Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 4095 AH
Eingetragen
21.12.2005
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
Fabrikation und Vertrieb von Futtermitteln und von landwirtschaftlichen Düngemitteln aller Art, ferner auch von landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln sowie sonstige hiermit in Verbindung zu bringende Geschäfte, insbesondere Import, Export, Transithandel von Futter- und Düngemitteln, von Öl-, Feld- und Vogelfuttersaaten wie auch Ölfrüchten und hieraus gewonnenen Ölen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Heitmann
seit 21.1.2026
Prokura
Carlo Priolo
seit 20.5.2021
Geschäftsführer
Dirk Jungclaussen
seit 21.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
A. Lippert Nachf. Inh. Dirk Junglaussen
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
A. Lippert Nachf. Inh. Dirk Junglaussen
Germany
62.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fihumin-Gesellschaft m.b.H.

Ammersbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.167,00 48.789,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsasstattung 128.358.00 163.525,00 151.500,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 339.648,06 339.648,06
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.947,69 59.257,34
3. sonstige Ausleihungen 1.661.951,64 2.052.547,39 1.558.751,64
2.216.072,39
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.122.900,00 2.074.400,00
2 Fertige Erzeugnisse und Waren 1.081.556,59 3.204.456,59 1.246.800,00
II. Forderungen
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.088.209,71 6.043.726,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 150,00 0,00
davon gegen Gesellschafter € 150,00 (Vorjahr: € 0,00)
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 159.231,72 4.410,85
4. sonstige Vermögensgegenstände 953.964,13 6.201.555,56 1.058.182,84
III. Wertpapiere 1.292.463,83 1.303.861,12
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.742.282,51 4.522.869,18
V. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 2.277,66 6.030,00
19.659.108.54 18.418.226,62

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 62.000,00 62.000,00
II. Gewinnvortrag 12.561.184,85 11.201.087,44
III. Jahresüberschuss 2.407.015,52 15.030.200,37 1.960.097,41
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 947.156,00 919.913,00
2. Steuerrückstellungen 629.897,11 383.614,40
3. sonstige Rückstellungen 619.946,59 2.196.999,70 532.407,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 954.163,79 1.249.010,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 954.163,79 (Vorjahr € 1.249.010,58)
2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 47.479,99 270.426,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 47.479,99 (Vorjahr € 270.426,09)
davon aus Steuern € 47.479,99 (Vorjahr € 270.426,09)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.396.592,99 1.650.975,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.396.592,99 (Vorjahr € 1.650.975,01) 3. Sonstigen Verbindlichkeiten 33.671,70 2.431.908,47 188.695,47
davon aus Steuern € 20.117,35 (Vorjahr € 27.927,45)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (Vorjahr € 2.557,33)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 33.671,70 (Vorjahr € 188.695,47)
19.659.108,54 18.418.226,62

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

(mit den Vergleichszahlen des Vorjahres)

2023 Vorjahr
1. Rohergebnis 5.445.646,77 4.839.362,37
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.388.438,59 1.259.421,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 190.302,00 199.218,35
- davon für Altersversorgung € 38.224,57 (Vorjahr: € 38.022,68) 1.578.740,59 1.458.639,80
3. Abschreibungen:
- auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 55.630,84 57.068,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 417.792,73 489.351,00
Betrieblicher Überschuss 3.393.482,61 2.834.303,06
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 115,73
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) 146.265,91 29.298,32
7. Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 33.513,52 36.775,21
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.310,99 39.269,00
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.060.252,49 826.919,49
10. Ergebnis nach Steuern 2.407.671,52 1.960.753,41
11. sonstige Steuern 656,00 656,00
12. Jahresüberschuss 2.407.015,52 1.960.097,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 4095 AH im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Ausweis der aus der operativen Geschäftstätigkeit resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Vobra - Gruppe und der Mix-Gruppe werden im Geschäftsjahr aufgrund des bestehenden Beteiligungsverhältnisses unter den Bilanzposten "Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesen.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, und soweit anwendbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; im Übrigen in den steuerlich vorgegebenen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Es werden ggf. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag und bei Wertaufholungen ggf. Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten angesetzt. Sofern erforderlich werden Wertberichtigungen gebildet.

Auf die Nettoforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Rückstellungen sind in Höhe der Beträge passiviert worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen abweichend von den steuerlichen Bewertungsvorschriften (§ 6 a EStG) bewertet worden. Die Pensionsrückstellung ist berechnet nach der projected unit credit method (Methode der laufenden Einmalprämie) unter Anwendung des sog. Passivprimats gemäß IDW RH FAB 1.021 vom 30.04.2021. Zur Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellung wurden als Bewertungsparameter der Rechnungszins von 1,82% p.a., die Richttafeln G 2018 von Klaus Heubeck sowie der Rententrend von 1,50% p.a. zugrunde gelegt. Der Wert der Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31.12.2023 auf € 947.156,00. Aufgrund des Saldierungsgebotes gemäß § 246 Abs. 2 HGB ist der zum Bilanzstichtag versicherungsmathematisch ermittelte Aktivwert der Rückdeckungsversicherung von € 279.017,00 mit der Pensionsrückstellung verrechnet worden. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge sind im Personal- und Zinsaufwand mit € 7.105,00 erfasst.

Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde nach Geschäftsbereichen differenziert gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang Zuschreibungen Abgang Stand am 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 108.458,10 0,00 0,00 0,00 108.458,10
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.828.96 18.866,84 0,00 0,00 373.695,80
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 339.648,06 0,00 0,00 0,00 339.648,06
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 133.728,93 893.93 0,00 0,00 134.622,86
3. Sonstige Ausleihungen 1.558.751,64 150.000,00 0,00 46.800,00 1,661.951,64
2.032.128,63 150.893.93 0.00 46.800,00 2.136.222,56
2.495.415,69 169.760,77 0,00 46.800,00 2.618.376,46
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 59.669.10 13.622.00 0,00 73.291.10
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.328,96 42.008,84 0,00 245.337,80
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0.00 0.00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 74.471,59 9.203,58 0.00 83.675,17
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0.00
74.471,59 9.203,58 0,00 83.675,17
337,469,65 64.834,42 0,00 402.304,07
Buchwert zum 31.12.2023 Buchwert zum 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 35.167,00 48.789,00
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.358,00 151.500.00
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 339.648,06 339.648,06
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.947,69 59.257.34
3. Sonstige Ausleihungen 1.661.951,64 1.558.751.64
2.052.547,39 1.957.657,04
2.216.072,39 2.157,946,04

Im Geschäftsjahr haben folgende Beteiligungsverhältnisse bestanden:

Name Sitz Beteiligung Eigenkapital Ergebnis Geschäftsjahr
in % in TEUR in TEUR
Mix Holding B.V. Niederlande 30,00 1.767 306 2023
Vobra Holding B.V. Niederlande 5,15 45.846 4.827 2023

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Das Stammkapital beträgt € 62.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Posten für Tantiemen, Gewährleistungen, Rückerstattungsansprüche Urlaubs- und Prüfungskosten.

Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfand- oder ähnliche Rechte besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten Handelserlöse aus Geschäften mit Tierfutter und Grundmaterialien für Tierfutter und andere Stoffe. Es werden Handelsgeschäfte im Inland und im Ausland (EU und Drittländer) getätigt.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Dauermiet- und Leasingverhältnissen beläuft sich auf rd. TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 32). Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus begründeten Investitionsvorhaben, rechtlichen Verpflichtungen und Auflagen sowie anderweitigen Haftungsverhältnissen bestehen nicht.

2. Unternehmensorgane

Zum Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Dirk Jungclaussen, Hamburg

Herr Carlo Priolo, Bielefeld

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft stets einzeln und befreit von den Beschränkungen des § 181 BGB.

3. Beschäftigte

Im Jahresmittel waren insgesamt 15 (Vorjahr: 13) Mitarbeiter beschäftigt.

4. Bezüge der Geschäftsführung

Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 b HGB) werden gemäß § 286 Abs.4 HGB nicht gemacht.

5. Prüfungshonorar

Das Prüfungshonorar beträgt € 25.000,00.

 

Ammersbek, im Dezember 2024

Fihumin- Gesellschaft m.b.H.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Entwicklung

Die Fihumin-Gesellschaft beschäftigt sich mit der Herstellung von Heimtiernahrung mit dem Schwerpunkt auf Eigenmarken im Trockenfutter für Hunde und Katzen. Der Geschäftsbereich "Handel Öle und Fette" wurde zum Ende des Geschäftsjahres reduziert.

Der für die Gesellschaft besonders relevante Heimtierfuttermarkt entwickelt sich auch 2023 auf hohem Niveau. Das Gesamtumsatzvolumen im Marktsegment "Trockenfutter für Hunde" wuchs um 6,1% und das Segment "Trockenfutter für Katzen" um 11,3%. Hierbei sind allerdings Preissteigerungen durch die erhöhten Energiekosten sowie die allgemeine Inflation von ca. 6% zu berücksichtigen.

2. Geschäftsverlauf 2023

2.1. Der Geschäftsverlauf 2023 war befriedigend und lag über den Planzahlen und Erwartungen. Der Gesamtumsatz ist durch die Reduzierung und geplante Aufgabe des Geschäftsbereiches "Öle und Fette" um 11,38 % auf T€ 53.123 zurückgegangen. Das Rohergebnis liegt dagegen durch die positive Entwicklung des Heimtiersegmentes mit T€ 5.445 um T€ 606 über dem Ergebnis von 2022. Bei leicht erhöhtem Personalaufwand konnte ein EBIT von T€ 3.393 erreicht werden. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 2.407 (Vorjahr T€ 1.960).

2.2. Die Vermögens- und Finanzlage ist unverändert sehr zufriedenstellend. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 6,7% auf T€ 19.659. Die liquiden Mittel stellen 41 % der Bilanzsumme dar. Die Passivseite ist gekennzeichnet durch eine EK-Quote von 76,02 % (Vorjahr 71,8%)

2.3 Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 15 Mitarbeiter inkl. Geschäftsführung.

3. Risikobericht

Die Risikopolitik der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet Risiken des operativen Geschäfts zu messen und aktiv zu managen. Als Risiken hat die Gesellschaft grundsätzlich die Nichtbelieferung mit Ware, den Ausfall von Forderungen gegenüber Kunden sowie Haftungsfälle identifiziert. Durch strategische Beteiligungen an Lieferanten ist das Lieferrisiko minimiert worden. Das Kundenausfall- bzw. Auftragsausfallrisiko wird dadurch minimiert, dass kumulativ folgende Maßnahmen ergriffen werden: Produktionsaufträge werden erst nach Kundenbestellung ausgelöst, die Bonität der Kunden wird fortlaufend über Bonitätsabfragen bei Wirtschaftsauskunfteien vor Vertragsschluss geprüft und das verbleibende Ausführungsrisiko durch eine Delkredereversicherung abgedeckt. Eine Haftung für in Verkehr gebrachte Waren deckt die die Gesellschaft über eine Produkthaftpflichtversicherung ab. Das generelle Risiko, dass ein Großkunde wegfällt, wird durch einen entsprechend geringeren Materialaufwand zumindest teilweise kompensiert. Besondere Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft sind nicht erkennbar. Der Lieferanten- und Kundenstamm in den einzelnen Geschäftsbereichen ist im Vergleich zu den Vorjahren stabil bzw. konnte ausgeweitet werden Risikobericht

4. Prognosebericht 2024 / 2025

Die Gesellschaft geht bei Ihren Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 von einem schwierigen Marktumfeld aus. Das Segment "Öle und Fette" der Gesellschaft wurde zum Anfang 2024 komplett eingestellt. Dies hat einen Umsatzrückgang der Gesellschaft von ca. 30 % zur Folge. Die Aktivitäten werden dann komplett im Heimtiersegment konzentriert. Der Heimtiermarkt ist 2024 geprägt von einer Kaufzurückhaltung im höherpreisigen Futtersegment, welche sich in den Umsätzen und Gewinnmargen der Hauptkunden niederschlagen wird. Darüber hinaus werden bei den Hauptkunden interne Umstrukturierungen durch Beteiligungen von Risikokapital umgesetzt und damit ein erhöhter Renditedruck. Die damit verbundenen negativen Auswirkungen lassen für das Geschäftsjahr 2024 daher auch leicht rückläufige Umsätze im Heimtiersegment gegenüber 2023 verbunden mit rückläufigen Rohgewinnmargen erwarten. Es wird Ergebnisrückgang von ca. 15 % in 2024 gegenüber 2023 erwartet und damit ein Ergebnis ähnlich 2022. Diese Erwartungen werden durch den bisherigen Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 bestätigt.

Für 2025 erwartet die Gesellschaft wieder eine positive Umsatz- und Gewinnentwicklung da sich neue Projekte mit Großkunden in der Realisierung befinden und in 2025 ergebniswirksam werden. Es wird je nach Realisierungszeitpunkt mit einem Ergebnis ähnlich wie 2023 gerechnet.

 

Ammersbek, im Dezember 2024

gez. D. Jungclaussen, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

An die Fihumin-Gesellschaft m.b.H.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fihumin Gesellschaft m.b.H. - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fihumin-Gesellschaft m.b.H. für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig, in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften, und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. Dezember 2024

LTA Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Henryk-Torben Lemmer LL.M., Wirtschaftsprüfer

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