BEO GmbH
Selbe AdresseZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen Altwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Astrid Gebauer seit 8.6.2022 | Prokura |
Marc Grutza seit 6.5.2022 | Geschäftsführer |
Ralf Reiß seit 5.8.2020 | Prokura |
Matthias Dipl. Betriebswirt Lettermann seit 27.9.2016 | Geschäftsführer |
Thomas Jakob Becker seit 5.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% | |
| 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jakob Becker Entsorgungs-GmbHMehlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Chancen- und Risikobericht IV. Prognosebericht I. Grundlagen und Geschäftsmodell des UnternehmensAls größte operative Gesellschaft der Jakob Becker Gruppe erweist sich die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH seit mehreren Jahrzehnten als kompetenter Servicepartner der Großindustrie, des Kleingewerbes, der öffentlich-rechtlichen Körperschaften und auch der Privathaushalte. Dabei setzt die Gesellschaft seit vielen Jahren auf fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter und individuell konzipierte moderne Anlagentechnik. Ein sukzessiv erweitertes Dienstleistungsspektrum kann dabei als Antwort auf die im Laufe der Zeit immer umfangreicheren Fragestellungen unserer Kunden und der dazu erforderlichen gesetzeskonformen Lösungskonzepte angesehen werden. Das Tätigkeitsspektrum konzentriert sich dabei im Wesentlichen auf folgende Bereiche:
Als Komplettdienstleister innerhalb der Entsorgungsbranche besitzt die Gesellschaft neben dem Hauptsitz in Mehlingen noch weitere Niederlassungen und Betriebsstätten in Worms, Ingelheim, Bensheim, Eisenberg, Dillingen, Mannheim, Mainz, Schifferstadt, Sembach, Alzey, Wadern und Hetzerath. Von der letztgenannten Betriebsstätte inklusive der dort anhängigen kommunalen Sammelverträge im Landkreis Bernkastel-Wittlich sowie der dazugehörigen Vermögensgegenstände und Arbeitsverhältnisse hat man sich aufgrund fehlender Wachstumsperspektiven zum 31. Dezember 2023 im Rahmen eines Asset-Deals getrennt. Während die operativen Tätigkeiten zur Erbringung der unterschiedlichsten Entsorgungsdienstleistungen sowie diverse Verwaltungsleistungen in den einzelnen Niederlassungen der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH dezentral abgewickelt werden, hat man aus Effizienzgründen zentrale betriebliche Funktionsbereiche wie strategisches Management, Controlling, Finanzen, Finanzbuchhaltung, Einkauf, IT, Qualitätsmanagement sowie Recht und Versicherung in die geschäftsleitende Holding der Jakob Becker Gruppe ausgelagert. Bereits seit vielen Jahren hat sich eine funktionale Ausgliederung spezieller Tätigkeitsbereiche in kleinere operative Tochtergesellschaften für die Muttergesellschaft Jakob Becker Entsorgungs-GmbH bewährt. So ist die am Standort Eisenberg ansässige Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH auf den Bereich Transportdienstleistungen im Nah- und Fernverkehr spezialisiert. Sämtliche Aktivitäten im Bereich der Akten- und Datenträgervernichtung sowie Akteneinlagerung inklusive Dokumentenmanagement werden von der in Sembach ansässigen Tochtergesellschaft Rhenus Becker GmbH & Co. KG ausgeführt. Am Standort in Zweibrücken beschäftigt sich die Becker & Maurer GmbH & Co. KG bereits seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit der Sortierung, Veredelung und Aufbereitung diverser Schrotte, um diese den Stahlwerken zur Weiterverarbeitung entsprechend bereitstellen zu können. Unter Einsatz von Baggern, Schrottscheren und effizienten Brennern kann man auf dem Betriebsgelände auch größere Schrottmengen problemlos verarbeiten. Die Aktivitäten innerhalb des Segments der Speiseresteentsorgung bündelt die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH nach wie vor in ihren beiden Tochtergesellschaften Biolog GmbH in Büttelborn sowie BioSaar Gesellschaft zur Behandlung biologischer Abfälle mbH in Wadern. Im Bereich der Verarbeitung und Aufbereitung von Althölzern agiert die Holzkontor Worms GmbH erfolgreich als Spezialdienstleister am Markt. Bei der Becker & Grieshaber GmbH haben sich die Gesellschafter aufgrund der anhaltend negativen Geschäftsentwicklung der letzten Jahre bereits im Vorjahr zur vollständigen Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes zum 30. September 2022 entschlossen. Im Berichtsjahr wurde die Veräußerung des vorhandenen Anlagevermögens planmäßig fortgesetzt. Nach der Auflösung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der BioSaar Gesellschaft zur Behandlung biologischer Abfälle mbH zum 01. Januar 2023 bestehen fortan mit den zwei Tochtergesellschaften Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH und Holzkontor Worms GmbH jeweils Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenIm Jahr 2023 mussten die Unternehmen wiederum unter schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen agieren. Trotz einer langsamen Erholung von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und den massiven Preissteigerungen im Bereich der Energiekosten infolge des von Russland geführten Angriffskrieges gegen die Ukraine sorgten neue Herausforderungen wie die Eskalation bestehender bzw. neuer Kriege für weitere Unsicherheiten. Geopolitische Ereignisse wie der neu entfachte Konflikt im Nahen Osten, der andauernde Krieg in der Ukraine sowie die bestehenden Spannungen zwischen den USA und China belasteten die Entwicklung der Weltwirtschaft und können zu neuen Energiekrisen und verstärkter Fluchtmigration führen. Zudem bremsten hohe Inflationsraten und ein signifikanter Anstieg der Zinsen die Wachstumsdynamik der weltweiten Konjunktur entsprechend ein. Aus der Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute vom März 2024 geht hervor, dass der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts im Berichtsjahr 2,7% betrug und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag. Auf nationaler Ebene bescheinigen die Experten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute der deutschen Wirtschaft eine schwache Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und bezeichnen diese im internationalen Vergleich sogar als angeschlagen. Dies belegen auch die Daten des Statistischen Bundesamts mit einem um 0,2% unter dem Vorjahreswert liegenden preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP). Ein höheres Zinsniveau innerhalb eines inflationären Umfelds entfaltete dabei auch im Inland negative Wirkungen auf die Investitionstätigkeit und das Konsumverhalten der Bürger. Eine spürbare Eintrübung der Baukonjunktur und eine geringere Nachfrage nach Bauleistungen in Deutschland lassen sich auf gestiegene Materialkosten und unterbrochene Lieferketten zurückführen. Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt war im Verlauf des Jahres 2023 von einer zunehmenden Arbeitskräfteknappheit geprägt. Dies wird sich aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland in den kommenden Jahren noch spürbar verschärfen. Längst herrscht eine große Diskrepanz zwischen dem Bedarf der Unternehmen an qualifizierten Mitarbeitern und dem Angebot auf dem Arbeitsmarkt, was auch der Verschiebung des Verhältnisses von Erwerbstätigen zu Ruheständlern geschuldet ist. Dabei fehlen nicht nur qualifizierte Fachkräfte sondern zunehmend auch Arbeitskräfte aller Qualifikationsstufen. Die Suche nach Mitarbeitern mit adäquaten Fähigkeiten und Kenntnissen stellt die Unternehmen bereits seit geraumer Zeit vor größere Herausforderungen. Neben einer schwächelnden Konjunktur wirkten sich auch erhöhte Krankenstände entsprechend negativ auf den Arbeitsmarkt aus. Insgesamt weist die Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute die Anzahl der Erwerbstätigen im Inland mit 45,9 Mio. aus. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt führte im Vorjahresvergleich zu einer leicht erhöhten Arbeitslosenquote in Höhe von 5,6%. In den kommenden Jahren stehen die Unternehmen der Entsorgungsbranche bezüglich der Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ökologie vor weiteren großen Herausforderungen. Da Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft bereits seit vielen Jahren auf der Agenda der Marktteilnehmer in der Branche stehen, gilt es mit aller Kraft den erforderlichen Umbau der Wirtschaft diesbezüglich aktiv mitzugestalten. Dabei sehen sie die systemische Einführung der Circular Economy in allen Bereichen als eine große Chance, um das Klima und die Umwelt nachhaltig zu schonen. Mit dem Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als fundamentaler Bestandteil des sogenannten europäischen Green Deals sind neben den Unternehmen selbst auch die Behörden und die Verbraucher gleichermaßen gefordert ihren Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Ziele zu leisten. Dabei soll eine Vielzahl an Maßnahmenpaketen das übergeordnete Ziel eines klimaneutralen Europas bis zum Jahr 2050 sicherstellen. Insbesondere die Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen, die dauerhafte Entkoppelung des Wirtschaftswachstums von der Ressourcennutzung, der Schutz der Menschen vor umweltbedingten Risiken sowie die Wiederherstellung der Biodiversität müssen in diesem Kontext mit aller Kraft vorangetrieben werden. Die Kreislaufwirtschaft kann einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen leisten. In diesem Kontext ist jedoch auch die Politik gefordert, zeitnah verlässliche Rahmenbedingungen mit praxistauglichen Lösungen zu schaffen. Nur so können die vorhandenen Standortdefizite des rohstoffarmen Industriestandortes Deutschland entsprechend gemindert werden. Die Abfallwirtschaft und das Abfallrecht haben sich in den letzten Jahren mit einer Vielzahl an gesetzlichen Änderungen zu einer immer komplexer werdenden Materie entwickelt, was die Unternehmen der Entsorgungsbranche bei der Umsetzung der zum Teil komplexen juristischen Sachverhalte zunehmend fordert. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es in vielen Bereichen Änderungen bzw. Neujustierungen im Abfallrecht gegeben. Exemplarisch kann man an dieser Stelle die Mehrwegangebotspflicht im Rahmen der Änderung des Verpackungsgesetzes (VerpackG2), die europaweiten Änderungen der Gefahrgutvorschriften für den Straßenverkehr (ADR), die EU-Batterieverordnung sowie die nach mehrjährigen Diskussionen in Kraft getretene Mantelverordnung nennen. Hinzu kamen neue gesetzliche Anforderungen und entsprechende Berichtspflichten im Rahmen des Inkrafttretens des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) ab 01. Januar 2023 und des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) am 02. Juli 2023 sowie die Ausweitung der Mautpflicht zum 01. Dezember 2023. All diese und noch weitere nicht genannte neue Anforderungen stellen bei einer zeitnahen, ordnungsgemäßen Umsetzung enorme Herausforderungen und auch erhebliche Kosten für die Unternehmen und hierbei insbesondere für die mittelständischen Marktteilnehmer dar. 2. GeschäftsverlaufDie Jakob Becker Entsorgungs-GmbH blickt trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, wenngleich die Gesellschaft nicht an die Rekordbetriebsleistung des Jahres 2022 (TEUR 130.059) anknüpfen konnte. Der ausgewiesene Umsatzrückgang resultiert dabei im Wesentlichen aus deutlichen Reduzierungen bei den Vermarktungserlösen für Wertstoffe. Im Berichtsjahr mussten erneut in vielen Bereichen Preisanpassungen vorgenommen werden. Mit TEUR 120.483 lag die Betriebsleistung im Jahr 2023 um rund TEUR 9.576 (-7,4%) unter dem Vorjahresniveau. Dabei entfielen TEUR 119.497 auf die Umsatzerlöse, TEUR -10 auf Bestandsveränderungen sowie TEUR 996 auf die sonstigen betrieblichen Erträge. Wie schon in den vorangegangenen Jahren trugen die anlagenintensiven Standorte in Mehlingen, Worms und Schifferstadt erneut den größten Anteil zum Umsatz der Gesellschaft bei. Innerhalb des operativen Betätigungsfeldes erwiesen sich im Berichtsjahr die Profitcenter Containerdienst, Kommunale Dienstleistungen sowie Kanaldienstleistungen als leistungsstarke Segmente. Ein seit Jahren etabliertes Stoffstrommanagement eröffnete der Gesellschaft auch unter schwierigen Rahmenbedingungen die Möglichkeit schnell und flexibel auf veränderte Abfallströme bei unseren Kunden reagieren zu können. Eine zentrale Vermarktung kann dabei in einzelnen Segmenten aufgrund entsprechender Größenvorteile Chancen eröffnen. Die am Bilanzstichtag über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge an die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH angebundenen Tochtergesellschaften Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH und Holzkontor Worms GmbH führten im Vergleich zum Vorjahr per Saldo ein deutlich reduziertes Ergebnis in Höhe von TEUR 73 an die Muttergesellschaft ab. Die Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH konnte zwar die Betriebsleistung im Jahr 2023 leicht steigern, was jedoch zur Kompensation der deutlichen Personalkostensteigerungen nicht ausreichte. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein leicht negatives Ergebnis in Höhe von TEUR -12 aus. Bei der Holzkontor Worms GmbH sorgten im Berichtsjahr ein konjunkturbedingt vermindertes Altholzaufkommen und eine verschlechterte Erlössituation auf dem Holzmarkt mit reduzierten Vermarktungserlösen für einen deutlichen Rückgang des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 85. Von den vier weiteren nicht über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge an die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH angebundenen Tochtergesellschaften lässt sich wie folgt berichten. Bei der BioSaar Gesellschaft zur Behandlung biologischer Abfälle mbH (100%-ige Beteiligung) belasteten im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutlich verschlechterte Erlössituation bei der Stromeinspeisung, Personalkostensteigerungen und insbesondere auch höher als geplant ausgefallene Instandhaltungsaufwendungen das Ergebnis der Gesellschaft. Mit einem operativen Fehlbetrag in Höhe von TEUR 321 ist das ausgewiesene Ergebnis deutlich hinter den Ertragserwartungen zurückgeblieben. Die innerhalb der Schrottbranche agierende Becker & Maurer GmbH & Co. KG (50%-ige Beteiligung) weist im Vergleich zum Vorjahr eine um TEUR 1.530 reduzierte Betriebsleistung in Höhe von TEUR 12.282 und ein um TEUR 79 vermindertes Jahresergebnis in Höhe von TEUR 85 aus, was insbesondere auf eine veränderte Erlössituation an den Sekundärrohstoffmärkten zurückzuführen ist. Im Segment der Speiseresteverwertung konnte die am Standort in Büttelborn tätige Biolog GmbH (50%-ige Beteiligung) im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 110 ausweisen. Bei der Becker & Grieshaber GmbH (50%-ige Beteiligung) stand im Berichtsjahr nach der vollständigen Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes zum 30. September 2022 die Verwertung des vorhandenen Anlagevermögens im Vordergrund. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 1.580 mit einem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 837 aus. Am 31. Dezember 2023 waren in der Gesellschaft 653 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 661 Mitarbeiter), davon 488 gewerbliche Arbeitnehmer, 147 Angestellte sowie 18 Auszubildende. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt verschärft sich zunehmend und zwingt die Unternehmen die Personalarbeit verstärkt in den Fokus zu rücken. Ein sich spürbar verschärfender Arbeits- und Fachkräftemangel erschwert die Suche nach qualifizierten und leistungsfähigen Mitarbeitern auch in der Entsorgungsbranche erheblich. Der Schwerpunkt liegt heute und auch künftig auf einer zeitnahen Rekrutierung von geeignetem Personal, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aufrecht erhalten zu können. Mittlerweile sehen die Geschäftsführung und die Personalleitung der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH die Situation am Arbeitsmarkt als ein großes Hemmnis für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung an. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, rückt neben der Akquise gut ausgebildeter Fachkräfte auch die Bindung des vorhandenen qualifizierten Personals immer mehr in den Vordergrund der Personalarbeit. In diesem Zusammenhang sollten sich auch in einem traditionellen Entsorgungsunternehmen innovative Strategien im Personalmanagement mittel- bis langfristig auszahlen. a) ErtragslageDen nachfolgenden Ausführungen über die Ertragslage der Gesellschaft liegt die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens zugrunde.
Ein Rückgang der Betriebsleistung um 7,4% auf TEUR 120.483 verbunden mit einem um 15,2% verminderten Materialaufwand in Höhe von TEUR 62.235 führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% verbesserten Rohergebnis in Höhe von TEUR 58.248. Unter Berücksichtigung der Erhöhungen bei den Personalaufwendungen um TEUR 1.251, bei den Abschreibungen um TEUR 17 und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 532 errechnet sich ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 7.191. Die vorgenannten Effekte sowie ein Finanzergebnis in Höhe von TEUR 194 (davon aus den Ergebnisabführungsverträgen mit der Holzkontor Worms GmbH TEUR 85 sowie mit der Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH TEUR -12) führten letztendlich zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 7.385. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.024. Das Ergebnis vor Zins, Steuern, Abwertung und Abschreibung (EBITDA) lag im Berichtsjahr bei TEUR 13.278, was einer EBITDA-Marge von 11,02% entspricht. b) FinanzlageSowohl die absolute Höhe des Eigenkapitals (TEUR 29.024) als auch die um absolut 2,11% gesteigerte Eigenkapitalquote (53,83%) erreichten zum 31. Dezember 2023 historische Höchststände. Dies erscheint vor dem Hintergrund der in 2023 erfolgten Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.234 und einer deutlichen Erhöhung der Verbindlichkeiten um TEUR 3.251 bemerkenswert. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 5.024 und um TEUR 2.844 reduzierte Rückstellungen konnten diese Effekte entsprechend überkompensieren. Die Gesellschaft liegt diesbezüglich im Branchenvergleich auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Im Bereich des Fremdkapitals besitzt die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH zum 31. Dezember 2023 insgesamt 102 Darlehen bei 4 verschiedenen Kreditinstituten. Unter Berücksichtigung der im Jahr 2023 vorgenommenen Tilgungen in Höhe von TEUR 3.740 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 666 verminderter aggregierter Darlehensstand, wobei 26 Finanzierungen komplett getilgt wurden. Die 15 im Berichtsjahr neu aufgenommenen Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 3.074 besitzen alle eine jeweilige Laufzeit von 60 Monaten. Die langjährige reibungslose Zusammenarbeit mit den externen Refinanzierungspartnern möchte die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH auch in Zukunft so beibehalten. Ergänzend zu den externen Finanzierungsangeboten bietet die Holding der Jakob Becker Gruppe ihren Tochtergesellschaften flexible Möglichkeiten der Mittelanlage bzw. Mittelaufnahme zu attraktiven Konditionen. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von TEUR 15.002 (Vorjahr: TEUR 5.935) getätigt. Dabei entfielen TEUR 25 auf Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 10.977 auf Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie TEUR 4.000 auf Finanzanlagen. Der größte Teil der Investitionen innerhalb der Sachanlagen in Höhe von TEUR 6.691 wurde in den Fuhrpark investiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Investitionen in diverse Behältersysteme in Höhe von TEUR 1.963. Innerhalb des Sachanlagevermögens verteilen sich die restlichen Investitionen auf geleistete Anzahlungen (TEUR 1.206), auf Gebäude und Anlagen im Bau sowie Mietereinbauten (TEUR 713), auf Betriebs- und Geschäftsausstattungen (TEUR 233), auf Maschinen und Betriebsvorrichtungen (TEUR 139) sowie auf Sonstiges (TEUR 33). Der Zugang bei den Finanzanlagen entfällt auf die Erhöhung der Kapitalrücklage bei der BioSaar Gesellschaft zur Behandlung biologischer Abfälle mbH in Höhe von TEUR 4.000. Während bereits in der Jahresplanung für 2023 ein deutlich positives Cash-Flow-Statement verabschiedet wurde, verminderte sich der Finanzmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung am 31. Dezember 2023 gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag um TEUR 773. Die Gesellschaft konnte aufgrund der guten Liquiditätslage viele der getätigten Investitionen aus dem Cash-Flow bezahlen und war im Berichtsjahr trotzdem unverändert in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH betrug am 31. Dezember 2023 TEUR 53.923 und lag damit 6,3% über dem Vorjahreswert von TEUR 50.726. Auf der Aktivseite resultiert dies im Vergleich zum Vorjahr aus einem um 39,8% erhöhten Anlagevermögen auf TEUR 29.240 und einer Minderung des Umlaufvermögens um 17,2% im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 24.642. Innerhalb des Anlagevermögens waren Erhöhungen bei den technischen Anlagen und Maschinen um TEUR 102, bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen um TEUR 4.009, bei den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau um TEUR 856 und bei den Finanzanlagen um TEUR 3.500 zu verzeichnen. Die letztgenannte Veränderung betrifft eine bei der Tochtergesellschaft BioSaar Gesellschaft zur Behandlung biologischer Abfälle mbH erfolgte Umwandlung von Darlehen in Beteiligung in Höhe von TEUR 4.000 bei einer gleichzeitigen Abwertung der Beteiligung um TEUR 500. Dem standen Minderungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen um TEUR 108 und bei den Grundstücken und Gebäuden um TEUR 39 gegenüber. Die Reduzierung des Umlaufvermögens resultiert aus den Minderungen bei den Vorräten um TEUR 183, bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 5.322 und beim Kassenbestand bzw. Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 562. Dem standen Anstiege bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 554, bei den Forderungen gegen beteiligte Unternehmen um TEUR 383 sowie bei den sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 4 gegenüber. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrug TEUR 38 und die aktiven latenten Steuern TEUR 3. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 5.024 sowie der am 31. August 2023 vorgenommenen Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.234 ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 29.024. Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr auf TEUR 3.065 vermindert, während sich die Verbindlichkeiten insgesamt um TEUR 3.251 auf TEUR 21.834 erhöhten. Dabei waren Anstiege der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.936, der Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen um TEUR 1.336 und der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 195 zu verzeichnen. Dem standen Minderungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 454 und bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 762 entgegen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenInnerhalb der Jakob Becker Gruppe werden zur Steuerung der derzeit 29 Konzerngesellschaften im Wesentlichen die nachfolgend aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren herangezogen:
Trotz einer zunehmenden Dynamik an vielen Märkten inklusive auftretender Preis- und Mengenschwankungen sehen wir unser langjährig bestehendes Reporting-System als geeignetes Steuerungsinstrument für das Management der Holding als auch für die Verantwortlichen der operativen Einheiten an. Differenzierte unterjährige Plan-Ist-Abweichungsanalysen erlauben dabei eine gezielte und zeitnahe Identifizierung von kritischen Kosten- bzw. Erlösfaktoren in den einzelnen Niederlassungen, Profitcentern und bei Kostenträgern. Innerhalb der letzten Dekade konnte die Betriebsleistung der Gesellschaft um durchschnittlich 6,0% pro Jahr gesteigert werden. Die mittlere gewichtete Umsatzrendite betrug im gleichen Zeitraum 1,7%. Im Vorjahresvergleich hat sich der Cash-Flow (einfach) um 9,7% auf TEUR 11.111 reduziert. Die Investitionstätigkeit lag im Berichtsjahr mit TEUR 15.002 deutlich über der durchschnittlichen Investitionstätigkeit der letzten drei Geschäftsjahre (TEUR 8.719). 4. GesamtaussageDie Jakob Becker Entsorgungs-GmbH konnte auch im Berichtsjahr den äußerst positiven Trend der jüngsten Vergangenheit erfolgreich fortsetzen. In ihrer über drei Jahrzehnte andauernden Firmenhistorie konnte die Gesellschaft im Berichtsjahr sowohl bei der Betriebsleistung als auch beim Jahresüberschuss mit den jeweils dritthöchsten Werten aufwarten.
Eine gegenüber den beiden Vorjahren moderat reduzierte Umsatzrendite in Höhe von 4,2% erscheint für die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH im Branchenvergleich durchaus bemerkenswert. Die positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre sorgte auch für historische Höchststände beim Eigenkapital in Höhe von TEUR 29.024 und bei der Eigenkapitalquote in Höhe von 53,83%. Insgesamt behauptete sich die Gesellschaft auch unter schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wiederum eindrucksvoll am Entsorgungsmarkt. In Summe konnten auch beide über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge angebundene Tochtergesellschaften (Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH und Holzkontor Worms GmbH) einen positiven Ergebnisbeitrag für die Muttergesellschaft erwirtschaften, jedoch ist man dabei deutlich hinter den Werten des Vorjahres zurückgeblieben. Die Geschäftsführung der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Eine wiederum verbesserte Vermögens- und Finanzlage unterstreicht dabei eindrucksvoll die wirtschaftliche Stabilität der Gesellschaft. Die vorhandene Rentabilität sollte in Verbindung mit der komfortablen Eigenkapitalausstattung eine entsprechende Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft gewährleisten. Die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH kann auch in ihrem operativen Tätigkeitsfeld vornehmlich in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland seit vielen Jahren mit einer kontinuierlich weiterentwickelten Dienstleistungspalette überzeugen. Vor allem auch in diesen schwierigen Zeiten präsentiert sich die Gesellschaft ihren Kunden als zuverlässiger und kompetenter Partner bei der Lösung sämtlicher Fragestellungen rund um das Thema Entsorgung. Die Geschäftsführung sieht die Gesellschaft aufgrund einer stabilen Bilanzstruktur, einem breit gefächertem Dienstleistungsportfolio sowie der sich bietenden Marktchancen gut aufgestellt, um sich auch künftig in einem dynamischen, herausfordernden Marktumfeld entsprechend behaupten zu können. III. Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsaktivitäten der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH sind mit Risiken aber auch mit Chancen verbunden, wobei die Risiken sowohl durch externe Faktoren als auch durch das eigene Handeln im unternehmerischen Alltag hervorgerufen werden können. Im Bereich der allgemein kaum beeinflussbaren Risiken sind vor allem die zunehmenden geopolitischen Spannungen, klimabedingte Extremwetterereignisse, weitere Pandemien, Terroranschläge oder auch Turbulenzen auf den Finanzmärkten anzuführen. Zudem beeinflussen Lieferengpässe, hohe Energie- und Rohstoffpreise, ein außerordentlich schneller technologischer Wandel sowie die voranschreitende Digitalisierung die wirtschaftliche Entwicklung in allen Branchen erheblich. Insgesamt ist eine fundierte Abschätzung des Umfangs und der Dauer von wirtschaftlichen Folgen aus diesen genannten und weiteren Risikofaktoren von starken Unsicherheiten geprägt. Die Risiko- und Chancenlage für die Firmen der Jakob Becker Gruppe wird auch weiterhin von einem dynamischen Marktumfeld in der Entsorgungsbranche geprägt. Dabei sieht das Management neben den bereits genannten und als wesentlich erachteten allgemeinen Risiken auch den Umgang mit Veränderungen der branchenbezogenen Rahmenbedingungen innerhalb der Entsorgungswirtschaft und der damit einhergehenden Vielzahl an jährlichen Neuerungen innerhalb der Gesetzgebung als wichtige Aufgabe einer verantwortungsvollen Risikopolitik an. Im Bereich der operationalen Risiken stuft man innerhalb der Jakob Becker Gruppe auch die im Folgenden beschriebenen Risikofelder als wesentlich ein:
Die beschriebenen Risiken und auch derzeit noch nicht bekannte Risiken können die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft jederzeit nachhaltig beeinflussen oder auch negativen Einfluss auf bereits getroffene Prognosen haben. Mit den Möglichkeiten des integrierten Risikomanagementsystems werden die Verantwortlichen der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH in die Lage versetzt die wesentlichen Risiken frühzeitig zu identifizieren, entsprechend zu bewerten sowie auf veränderte Risikolagen angemessen reagieren zu können. Um eine verantwortungsvolle Risikopolitik zur Erreichung der gesetzten finanziellen und strategischen Unternehmensziele entsprechend sicherstellen zu können, muss ein adäquater Umgang mit vorhandenen Unsicherheiten sowie eine zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zur Risikoreduzierung stets im Vordergrund stehen. Dabei sollte ein vorausschauendes und effizientes Risikomanagement mit einer aktiven Risikosteuerung stets dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit folgen und den Fokus auf die wesentlichen Risiken richten, wobei das Eintreten von Risiken auch trotz umfangreicher Analysen niemals ausgeschlossen werden kann. In der Jakob Becker Gruppe werden überschaubare Risiken kontrolliert eingegangen, um damit verbundene Wachstumspotenziale und Ertragschancen auch entsprechend nutzen zu können. Zudem ermöglicht ein konsequentes Erschließen neuer Chancen die Sicherung sowie den Ausbau der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Bei der Verfolgung der Hauptziele einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes und der Bestandssicherung wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken angestrebt, wobei die Sicherung der kurz- und langfristigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaften stets im Vordergrund steht. Zur Erreichung einer angemessenen Risikokultur und einem wirkungsvollen Risikomanagement definiert die Holding der Jakob Becker Gruppe mit Prozessvorgaben, Richtlinien und Vorschriften die wesentlichen Regelungen für die verschiedenen Fachabteilungen der Unternehmen des Konzerns, welche in dem Handbuch zum Internen Kontrollsystem (IKS, Stand 31.12.2022) verankert sind. Zu deren Einhaltung und permanenten Überprüfung sind in allen wichtigen Entscheidungsfeldern des Unternehmens entsprechende Kontrollmechanismen implementiert. Die Erstellung des Konzernabschlusses wird zentral durch die Holding der Jakob Becker Gruppe durchgeführt. Des Weiteren stellt das Berichtswesen ein wesentliches Element zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken dar. Dabei werden neben der externen Berichterstattung auch speziell an die Bedürfnisse eines mittelständischen Unternehmens angepasste monatliche interne Auswertungen in Form diverser Abweichungsanalysen erstellt. Diese nutzen die Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen des Konzerns zur Analyse und Diskussion der wesentlichen Finanzkennzahlen und möglichen Abweichungen von den geplanten Werten. Mit Hilfe dieser Reporting-Systeme und den damit verbundenen Berichtsprozessen können auch unterjährig auftretende Risiken zeitnah lokalisiert bzw. entsprechend untersucht werden. Unter Berücksichtigung der ergriffenen Maßnahmen innerhalb der einzelnen Risikofelder und unserer Stellung im Markt sieht die Geschäftsführung in ihrer Gesamtbeurteilung der Risiko- und Chancenlage im Berichtsjahr keine Risiken als existent an, die sowohl als lokal auftretende Einzelrisiken als auch als konzernübergreifende Risiken die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen könnten oder als existenzgefährdend einzustufen wären. IV. PrognoseberichtAufgrund anhaltender und nach wie vor ungeklärter geopolitischer Spannungen mit den entsprechenden Auswirkungen auf das makroökonomische Umfeld unterliegen die Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 auch weiterhin hohen Unsicherheiten. Schwierige gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen mit den bestehenden Inflations- und Rezessionsrisiken, hohen Zinsen, Material- und Lieferengpässen, einem zunehmenden Fachkräftemangel und deutlich steigenden Lohnkosten gestatten derzeit keinen zu optimistischen Ausblick. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen geht die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in ihrer Frühjahrsprojektion von leicht verbesserten Aussichten für die Weltkonjunktur aus. Dabei veranschlagt sie für das aktuelle Jahr ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,5% und für das darauffolgende Jahr 2025 ein Wachstum von 2,6%. Bezüglich der Inflationsraten erwarten die Experten einen deutlichen Rückgang in 2024 auf 2,6% und prognostizieren für das Folgejahr eine Entwicklung in Richtung der 2%-Marke. Für die deutsche Wirtschaft rechnen die Ökonomen mit Steigerungen des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für 2024 um 0,1% und für 2025 in Höhe von 1,4% sowie Arbeitslosenquoten von 5,8% für das Jahr 2024 und 5,5% für das Folgejahr. Trotz insgesamt schwieriger Rahmenbedingungen überzeugte die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH als größte operative Einheit der Jakob Becker Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem sehr guten Jahresergebnis. Im Planansatz für das Geschäftsjahr 2024 (TEUR 6.242) wurden jedoch gegenüber der Jahresplanung des Vorjahres bereits um 73,7% (TEUR +2.648) erhöhte Ertragserwartungen berücksichtigt. Dies ist insbesondere auf bereits durchgeführte aber auch auf anstehende notwendige Preiserhöhungen sowie Auftragszugewinne in den Bereichen der kommunalen- als auch gewerblichen Entsorgung zurückzuführen, welche insbesondere die Kostensteigerungen in den Bereichen Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und Maut sowie auch deutliche Personalkostensteigerungen planerisch überkompensieren. Im Vergleich zu den Ist-Werten des Jahres 2023 geht die Geschäftsführung der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH in ihrer Jahresplanung für das Jahr 2024 von einer um 4,5% erhöhten Betriebsleistung in Höhe von TEUR 125.914 und einem um TEUR 1.218 verbesserten Jahresergebnis in Höhe von TEUR 6.242 aus. Die über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge angebundenen Tochtergesellschaften Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH und Holzkontor Worms GmbH weisen in der Jahresplanung 2024 für die Muttergesellschaft ein in Summe gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Jahresergebnis in Höhe von TEUR 164 aus. Bei der Tochtergesellschaft Becker & Grieshaber GmbH wurde im ersten Quartal 2024 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.000 vorgenommen, wobei davon auf die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH TEUR 500 entfallen. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die Gesellschaft nach den erfolgreichen Geschäftsjahren 2022 und 2023 ihre positive Entwicklung weiter fortsetzen wird. Im für Entsorger traditionell schwierigen ersten Quartal verlief der Start für die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH besser als geplant, so dass die erzielten Ergebnisse über den Vorjahreswerten lagen. Zur erfolgreichen Fortsetzung der Geschäftsstrategie sieht das Management der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH innerhalb des Personalbereichs sowohl die erfolgreiche Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern als auch eine langfristige Bindung der vorhandenen Fachkräfte als wesentlich an. Dies gilt gleichermaßen für technische und auch nichttechnische Geschäftsbereiche. Künftig werden die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen und letztendlich eine effektive Geschäftstätigkeit erheblich erschweren. Dennoch rechnet die Geschäftsführung auch im weiteren Jahresverlauf damit, dass man die veranschlagten Planziele erreichen wird und blickt trotz der vorhandenen Unsicherheiten durchaus optimistisch in die Zukunft.
Mehlingen, im August 2024 Annemarie Becker Thomas Becker Matthias-Karl Lettermann Marc Grutza Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Mehlingen, den 08.08.2024 Annemarie Becker Thomas Becker Matthias-Karl Lettermann Marc Grutza Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 - 31. Dezember 2023
Mehlingen, den 08.08.2024 Annemarie Becker Thomas Becker Matthias-Karl Lettermann Marc Grutza Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023AnhangI. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Jakob Becker Entsorgungs-GmbH hat ihren Sitz in Mehlingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 3043 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Für die Bilanz wird das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze wurden beibehalten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, vollständig im Anhang aufgeführt. Der Ausweis der Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen der Becker-Gruppe orientiert sich am Konsolidierungskreis der Jakob Becker GmbH & Co. KG, Mehlingen (Konzernholding). III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von durchschnittlich 5 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der Restlaufzeit der erworbenen Schutzrechte. Beim beweglichen Sachanlagevermögen erfolgten die Abschreibungen linear, im Zugangsjahr zeitanteilig. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 800,00 EUR wurden in voller Höhe abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei den Anlagegegenständen, bei denen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen wurden entsprechend dem Grad der Fertigung zu den angefallenen Herstellungskosten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, haben wir in angemessenem und ausreichendem Umfang durchgeführt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wurde durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nominalwert bewertet. Die aktive Rechnungsabgrenzung betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern ergeben sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden unverrechnet angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren einzelnen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Angaben zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB in der Anlage zum Anhang dargestellt. FinanzanlagenDer Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB gliedert sich wie folgt:
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen:
Forderungen gegen beteiligte Unternehmen bestehen:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen beteiligte Unternehmen sind vollständig, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Aktive RechnungsabgrenzungDie aktive Rechnungsabgrenzung beträgt TEUR 38 und setzt sich wie folgt zusammen:
Latente SteuernFür temporär abweichende Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz wurden folgende latente Steuern gebildet:
Bei der Bewertung der Bilanzdifferenzen wurde ein Steuersatz von rund 29,7% zu Grunde gelegt. Bei der Bewertung der Verlustvorträge wurde der gültige Körperschaftsteuertarif sowie der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz angewandt. EigenkapitalDie Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das gezeichnete Kapital in Höhe von 15.000.000,00 EUR wird zu 100% von der Jakob Becker GmbH & Co. KG, Mehlingen gehalten und ist voll eingezahlt. PensionsrückstellungenDer Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen betrug zum Stichtag TEUR 409 und ist bei Ausscheiden des Anspruchsberechtigten aus den Diensten der Gesellschaft zu leisten. Für die Pensionsverbindlichkeit existierten zwei Rückdeckungsversicherungen, die im Jahr 2022 ausgezahlt wurden. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Personalkosten (TEUR 1.092), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 30), Entsorgungskosten (TEUR 386), unterlassene Instandhaltung (TEUR 243), fehlende Eingangsrechnungen (TEUR 176) sowie Archivierung (TEUR 20) gebildet. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem als Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen:
Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen bestehen:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGBDie nach § 251 HGB anzugebenden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 3.891 entfallen auf Verbindlichkeiten aus Gewährleistungs- und Ausführungsverträgen. Auf Grund der fortlaufenden Erfüllung der verbürgten Vertragsverhältnisse schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme derzeit als gering ein. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:
V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich nach ihren Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 fast ausschließlich im Inland erzielt worden. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge bestehen aus:
Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten:
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.194 entfallen mit TEUR 2.194 auf das Ergebnis des laufenden Jahres (einschließlich latenter Steuern TEUR +1). VI. Sonstige AngabenUnternehmensorganeIm Geschäftsjahr waren zum Geschäftsführer bestellt:
Frau Annemarie Becker und Herr Thomas Becker sind einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführerbezüge betrugen EUR Anzahl der MitarbeiterDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
AbschlussprüferhonorareDer Honoraraufwand des Abschlussprüfers, der FWP EURO AUDIT GmbH, Worms, beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 27 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsleistungen. KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jakob Becker GmbH & Co. KG, Mehlingen, als oberster Muttergesellschaft einbezogen. Dieser wird nach den gesetzlichen Bestimmungen beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Der Konzernabschluss, der nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wird, kann dort eingesehen werden. Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH nach § 291 HGB gibt es dadurch nicht. Sonstige AngabenMit der Spedition + Containerdienst Steuerwald GmbH, als beherrschtem Unternehmen, ist am 22.07.2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden, der am 27.09.2004 ins Handelsregister eingetragen wurde. Die Ergänzungsvereinbarung zum Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 04.12.2014 wurde am 16.12.2014 ins Handelsregister eingetragen. Mit der Holzkontor Worms GmbH, als beherrschtem Unternehmen, ist am 30.06.2015 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden, der am 26.08.2015 ins Handelsregister eingetragen wurde. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von 53.923.129,41 EUR sowie einem Jahresüberschuss von 5.024.363,59 EUR festzustellen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Mehlingen, den 08.08.2024 Annemarie Becker Thomas Becker Matthias-Karl Lettermann Marc Grutza Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 7.203 durch Sicherungsübereignungen gesichert. Diese entfallen in voller Höhe auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jakob Becker Entsorgungs-GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jakob Becker Entsorgungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Worms, den 30. August 2024 FWP
EURO AUDIT GmbH
Theo Reiß, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussDie Jakob Becker GmbH & Co. KG, vertreten durch deren Komplementärin, die Becker Verwaltungs-GmbH, diese wiederum vertreten durch ihre Geschäftsführerin Frau Annemarie Becker und ihren Geschäftsführer Herrn Thomas Becker, ist alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 3043 eingetragenen Gesellschaft Jakob Becker Entsorgungs-GmbH mit Sitz in Mehlingen.Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Satzung für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung vorgesehenen Formen und Fristen beschließen die Gesellschafter einstimmig was folgt:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Mehlingen, den 20.09.2024 Annemarie Becker Thomas Becker |
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