FRAST GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Gutmann seit 25.7.2022 | Prokura |
Christian Dr. Schäfer seit 1.3.2022 | Geschäftsführer |
Martin Schäfer seit 22.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wirth Fulda GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wirth Fulda GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der Wirth Fulda GmbHFuldaI. Allgemeine Angaben Der Sitz der Gesellschaft ist in Fulda. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 3 im Register B des Amtsgerichts Fulda eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wurde nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen bei Sachanlagen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer für Sachanlagen liegt zwischen 3 und 5 Jahren. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als EUR 800,00 betragen, werden im Jahr der Anschaffung sofort aufwandswirksam erfasst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen stehen mit ihren Anschaffungskosten zu Buche, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen war. Die Ausleihungen werden mit dem Nominalwert bilanziert. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden mit niedrigerem beizulegendem Wert angesetzt. Der Ansatz von Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen erfolgten zum Nennbetrag. Passiva Die Pensionsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften nach der sogenannten "projected unit-credit" Methode (PUC-Methode) ermittelt. Da die Pensionszusagen gehaltsunabhängig sind, wurden im Rahmen der Rückstellungsermittlung keine Gehaltssteigerungen zu Grunde gelegt. Es wurden die Richttafeln 2018G nach Prof. Dr. Heubeck verwendet. Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen ist unter Anwendung eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes EUR 159. In Höhe dieses Betrags besteht nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 basiert auf folgenden Parametern:
Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Zur Abdeckung des Risikos aus einer Pensionszusage gegenüber den Geschäftsführern der Gesellschaft wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die an die Anspruchsberechtigten verpfändet wurde. Es liegen somit die Voraussetzungen für eine Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB vor. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung EUR 2.348.964,00 (Vj. EUR 2.143.030,42). Der Zeitwert und die Anschaffungskosten entsprechen dem Aktivwert. Dementsprechend wurde folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und GuV vorgenommen: Werte in EUR
Werte in EUR
Darüber hinaus bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 304, welchen kein Deckungsvermögen gegenübersteht. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Passive latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 HGB auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese Unterschiede in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sofern sich insgesamt aus diesen Unterschieden eine Steuerbelastung ergibt. Sofern zugleich aktive latente Steuern entstehen, werden diese bis zur maximalen Höhe der passiven latenten Steuern saldiert. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 27,48%. Der Ansatz latenter Steuern erfolgt auch für unterschiedliche Wertansätze zwischen Handels- und Steuerrecht bei Tochtergesellschaften zu denen körperschaft- bzw. gewerbesteuerliche Organschaft besteht. Ferner werden auch latente Steuern aus Beteiligungen an Personengesellschaften berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Finanzanlagen Die Gesellschaft besitzt am 31. Dezember 2023 an folgenden Unternehmen mindestens einen Anteil von 20 %:
1) 56,16 % direkt, 41,35 % indirekt über
die Filzfabrik Fulda GmbH & Co KG
Mit der M & K Filze GmbH wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2003 ein Beherrschungs- und Ergebnisübernahmevertrag abgeschlossen. Die Eintragung der Änderung im Handelsregister erfolgte am 19. Dezember 2019. Ferner besteht seit dem 1. Januar 1991 ein Beherrschungs- und Ergebnisübernahmevertrag mit der Vereinigte Filzfabriken AG. Die Wirth Fulda GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der Filzfabrik Fulda GmbH & Co KG, Fulda. (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen in Höhe von TEUR 13.149 (Vj. TEUR 11.441) resultieren aus dem Leistungs- und Verrechnungsverkehr TEUR 2.904 (Vj. TEUR 2.619) und den Beteiligungsbeziehungen TEUR 10.245 (Vj. TEUR 8.822). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (4) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Bilanzstichtag TEUR 44 (Vj. TEUR 251). Diese beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 148) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (5) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Im Jahre 2023 beläuft sich der Aktivwert auf einen Betrag in Höhe von EUR 583.311,00. Erläuterungen hierzu sind unter Punkt II. dargelegt. (6) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.601.626,93. (laut Handelsregister 9.000.000,00 DEM) Die Gewinnrücklagen der Wirth Fulda GmbH erhöhten sich im Berichtsjahr durch Zuführung des Jahresüberschusses des Vorjahres um TEUR 2.393. (7) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Zum Stichtag beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf einen Betrag in Höhe von 0,00 TEUR (Vj. TEUR 167). Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 38 (Vj. TEUR 39) aus Steuern. (8) Latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuern beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von TEUR 435 (Vj. TEUR 447). Dieser Betrag setzt sich zusammen aus einem Saldo von aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 329 (Vj. TEUR 429), welche im Wesentlichen aus Unterschiedsbeträgen bei den Rückstellungen entstanden sind, sowie passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 607 (Vj. TEUR 272) aus der Aktivierung von Eigenleistungen TEUR 2 (Vj. TEUR 5) und aus Differenzen zwischen der Bewertung weiterer handelsrechtlich und steuerrechtlich relevanter Sachverhalte in Höhe von TEUR 605 (Vj. TEUR 263). (9) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Für Darlehen gegenüber der Deutschen Bank, Postbank und Landesbank Baden Württemberg der Filzfabrik Fulda GmbH & Co KG ist die Wirth Fulda eine gesamtschuldnerische Mithaftung in Höhe von insgesamt TEUR 2.001 (Vj. TEUR 3.001) und einer Restlaufzeit von jeweils bis zum 31. Dezember 2025 eingegangen. Weiterhin hat die Wirth Fulda GmbH Mithaftung bzw. Schuldbeitritt konzerninterner Unternehmen für Mietkauf- und Leasingverträge gegenüber konzernexternen Mietkauf- und Leasinggebern übernommen. Das Gesamthaftungsvolumen beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR 925. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der übernommenen Haftung, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten, als moderat ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Gebäude, für technische Gerätschaften sowie für Büro- und Geschäftsausstattung. Die Gebäudemieten aus den jährlich kündbaren Mietverträgen belaufen sich p.a. auf TEUR 64. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büro- und Geschäftsausstattung belaufen sich auf p.a. TEUR 4. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich damit insgesamt auf TEUR 68. Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 32. Innerhalb des nächsten Geschäftsjahres werden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 65 fällig. (10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.710 (Vj. TEUR 2.148) resultieren aus Kostenbelastungen an Gesellschaften des Wirth-Konzerns für Holding- bzw. Verwaltungstätigkeiten. Sie wurden fast ausschließlich, nämlich in Höhe von TEUR 1.580 (Vj. TEUR 2.055), im Inland erzielt. (11) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 65 (Vj. TEUR 334). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr basiert ursächlich auf dem Umstand, dass kein Ertrag aus abgeschriebenen Forderungen aus einem Besserungsschein gegenüber der Felt Industries erzielt wurde. (12) Personalaufwand In den Personalaufwendungen ist die Korrektur der Vorjahresbeträge in der laufenden Rechnung enthalten. Dies betrifft die Aufstockung des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensmehrung für das Vorjahr in Höhe von TEUR 376 (Ertrag). (13) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten enthält im Wesentlichen Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 568 (Vj. TEUR 487). (14) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Beteiligungsbuchwert an der FIR Fulda SRL Sant'Ambrogio (TO), Italien wurde zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 3.800.713,00 im Rahmen einer außerplanmäßigen Abschreibung vollständig abgeschrieben. (15) Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind die Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 3) enthalten. (16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 435 (Vj. Ertrag TEUR 447) enthalten. Die nach Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2022 durchgeführte Nachberechnung der Rückstellungen für Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer haben es erforderlich gemacht einen Betrag in Höhe von TEUR 508 als Rückstellungen zu berücksichtigen (VJ TEUR 0,00). IV. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug für das Geschäftsjahr:
Ergebnisverwendung Der Jahresverlust von EUR 2.444.649,22 wird in voller Höhe den Gewinnrücklagen zugewiesen. Konzern Die Wirth Fulda GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführer: Martin Schäfer, Fulda (Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsgeschäftsführer) Dr. Christian Schäfer, Fulda (Kaufm. Geschäftsführer) Eine Angabe der Gesamtbezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Rückstellungen für Pensionszusagen an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bzw. Hinterbliebene von ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung beliefen sich am Jahresende auf TEUR 62 (Vj. TEUR 67). Im abgelaufenen Jahr wurden Bezüge an diese Personengruppe in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 8) gewährt V. Nachtragsbericht Am 16.07.2024 wurde im HRB 3 die Verschmelzung der Wirth Systems GmbH auf den übernehmenden Rechtsträger Wirth Fulda GmbH eingetragen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich bis zum 06. Dezember 2024 nicht ereignet (§285 Nr. 33 HGB).
Fulda, den 06.12.2024 Wirth Fulda GmbH Martin Schäfer Dr. Christian Schäfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
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