Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 11811
Eingetragen
23.9.1996
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Erbringung folgender Leistungen bzw. Herstellung folgender Produkte: Ingenieurvermessungsleistungen, Trassierungsleistungen, CAD-/GIS-Leistungen, BIM-Bestandsmmodelle und Geländemodelle, BIM-Management und BIM-Koordinationsleistungen, Mobile-Mapping, Vormessen für Gleisstopfmaschinen, Photogrammetrische Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Friedrich
seit 1.3.2024
Geschäftsführer
Heiko Kube
seit 12.7.2022
Geschäftsführer
Arnd Wellershaus
seit 12.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
geometrie concern GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GI-CONSULT GmbH

Giebelstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Überblick

2. Wirtschaftliches Umfeld

3. Ertragslage

4. Finanz- und Vermögenslage

5. Mitarbeitende

6. Strategie

7. Weitere Informationen

8. Risikobericht

9. Ausblick

1. Überblick

Die GI-CONSULT GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der geometrie concern Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH.

Gegenstand des Unternehmens GI-CONSULT sind - auf der Grundlage der am 09.12.2021 neu gefassten Satzung - in der Hauptsache Ingenieurvermessungsleistungen, Trassierungsleistungen, CAD / GIS Leistungen, BIM-Bestandsmodelle und Geländemodelle, BIM-Management- und BIM-Koordinationsleistungen, Mobile Mapping, Vormessen für Gleisstopfmaschinen und photogrammetrische Leistungen.

Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Auftragseingänge auf dem hohen Niveau des Vorjahres, so dass neben dem weiteren personellen Aufbau in allen vorhandenen Bürostandorten die Stärkung vorhandener Partnerschaften und die Gewinnung neuer Lieferanten weiter im Fokus stand. Weitergeführt wurden die damit verbundenen notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen und Investitionen.

Im Berichtsjahr verlief die gewöhnliche Geschäftstätigkeit wiederum stabil auf dem Niveau des erfolgreichen Vorjahres. Der im Februar 2022 begonnene Krieg Russlands gegen die Ukraine hatte hinsichtlich Kostensteigerungen auch auf das Geschäftsjahr 2023 erheblichen Einfluss, die durchschnittlichen Personalkosten und Betriebskosten stiegen weiter deutlich. Die gestiegenen Kosten konnten jedoch aufgrund der guten Auftragslage in die Angebotshonorare einfließen und durch die eingegangenen Aufträge konnten die Erlöse im notwendigen Umfang erhöht werden.

2. Wirtschaftliches Umfeld

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einer anhaltenden Unsicherheit auf den globalen Märkten. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Ukraine-Konflikt und der Terroranschlag der Hamas gegen Israel am 07.10.2023 hatten bedeutende Auswirkungen auf die globalen Wirtschaftsbeziehungen. Strukturelle Versäumnisse der Wirtschaftsakteure in den größten nationalen Branchen und eine zunehmende Handlungsunfähigkeit der deutschen Bundespolitik führte im Ergebnis zu einem stark abnehmenden Wirtschaftswachstum. Trotz dieser Herausforderungen konnte die GI-CONSULT GmbH ihre Position am Markt behaupten, wichtige Projekte erfolgreich abschließen und bedeutende neue Auftragseingänge verzeichnen.

Gegen diesen generellen Trend sind unsere Aktivitäten in hohem Maße abhängig von der Entwicklung im Bereich der Eisenbahninfrastruktur in unserem Heimatmarkt Deutschland. Maßgebend ist hierbei insbesondere das Handeln der politischen Akteure im Hinblick auf das Investitionsvolumen in die Eisenbahninfrastruktur. Im Gegensatz zu vielen anderen Politikfeldern waren die oben beschriebenen Unsicherheiten für diesen Bereich nicht relevant. Wie bereits im Vorjahr führte die Bereitschaft der Bundesregierung, die bisherigen Anstrengungen für eine umweltfreundlichere Mobilität weiter zu intensivieren, dazu, dass das Marktvolumen im Bereich der Vermessung für den Neubau und die Instandhaltung vorhandener Eisenbahninfrastruktur noch weiter gewachsen ist. In der zweiten Jahreshälfte 2023 kündigte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr aufgrund der zunehmenden Unpünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn ein Sanierungsprogramm für sogenannte Hochleistungskorridore mit einem Gesamtvolumen von zusätzlichen 40 Mrd. Euro für die Jahre 2024 - 2030 an. Diese politischen Maßnahmen und Rahmenbedingungen ergeben nach wie vor Erweiterungsmöglichkeiten der vorhandenen Geschäftsfelder, die zusätzlich positive Impulse in dem für uns relevanten Markt verursachten.

Diesen positiven Rahmenbedingungen steht weiterhin die Lage auf dem Arbeitsmarkt entgegen, auf dem weiterhin Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften zu verzeichnen sind, so dass weiterhin eigene Anstrengungen im Bereich Ausbildung und bei der Fachkräftesuche auch im außereuropäischen Ausland notwendig sind.

Insgesamt ergaben sich aus dem wirtschaftlichen Umfeld heraus weiterhin positive Voraussetzungen für die Geschäftsentwicklung der GI-CONSULT GmbH. Der Auftragseingang steigt seit Jahren kontinuierlich und blieb in 2023 stabil, so dass die bisherige Auftragsreichweite sich bei etwa 24 Kalendermonaten auf hohem Niveau stabilisiert hat. Für die Folgejahre ist mit einer wirtschaftlich konstanten Situation auf gutem Niveau zu rechnen.

3. Ertragslage

Die Erhöhung der Gesamtleistung auf 19.396 T€ (Vorjahr 15.936 T€) bildet einerseits weitestgehend stabile Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ab, andererseits erhöhte sich der Bestand an unfertigen Leistungen um 3.461 T€.

Der Aufwand für bezogene Leistungen in Höhe von 3.443 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr (2.501 T€) durch den aufgrund weiterer Großprojekte noch höheren Bedarf an der Einbindung zusätzlicher Partner stark erhöht und beinhaltet auftragsbezogene fremde Planungs- und Vermessungsleistungen, Aufwendungen für Honorarkräfte, sowie Reisekosten und sonstige Sachkosten, soweit diese den Einzelaufträgen zuzuordnen sind.

Im Vergleich zum Vorjahr (8.119 T€) erhöhte sich der Personalaufwand auf 9.445 T€ entsprechend der Unternehmensentwicklung und durch Gehaltsabschlüsse im Rahmen der branchenüblichen Tarifabschlüsse.

Die Abschreibungen betrugen 503 T€ und lagen aufgrund von Ersatzbeschaffungen etwa auf dem Niveau des Vorjahres (490 T€). Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (3.245 T€) nur leicht und entsprechend der Unternehmensentwicklung auf 3.571 T€.

Mit 2.909 T€ erhöhte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aufgrund erfolgreich abgeschlossener Großprojekte deutlich über das Niveau des Vorjahres (1.991 T€).

4. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 12.216 T€ auf 14.489 T€. Das Sachanlagenvermögen beträgt dabei 1.435 T€ (per 31. Dezember 2022: 1.119 T€). Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen liegt mit 1.891 T€ bei rund 13,0 % (per 31. Dezember 2022: 12,4 %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr (10.650 T€) auf 12.393 T€ erhöht. In dem hohen Anteil von 85,5 % (im Vorjahr: 87,2 %) der Bilanzsumme spiegelt sich die typische Geschäftscharakteristik der GI-CONSULT als Dienstleistungsunternehmen wider. Das Eigenkapital verblieb konstant bei 317 T€ (per 31. Dezember 2022: 317 T€). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der höheren Bilanzsumme auf rund 2,2 % (per 31. Dezember 2022: 2,6 %) gesunken. Der Bestand an Rückstellungen lag mit 1.683 T€ um 304 T€ über dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten verzeichneten mit 12.485 T€ (im Vorjahr: 10.496 T€) einen Anteil an der Bilanzsumme von rund 86,2 % (per 31. Dezember 2022: 85,9 %).

5. Mitarbeitende

Die Zahl der Beschäftigten hat sich im Laufe des Berichtsjahres von 175 Mitarbeitenden (31. Dezember 2022) auf 192 Mitarbeitende (31. Dezember 2023) erhöht.

6. Strategie

Ziel der Gesellschaft ist es, das national führende Unternehmen in der Vermessung und Trassierung für den Bereich Schienenverkehrswege zu bleiben.

Das Unternehmen GI-CONSULT stellt sich national auf die weiter steigenden Investitionen des Bundes im Bereich der Eisenbahninfrastruktur ein. Den erhofften mittelfristigen Erfolgsaussichten im internationalen Markt liegt der Einschätzung zugrunde, dass weltweit Investitionschancen in energiesparende und umweltgerechte Infrastrukturmaßnahmen erkannt und umgesetzt werden.

Demnach ist es ein strategisches Ziel der Gesellschaft, national den Marktanteil zu halten und vorsichtig auszubauen sowie weiterhin aufmerksam die internationalen Entwicklungen zu verfolgen. Es gilt, vorhandene Wettbewerbsvorteile zu halten, indem die Gesellschaft stets auf hohem Niveau in den neuesten Stand der Technik investiert. Investitionen in innovative Technologien und Dienstleistungen bleiben ein Schwerpunkt. Insbesondere die Bereiche Künstliche Intelligenz und Cloud-Computing sollen weiter ausgebaut werden.

7. Weitere Informationen

Aufgrund der laufenden Geschäftsentwicklung ergaben sich Maßnahmen, die jeweils aufgrund von Gesellschafterbeschlüssen im Geschäftsjahr 2023 umgesetzt wurden. Zu nennen sind hierbei Erweiterungsinvestitionen in Fahrzeuge und Messtechnik aufgrund des erhöhten Personalstandes resultierend aus den stark steigenden Auftragseingängen, die Anmietung zusätzlicher Büroflächen in Cottbus und Chemnitz und Erweiterungsinvestitionen in Server- und Speicherkapazitäten.

8. Chancen- und Risikobericht

Mit den Geschäftsaktivitäten der GI-CONSULT sind neben Chancen auch Risiken verbunden. Dabei zielt die Geschäftspolitik sowohl auf die Wahrnehmung von Chancen als auch im Rahmen des Risikomanagements auf eine aktive Steuerung identifizierter Risiken. Die hierfür notwendige Informationsaufbereitung erfolgt in einem integrierten Risikomanagementsystem, das an den gesetzlichen Anforderungen ausgerichtet ist und das im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems der GI-CONSULT GmbH detailliert beschrieben ist. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt. Um frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können, verfügt die GI-CONSULT über ein dem Geschäft angepasstes Risikofrüherkennungssystem. So erlaubt beispielsweise das vorhandene Projektsteuerungssystem neben der Bewertung der Vorräte und der Erkennung von bestandsgefährdenden Risiken auch eine permanente und zuverlässige Kontrolle der Auslastungsgrade und ermöglicht es somit, rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Das relevante gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich aufgrund des laufenden Konfliktes durch den kriegerischen Überfall Russlands auf die Ukraine und der in der Folge auftretenden stark gestiegenen Inflation und der gestiegenen Zinsen enorm verändert. Zwar belasten die gestiegenen Preise für Energie auch unsere Kostenstruktur, allerdings sind nach unserer Einschätzung daraus für unsere Geschäftsfelder keine wesentlichen negativen Auswirkungen zu erwarten, auch wenn das gesamte Ausmaß der Risikofaktoren noch nicht vollständig eingeschätzt werden kann. Das gestiegene Zinsniveau wird dadurch abgefangen, dass erforderliche Investitionen aus der vorhandenen Liquidität des Unternehmens finanziert werden.

Marktbezogene Chancen sehen wir aufgrund nachlassender Wettbewerbsintensität auf unseren Märkten darin, uns als führender Anbieter im Bereich der Vermessung und Trassierung von Eisenbahninfrastruktur einen noch höheren Anteil des ohnehin wachsenden Marktes durch professionelle Vertriebsaktivitäten sichern zu können.

Die Nachfrage nach unseren Leistungen ist auch abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wirtschaftliches Wachstum fördert die unserer Strategie zugrunde liegenden Megatrends in den für uns relevanten Märkten. Gesamtwirtschaftliche Schocks wie zum Beispiel Wirtschafts- und Finanzkrisen oder eskalierende Auseinandersetzungen in Europa können sich insofern negativ auf unser Geschäft auswirken. Unsicherheiten bestehen nach wie vor durch weitere Auswirkungen, die aus dem Überfall Russlands auf die Ukraine resultieren könnten.

Marktrisiken ergeben sich meist indirekt über unzureichende Informationen über komplexe Aufträge, aus den konjunkturellen Entwicklungen der Gesamtwirtschaft und der Baubranche im Besonderen. Ein Risiko von Misserfolgen bei Ausschreibungsverfahren resultiert insbesondere durch neue Anbieter, die bereit sind, im Zuge der staatlichen Erhöhung der Finanzmittel für Eisenbahninfrastruktur Markteintrittsprämien zu bezahlen, oder die ihren Angeboten teilweise zu ambitionierte Annahmen zugrunde legen. Hierauf reagieren wir mit intensiven Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und Kostensenkung, um attraktive Angebote zu wirtschaftlich sinnvollen Konditionen abgeben zu können.

Das Angebot und die Qualität der Leistungen hängen in hohem Maße auch von der Verfügbarkeit und der Zuverlässigkeit der eingesetzten Produktionsmittel, zugekauften Vorleistungen sowie der Leistungsqualität von Partnerunternehmen ab. Insbesondere die Hersteller von vermessungstechnischen Sensoren sind in hohem Maße angewiesen auf die zuverlässige Lieferung von elektronischen Bauteilen aus Fernost. Die seit Jahren stabilen Lieferketten sind aufgrund der geopolitischen Situation inzwischen immer wieder gestört, so dass sich Lieferfristen deutlich verlängert haben. Hierauf reagieren wir mit langfristigeren Planungen von Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen.

Risiken, sofern vorhanden, spiegeln sich im Wesentlichen in den einzelnen Projekten und Aufträgen wider und werden über das Projektcontrolling erkannt. Durch Wertberichtigung der Bestände an unfertigen Leistungen, Drohverlust- und Gewährleistungsrückstellungen wurde für die erkennbaren Risiken der künftigen Entwicklung bereits im Jahresabschluss 2023 umfassende Vorsorge getroffen.

Rechtliche Risiken bestehen unter anderem grundsätzlich in Form von Schadensersatzansprüchen sowie aus Rechtsstreitigkeiten, die aber bisher unwesentlich waren.

In Deutschland erbringen wir Dienstleistungen in einem regulierten Markt, der weitestgehend durch politische Stabilität geprägt ist. Politische Risiken betreffen insbesondere die Verschärfung geltender Gesetze, Normen und Vorschriften.

Unsere Mitarbeitenden und ihre Fähigkeiten sind für den zukünftigen Erfolg der GI-CONSULT von zentraler Bedeutung. Damit sich die GI-CONSULT im Wettbewerb behaupten kann, ist die Personalkostenstruktur in Relation zu der der Wettbewerber von entscheidender Bedeutung.

Unzureichendes IT-Management kann zu schwerwiegenden Geschäftsunterbrechungen führen. Wir setzen eine Vielzahl von Methoden und Mitteln ein, um diese Risiken zu minimieren.

Die Einhaltung von geltendem Recht, Unternehmensrichtlinien und anerkannten regulatorischen Standards ist Aufgabe und Verpflichtung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sicherstellung regelkonformen Verhaltens wird unterstützt durch präventive Schulungen.

Das Risikomanagement ist umfassend in unseren betrieblichen Prozessen implementiert. Es wird regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, zielführend weiterentwickelt. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden.

9. Ausblick

Der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hat politische Maßnahmen nach sich gezogen, die den Bundeshaushalt erheblich belasten. Erschwerend kommt hinzu, dass das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil aus Ende 2023 den Bundeshaushalt 2021 als verfassungswidrig ansieht und somit Haushaltsmittel in Höhe von 60 Milliarden Euro fehlen und die gesamtdeutsche Wirtschaft aus unterschiedlichen Gründen in relevanten Branchen stagniert. Der Richtungsstreit innerhalb der Bundesregierung hat inzwischen zu einem Bruch der sogenannten "Ampel-Koalition" geführt, bevor ein Haushalt für das Jahr 2025 verabschiedet werden konnte. Es bleibt also abzuwarten, ob eine im Frühjahr 2025 zu wählende neue Regierung an den hohen Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur festhält. Deutschland steckt nach wie vor in einer Rezession, die zwar bisher die für die GI-CONSUT GmbH relevanten Märkte verschont hat, allerdings sind durch den Wahlausgang in den USA neue und gewaltige Herausforderungen am Horizont zu erkennen, die die geopolitischen Rahmenbedingungen weiter eintrüben könnten. Aus den konjunkturellen Rahmenbedingungen erwarten wir dennoch für die Jahre 2024 und 2025 noch keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf unser Geschäft.

Die GI-CONSULT GmbH wird ihre Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung weiter intensivieren. Geplant sind Maßnahmen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks des Unternehmens sowie Initiativen zur Förderung der sozialen Verantwortung. Hierzu zählen unter anderem die Implementierung energieeffizienter Technologien und die Unterstützung sozialer Projekte.

Die Gesellschaft rechnet für 2024 mit einer Steigerung der Gesamtleistung und des Betriebsergebnis auf dem Niveau des geplanten Anstiegs der Personalzahlen in Höhe von etwa 10%.

In Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 15 geben wir auch eine Einschätzung für das dem laufenden Geschäftsjahr folgende Jahr ab. Diese basieren auf den in unserer Mittelfristplanung hinterlegten Annahmen zu den von uns erwarteten Markt-, Wettbewerbs- und Umfeldentwicklungen. Diese Annahmen und Einschätzungen unterliegen mit zunehmendem Zeithorizont größeren Prognoseunsicherheiten. Auf Basis der Annahme, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung wie in unseren Annahmen unterstellt darstellt, rechnen wir für das Geschäftsjahr 2025 mit stabilen Umsatzzahlen und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf dem Niveau des laufenden Geschäftsjahres.

 

Berlin, den 12. Dezember 2024

GI-CONSULT GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Zeidler

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.890.563,78 1.518.285,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.591,00 21.921,00
II. Sachanlagen 1.466.270,00 1.118.605,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.434.905,00 1.118.605,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.365,00
III. Finanzanlagen 392.702,78 377.759,43
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 350.000,00 350.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 42.702,78 27.759,43
B. Umlaufvermögen 12.392.575,36 10.649.794,64
I. Vorräte 1.303.391,59 1.057.433,60
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.936.305,67 17.298.522,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.034.019,65 4.749.573,04
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.100.000,00 1.600.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.100.000,00 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.934.019,65 3.149.573,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.055.164,12 4.842.788,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 205.530,14 47.432,04
Summe Aktiva 14.488.669,28 12.215.512,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 317.143,87 317.143,87
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 67.143,87 67.143,87
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.683.148,88 1.401.259,09
C. Verbindlichkeiten 12.485.468,81 10.495.566,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 304.451,22 560.858,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 43.925,28 39.388,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 260.525,94 521.469,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.281,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.281,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 908.615,01 890.740,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 908.615,01 890.740,39
4. sonstige Verbindlichkeiten 11.262.120,68 9.043.967,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.262.120,68 9.043.967,54
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.907,72 1.543,00
Summe Passiva 14.488.669,28 12.215.512,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.342.916,94 13.784.210,10
2. Personalaufwand 9.444.861,09 8.118.837,68
a) Löhne und Gehälter 7.790.128,92 6.764.928,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.654.732,17 1.353.909,29
davon für Altersversorgung 81.217,11 43.663,29
3. Abschreibungen 503.472,94 490.178,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 503.472,94 490.178,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.570.768,53 3.244.907,58
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 277,81 9,31
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.462,50 77.843,98
davon aus verbundenen Unternehmen 42.791,67 71.262,47
davon Erträge aus Abzinsung 13.163,54 6.502,39
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.308,01 17.396,33
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.198,89 6.123,03
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.631,67 2,46
9. Ergebnis nach Steuern 2.908.615,01 1.990.740,39
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.908.615,01 1.990.740,39
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zur Gliederung / zum Inhalt

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: GI-CONSULT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Giebelstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: 11811

Der Jahresabschluss der GI-CONSULT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft beabsichtigt, die Erleichterungen des § 327 HGB bei der Offenlegung in Anspruch zu nehmen, sowie alle sonstigen Erleichterungen, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften zulässig sind.

Die in dem Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar.

Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind keine zusätzlichen Angaben notwendig.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften, der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, den §§ 268 - 274a, 277 und 278 HBG erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze, der §§ 252 bis 256a HGB beachtet.

Die dem Vorjahresabschluss zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt.

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

AKTIVA

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wurde nicht ausgeübt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen bei unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Die Grundsätze des § 6 Abs. 2 EStG wurden handelsrechtlich übernommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere/Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten der Fremdleistungen bzw. den durchschnittlichen Herstellungskosten je produktiver Stunde unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Risiken in den Beständen, die sich aus der verlustfreien Bewertung der unfertigen Leistungen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare insolvenz- oder bonitätsbedingten Risiken wird durch Einzel- bzw. pauschalierte Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

PASSIVA

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 33.756,00 Euro (Vj. 21.917,00 Euro).

Für die Berechnung der Pensionsrückstellung wurden folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde gelegt:

Die versicherungsmathematische Bewertungsmethode ist die Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode). Die Rechnungsgrundlage beruht auf den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Das erwartete Pensionierungsalter ist die Regelaltersgrenze. Die Fluktuationsrate wurde mit Null angenommen. Der Abzinsungssatz zur Diskontierung der Verpflichtung ist mit 1,82% jährlich angesetzt (VJ 1,78%).

Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB darzustellende Unterschiedsbetrag beträgt 262 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 396.493,45 22.235,11 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 396.493,45 22.235,11 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.675.453,05 807.209,83 3.858,60
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.365,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.675.453,05 838.574,83 3.858,60
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 350.000,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 27.659,43 18.424,36 3.481,01
3. Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 377.759,43 18.424,36 3.481,01
Summe Anlagevermögen 4.449.705,93 879.234,30 7.339,61
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 418.728,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 418.728,56
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.478.804,28
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.365,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.510.169,28
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 350.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 42.602,78
3. Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 392.702,78
Summe Anlagevermögen 0,00 5.321.600,62
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 374.572,45 12.565,11 0,00 0,00 387.137,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 374.572,45 12.565,11 0,00 0,00 387.137,56
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.556.848,05 490.907,83 3.856,60 0,00 3.043.899,28
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.556.848,05 490.907,83 3.856,60 0,00 3.043.899,28
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.931.420,50 503.472,94 3.856,60 0,00 3.431.036,84
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.591,00 21.921,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 31.591,00 21.921,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.434.905,00 1.118.605,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.365,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.466.270,00 1.118.605,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 350.000,00 350.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 42.602,78 27.659,43
3. Genossenschaftsanteile 0,00 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 392.702,78 377.759,43
Summe Anlagevermögen 0,00 1.890.563,78 1.518.285,43

3.2 Angaben zu Ausleihungen

Der Wert der Ausleihungen beläuft sich auf 350.000,00 Euro (Vorjahr: 350.000,00 Euro). Die Ausleihungen wurden an die Alleingesellschafterin als Darlehen bis zum 31.12.2028 gewährt. Die Zinsen für diese Ausleihungen betragen 4%.

3.3 Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen zum Beginn des Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich für das Geschäftsjahr auf: 24.762,26 Euro (Vj. 5.499,51 Euro).

3.4 Vorräte

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind - soweit für den jeweiligen Auftrag entsprechende Bestände an unfertigen Leistungen gegenüberstehen - von den Beständen an unfertigen Leistungen abgesetzt worden.

Die Darstellung des Vorratsvermögens ist wie folgt:

in T€ 2023 2022
Unfertige Leistungen 25.240 18.356
abzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -23.936 -17.299
Geleistete Anzahlungen 0 0
Ingesamt 1.304 1.057

Soweit Risiken aus nicht erfüllten Verträgen erkennbar waren, sind diese in angemessenem Umfang als Wertberichtigung (471.998,40 Euro; im Vj. 421.971,39 Euro) bzw. Drohverlustrückstellungen (41.407,22 Euro; im Vj. 16.305,06 Euro) berücksichtigt worden.

3.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restaufzeit von über einem Jahr

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhalten folgende Posten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

in T€ 2023 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 2022
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 3.697 0 3.043
Forderungen gg. verbundene Unternehmen 1.100 1.100 1.600
Sonstige Vermögensgegenstände 237 0 107
Insgesamt 5.034 1.100 4.750

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen 44 T€ (VJ. 11 T€).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einem Darlehensvertrag mit einem Auszahlungsbetrag von 1.600.000,00 Euro, der mit 2% verzinst wird und am 31.12.2028 zur Rückzahlung fällig wird. Die Restschuld des Darlehens beträgt zum Bilanzstichtag noch 1.100.000,00 Euro. Die Restlaufzeit beträgt zum Bilanzstichtag fünf Jahre.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen 103 T€ (VJ. 44 T€).

In den Zinserträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 43 T€ (VJ. 71 T€) enthalten.

3.6 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen bereits in 2023 vorausgezahlte Software-Wartungen und Mietlizenzen für 2024 und Folgejahre sowie Kfz-Steuer mit ihrem auf 2024 entfallenden Anteil ausgewiesen.

3.7 Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der GI-CONSULT GmbH beträgt 250.000,00 Euro.

3.8 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 304,5 43,9 260,5
erhaltene Anzahlungen 9.342,1 9.342,1 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 933,2 933,2 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 908,6 908,6 0,0
gegenüber Gesellschaftern 10,3 10,3 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 986,9 986,9 0,0
Summe 12.485,6 12.225,0 260,5

In den Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von 254 T€ (VJ. 149 T€) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

In den erhaltenen Anzahlungen ist ein Betrag in Höhe von 127 T€ (VJ. 126 T€) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

3.9 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Bei der GI-CONSULT GmbH bestehen aufgrund der Mitgliedschaft in diversen Arbeitsgemeinschaften zur Auftragsabwicklung eine gesamtschuldnerische Haftungen. Auf Grund des bisherigen Verlaufs der Auftragsabwicklungen besteht nach Einschätzung der Gesellschaft kein wesentliches Risiko für die Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen.

Die GI-CONSULT GmbH haftet im Rahmen einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von 1 Mio Euro für fremde Verbindlichkeiten der Konzernmutter gc Management Partner GmbH mit Sitz in Giebelstadt.

Ferner haftet die GI-CONSULT GmbH für Verbindlichkeiten, die i.Z.m. Gewährleistungsansprüchen und Mietverträgen (Sicherheitsleistung) bestehen in Höhe von 194,4 TEuro.

3.10 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat an den Bürostandorten finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und anderen Drittschuldverhältnissen in Höhe von 3.636 TEuro (Vj. 2.900 TEuro). Davon sind im Folgejahr 879 TEuro (VJ. 582 TEuro) fällig.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der geometrie concern GmbH mit Sitz in Giebelstadt (Muttergesellschaft). Zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Die geometrie concern GmbH (AG Würzburg, HRB 12018) ist wiederrum eine 100%ige Tochtergesellschaft der gc Manangement Partner GmbH mit Sitz in Giebelstadt.

Die gc Management Partner GmbH (AG Würzburg, HRB 15728) erstellt einen Konzernabschluss als Mutterunternehmen gem. § 290 HGB, in den der Jahresabschluss der GI-CONSULT GmbH nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einzubeziehen ist.

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Thomas Zeidler

ausgeübter Beruf: Dipl. Ing. Vermessungswesen (FH)

Geschäftsführer: Heiko Kube

ausgeübter Beruf: Dipl. Ing. Vermessungswesen (FH)

Geschäftsführer: Arnd Wellershaus

ausgeübter Beruf: Dipl. Ing. Vermessungswesen (FH)

4.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Für die nach § 285 Nr. 9 HGB erforderlichen Angaben wurden von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4.4 Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angabe zu den Honoraren des Abschlussprüfers wurde gem. § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

4.5 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag

Forderungen aus Darlehen 1.100.000,00 Euro

4.6 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0 (Vorjahr: 0)
Angestellte 192 (Vorjahr: 175)
davon geringfügig Beschäftigte 3 (Vorjahr: 4)
Die Gesamtzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt zum Bilanzstichtag 192 (im Vorjahr: 175)

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Giebelstadt, den 12. Dezember 2024

Geschäftsführer

Thomas Zeidler

Heiko Kube

Arnd Wellershaus

und

Torsten Friedrich

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die GI-CONSULT GmbH, Giebelstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GI-CONSULT GmbH, Giebelstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GI-CONSULT GmbH, Giebelstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Würzburg, den 23.01.2025

C. Hubmann GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Christian Hubmann, Wirtschaftsprüfer

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