252 7.251 1.182 990
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   U = 18        
  8.711 1.486 652 6.551 3.012 2.583
Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Sachanlagen     U = 18      
  18 67     67 18
    U= 18 U = 18      
SACHANLAGEN 16.759 2.208 904 13.802 4.261 3.591
    U= 18 U= 18      
ANLAGEVERMÖGEN 16.819 2.212 932 13.836 4.263 3.591
  Abschreibung
  2007
  TEUR
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1
Technische Anlagen und Maschinen 463
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.024
Anlagen im Bau und Anzahlungen auf Sachanlagen  
SACHANLAGEN 1.487
ANLAGEVERMÖGEN 1.488

Die Zugänge bei den Sachanlagen sind hauptsächlich auf Investitionen für die Produktionsabteilungen, die Einrichtung in 18 neue Einzelhandelsverkaufsstellen sowie auf Ersatzbeschaffungen in bestehenden Filialen und die Modernisierung des Fuhrparks zurückzuführen. Die Zugänge der geringwertigen Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr TEUR 124) wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

(2) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

In den hierunter ausgewiesenen Positionen sind - bis auf Genossenschaftsanteile in Höhe von EUR 1.160,00 - keine Beträge mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr enthalten.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.039,18.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr an andere Gesellschaften des Unternehmensverbundes der Edeka Südbayern.

(3) GEZEICHNETES KAPITAL

Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr EURO 4.000.000,00.

(4) ANDERE GEWINNRÜCKLAGEN

Die Anderen Gewinnrücklagen betragen unverändert zum Vorjahr EURO 1.000.000,00.

(5) RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kosten aus dem Personalbereich (TEUR 1.123), für Prüfungs- und Abschlusskosten und Verpflichtungsgeschäfte aus bestehenden Mietverträgen gebildet.

(6) VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen über die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte hinaus keine weiteren Besicherungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

(7) UMSATZERLÖSE

In den Umsatzerlösen sind Umsätze mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.831 (Vorjahr: TEUR 12.721) enthalten.

(8) ERHÖHUNG ODER VERMINDERUNG DES BESTANDS AN FERTIGEN UND UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN

Der Bestand an fertigen Erzeugnissen erhöhte sich geringfügig um TEUR 1,3 (Vorjahr: Minderung TEUR 0,6).

Bei den unfertigen Erzeugnisse ergab sich ebenfalls eine Erhöhung um TEUR 4,4 (Vorjahr: Minderung TEUR 100,8).

(9) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen erhaltene Pachtzinsen von TEUR 280 (Vorjahr: TEUR 257) für die zur Verfügungsstellung von Backshops samt Inventar an verschiedene Franchisenehmer, die Erstattung von Strom- und Mineralölsteuer für das Jahr 2006 von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 45) und der Ertrag aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 114) enthalten.

(10) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Ausgewiesen werden hauptsächlich Mietaufwendungen, Transportkosten, Werbeausgaben und Verwaltungskosten.

D. SONSTIGE ANGABEN

FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Für langfristig angemietete Objekte besteht ein nicht abgezinstes Obligo aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 5.293 (Vorjahr: TEUR 5.264). Davon entfallen TEUR 3.559 (Vorjahr: TEUR 4.329) auf verbundene Unternehmen.

MUTTERUNTERNEHMEN

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH, Gaimersheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH, Gaimersheim, kann im Unternehmensregister eingesehen werden.

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

   
Herr Dipl.-Kfm. Hans Georg Maier Geschäftsführer der Gesellschaft mit übergreifender Ressortverantwortung Beruf: Diplom-Kaufmann
Herr Heinz Wünsche betriebsleitender Geschäftsführer Beruf: Bäckermeister

Die Gesamtbezüge des betriebsleitenden Geschäftsführers werden nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben, da der Geschäftsführer mit übergreifender Ressortverantwortung bei der Gesellschafterin angestellt ist.

ARBEITNEHMER

Im Jahresdurchschnitt wurden 694 (Vorjahr: 583) kaufmännische und 147 (Vorjahr: 135) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

Zudem befanden sich durchschnittlich 40 (Vorjahr: 32) Personen in einem Ausbildungsverhältnis.

Gaimersheim, den 26. März 2008

Hans Georg Maier Heinz Wünsche

Bestätigungsvermerk:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Backstube Wünsche GmbH, Gaimersheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (1DW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen. dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken. mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Hamburg, den 30. April 2008

UNIVERSA Prüfungs- und

Treuhandgesellschaft mbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lang

Wirtschaftsprüfer

ppa. Lipka

Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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