Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 14416
Vorher
Autohaus Kirsch GmbH
Eingetragen
13.5.2011
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und Motorrädern sowie der Handel mit Zubehör und Ersatzteilen für Kraftfahrzeuge und Motorräder, der Betrieb einer Auto- und Karosseriereparaturwerkstatt (Unfallinstandsetzung) und einer Fahrzeuglackiererei, die Vermittlung von Finanzierungen, die Vermietung und das Verleasen von Wirtschaftsgütern aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
5.00%
J****** B*****
5.00%
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erbengemeinschaft
Germany
80.000 €
80.00%
M********* B*****
5.000 €
5.00%
J****** B*****
5.000 €
5.00%
F**** B*****
5.000 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Faba Autowelt GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

BILANZ zum 30. September 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.001,00 8.111,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 215.898,00 281.166,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.218,00 12.482,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.385.905,39 2.051.819,39
2.609.021,39 2.345.467,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 11.280.202,20 9.039.547,69
2. Sonstige Vorräte 1.270.527,51 1.065.512,93
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 737.451,51- 383.868,07-
11.813.278,20 9.721.192,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.558.187,56 1.917.448,86
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 367.126,98 371.974,96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.370.515,38 1.193.062,36
3.295.829,92 3.482.486,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.640.490,15 1.967.975,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 174.752,62 179.953,49
20.536.373,28 17.705.185,88

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 2.292.042,90 1.813.632,84
III. Jahresüberschuss 919.244,43 953.410,06
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 319.885,75 498.906,06
2. Sonstige Rückstellungen 169.637,11 211.403,07
489.522,86 710.309,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.194.482,76 11.744.426,71
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.642.481,13 1.495.560,96
3. Sonstige Verbindlichkeiten 898.599,20 887.846,18
16.735.563,09 14.127.833,85
20.536.373,28 17.705.185,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 85.564.727,05 73.823.059,95
2. Sonstige betriebliche Erträge 309.430,71 211.594,80
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 72.170.973,62 61.021.501,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 298.771,20 412.217,03
72.469.744,82 61.433.718,63
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.427.603,36 6.032.117,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.201.762,78 1.150.165,55
7.629.366,14 7.182.282,72
5. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 284.759,17 268.132,98
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.367.053,41 3.419.930,44
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.524,10 2.503,77
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 674.696,57 263.256,69
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 539.817,32 516.427,00
10. Ergebnis nach Steuern 919.244,43 953.410,06
11. Jahresüberschuss 919.244,43 953.410,06

Anhang zum 30. September 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Faba Autowelt GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 14416 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 60,00 und € 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird für die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr ein Anlagenabgang in gleicher Höhe angenommen. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 betragen, werden nach steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, welcher linear über 5 Jahre aufgelöst wird. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich für neue Vermögensgegenstände an den amtlichen AfA-Tabellen; für gebrauchte Vermögensgegenstände wird die voraussichtliche Restnutzungsdauer geschätzt.

Aus Vereinfachungsgründen wurde ein kompletter Abgang des zum 1. Oktober vorhandenen Vorführwagenbestands im laufenden Wirtschaftsjahr unterstellt, was einem gesamten Bestandsaustausch entspricht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Dieser Wert wurde bei den Gebrauchtfahrzeugen anhand der sog. DAT-Liste bzw. von bei Bilanzerstellung vorliegenden Verkaufserlösen abgeleitet ermittelt. Die Vorräte verteilen sich auf den Bestand an Kraftfahrzeugen, an Ersatzteilen und Zubehör.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch erfolgte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Aufgrund des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages sind zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt worden. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

D. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 4).

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Vermieterin erließ der Faba Autowelt GmbH in 2017 eine halbe Jahresmiete gegen Besserungsschein. Der Ausweis der entsprechenden Forderung erfolgte unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen bereits bezahlte Kosten des Folgejahres und abzugrenzende Versicherungen, u. a. die Miete für Oktober 2022.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 100 und ist voll eingezahlt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich aus Steuerrückstellungen (T€ 320) und sonstigen Rückstellungen (T€ 170) zusammen.

Anlagenspiegel zum 30. September 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 30.09.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.764,88 0,00 0,00 0,00 197.764,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 197.764,88 0,00 0,00 0,00 197.764,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 956.706,71 0,00 0,00 0,00 956.706,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.155,21 0,00 0,00 0,00 58.155,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.089.490,48 8.752.049,61 8.446.028,69 0,00 3.395.511,40
Summe Sachanlagen 4.104.352,40 8.752.049,61 8.446.028,69 0,00 4.410.373,32
Summe Anlagevermögen 4.302.117,28 8.752.049,61 8.446.028,69 0,00 4.608.138,20
Abschreibungen
Stand 01.10.2022 Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Stand 30.09.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.653,88 5.110,00 0,00 0,00 194.763,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 189.653,88 5.110,00 0,00 0,00 194.763,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 675.540,71 65.268,00 0,00 0,00 740.808,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.673,21 5.264,00 0,00 0,00 50.937,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.037.671,09 209.117,17 237.182,25 0,00 1.009.606,01
Summe Sachanlagen 1.758.885,01 279.649,17 237.182,25 0,00 1.801.351,93
Summe Anlagevermögen 1.948.538,89 284.759,17 237.182,25 0,00 1.996.115,81
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 30.09.2023 Stand 30.09.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.001,00 8.111,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.001,00 8.111,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 215.898,00 281.166,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.218,00 12.482,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.385.905,39 2.051.819,39
Summe Sachanlagen 0,00 2.609.021,39 2.345.467,39
Summe Anlagevermögen 0,00 2.612.022,39 2.353.578,39

6. Verbindlichkeiten

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht auf Seite 6. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen über T€ 210, ausstehenden Gehaltszahlungen von T€ 142, kreditorischen Debitoren von T€ 245 und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 300.

Seit 2017 besteht ein Gesellschafterdarlehen von ursprünglich € 1,0 Mio., das der Gesellschaft zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalquote und der Liquidität gewährt wurde. Das Darlehen ist mit einem qualifizierten Rangrücktritt ausgestattet und valutiert zum Abschlussstichtag mit T€ 210.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich die folgenden schon jetzt bekannten finanziellen Verpflichtungen für die kommenden 5 Jahre:

2023/2024 € 826.904,16
2024/2025 € 869.713,64
2025/2026 € 851.595,24
2026/2027 € 851.595,24
2027/2028 € 851.595,24

Für die folgenden Jahre bestehen zum Ende des Geschäftsjahres folgende Verpflichtungen, Leasingfahrzeuge zu jetzt schon bekannten Preisen zurückzuerwerben:

2023/2024 € 17.763.825,26
2024/2025 € 13.659.902,15
2025/2026 € 13.040.456,67
2026/2027 € 2.555.789,90
2027/2028 € 24.728,41
Restlaufzeit
unter 1 Jahr über 1 Jahr insgesamt über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.194.482,76 0,00 14.194.482,76 0,00
(Vorjahr) (11.744.426,71) (0,00) (11.744.426,71)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.642.481,13 0,00 1.642.481,13 0,00
(Vorjahr) (1.495.560,96) (0,00) (1.495.560,96)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 898.599,20 0,00 898.599,20 0,00
(Vorjahr) (887.846,18) (0,00) (887.846,18)
Summe 16.735.563,09 0,00 16.735.563,09 0,00
(Vorjahr) (14.127.833,85) (0,00) (14.127.833,85)
davon
gesichert gesichert durch
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.194.482,76 *)
(Vorjahr)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.642.481,13 *)
(Vorjahr)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 keine
(Vorjahr)
Summe 15.836.963,89
(Vorjahr)

*) Sicherungsübereignung bzw. Eigentumsvorbehalt der finanzierten Fahrzeuge/Waren/Einrichtungsgegenstände gemäß Rahmenkreditabkommen und Einzelfinanzierungsanträge Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften der Gesellschafter in Höhe von insgesamt € 300.000,00 Vermieter-Pfandrechts-Verzichtserklärung für die Betriebsimmobilie

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt. Sie entfielen auf:

2022/2023 2021/2022
T€ T€
Erlöse Neufahrzeuge 39.877 30.480
Erlöse Gebrauchtfahrzeuge 25.930 25.616
Erlöse Teile, Nachrüstteile und Zubehör 5.806 4.775
Erlöse Vorführfahrzeuge 6.222 4.775
Lohnerlöse aus Serviceleistungen 3.924 3.899
Erlöse Reifen und Reifenzubehör 953 1.027
Verschiedene Erlöse 1.201 971
Erlöse Fremdleistungen 330 446
Erlöse ungebundenes Accessoire und Zubehör 146 145
Erlöse Kraft- und Schmierstoffe 580 444
Erlöse Service Inclusive 596 560
85.565 73.823

Aufgrund der kaufmännischen Rundung können sich Abweichungen in der absoluten Genauigkeit ergeben.

F. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Jahr 2022/2023 119 (Vorjahr 118) Mitarbeiter, davon 86 (Vorjahr 83) Angestellte und 34 (Vorjahr 35) gewerbliche Mitarbeiter.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2022/2023 Herr Heinrich Breuer, Kreuzau/Düren. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, 10. April 2024

Der Geschäftsführer

Heinrich Breuer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Faba Autowelt GmbH wurde im April 2011 gegründet. Sie begann ihre operative Tätigkeit zum 01.07.2011 und betreibt seitdem ihr Geschäft als Vertragshändler und Vertragswerkstatt der BMW AG für die Marken BMW und Mini auf gemieteten Grundstücken an der Krefelder Straße in Mönchengladbach. Seit November 2016 ist die Faba Autowelt GmbH als BMW "i-Händler" gelistet.

2. Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betreibt die Gesellschaft nicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Automobilbranche war schon vor 2020 im Wandel. Wir hatten und haben es weiterhin mit den strengen EU-Vorgaben bei den CO 2 -Emissionen zu tun, damit verbunden ist die Transformation hin zur E-Mobilität, allerdings mit einer besonders in Deutschland nach wie vor ausbaufähigen Infrastruktur. Dazu schreitet die Digitalisierung weiter voran und überdies steht unser Alltagsgeschäft, was unser tägliches Handeln definiert.

Und dann hatten wir es weiterhin mit den Nachwehen der Corona-Pandemie zu tun. Darüber hinaus verschärfte sich die Situation durch den Angriffskrieg in der Ukraine. Da BMW den Großteil der Kabelbäume in der Ukraine zusammenbaut, explodierten die Lieferzeiten für Neufahrzeuge. Hinzu kam dann auch noch die weltweite Knappheit von Halbleitern, die dazu führte, dass Kundenfahrzeuge entweder deutlich verspätet angeliefert wurden oder sich die Ausstattung ständig anpassen musste, damit wir die Kundenfahrzeuge und Vorführwagen überhaupt geliefert bekamen. Zusätzlich explodierten die Energiekosten, was dazu führte, dass wir diverse Strom- und Gaseinsparungen umgesetzt haben wie z.B. die Heizung auf 20 Grad runtergesetzt und das Licht deutlich früher ausgeschaltet haben. Dazu kam auch noch, dass durch eine hohe Inflation die Zinskosten sich im Laufe des Jahres verdreifacht haben. Diese Herausforderungen wurden trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hervorragend gemeistert, so dass wir ein sehr gutes Geschäftsjahr abschließen konnten. Unsere Mitarbeiter sind weiterhin der wichtigste Faktor für unseren Erfolg. Einmal mehr hat uns dieses Jahr gezeigt, dass wir über ausgezeichnete Kolleg*innen verfügen, die engagiert, unter höchstem persönlichen Einsatz und mit einer großen Solidarität unseren außergewöhnlichen Weg mitgegangen und für die Faba Autowelt eingetreten sind.

Für die kommenden Monate fallen die Prognosen aber verhaltener aus, nicht zuletzt wegen des abrupten Wegfalls des Umweltbonus. Dies werde sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken. Eine Kaufzurückhaltung ist mittlerweile im Privatbereich spürbar. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch der gewerbliche Bereich vorsichtiger agieren könnte.

Spannend wird nun sein, wie sich eine sinkende Nachfrage auf die Preisgestaltung im Handel - und im Agenturvertrieb - auswirken wird. Der Wettbewerb wird wieder zunehmen, da mittlerweile abzusehen ist, dass die eingeschränkten Halbleiter wieder sehr gut verfügbar sind und dadurch die Lieferzeiten deutlich sinken werden. Der Wettbewerb wird dadurch wieder zunehmend über den Preis ausgetragen. In der Folge könnte das Preisniveau auf dem Neuwagenmarkt deutlich sinken. In dieser Konstellation dürften erneut die Benziner profitieren, da der Preisunterschied zu Elektro-Neuwagen weiterhin sehr groß ist. 2023 hatten die Benziner-Verkäufe um 13,3 Prozent zugelegt.

Im Jahr 2023 erhöhten sich die Neuzulassungen nach den Daten des Kraftfahrt-Bundesamt auf rund 3,7 Millionen Fahrzeuge. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 %. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 % auf. Knapp die Hälfte aller PKW (1.379.260) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische PKW (BEV) nahmen um +11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. PKW mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 % (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 PKW neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von 21,7 %. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 % auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene PKW (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen PKWs (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen.

Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) ist die Muttergesellschaft der BMW Group mit der Automobil- und Motorrad-Marke BMW, MINI und Rolls-Royce sowie den Submarken BMW M und BMW i. Im Jahr 2023 wurden 233.160 (Vorjahr 209.722) Personenkraftwagen der Marke BMW in Deutschland neu zugelassen. Das entspricht einem Anstieg um elf Prozent.

2. Geschäftsverlauf

Die Faba Autowelt GmbH setzte im Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 insgesamt 973 (Vorjahr 998) Neufahrzeuge der Marken BMW, MINI, Alpina, M, Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride ab.

Im Gebrauchtwagenbereich wurden 947 Fahrzeuge (Vorjahr 927) abgesetzt.

3. Lage

a. Ertragslage

Die Struktur der Umsätze stellt sich wie folgt dar:

2022/23 2021/22
T€ T€
Neufahrzeuge 39.877 30.480
Gebrauchtfahrzeuge 25.930 25.616
Teile und Zubehör 5.806 5.460
Vorführfahrzeuge 6.222 4.775
Serviceleistungen 3.924 3.899
Reifen und Reifenzubehör 953 1.027
Verschiedene Erlöse 1.201 971
Fremdleistungen 330 446
Kraft-und Schmierstoffe 580 444
Service Inclusive 596 560
Ungebundenes Accessoire und Zubehör 146 145
Gesamt 85.565 73.823

Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 um T€ 11.742 auf T€ 85.564 erhöht. Der betriebliche Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 706 auf T€ 13.095 gestiegen.

Der Personalaufwand hatte bezogen auf den Umsatz einen relativen Anteil von 8,9 % (Vorjahr 9,7 %). Es entstanden Personalkosten in Höhe von T€ 7.629 (Vorjahr T€ 7.182). Das Betriebsergebnis erhöhte sich abermals im Vergleich zum Vorjahr um T€ 393 auf T€ 2.123. Das Geschäftsjahr konnte mit einem Jahresüberschuss von T€ 919 (Vorjahr T€ 953) abgeschlossen werden.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage zeigt sich gegenüber dem Vorjahr erneut deutlichverbessert. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt 17,1 %.

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs ist durch die bestehenden Verträge, insbesondere mit der BMW AG und der BMW Bank GmbH, gesichert. Ferner bestehen Gesellschafterdarlehen von T€ 210, die mit einem qualifizierten Rang-rücktritt versehen sind.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren nutzen wir neben dem Kennzahlensystem aus dem Händlerbetriebsvergleich der BMW AG vor allem die folgenden Indikatoren:

2022/23 2021/22
Umsatzrendite (Jahresergebnis zu Umsatzerlösen) 1,1 % 1,0 %
Betriebsergebnis (in T€) 2.123 1.730
Ergebnis vor Steuern (in T€) 1.459 1.469
Jahresergebnis (in T€) 919 953

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Aussichten für ein weiteres gutes Geschäftsjahr sind auch durch die äußeren Einflüsse gegeben. Die Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie die hohen Zinsen werden unser Geschäft auch weiterhin beeinflussen. Allerdings hat das Geschäftsjahr 2022/2023 gezeigt, dass die Faba Autowelt auch in schwierigen Zeiten felsenfest steht. Wir sind weiterhin ein verlässlicher Handelspartner, gehen optimistisch in die Zukunft und agieren mit der notwendigen Voraussicht und Sorgsamkeit.

Durch die Ankündigung von BMW, bis zum Jahre 2032 insgesamt die Hälfte der gesamten Modellpalette als neue Elektrofahrzeugmodelle und Plug-in-Hybride auf den Markt zu bringen, fühlen wir uns in für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Die BMW AG zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern im Bereich hochqualitativer Produkte der individuellen Mobilität. Als Vertragspartner der BMW AG profitieren wir von deren Entwicklungs- und Marktkompetenz. Unsere Händler- und Serviceverträge für die Marken BMW und MINI wurden mit Wirkung zum 01.10.2023 um weitere 5 Jahre und 3 Monate verlängert.

Insbesondere die Abhängigkeit funktionierender Lieferketten und die qualitativ hochwertigen technischen Entwicklungen werden uns in diesem Jahr vor erhebliche Aufgaben stellen.

Des Weiteren wird der Elektromarkt durch den zunehmenden Wettbewerb durch "neue" Hersteller von Elektrofahrzeugen, z.B. aus China, erschwert werden. Darüber hinaus sind zum 30.08.2023 diverse Subventionen des Herstellers weggefallen.

Im Bereich des Service (Werkstatt) sind wir voll ausgelastet, da schon alleine bedingt durch den Austausch von AGR-Kühlern eine hohe Auslastung vorhanden ist.

Ein ganz besonders wichtiger Baustein für die Faba Autowelt ist die ständige Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter und Akquisition neuer Mitarbeiter.

Für die weitere Unternehmensentwicklung ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Markt stabil bleibt.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir wiederum ein deutlich positives Ergebnis (EBT) zwischen T€ 1.100 und T€ 1.300. Die Umsätze werden sich im Bereich von T€ 79.000 bis T€ 83.000 bewegen.

V. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen genutzten Finanzinstrumenten gehören vor allem Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns über Lieferantenkredite und Kreditlinien von Banken. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Mönchengladbach, den 10. April 2024

Der Geschäftsführer

Heinrich Breuer

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Faba Autowelt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Faba Autowelt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Faba Autowelt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 10. April 2023

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Dr. Knoth, Wirtschaftsprüfer

ppa. Funken, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 27. Mai 2024 festgestellt.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

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