Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 61382
Eingetragen
30.8.2006
Branche
Herstellung von WärmepumpenHerstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den HaushaltHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Ist die Herstellung und der Einbau von Klimaanlagen, Kühlgeräten und Isolieraufbauten für Fahrzeuge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefano Chmielewski
seit 19.11.2025
Geschäftsführer
Karim Elwan
seit 19.11.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert15.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Lamberet SASFRA
7.50%
LAMBERET SASFRA
7.50%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lamberet Deutschland GmbH
Germany
462.500 €
92.50%
Lamberet SAS
France
37.500 €
7.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kerstner GmbH

Groß-Rohrheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Als einer der Führer des europäischen Marktes für Kühlfahrzeuge von 1 m 3 bis 100 m 3 ist die Lamberet-Gruppe in verschiedene Bereiche gegliedert, um allen Ansprüchen und Bedürfnissen des Marktes entsprechen zu können.

Die Lamberet-Gruppe vereinigt Know-how in Bezug auf Entwicklung und Herstellung der Produkte. Das Mutter-Unternehmen regelt den Vertrieb über zwei eigene Tochtergesellschaften und Zwischenhändler seines Netzwerks, das mehr als 30 Länder der Welt umfasst.

Die KERSTNER GmbH ist Tochter der LAMBERET Deutschland GmbH, sowie der Lamberet SAS. Die KERSTNER GmbH entwickelt, produziert und vertreibt über den Standort Groß-Rohrheim hochwertige Isolierauskleidungen für Kastenfahrzeuge vieler Hersteller. Weiterhin werden auch die eigens entwickelten Kerstner Kühlgeräte vertrieben.

Absatzgebiet ist primär Deutschland, sowie die meisten europäischen Länder. Für den deutschen Markt werden die Fahrzeuge in Groß-Rohrheim ausgebaut. Im Auslandsgeschäft beliefert die KERSTNER GmbH schwerpunktmäßig die Muttergesellschaft Lamberet SAS, sowie zahlreiche weitere Exportpartner mit den produzierten Isolierbausätzen und Kühlmaschinen als Bausatz, die dann vor Ort in die passenden Fahrzeuge eingebaut werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Gesellschaft ist der Reparatur- und Instandhaltungsbereich, in welchem weitgehend die selbst ausgebauten Fahrzeuge repariert und gewartet werden.

Zu guter Letzt werden auch Reparaturen und Neuentwicklungen für Sonderklimaanlagen durchgeführt.

Für sämtliche Produkte vertreibt das Unternehmen auch die Ersatzteile.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist in einer schwierigen Lage. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland mit seinen weiter eingetrübten Perspektiven zu den wachstumsschwächsten unter den Industriestaaten. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im Jahr 2023 preisbereinigt einen Rückgang um 0,3 % zum Vorjahr und liegt damit deutlich unter dem europäischen und weltweiten Durchschnitt.

Der Verlauf der deutschen Wirtschaft in 2023 war geprägt von hohen Preisen für Energie und Rohstoffe, steigender Inflation, sowie Zinserhöhungen für Fremdkapital. Zur Kosten- und Zinssteigerung kamen weitere Herausforderungen, wie zum Beispiel der digitale Wandel und der Klimaschutz, der zusätzlich zu bewältigen war und ist.

In der Nutzfahrzeugbranche zeigte sich für den Absatzmarkt Deutschland ein einheitliches Bild. Die Lieferengpässe und Lieferverschiebungen der Fahrzeughersteller im Geschäftsjahr 2022 führten zu hohen Auftragsbeständen, welche im Geschäftsjahr 2023 abgearbeitet wurden. Dies führte zu hohen Lieferzeiten bei Neubestellungen im 1. und 2. Quartal und zu erhöhter Nachfrage von schnell verfügbaren Fahrzeugen. Der Auftragsbestand erreichte ein normales Niveau im 4. Quartal 2023. Die Lieferzeiten für Neufahrzeuge haben im 3. und 4. Quartal 2023 Normalniveau erreicht. Die Listenpreise der Hersteller sind auf einem hohen Niveau und führten vor allem in den ersten beiden Quartalen 2023 zu einer Zurückhaltung bei Neukäufen und daraus resultierend zu einem sinkenden Auftragseingang.

Die Marktsituation in der Kühlfahrzeugbranche, in welcher wir uns befinden, ist seit Jahren durch Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Auch in 2023 hat die Inflationsentwicklung und die Kostensteigerung für Rohstoffe, Energie und Löhne zu steigenden Preisen geführt. Insgesamt gab es eine abschwächende Nachfrage bei gleichem Wettbewerb, teilweise hohen Lieferzeiten und einen Abbau der Auftragsbestände.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf der KERSTNER GmbH stand im Jahr 2023 mit Fokus auf dem Abbau des Auftragsvorlaufes. Die Lieferengpässe der Hersteller im Jahr 2022 führten zu einem sehr hohen Niveau im Auftragsbestand welcher im Jahr 2023 abgebaut werden konnte. Durch eine entsprechende Vorlaufplanung der Rohstoffe und Marktpreise konnte eine Steigerung in Umsatz und Ergebnis trotz Lohnanpassungen erreicht werden.

Die Wachstumsstrategie im Export in den ausländischen Märkten führte zu einer Steigerung der Erlöse für Bausätze. Der Auftragsbestand ist auf einem normalen Niveau. Insgesamt verzeichnen wir Umsatzsteigerungen in allen Geschäftsbereichen.

2.a Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 5.703 4.790 913 19
Betriebsergebnis 1.303 328 975 297
Personalaufwand 3.052 2.792 260 9
Jahresergebnis 884 211 673 319

Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nicht angeboten.

Das Rohergebnis konnte im Gegensatz zum Vorjahr um ca. 913 TEuro gesteigert werden.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 260 TEuro gestiegen, was ursächlich in der Anpassung von Löhnen und Gehältern begründet ist.

Das Betriebsergebnis hat sich demnach um rd. 975 TEuro gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Das Jahresergebnis verbesserte sich um 673 TEuro auf 884 TEuro.

2.b Finanzlage

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir waren jederzeit in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote liegt bei 69,2 % und damit annähernd auf Niveau des Vorjahres (69,5 %).

Die Gesellschaft befasst sich derzeit mit konkreten Planungen über eine räumliche Ausweitung der Produktionskapazitäten am Standort Groß-Rohrheim. Darüber hinaus sind keine weiteren Großinvestitionen geplant.

Der Cash-Flow des Geschäftsjahres aus Jahresüberschuss und Abschreibungen ist positiv und auf einem guten Niveau.

2.c Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 4.177 4.124 53 1
Vorräte 3.164 2.761 403 15
Forderungen, sonstige Verm.gegenstände 1.638 990 648 65
liquide Mittel 664 456 208 46
Passiva
Eigenkapital 6.673 5.789 884 15
langfristige Verbindlichkeiten 1.799 2.048 -249 -12
kurzfristige Verbindlichkeiten 1.171 494 677 137
Bilanzsumme 9.643 8.331 1.312 16

Insbesondere der erhöhte Umsatz sowie temporäre Verzögerungen in der automatisierten Abwicklung der Zahlläufe bei einem Großkunden (deutscher Nutzfahrzeughersteller) führten zu einer Erhöhung der Forderungen (+65 %) zum Stichtag 31.12. Die liquiden Mittel stiegen ungeachtet dessen um 46 % auf 664 TEuro. Die Steigerungen bei den Vorräten (+15 %) sind begründet in einem Großauftrag mit vorzeitiger Beschaffung der Anbauteile und Rohstoffe und den allgemeinen Preissteigerungen für Anbauteile und Materialien.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft sowie die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Eigenkapitalrendite und Betriebsergebnis (EBIT). Die Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Jahresüberschuss im Verhältnis zum Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres. Das EBIT errechnet sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, der sonstigen Steuern sowie des Zinsergebnisses.

Beide Indikatoren haben sich im Berichtsjahr gegenüber der Planung und dem Vorjahr deutlich verbessert. Die gesteckten Ziele konnten erreicht werden. Die Eigenkapitalrendite beträgt 13,3 % und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert (3,6 %).

Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 328 TEuro um 975 TEuro auf 1.303 TEuro erhöht. Hauptsächlich verantwortlich hierfür war die starke Auslastung unserer Produktion, sowie die Umsatzsteigerungen in allen Geschäftsbereichen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Für 2024 werden sich die Anstrengungen auf den Ausbau der Partnerschaften im Export konzentrieren unter Beibehaltung der Umsätze für ausgebaute Fahrzeuge in Deutschland auf dem Niveau von 2023. Parallel dazu werden wir versuchen, den Bereich der Sonderklimaanlagen weiter auszubauen und Projekte in diesem Feld zu gewinnen.

Wir erwarten für das Jahr 2024 einen Umsatz auf annähernd gleichem Niveau wie im Jahr 2023. Wir erwarten, dass das Betriebsergebnis (EBIT) auf annähernd gleichem Niveau des Jahres 2023 liegt bei einer leicht niedrigeren Eigenkapitalrendite. Die Inflation, die hohen Energiekosten, die Planung der Neubaumaßnahme und die Erhaltung des Auftragseinganges werden im Jahr 2024 die Herausforderungen sein. Wir werden jedoch auch zukünftig aus eigener Kraft in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

Sollte die Inflation und deren Folgewirkungen, sowie die steigenden bzw. hohen Energie- und Materialkosten, das hohe Zinsniveau und das hohe Preisniveau für Fahrzeuge noch das ganze Jahr 2024 andauern, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnte für uns dann ein Umsatz- und Ergebnisrisiko entstehen durch fehlende Aufträge.

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Preissteigerungen in der Branche zugenommen, weil ein größeres Preisdelta zu Niedrigpreisanbietern entsteht. Durch den Fokus auf Qualitätsprodukte mit hohem Standard, gehen wir davon aus, dass durch die andauernd hohe Nachfrage unsere Marktanteile mittelfristig konstant bleiben und optimalerweise langfristig weiter ausgedehnt werden können.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produkte und Lieferanten zurück, bei welchen die fristgerechte Lieferung das Risiko in 2024 sein wird.

Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir durch innovative Produktideen, Qualität des angebotenen Produktportfolios, sowie der Qualität im Service- und Ersatzteilbereich und Ausbau der Sparten Export und Sonderfahrzeuge.

Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Partnern bringt uns die Möglichkeit der Vermarktung hochwertiger Produkte in Deutschland und auch im Ausland. Qualitätsprodukte werden langfristig vom Markt verlangt.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme, auch aufgrund von Vorkasse-Vereinbarungen. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Kreditversicherer.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und unter Nutzung der Skontierungsmöglichkeiten gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik mittels eines konsequenten und strengen Gruppen-Controlling-Gruppensystems.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Umfeld, steigenden Rohstoffpreisen, Preisentwicklung der Premium-Fahrzeughersteller, gestiegenen Finanzierungskosten unserer Kunden sowie der Inflation. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Groß-Rohrheim, den 12.02.2024

gez. Cyril Abegg, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.176.881,98 4.124.674,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.488,00 26.056,00
II. Sachanlagen 4.160.393,98 4.098.618,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.572.924,29 3.651.269,29
2. technische Anlagen und Maschinen 412.533,69 309.760,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.936,00 137.589,00
B. Umlaufvermögen 5.442.089,08 4.175.701,11
I. Vorräte 3.163.600,99 2.760.720,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.614.835,07 959.468,40
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 531.386,03 285.594,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.083.449,04 673.873,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 663.653,02 455.511,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.760,00 30.200,00
Aktiva 9.642.731,06 8.330.576,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.672.657,70 5.788.500,63
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 995.062,72 995.062,72
III. Gewinnvortrag 4.293.437,91 4.082.702,78
IV. Jahresüberschuss 884.157,07 210.735,13
B. Rückstellungen 692.491,54 296.370,00
C. Verbindlichkeiten 2.277.581,82 2.245.705,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.175.678,53 1.362.990,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 776.329,33 756.926,05
3. sonstige Verbindlichkeiten 325.573,96 125.788,69
Passiva 9.642.731,06 8.330.576,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.703.440,20 4.790.420,43
2. Personalaufwand 3.051.553,84 2.791.752,17
a) Löhne und Gehälter 2.545.315,69 2.311.338,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 506.238,15 480.413,20
davon für Altersversorgung 1.761,24 1.384,50
3. Abschreibungen 254.554,31 336.721,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.554,31 336.721,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.094.615,73 1.334.296,30
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 118,29 7,23
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,56 20,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.811,00 19.200,80
davon an verbundene Unternehmen 19.708,32 4.731,48
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 378.570,27 88.617,80
8. Ergebnis nach Steuern 893.341,61 219.851,97
9. sonstige Steuern 9.184,54 9.116,84
10. Jahresüberschuss 884.157,07 210.735,13

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Kerstner GmbH mit Sitz in Groß-Rohrheim im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 61382 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden hierbei nicht angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 180.451,13 4.327,00 0,00 0,00 184.778,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 180.451,13 4.327,00 0,00 0,00 184.778,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.079.894,59 0,00 0,00 0,00 4.079.894,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.207.499,21 206.723,14 0,00 0,00 3.414.222,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 611.199,97 95.711,17 0,00 0,00 706.911,14
Summe Sachanlagen 7.898.593,77 302.434,31 0,00 0,00 8.201.028,08
Summe Anlagevermögen 8.079.044,90 306.761,31 0,00 0,00 8.385.806,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 154.395,13 13.895,00 0,00 0,00 168.290,13 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 154.395,13 13.895,00 0,00 0,00 168.290,13 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 428.625,30 78.345,00 0,00 0,00 506.970,30 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.897.738,52 103.950,14 0,00 0,00 3.001.688,66 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 473.610,97 58.364,17 0,00 0,00 531.975,14 0,00
Summe Sachanlagen 3.799.974,79 240.659,31 0,00 0,00 4.040.634,10 0,00
Summe Anlagevermögen 3.954.369,92 254.554,31 0,00 0,00 4.208.924,23 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 16.488,00 26.056,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 16.488,00 26.056,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.572.924,29 3.651.269,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 412.533,69 309.760,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.936,00 137.589,00
Summe Sachanlagen 4.160.393,98 4.098.618,98
Summe Anlagevermögen 4.176.881,98 4.124.674,98

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die hier ausgewiesenen Beträge haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 531 TEUR (Vorjahr: 286 TEUR).

In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 531 TEUR (Vorjahr: 286 TEUR) enthalten.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 157 TEuro (Vorjahr: 133 TEUR) sowie Arbeitnehmer-/Personalverpflichtungen in Höhe von 145 TEuro (Vorjahr: 102 TEUR).

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben 730 TEuro (Vorjahr: 446 TEuro) eine Restlaufzeit unter einem Jahr, 1.547 TEuro (Vorjahr: 1.799 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 501 TEuro (Vorjahr: 768 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Gesamtbetrag
TEuro
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEuro
Gj. Vj. Gj. Vj.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.176 1.363 189 187
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 776 757 216 133
Sonstige Verbindlichkeiten 325 126 325 126
2.277 2.246 730 446
davon Restlaufzeit
über 1 Jahr über 5 Jahre
TEuro
Gj. Vj. Gj. Vj.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 987 1.175 214 409
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 560 624 287 359
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
1.547 1.799 501 768

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) in Höhe von 776 TEUR (Vorjahr: 757 TEUR) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Umsatzsteuer des Organträgers, der LAMBERET Deutschland GmbH, Ulm. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Organträgers als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen zahlbar in 2023 (15 TEUR), in 2024 (14 TEUR) und in 2025 (3 TEUR).

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres war durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 32
Angestellte 24
56

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Cyril Abegg, Kaufmann. Weitere Angaben unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

Das Mutterunternehmen, in dessen Konzernabschluss die Kerstner GmbH einbezogen wird, ist die Xinfei Hong Kong Limited mit Sitz in Hong Kong.

Der Bilanzgewinn - bestehend aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss - beträgt 5.177.594,98 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Groß-Rohrheim, den 12.02.2024

gez. Cyril Abegg, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kerstner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kerstner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kerstner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 12.02.2024

SONNTAG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer

gez. Hermle, vereidigter Buchprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Wiedergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts, der Kerstner GmbH,Groß-Rohrheim, in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Bei der Printversion des Prüfungsberichts handelt es sich um eine Kopie des digitalen Originals.

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