HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach

Bahnhofstraße 27, 69437 Neckargerach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 440763
Eingetragen
30.7.1971
Branche
BeteiligungsgesellschaftenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Durchführung von Infrastrukturbaumaßnahmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carolin Lauber-Wirth
seit 17.5.2010
Geschäftsführer
Christopher Lauber
seit 17.5.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Neckargerach
112.500 €
45.00%
Obrigheim
112.500 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach

Neckargerach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die HLT Baugesellschaft mbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das seit 1983 vorwiegend regional im Tief und Straßenbau sowie im Wasserleitungsbau tätig ist. Unsere Geschäftsfelder umfassen den Infrastruktur- und Rückbau als auch den Neubau bzw. Baugebietserschließungen.

Die Gesellschaft hat sich dabei in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und präsentiert sich heute am Markt als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft blickt dabei auf mehrjährige Erfahrung im Tief- und Straßenbau zurück.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft war im Jahr 2023 durch den einsetzenden Aufschwung nach der Corona Pandemie und durch den Beginn des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine geprägt. Betroffen ist die deutsche Wirtschaft dabei insbesondere über die deutlich gestiegenen Preise bei den Energierohstoffen, die auch im Jahr 2023 nahezu komplett aus dem Ausland importiert werden mussten. Während im Jahr 2019, also in der Zeit vor den Krisen, Gas, Öl, Kohle und Strom im Wert von 69 Milliarden € eingeführt worden waren, haben sich die Kosten für diese Energierohstoffimporte 2022 auf 156 Milliarden€ mehr als verdoppelt (+125 %). Das geht allein auf Preissteigerungen zurück. Bezogen auf den Energiewert wurden im vergangenen Jahr 2023 nicht mehr importiert als im Jahr 2019. Die Verteuerung der Energie führte zu steigenden Herstellungskosten in der Gesamtwirtschaft und trieb damit die einsetzende Inflation weiter an.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg in 2023 um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr 2022.

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte im Jahr 2023 ca. 162,6 Mrd.€. Nominal stieg der Umsatz in allen Betrieben des Bauhauptgewerbes um 1,3 %, real jedoch ging der Umsatz um ca. 5 % zum Vorjahr zurück. Das Jahr 2023 war das dritte Jahr infolge mit deutlich realen Umsatzverlusten.

Für das Jahr 2024 rechnet die Branche mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 % sowie einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Die Umsatzsteigerung um nominal 1,3 % ist der Saldo einer zweigeteilten Entwicklung. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten einen Umsatzzuwachs um 3,5 %, während die Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten einen Verlust von 3,2 % einfuhren.

Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Den Hochbau traf die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen. Den Tiefbau stützen Projekte der Energie- und Mobilitätswende.

Die Umsatzentwicklung war außerdem stark preisgetrieben, aber mit im Jahresverlauf deutlich fallender Tendenz. Die Preisentwicklung für Bauleistungen sank von knapp+ 16 % Anfang des Jahres 2023 auf knapp + 2 % zum Ende des Jahres 2023, da die Preisentwicklung auf der Einkaufsseite im laufe des Jahres 2023 nachgegeben hat, auch wenn das Preisniveau immer noch deutlich über dem Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie liegt. So lag der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 gegenüber 2020 bei energieintensiven Produkten wie Zement noch um 64 % höher. Auch Mineralölerzeugnisse (+59 %), Betonstahl (+52 %), Dämmung (+43 %), Ziegel, Kies und Sand (+35 %) und auch Bauholz (+34 %) überschritten weit das Ausgangsniveau von 2020.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf der Firma HLT Baugesellschaft mbH war im Jahr 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen (Hinweis auf unsere Ausführungen unter Tz. 1.) erneut als positiv zu bewerten.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem positiven Ergebnis i.H.v. + 548,3 TEUR (Vorjahr: + 595,3 TEUR) abgeschlossen werden.

Der Auftragsbestand per Juni 2024 liegt bei 7 Mio. EUR.

Die in den ersten Monaten des Jahres 2024 realisierte Gesamtleistung war im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres - der Baustellenstruktur geschuldet - leicht niedriger.

3. Ertragslage der Gesellschaft

Bei um mehr als 5,3 % gestiegener Gesamtleistung, bei gleichzeitig sehr stark gestiegenem Material- und Fremdleistungseinsatz um 28,4 % ist der Rohertrag I um 627,4 TEUR auf 8.838,7 TEUR gesunken. Der zentrale Leistungsindikator Rohertrag 1 ist somit im Wirtschaftsjahr 2023 um 6,6 % gesunken.

Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 6.014,9 TEUR erhöht.

Bei gesunkenen Kosten wurde im Jahr 2023 ein gegenüber dem Jahr 2022 geringerer Jahresüberschuss vor Steuern i.H.v. 730,3 TEUR (Vorjahr: 837,3 TEUR) realisiert. Die Erwartungen an das Jahr 2023 wurden dabei nicht gänzlich erfüllt.

4. Vermögenslage der Gesellschaft

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1.448,5 TEUR Euro auf 9.974,9 TEUR erhöht.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Wesentlichen in Folge des realisierten Jahresüberschusses des Geschäftsjahres auf insgesamt 2.989,9 TEUR um 433,3 TEUR gegenüber dem Eigenkapital zum 31. Dezember 2022.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 29,98 % (Vorjahr 29,99 %).

5. Finanzlage der Gesellschaft

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Wesentlichen durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Die Liquidität unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stets ausreichend, die Zahlungsbereitschaft war durchgängig gegeben. Der zur Verfügung stehende Finanzierungsrahmen wurde im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen.

6. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf der Firma HLT Baugesellschaft mbH zeigt im Jahr 2023 ein im Vergleich zu 2022 leicht abgeschwächtes, aber dennoch ein positives Bild.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

Die Gesellschaft ist regional am Markt gut positioniert und arbeitet mit vielen Auftraggebern seit mehreren Jahren zusammen.

Für das Erkennen wesentlicher Risiken wird ein agiles, projektbezogenes Baustellencontrolling unterhalten und stetig an die Markveränderungen angepasst. Diese Maßnahme dient der Früherkennung, Vermeidung und Reduzierung unternehmensgefährdender Risiken. Alle verantwortlichen Mitarbeiter unserer Gesellschaft sind angehalten und verpflichtet, im Rahmen der ihnen gestellten Aufgabe, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Risikoerkennung vorzunehmen, Risiken zu überwachen und notwendige Maßnahmen zur Vermeidung dieser einzuleiten.

Grundsätzlich werden die in unserem Kerngeschäft, dem lnfrastrukturbau, typischen Projektrisiken vom jeweiligen Baustellen-Team gesteuert.

Das betriebliche Controlling in Zusammenarbeit mit den Bauleitungen gewährleistet, dass sich unternehmerische Chancen und Risiken frühzeitig erkennen lassen und die Gesellschaft in der Lage ist, Chancen gezielt wahrzunehmen und Risiken aktiv und wirksam zu begegnen.

Weitere Risiken ergeben sich aus der Gewinnung qualifizierten Personals. Die positive Entwicklung der Baukonjunktur führt zusätzlich zur Knappheit an qualifiziertem Personal.

Aktuell schwer quantifizierbare Risiken können sich zukünftig aus der weitergehenden Ausbreitung der Ukraine-Kriegs, dem Nahost-Konflikt im Gazastreifen, der immer noch volatilen Energie- und Baumaterialpreise, der Erhöhung des Kapitalmarktzinsniveaus, der Unsicherheiten bei der Ausgestaltung der Staatsfinanzen und der immer noch festzustellenden Inflation ergeben. Durch ggfs. zu erwartende Erschwernisse, wie z.B. der Unterbrechung von Lieferketten oder dem zunehmend festzustellenden Personalmangel bei den Auftraggebern und deren Erfüllungsgehilfen könnten sich Verzögerungen im Projektablauf und Belastungen auf die Projektergebnisse ergeben. Aktuell sind für uns keine Auswirkungen der vorgenannten Umstände in relevanten Größenordnungen zu verspüren.

Zahlungsausfälle erwarten wir gegenwärtig nicht.

2. Chancen

Chancen ergeben sich für die Gesellschaft in dem breit aufgestellten Leistungs spektrum, dem über viele Jahre aufgebauten Bestand an Maschinen sowie die seit Jahren verfolgte die Geschäftspolitik, unsere Kunden flexibel, qualitativ hochwertig und termintreu zu bedienen. Dieses Portfolio wird durch die verstärkt betriebene Digitalisierung der Prozesse vorteilhaft ergänzt.

Umsatzchancen für den Tiefbau liegen in der Notwendigkeit des Ausbaus einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur, von Versorgungsnetzen und der digitalen Infrastruktur.

3. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Die Gesellschaft sieht derzeit keine Risiken, die über das übliche Maß bei vergleichbaren Unternehmen hinausgehen oder das zukünftige Fortbestehen des Unternehmens gefährden können.

Wir erwarten im Jahr 2024 eine unverändert gute Nachfrage nach unseren Dienstleistungen.

IV. Prognosebericht:

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz der aktuellen Beeinträchtigungen wie z.B. Ukrainekrieg, Konflikt im Gazastreifen, volatile Energiepreise und Baumaterialpreise, gestiegenes Zinsniveau und anhaltende Inflationsgefahr aufgrund des oben Dargestellten weiter positiv.

Aufgrund der Notwendigkeit der Durchführung von lnfrastrukturmaßnahmen im Tiefbau unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestandes erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse, der Geschäftstätigkeit, des Rohertrags I sowie des Jahresüberschusses.

Wir erwarten für unsere zentralen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2024 beim Rohertrag I eine Steigerung.

Die Liquidität ist durch die in den letzten Jahren verfolgte Politik, Gewinne weitestgehend im Unternehmen zu thesaurieren, mindestens mittelfristig gesichert. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig immer in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Darstellung der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

 

Neckargerach, den 14. Juni 2024

Dipl.-Ing. Christopher Lauber, GF.

Dipl.-Bw. Carolin Lauber-Wirth, GF.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.502.529,02 2.475.929,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.630,50 35.265,50
II. Sachanlagen 2.475.898,52 2.440.663,52
1. technische Anlagen und Maschinen 1.626.797,50 1.666.339,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 849.101,02 774.324,02
B. Umlaufvermögen 7.470.978,13 5.863.117,12
I. Vorräte 98.020,96 341.788,33
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.995.137,00 4.968.733,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.702.646,03 2.894.325,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.670.311,14 2.627.003,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.392,00 187.267,10
Aktiva 9.974.899,15 8.526.313,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.989.989,66 2.556.665,88
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 2.191.665,88 1.711.359,93
III. Jahresüberschuss 548.323,78 595.305,95
B. Rückstellungen 1.312.543,21 1.514.591,90
C. Verbindlichkeiten 5.672.366,28 4.455.055,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.309.204,36 1.637.216,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 614.234,95 550.818,01
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.748.926,97 2.267.021,37
Passiva 9.974.899,15 8.526.313,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.404.755,59 9.638.987,61
2. Personalaufwand 6.014.898,10 5.863.961,37
a) Löhne und Gehälter 4.324.373,56 4.183.386,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.690.524,54 1.680.574,77
davon für Altersversorgung 690.298,73 711.699,73
3. Abschreibungen 811.101,80 686.745,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 811.101,80 686.745,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.814.811,38 2.162.895,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.937,82 56,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.978,01 66.564,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 191.992,20 242.051,21
8. Ergebnis nach Steuern 570.911,92 616.826,09
9. sonstige Steuern 22.588,14 21.520,14
10. Jahresüberschuss 548.323,78 595.305,95

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach
Firmensitz laut Registergericht: Neckargerach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: 440763

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 105.794,73 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.498,78 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 93.498,78 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.853.741,73 546.722,62 143.374,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.686.688,48 291.047,18 18.641,91
Summe Sachanlagen 8.540.430,21 837.769,80 162.015,98
Summe Anlagevermögen 8.633.928,99 837.769,80 162.015,98
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 93.498,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 93.498,78
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.257.090,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.959.093,75
Summe Sachanlagen 0,00 9.216.184,03
Summe Anlagevermögen 0,00 9.309.682,81
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.233,28 8.635,00 0,00 0,00 66.868,28
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 58.233,28 8.635,00 0,00 0,00 66.868,28
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.187.402,23 586.198,62 143.308,07 0,00 4.630.292,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.912.364,46 216.268,18 18.639,91 0,00 2.109.992,73
Summe Sachanlagen 6.099.766,69 802.466,80 161.947,98 0,00 6.740.285,51
Summe Anlagevermögen 6.157.999,97 811.101,80 161.947,98 0,00 6.807.153,79
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 26.630,50 35.265,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 26.630,50 35.265,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.626.797,50 1.666.339,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 849.101,02 774.324,02
Summe Sachanlagen 0,00 2.475.898,52 2.440.663,52
Summe Anlagevermögen 0,00 2.502.529,02 2.475.929,02

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.346,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Unterschiedsbetrag Rückstellungen aus Altersversorgungsverpflichtungen 1.346,00
Gesamtbetrag 1.346,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.346,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 257.617,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 151.822,27

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 175.000,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.309.204,36 Euro.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundpfandrecht

- Sicherungsübereignung Maschinen und Fuhrpark

- Globalzession Forderungen

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.309,2 553,5 755,7 0,0
erhaltene Anzahlungen 1.467,6 1.467,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 769,1 769,1 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 614,2 614,2 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.512,3 1.512,3 0,0 0,0
Summe 5.672,4 4.916,7 755,7 0,0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 469.544,09

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 107.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Jahresverpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen: Euro 107.000,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 79,00
Angestellte 18,00
gewerbl. Azubis 3,00
kaufm. Azubis 2,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 104,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Christopher Lauber ausgeübter Beruf: Dipl.-Ingenieur
Geschäftsführer: Carolin Lauber-Wirth ausgeübter Beruf: Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 548.323,78 Euro.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 100.000,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 448.323,78 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neckargerach, den 18. Juni 2024

gez.

Christopher Lauber

Carolin Lauber-Wirth

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk der Firma WGKK GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HLT Baugesellschaft mbH Neckargerach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mosbach, 18. Juni 2024

WGKK GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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