Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 36874
Eingetragen
9.8.1993
Branche
Verlegen von ComputerspielenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikErbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen
Gegenstand
die Erbringung von Leistungen bezogen auf Videos, Video-Spiele, Computer-Software und interaktive Unterhaltung. Das Unternehmen ist dazu berechtigt, alle Geschäfte auszuführen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die für die Erreichung ihres Zwecks notwendig oder angebracht sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Electronic Arts Nederland B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Electronic Arts Nederland B.V.
Netherlands
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Electronic Arts GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.662,26 5.587,51
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 120.026,84 169.883,90
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 383.318,75 503.345,59 438.096,40 607.980,30
506.007,85 613.567,81
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.845.836,92 10.009.638,91
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 4.684.132,93 (i. Vj. EUR 597.966,26) -
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.508.403,36 8.354.240,28 1.955.798,87 11.965.437,78
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
8.354.240,28 11.965.437,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.091,15 67.940,75
8.925.339,28 12.646.946,34

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (gemäß Handelsregister: DM 50.000,00) 25.564,60 25.564,60
II. Kapitalrücklage 298.612,83 298.612,83
III. Bilanzgewinn 2.535.461,88 2.294.336,65
2.859.639,31 2.618.514,08
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.112.262,20 1.021.639,10
2. Sonstige Rückstellungen 3.951.421,74 2.213.248,96
5.063.683,94 3.234.888,06
C. Verbindlichkeiten
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 584.913,16 357.509,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.741,82 5.941.440,07
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 2.741,82 (i. Vj. EUR 5.941.440,07) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 414.361,05 494.594,25
- davon aus Steuern EUR 300.593,30 (i. Vj. EUR 200.920.50)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 41.248,95 (i. Vj. EUR 32.866,29) -
1.002.016,03 6.793.544,20
8.925.339,28 12.646.946,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.728.874,94 24.212.204,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 235,68 1.058.101,63
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -124.260,00 -6.052.733,52
b) Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen -4.562.365,36 -4.686.625,36 -4.870.227,80 -10.922.961,32
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -13.143.526,22 -9.752.207,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.712.444,08 -14.855.970,30 -1.418.318,12 -11.170.526,08
- davon für Altersversorgung EUR 195.453,15 (i. Vj. EUR 192.769,54) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -272.184,42 -232.047,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.885.310,55 -1.808.591,70
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.546,12 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.838,88 -41.606,30
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -873.602,00 -301.601,21
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 241.125,23 792.972,24
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.294.336,65 1.501.364,41
12. Bilanzgewinn 2.535.461,88 2.294.336,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. In diesem Jahr gelten zum ersten Mal die Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Darstellung, Gliederung, der Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln Abteilung B unter der Nummer HRB 36874 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen über eine Nutzungsdauer zwischen zwei und zehn Jahren bewertet.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite (Passivseite) Ausgaben (Einnahmen) vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Als Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Bewertung wurden folgende Trendannahmen getroffen:

Anwartschaftsdynamik 3,00 % p. a.

Rententrend 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) p. a.

Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen vorschüssigen Zahlungsweise und eines Zinsfußes von 1,83 % (i. Vj. 1,79 %). Dabei wurde eine durchschnittliche Standardfluktuation in Höhe von 1,45 % (i. Vj. 1,50 %) berücksichtigt.

Die Aktivwerte zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Schulden aus solchen Verpflichtungen verrechnet, soweit die verrechneten Aktivwerte dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind und ausschließlich zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen). Demgemäß wurden die entsprechenden Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem verrechneten Vermögen saldiert ausgewiesen. Das Deckungsvermögen ist zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Währungsumrechnungen wurden gemäß den Tagesumrechnungskursen der jeweiligen Währung in Beziehung zum Euro vorgenommen. Am Abschlussstichtag erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen (TEUR 794, i. Vj. TEUR 1.309) sowie den Aktivwert der nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherung (TEUR 713, i. Vj. TEUR 643), welcher eine Restlaufzeit von über fünf Jahren hat. Bis auf den genannten Posten haben alle sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,60 und wird in voller Höhe von der Electronic Arts Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, gehalten.

Im Geschäftsjahr wurde keine Ausschüttung vorgenommen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Organmitgliedern und deren Hinterbliebenen sind voll durch die Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.237 (i. Vj. TEUR 1.157) und betragen nach Verrechnung mit den Aktivwerten TEUR 399 (i. Vj. TEUR 379).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen TEUR 1.317,

beizulegender Zeitwert (= Anschaffungskosten) der verrechneten Vermögenswerte TEUR 205.

Die Saldierung der entsprechenden Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem verrechneten Vermögen beläuft sich auf TEUR 8.

Die Sollrückstellung auf Basis des Rechnungszinses unter Verwendung eines 7-jährigen Durchschnitts beträgt TEUR 1.324, wodurch sich ein nicht bilanzierter Unterschiedsbetrag von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 72) ergibt. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer gesetzlichen Ausschüttungssperre, welche in den Folgejahren entsprechend fortzuschreiben ist.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ihrer voraussichtlichen Höhe.

Sonstige Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 577 (i. Vj. TEUR 710) und für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.074 (i. Vj. TEUR 1.443) gebildet. Darüber hinaus sind Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.240 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten vor allem Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 301; i. Vj. TEUR 201). Im Vorjahr waren darüber hinaus Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren (TEUR 194) enthalten.

Latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus einem abweichenden Ansatz der Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz und den ertragsteuerlich ermittelten Werten. Auf das in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB normierte Ansatzwahlrecht wurde verzichtet. Der nicht angesetzte Überhang beträgt TEUR 310 und wurde mit einem Steuersatz von 32,45 % ermittelt.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.058). Im Vorjahr ist darin ist ein Betrag von TEUR 828 aus der Auflösung von Rückstellungen für Umsatzrückvergütungen für das Geschäftsjahr 2022 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 4).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Aufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen beziffert sich auf TEUR 23 (i. Vj. TEUR 21). Nach der Saldierung mit den entsprechenden Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung verbleibt ein Zinsaufwand von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 14).

Die Zinsaufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 13) verbundene Unternehmen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 606 (i. Vj. TEUR 72) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen die Ergebnisse einer steuerlichen Betriebsprüfung.

E. Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehören die folgenden Personen an:

Jacob Joseph Schatz, Senior Vice President General Counsel & Corporate Secretary, San Francisco/USA, (bis 30.6.2024),

Dr. Olaf Coenen, Vice President Global Partners, Bergisch Gladbach (ab 1.7.2024)

Michaela Bartelt-Krantz, Head of WWS Localization, Zülpich,

Carlos Calonge, Vice President Tax, Burlingame/USA

Sophie Anne Laure Carabalona, Director - Financial Control, Rilieux la Pape/Frankreich

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB haben wir Gebrauch gemacht, da nur einer der Geschäftsführer im relevanten Geschäftsjahr Bezüge von der Electronic Arts GmbH erhalten hat.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 betreffen die Erträge aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 5 ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und die Aufwendungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 100 laufende Mitglieder der Geschäftsführung. Der Erfüllungsbetrag für Pensionsverpflichtungen beträgt für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung TEUR 1.237.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 133 Mitarbeiter.

2023/2024 2023/2022
Verwaltungs-, Marketing- und Entwicklungsangestellte 128 122
Vertriebsmitarbeiter 5 5
133 127

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber fremden Dritten und betragen:

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen 972 2.511 0 3.483
Leasingverpflichtungen 18 22 0 40
990 2.532 0 3.523

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Electronic Arts Inc., Redwood City/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Gewinnverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 241.125,23. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 2.535.461,88 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkung auf den Jahresabschluss und Lagebericht haben sich nicht ereignet.

 

Köln, den 31. Oktober 2024

Electronic Arts GmbH

Geschäftsführung

Angabe gemäß § 328 HGB:

Der Jahresabschluss der Electronic Arts GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist durch den Gesellschafterbeschluss der Gesellschafterversammlung am 4. November 2024 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungskosten
1.4.2023 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.740,80 0,00 27,96 8.712,84
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 767.815,25 0,00 0,00 767.815,25
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.448.599,96 177.028,71 1.492.508,02 1.133.120,65
3.216.415,21 177.028,71 1.492.508,02 1.900.935,90
3.225.156,01 177.028,71 1.492.535,98 1.909.648,74
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.153,29 2.925,25 27,96 6.050,58
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 597.931,35 49.857,06 0,00 647.788,41
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.503,56 219.402,11 1.480.103,77 749.801,90
2.608.434,91 269.259,17 1.480.103,77 1.397.590,31
2.611.588,20 272.184,42 1.480.131,73 1.403.640,89
Buchwerte
31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.662,26 5.587,51
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 120.026,84 169.883,90
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 383.318,75 438.096,40
503.345,59 607.980,30
506.007,85 613.567,81

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Electronic Arts GmbH (nachfolgend als "EA" bezeichnet) bietet Dienstleistungen an Unternehmen innerhalb der Gruppe unter der Leitung der Electronic Arts Inc. ("die EA- Unternehmensgruppe") an.

Der Hauptsitz in Köln ist der einzige Firmenstandort.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Ausblick auf 2024 ist positiv, wobei aufgrund der sich langsam abschwächenden Inflation nur eine leicht wachsende Wirtschaftsleistung erwartet wird.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet für 2024 einen Anstieg des realen BIP um 0,7 %. 1

Geschäftsverlauf

Die Electronic Arts GmbH erwirtschaftet seit Mai 2022 aufgrund einer Umstrukturierung keine Umsätze mehr mit verpackten Waren. Die EA-Unternehmensgruppe hat jedoch den physischen Vertrieb der Spiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht eingestellt, und die Spieler werden die Spiele in diesen Regionen weiterhin im Einzelhandel erwerben können. Die Entscheidung stellt die Fortführung des Unternehmens Electronic Arts GmbH nicht in Frage, da die bestehenden Service-Recharge-Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen aktiv bleiben.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft verringerten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 6 % im Vergleich zum Vorjahr.

1 Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kapitel_1.pdf

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

Regionen (in TEUR)

2023/2024 2022/2023
Inland 134 5.347
Globale Konzerndienstleistungen 22.595 18.865
Gesamt nach geographischen Märkten 22.729 24.212

Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 793 auf TEUR 241 reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die voraussichtlichen Ergebnisse einer laufenden steuerlichen Betriebsprüfung zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern hat sich entsprechend um TEUR 20 auf TEUR 1.115 erhöht.

Aufgrund der Beendigung des Vertriebs und Verkaufs von verpackten Waren im Vorjahr sanken die Aufwendungen für bezogene Waren auf ein sehr niedriges Niveau. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand geteilt durch Umsatzerlöse) verringerte sich dementsprechend gegenüber dem Vorjahr von 45,1 % auf 20,6 %.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.685 auf TEUR 14.856 gestiegen, was insbesondere auf die gestiegene Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr sowie Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen ist. Mit 65,4 % liegt die Personalaufwandsquote (Personalaufwand geteilt durch Gesamterlöse) aufgrund der geringeren Umsatzerlöse und den Restrukturierungsaufwendungen deutlich über dem Vorjahr (44,2 %).

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um TEUR 40 auf TEUR 272 leicht gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 77 auf TEUR 1.885, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Marketingmaterialen und Gebühren zurückzuführen ist.

Finanzlage

Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in voller Höhe von EUR 792.972,24 auf neue Rechnung vorgetragen. Eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn erfolgte im Geschäftsjahr 2023/24 nicht. Die Eigenkapitalquote hat sich durch die Einstellung in den Gewinnvortrag und den Abbau von Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen auf 32,0 % erhöht (Vorjahr: 20,7 %).

Die Electronic Arts GmbH, als 100%ige Tochter von Electronic Arts Nederland B.V., finanziert sich vollständig aus dem eigenen Cashflow und, soweit nötig, über das Mutterunternehmen. Kurzfristige Darlehen werden, sofern benötigt, zu marktüblichen Konditionen innerhalb des Konzerns zur Verfügung gestellt. Zusätzlich nimmt EA am konzernweiten Cashpoolingsystem teil, welches mit Datum vom 2. Dezember 2013 auf unbestimmte Dauer in Form eines Target Balancing Agreements mit der EA Swiss S.à r.l, Genf/Schweiz, neu ausgestaltet wurde. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Der Buchwert des Anlagevermögens ist um TEUR 108 auf TEUR 506 gesunken. Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 351), insbesondere im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Aufgrund des geänderten Geschäftsmodells gibt es keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mehr. Alle Forderungen beziehen sich jetzt auf verbundene Unternehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 3.164 auf TEUR 6.846 verringert, was insbesondere auf geringe Cash-Pool-Forderung zurückzuführen ist. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.738 auf TEUR 3.951 ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Rückstellungen für Boni und Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaft dar. Bedeutsame nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet werden, existieren nicht.

Der Planwert eines konstanten Umsatzes für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde mit einem Umsatz von EUR 22,7 Mio. leicht verfehlt. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 1.115 aber, entsprechend der Planung, auf dem Niveau des Vorjahres.

Personal

Der durchschnittliche Personalstand im Geschäftsjahr belief sich auf 133 (Vorjahr: 127) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zum Stichtag 31. März 2024 beschäftigte die Gesellschaft 138 (Vorjahr 117) Personen.

Gesamtaussage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft verringerten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufwendungen für bezogene Waren sind aufgrund der Einstellung des Verkaufs von verpackter Ware deutlich gesunken. Insgesamt führten die Effekte zu einem leichten Anstieg des Ergebnisses vor Steuern, die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern geteilt durch Umsatzerlöse) lag bei 4,9 % (Vorjahr: 4,5 %).

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose

Im Geschäftsjahr 2024/25 werden auch die verbliebenen Umsätze aus dem Verkauf von verpackten Waren wegfallen.

Electronic Arts GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024/25 konstante Umsatzerlöse aus globalen Konzerndienstleistungen und einen weiteren Rückgang der Inlandsumsätze. Es wird ein Ergebnis vor Steuern ungefähr in gleicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2024/25 erwartet.

Chancen und Risiken

Chancen

Chancen bestehen für die Gesellschaft im Wesentlichen in der Fortführung der Service-Recharge- Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen als einzige Einnahmequelle.

Risiken

Aufgrund der Tatsache, dass EA nicht mehr als aktiver Marktteilnehmer auftritt, besteht das wesentliche Risiko für die Gesellschaft in der zukünftigen strategischen Ausrichtung als Dienstleistungsgesellschaft, über welche bei der Konzernmuttergesellschaft entschieden wird. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine diesbezüglichen Entscheidungen auf Konzernebene.

 

Köln, den 31. Oktober 2024

Electronic Arts GmbH

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Electronic Arts GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Electronic Arts GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Electronic Arts GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. Oktober 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Nölgen, Wirtschaftsprüfer

Lars Stelzer, Wirtschaftsprüfer

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