Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 7450
Vorher
Karl Broich GmbHBroich Premium Catering GmbHBROICH CATERING GMBH
Eingetragen
11.7.2002
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtSonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Gegenstand
der Betrieb eines Partysservice, die Herrichtung und Lieferung von Speisen und Getränken, die Bereitstellung von Dienstleistungen, die Bereitstellung und Vermietung von Geschirr, die Vermittlung von Künstlern sowie die Durchführung und Organisation von Festlichkeiten und Marketing; ferner Tisch- und Raumdekorationen sowie Außengestaltungen, der Verleih und der Verkauf sowie die Vermittlung von Topfpflanzen und Bäumen, ferner die Herstellung von Blumengestecken, Arrangements, Raumdekorationen mit Stoffen sowie mit Frisch- und Seidenblumen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Wessel
seit 17.1.2024
Geschäftsführer
Claus Gunnar Meinen
seit 17.1.2024
Geschäftsführer
Nicola Schillings
seit 22.2.2023
Prokura
Burkhard Schmitz
seit 8.2.2008
Geschäftsführer
Wilhelm Georg Broich
seit 11.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

FBV Beteiligungs GmbH
Germany
28.500 €
48.80%
Georg W. Broich
Büdericher Straße 8, 41564 Kaarst
19.600 €
33.56%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BHG.BROICHCATERING GMBH

Meerbusch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

A. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Die BHG.BROICHCATERING GMBH ist Anbieter von Event-, Kongress- und Messe-Catering sowie Sports-Hospitality. Daneben ist die BHG.BROICHCATERING GMBH ebenfalls Anbieter im Bereich des Kindertagesstätten- und Schulcaterings. Neben einem Portfolio langfristig angemieteter Event Locations betreibt Broich auch das Catering in Logen bei ausgewählten Sportvereinen sowie das Catering in Kongresszentren. Der lokale Fokus der Aktivitäten liegt dabei in der Region Rhein-Ruhr.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 nahm der Umsatz im deutschen Gastgewerbe, sowie im Sektor des Caterings real um 1,1 Prozent und nominal um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Dieser Anstieg erfolgte nach einem deutlichen Einbruch der Umsatzerlöse im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie. Obwohl es eine langsame Erholung der Umsatzerlöse in den Jahren 2022 und 2023 gab, wurde das Niveau vor der Pandemie noch nicht vollständig wieder erreicht (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Der bereits vor der Pandemie herrschende Fachkräftemangel hat sich durch die Krisenjahre noch einmal verstärkt und stellt die Branche weiterhin vor große Herausforderungen; dies gilt sowohl für die Besetzung offener Stellen als auch die Besetzung von Ausbildungsplätzen, vor allem im Küchensektor. Weitere Herausforderungen waren die vorherrschende Inflation und der damit einhergehende enorme Anstieg der Lebensmittelpreise, die in einigen Sparten bis zu 40% Steigerung im Vergleich zum Vorjahr betrug. Ebenso startete das Jahr 2023 mit einer bestehenden Energiekrise, dessen Aussteuerung für den Jahresverlauf sehr ungewiss war. Geholfen hat die die Fortführung der Mehrwertsteuersenkung auf 7% zumindest bis zum Ende 2023.

2. Geschäftstätigkeit, Produkt- und Sortimentspolitik

Die ab 2020 auftretenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, die öffentlichen Anordnungen zur Untersagung von Großveranstaltungen sowie die Zurückhaltung bei der Buchung von Events als Ergebnis gesundheitlicher Bedenken haben als exogener Schock die Unternehmensentwicklung in den Jahren 2020 bis Anfang 2022 deutlich negativ beeinflusst. Die Strategie der Broich war es, die Krise mit Hilfe von diversen Maßnahmen so weit wie möglich unbeschadet zu überstehen:

In den Krisenjahren wurden öffentliche Hilfen in erheblichem Umfang beantragt und auch erhalten. In Teilen wurde Kurzarbeit für die Belegschaft eingeführt. Die Liquidität wurde mit einer neuen Finanzierung und mit Hilfe von diversen Stundungen gesichert. Nichterforderliche Investitionen und sonstige Ausgaben wurden reduziert. Die Geschäftsführung hat auf einen Teil Ihres Gehaltes verzichtet. Auf der anderen Seite war es stets die Strategie der Broich, die betriebserhebliche Infrastruktur und die wesentlichen Assets auch in den Krisenjahren zu erhalten, um einen erfolgreichen Neustart nach dem Ende der Pandemie durchführen zu können. Vor diesem Hintergrund wurde ein Großteil der Mitarbeiter auch während der Krise zum Teil in Kurzarbeit weiter beschäftigt. Ebenso hat Broich auch während der Krise und auch in angespannten Liquiditätssituation die wichtigen Lieferanten und vor allem auch die Vermieter der Locations weiterhin vollumfänglich bedient. Die qualifizierten Mitarbeiter und die exklusiven Miet- bzw. Gastronomieverträge sind die wichtigsten Assets der Gesellschaft.

Der Erfolg dieser Strategie ließ sich bereits im Frühherbst 2021 beobachten. In diesem Zeitraum hat Broich einen ersten erfolgreichen Neustart durchführen können, der jedoch von der erneut verschlechterten pandemischen Lage unterbrochen wurde. Die Entwicklung im Frühjahr 2022 zeigt ebenfalls, dass die grundsätzliche Krisenstrategie erfolgreich war und dass Broich - auch im Verhältnis zur Konkurrenz - gut aufgestellt ist. Flankiert wurde und wird diese Strategie von diversen zusätzlichen Maßnahmenwie zum Beispiel der Übertragung des zeitintensiven und aktuell margenschwachen Privatkundengeschäft auf die darauf spezialisierte Gruppengesellschaft Foodpol, die Aufgabe von einigen margenschwachen Partner-Locations wie zum Beispiel Schloss Dyck, sowie der weiteren Optimierung der betrieblichen Organisation und Prozesse mit dem Ziel, nicht wertschöpfende Prozesse zu reduzieren bzw. zu "streamlinen". Durch diese Maßnahmen wurde die Broich in 2022 und 2023 erfolgreich konsolidiert und verfolgt eine klare Struktur mit vier Profit Centern, die nahezu eigenständig und autark geführt werden; diese sind der Bereich Rhein Ruhr, maßgeblich mit dem Areal Böhler, das Kongresszentrum WCCB in Bonn, der Sports Bereich in Mönchengladbach und der Bereich Kita- & Schulcatering mit dem Hauptsitz ebenfalls auf dem Areal Böhler, sowie drei Außenstellen im Bereich Rhein-Ruhr.

Insgesamt haben wir das Unternehmen gut durch die Krise gesteuert, deren Ergebnisse im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 erstmalig vollumfänglich gegriffen haben.

C. Darstellung der Lage

1. Ertragslage der Gesellschaft

Der Umsatz als wichtiger finanzieller Leistungsindikator hat sich im Geschäftsjahr 2023 nach den Krisenjahren sehr positiv entwickelt.

Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr und hat nahezu das Niveau von 2019 erreicht (die folgende Darstellung basiert auf unseren internen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und kann daher in Teilen unwesentlich von Vorgaben des § 275 HGB abweichen).

Die strategischen Maßnahmen haben eine deutliche Wirkung gezeigt. So sind bei einem Umsatz von 91% im Vergleich zu 2019, 130% des DB III im Vergleich zu 2019 erwirtschaftet worden. Alle Profit Center haben hierbei einen Teil dazu beigetragen.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres war noch sehr verhalten und durch die Verunsicherung der Corona Pandemie geprägt. Ab dem 2. Quartal zog das Geschäft merklich an. Gerade der Eventbereich war durch kurzfristige Veranstaltungsanfragen geprägt und hat besonders in den Monaten Mai, Juni sowie Oktober und November zu einer 100% Auslastung des Unternehmens geführt.

Die wichtigen Kennzahlen in Bezug auf den Umsatz entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

Materialaufwandsquote 42,4% (VJ 46,0%)
Personalaufwandsquote 31,0% (VJ 34,4%)
Kostenquote (Sonstige betriebliche Aufwendungen/Umsatzerlöse) 20,7% (VJ 23,5%)

In der Entwicklung der Kennzahlen ist die Wirksamkeit der strategischen Maßnahmen deutlich zu erkennen. Die Schaffung von klaren Verantwortungsbereichen und der Abbau von Schnittstellen hat gerade im Bereich des Food Wareneinsatzes zu großen Erfolgen und Einsparungspotential geführt. Trotz einer unsicheren Ausgangslage zu Beginn 2023 durch starke Preisschwankungen und die Inflation konnte durch eine verbesserte Ressourcen- & Mengenplanung, sowie der Bündelung des Einkaufs eine sehr gute Rückvergütungsquote erzielt werden. Die Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems hat bessere Möglichkeiten zum Preisvergleich und Preismonitoring geschaffen.

Im Bereich der sonstigen Kosten konnten sehr gute Ergebnisse bei der Aussteuerung der Energiekosten erzielt werden. Durch eine kontinuierliche Fokussierung auf die Verbräuche und eine stete Verbesserung der Prozesse konnte eine deutliche Einsparung verzeichnet werden.

Das EBIT lag in Summe mit TEUR 1.294 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.210 inklusive ÜBHIV). Das Ergebnis vor Steuern als weiterer wichtiger finanzieller Leistungsindikator lag bei TEUR 1.277(Vorjahr: TEUR1.161).

Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Jahresüberschuss von 942 erzielt. Das positive Ergebnis basiert im Wesentlichen auf einem um TEUR 2.286 höheren Umsatz als ursprünglich prognostiziert (TEUR 20.500). Darüber hinaus wurde der Jahresüberschuss wurde mit 2,5% vom Umsatz nach den Krisenjahren vorsichtig prognostiziert, konnte aber mit 4,1% abgeschlossen werden.

Somit hat sich die Ertragslage nach den Krisenjahren sich schneller erholt und ist mit Ende 2023 wieder als stabil zu betrachten. Dabei wurde die Zielsetzung von 2020 vollumfänglich erreicht.

2. Vermögenslage

Die Vermögenslage hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter verbessert, so lag zum Stichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.529 vor. Im Vorjahr wurde zum Stichtag noch ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 587 ausgewiesen.

Die Bilanzsumme beträgt insgesamt TEUR 6.475 und ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dabei ergibt sich auf der Aktivseite eine Erhöhung im Wesentlichen aus dem erhöhten Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.392 sowie aus einem höheren Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 2.965 (Vorjahr: TEUR 2.807).

Auf der Passivseite hat sich vor allem das Eigenkapital um TEUR 942 verbessert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund der wieder gestiegenen Geschäftsaktivitäten um TEUR 242 erhöht. Ebenfalls erhöht sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 669 auf TEUR 1.170. Dieser Anstieg reflektiert insbesondere den Anstieg der Rückstellungen für Ertragssteuern von TEUR 335 aufgrund der vollständigen Verrechnung der steuerlichen Verlustvorträge.

Insgesamt hat sich die Vermögenslage gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Das Working Capital ist leicht gesunken, was sich auch in der stichtagsbezogenen Erhöhung der liquiden Mittel um TEUR 1.392 auswirkt. Die kurzfristigen Vermögenswerte decken die kurzfristigen Verpflichtungen mit 140% vollständig ab. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.529 deckt das langfristig gebundene Vermögen mit 160% ab. Insoweit ist wieder eine fristenkongruente Finanzierung gegeben.

3. Finanzlage

Im Berichtszeitraum konnte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach den herausfordernden Jahren der Pandemie und der Ukrainekrise spürbar erholen und ist mit TEUR 2.053 positiv. Während die letzten Jahre durch signifikante Einschränkungen und Unsicherheiten geprägt waren, zeigt sich nun eine deutliche Stabilisierung und Verbesserung unserer finanziellen Leistungsfähigkeit. Die Maßnahmen zur Optimierung unserer betrieblichen Abläufe und die gestiegene Geschäftstätigkeit haben zu einer positiven Entwicklung beigetragen, die sich im verbesserten operativen Cashflow widerspiegelt.

Diese Erholung bildet eine solide Basis für zukünftiges Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf TEUR 2.053 (Vorjahr: TEUR -1.386). Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR -268, welcher aus vorgenommenen Ersatzinvestitionen resultiert. Die liquiden Mittel erhöhten sich von TEUR 750 im Vorjahr auf TEUR 2.142 zum Ende 2023. Die Rückführung der Fremdmittel erfolgte planmäßig.

Die Finanzlage kann somit als insgesamt sicher beurteilt werden

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Chancen und Risikobericht

Aus unserer unternehmerischen Tätigkeit ergeben sich zwangsläufig Risiken, die einerseits gesamtwirtschaftlich, andererseits unternehmensspezifisch bedingt sein können.

Rechtliche Risiken, die negative Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft haben können, sind derzeit nicht erkennbar.

Die gesamtwirtschaftliche Lage ist derzeit als Stagnation zu bewerten und sieht nur ein sehr geringes Wachstum von +0,3% für 2024 voraus. Die weiteren Prognosen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung werden regemäßig nach unten korrigiert.

Diese verhaltene und unsichere Situation hat großen Einfluss auf unsere Kunden, die zum großen Teil aus mittelständische geprägten aber auch größeren Unternehmen (Konzerngesellschaften) bestehen. Wir erkennen den Trend, dass bei Veranstaltungen wieder sensibler mit den vorhandenen Budgets umgegangen wird und die Kurzfristigkeit der Planung nochmals zunimmt; die Bereitschaft in Veranstaltungen und firmeneigene Events zu investieren scheint gebremst zu sein.

In der Gastronomie- und Veranstaltungsbranche beschäftigt uns weiterhin der Fachkräftemangel. Um hier wieder attraktiver zu werden, wurden erhebliche Tarifanpassungen vorgenommen, die vor allem darauf abzielen, die Löhne im Niedriglohnsektor anzupassen und anzuheben, umso mehr offene Stellen wieder besetzen zu können. Diese Situation hat zu einem großen Anstieg der Lohnkosten geführt, die allgemein den größten Kostenblock darstellen. Die hohen Inflationsraten und Kostensteigerungen belasten die Veranstaltungsbranche gleichermaßen. So verzeichnen wir ebenfalls steigende Preise bei unseren Hauptdienstleistern, die zu einer Verringerung der Rentabilität führen.

Ebenfalls gegenläufig ist die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung auf Speisen, die wir in unserem ohnehin preissensiblen Sektor des Schul- und Kitacaterings nicht vollumfänglich an alle Kunden weitergeben konnten.

Aus den Anforderungen unserer Kunden nach qualitativ hochwertigen Produkten im niedrigeren Preissegment gepaart mit den dazu gegenläufigen Preisentwicklungen unserer Branche entsteht ein großer Preisdruck, den wir derzeit als das vorherrschende Risiko für unsere Ertragskraft betrachten.

Broich hat ein konsequentes Risikomanagement etabliert, welches sowohl interne als auch externe Faktoren berücksichtigt. So ist es uns möglich, rechtzeitig auf Änderungen im Markt zu reagieren und die geeigneten Steuerungsmaßnahmen einzuleiten.

Ein zentraler Bestandteil unserer Firmenpolitik ist die Pflege unserer Partnerschaften, sowohl im Bereich unserer Großkunden, als auch unserer Lieferanten und Dienstleister. So konnten wir in den vergangenen Monaten drei unserer Hauptgeschäftsfelder durch Vertragsverlängerungen absichern. Im WCCB, Bonn haben wir eine Verlängerung von 5 Jahren erwirkt mit der Option auf weitere 2 Jahre. Der Borussia Park sieht in uns für die kommenden drei Jahre einen starken Partner und mit unserem größten Standort und Sitz der Hauptverwaltung konnten wir eine Vertragsverlängerung von 20 Jahren aushandeln. Die damit verbundenen Event Locations, das Kongresszentrum Bonn und auch der Sports Hospitality Bereich sichern unser Geschäft somit zu einem hohen Prozentsatz ab. Weitere Chancen sehen wir zudem im Ausbau des Kita- & Schulcaterings und somit in der Stärkung dieser planbaren Umsatzquelle, die zu weiten Teilen wenigen externen Risikofaktoren unterliegt.

2. Strategischer Ausblick

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens, Geschäftsbereiche mit regelmäßigen und planbaren Umsätzen zu stärken und weiterzuentwickeln, hat sich in der Vergangenheit bereits stabilisierend auf das Unternehmenskonzept ausgewirkt. Aus diesem Grund werden auch für die zukünftige Entwicklung in diesen Geschäftsbereichen Schwerpunkte für weitere Wachstumsaktivitäten gesetzt. Insbesondere der Bereich des Kita- & Schulcaterings wird hier nochmals eine eklatante Stärkung erfahren, indem wir am Hauptstandort in den Ausbau der Kapazitäten investieren und so eine Grundlage für weiteres Wachstum schaffen.

Die Strategie "Wertschöpfung & Cross-Selling" innerhalb der Broich-Gruppe über die Gesellschafterin BHG.INVEST GMBH als Beteiligungsgesellschaft wird wieder aufgenommen und verfolgt weiterhin das Ziel, kompetente und spezialisierte Partnerunternehmen in einem Unternehmensverbund miteinander zu vernetzen. Durch die Nachfolgeplanung innerhalb der Broich ist die operative Führung an die neuen geschäftsführenden Gesellschafter übergegangen, so dass die bisherige Geschäftsführung Ihren Fokus verstärkt auf die Zusammenführung der Synergien aus der Gruppe legen und hier neue Impulse setzen kann, ohne die Geschäftstätigkeit der Broich zu schwächen.

Mit der rasanten Entwicklung der KI und damit der Sprachassistenten erreicht das Thema der Digitalisierung eine neue Dimension. Dies wird vor allem unsere internen Prozesse zukünftig stark beeinflussen. Hierfür gilt es eine gesonderte Strategie zu entwickeln und entsprechende Kompetenzen aufzubauen.

Die in 2020 vorgenommene Mehrjahresplanung sah vor, im Geschäftsjahr 2023 das Umsatzniveau von 2019 zu erreichen. Dies haben wir erfolgreich bestätigt und konnten dabei die Profitabilität noch erhöhen.

Die neue Mehrjahresplanung sieht einen Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder vor mit der Zielsetzung von einem Gesamtumsatz von 35 Mio. im Jahr 2028 mit einer festgelegten Mindestprofitabilität.

E. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 gestaltet sich bis zum heutigen Zeitpunkt schwieriger und indifferenter als erwartet. Zum einen entwickeln sich die Geschäftsbereiche Schule & Kita, Kongress (WCCB) und Sports besser als erwartet, und das sowohl im Umsatz als auch in den wesentlichen Kennzahlen.

Der Bereich Rhein-Ruhr blieb insbesondere im 2. Quartal hinter den Erwartungen zurück. Für das 1. Halbjahr rechnen wir mit einem Umsatz von TEUR 10.600 (VJ. TEUR 10.600) und einem EBIT von TEUR 150 (VJ. TEUR 890). Für das 2. Halbjahr ist, insbesondere im Bereich Rhein-Ruhr eine deutlich verstärkte Nachfrage erkennbar. So erwarten wir, nach den traditionell schwachen Sommermonaten Juli und August ein sehr starkes Herbstgeschäft.

Für das Gesamtjahr 2024 gehen wir insgesamt von einem Umsatz auf Vorjahresniveau bei einem EBIT in Höhe von rd. 5% aus.

 

Meerbusch, 30. September 2024

gez. Georg W. Broich

gez. Burkhard Schmitz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 35.340,00 40.215,00
2. Geleistete Anzahlungen 6.132,90 6.132,90
41.472,90 46.347,90
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 512.557,00 587.707,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 143.986,00 99.514,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.473,00 230.467,00
890.016,00 917.688,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 12.200,00 12.200,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 10,00 10,00
12.210,00 12.210,00
943.698,90 976.245,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe 220.802,94 182.369,07
2. Waren 150.373,51 112.856,56
371.176,45 295.225,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.205.494,51 1.106.839,92
2. Forderungen gegen Gesellschafter 300.745,00 362.469,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.457.806,49 1.337.950,54
2.964.046,00 2.807.259,68
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.142.244,78 749.298,25
5.477.467,23 3.851.783,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.106,10 9.761,28
6.475.272,23 4.837.790,74

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 58.400,00 58.400,00
II. Kapitalrücklage 3.453.656,73 3.453.656,73
III. Verlustvortrag -2.925.036,36 -3.916.155,78
IV. Jahresüberschuss 941.876,04 991.119,42
1.528.896,41 587.020,37
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 518.500,00 183.500,00
2. Sonstige Rückstellungen 651.147,62 485.278,13
1.169.647,62 668.778,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aeaenüber Kreditinstituten 1.397.938,39 1.761.898,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 586.219,45 (Vorjahr: EUR 478.854,83)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 490.502,49 144.923,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 490.502,49 (Vorjahr: EUR 144.923,19)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.375.101,15 1.133.351,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.375.101,15 (Vorjahr: EUR 1.133.351,75)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 237.399,32 273.130,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 36.506,78 (Vorjahr: EUR 35.730,95)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 262.687,80 247.744,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 262.687,80 (Vorjahr: EUR 247.744,48)
davon aus Steuern: EUR 110.577,37 (Vorjahr: EUR 121.168,99)
3.763.629,15 3.561.047,80
D. Rechnungsabrenzungsposten 13.099,05 20.944,44
6.475.272,23 4.837.790,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.839.016,20 18.679.004,85
2. Sonstige betriebliche Erträge 207.783,82 2.171.560,37
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.675.397,21 4.956.424,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.017.851,72 3.642.419,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.915.229,87 5.178.167,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.164.155,32 1.243.912,23
- davon für Altersversorgung: EUR 15.972,46 (Vorjahr: EUR 21.549,96)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 248.295,56 238.697,76
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.729.838,32 4.376.498,35
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.904,83 7.651,86
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.307,55 56.755,66
9. Steuern vom Einkomemn und vom Ertrag 334.900,00 170.769,13
10. Ergebnis nach Steuern 943.729,30 994.572,70
11. Sonstige Steuern 1.853,26 3.453,28
12. Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss 941.876,04 991.119,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der BHG.BROICHCATERING GMBH, Meerbusch

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Meerbusch und wird beim Amtsgericht Neuss unter HRB 7450 geführt.

Die Gesellschaft erfüllt zum Stichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter grundsätzlicher Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Bei der Aufstellung des Anhangs zum 31. Dezember 2023 nimmt die Gesellschaft größenabhängige Erleichterungen soweit möglich, in Anspruch.

Der Abschluss ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going- Concern-Prämisse) aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear über drei bis fünf Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen.

Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird ansonsten grundsätzlich auf die betrieblichen Erfahrungswerte abgestellt, die sich weitgehend mit den Vorgaben der steuerlichen AfA- Tabellen decken. Mietereinbauten werden dabei über 25 Jahre abgeschrieben, da die Gesellschaft davon ausgeht, dass die angemieteten Räumlichkeiten auch über die ursprünglich vereinbarten festen Mietzeiten hinaus angemietet werden.

Die technischen Anlagen und die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear über drei bis zehn Jahre abgeschrieben.

Für die in 2023 angeschafften beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die nicht im Sammelposten enthalten sind, wird auch handelsrechtlich, in Anlehnung an die im zweiten Corona-Steuerhilfegesetz beschlossene Möglichkeit einer degressiven Abschreibung, mit 25% p.A. erfasst. Es kommt hierdurch zu keinen wesentlichen Abweichungen von der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Für Geschirr, Einrichtungsmaterial, Technikequipment und Dekorationsmaterial wurde in 2016 ein Festwert gebildet, da diese Gegenstände regelmäßig ersetzt werden und insgesamt von nachrangiger Bedeutung sind. Hierbei erfolgte der erstmalige Ansatz des Festwertes grundsätzlich mit 40% der Anschaffungskosten der letzten drei Jahre. Eine Anpassung erfolgt nur bei einer wesentlichen Veränderung der Zusammensetzung und des Wertes der einbezogenen Vermögensgegenstände, letztmalig im Geschäftsjahr 2023.

Die Finanzanlagen werden zu Nennwerten angesetzt.

Alle Posten des Umlaufvermögens werden zu Nennwerten nach Abzug angemessener Wertabschläge für erkennbare Verlustrisiken bilanziert. Die Vorräte werden höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bzw. zu den sich am Bilanzstichtag ergebenden niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände werden Forderungen aus im Rahmen des Rückmeldeverfahrens zusätzlich beantragter Überbrückungshilfe in Höhe von insgesamt TEUR 987 ausgewiesen. Im Zeitraum bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Rückmeldung seitens der Behörden noch nicht abgeschlossen worden. Die Rückmeldung erfolgte form- und fristgerecht und zum Bilanzstichtag waren alle materiellen Tatbestandsmerkmale für eine Berechtigung erfüllt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, die Aufwand für einen Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Sie werden mit dem Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Langfristige Rückstellungen werden dabei mit dem laufzeitadäquaten von der Bundesbank veröffentlichten Zins abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Umsatzerlöse werden nach Ausführung der entsprechenden Lieferungen bzw. Leistungen erfasst.

Zinsen werden zeitanteilig berechnet und, soweit erforderlich, zum Stichtag abgegrenzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr insgesamt kurzfristig.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände wird eine Forderung gegen eine Gesellschafterin on Höhe von TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 338) ausgewiesen, welche mit 2,0 % p.a. verzinst wird.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 68, weitere Personalkosten in Höhe von TEUR 44, Abschlusskosten in Höhe von TEUR 30, Rückstellungen für sonstige Risiken in Höhe von TEUR 184, für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 98 sowie für Instandhaltungen, die innerhalb von drei Monaten nach dem Abschlussstichtag nachgeholt wurden, in Höhe von TEUR 51.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:

Das in 2022 umgeschuldete Annuitätendarlehen, welches nun von der Gesellschafterin BHG.INVEST GMBH gewährt wird, valutiert zum 31.12.2023 mit TEUR 237 (VJ TEUR 273).

Ferner bestehen weitere laufende Finanzierungsvereinbarungen, die mit TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 9) valutieren. Zur Liquiditätssicherung während der Corona-Krise wurden in 2020 zwei weitere Annuitätendarlehen abgeschlossen, die im Geschäftsjahr planmäßig getilgt wurden und zum Bilanzstichtag mit TEUR 1.385 valutierten (VJ TEUR 1.730). Ein weiteres Betriebsmitteldarlehen weist zum Stichtag einen Wert von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 23) aus.

Die Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.763 (Vorjahr: TEUR 3.561) beinhalten neben dem Gesellschafterdarlehn keine weiteren Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Valutierung in Höhe von TEUR 6 zum Stichtag sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter- Geschäftsführer hinterlegt. Die von der Commerzbank erhaltenen Darlehen mit einer Valutierung von TEUR 1.700 fallen unter das KfW-Förderprogramm und sind mit einer 90%igen Haftungsfreistellung durch den Bund unterlegt.

Das Ergebnis wurde durch periodenfremde Aufwendungen von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 78) belastet.

Wie im Vorjahr enthalten weder die sonstigen betrieblichen Erträge noch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Effekte aus der Währungsumrechnung in nennenswertem Umfang.

D. Sonstige Angaben

Forderungen gegen Organe der Gesellschaft

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten unbesicherte Forderungen gegen einen Gesellschafter/Geschäftsführer in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 24). Der Betrag wurde mit 6,81% p.a. verzinst. Die Forderung resultiert aus einem Verrechnungskonto.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 21.824, davon sind TEUR 1.449 in 2024 zu erfüllen. Der im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Gesamtwert ergibt sich aufgrund einer Mietverlängerung von 20 Jahren am Stammsitz des Unternehmens.

Darüber hinaus bestehen bedingte Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.400 aus Besserungsabsprachen in Zusammenhang mit einem im Jahr 2012 erfolgten Darlehensverzicht in Höhe von TEUR 1.000. sowie einem im Jahr 2014 erfolgten Darlehensverzicht in Höhe von TEUR 400 der Gesellschafterin in Bezug auf das unter C genannte Darlehen. Aus dem in 2021 erklärten Darlehnsverzicht resultieren weitere Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 288. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme hieraus wird aktuell als gering betrachtet.

Geschäftsführung

Georg W. Broich, Geschäftsführung Vertrieb/Marketing/Produkt (seit 01.01.1994)

Burkhard Schmitz, Geschäftsführung Verwaltung/Küche/Logistik (seit 01.01.2008)

Beide Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB.

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:

Gewerbliche Arbeitnehmer: 106 (Vorjahr: 91)

Kaufmännische Arbeitnehmer: 58 (Vorjahr: 77)

Insgesamt: 164 Arbeitnehmer (Vorjahr: 168)

E. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Seit dem Geschäftsjahresende 31.12.2023 sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten

 

Meerbusch, 30. September 2024

Geschäftsführung

gez. Georg W. Broich

gez. Burkhard Schmitz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BHG.BROICHCATERING GMBH, Meerbusch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BHG.BROICHCATERING GMBH, Meerbusch, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BHG.BROICHCATERING GMBH, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. September 2024

ELWISS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thorsten Faasch, Wirtschaftsprüfer

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