Hausmeisterdienste
Karl Riegger GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 41, 78052 Villingen-Schwenningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Braun seit 9.2.2026 | Geschäftsführer |
Joachim Karl Riegger seit 19.11.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Joachim Riegger seit 10.10.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Joachim Rieger | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Riegger GmbHVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage der Gesellschaft Der 1966 als Einzelfirma von Karl Riegger gegründete Aral-Vertrieb entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einem leistungsfähigen Unternehmen mit jetzt 12 Mitarbeitern. Seit dem Jahr 1996 tritt die Gesellschaft als Karl Riegger GmbH Aral-Markenvertriebspartner auf. Neben der klassischen Produktpalette eines Mineralölhandels betreibt das Unternehmen seit geraumer Zeit sechs Tankpunkte im Südschwarzwald, an denen gewerbliche Diesel-Kunden rund um die Uhr tanken können. Zudem bietet die Karl Riegger GmbH als Contracting im Bereich Diesel und Wärme an. Beim Diesel Contracting übernimmt die Gesellschaft die Disposition der betriebseigenen Tankstellen ihrer Kunden. Das Modell Wärmekonto ermöglicht die bequeme und kontinuierliche Finanzierung des Wärmebedarfes der Kunden. Das von der Karl Riegger GmbH angelieferte Aral Heizöl EL oder Aral Heizöl Plus wird in monatlichen Abschlagszahlungen bezahlt, die den jeweiligen Verbrauchs- und Preisverhältnissen angepasst sind. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Vor dem Hintergrund der geopolitischen Zeitenwende, der Dekarbonisierung und der Demografie steht die deutsche Wirtschaft vor enormen Herausforderungen. Aber auch der über die Jahre aufgebaute Umfang an Bürokratie und Regelungen erschwert die notwendige Transformation. Zuletzt war die wirtschaftliche Entwicklung bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten einer restriktiveren Geldpolitik. Im vergangenen Jahr nahm die Wirtschaftsleistung entsprechend um 0,3 Prozent ab. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024, BMWK) Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 gegenüber der Vorjahresperiode um 5,1 % von 100,2 auf 95,1 Millionen Tonnen. Der mengenmäßige Verkauf von Ottokraftstoff hat sich in 2023 nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erneut um 2,5 Prozent (2022: 3,5 Prozent) erhöht. Der Absatz von Dieselkraftstoff war erneut ein Rückgang um 3,6 Prozent (2022: 0,6 Prozent) zu verzeichnen. Der Absatz von Heizöl EL ist nach dem Anstieg um 8,2 Prozent in 2022 in 2023 wieder um 5,3 Prozent zurückgegangen. b. Geschäftsverlauf Wir können erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der Umsatz ist zwar um 16,6% zurückgegangen. Dies ist vor allem auf die wieder gesunkenen Preise zurückzuführen, die im Vorjahr stark gestiegen waren. Die niedrigeren Preise spiegeln sich auch in den Einkaufspreisen wider. Beim Heizöl hatten sich die Preise im Vorjahr zwischenzeitlich mehr als verdoppelt. Die Nachfrage war insgesamt dennoch rückläufig. Beim Diesel und den Ottokraftstoffen war die Nachfrage unabhängig von der Preisentwicklung vorhanden, Der Rückgang der Umsatzerlöse ist hier durch die Preisentwicklung verursacht. Der aktuelle Auftragsbestand über alle Bereiche ist saisonal üblich. Eine rechtzeitige Belieferung aller Kunden ist gewährleistet. Die Beschaffungspreise sind im Jahresdurchschnitt bei Heizöl, Diesel und Ottokraftstoffen ebenfalls gesunken, wenn auch nicht ganz so stark wie die Verkaufspreise, so dass die Rohertragsmarge insgesamt gegenüber dem Vorjahr etwas zurückgegangen ist. Im Berichtsjahr wurden im Sachanlagevermögen neben kleineren Anschaffungen in einen neuen LKW sowie eine neue Doppelzapfanlage investiert. Mit unserem vorhandenen Mitarbeiterstamm können wir auf die unterschiedlich hohe Auslastung in den einzelnen Produktsparten durch Umverteilung der Mitarbeiter flexibel reagieren. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft als günstig. Das Ergebnis liegt leicht unter Vorjahr und entspricht noch unseren Erwartungen. c. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von EUR 506.246,91 (Vorjahr: EUR 574.635,01) und damit mit einem leichten Rückgang ab. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen EUR 702.363,41 gegenüber EUR 675.810,55 im Vergleichszeitraum 2022. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 EUR 113.825,92 an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf EUR 116.261,52. Hier ist auch der Aufwand aus der Änderung des Zinssatzes bei der Bewertung der Pensionsrückstellung enthalten. Im Berichtsjahr wurden Finanzanlagen verkauft. Die Veräußerungsgewinne sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen (Rohergebnis) enthalten, die Verluste in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognosebericht Für 2024 sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Nachfrage nach Heizöl war im Geschäftsjahr 2024 witterungsbedingt wie schon im Vorjahr auf niedrigem Niveau. Auch in den anderen Bereichen ist der mengenmäßige Absatz stabil zum Vorjahr. Die Preise haben sich wieder normalisiert, so dass der Umsatz insgesamt rückläufig ist. Da dies auch für die Einkaufpreise gilt, erwarten wir insgesamt einen stabilen Rohertrag. Wir betrachten unsere Marktposition als gefestigt, so dass im Jahr 2024 trotz des nach wie vor schwierigen Umfelds ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreicht werden kann. b. Chancen- und Risikobericht Ausweislich vorliegender Gutachten und empirischen Erhebungen ist die Weltversorgung mit fossilen Brennstoffen, insbesondere von Mineralölerzeugnissen, auch im Hinblick auf neuere Explorationen für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Es bestehen dadurch für die nähere Zukunft nach wie vor noch gute Chancen für den Markt und die Branche. Risiken am Markt müssen allerdings langfristig in den eingeleiteten Maßnahmen, angesichts der Zuwendung zu erneuerbaren Energien mit dem Ziel der Verminderung des Ausstoßes von Schadstoffen und weiterer Klimaerwärmung gesehen werden. Auf lange Sicht führt die Einführung von Elektro- und Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen zu weiteren Veränderungen am Markt. Kurz und mittelfristig gesehen sind die Risiken eher gering einzuschätzen. Branchenspezifische Risiken: Mögliche Turbulenzen an den Finanzmärkten oder Einbrüche der Konjunktur könnten die wirtschaftliche Situation unserer Kunden ebenso beeinflussen wie in der jüngeren Vergangenheit zunächst die Corona-Pandemie, anschließend der Ukraine-Konflikt und die damit einhergehende Rezession, so dass die Nachfrage nach unseren Produkten, insbesondere Dieselkraftstoff trotz der derzeitigen wieder gestiegenen Nachfrage jederzeit wieder negativ beeinflusst werden können. Dies könnte zu nochmals sinkenden Absatzmengen sowie sinkenden Erträgen führen. Hinzu kommt der Trend zu Elektrofahrzeugen, da viele Unternehmen in Zukunft klimaneutral werden wollen und ihre PKW-Flotten beginnen umzurüsten, wobei auch hier die Entwicklung nicht so schnell kommt, wie von der EU einst vorgesehen war. Der Absatz wird im Bereich Verkehr wird daher langfristig rückläufig sein. Der jährliche Verbrauch an Heizöl ist zudem bedingt durch Klimaerwärmung und verbesserte Heizungsanlagen langfristig ebenfalls rückläufig. Zudem sollen auch diese Heizungen durch neuere Technologien (Wärmepumpen) ersetzt werden. Ertragsorientierte Risiken: Auf Einkaufsseite greifen wir auf etablierte Großkonzerne zu börsenüblichen Marktpreisen zurück. Durch starke Schwankungen der Marktpreise und einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld auf Verkaufsseite kann es teilweise zu Auftragsrückgängen oder sinkenden Erträgen kommen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Liquiditätsrisiken sind durch unsere stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar.
Villingen-Schwenningen, den 16. Mai 2025 gez. Joachim Riegger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Wertpapiere wurden auch bei Vorliegen eines niedrigeren Stichtagswertes zu Anschaffungskosten angesetzt, da aufgrund nach dem Stichtag erwarteter und teilweise erfolgter Wertsteigerungen keine dauernde Wertminderung vorlag. Im Berichtsjahr betraf dies Wertpapiere mit Anschaffungskosten von 1.265.549,15 €. Der niedrigere Zeitwert am Bilanzstichtag betrug 657.821,70 €. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bankguthaben in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 525.505,00 €. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren bzw. die PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) angewendet. Die Bewertung erfolgte anhand des versicherungsmathematischen Gutachtens über die Bewertung der Versorgungsverpflichtungen der Zurich Service GmbH vom 31.01.2024. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.678,00 € (Ausschüttungssperre). Der Zinsänderungsaufwand wurde im Personalaufwand ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden die bislang verrechneten Vermögenswerte ausbezahlt und nicht erneut verpfändet. Eine Saldierung erfolgte daher zum 31.12.2023 nicht mehr. Im Geschäftsjahr wurden aus den verrechneten Vermögenswerten keine Erträge erzielt. Angabe und Erläuterungen zu Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen (Tantieme Geschäftsjahr und Vorjahr 146.500,00 €, Urlaub 28.754,00 €). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft haftet für die Verbindlichkeiten der Riegger Grundstücksverwaltungs- GbR aufgrund einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von EUR 650.000,00, die am Bilanzstichtag mit EUR 606.855,00 valutiert waren. Sonstige Angaben Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 87.871,00 €. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 12 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 Angestellte und 8 gewerbliche Arbeitnehmer. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Joachim Riegger, Dipl. Kaufmann, geführt. Es wird auf die Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB hingewiesen, wonach Geschäftsführer-Gehälter nicht getrennt ausgewiesen werden. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Die Karl Riegger GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 506.246,91 €. Auf neue Rechnung werden 506.246,91 € vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Villingen-Schwenningen, 16. Mai 2025 gez. Joachim Riegger, Geschäftsführer Anlage: Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Karl Riegger GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Ich habe den Jahresabschluss der Karl Riegger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Karl Riegger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das modifizierte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Wie im Anhang beschrieben sind in der Bilanz Wertpapiere mit Anschaffungskosten von EUR 1.265.549,15 bilanziert, deren Zeitwert am Bilanzstichtag nur EUR 657.821,70 betrug. Eine Abschreibung ist unterblieben, da das Unternehmen von keiner dauernden Wertminderung ausgeht. Für Wertpapiere mit Anschaffungskosten von rund TEUR 1.102 und einem Wert zum Bilanzstichtag rund TEUR 539 ist die Erwartung einer nicht dauerhaften Wertminderung nicht glaubhaft gemacht worden. Eine Abschreibung auf Finanzanlagevermögen in der Größenordnung von TEUR 563 ist unterblieben. Demzufolge sind das Finanzanlagevermögen und das Eigenkapital um diese rund TEUR 563 zu hoch ausgewiesen. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und mein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Villingen-Schwenningen, den 19. Mai 2025 Katharina Schienle, Wirtschaftsprüferin |
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