Hacker & Ebert Gastro GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Küchenmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Müller seit 2.1.2018 | Geschäftsführer |
Holger, geb. Glauch Stiffel seit 2.1.2018 | Prokura |
Rudolf Gabrielczyk seit 14.2.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PARTNER Personaldienste GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die PARTNER Personaldienste GmbH ist ein Tochterunternehmen der bindan GmbH & Co. KG und gehört damit zu den Top-25 der größten Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland. Aktivitäten im benachbarten Ausland gibt es zurzeit nicht. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Segment der "qualifizierten Facharbeiter". Unser Hauptsitz ist in Dresden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und geschäftsbezogene Rahmenbedingungen Durch den Corona-bedingt starken Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,8% im Jahr 2020 (Wachstum von 0,6 % in 2019) hat sich die Zeitarbeitsbranche negativ entwickelt. Der Branchenumsatz sank um 18,1% und damit stärker als die allgemeine Wirtschaftsleistung. Laut Lünendonk-Studie war die Nachfrage nach Zeitarbeit im Jahr 2020 im ersten Halbjahr stark rückläufig, holte aber im zweiten Halbjahr wieder stark auf. Die Branche erwies sich einmal mehr als Frühindikator für die Wirtschaft. Dennoch sank das Marktvolumen in 2020 um 12,5 % auf € 27,2 Mrd. Euro (2019: € 31,1 Mrd.). Unser Unternehmen entwickelte sich entgegen dem allgemeinen Trend der Branche positiv. Zwar sanken die Umsatzerlöse von 2019 auf 2020 um 6,8% auf € 21,4 Mio. Dennoch konnten die Personaleinsatzkosten überproportional um 10,5% auf 17,2 Mio. reduziert werden. Dadurch stieg das Rohergebnis um 11,7% auf 4,2 Mio. Euro. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 711 auf 728. 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Das stark rückläufige Wachstum in der Gesamtwirtschaft sorgte für einen Umsatzrückgang in der Zeitarbeitsbranche. Dieser Effekt spiegelt sich in unserem Unternehmen ebenfalls wieder. Die Umsätze sanken um 6,8 % von € 22,9 Mio. auf € 21,4 Mio. Das Rohergebnis stieg jedoch um 11,7% von € 3,77 auf € 4,2 Mio. aufgrund reduzierter Personaleinsatzkosten. Die Kosten für das interne Personal verringerten sich aufgrund von Kurzarbeit um rd. 4,1 % auf € 2,04 Mio. Dem Rohergebnis folgend steigerte sich das Betriebsergebnis sogar um rd. 379,9 % auf T€ 739. Unser Jahresergebnis steigerte sich um 395,6 % auf T€ 503. b. Finanzlage Wir sind in die Liquiditätssteuerung der bindan group eingebunden. Durch unsere Konzerneinbindung stehen uns jederzeit ausreichende Mittel zur Verfügung. Die ausgewiesenen Bankguthaben betreffen ausschließlich örtliche Konten für die Versorgung unserer Niederlassungen mit flüssigen Mitteln. Für den weiteren Ausbau unserer geschäftlichen Aktivitäten stehen ausreichende Mittel mittelfristig zur Verfügung. c. Vermögenslage Unsere Bilanzsumme hat sich von € 3,85 Mio. auf € 4,7 Mio. erhöht. Dies resultiert aus der Erhöhung der Forderungen ggü. verbundene Unternehmen resultierend aus der "Verwaltungskostenumlage" und dem Cash Clearing gegenüber der bindan GmbH & Co. KG. Das Sachanlagevermögen betrifft Büroausstattung und spielt eine untergeordnete Rolle. Nennenswerte Investitionen sind nicht geplant. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen machen 94,4% der Aktivseite aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,0%. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Umsatz- und Deckungsbeitragsentwicklung. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichtserstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den relevanten Stellen. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2020 zufrieden. Der Umsatzrückgang verlief geringer als branchenüblich. Durch Kurzarbeitergelder reduzierte Personaleinsatzkosten erhöhten sowohl das Roh-, als auch das Betriebsergebnis. Somit konnte trotz des pandemiebedingten Einbruchs der Gesamtwirtschaft ein positiver Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. III. Zweigniederlassungen Zum 31. Dezember 2020 verfügt unsere Gesellschaft unverändert über Zweigniederlassungen an folgenden Orten: Dresden, Berlin, Potsdam, Zwickau, Plauen, Cottbus, Gera, Leipzig, Suhl, Bautzen, Görlitz, Hoyerswerda, Nossen und Chemnitz. In 2021 wird nach unseren Planungen weder eine Zweigniederlassung eröffnet noch geschlossen. IV. Nachtragsbericht Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Sachverhalte bekannt, die von wesentlicher Bedeutung sind. V. Prognosebericht Für das Jahr 2021 wird mit einem Wachstum von 3% des BIP gerechnet. Somit betrachtet der Großteil der Zeitarbeitsunternehmen die wirtschaftliche Lage für 2021 zuversichtlich. Gemischte Gefühle bereiten jedoch der unklare Corona-Verlauf und das Ergebnis der Bundestagswahl. Letzteres könnte eine negative Regulatorik für unsere Branche bedeuten. Die Zeitarbeitsbranche ist der Frühindikator der Konjunktur, so dass mit der Erholung der Wirtschaft auch die Anzahl der Zeitarbeitskräfte wieder steigen wird. Wir erwarten für 2021 wieder steigende Umsätze und Beschäftigung, so dass das Ergebnis über dem von 2020 und somit erneut positiv liegen wird. VI. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Durch die zu erwartende Belebung des Marktes wird die Nachfrage an Zeitarbeitskräften wieder ansteigen. Insbesondere die Flexibilität zur schnellen Reaktion auf sich verändernde Marktbedingungen ist eine wichtige Stärke der Branche. Die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften gewinnt angesichts des Personalmangels zunehmend an Bedeutung. Angesichts der Investitionskosten verbunden mit der hohen Fluktuation in der Zeitarbeit und der geringen Rentabilität ist diese jedoch mit einem beträchtlichen wirtschaftlichen Risiko verbunden. Der Einfluss der Corona Pandemie und die zu erwartende steigende Regulatorik aus dem Ergebnis der Bundestagswahl stellen weitere Risiken für die künftige Entwicklung dar. b. Risikomanagement Unsere Liquiditätsrisiken sind durch das Cashpooling in der bindan group minimiert. Es stehen jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Die Gruppe finanziert sich ausschließlich aus Gesellschaftsmitteln. Unsere Forderungsausfallrisiken begrenzen wir durch interne Limits. Darüber hinaus haben wir eine Kreditversicherung abgeschlossen. Wir arbeiten überwiegend mit bonitätsmäßig guten bis sehr guten Adressen zusammen. Unsere fachspezifische Software ermöglicht eine optimale Einsatzplanung sowie eine klare und übersichtliche zeitnahe Faktura und Abrechnung. Technische Risiken konnten wir somit minimieren. c. Chancen der künftigen Entwicklung Aufgrund der Konjunkturdaten wird für die Zeitarbeitsbranche ein Wachstum erwartet. Dabei wirken sich die Verknappung von Fachkräften und die zu erwartende weitere Regulierung der Zeitarbeitsbranche aufgrund des Ergebnisses der Bundestagswahl zunehmend auf unsere Geschäftsentwicklung aus. Die finanzielle Unterstützung unserer Gesellschafter sichert uns eine unabhängige Position unter den Zeitarbeitsunternehmen, da wir auf Kreditinstitute zur Finanzierung des laufenden Geschäfts nicht zurückgreifen müssen.
Bremen, den 15. Dezember 2021 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: PARTNER Personaldienste GmbH Firmensitz laut Registergericht: Dresden Registereintrag/Register-Nr.: Handelsregister Amtsgericht Dresden (HRB 25354) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden, da weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten dem entgegenstehen. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den Bestand an Werkzeugen wird ein Festwert unter den Posten Sachanlagen (Unterposten: andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen) gebildet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung sowie die kumulierten Abschreibungen und deren Entwicklung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind in dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Sie entfallen in Höhe von € 72.762,09 (Vorjahr: € 74.786,29) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € 9,98 (Vorjahr: € 332,01) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 317.321,24 einbezogen. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Mit der Sparkasse Bremen hat die bindan GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen einen Avalkredit-Rahmenvertrag über € 900.000,00 für alle operativen Konzerngesellschaften abgeschlossen. Die PARTNER Personaldienste GmbH bürgt für abgerufene Avalkredite aus diesem Vertrag bis zur Höhe von € 900.000,00. Am Bilanzstichtag bestanden Avalkredite in Höhe von € 856.339,25 (Vorjahr: € 755.204,25). Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der im Anhang ausgewiesenen Verpflichtungen aus Avalkreditrahmenverträgen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 68.575,29 bis zum Jahr 2023 Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge. Die Gesellschaft least die Fahrzeuge aus Gründen der Optimierung und Modernisierung des Fuhrparks. Weitere Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Geschäftsausstattung bis 2023 in Höhe von € 3.749,80 und für Immobilien bis 2023 in Höhe von € 110.300,63. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Erfolgsrechnung sind außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen sowie Entschädigung aus Warenkreditversicherung in Höhe von € 362.262,50 (Vorjahr: € 13.790,00) enthalten. Die Erträge wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnlichen Aufwendungen für Forderungsverluste und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 3.532,71 (Vorjahr: € 13.220,60) enthalten. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch. Die PARTNER Personaldienste GmbH wird in den Konzernabschluss der bindan GmbH & Co. KG, Bremen, einbezogen. Die bindan GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten -entspricht zugleich dem kleinsten - Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich. Nachtragsbericht Durch die im Zuge der COVID-19-Pandemie veranlassten Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Reiseeinschränkungen und Öffnungsverbote haben sich Auswirkungen auf die Tätigkeit der Personalüberlassung ergeben. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können noch nicht quantifiziert werden. Negative Auswirkungen auf geplante Umsatzerlöse oder die Finanzlage der Gesellschaft können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Dresden, den 7. September 2021 gez. Rudolf Gabrielczyk gez. Arne Müller Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die PARTNER Personaldienste GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PARTNER Personaldienste GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PARTNER Personaldienste GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 15. Dezember 2021 Willer,
Kettenburg & Heyduck GmbH
gez. André Heyduck, Wirtschaftsprüfer gez. Philipp Stürken, Wirtschaftsprüfer |
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