WP Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Doreen Paesold-Runge seit 16.1.2018 | Geschäftsführer |
Uwe Qualitz seit 12.9.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.32% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weck + Poller Spedition GmbHZwickauJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016WECK + POLLER SPEDITION GMBH, ZWICKAU1. Berichterstattung nach § 289 HGB 1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs der Branche Die deutsche Wirtschaft bleibt in der ersten Jahreshälfte 2016 auf Wachstumskurs. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 1. Halbjahr 2016 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 preisbereinigt um rund 2,3 % getragen vom Konsum und vom Außenbeitrag. Die mautpflichtigen Fahrleistungen in Deutschland legten im Vergleichszeitraum ebenfalls zu. Dabei ist aber zu beachten, dass sich die Vergleichsgrundlage geändert hat, aufgrund dessen, dass im letzten Jahr die Ausweitung der Maut auf weitere Bundesstraßenabschnitte erfolgte sowie aufgrund einer Änderung der Gewichtsklassen ab 7,5 Tonnen. Nach den Zuwächsen im Jahr 2015 stiegen die mautpflichtigen Fahrleistungen im 1. Halbjahr 2016 weiter an. Die mautpflichtigen Fahrleistungen nahmen in Deutschland im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 insgesamt um 13,3 % auf rund 16,2 Mrd. km zu. Dabei erreichte der Fahrleistungsanteil von EURO VI-Fahrzeugen bereits rund 42,5%. Die Fahrleistungen deutscher Lkw wiesen mit einem Plus von rund 12,8% im Vergleichszeitraum leicht unterdurchschnittliche Fahrleistungszuwächse auf. Die Zunahme der Kabotagebeförderungen in Deutschland nahm leicht zu, schwächte sich aber zu den Vorjahren mit einem Plus von nur noch 2,1% ab. Dagegen verbuchten Fahrzeuge aus den jungen EU-Mietgliedstaaten erneut überproportionale Zuwächse. Der Anteil polnischer Fahrzeuge erreichte erstmals über 50%, die mehrheitlich im Auftrag deutscher Unternehmen Kabotagebeförderungen durchführten. Der Anteil der Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge an den Gesamtfahrleistungen stieg damit im 1. Halbjahr 2016 überproportional mit 13,9%. Mit rund 6,64 Mrd. km lag ihr Anteil an den Gesamtfahrleistungen in der ersten Jahreshälfte bei rund 41,1%. Überdurchschnittliche Fahrleistungssteigerungen verzeichneten dabei im Vergleichszeitraum u.a. Fahrzeuge aus Rumänien (24,5%), Polen (22,1%) und Tschechien (12,1%). Die Einnahmen aus der Erhebung der Mautgebühren stiegen im 1. Halbjahr 2016 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 um 9,6 % auf rund 2,32 Mrd. Euro. Bei den Inländern ergaben sich Einnahmenzuwächse um 8% auf 1,34 Mrd, bei den Gebietsfremden um 11,9% auf rund 0,98 Mrd. Euro. Der Anteil umweltfreundlicherer Fahrzeuge an den mautpflichtigen Fahrleistungen in Deutschland nahm im 1. Halbjahr 2016 weiter zu. Insgesamt erhöhte sich der Anteil der Euro VI-Fahrzeuge im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 auf rund 42,5 %. Die Anteile aller anderen Schadstoffklassen sanken. Die Gesamtkosten im gewerblichen Straßengüterverkehr bewegten sich im 1. Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau. Während die Preise für Dieselkraftstoffe im 1. Halbjahr 2016 trotz des tendenziellen Anstieges unter jenen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes lagen, stiegen die Personalkosten weiter an. Im Rahmen der Personalbindung und - neueinstellungen wurden dabei im Fahrerbereich zum Teil übertarifliche Lohnsteigerungen gewährt. Im Vergleich lag der durchschnittliche Erzeugerpreis für Dieselkraftstoff bei Lieferung von 50 bis 70 hl an Großverbraucher im Januar 2016 bei 75,55 Eur/hl. Danach stieg der Preis auf 85,60 Eur/hl. Im Gegensatz zu den Kraftstoffkosten stiegen die Arbeitskosten vor dem Hintergrund tariflich vereinbarter Lohnsteigerungen weiter an. Damit sollte das Fahrpersonal an das Unternehmen gebunden werden. Hintergrund der Steigerungen sind zunehmende Schwierigkeiten Fachpersonal zu finden. Neueinstellungen erfolgten entsprechend zu tendenziell höheren Löhnen. Im Zusammenhang mit der Mitarbeiterfluktuation steht auch ein immer höherer Zeit-und Kostenaufwand neues Personal zu finden und einzuarbeiten aufgrund der digitalisierten speditionellen Steuerungs-, Kontroll - und Kommunikationsabläufe. Die Beförderungsentgelte auf dem deutschen Straßengüterverkehrsmarkt gingen im 1. Halbjahr des Jahres 2016 leicht zurück, wobei die Rückgänge im fern- und grenzüberschreitenden Verkehr höher als im Nahverkehr ausfielen. Ein Grund dafür ist der anhaltende Wettbewerbsdruck durch mittel- und südosteuropäische Transortunternehmen. Die Güterkraftverkehrsbranche hielt in der ersten Jahreshälfte 2016 sein operatives Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Es erzielten lt. Beobachtungen des Bundesamtes mehr Transportdienstleister eine Verbessrung des Betriebsergebnisses. Grund dafür ist die positive Umsatzentwicklung. Die Umsatzrenditen bewegten sich überwiegend zwischen 1% und 3% im Segment der hochwertigen logistischen Zusatzleistungen üblicherweise deutlich darüber. Fuhrparkseitig überwogen erneut die Ersatzinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen wurden zumeist nur bei Neugeschäften getätigt. Vor dem Hintergrund der stabilen Konjunkturentwicklung und der günstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus waren die Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2016 weiter rückläufig. 1.2 Geschäftsverlauf der Weck + Poller Spedition GmbH 2016 Durch die Entwicklung, Beratung und Umsetzung durchgängiger Transport- und Logistikkonzepte, die gemeinsam mit unseren Kunden erarbeitet wurden, haben wir in den letzten Jahren einen umfangreichen Kundenstamm aus verschiedenen Branchen gewinnen und binden können. Dies stellt eine wichtige Komponente für die erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden dar. Auftretende Aufkommensschwankungen können wir im Rahmen unserer bestehenden Kooperationen im Stückgutbereich besser ausgleichen. Die steigenden Anforderungen bewältigen wir durch Flexibilität und der stetigen Erweiterung unseres Fuhrparkes sowie der IT-Technik. Für unsere Kunden haben wir ein Kundenportal eingerichtet, wo sie ihre Transportaufträge schnell und flexibel einpflegen können. 1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung In 2016 konnten wir eine Umsatzerhöhung von 4.202 TEUR verzeichnen, dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 5,1 %. Gründe für die Umsatzsteigerung sind die Tonnagen-Entwicklung im Bereich der Gebietsspedition, Neukundengeschäfte sowie Auftragserweiterungen unserer Bestandskunden. Unsere Niederlassung Klipphausen trägt stark zum Umsatzwachstum in 2016 bei. Hier wurde ab August 2016 eine Abteilung Disposition eingerichtet. Im Bereich der Automobilindustrie und deren Zulieferbranchen sowie in den Systemverkehren hatten wir ein erhöhtes Transportvolumen zu bewältigen, was sich auch im Umsatz widerspiegelte. Aufgrund unserer Fuhrparkgröße konnten wir unseren Kunden ausreichend Laderaum zur Verfügung stellen und arbeiteten außerdem verstärkt mit festen Subunternehmern. Kapazitätsengpässe im Fuhrparkbereich wurden mit Mietfahrzeugen überbrückt. Die Materialaufwendungen stiegen in 2016 um 2.592 TEUR, Hauptgrund war hierbei der ansteigende Dieselpreis im Gegensatz zum Vorjahr sowie der Einkauf fremder Transportleistungen. Die Fahrzeugreparaturkosten sind in 2016 wieder angestiegen. Die Kosten für die LKW lagen aufgrund der neuen Fahrzeugflotte und Vollleasingverträgen auf einem niedrigen Niveau gemessen an der Fahrzeugzahl. Im Gegensatz dazu stiegen aber die Kosten der Auflieger und Anhänger, da sich deren Zahl erhöht hat bzw. hier auch die Reparaturen aufgrund der Auslastungen und des Alters zu Buche schlagen. Durch Schulungen des Fahrpersonals im Hinblick auf eine kraftstoffsparende Fahrweise und die Geschwindigkeitsreduzierung unserer Fuhrparkflotte konnten wir den Dieselverbrauch bezogen auf die einzelnen Fahrzeuge senken bzw. konstant halten. Die Personalkostensteigerungen sind auf Neueinstellungen und Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die Auftragslage hat sich in 2016 dem Markt angepasst. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftslage 2016 sank die Insolvenzquote. Aufgrund von Insolvenzen unserer Kunden haben wir in 2016 Forderungsverluste i. H. v. 4 TEUR verbuchen müssen, dies liegt auf Vorjahresniveau. Dieser Wert ist im Verhältnis zum Umsatz sehr gering, was auch auf unser gutes Forderungsmanagement sowie die Bonitätsabfragen bei Neukunden zurückzuführen ist. Mit unseren Großkunden konnten wir Verträge über mehrere Jahre abschließen und auslaufende Verträge verlängern. 1.2.2 Dienstleistung, Produkte und Umwelt Unser Dienstleistungsbereich erstreckt sich von der internationalen Spedition, Lagerung, Kommissionierung sowie Projektlogistik bis hin zu ergänzenden Dienstleistungen. Es existiert ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Es erfüllt einerseits die Anforderungen der ISO 14001, andererseits ist das darin enthaltene Qualitätsmanagementsystem gemäß der internationalen Norm ISO 9001-2000 zertifiziert. Die Einhaltung der maßgebenden Umweltvorschriften wird laufend durch den zuständigen Umweltbeauftragten überprüft. 1.2.3 Investitionen Die Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von 2.294 TEUR ergeben sich in der Hauptsache aus der Anschaffung von EDV-Software, Fahrzeugen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Bereich Fuhrpark handelt es sich hauptsächlich um Ersatzbeschaffungen. Die Speditionssoftware C-Logistik wurde weiter auf unser Unternehmen und unsere Kunden mittels Schnittstellenprogrammierungen angepasst. 1.2.4 Personalentwicklung Die Weck + Poller Spedition GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 durchschnittlich 662 Mitarbeiter. Der Arbeitsschutz wird verantwortlich von unserem Arbeitsschutzbeauftragten wahrgenommen, der regelmäßig Einweisungen und Belehrungen des Fahr- und Lagerpersonals durchführt und die Einhaltung überprüft. Wir unterzogen uns in der Vergangenheit einem Arbeitsschutzmanagementaudit und schlossen die Einführung eines Arbeitsschutz-Managementsystem mit der erfolgreichen Zertifizierung ab. Damit gehören wir zu einer Handvoll Unternehmen im Raum Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt, die ein derartiges Managementsystem eingeführt und zertifiziert haben. Mit der Etablierung des Arbeitsschutzmanagements gehen wir weit über die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten hinaus und setzen auf eine nachhaltig wirksam gesteuerte systematische Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in die eigene Unternehmenspolitik. Die konsequente Erweiterung des eigenen umfangreichen Qualitäts-, Risiko- und Sicherheitsmanagements um diesen Baustein unterstreicht unseren hohen Anspruch an uns selbst sowie unser starkes Verantwortungsbewusstsein im Rahmen unserer Arbeitgeberfunktion. Im Jahr 2016 bildeten wir Berufskraftfahrer aus um so den Nachwuchsproblemen entgegenzuwirken. Um Schäden entgegenzuwirken erhöhen wir ständig unser Schulungsangebot durch Präventionsmaßnahmen für unser Fahrpersonal. 1.3 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Weck + Poller Spedition GmbH erhöht sich um TEUR 2.673 von TEUR 24.800 im Vorjahr auf TEUR 27.473 in 2016. Auf der Aktivseite entfällt die Bilanzsumme zu 26,5 % auf das Anlagevermögen (0,2 % auf immaterielle Vermögensgegenstände, 25,4 % auf Sachanlagen, 0,9 % auf Finanzanlagen) und zu 73,5 % auf Umlaufvermögen (incl. aktiver Rechnungsabgrenzungsposten und aktiver latenter Steuern). Das Umlaufvermögen (incl. aktive Rechnungsabgrenzungsposten) setzt sich wie folgt zusammen: 1,6 % Vorräte, 31,0 % Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, 17,6 % Forderungen im Verbundbereich und 23,3 % liquide Mittel. Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2016 ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 51,9 % gekennzeichnet. Die Rückstellungen bilden einen Anteil von 6,8 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 17,1 %, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 16,0 % und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 1,9 %. Einen Anteil von 6,3 % haben die sonstigen Verbindlichkeiten. 1.3.2 Finanzlage Die Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung des Finanzmittelfonds zum 31.12.2016
Grundsätzlich konnte die Gesellschaft jederzeit allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 1.3.3 Ertragslage Unsere Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.384 (Vorjahresergebnis: Jahresüberschuss TEUR 3.504) ab. Aufgrund der konjunkturellen Erholung in allen Teilen der Industriebranche stieg unser Umsatz um TEUR 4.202 auf TEUR 86.824. Dies stellt eine Umsatzerhöhung um 5,1 % gegenüber dem Vorjahr dar. Der Materialaufwand stieg um 8,3 % gegenüber dem Vorjahr von TEUR 31.407 auf TEUR 33.999 in 2016. Insgesamt stieg unser Rohergebnis um TEUR 1.374 von TEUR 52.033 auf TEUR 53.407. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 15.884 auf TEUR 16.636. Die Abschreibungen sanken gegenüber dem Vorjahr um TEUR 331 auf TEUR 2.103. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen) stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.681. Dies lag vor allem an den Fahrzeugkosten, Vertriebskosten sowie an den gestiegenen Leasingaufwendungen. Das Finanzergebnis hat sich zum Vorjahr um TEUR 79 verbessert. Das Neutrale Ergebnis beträgt TEUR 415 und beinhaltet folgende wesentliche Positionen:
Das Jahresergebnis sank um TEUR 1.120 auf TEUR 2.384 gegenüber TEUR 3.504 im Vorjahr. Fazit: Aus dem aktuellen Geschäftsverlauf erwarten wir für 2017 eine positive Entwicklung, die einher geht mit steigenden Umsätzen. Aus gegenwärtiger Sicht ist kein Liquiditätsengpass zu erwarten. Auch im kommenden Jahr wird daher eine zufriedenstellende Liquiditätssituation das Unternehmen in die Lage versetzen, allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten, Personal und Kapitalgebern nachzukommen. 1.4 Risiken und Chancen Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir mit möglichen Risiken konfrontiert. Grundsätzlich werden unternehmerische Risiken nur dann bewusst eingegangen, wenn gute Chancen zur Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Unternehmens und die damit verbundenen Risiken in Ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben.Die aus unserer Sicht wichtigsten Risikofelder, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit berührt werden, stellen sich wie folgt dar: 1.4.1 Unternehmensrisiko Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. 1.4.2 Gesamtwirtschaftliche Einflüsse Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können das Geschäft insofern beeinflussen, dass mit einer einhergehenden Veränderung der Kapazitätsauslastung sowohl positive als auch negative Auswirkungen bei Umsatz und Unternehmensergebnis auftreten können. 1.4.3 Risiken aus der Betriebstätigkeit Mögliche Schadenfälle sind durch entsprechende Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Mögliche Forderungsausfälle werden durch ein zeitnahes Debitorenmanagement abgedeckt. Gewährleistungsansprüche fallen nicht an. 1.4.4 Produktions- und Beschaffungsrisiken Unsere Gesellschaft bedient sich bei der Beschaffung der benötigten Materialien einer Vielzahl von Lieferanten. Bei der Lieferantenauswahl wird im Hinblick auf Beschaffungsrisiken neben der Lieferqualität und -treue auch die Marktstellung und wirtschaftliche Position des Lieferanten mit bewertet. Es besteht keine Abhängigkeit von einem Hauptlieferanten und bei einem Ausfall kann auf andere Lieferanten ausgewichen werden. Dennoch kann es bei Lieferverzögerungen, Lieferausfällen, Qualitätsmängeln oder anderen nicht beeinflussbaren Ereignissen zu kurzfristigen Ablaufstörungen kommen, die die Ertragslage jedoch nicht wesentlich beeinflussen würden. 1.4.5 Preisänderungsrisiko Ein Risiko mit wirtschaftlicher Bedeutung besteht bei den Einkaufskonditionen für Kraftstoffe, da diese von den Rohstoffpreisen für Rohöl abhängig sind und großen Schwankungen unterliegen. Aufgrund der auftretenden Engpässe bei den Laderaumkapazitäten ist mit Preissteigerungen im Transporteinkauf zu rechnen. Langfristige Bindungen an Partner minimieren das Risiko entscheidend. 1.4.6 Informationstechnische Risiken Durch verschiedene Maßnahmen in Bezug auf Anwendungen, Organisation, Systeme, Netzwerke und Mitarbeiter schützt sich das Unternehmen gegen einen unberechtigten Datenzugriff oder Datenmissbrauch durch Dritte. Zum Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität kommen technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, z.B. Firewallsysteme, Virenscanner, Zugangs- und Zugriffskontrollen auf Anwendungs- und Betriebssystemebene. 1.4.7 Finanztechnische Risiken Die Liquidität ist durch ausreichende Kontokorrentverträge gesichert. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken untermauert dies. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurde ein Zinsderivat in Form eines ZinsCaps abgeschlossen. 1.4.8 Rechtliche und steuerrechtliche Risiken Es sind keine rechtlichen oder steuerlichen Risiken erkennbar, die nicht im Rahmen von bilanzieller Vorsorge abgedeckt sind. 1.4.9 sonstige Risiken Über die oben genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar. 1.4.10 Chancen Die Unternehmensleitung ist bereit, unternehmerische Risiken einzugehen, sofern durch die damit eingeleiteten Geschäftsaktivitäten und den daraus resultierenden zusätzlichen Ertragschancen eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Für die kommenden Jahre sehen wir im Bereich Transport und Logistik weiteres Potential zur nachhaltigen Erhöhung der Ertragskraft. Wir haben durch unseren Branchen- und Kundenmix einen soliden Auftragsbestand durch Verträge gesichert und sind nicht von A-Kunden abhängig. Wir betreuen Kunden aus fast allen Branchen: Automobil, Lebensmittel, Industrie, Dienstleistungen. Mit einem A-Kunden konnten wir im Logistikbereich einen langfristigen Vertrag über 7 Jahre schließen, der sich auch auf unsere Auslastung im Transportbereich positiv auswirkt. Auch unsere anderen Kunden konnten wir mit langfristigen Verträgen weiterhin an uns binden. Durch die Bildung von Kooperationen mit der S.T.a.R. GmbH, VTL GmbH und der E.L.V.I.S. AG können wir auch in 2017 unsere Abläufe sowie unsere Auslastung optimal disponieren und Kosten reduzieren. Das etablierte Risikomanagement ist so ausgelegt, dass potentielle Risiken frühzeitig erkannt werden und gegebenenfalls entgegengesteuert werden kann. 1.5 Prognosebericht Die im Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung im nächsten Geschäftsjahr enthaltenen Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Management auf Basis aller ihm zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Die aktuelle Auftragslage im Güterkraftverkehrsgewerbe wird als gut bezeichnet und wird sich auf dem Vorjahresniveau halten. Die Mengen und Leistungen haben sich in unserem Kundenportfolio gefestigt. Für das Jahr 2017 wird im Bereich Transportaufkommen und bei den Transportpreisen eine stabile Entwicklung im Straßengüterverkehr erwartet. Dadurch unsere Kooperationen im Stückgutbereich sowie einen Großauftrag können wir auch in 2017 unsere Abläufe sowie die Auslastung optimal disponieren und den Umsatz steigern. Hierzu werden bewährte Maßnahmen wie z.B. optimiertes Flottenmanagement zur Vermeidung von Leerfahrten, der Einsatz von kraftstoffsparenden Fahrzeugen, die Abregelung der Geschwindigkeit oder Fahrerschulungen angewendet. Durch die Synergieeffekte können wir unsere Marktposition weiter ausbauen. Im Transport- und Logistikbereich sehen wir uns aufgrund unseres Sortimentes am Markt gut positioniert. Mit Bestandskunden konnten wir bestehende Verträge langfristig verlängern. Wir erwarten in 2017 ein Umsatzwachstum von 2 %. In 2017 ist mit leicht steigenden Materialkosten im Bereich Kraftstoff zu rechnen. Wir haben mit unseren Kunden Dieselgleitpauschalen sowie Preisanpassungen vereinbart, um so die Kosten zu relativieren. Diese Vereinbarungen greifen zeitversetzt. Die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden aus heutiger Sicht hauptsächlich bei den umsatzabhängigen Positionen (Fahrer- und Fahrzeugkosten) steigen. Die Fahrzeugkosten werden aufgrund steigender Preise bei Reifen und Ersatzteilen sowie im Mietfahrzeugbereich ansteigen. Für den übrigen betrieblichen Aufwand sehen wir keine wesentlichen Veränderungen. In 2017 absolvierten wir erfolgreich die Zertifizierung gemäß ISO 9001. Nach unserer Einschätzung erwarten wir für das aktuelle Jahr ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2016.
Zwickau im Mai 2017 Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016WECK + POLLER SPEDITION GMBH, ZWICKAUAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016WECK + POLLER SPEDITION GMBH, ZWICKAUA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Weck + Poller Spedition GmbH im Handelsregister des Amtsgerichtes Chemnitz unter HRB 6155 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Zwickau. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. 2. Begründung der Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit Die Abweichungen bei der Darstellung der Werte der Gewinn- und Verlustrechnung resultiert aus der erstmaligen Anwendung der Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). 3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Angabe und Erläuterung bei Anpassung der Vorjahreszahlen Die Vorjahreszahlen wurden wie folgt angepasst:
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Folgende Ansatzwahlrechte wurden ausgeübt: Aktive latente Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) 2. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden, mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen, gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Aufgrund vom Marktwertschwankungen wurden bei den Zinscaps außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde. Geschäfts- oder Firmenwert wurde planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen er voraussichtlich genutzt wird. Die Nutzungsdauer beträgt 15 Jahre. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den zulässigen Höchstsätzen. Technische Anlagen und Maschinen sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2008 wird für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Da er als Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige Erzeugnisse und Waren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend den Zugrunde liegenden Sachverhalten berechnet. AKTIVE LATENTE STEUERN Die aktivierten latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Gemäß § 274 HGB werden Steuerabgrenzungen in Höhe von EUR 11.969,54 gebildet. Die voraussichtlichen Steuerentlastungen betragen EUR 25.815,73 und die voraussichtlichen Steuerbelastungen betragen EUR 13.846,19. Der Unterschiedsbetrag wurde mit einem Steuersatz von 30 % errechnet. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projekt-Unit-Credit-Methode sowie mittels der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Angesetzt wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB der Erfüllungsbetrag abzüglich des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB auf der Grundlage. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G (Klaus Heubeck) verwendet. Es wurde ein Zinssatz von 4,01% zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 18.014. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren niedriger angesetzt. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB). Steuerrückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Bilanzstichtag abgezinst. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben werden. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zum verrechenbaren Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 4.839.994,29) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 403.140,23, Darlehensforderungen in Höhe von EUR 4.357.260,27 und sonstige Forderungen in Höhe von EUR 79.593,79 enthalten. 2.2 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe von EUR 13.300.963,10 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: EUR 7.961.032,13; Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 4.839.994,29; sonstige Vermögensgegenstände: EUR 499.936,68). 2.3 Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 684.312,63. Sie sind in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 3. Rückstellungen 3.1 Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben
3.2 Angaben zu den latenten Steuern Bei den aktiven latenten Steuern werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert dargestellt. Die Unterschiede aus Handels- und Steuerbilanz setzen sich bezüglich der aktiven latenten Steuern wie folgt zusammen: Pensionsrückstellungen i. H. v. EUR 43.490,00, Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Instandhaltungsverpflichtung Klipphausen i. H. v. EUR 2.619,00 und Anlagevermögen i.H.v. EUR 39.943,45. Die Unterschiede aus Handels- und Steuerbilanz setzen sich bezüglich der passiven latenten Steuern wie folgt zusammen: Sonderposten mit Rücklageanteil i. H. v. EUR 46.153,98. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Prozentsatz i. H. v. 30 % zugrunde gelegt. 4. Verbindlichkeiten 4.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 515.360,92) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 356.902,46 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 158.458,46 enthalten. 4.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 8.496.631,94 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.820.372,74; Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: EUR 4.425.459,26; Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen: EUR 515.360,92; sonstige Verbindlichkeiten: EUR 1.735.439,02), in Höhe von EUR 2.803.032,40 bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und in Höhe von EUR 70.800,00 bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eine Restlaufzeit über fünf Jahren. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 4.694.205,14 erfolgt durch Grundschulden ohne Brief, Sicherungsübereignung der LKW und der Waschanlage sowie eine Globalabtretung der Forderungen. 4.3 Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter Es bestehen Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 269.369,80. Sie sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 5. Zeitraum für die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes Der Geschäftswert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ist durch den schon lange bestehenden Kundenstamm begründet. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
2. Periodenfremdes Ergebnis 2.1 Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge enthalten im Wesentlichen:
2.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften Die Weck + Poller Spedition GmbH, Zwickau, haftet mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von EUR 60.000,00 (Vj. 60.000,00 EUR) für die Verbindlichkeiten der Firma S.T.a.R. - Immobilien GmbH für den Neubau eines Logistikzentrums bei der DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank. Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen Es bestehen Avalkonten bei der Commerzbank Zwickau. Diese waren i. H. v. EUR 28.200,00 beansprucht. Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: a) Verpflichtungen aus Leasingverträgen < 1 Jahr: 4.926.488,03 EUR; 1-5 Jahre: 4.053.224,81 EUR b) Verpflichtungen aus Miet-und Pachtverträgen, jährlich 915.079,97 EUR 3. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden derivative Finanzinstrumente in der Form von ZinsCaps zur Absicherung gegen einen unerwarteten Anstieg des Geldmarktzinses für ein Darlehen. ZinsCap TEUR 800 Laufzeit bis: 31.12.2016 ZinsCap TEUR 4.000 Laufzeit bis: 30.03.2020 Die ZinsCaps haben einen Zeitwert von EUR 3.200,02 per 31. Dezember 2016 und sind mit einem Buchwert von EUR 3.715,16 in den immateriellen Vermögensgegenständen enthalten. Für die Ermittlung des Zeitwertes wurde die Bewertungsmethode "Mark to Market" angewandt. Darüber hinaus wurde eine außerplanmäßige Abschreibung nur bis zum Wert von EUR 3.715,16 vorgenommen, da zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses eine Werterhöhung eintrat. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
5. Gesellschaftsorgane 5.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Lothar Günnel, Geschäftsführer für Logistik und kaufmännischen Bereich Herr René Meinel-Poller, Geschäftsführer für Speditionsbereich 5.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB sowie unter Bezugnahme auf das BMJ-Schreiben vom 06.03.1995 unterlassen. 5.3 Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder 5.3.1 Entwicklung im Geschäftsjahr Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Stand 01.01.2016/31.12.2016 EUR 7.537,00 5.3.2 Zugehörige Zinssätze Mitglieder des Geschäftsführungsorgans 0,00% 5.3.3 Wesentliche Bedingungen der gewährten Vorschüsse und Kredite Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Laufzeit: unbestimmt; Sicherheiten: keine; Rückzahlungsmodalitäten: unbestimmt 6. Konzernzugehörigkeit 6.1. Angabe von Namen und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:
6.2 Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises sowie des Ortes der Hinterlegung des Konzernabschlusses Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Weck + Poller Holding GmbH, Zwickau, einbezogen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 der Konzernobergesellschaft Weck + Poller Holding GmbH, Zwickau, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angaben unterbleiben, da diese im Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 der Weck + Poller Holding GmbH enthalten sind. 8. Ergebnisverwendungsvorschlag Die gesetzlichen Vertreter werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31.12.2016 ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 2.383.715,99 auf neue Rechnung vorzutragen. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Weck + Poller Spedition GmbH, Zwickau Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Zwickau, den 31.05.2017 gez. Lothar Günnel, Geschäftsführer gez. René Meinel-Poller, Geschäftsführer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 31. Mai 2017 festgestellt.
"Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Weck + Poller Spedition GmbH, Zwickau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 31. Mai 2017 Rödl
& Partner GmbH
Coenen, Wirtschaftsprüferin Woeschka, Wirtschaftsprüfer |
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