Peter Mattfeld & Sohn GmbH

Lagerstraße 17, 20357 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 53650
Eingetragen
26.8.1993
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere Lebensmitteln, Fleischkommission, ihre Bearbeitung sowie der Betrieb sämtlicher Geschäfte, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Victoria Mattfeld
seit 19.8.2022
Prokura
André Ruhs
seit 15.8.2019
Prokura
Matthias Rudolph
seit 13.10.2008
Geschäftsführer
Kai Mattfeld
seit 16.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Kai Mattfeld
Hamburg
60.00%
Victoria Mattfeld
Neu Wulmstorf
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Mattfeld & Sohn GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Geschäftsverlauf

I.Absatz-, Umsatz- und Ertragsentwicklung

II. Beschaffung und Produktion

III.Investitionen

IV.Personal- und Sozialbereich

V.Umweltschutz

b. Vermögenslage

c. Finanzlage

d. Ertragslage

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

C. Prognosebericht

D. Chancen- und Risikobericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Das Familienunternehmen Peter Mattfeld & Sohn GmbH hat seinen Sitz auf dem Gelände des ehemaligen Hamburger Schlachthofs. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Lebensmitteln, insbesondere mit Fleisch. Überdies wird Fleisch zerlegt und veredelt. Wir bedienen mit unseren vier Geschäftsfeldern - Cash & Carry Frischemarkt, Fleischzerlegung Direktverkauf, Fleischimport Großhandel und Convenience Manufaktur - eine breite Kundenklientel in der Lebensmittelbranche, von der Würstchenbude über Sternerestaurants bis zum Lebensmittelgroßhändler.

Nach der in 2023 veröffentlichten Rangliste der Allgemeinen Fleischer Zeitung der "Top 100" der deutschen Fleischbranche 2022 in Deutschland, bezogen auf die Umsatzerlöse, befand sich das Unternehmen auf Platz 69. Somit konnte sich das Unternehmen um drei Plätze verbessern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Russlands Angriffskrieg in der Ukraine wurde 2023 weitergeführt. Seit Herbst des Jahres 2023 kam noch ein weiterer Krieg in der Nähe Europas dazu. Die Hamas griffen Israel an, woraufhin Israel mit Gegenangriffen im Gaza-Streifen reagierte. Die Auswirkungen der Kriege auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland lassen sich nicht genau quantifizieren. Gleichwohl entwickelten sich die Inflationsraten rückläufig, sie lagen im Jahresdurchschnitt bei etwa 5,9 %. Im Vorjahr waren es noch 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. 1

Energieprodukte sind gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % teurer geworden, 2022 waren es noch enorme 29,7 %. Seit März 2023 zeigte sich im Jahresverlauf insgesamt eine Entspannung der Energiepreise, 2 welche die Branche mit ihren hohen Energieverbräuchen entlastete.

Der rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen ist am 07. April 2023 ausgelaufen. Somit wurden die letzten verbliebenen Maßnahmen wie das Tragen von FFP2-Masken in Krankenhäusern aufgehoben. 3 Mit Auflösung dieser Herausforderungen kann die gesamte Branche nun zuversichtlicher in eine Zukunft blicken.

Gleichwohl belasteten Gesetzesvorhaben die Fleischbranche und auch die gesamte Landwirtschaft. Der Umbau der Nutztiertierhaltung durch den Bundeslandwirtschaftsminister führt zu einer Vielzahl an Betriebsschließungen in der Ferkelzucht und der Schweinemast. Der Schweinebestand ist in den letzten drei Jahren um 15 % gesunken. Am 01. März 2023 hielten in Deutschland 27.600 Betriebe 22,4 Millionen Schweine. Drei Jahre zuvor waren es noch 31.900 Betriebe mit 26,3 Millionen Schweinen. Die Anzahl der Schweinehaltenden Betriebe ist um rund 13 % zurückgegangen. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den Zahlen der deutschen Rinderhaltung. Die Anzahl der Betriebe ist in den letzten drei Jahren um 7 % gesunken. Die Anzahl der Rinder hingegen sank nur um 4 %. Somit gibt es heute zwar weniger Betriebe in der Rinderhaltung aber mehr Tiere pro Betrieb als vor drei Jahren. Die durchschnittliche Anzahl Tiere einer Rinderhaltung stieg dabei von 104 auf 108 Tiere pro Betrieb. 4

Der Rückgang der schweinehaltenden Betriebe zeigt sich auch jedes Jahr im Rückgang der Schlachtzahlen dieses Sektors. So sank die Anzahl der Schweineschlachtungen von Tieren deutscher Herkunft in 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 um 7 %, also 3,3 Millionen Tiere. Hingegen war bei den aus den Nachbarländern gelieferten Schweinen im Jahr 2023 ein Anstieg von rund 20 % zu verzeichnen. Die Zahl der Rinderschlachtungen hingegen blieb mit einem kleinen Minus von 0,3 % weitgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 5

Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland sinkt im Vergleich zu den Schlachtzahlen und schweinehaltenden Betrieben nur gering. Insgesamt verzehrte der deutsche Bundesbürger 51,6 kg Fleisch im Jahr 2023. Das sind 400 Gramm weniger im Vergleich zum Vorjahr. Der Verzehr von Fleisch in 2023 setzt sich wie folgt zusammen: 8,9 kg Rind- und Kalbsfleisch, 27,5 kg Schweinefleisch, 13,1 kg Geflügelfleisch.

2 Statistisches Bundesamt, 16.01.2024 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html.
3 Die Bundesregierung, 08.04.2023 https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/ende-corona-massnahmen-2068856.
4 VDF, 26.03.24 - VDF-2024-0172
5 VDF, 13.02.24 - VDF-2024-0081

In Folge der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung wurden Bauernproteste abgehalten. Auslöser hierfür war auch, neben diversen anderen politischen Entscheidungen betreffend der Agrarwirtschaft, eine angekündigte Streichung von Agrarsubventionen für Diesel. Die erste Großdemonstration fand am 18.12.2023 in Berlin statt.

Wie bereits erwähnt soll in der Bundesrepublik ein Umbau der Nutztierhaltung per 2025 starten. Ein durch Landwirte/Industrie und Handel bereits etabliertes System "Initiative Tierwohl", wie auch ein quasi unterschriftsreifes Papier durch die sogenannte Borchert-Kommission, werden ergänzt oder ersetzt durch das sogenannte Tierhaltungskennzeichnungsgesetz. Das Gesetz ist im August 2023 in Kraft getreten und soll ab 2025 schrittweise umgesetzt werden. Eine Ausweitung auf erst deutsches Schweine- und Geflügelfleisch, später dann auch Rind- und Lammfleisch ist vorgesehen. 6

Die Idee des Bundeslandwirtschaftsministers ist, vorerst jedes Stück Schweinefleisch in Theke, Fertigpackung, Wurst, Restaurant etc. so transparent zu machen, dass der Verbraucher schnell erkennen kann, in welcher Haltungsform das Schwein die letzten Monate vor der Schlachtung gelebt hat. Dies auf reiner Kundeninformation und auf freiwilliger Basis zu belassen, sowie es die Initiative Tierwohl bereits seit einigen Jahren praktiziert, wurde abgelehnt. Leider betrifft das Gesetz ausschließlich deutsches Fleisch. Der den deutschen Handel beliefernde Wettbewerb aus der EU und Drittländern kann auf freiwilliger Basis ebenfalls Angaben zur Tierhaltung machen, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet.

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) belastet Importeure und Ihre Lieferanten. Glücklicherweise hat das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in der aktuellen Form für die Firma Mattfeld noch wenig Auswirkungen, da wir nicht die betreffende Unternehmensgröße besitzen. Jedoch werden die Anforderungen durch unsere Kunden hinterfragt und wir sind im Austausch mit den Vorlieferanten angehalten, Anforderungen des LkSG zu hinterfragen.

In Argentinien bescherte uns die politische Diskussion und der Machtwechsel zu dem Rechtspopulisten Javier Milei am 10. Dezember 2023 neue Herausforderungen. Milei brüstet sich damit die Wirtschaft zu liberalisieren, was nach fast 20 Jahren unter peronistischer Führung eine Mamutaufgabe wird und unseren Handel mit Argentinien und den benachbarten Staaten verändern wird.

6 BMEL, "Weg frei: Die Tierhaltungskennzeichnung kommt", 07.07.2023 https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/tierschutz/tierhaltungskennzeichnung/tierhaltungskennzeichnung.html

Neben den politischen Herausforderungen stellten uns auch klimatische Extremverhältnisse rund um den Südpazifik vor Probleme. Der sogenannte La Nina Effekt brachte in der Region rund um den Rio de la Plata - aus dem unser Rindfleisch kommt - bereits das dritte Jahr in Folge extreme Trockenheit. Auf der anderen Seite des Südpazifiks, in Neuseeland, herrschte hingegen starker Niederschlag mit diversen Unwettern, die ihren Höhepunkt mit dem Zyklon Gabrielle am 15. Februar 2023 hatten. Der Zyklon kostete Menschenleben und hatte schwere Verwüstungen auf der Nordinsel zur Folge. Auch unser Geschäft wurde durch den zeitweisen Ausfall diverser Lieferbetriebe beeinträchtigt.

Das Gastgewerbe in Deutschland konnte sich 2023 leicht besser entwickeln als das wirtschaftliche Umfeld und einen Teil der Rückgänge aus den Corona-Jahren wieder aufholen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hat das Gastgewerbe im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war 2023 erheblichen Preisanstiegen ausgesetzt, so dass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn in der zweiten Jahreshälfte wieder rückläufig. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 % niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8 % höher ausfiel. 7

7 DEHOGA-Zahlenspiegel IV/23

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Geschäftsverlauf

I. Absatz-, Umsatz- und Ertragsentwicklung

Der Januar begann für unsere Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr, als die Covid- 19-Pandemie noch präsent war, deutlich umsatzstärker. Nachdem uns das erste Halbjahr 2022 mit gestiegenen Roherträgen überrascht hatte, fand sich das Unternehmen im gesamten Jahr 2023 in normalisierten Umsatz und Ertragsverhältnissen wieder. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatte im Jahre 2022 mit enormen Preissteigerungen im Energie- und Agrarbereich Auswirkungen auf fast alle unsere Produktgruppen. Durch die damals rechtzeitigen und noch günstig angelegten Lagerbestände profitierten wir im Vorjahr von ungewöhnlich hohen Roherträgen. Diese außergewöhnlichen Zeiten neigten sich mit Ablauf des Jahres 2022 dem Ende zu und das Jahr 2023 normalisierte unsere Umsatz- und Ertragslage wieder. Im Verlauf des Jahres 2023 wurden die verbesserte Rohwarenversorgung des Wettbewerbs, als auch sinkende Einstandspreise zur Herausforderung.

Im Bereich des Cash & Carry Frischemarktes musste unsere Einkaufsabteilung die gewünschten Preissenkungen durchsetzen. Die Energiepreise und die Preise für Lebensmittel sanken wieder, doch viele Lieferanten bemühten sich an den gestiegenen Verkaufspreisen festzuhalten. So entstanden bei einigen Einkaufskontoren wie der Für Sie oder der Markant Lieferstopps für viele Artikel. Unsere Einkäufer mussten somit neue Warenlieferanten suchen, um die Lieferfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. Um eine ständige Lieferfähigkeit zu gewährleisten, wurden die Bestände für haltbare Waren, wie Tiefkühlprodukte und Trockensortiment erhöht. Somit konnte zum Jahreswechsel der Bestand der Artikel im Cash & Carry Frischemarkt nicht wie gewünscht reduziert werden, um Lagerkosten einzusparen. Bereits zum Ende des Jahres 2022 hatten wir aufgrund der Ungewissheit in den Lieferketten und den hohen Einstandspreisen zum Teil deutlich höhere Lagermengen für haltbare Produkte.

Der Geschäftsbereich der Frischfleischzerlegung und Verarbeitung konnte sein Ergebnis aus dem Vorjahr im Jahr 2023 halten und sogar noch etwas verbessern. Absatzmenge und Umsatzerlöse haben im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise zugelegt. Wir stellen jedoch fest, dass die Nachfrage der Edelteilstücke, aufgrund von Kostenexplosionen in der Gastronomie zurückgeht. Speisekarten werden umgeschrieben, daher konzentrieren wir uns im Bereich der Zerlegung/Verarbeitung stärker auf Braten, Hackfleisch, Schnitzel und Rouladen, ohne dabei die Spitzenprodukte aus der Zerlegung wie Färsen-Ribeye und Filet zu vernachlässigen. Um dem Trend zu entsprechen, haben wir in der Automatisierung und in die Abläufe gerade bei Produkten die stärker nachgefragt werden investiert. Wir stellen fest, dass sich unsere Klientel aus Fleischern und Markthändlern verkleinert. Weiterhin geben Traditionsbetreibe auf. Dies hat viele Gründe, vor allem jedoch, dass sich keine Nachfolge findet. Trotz deutlicher Verdienstmöglichkeiten bleibt die Nachfolge aus. Auch dies beobachten wir ständig und passen unser Sortiment an den Großverbraucher und den LEH an.

Im Vergleich zur Fleischzerlegung konnte der Importgroßhandel seine Ab- und Umsätze, vor allem aber die wie im Cash & Carry Bereich außerordentlichen Rohmargen, nicht halten. Die Gründe sind vielfältig. Im Jahr 2022 hatten wir aufgrund der Erfahrungen aus der Coronapandemie zum richtigen Zeitpunkt im Einkauf reagiert und große Mengen an Ware gekauft. Dies trug erheblich zu dem großen wirtschaftlichen Erfolg bei. Seit dem 4. Quartal 2022 entwickelten sich Bestände im europäischen Fleischimport wieder ausreichend. Ein verstärkter Wettbewerb unter den europäischen Importeuren und die Tatsache, dass China als weltgrößter Fleischkunde rückläufig nachfragte, drückte die Preise an den internationalen Märkten. Bei uns trugen insbesondere auch gesunkene Einkaufspreise vor dem Bilanzstichtag für gefrorenes Rindfleisch, die wir in Erwartung steigender Preise für den Einkauf genutzt haben, zu den gestiegenen Warenbeständen der Firma Mattfeld bei. Für uns hat sich negativ ausgewirkt, dass die starken Verzögerungen bei Schiffsankünften die Lieferquote bei unseren Kunden verschlechtert. Dies gipfelte in der verspäteten Zustellung unserer frischen Osterlammcontainer, bei denen wir viel Ware einfrieren mussten. Eine Frischlammlieferung verspätete sich sogar 10 Tage und traf erst Karfreitag in Hamburg ein und aufgrund deutlich verschlechterter Mindesthaltbarkeiten dieser Ware musste auch sie sofort eingefroren werden. In diesem Bereich ist Ostern für die Firma Mattfeld ein außerordentlich wichtiges Geschäft.

Die größten prozentualen Preisrückgänge waren beim Lammfleisch (bis zu 40 %) zu verzeichnen. Die Gastronomie hatte aufgrund der hohen Preise Edelteilstücke wie Lammkronen, Lammhüften, Lammfilet oder Lammlachse von den Speisekarten genommen. Teure Kontrakte, die wir aus Ende 2022 und dem ersten Quartal 2023 hatten, haben den Vertrieb erschwert. Dies führte zu verlustreichen Verkäufen und hohen Beständen. Da wir weiter eingekauft haben, können wir 2024 von sehr günstigen Kontrakten profitieren.

Im Einkauf der südamerikanischen Ware blicken wir immer auch auf den Umrechnungskurs zum US-Dollar. Im Jahresverlauf waren die Kursausschläge allerdings als moderat zu bezeichnen. Der Euro notierte im Jahresverlauf zwischen 1,1255 USD und 1,0469 USD. Entscheidender für unser Geschäft sind die politischen Veränderungen speziell in Argentinien und die hohe Inflation in dem südamerikanischen Land. 8

8 European Central Bank https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxrefgraph-usd.de.html

II. Beschaffung und Produktion

Die zuverlässige Warenversorgung im Jahr 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr gehalten. Die Lieferketten an Land sind wieder verlässlicher geworden. Die Seerouten und der Containerverkehr sind allerdings nach wie vor von unpünktlichen Verladungen und teilweise deutlich verspäteten Ankünften bis hin zum Nichtanfahren geplanter Häfen geprägt. So musste auch im Jahr 2023 im Import- und Großhandelsbereich sehr flexibel gehandelt werden. Darüber hinaus hatten wir 2023 insgesamt drei transportbedingte Versicherungsschäden bei Importcontainern. Alle Schäden waren Temperaturschäden. Dies ist für uns eine außergewöhnlich hohe Anzahl. Es deutet vieles darauf hin, dass wir es sowohl bei den Reedereien mit einer schlechter werden Qualitätssicherung auf den Schiffen, als auch mit schlechter werdendem und schlechter gewartetem Equipment zu tun haben.

Die hauseigene Fleischzerlegung und Produktion wurden im Jahr 2023 ebenfalls durch hohe Preise, vor allem für Schweinefleisch beeinflusst. Die Verkaufspreise für die Erzeugnisse hielten sich das ganze Jahr auf überwiegend stabil hohem Niveau. Nichtsdestotrotz konnte das Verkaufsvolumen im Jahr 2023 um knapp 200 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Grundsätzlich waren die Beschaffung und die Produktion im Hause Mattfeld durchgehend gewährleistet und es gab nur vorübergehende Engpässe, bzw. Verzögerungen aus den genannten Gründen. Die Beschaffung und Produktion stellten sich 2023 als insgesamt zufriedenstellend dar.

III. Investitionen

Das Jahr 2023 wurde, wie auch schon das Vorjahr, genutzt, um ausstehende Investitionen in Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen und die Sparmaßnahmen während der Covid-19 Pandemie aufzuholen. Wie in jedem Jahr wurden Flurförderfahrzeuge ausgetauscht und erneuert, um effizient arbeiten zu können. Im Bereich der Produktion wurden die beiden neuen Maschinen, für die bereits in 2022 die Aufträge vergeben wurden, in Betrieb genommen. Zum einen wurde eine Maschine für die automatisierte "Hackstangen"-Produktion in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um eine Maschine, die den Prozess vom Einfüllen der vorgewolften Rohware bis zur fertig etikettierten "Hackstange" abbildet ohne, dass menschliche Hilfe notwendig ist. Des Weiteren wurde die Burgerpattie-Produktion durch eine neue Maschine verbessert. Auch hier wurde darauf geachtet, die nötigen Eingriffe durch Menschenhand zu reduzieren. Durch den Schockfroster, welcher ebenfalls bereits im Vorjahr beauftragt wurde und im Jahr 2023 in Betrieb genommen wurde ist der Prozess der Burgerpattie-Produktion nun bis zur Verpackung in einem Raum abgebildet. Die Reduktion der Wege sowie des Personalbedarfs macht die Produktionslinie deutlich effizienter und erhöht die mögliche Produktionsmenge.

Im Bereich der Digitalisierung wurden ebenfalls einige Meilensteine erreicht. Im Januar 2023 wurde die App "Chefslist" aktiv an die Kunden herangetragen. Chefslist ist ein Anbieter, der eine online Bestellmöglichkeit ähnlich wie ein Online-Shop für die Kunden liefert. Die App ist direkt mit unserem Warenwirtschaftssystem verbunden, sodass die Bestellungen automatisiert in das System laufen und keine Aufträge mehr abgetippt werden müssen. Bereits sechs Monate nach Echtstart des Systems konnten wir ca. 20 % des Auftragsvolumens des Cash & Carry Zustellgroßhandels, bezogen auf den Umsatz und die Anzahl der Aufträge, über die "Chefslist" App abbilden. Ziel ist es diesen Anteil weiter auszubauen und die Mitarbeiter im Telefonverkauf mehr im Bereich der Beratung und des aktiven Verkaufs zu schulen. Ein weiteres Digitalisierungsprojekt war im Jahr 2023 der Abschluss einer Cyberversicherung und den damit verbunden Systemaktualisierungen. Die Vorbehalte der Versicherung haben uns in einigen Bereichen dazu gezwungen, Systeme innerhalb von sechs Monaten auf den neusten Software-Stand upzudaten. Dies betraf neben einer neuen Firewall mit der Möglichkeit für Multifaktor- Authentifizierung auch die Aktualisierung der Office Paket Anwendungen. Zudem werden nun jährlich Mitarbeiterschulungen zum Thema Cybersicherheit durchgeführt. Ebenso wurde laufend in neue Hardware investiert, um reibungslose Abläufe gewährleisten zu können. Im November 2023 starte die Umstellung der Finanzbuchhaltungssoftware mit einem Kick-Off Workshop. Der Abschluss dieses Umstellungsprojektes ist für Juni 2024 geplant.

Eine weitere Investition zum Jahreswechsel 2023/2024 war der Kauf des Kundestamms der Firma Pohl sowie dessen Auslieferungs-LKW. Zudem konnten wir den Inhaber des Unternehmen Bodo Pohl & Söhne GmbH für zwei Jahre als Mitarbeiter gewinnen. Herr Pohl wird seine früheren Kunden in unseren Kundenstamm überführen.

IV. Personal- und Sozialbereich 9

Die Personalsuche ist auch im Jahr 2023 sehr herausfordernd gewesen und zwangt die Personalabteilung, neue Wege zu gehen. So wurden Stellenanzeigen etwa nicht mehr ausschließlich in Stellenportalen geschaltet, sondern auch als Werbeangebote auf Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram. Weiterhin gab es einen Arbeitnehmermarkt, auf dem es als Unternehmen zu überzeugen galt.

Nachdem bereits im Jahr 2022 eine Lohnerhöhung um 5 bis 8 % vollzogen wurde, fanden auch im Jahr 2023 erneut starke Erhöhungen statt. Die Gehälter wurden abermals um 5 bis 8 % angehoben zudem wurde mit einer monatlich fixen Zahlung für jeden Mitarbeitenden außerhalb der Probezeit die Möglichkeit der Inflationsausgleichprämie genutzt. Mit dieser Lohsteuer- und Sozialversicherungsfreien Zahlung für 12 Monate profitierten die Arbeitnehmer von einer hundertprozentigen Auszahlung des Bruttobetrages. Zudem haben wir per 01.06.2023 den Urlaub für alle Mitarbeitenden von maximal 29 Tage auf 30 Tage angehoben. Zuvor starten Mitarbeiterende bei uns mit 26 Urlaubstagen und erhielten pro zwei Jahre Betriebszugehörigkeit einen weiteren Urlaubstag zusätzlich bis maximal 29 Tage. Außerdem wurde die wöchentliche Arbeitszeit der gewerblichen Mitarbeitenden, welche bisher 41 Wochenstunden gearbeitet haben, auf 40 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich gesenkt.

Wir bilden derzeit sieben Auszubildende in drei Berufsbildern aus:

Kaufleute für Großhandelsmanagement,

Kaufleute für Außenhandelsmanagement,

Fachkraft für Lagerlogistik.

Wir konnten in 2023 vier neue Auszubildende für das Unternehmen gewinnen. Es besteht großes Interesse daran, die Auszubildenden nach bestandener Prüfung an das Unternehmen zu binden. Peter Mattfeld & Sohn GmbH ist grundsätzlich sehr daran interessiert, junge Menschen für das Unternehmen und die Arbeit zu begeistern und bieten gerne Praktika und geeigneten Bewerbern in der Folge Ausbildungsplätze an.

9 Diese Abschnitte sind nicht prüfungspflichtige Teile des Lageberichts.

V. Umweltschutz 10

Durch die ständig notwendige Kühlung der Lebensmittel ist ein hoher Energieverbrauch in der Lebensmittelbranche unvermeidbar. Jedoch ist sich Peter Mattfeld & Sohn der Verantwortung für den Klimaschutz bewusst und investierte in den letzten Jahren stetig in neue und sparsame Technik zur Verringerung des CO 2 Ausstoßes. Durch die Modernisierung der Kälteanlage wird zukünftig bei gleichem Stromverbrauch 30 % mehr Leistung zur Verfügung stehen. Die Photovoltaik-Anlage soll gemäß ihrer Simulationsergebnisse einen Output von 145.751 kWh pro Jahr über die 400 PV-Module erzeugen können. Mit dieser Strommenge können fast 68.500 kg CO 2 -Emissionen pro Jahr eingespart werden. Beide Maßnahmen werden im ersten Quartal des Jahres 2024 abgeschlossen. Aufgrund der Bemühungen und Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz, wurde die Firma Peter Mattfeld & Sohn GmbH auch im Jahr 2023 wieder als Umweltpartner der Stadt Hamburg ausgezeichnet. Seit dem 01. Januar 2024 ist das Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) in Deutschland in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es die Energieeffizienz zu steigern und somit den Energieverbrauch zu reduzieren. Dieses Ziel ist für uns eine Selbstverständlichkeit und wir arbeiten jedes Jahr an neuen Maßnahmen, um Energie effizienter zu nutzen und einzusparen. Mit dem Gesetz sind wir nun verpflichtet die Maßnahmen der kommenden über ein (noch nicht fertiges) Portal der Bundesregierung zu melden.

10 Diese Abschnitte sind nicht prüfungspflichtige Teile des Lageberichts.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg um 7,5 % auf EUR 23,2 Mio. Der Anstieg ist insbesondere auf den Aufbau des Vorratsvermögens zurückzuführen. Die Anlagenintensität liegt mit gut 42 % der Bilanzsumme unter dem Niveau des Vorjahres (ca. 46 %). Im Anlagevermögen sind insbesondere Bauten sowie technische Anlagen und Maschinen mittel- und langfristig gebunden.

Der Anteil des Eigenkapitals von EUR 6,3 Mio. am Gesamtkapital lag zum 31. Dezember 2023 bei 27,1 % (Vorjahr: 29,3 %). Wir sind bestrebt, die Aktiva der Gesellschaft zu mindestens 20 % aus Eigenkapital zu finanzieren. Bei Hinzurechnung des durch die testamentarische Verfügung des verstorbenen Altgesellschafters Jörg Mattfeld gewährten Darlehens in Höhe von knapp EUR 1,3 Mio. zum Eigenkapital ergäbe sich ein Verhältnis des bilanziellen Eigenkapitals und des Darlehens zur Bilanzsumme von etwa 32,6 % (Vorjahr: 35,2 %) zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zum 31. Dezember 2023 mit EUR 7,6 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (EUR 6,2 Mio.). Die Kredite für die Baufinanzierung sind nach Laufzeit gestaffelt und mit entsprechenden Festzinsvereinbarungen abgeschlossen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein noch leicht positiver operativer Cashflow von EUR 0,1 Mio. realisiert. Investitionen führten zu dem Cashflow aus Investitionstätigkeit von EUR -1,2 Mio. Ausschüttungen von EUR 0,6 Mio. sowie die zusätzliche Inanspruchnahme von Dartlehen und Krediten in Höhe von saldiert EUR 1,4 Mio. führten zu einem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 0,8 Mio. Die liquiden Mittel ergeben sich somit zum Bilanzstichtag mit EUR 0,4 Mio. - nach EUR 0,6 Mio. am 31. Dezember 2022. Die Gesellschaft war während des Geschäftsjahres 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir im Vergleich zum Vorjahr mengen- und preisbedingt, einen Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 4,9 Mio. (+ 4,6 %) auf EUR 112,3 Mio. realisieren - bei einem insbesondere wegen höherer Einkaufspreise im Jahresdurchschnitt um EUR 6,4 Mio. (+ 7,2 %) überproportional auf EUR 95,7 Mio. gestiegenen Materialaufwand. Damit wurde eine Handelsmarge von EUR 16,6 Mio. (Vorjahr.: EUR 18,1 Mio.) erzielt. Vor diesem Hintergrund ergab sich unter Berücksichtigung des Beteiligungs- und Finanzergebnisses für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von EUR 0,6 Mio. - nach EUR 1,8 Mio. im Vorjahr.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als Handelsunternehmen betrachten wir insbesondere auch die Entwicklung der Umsatzerlöse und der Handelsmarge. Im Rahmen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren fokussieren wir uns unter anderem auf Kundenbelange (etwa Kundenstamm, Kundenzufriedenheit) und auf Arbeitnehmerbelange (etwa Mitarbeiterzufriedenheit, Fortbildungsmaßnahmen).

4. Gesamtaussage

Trotz der Folgen der Kriege in der Ukraine und in Israel sowie der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten werten wir das Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend.

C. Prognosebericht

Im Jahr 2024 erwartet die Firma Mattfeld eine Stabilisierung der Ab- und Umsätze. Nach einer Konsolidierung im ersten Quartal 2024 erwarten wir ein sich festigendes Geschäft. Viele der Unwägbarkeiten der vergangenen Jahre, wie der ungelöste Konflikt in der Ukraine, die Energiekrise, sich auf Ernten auswirkende Umwelteinflüsse und höhere Zinsen werden wir meistern müssen. Auch die seit Anfang Januar wieder erhöhte Umsatzsteuer auf Essen außer Haus ist zu meistern, scheint sich aber bereits in der Gastronomie weit weniger gravierend auszuwirken als befürchtet.

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz hat kaum Auswirkungen auf Unternehmen unserer Größe, die entwaldungsfreien Lieferketten dagegen schon. In dem Bereich wird es in 2024 bei Drittlandsimporten zu Veränderungen kommen, die wir heute aufgrund einer unklaren Gesetzeslage der EU nicht vollumfänglich deuten können. Gleichwohl hat die Verordnung auch erhebliche Auswirkungen auf heimische und EU-Rinder, da diese von den zu erfüllenden Maßnahmen ebenfalls betroffen sind.

Wir erwarten für unser Tagesgeschäft mit Neuseelandimporten einen positiven Effekt durch die nun in Kraft getretenen neuen Bedingungen des Freihandelsabkommens.

Auch die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in Effektivität und Automatisierung der Produktion werden uns mittel- bis langfristig helfen Kosten zu verringern und mangelnde Verfügbarkeiten auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen. Darüber hinaus wird unsere Photovoltaikanlage in Betrieb gehen und uns umweltfreundliche Energie liefern. Fleisch wird auch 2024 weiter mit Genuss gegessen werden und wir erwarten einen Trend zu den Produkten, die wir heute schon anbieten.

Ob wir nochmal Ergebnisse wie in den letzten beiden Jahren erwarten dürfen, bleibt abzuwarten. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Umsatzerlöse im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr ähnlich entwickeln werden. Unter Berücksichtigung der inflationsbedingten Risiken rechnen wir mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

D. Chancen- und Risikobericht

Die Einflüsse, die in diesem Jahr auf unser Geschäft einwirken werden, sind neben denen aus dem für uns bekannten Tagesgeschäft vor allem solche, die als Risiken aus global-politischen Geschehen durchschlagen können. Überregional sind hervorzuheben, der Ukraine-Konflikt, der Gaza-Konflikt, der China/Taiwan-Konflikt, Iran/Israel-Konflikt, die US-Wahl im Herbst, der Wert des Euro und ganz besonders für uns wegweisend wird die Europawahl im Juni 2024 sein. Wir erleben in Europa derzeit eine neue Zerrissenheit zwischen links und rechts, was auf die große Unzufriedenheit der Europäer mit vielen Regierungen zurückzuführen ist. Demonstrationen und Streiks sind derzeit an der Tagesordnung. Tarifkonflikte wie bei der Bahn mit teilweise verstörenden Gehaltssprüngen machen uns große Sorgen, denn dies könnte die Inflationsraten erhöhen und zur Investitionszurückhaltung führen. Auch für die Firma Mattfeld ergeben sich Risiken im Bereich der Gehaltsentwicklungen.

Für uns ist es eine Chance, dass wir bereits heute die 4. Generation der Familie Mattfeld in leitender Funktion haben und eine Fortführung der Peter Mattfeld & Sohn GmbH auf lange Sicht sicher ist. Für Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten ist damit sichtbar, dass sie bei Mattfeld auch weiterhin Kontinuität und Vertrauen finden. Für das Akquirieren neuer Mitarbeiter gehen wir bereits seit längerem moderne Wege und haben uns für diesen Bereich auch personell verstärkt. Bei all der Automatisierung bleibt auch in der Zukunft der Mitarbeiter der Garant des Erfolgs und unser engagiertes, aber älter werdendes Team, wird mehr und mehr durch jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergänzt. Die Zeit ist perfekt, in der 2. Führungsebene, aber auch in Vertrieb, Produktion, Administration weiter neue Kollegen zu gewinnen und zu fördern. Wir werden neue Produktionsentwicklungen und Investitionen in Prozesse vorantreiben, um dem Zeitgeist gerecht zu bleiben.

Zusätzlich werden wir mit dem Tierhaltungs-Kennzeichnungsgesetz, den entwaldungsfreien Lieferketten und dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz gezwungen sein, den politischen Vorgaben gerecht zu werden.

Allgemein ergeben sich Risken aus klimabedingten Veränderungen und weiteren gesetzlichen Restriktionen. Es ist notwendig die Entwicklungen weiter zu verfolgen, um auf die kaum einschätzbaren Auswirkungen angemessen reagieren zu können.

Trotz der großen Unsicherheiten und Steigerungen der Energiepreise ergeben sich auch Chancen im Handel. Durch weitere Effizienzsteigerungen, Verschlankung und Digitalisierung der Prozesse ergeben sich Chancen auf Absatz- und Umsatzerlössteigerungen sowie auf Aufwandsreduzierung. Stärkere Preisschwankungen sind erfahrungsgemäß eine Chance für den Großhandel, um angemessene Deckungsbeiträge zu erzielen.

Wir sind auch bei allem "Fleisch-Bashing" ein Betrieb dessen Produkte im Trend liegen. Mit unseren Burgern und den außerordentlichen Qualitäten, die wir auch neben matti's Premium produzieren, importieren und verkaufen, treffen wir den Bedarf der Bevölkerung, die zu ca. 90 % nach wie vor Fleisch isst.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Peter Mattfeld & Sohn GmbH

gez. Kai Mattfeld, Geschäftsführer

gez. Matthias Rudolph, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.810.382,41 7.210.451,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.167.129,85 1.887.169,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 550.606,22 374.011,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.764,17 114.211,00
9.634.882,65 9.585.843,54
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 284.828,24 284.828,24
9.919.720,89 9.870.681,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 126.245,70 151.573,54
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.929.616,03 7.257.399,62
3. Geleistete Anzahlungen 216.857,14 310.377,83
9.272.718,87 7.719.350,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.022.612,89 3.261.308,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 585.304,35 59.216,03
3.607.917,24 3.320.524,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 352.932,17 623.247,79
13.233.568,28 11.663.122,82
23.153.289,17 21.533.804,60

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Kapitalrücklage 307.552,65 307.552,65
III. Gewinnvortrag 4.800.498,40 3.629.350,69
IV. Jahresüberschuss 561.447,57 1.771.147,71
6.269.498,62 6.308.051,05
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 725.755,00 761.755,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.778.818,82 1.675.743,85
2.504.573,82 2.437.498,85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.567.123,72 6.208.174,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.513.986,89 4.015.043,51
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.298.106,12 2.565.036,81
davon aus Steuern EUR 566.820,63 (Vj. EUR 662.855,25)
14.379.216,73 12.788.254,70
23.153.289,17 21.533.804,60

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 112.334.505,09 107.437.248,60
2. Sonstige betriebliche Erträge 564.355,49 190.750,05
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 48.534,08)
112.898.860,58 107.627.998,65
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 95.732.243,82 89.336.960,11
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.585.213,76 7.018.886,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.355.690,89 1.318.829,51
davon für Altersversorgung EUR 15.588,46 (Vj. EUR 19.215,34)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.118.781,84 1.413.682,54
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.957.751,23 5.882.294,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 66.558,00 (Vj. EUR 0,00)
111.749.681,54 104.970.653,08
7. Erträge aus Beteiligungen 55.640,00 55.640,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.493,01 3.300,23
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 361.983,80 197.030,38
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 1.057,85 (Vj. EUR 1.698,56)
-300.850,79 -138.090,15
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 276.706,59 741.145,71
11. Ergebnis nach Steuern 571.621,66 1.778.109,71
12. Sonstige Steuern 10.174,09 6.962,00
13. Jahresüberschuss 561.447,57 1.771.147,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 20357 Hamburg, Lagerstraße 17. Die Gesellschaft ist eingetragen beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 53650.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurden nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Zusätzlich waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer großen GmbH im Sinne des § 267 Abs. 1-3 HGB.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze sind aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 als Vortrag übernommen worden.

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ausgewiesen und bewertet. Vorhersehbare Risiken und Verluste, die am Abschlussstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergaben sich nicht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei voraussichtlicher Nutzungsdauer zwischen einem und zehn Jahren bzw. bis zu 26 Jahren bei den Geschäftsbauten auf vertraglichen Bindungen), angesetzt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden ebenfalls mit den Anschaffungskosten angesetzt. Von der Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter (mit Einzelanschaffungskosten in Höhe von bis zu EUR 800,00) gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abzuschreiben, wurde Gebrauch gemacht. Geleistete Anzahlungen wurden ebenfalls mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Fertige Erzeugnisse und Handelswaren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Das Körperschaftsteuerguthaben wurde mit dem Barwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsgeschäfte werden im Wesentlichen auf USD-Basis geführt.

Für ökonomische Sicherungsbeziehungen werden Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB unter Anwendung der Einfrierungsmethode gebildet. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung Eigenkapital Jahresüberschuss
in TEUR in TEUR
Fleischgroßmarkt Hamburg GmbH Betriebsgesellschaft, Hamburg 19% 8.584 -6

(lt. Jahresabschluss 31. Dezember 2022)

Neben dem Anteil an der Fleischgroßmarkt Hamburg GmbH Betriebsgesellschaft, Hamburg, (TEUR 276) sind unter den Finanzanlagen Genossenschaftsanteile an der "Für Sie" Handelsgenossenschaft eG, Köln, (TEUR 6) und an der SchokoRing Getränke und Süßwaren eG, Nürnberg, (TEUR 3) ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Billigkeitsleistungen in Form von Corona-Überbrückungshilfen 635
Abrissverpflichtungen 259
Urlaubsverpflichtungen 222
Tantiemen 111
Rückvergütungen Kunden und Werbekostenpauschalen 83
Berufsgenossenschaft 85
Übrige 384
1.779

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus einem nach dem Tode des Gesellschafters Herrn Jörg Mattfeld auf Frau Almut Mattfeld übertragenen Darlehen in Höhe von TEUR 1.276. Frau Almut Mattfeld kann das der Gesellschaft gewährte Darlehen nicht verändern oder aufheben. Darüber hinaus sind unter den sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 14,4 Mio. sind ca. EUR 4,5 Mio. durch Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Ferner bestehen u.a. gegenüber Kreditinstituten folgende Besicherungen:

Zwischen der Gesellschaft und der UniCredit Bank GmbH, München, besteht bis auf weiteres eine Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von TEUR 1.500. Die Vereinbarung gewährt insbesondere Kreditlinien im Bereich der Kontokorrent- und Währungskonten.

Bei der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, verfügt die Gesellschaft über Rahmenkreditlinien in Höhe von TEUR 4.500. Die Vereinbarung gewährt insbesondere Kreditlinien im Bereich der Kontokorrent- und Währungskonten.

Bei der Hamburger Volksbank eG, Hamburg, verfügt die Gesellschaft über Rahmenkreditlinien in Höhe von TEUR 1.000. Zur Besicherung des Gebäudeanbaus sowie für die Ausführung diverser Bauleistungen wurden Sicherungsübereignungen (Gebäudekomplex) sowie Abtretungen von Rechten und Ansprüchen aus diversen Miet- und Werkverträgen gestellt.

Bei der DZ Bank AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, verfügt die Gesellschaft über Rahmenkreditlinien in Höhe von TEUR 4.500.

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Es bestehen im Wesentlichen aus Dauerschuldverhältnissen folgende jährliche finanzielle Verpflichtungen:

2023 2022
TEUR TEUR
Miet-, Dienstleistungs- und Leasingverträgen (optionsabhängige Laufzeiten) 770 847
Darlehensverpflichtungen 744 847

Mehrheitlich entfallen die jährlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen auf grundsätzlich bis 2044 geschlossene Mietverhältnisse.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2023
TEUR %
Umsatzerlöse
- aus Warenhandel mit Lebensmitteln ("food") 108.965 97,0
- aus sonstigem Warenhandel ("non food") 3.370 3,0
112.335 100,0
- nach Regionen
Inland 109.000 97,0
EU-Länder 3.255 2,9
Drittland 80 0,1
112.335 100,0

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Es wurden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung erwarteter Zahlungsströme in Fremdwährung verwendet. Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in US-Dollar (Nominalbetrag TUSD 1.800) zur Absicherung von Währungsschwankungen im Zusammenhang mit der Bezahlung von Rechnungen aus künftigen Warenlieferungen. Den Devisentermingeschäften liegen erwartete Grundgeschäfte mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko zugrunde. Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt TEUR 21.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 35
Andere Bestätigungsleistungen 5
Steuerberatungsleistungen 14
Sonstige Leistungen 24
78

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 561.447,57 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nach Vorschlag der Geschäftsführung ergibt sich folgender Bilanzgewinn:

EUR
Jahresüberschuss 2023 561.447,57
Bilanzgewinn 31.12.2022 5.400.498,40
Ausschüttung in 2023 600.000,00
Bilanzgewinn 31.12.2023 5.361.945,97

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 169 (Vorjahr: 163) sowie 9 (Vorjahr: 9) Auszubildende. Davon sind jeweils 92 (Vorjahr: 91 Arbeitnehmer im Bereich Einkauf/Verkauf, 36 (Vorjahr: 35) Arbeitnehmer im Bereich Produktion, 25 (Vorjahr: 23) Arbeitnehmer im Bereich Lager/Fahrer sowie 16 (Vorjahr: 14) Arbeitnehmer innerhalb der Verwaltung neben den 9 (Vorjahr: 9) Auszubildenden tätig.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird für das Jahr 2023 gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Kai Mattfeld, Kaufmann / Geschäftsführer

Herr Matthias Rudolph, Kaufmann / Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Mattfeld vertritt allein. Herr Rudolph vertritt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Peter Mattfeld & Sohn GmbH

gez. Kai Mattfeld, Geschäftsführer

gez. Matthias Rudolph, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 345.919,47 0,00 0,00 0,00 345.919,47
345.919,47 0,00 0,00 0,00 345.919,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.201.541,33 0,00 0,00 0,00 15.201.541,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.545.060,12 657.879,57 163.257,85 114.211,00 7.153.892,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.362.821,30 407.197,46 891.702,15 0,00 2.878.316,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 114.211,00 106.764,17 0,00 -114.211,00 106.764,17
25.223.633,75 1.171.841,20 1.054.960,00 0,00 25.340.514,95
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 284.828,24 0,00 0,00 0,00 284.828,24
284.828,24 0,00 0,00 0,00 284.828,24
25.854.381,46 1.171.841,20 1.054.960,00 0,00 25.971.262,66
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 345.909,47 0,00 0,00 0,00 345.909,47
345.909,47 0,00 0,00 0,00 345.909,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.991.089,92 400.069,00 0,00 0,00 8.391.158,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.657.890,39 492.121,45 163.248,85 0,00 4.986.762,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.988.809,90 226.591,39 887.690,90 0,00 2.327.710,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.637.790,21 1.118.781,84 1.050.939,75 0,00 15.705.632,30
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.983.699,68 1.118.781,84 1.050.939,75 0,00 16.051.541,77
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
10,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.810.382,41 7.210.451,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.167.129,85 1.887.169,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 550.606,22 374.011,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.764,17 114.211,00
9.634.882,65 9.585.843,54
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 284.828,24 284.828,24
284.828,24 284.828,24
9.919.720,89 9.870.681,78

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre bis 1 Jahr über 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.974.035,96 2.593.087,76 701.784,00 7.567.123,72 3.036.346,38 3.171.828,00 6.208.174,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.513.986,89 0,00 0,00 4.513.986,89 4.015.043,51 0,00 4.015.043,51
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.022.294,30 1.275.811,82 0,00 2.298.106,12 1.289.224,99 1.275.811,82 2.565.036,81
- davon aus Steuern 566.820,00 0,00 0,00 566.820,00 662.855,25 0,00 662.855,25
10.510.317,15 3.868.899,58 701.784,00 14.379.216,73 8.340.614,88 4.447.639,82 12.788.254,70

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Peter Mattfeld & Sohn GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Peter Mattfeld & Sohn GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peter Mattfeld & Sohn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir nicht in die inhaltliche Prüfung einbezogen.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten, nicht in die inhaltliche Prüfung einbezogenen Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 31. Mai 2024

SME Treuhand und Beratung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Fischbach, Wirtschaftsprüfer

gez. Zelder, Wirtschaftsprüferin

Nicht in die inhaltliche Prüfung einbezogene Bestandteile des Lageberichts

Die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben, die zu den "Sonstigen Informationen" zählen, haben wir nicht inhaltlich geprüft. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die nicht nach §§ 289, 289a HGB bzw. nach §§ 289b bis 289f HGB vorgeschrieben sind:

Abschnitte ",B.2.a.IV. Personal- und Sozialbereich",

Abschnitte "B.2.a.V. Umweltschutz"."

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