SAMES KREMLIN GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eran Blajchman seit 23.3.2026 | Prokura |
Dirk C. Löchner seit 21.12.2020 | Geschäftsführer |
Mathias André seit 11.5.2020 | Prokura |
Prachanda Thapa seit 11.5.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAMES KREMLIN GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sames GmbHErftstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR
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| 2023 | 2022 | |
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 57.870.311,76 | 53.371.583,33 |
| 2. Verminderung / Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen | 4.238.586,88 | -12.920.222,70 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 962.424,40 | 765.802,17 |
| davon aus Währungsumrechnung: EUR 1.672,40 (Vorjahr: EUR 644,11) | ||
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -34.923.520,75 | -18.771.624,78 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.705.703,68 | -1.352.114,95 |
| -37.629.224,43 | -20.123.739,73 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -9.257.795,57 | -6.336.849,90 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -1.767.575,17 | -1.254.625,89 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 31.421,92 (Vorjahr: EUR 24.232,39) | ||
| -11.025.370,74 | -7.591.475,79 | |
| 6. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -482.665,77 | -508.325,92 |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit dies die üblichen Abschreibungen überschreitet | ||
| -482.665,77 | -508.325,92 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.171.764,16 | -3.265.642,51 |
| davon aus Währungsumrechnungen: EUR 20.905,55 (Vorjahr: EUR -4.442,84) | ||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 299.914,15 | 148.441,38 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 290.023,79 (Vorjahr: EUR 148.430,00) | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -496.428,86 | -39.415,17 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 397.616,15 (Vorjahr: EUR 4.686,97) | ||
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 118.493,00 | 105.382,45 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 8.684.276,23 | 9.942.387,51 |
| 12. Sonstige Steuern | -6.531,44 | -13.607,74 |
| 13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn | -8.677.744,79 | -9.928.779,77 |
| 14. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Allgemeine Angaben
Die Sames GmbH (im Folgenden "Sames") hat ihren Sitz in Erftstadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln HRB 101635.
Das Geschäftsjahr der Sames begann am 01.10.2022 und endete am 30.09.2023.
Der Jahresabschluss der Sames ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.
Zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind, soweit möglich, in den Anhang übernommen worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Das operative Geschäft der Sames Kremlin GmbH, Erftstadt, ist zum 01.10.2022 auf die Sames GmbH übergegangen. Aus diesem Grund sind an den Positionen, wo die Vergleichbarkeit nicht gegeben ist, entsprechende Erläuterungen angegeben.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, bewertet.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis dreiunddreißig Jahren nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben.
Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis max. EUR 800,00 werden nach kaufmännischer Beurteilung sofort abgeschrieben.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach dem First in First Out-Prinzip (FIFO) ermittelt. Ungängiges bzw. lange lagerndes Material wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.
Die unfertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu den angefallenen Herstellungskosten bewertet. Neben Materialeinzelkosten und Fertigungseinzelkosten wurden auch die aktivierungspflichtigen Teile der Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Mittels der retrograden Methode wurden per 30.09.2023 einheitliche Bewertungsansätze für alle unfertigen Erzeugnisse ermittelt, welche anschließend auf die Nettoauftragswerte angewendet wurden. Sofern der vereinbarte Erlös die bereits angefallenen Herstellungskosten und die voraussichtlich noch anfallenden Kosten nicht deckt, wurden die erforderlichen Abwertungen vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Wertberichtigungen abgedeckt.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert zum Bilanzstichtag angesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.
Die Steuerrückstellungen betreffen nur die vororganschaftliche Zeit, da diese seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 nunmehr beim Organträger, der SAMES KREMLIN GmbH, gebildet werden.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages auf der Grundlage des § 253 Abs. 1 HGB ermittelt.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Forderungen
Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von unter einem Jahr.
Der Betrag der Forderungen per 30.09.2023 enthält TEUR 1.996, die das ehemalige Geschäft der SAMES KREMLIN betreffen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zum einen aus einer gegenseitigen Zahlungsvereinbarung ("Cash Convention") mit der SAMES KREMLIN GmbH. Seit dem 28. April 2020 werden so liquide Mittel gegenseitig verliehen. Aktuell betragen die Forderungen TEUR 7.067 (Vj. TEUR 16.621).
Die weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen, ohne die gegen Gesellschafter, betreffen in voller Höhe solche aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen eine Forderung aus Gewerbesteuerüberzahlung TEUR 10 (Vj. TEUR 1.101), eine Forderung aus Umsatzsteuervorauszahlungen besteht zum 30. September 2023 nicht (Vj. TEUR 419).
Die Kapitalrücklage beträgt zum 30. September 2023 TEUR 13.611 (Vj. TEUR 12.999), der Zuwachs resultiert aus der Übernahme des operativen Geschäfts der Sames Kremlin.
Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer per 30.09.2021 mit TEUR 496 (Vj. TEUR 496). Der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 26.07.2022 zwischen der Sames und der beim Amtsgericht Köln unter HRB 108525 eingetragenen SAMES KREMLIN GmbH führt dazu, dass alle Gewinne und Verluste steuerlich der Muttergesellschaft zugerechnet werden.
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
| 30.09.2023 | 30.09.2022 | |
| TEUR | TEUR | |
| Gewährleistung | 867 | 668 |
| Personalkosten | 1.157 | 741 |
| Übrige | 135 | 113 |
| 2.159 | 1.522 |
Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren zum einen aus einer gegenseitigen Zahlungsvereinbarung ("Cash Convention") mit der EXEL Industries vom 25. Juli 2022 TEUR 6.678 (Vj. TEUR 6.220). Zum anderen bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der SAMES KREMLIN GmbH in Höhe von TEUR 8.678 (Vj. TEUR 9.929). Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus noch zu entrichtender Umsatzsteuer TEUR 289 (Vj. TEUR 0) sowie aus Lohn- und Kirchensteuer TEUR 115 (Vj. TEUR 68).
Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
| 2023 | 2022 | |
| TEUR | TEUR | |
| Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen: | ||
| Anlagenverkäufe | 33.237 | 40.247 |
| Service | 24.633 | 13.125 |
| 57.870 | 53.372 | |
| Aufgliederung nach Absatzmärkten: | ||
| Inland | 26.528 | 27.422 |
| Ausland | 31.342 | 25.950 |
| 57.870 | 53.372 |
Die Umsatzerlöse per 30.09.2023 enthalten TEUR 8.960, die das ehemalige Geschäft der SAMES KREMLIN betreffen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 58 (Vj. TEUR 24) enthalten, die im Wesentlichen aus Gutschriften von Lieferanten bestehen.
Die Materialaufwendungen per 30.09.2023 enthalten TEUR 4.930, die das ehemalige Geschäft der SAMES KREMLIN betreffen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 91 (Vj. TEUR 184), welche im Wesentlichen aus Beiträgen für IHK und Versicherungen aus Vorjahren bestehen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Erstattungen aus Gewerbesteuerzahlungen aus der vororganschaftlichen Zeit.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für PKW, Maschinen, Software und sonstige Verträge existieren Miet- bzw. Leasingverhältnisse in Höhe von TEUR 553 (Vj. TEUR 284) davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 240 (Vj. TEUR 225). Es bestehen weiterhin keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Herr Dirk Löchner, Alleingeschäftsführer, Bergisch Gladbach, seit 02. Dezember 2020
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da bei einer Angabe der Gesamtbezüge die Bezüge der einzelnen Organmitglieder zutreffend schätzbar wären.
Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt) 1
| 2023 | 2022 | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 67 | 57 |
| Angestellte | 73 | 52 |
| 140 | 109 |
Mutterunternehmen
Als Tochtergesellschaft der SAMES KREMLIN GmbH, Erftstadt wird die Sames GmbH in den Konzernabschluss zum 30. September 2023 der SAMES SAS, Meylan / Frankreich einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Wesentliche Ereignisse, die Einfluss auf das im Jahresabschluss präsentierte Bild haben, sind nicht eingetreten.
1 Ohne Einbeziehung von
Geschäftsführern und Auszubildenden
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Sames GmbH, Erftstadt, ist nach Auffassung der Geschäftsführung nicht gefährdet.
Erftstadt, den 14. Dezember 2023
Sames GmbH
Dirk Löchner, Geschäftsführer
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| 01.10.2022 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 30.09.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 386.295,68 | 13.333,76 | 0,00 | 0,00 | 399.629,44 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.321.264,95 | 24.393,30 | 0,00 | 99.713,35 | 3.445.371,60 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 2.485.598,35 | 96.706,67 | 0,00 | 52.778,83 | 2.635.083,85 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 654.261,24 | 236.959,01 | 25.889,15 | 0,00 | 865.331,10 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 49.786,36 | 547.018,11 | 0,00 | -152.492,18 | 444.312,29 |
| 6.510.910,90 | 905.077,09 | 25.889,15 | 0,00 | 7.390.098,84 | |
| 6.897.206,58 | 918.410,85 | 25.889,15 | 0,00 | 7.789.728,28 | |
| 01.10.2022 | Abschreibung Geschäftsjahr | kumulierte Abschreibung | |
| EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 348.305,68 | 19.608,76 | 367.914,44 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 924.007,45 | 80.722,65 | 1.004.730,10 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.731.655,35 | 246.459,50 | 1.978.114,85 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 361.591,24 | 135.874,86 | 497.466,10 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3.017.254,04 | 463.057,01 | 3.480.311,05 | |
| 3.365.559,72 | 482.665,77 | 3.848.225,49 |
| Buchwerte | ||
| 30.09.2023 | 30.09.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 31.715,00 | 37.990,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.440.641,50 | 2.397.257,50 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 656.969,00 | 753.943,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 367.865,00 | 292.670,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 444.312,29 | 49.786,36 |
| 3.909.787,79 | 3.493.656,86 | |
| 3.941.502,79 | 3.531.646,86 | |
1) Grundlagen des Unternehmens
Geschäftszweck der SAMES ist die Fertigung und der Vertrieb von Applikationssystemen für hochviskose Materialien sowie der Vertrieb von Lackiersystemen und -komponenten in der D-A-CH- Region. Hauptabnehmer sind die in- und ausländische Automobilindustrie, Händler und sonstige Kunden in der verarbeitenden Industrie.
SAMES bietet mit seinen selbst gefertigten Produkten von der einfachen Handstation bis hin zur robotergeführten Applikation nahezu jeden gewünschten Automatisierungsgrad im Bereich der Klebe- und Lacktechnologie mit hoher Kompetenz an. Ständig weiterentwickelte Technologien in der Dosier- und Pumpentechnik sowie PC-gestützte, einfach zu bedienende Steuerungssysteme helfen, die Produktqualität unserer Kunden permanent zu erhöhen.
SAMES betrieb im Berichtsjahr 2023 ausschließlich den Produktionsstandort in Erftstadt bei Köln.
Der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 26. Juli 2022 zwischen der Sames und der beim Amtsgericht Köln unter HRB 108525 eingetragenen SAMES KREMLIN GmbH führt dazu, dass alle Gewinne und Verluste steuerlich der Muttergesellschaft zugerechnet werden.
Mit Wirkung zum 01.10.2022 wurden das operative Geschäft der SAMES KREMLIN GmbH übernommen und in Erftstadt integriert.
2) Darstellung des Geschäftsverlaufs
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Automobilindustrie ist in der EU eine der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes und bietet 2,4 Mio. Arbeitsplätze in der direkten Herstellung, das entspricht einem Anteil von 8,3% (in Deutschland 11,0%). Insgesamt finden in der Branche 12,9 Mio. Beschäftigten Arbeit (0,3 Mio. mehr als 2017), das entspricht einem Anteil von 6,8% aller Arbeitnehmer*innen. Im nationalen und internationalen Wettbewerb genießen vor allem qualitativ hochwertige Premiumfahrzeuge aus Deutschland ein hohes Ansehen. Sie bedürfen fortwährend technischer Innovationen und Verbesserungen. Die deutsche Automobilindustrie gilt hier als weltweiter Impulsgeber für Produkt- und Prozessinnovationen.
Nachdem sich die weltweite Nachfrage nach Personenkraftfahrzeugen bereits im Jahr 2021 wieder etwas erholen konnte, nahm die Produktion 2022 weiter um 8,7% auf 68,7 Mio. Einheiten zu. Davon wurden 32% in China hergestellt. Die Anzahl der in der EU produzierten PKW nahm nach vier Jahren mit teilweisen starken Rückgängen wieder um 8,3% zu auf 10,9 Mio. Einheiten. Während der Absatz in Europa um 10,2% und in Amerika um 6,7% zurückging, nahmen die Zulassungen im größten Markt Asien um 6,2% zu. Knapp 52% aller zugelassenen PKW fielen auf diesen Markt, allein in China stieg die Zahl der Neuzulassungen um 5,6% auf 21,3 Mio. Einheiten. (Quelle: ACEA European Automobile Manufacturer's Association Pocket Guide 2023/2024).
Für das laufende Jahr 2023 rechnet die Bundesregierung in ihrer Herbstprojektion nur noch mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts der deutschen Volkswirtschaft um 0,4%, im nächsten Jahr soll sich die Wirtschaft aber wieder erholen - gerechnet wird dann mit einem Aufschwung von 1,3%. In der Frühjahrsprojektion war noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % in diesem Jahr und um 1,5% im nächsten Jahr gerechnet worden. Hauptgründe für die Abwärtskorrektur wird in den gestiegenen Energiepreisen, der anziehenden Verbraucherpreisinflation, gestiegenen Zinsen, der Schwäche wichtiger globaler Wirtschaftspartner und geopolitischen Konfliktherden gesehen. (Quelle: Herbstprojektion der Bundesregierung vom 12. Oktober 2023).
Auch die Weltwirtschaft hat nach einem kräftigen Jahresauftakt im Sommer 2023 etwas an Schwung verloren. Insgesamt rechnen die Institute für 2023 noch mit einem Wachstum von 2,5%, für das Jahr 2024 werden 2,3% prognostiziert. (Quelle: Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsinstitute im Auftrag der Bundesregierung vom 28. September 2023).
3) Darstellung der Lage Ertragslage
Zur Ertragslage wurden für das Geschäftsjahr bis zum 30.09.2023 folgende Kennzahlen ermittelt, in denen sich sowohl das starke Wachstum im hochviskosen Bereich als auch die Übernahme der Lackaktivitäten widerspiegelt.
| 01.10.2022 bis 30.09.2023 | 01.10.2021 bis 30.09.2022 | Veränderung | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatz | 57.870 | 53.371 | 4.499 |
| Bestandsveränderung unfertige Erzeugnisse | 4.239 | -12.920 | 17.159 |
| Gesamtleistung | 62.109 | 40.451 | 21.658 |
| Materialaufwand | 37.629 | 20.123 | 17.506 |
Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet SAMES einen Anstieg der Gesamtleistung von 53,5 % auf TEUR 62.109 (Vj. TEUR 40.451). Hier spiegeln sich erhöhte Auslieferungen im hochviskosen Bereich sowie die Übernahme der Lackaktivitäten im Umsatz und der Erhöhung der Bestände bei fertigen Erzeugnissen wider. Damit wurden die Erwartungen für das Geschäftsjahr in beiden Bereichen leicht übertroffen.
Die Materialeinsatzquote gemessen an der Gesamtleistung stieg von 49,7 % auf 60,6%. Diese Quote ist beeinflusst durch deutlich gestiegenen Materialkosten, die weitestgehend nicht an die Kunden weitergegeben werden konnten.
Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr lagen mit TEUR 11.025 über den Aufwendungen des Vorjahres (TEUR 7.591); der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einstellung von weiterem qualifizierten Fachpersonal in allen Unternehmensbereichen, die Übernahme der Mitarbeiter der Sames Kremlin sowie auf deutliche Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Durch konsequente Nutzung von Rationalisierungspotentialen konnte der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung von 18,8% auf 17,8% leicht gesenkt werden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr auf TEUR 5.172 (Vj.: TEUR 3.265). Die Erhöhung begründet sich zum einen durch die Übernahme des operativen Geschäftes der Sames Kremlin, zum anderen durch Anstieg des bestehenden Geschäfts.
Es ergibt sich folgende Ergebnisübersicht:
| 01.10.2022 bis 30.09.2023 | 01.10.2021 bis 30.09.2022 | Veränderung | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| EBIT | 8.762 | 9.728 | -965 |
| EBITDA | 9.245 | 10.236 | -991 |
| Finanzergebnis | -197 | 109 | -306 |
Das operative Ergebnis (EBIT) vermindert sich um TEUR 965 auf TEUR 8.762 (im Vj. TEUR 9.728). Das Vorjahr war von hohen positiven Einmaleffekten aus der Abrechnung alter Aufträge geprägt. Damit wurden die Erwartungen an das Ergebnis vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr leicht übertroffen.
| 01.10.2022 bis 30.09.2023 | 01.10.2021 bis 30.09.2022 | Veränderung | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 |
Das Geschäftsjahr bis zum 30.09.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 0 ab (im Vj. ein Jahresüberschuss von TEUR 0). Das Ergebnis ist begründet durch den bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 26. Juli 2022 zwischen der SAMES GmbH und der SAMES KREMLIN GmbH.
Vermögens- und Kapitalstruktur
Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 beträgt der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtkapital der Gesellschaft 9,3 % (Vj.: 9,1 %). Die Anlagendeckung durch Eigenkapital beträgt 346,5 % (Vj.: 369,4 %).
Das Anlagevermögen erhöhte sich dabei um TEUR 410 von TEUR 3.532 auf TEUR 3.942; es wurden Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 483 (Vj.: TEUR 508) ergebniswirksam.
Die Vorräte wurden im Berichtsjahr um 356 TEUR abgeschrieben (Vj.: TEUR 263).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber Kunden. Die Forderungen gegenüber externen Kunden erhöhten sich um TEUR 5.963 auf TEUR 8.684 (Vj.: TEUR 2.720), dies ist einmal aufgrund der Umsatzsteigerung sowie der Übernahme des operativen Geschäfts der Sames Kremlin zurückzuführen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne die gegen Gesellschafter) erhöhten sich um TEUR 1.659 auf TEUR 4.359, was überwiegend auf den Anstieg der Lieferungen an Sames China im letzten Monat des Geschäftsjahres zurückzuführen ist und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren hauptsächlich aus einer gegenseitigen Zahlungsvereinbarung ("Cash Convention") mit der SAMES KREMLIN und betragen TEUR 7.067 (Vj.: TEUR 14.621).
Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 1.597 auf TEUR 110 (Vj.: TEUR 1.707); im Wesentlichen resultiert die Veränderung aus der Verrechnung der vororganschaftlichen Gewerbesteuervorauszahlung die noch im Vorjahr ausgewiesen wurde.
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 13.656 (Vj.: TEUR 13.044). Der Zuwachs resultiert aus der Erhöhung der Kapitalrücklage im Zusammenhang mit der Übernahme des operativen Geschäfts der Sames Kremlin. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 32,1 % bei einer gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme von TEUR 42.559 (Vj.: TEUR 38.765; 33,5%); die Fremdkapitalquote ist leicht auf 67,9 % (Vj.: 66,5 %) gestiegen.
Die Rückstellungen für das Geschäftsjahr erhöhen sich auf TEUR 2.655 (Vj.: TEUR 2.018), dies resultiert aus der Erhöhung der Personalrückstellungen um TEUR 415 aufgrund der Übernahme der Mitarbeiter der Sames Kremlin und der Erhöhung der Rückstellungen für Gewährleistungen um TEUR 200.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 % und belaufen sich zum Berichtsstichtag auf TEUR 26.230 (Vj.: TEUR 23.700). Die Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zusammen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen um TEUR 3.070 auf TEUR 7.719 aufgrund der gestiegenen Auftragslage. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 284 auf TEUR 16.176 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen TEUR 8.678 (VJ.: TEUR 9.929) und resultieren aus dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags vom 26. Juli 2022 zwischen der SAMES und der SAMES KREMLIN.
Liquiditätslage
| 01.10.2022 bis 30.09.2023 | 01.10.2021 bis 30.09.2022 | Veränderung | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 866 | 3.013 | -2.146 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -918 | -693 | -225 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -204 | -2.105 | 1.901 |
| Cashflow aus der Ausschüttung an die Gesellschafter | 0 | -800 | 800 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe derCashflows) | -256 | -585 | 330 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 4 | 259 | -256 |
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Hauptgrund ist die Zunahme von Forderungen und der starke Aufbau von Lagerbeständen und Erzeugnissen.
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt -918 TEUR nach -693 TEUR im Vorjahr und betrifft Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-13 TEUR) und das Sachanlagevermögen (-905 TEUR).
Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein negativer Cash-Flow in Höhe von -204 TEUR als Saldo aus einer Eigenkapitalzuführung im Rahmen der Übernahme des operativen Geschäfts der Sames Kremlin und der Erhöhung der konzerninternen Finanzierung.
Für das laufende Geschäftsjahr wird wieder mit einer Verbesserung des Cash-Flows gerechnet, da die verbesserte Situation auf den Beschaffungsmärkten eine Reduzierung der Lagerbestände ermöglicht. Die konzerninterne Finanzierung über die Exel-Gruppe ist bei einer geringen Verschuldung des Konzerns gesichert.
Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt fähig, Ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
4) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Das Unternehmen wird insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren (Kennzahlen) Gesamtleistung und Ergebnis kontrolliert und gesteuert.
Die zusammenfassende Verhältniskennzahl operatives Ergebnis im Verhältnis zu der Gesamtleistung beträgt 14,1 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (24,0 %) stark gesunken. Hauptgründe waren positive Sondereffekte im Vorjahr aus der Abrechnung alter Aufträge sowie Kostensteigerungen, die nicht an die Kunden weitergegeben werden konnten.
Zum Bilanzstichtag beschäftigt die Gesellschaft 180 Mitarbeiter. 88 Mitarbeiter sind in der Logistik und Produktion angestellt, 10 Auszubildende und 7 in Finanz und HR.
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Unternehmenssteuerung nicht genutzt.
5) Risiko-, Chancen und Prognosebericht
Die Geschäftsleitung verfolgt grundsätzlich eine konservative Bewertung von Risiken. Die Kernpunkte der Risikostrategie sind die kontinuierliche Identifizierung, Messung, Analyse, Bewertung und Überwachung aller Risiken aus den Geschäftsaktivitäten/-feldern. Dabei werden die im Folgenden dargestellten Risikokategorien unterschieden:
Umfeld- und leistungswirtschaftliche Risiken
Die Anforderungen an den Standort nehmen zu, so dass die Erweiterung der Produktion auf dem derzeitigen Betriebsgelände zunehmend eine Herausforderung werden wird. Um zukünftige Kapazitätssteigerungen abzudecken, kann der Ausstoß mit den vorhandenen Produktionsmitteln durch Einsatz zusätzlicher Mitarbeiter sowie Verschlankung der Wertschöpfungsprozesse deutlich erweitert werden. Daneben besteht auf den bestehenden Grundstücken die Möglichkeit zur Erweiterung der Produktionsflächen. Daher fühlen wir uns für die Anforderungen des Standortes gut gerüstet.
Das Risiko, das aus vertraglichen Beziehungen zu Partnern erwächst, ist zwar vorhanden, aber auch weiterhin gering, da viele Partnerschaften mittel- bis langfristig ausgerichtet sind (mit zum Teil langfristigen Abnahmezusagen der Kunden) und die Kontinuität der vergangenen Jahre fortgesetzt werden kann. Ein über das normale unternehmerische Risiko hinausgehendes Umsatz- oder Ergebnisrisiko können wir aufgrund dessen nicht erkennen. Gleichwohl ist unser Geschäft als Anlagenlieferant bei der Automobilindustrie abhängig von deren Entwicklungen, aber weniger volatil als bei Zulieferern von Fahrzeugteilen.
Zwei Risiken, deren Auswirkungen jedoch weiterhin schwer zu überblicken sind, betreffen den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen sowie die generell zunehmende Unsicherheit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung in China. Dem wird mit zunehmender Intensivierung der Vertriebsaktivitäten in Nord- und Südamerika sowie in Südost-Asien und Indien begegnet.
Entsprechend bleibt der Ausblick unklar. Das stark internationale Geschäft der SAMES zeigt hier jedoch seine risikoabschwächende Wirkung.
Personalrisiken
Die ungebrochene Nachfrage nach unseren Produkten zieht seit einigen Jahren einen Fachkräftemangel nach sich, der auch in der Zukunft eine der größten Herausforderungen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft sein wird. Derzeit gleichen wir unseren Bedarf an Fachkräften wo möglich durch Zeitarbeitnehmer aus. Der Fachkräftemangel führt bei der Rekrutierung von Personal zu dem Erfordernis, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, was wir konsequent umsetzen.
Voraussichtliche Entwicklung und Chancen
Die Zahl der PKW-Neuzulassungen in Deutschland betrug in den ersten acht Monaten des Jahres 2023 1,9 Millionen, davon verfügten bereits 47,4% über einen alternativen Antrieb. Fahrzeuge mit ausschließlichem Elektroantrieb erreichten mit einem Wachstum von 55,9% bereits einen Anteil von 18,6%. Bis August lagen die Zulassungszahlen in den meisten Monaten über den Zahlen des Vorjahres, so dass insgesamt ein Plus von 16,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen war. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt KBA, Pressemitteilung Nr. 36/2023, September 2023).
Der Markt bietet für SAMES deutliche Chancen, am Ausbau der Angebote von Kunden - insbesondere der Automobilindustrie - zu partizipieren. SAMES steht für professionelle und moderne Klebetechniken und kann zukünftig dabei helfen, den Umbau der Fahrzeugindustrie hin zu zeitgemäßen Bau- und Fertigungsweisen zu bedienen. Hierbei wird auch weiterhin als ein entscheidendes Kriterium der Fokus auf qualitativem Wachstum liegen. Ein entscheidender Vorteil für SAMES liegt darin, Lösungen für die Automobilindustrie liefern zu können, die unabhängig von der jeweiligen Antriebstechnik sind. So wird SAMES ebenso vom Wachstumsmarkt der Elektromobilität profitieren.
Langjährig bestehende Partnerschaften unterstützen diese Entwicklung. Darüber hinaus rechnen wir mittelfristig mit neuen, bedeutenden Aufträgen von Kunden, zu denen die SAMES Gruppe bereits in der Vergangenheit gute Kontakte gepflegt hat.
Prognose
SAMES ist mit einem guten Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr gestartet.
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir eine Gesamtleistung auf dem Vorjahresniveau, welche sich aus dem vorhandenen Auftragsbestand begründet. Dabei handelt es sich um eine vorsichtige Prognose, die schwer kalkulierbaren Einflüssen aufgrund der hohen Inflation, steigenden Preisen und Lieferengpässen bei Vormaterialien sowie steigenden Personalkosten unterliegt. Vereinbarte Preiserhöhungen wirken sich aufgrund der langen Durchlaufzeiten erst mit deutlicher Verzögerung aus, daher erwarten wir ein Ergebnis unter Vorjahresniveau.
Unsere Erwartung ist, dass die Rahmenbedingungen für eine auskömmliche Eigenfinanzierung durch die Gesellschafter sichergestellt werden. Außerdem gehen wir von einer anhaltend soliden Entwicklung des bestehenden Standortes aus, mit der Möglichkeit, weiter zu expandieren bzw. die Leistungsbereiche zu entwickeln.
Grundsätzlich sehen wir aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Kapitalsituation positiv in die Zukunft. Die weiterhin gute Nachfrage nach unseren Produkten im In- und Ausland bestärkt diese Erwartung.
Durch die Gesellschafter mit starken Auslandsgesellschaften wird SAMES in die Lage versetzt, Innovationen voranzutreiben und damit auch neue Kunden und Absatzmärkte zu erschließen.
Erftstadt, den 14. Dezember 2023
Sames GmbH
vertreten durch
Dirk Löchner, Geschäftsführer
An die Sames GmbH, Erftstadt:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Sames GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sames GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 14. Dezember 2023
Mazars
GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Alexander Karthaus, Wirtschaftsprüfer
Jens Esser, Wirtschaftsprüfer
Die Feststellung bzw. Bewilligung des Jahresabschlusses erfolgte am: 14.12.2023
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