UKM Holding GmbH
Ringstraße 10, 01662 Meißen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Schneider seit 11.9.2025 | Prokura |
Falk Kurze seit 24.3.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
CMP GOF II Holding S.à.r.l. | 94.90% |
CMP German Opportunity Fund II (SCA) SICAR | 5.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
UKM Umformtechnik GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UKM Holding GmbHMeißenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023KONZERNBILANZ zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Angaben Die UKM Holding GmbH überschreitet mit ihren Tochterunternehmen die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 HGB und ist daher nach § 290 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die UKM Holding GmbH ist beim Amtsgericht Dresden unter der Handelsregisternummer HRB 23166 eingetragen. Dem aufgestellten Konzernabschluss zum 30. September 2023 liegen die Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde. Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung von einer positiven Fortführungsprognose für die Gesellschaft aus. Der Jahresabschluss wurde daher unverändert unter Beachtung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. In den Konzernabschluss einbezogen werden alle Geschäftsvorfälle der Tochtergesellschaften im Wirtschaftsjahr 2022/2023. Wertansätze der Schlussbilanz zum 30. September 2022 wurden unverändert vorgetragen. Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz In die Konsolidierung werden folgende Gesellschaften einbezogen:
Die im Konzernabschluss des Vorjahres voll konsolidierte Tochtergesellschaft UKM Management GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 auf die Alleingesellschafterin UKM technologies GmbH als aufnehmende Gesellschaft verschmolzen. 3. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Kapitalkonsolidierung Bei der Kapitalkonsolidierung wird die Buchwertmethode angewandt. Dabei erfolgt die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung. Sich ergebende Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Aufwendungen aus der Abschreibung und Erträge aus der Zuschreibung auf Anteile von in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen werden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung eliminiert. Die Aufstockung von Mehrheitsbeteiligungen wird als Kapitalvorgang abgebildet. Ein sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile ergebender Unterschiedsbetrag wird erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Bewertungsunterschiede zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten der Umformtechnik Radebeul GmbH und der UKM technologies GmbH wurden bereits im Rahmen der Erstkonsolidierung bei der Ermittlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung berücksichtigt. Weitere Aufrechnungsdifferenzen haben sich nicht ergeben. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Innenumsätze und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen des Konzerns mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Gleiches erfolgt mit Zinsen und ähnlichen Erträgen, die mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet werden. Ebenso werden Aufwendungen bzw. Erträge aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag der UKM technologies GmbH mit der Umformtechnik Radebeul GmbH gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden eliminiert. 4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Währungsumrechnung Nach § 244 HGB ist der Konzernabschluss zum 30. September 2023 in Euro aufgestellt. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden ebenfalls in Euro aufgestellt; eine Währungsumrechnung ist deshalb nicht erforderlich. Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten aktiviert und im Wesentlichen über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 36 Monaten linear abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um Investitionszuschüsse sowie - soweit abnutzbar - um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen und linear pro rata temporis vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem um außerplanmäßige Abschreibungen verminderten Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnittswert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Für nicht gängige Rohstoffe wird eine Abwertung vorgenommen. Die Bewertung der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten auf Basis einer Zuschlagskalkulation. Für die Unfertigen Erzeugnisse wird hierbei ein durchschnittlicher Fertigungsgrad zu Grunde gelegt. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Von dem Wahlrecht angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einzubeziehen wird Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Für Posten mit verminderter Marktgängigkeit und zur verlustfreien Bewertung erfolgen Abwertungen. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Aus Vorsichtsgründen wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% vorgenommen. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Die Bilanzierung des Kassenbestands und des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Die Bilanzierung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt nach den Bestimmungen des § 250 HGB. Latente Steuern Aufgrund bestehender Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, sind für die sich daraus insgesamt ergebenden Steuerbelastungen passive latente Steuern und für sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastungen aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB zu berücksichtigen. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden dabei saldiert betrachtet (Gesamtdifferenzenbetrachtung). Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht ausgeübt. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der auf der Passivseite ausgewiesene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung, der im Rahmen der Erstkonsolidierung nach Aufrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens Umformtechnik Radebeul GmbH verbleibt, hat Eigenkapitalcharakter und wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der im Rahmen des Erwerbs der Umformtechnik Radebeul GmbH erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von 10 Jahren erfolgswirksam vereinnahmt. Der Auflösungsbetrag wird innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Die als Nachrangkapital von der Gesellschafterin gewährten Darlehen werden gemäß § 265 Abs. 5 HGB in einem gesonderten Posten ausgewiesen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt auf der Grundlage des § 253 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, soweit es sich nicht um Altersversorgungsverpflichtungen handelt, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Für Gewährleistungen wird eine pauschale Rückstellung in Höhe von 0,5% bis 1,0% des risikobehafteten Umsatzes gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unverzinsliche Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten liegen nicht vor. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen am Abschlussstichtag nicht. 5. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlagenspiegel in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Aufgrund im Geschäftsjahr neu abgeschlossener Finanzierungsvereinbarungen sind die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Ohne diese Finanzierungsvereinbarungen wären die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.692 höher zu bilanzieren. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist dadurch in Höhe von T€ 1.258 positiv beeinflusst. Soweit die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund abgeschlossener Finanzierungsvereinbarungen verändert hat, wird diese Veränderung erstmals im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit dargestellt. Die Vorjahreszahlen (T€ 219) wurden entsprechend angepasst. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insbesondere aufgrund neu abgeschlossener Finanzierungsvereinbarungen für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 695 gegen das finanzierende Kreditinstitut erhöht. Außerdem beinhalten sie antizipative Forderungen aus Erstattungsansprüchen zur Energie- und Stromsteuer (T€ 192). Zum Bilanzstichtag resultieren aktive latente Steuern aus steuerlich abweichenden Bewertungen von Sachanlagevermögen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem typisierten Steuersatz für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie für Gewerbesteuer in Höhe von rd. 30%. Auf deren Ansatz wird verzichtet. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem in einer gesonderten Anlage dargestellten Konzern- Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Soweit die aufgrund der Verschmelzung der UKM Verwaltung GmbH auf die UKM Holding GmbH übernommenen Vermögensgegenstände die übernommenen Schulden überstiegen haben, wurde der Betrag in Höhe von T€ 41 in die Kapitalrücklage eingestellt. Der sich aus der Aufstockung der Mehrheitsbeteiligung an der UKM Beteiligungen GmbH & Co. KG ergebende Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Anteile (T€ 718) und dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital (T€ 11) in Höhe von T€ 707 wurde erfolgsneutral mit dem Verlustvortrag verrechnet. Aus der Erstkonsolidierung der Umformtechnik Radebeul GmbH in 2017 ging ein "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" in Höhe von T€ 2.623 hervor. Dieser wird ratierlich über zehn Jahre linear ertragswirksam vereinnahmt. Zum 30.9.2023 liegt der Buchwert bei T€ 984. Die Erträge aus der Auflösung werden innerhalb der Sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen und betragen im Geschäftsjahr 2022/2023 T€ 262. Die Nachrangdarlehen sowie darauf entfallende, zum Stichtag zu passivierende Zinsen haben eine Restlaufzeit bis spätestens zum 31.12.2024, keinesfalls jedoch vor vollständiger und endgültiger Befriedigung der Vorrangdarlehen (30.6.2025). Die Steuerrückstellungen umfassen die den Berechnungen nach voraussichtlich anfallenden Verpflichtungen für Ertragsteuern, soweit die Veranlagung noch nicht abschließend erfolgt ist. Die Sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Gewährleistungen und Garantien, Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sowie ausstehende Rechnungen. Die Restlaufzeiten der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Vereinbarungen zur (Raum-) Sicherungsübereignung von Vorräten und Maschinen sowie zur Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag valutieren die damit besicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit T€ 4.839. Die Verbindlichkeiten aus Mietkäufen sind durch Eigentumsvorbehalte bzw. Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagen und Maschinen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte entsprechend branchenüblicher Usancen. 6. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die erzielten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten neben den Erträgen aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 342. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Leiharbeitnehmer in Höhe von T€ 4.556. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Erbbauzinsverträgen in Höhe von T€ 3.990. Die finanziellen Verpflichtungen sind zahlbar von 2023 bis 2058. Des Weiteren bestehen Leasing- und Mietverpflichtungen in geschäftsüblichem Umfang. Darüber hinaus besteht eine mögliche Verpflichtung zur Rückabnahme von an Kreditinstitute abgetretenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.293 aus unechten Pensionsgeschäften. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Mithaftung für von der Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH & Co. KG übernommene Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 140 gegenüber dem Pensionsberechtigten. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH & Co. KG nicht zu rechnen. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor. Abschlussprüferhonorar Die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer betragen für Abschlussprüfungsleistungen T€ 135, für andere Bestätigungsleistungen T€ 6, für Steuerberatungsleistungen T€ 70 und für sonstige Leistungen T€ 26. Anzahl der Beschäftigten Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 393 Arbeitnehmer (Vorjahr: 437) und 22 Auszubildende (Vorjahr: 23) beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und bis zum Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses an:
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB entfällt unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB. Beirat des Mutterunternehmens Dem Beirat gehörten bis zum Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses an:
Der Beirat erhielt im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von T€ 51.
Meißen, 8. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Dr. Frank Boshoff gez. Falk Kurze Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023(Konzern-Anlagenspiegel)
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Veränderung des Konzern-Eigenkapitals zum 30. September 2023(Konzern-Eigenkapitalspiegel)
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023der UKM Holding GmbH1. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftstätigkeit Der UKM-Konzern (UKM bzw. UKM-Gruppe) fertigt und montiert vorwiegend für die Automobil- und Zweiradindustrie, aber auch für andere Industriezweige, wie den Energiesektor, an mehreren Standorten eine große Bandbreite unterschiedlicher Bauteile aus Stahl und Aluminium. An den Standorten in Reinsberg & Meißen reicht das Spektrum von Motorenbauteilen und Teilen zu dessen Leistungssteigerung, über Einspritzpumpen, über Komponenten für Starter und Generatoren bis hin zu Baugruppen für Ventilantriebe. Die Herstellung in der UKM technologies GmbH durchläuft dabei zahlreiche Fertigungsschritte, von der Kaltumformung bis hin zur Präzisionsbearbeitung an Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen. Dabei erfolgt die Produktion der hochpräzisen Bauteile mit hoher Fertigungstiefe nach Vorgabe unserer Kunden in hoher Qualität und Stückzahl. Das Produktportfolio umfasst derzeit u.a. Nockenwellen, Kolbenbolzen, Turboladerwellen und Ventilantriebe als Schwerpunktprodukte. Außerdem übernimmt der Standort Reinsberg teilweise die Präzisionsbearbeitung von Motorradteilen, welche am Standort Radebeul geschmiedet werden. Am Standort in Radebeul entwickelt, produziert und verkauft die Umformtechnik Radebeul GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der UKM technologies GmbH, Gesenkschmiedeteile aus diversen Aluminiumlegierungen auf Basis von individuellen Kundenspezifikationen. Dabei werden neben reinen Produkten der Umformung auch Präzisionsteile, die nach der Umformung noch mechanisch bearbeitet werden, in diverse Branchen, insbesondere den Zweirad-, Automobil-, Industrie- und Energiesektor, geliefert. Das Produktportfolio umfasst derzeit u.a. Rahmen- und Chassisteile, Gehäuse(abdeckungen), Sturzlenker, Bauteile für die Fußrastenanlage sowie Markisengelenke und Leistungsschalter für Vakuumschalttechnik im Mittel- und Hochspannungsbereich als Schwerpunktprodukte. 1.2. Forschung und Entwicklung Die UKM bereitet die Einführung neuer und optimierter Produkte und Produktionsverfahren vor. Die Entwicklung wird sowohl im Haus als auch durch die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen vorangebracht. Unter anderem arbeitet die UKM eng mit verschiedenen universitären Einrichtungen zusammen, um neue, innovative Fertigungsprozesse und den Einsatz alternativer Materialien zu entwickeln. Das Verbundprojekt FED-X-PRO wurde bewilligt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut in Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie mehreren Projektpartnern aus den Bereichen IT, Maschinentechnik und Zerspanungswerkzeuge wird an der Entwicklung von Modellen zur Datensammlung in der Produktion gearbeitet. Dies beinhaltet die Befähigung, Daten aus unterschiedlichsten, die Bearbeitung von Bauteilen beeinflussenden Systemen, zu generieren und der europäischen Cloudlösung GAIA-X zur Auswertung in Echtzeit bereitzustellen. Diese Datenbasis legt den Grundstein, Einflüsse auf Prozesse systematisch erfass- und auswertbar zu machen. Damit wird es in Zukunft möglich werden, effizienter Prozesse zu optimieren, Bearbeitungszeiten, Werkzeug- und Energieeinsatz zu reduzieren. Ein weiteres wichtiges Entwicklungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit einem Kunden gestartet. UKM entwickelt den Fertigungsprozess, um Gehäuse für Kamerasysteme (u. a. für autonomes Fahren) effizient in der Kaltumformung ohne Zerspanungsprozesse herzustellen. Bei der Entwicklung des Umformprozesses kommt modernste Simulationstechnik zum Einsatz. Neben der Umformung sind Prozesse für effiziente Reinigung und Entgratung, Kameraprüfung und automatisiertes Verpacken zu entwickeln. 2. Wirtschaftsbericht Das Weltwirtschaftswachstum wird 2023 gemäß dem Internationalen Währungsfonds (IWF-Report von Oktober 2023) voraussichtlich bei +3,0% und somit leicht unter dem Niveau von 2022 (+3,5%) liegen. Das Wachstum hat sich zwar verlangsamt, ist aber nicht zum Stillstand gekommen Es wird neben den Folgen der Pandemie und des Kriegs in der Ukraine auch wegen der strengen Geldpolitik aufgrund der hohen Inflation und extremer Wetterereignisse gebremst. Der Ausblick auf das Wirtschaftswachstum in den Industrienationen gibt, den jüngsten Prognosen zufolge, ein ungleichmäßiges Bild ab. Die Wachstumserwartungen für die USA liegen in 2023 leicht positiv (Wachstum von +2,1% in 2023 mit Rückgang auf +1,5% in 2024). Die USA überraschten mit robustem Konsum und Investitionen. Für China wird in diesem Jahr ein höheres Wachstum als in 2022 (+3,0%) erwartet (Anstieg von +5,0% in 2023 und +4,2% in 2024). Laut IWF beträgt die Wirtschaftswachstumsprognose für das aktuelle Kalenderjahr 2023 für die Eurozone nur +0,7% (Vorjahr Anstieg von +3,3%). Im kommenden Jahr 2024 wird ein leicht höheres Wachstum von +1,2% erwartet. Basierend auf der gleichen Quelle wird die deutsche Wirtschaft im aktuellen Kalenderjahr mit -0,5% schrumpfen, im Vorjahr war noch ein Anstieg von +1,8% zu verzeichnen. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF ein leichtes Wachstum von +0,9%. Deutschland leidet als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem hat die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Das allgemeine Marktumfeld für die UKM-Gruppe war auch im Geschäftsjahr 2022/2023 herausfordernd. Weiterhin hohe Energiekosten durch den Ukrainekrieg und eine allgemein hohe Inflation sowie anhaltende Probleme mit globalen Lieferketten verhinderten eine raschere Markterholung. Hinzu kamen starke Kostensteigerungen für Leiharbeiter aufgrund von Marktengpässen sowie volatile Abrufe der Kunden aufgrund von Lieferengpässen. Das Auslaufen verschiedener Produktgruppen der UKM hat sich im herausfordernden Marktumfeld trotz Erweiterung bestehender Produktgruppen in sinkenden Abrufen niedergeschlagen. Die Fertigung im deutschen Automarkt ist in den ersten neun Monaten 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 22% gestiegen. Laut der Prognose des VDA von Juli 2023 sollen im Kalenderjahr 2023 in Deutschland 2,8 Mio. Pkw (+6,0% zum Vorjahr) neu zugelassen werden, was nach wie vor 22% niedriger als der Wert aus 2019 ist. Die verschlechterten Finanzierungskonditionen durch eine hohe Inflation und die Zinswende haben die Kaufkraft gemindert. Der Ukrainekrieg hat für zusätzliche Knappheiten entlang der Wertschöpfungsketten gesorgt, welche der erwarteten Entspannung der Lieferketten entgegenwirkte. Das Ausbleiben von Teilezulieferungen (insbesondere Halbleiter) in der Autoindustrie führen nach wie vor zu Lieferengpässen, welche eine raschere Markterholung verhindern. Besonders der starke Anstieg der Energiekosten belastet die Unternehmen sehr. Trotz des deutlich gestiegenen deutschen Automobilmarktes sank das Umsatzniveau der UKM-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht mit 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf die Entkonsolidierung zum 30.09.2022 und den späteren Verkauf der Tochtergesellschaft IPM France SAS zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung der Umsätze der IPM France SAS im Geschäftsjahr 2021/2022 stieg der Umsatz im Konzern im Berichtsjahr um TEUR 2.188 (+2,9%). Die im Laufe des Geschäftsjahres neu akquirierten Aufträge werden zu einem Großteil erst im Folgejahr wirksam. 2020 hat, auch aufgrund anspruchsvoller CO 2 -Ziele und staatlicher Förderung, den europaweiten Durchbruch der Elektromobilität gebracht. Nach den ersten drei Quartalen 2023 resultiert aus den gegensätzlichen Entwicklungen (Wachstum bei BEV [batterieelektrische Fahrzeuge] und Rückgang bei PHEV [Hybridfahrzeuge]) insgesamt ein moderates Wachstum des Elektromarkts um knapp 5 Prozent auf rund 510.900 Einheiten. Nach dem Bilanzstichtag ist aufgrund des Auslaufens des Umweltbonus für gewerbliche Fahrzeuge zum 31. August 2023 sowie der Streichung der Subvention für private Elektro-Pkw ein erheblicher Rückgang bei den Zulassungen von Elektroautos insgesamt zu sehen. Die Marktanteile verschieben sich mit dem Auslaufen der staatlichen Förderung alternativer Antriebe wieder stärker hin zu Verbrennern und weg von Elektroautos und Hybridmodellen. Automobilhersteller und -zulieferer investieren trotz allem stark in zukunftsträchtige Technologien, wie z. B. in Wasserstoffantriebe, die Entwicklung von Elektroautos und autonomes Fahren. Jedoch verschiebt sich hier ein signifikantes Wachstum auf einen eher mittelfristigen Horizont. Dies eröffnet der UKM-Gruppe die Möglichkeit, mit ihren hochwertigen Produkten weiterhin mehr Absatz durch ihre bestehenden, aber auch mithilfe neugewonnener Kunden zu erzielen. Zusätzlich dazu verzeichnet die UKM-Gruppe eine wachsende Anzahl von Kundenanfragen für Bauteile aus den Bereichen autonomes Fahren, Wasserstoffantriebe und Dieselmotoren für Lastkraftwagen. Eine wahrscheinliche Option von alternativen Antrieben ist, dass sich für unterschiedliche Anforderungen unterschiedliche Antriebsarten durchsetzen werden (z. B. Pkw vs. Nutzfahrzeuge, unterschiedliche Antriebe bei Pkw je Einsatzgebiet, z. B. Großstadt vs. Land). In der derzeitigen Situation ist nach wie vor ein Verbrennungsmotor in der Autoindustrie notwendig. Die Prognosen, nach denen in wenigen Jahren 80% aller produzierten Autos in Deutschland Elektroautos sein werden, erscheinen momentan unwahrscheinlich. 2.2. Geschäftsverlauf 2.2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der UKM-Konzern hat im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Gesamtleistung von TEUR 78.323 erzielt; dies ist ein Rückgang um TEUR 2.650 (-3,3%) gegenüber dem Vorjahr (Umsatz: TEUR 78.095, Rückgang um TEUR 2.022 ggü. Vorjahr, -2,5%). Im Vorjahr lag die Gesamtleistung ohne Berücksichtigung der zwischenzeitlich durch Verkauf aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen IPM France SAS bei TEUR 76.823 (Umsatz: TEUR 75.907). Im Berichtszeitraum 2022/2023 stieg der Umsatz ohne Berücksichtigung der Umsätze der IPM France SAS im Geschäftsjahr 2021/2022 somit um TEUR 2.188 TEUR (+2,9%). Die neu akquirierten Aufträge, der erfolgreiche An- und Hochlauf mehrerer neuer Projekte sowie die umgesetzten Preiserhöhungen konnten den Umsatzrückgang aufgrund des Auslaufens mehrerer Produktgruppen mehr als kompensieren. Die Konsumgüterindustrie und teils auch die Motorradindustrie hatten bis Anfang 2023 aufgrund der vorangegangen Krisen und gestörten Lieferketten hohe Lagerbestände angelegt und diese dann besonders im ersten Halbjahr 2023 zurückgefahren, was die Umsatzentwicklung der UKM ausgebremst hat. Im zweiten Halbjahr 2023 wirkte sich die schlechte Konjunktur dämpfend auf die Umsatzentwicklung aus. Das auch unter Berücksichtigung des Ausscheidens der IPM France SAS aus dem Konsolidierungskreis gesetzte Ziel von deutlich steigenden Umsatzerlösen im Konzernverbund ggü. dem Vorjahr wurde daher nicht erreicht. Die Auftragslage ist im aktuell durch das hohe Preisniveau beeinflussten Markt kurzfristigen Schwankungen unterworfen. Sie wird regelmäßig überwacht, um bei Bedarf Kapazitätsanpassungen vorzunehmen. 2.2.2. Produktion Im Geschäftsjahr 2022/2023 lag das Hauptaugenmerk auf der Stabilisierung der verschiedenen Produktgruppen. Anläufe von Neuprodukten bzw. Erweiterungen bestehender Produktgruppen wurden ebenfalls forciert. Außerdem wurden weitere Optimierungen von bestehenden und neuen Produktionsserien durchgeführt. Des Weiteren hat die Betriebsstätte Reinsberg die Folgen der Lieferkettenproblematik und der gestiegenen Energiepreise im Zuge des Ukrainekriegs und der daraus entstehenden Herausforderungen zu bewältigen. In den Betriebsstätten Radebeul und in begrenztem Rahmen auch in Reinsberg sind insbesondere durch im Berichtsjahr erreichte Effizienzsteigerungen freie Produktionskapazitäten vorhanden. 2.2.3. Beschaffung Die Lieferkette war zu Beginn des Geschäftsjahres weiterhin sehr angespannt und die Kostensteigerungen durch die Energiepreisentwicklung sind weiter vorangeschritten. Erst mit der Entspannung der Energiemärkte im ersten Quartal 2023 haben sich auch die Preise rückläufig gezeigt. Dies konnte durch die Verhandlung von variablen Energiezuschlägen zum Großteil sehr transparent und ohne große Zeitverzögerung umgesetzt werden. Auch die Verfügbarkeiten im Bereich Stahl haben sich seit Beginn des Kalenderjahres deutlich verbessert. Die Verfügbarkeit von Aluminium hat sich bereits Ende 2022 wieder deutlich verbessert. Durch eine sehr lange Preisbindung mit dem Lieferanten sind die Preisentwicklungen auf dem Energiemarkt erst mit dem Jahreswechsel 2022/2023 in Verhandlung gegangen, mit dem Ergebnis einer deutlichen Preissteigerung, welche größtenteils an die Kunden weitergereicht werden konnte. Die größte Herausforderung auf der Einkaufsseite waren die extremen Bedarfsschwankungen und Unsicherheiten der Kundenbedarfe. Es mussten viele kurzfristige Änderungen, sowohl Bedarfserhöhungen als auch -reduzierungen, mit den Lieferanten verhandelt werden. In diesen Fällen hat sich das starke Lieferantennetzwerk der UKM-Gruppe bewährt, sodass wir ohne größere Ausfälle die Kundenabrufe termin- und mengengerecht bedienen konnten. 2.2.4. Investitionstätigkeit In 2022/2023 lagen die Investitionen in Maschinen und Anlagen unter dem Vorjahresniveau. Das Investitionsniveau wird sich in den kommenden Geschäftsjahren wieder deutlich erhöhen. Die Investitionen wurden weitestgehend wie geplant umgesetzt. Insgesamt wurden Investitionen von TEUR 600 (Vorjahr TEUR 1.289) getätigt, davon rd. TEUR 483 in technische Anlagen und Maschinen einschließlich Anlagen im Bau (Vorjahr TEUR 1.185). 2.2.5. Personal und Sozialbereich Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 393 Arbeitnehmer (Vorjahr 437 Arbeitnehmer) und 22 Auszubildende (Vorjahr 23) direkt beschäftigt. Zusätzlich wurden Zeitarbeiter in der Produktion zur Flexibilisierung eingesetzt. Der UKM-Konzern kann sich dabei auf eine hohe Anzahl gut ausgebildeter Mitarbeiter stützen. Die Gesamtzahl der festangestellten Arbeitnehmer der UKM-Gruppe ist im Laufe des abgeschlossenen Geschäftsjahres aufgrund des Verkaufs von IPM France SAS deutlich gesunken. 2.2.6. Umweltschutz Die UKM technologies GmbH ist mit ihrer Betriebsstätte Reinsberg weiterhin nach der ISO 14001 umweltzertifiziert. Zudem wurde die Zertifizierung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 im Geschäftsjahr 2022/2023 wiederholt erfolgreich bestätigt. Bei der Umformtechnik Radebeul GmbH wurden alle Überwachungsaudits zu Energie- und Qualitätsmanagementsystemen im Geschäftsjahr 2022/23 erfolgreich abgeschlossen. In Vorbereitung auf die geplante Erstzertifizierung im Geschäftsjahr 2024/25 wurde 2023 mit dem Aufbau eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 begonnen. 2.2.7. Geschäftsergebnis Das operative Ergebnis (EBITDA) lag im Geschäftsjahr bei TEUR 4.699 (Vorjahr TEUR 4.917). Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 207 (Vorjahr Fehlbetrag in Höhe von TEUR -106) ab und lag damit auf einem höheren Niveau als im Vorjahr. Ursächlich für den Ergebnisanstieg waren die umgesetzten Preiserhöhungen, die rückläufigen Materialpreise für Stahl und Aluminium und weitere Produktivitätssteigerungen. Die Geschäftsentwicklung der UKM-Gruppe ist als herausfordernd zu charakterisieren. Die Halbleiterkrise dauert an. Trotz dieser Probleme konnte UKM die Anläufe von Neuprodukten bzw. die Erweiterung bestehender Produktgruppen weiterhin erfolgreich umsetzen. Die Nachfrage nach bearbeiteten Aluminiumgesenkschmiedeteilen ist weiterhin robust. Durch das weitere Heben von Potenzialen im operativen Geschäft kann die UKM eine sehr gute Entwicklung und Prognose verzeichnen. Nichtsdestotrotz wirkten die gestiegenen Preise aufgrund der hohen Inflation dämpfend auf die Nachfrage. 2.3. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr wurde ein EBITDA von TEUR 4.699 (Vorjahr TEUR 4.917) erzielt. Das EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht verschlechtert. Die umgesetzten Preiserhöhungen, die rückläufigen Materialpreise für Stahl und Aluminium und weitere Produktivitätssteigerungen trugen dazu bei, die Kostensteigerungen aufgrund der hohen Inflation zu kompensieren und das geplante EBITDA zu übertreffen. Die Materialaufwandsquote 1) im Geschäftsjahr betrug 59,6% (Vorjahr 61,5%) und ist somit aufgrund der rückläufigen Material- und Energiepreise leicht gesunken. Die Personalaufwandsquote 1) 2) von 31,9% (Vorjahr 31,7%) konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz stark gestiegener Leiharbeitnehmerkosten und der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie durch verschiedene Optimierungsprojekte nahezu konstant gehalten werden. Die Finanz- und Vermögenslage wird durch unechte Pensionsgeschäfte, einen Rahmenforderungskaufvertrag und durch Factoring beeinflusst. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.810 (Vorjahr TEUR 4.857) verkauft. Der Bilanzposten und die Bilanzsumme haben sich entsprechend reduziert. Die Bilanzsumme beträgt zum 30.09.2022 TEUR 39.342 (Vorjahr TEUR 44.207). Das handelsrechtliche Eigenkapital beträgt 13,8% (Vorjahr 13,3%) der Bilanzsumme. Unter Berücksichtigung des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung und des Nachrangkapitals beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital 53,4% (Vorjahr 49,0%) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Zum Stichtag entfallen 57,1% (Vorjahr 57,6%) des Vermögens auf das Anlagevermögen, 31,2% (Vorjahr 27,5%) auf das Vorratsvermögen, 5,8% (Vorjahr 12,2%) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 2,9% (Vorjahr 1,4%) auf liquide Mittel. Von dem handelsrechtlich ausgewiesenen Fremdkapital entfallen 37,1% (Vorjahr 32,9%) der Bilanzsumme auf Nachrangkapital, 10,0% (Vorjahr 9,2%) auf Rückstellungen sowie 18,6% (Vorjahr 23,0%) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Mietkäufen. Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist im Zusammenhang mit den starken Investitionen der vergangenen Geschäftsjahre zu sehen, da hierfür in Maschinen und Anlagen für die neuen Produktionslinien investiert werden musste. Der Rückgang ist auf die planmäßige Tilgung der Darlehen und Mietkäufe zurückzuführen.
1) Kostenposition im Vergleich zur
Gesamtleistung
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Berichtsjahres beträgt TEUR 5.383. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -598 und der aus Finanzierungstätigkeit TEUR -4.819. Zum Zeitpunkt des Abschlusses bestand ein freier Finanzierungsrahmen in Höhe von TEUR 661. Außerdem wurde ein Factoringvertrag geschlossen, aus dem ein weiterer Finanzierungsrahmen zur Verfügung steht. Die Liquiditätssituation des UKM-Konzerns war zu jeder Zeit gesichert. Insgesamt haben die Lieferkettenproblematik, die inflationsbedingten Kostensteigerungen sowie Lieferengpässe für die Automobilindustrie den Konzern wieder vor große Herausforderungen gestellt, welchen allerdings aufgrund der schnellen Reaktion auf die geänderten Rahmenbedingungen und der flexiblen Kostenstruktur gut begegnet werden konnte. Nachdem diese Unternehmensphase erfolgreich bewältigt wurde, kann die wirtschaftliche Situation des UKM-Konzerns als zukunftsträchtig und gesichert angesehen werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Entwicklung des UKM-Konzerns ist im Wesentlichen von der Automobil- und Zweiradkonjunktur und im Bereich der Automobilindustrie derzeit weitestgehend vom Absatz von Verbrennungsmotoren abhängig, wobei dies mit weiterer Umsetzung der Wachstumsstrategie und dem weiteren Wachstum der Umformtechnik Radebeul GmbH Jahr für Jahr reduziert wird. Der Konzern ist daher bestrebt, einen permanenten Risikomanagementprozess mit entsprechenden Werkzeugen zur Risikoidentifizierung, -bewertung und -systematisierung zu betreiben. Im Folgenden sind die wirtschaftlichen Risiken, denen der Konzern unterliegt, und der Umgang mit diesen beschrieben.
Die in den Vorjahren aufgebaute diversifizierte Produkt- und Kundenstruktur wurde im laufenden Geschäftsjahr leicht verbessert. Es wird an einer weiteren Optimierung gearbeitet. Neben der Positionierung der UKM als Anbieter von Prozessentwicklungen für hochpräzise Bauteile in den unterschiedlichen Bereichen des Fahrzeugs sowie im Bereich der hochwertigen Umformtechnologie gepaart mit einer hohen Fertigungstiefe konnte die Integration der Umformtechnik Radebeul GmbH weiter vorangetrieben werden. Der erweiterte Kundenstamm gepaart mit einer starken Prozessentwicklung, neue Produktinitiativen der bisherigen Hersteller und die vielfältigen Märkte, auf denen die Gesellschaft tätig ist und noch werden kann, stellen eine große Chance für das Unternehmen dar. Außerdem werden die Aufträge mit den im letzten Geschäftsjahr erzielten Preiserhöhungen zu weiteren Ergebnisbeiträgen führen. Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind positiv. Risiken bestehen im weiteren Verlauf der globalen Probleme mit den Lieferketten und der Energiepreisentwicklung. Weitere Risiken bestehen zudem in etwaigen Entscheidungen auf der regulatorischen Seite des Marktes hinsichtlich der Förderung und gegebenenfalls Einschränkung von bestimmten Antriebsarten in PKW und Nutzfahrzeugen. Sollte jedoch hierdurch das Volumen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen wieder ansteigen, so werden diese für UKM als Großserienanbieter interessant und könnten potentielle Rückgänge in anderen Bereichen kompensieren. 3.2. Ausblick/Prognose Für das kommende Kalenderjahr 2024 rechnet der IWF insgesamt mit einem Weltwirtschaftswachstum von +2,9% und erwartet damit einen Wert, der unter dem Durchschnitt von 3,8% der vergangenen 20 Jahre liegt und unter dem erwarteten Wert von 2023 (+3,0%). Für die Eurozone wird im nächsten Jahr ein leichter Anstieg erwartet (+0,7% in 2023 vs. +1,2% in 2024). Für Deutschland fällt die Prognose mit +0,9% in 2024 deutlich positiver aus als in diesem Jahr (-0,5%). Aus Sicht der Unternehmensgruppe bergen Unsicherheiten in der wirtschaftlichen und politischen Weltlage ein schwer einzuschätzendes Risiko, weil dadurch Produktions- und Absatzzahlen in der Automobilindustrie zurückgehen. Der Konzern erwartet für das nächste Geschäftsjahr nur leicht steigende Umsatzerlöse gegenüber dem Berichtsjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) hingegen wird gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr, insbesondere aufgrund zu erwartender Ganzjahreseffekte aus im Berichtsjahr umgesetzten Produktivitäts- u. Ertragssteigerungen, deutlich höher erwartet. Die Geschäftsführung ist trotz derzeitiger Unsicherheiten bezüglich der aktuellen konjunkturellen Lage als auch der Entwicklung der Energiepreise sowie der noch anhaltenden Lieferkettenproblematik und den damit einhergehenden Auswirkungen im Automobilbereich vorsichtig optimistisch. In der Vergangenheit abgeschlossene Verträge mit verschiedenen Bestands- und Neukunden führten zu Maschineninvestitionen in den letzten vier bis fünf Jahren, welche durch unsere Finanzierungspartner fremdfinanziert wurden. Im Zuge der notwendigen Weitergabe der hohen, vorfinanzierten Kostensteigerungen an die Kunden werden im kommenden Geschäftsjahr leicht höhere Umsätze und deutlich steigende Ergebnisbeiträge erwartet. Auf Basis der zum Teil bereits erfolgten und weiteren Stabilisierung der operativen Prozesse und der gestärkten Finanzsituation der Gesellschaft durch eine Ausweitung des Liquiditätsrahmens sowie deutlich geringeren Finanzverbindlichkeiten gegenüber Dritten kann von einer nachhaltigen Verbesserung der Liquiditätssituation ausgegangen werden. Mit dem Hauptaugenmerk auf der erfolgreichen Umsetzung und Optimierung der Produktneuan-/ und -hochläufe sowie dem weiteren Heben von Potenzialen im operativen Geschäft ist eine sehr gute Entwicklung und Prognose zu verzeichnen. Mittelfristig wird eine weitere Diversifizierung des Kunden- und Produktportfolios angestrebt. Die Stärke der UKM-Gruppe für hochpräzise und anspruchsvolle Bauteile Produktionsprozesse zu entwickeln, und die Produkte in hoher und stabiler Qualität zu produzieren, stößt auch in weiteren Branchen auf positives Feedback.
Meißen, im März 2024 gez. Dr. Frank Boshoff gez. Falk Kurze Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UKM Holding GmbH, Meißen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der UKM Holding GmbH, Meißen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern- Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der UKM Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 18. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Uwe Ehrsam,Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Rattay, Wirtschaftsprüfer HRB 23166Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 30. September 2023 wurde am 29. Juli 2024 gebilligt. |
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