Paul
Wiegand GmbH
Eichenzell-Kerzell
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
A. Grundlagen des Unternehmens
Die Paul Wiegand GmbH hat als markenunabhängiger
Händler bei den Ersatzteilen für
Entsorgungsfahrzeuge und Kehrmaschinen die
Marktführerschaft in Europa gefestigt. Das
Verkaufsprogramm insbesondere bei den Komponenten Hydraulik
als auch für Beleuchtung und Kamera-Monitor-Systeme
wurde erweitert, um neben dem Markt der Kommunalfahrzeuge
auch weitere Branchen wie Bauwirtschaft, Verkehr und
Industrie bedienen zu können. Die Exporte, vorwiegend
in EU-Länder, aber auch Drittländer, haben einen
wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz.
Die Firma Paul Wiegand GmbH stellt sich als
Komplettanbieter dem Markt. Somit hat sie gegenüber
den markengebundenen Marktbegleitern einen erheblichen
Vorteil. Die Säulen des Erfolgs sind die fachkundige
technische Beratung, die qualitätsgleichen
Ersatzteile, kurze Lieferzeiten sowie ein günstigerer
Preis gegenüber den Mitbewerbern.
Mit der Zweitmarke "Hydracraft" konnte das
Geschäftsfeld der Hydraulikkomponenten im Jahr 2023
signifikant ausgebaut werden. Die Paul Wiegand GmbH ist
Premium Partner namhafter Hydraulikkomponentenhersteller.
B. Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftTrotz
der aktuell krisengeprägten wirtschaftlichen Situation
in der Welt und der rückläufigen
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben
sich die Geschäftsbereiche der Gesellschaft gut
entwickelt. Was auch im Geschäftsjahr 2023 zu -
vorwiegend nachhaltigen - Investitionstätigkeiten
geführt hat. Eine Verbesserung des Geschäfts in
Deutschland ist vor allem im Absatzbereich von
Hydraulikkomponenten sowie Kamerasystemen begründet.
Aufgrund der getätigten Neuinvestitionen der letzten
Jahre seitens unserer Kunden und dem meist damit
verbundenen Abschluss eines Full-Service Vertrages mit den
OEM ist nicht davon auszugehen, dass die Umsätze im
Bereich der Ersatzteile für Entsorgungsfahrzeuge in
den nächsten Jahren steigen werden.
Die Elektromobilität und elektronische Antriebs-
und Steuertechnologien werden in den kommenden Jahren
weiter an Bedeutung zunehmen. Innovative Lösungen der
Hersteller werden zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor
werden. Diese Entwicklung ist zu beobachten, um sich auf
künftige Veränderungen unter anderem am
Ersatzteilmarkt für Kommunalfahrzeuge einstellen zu
können.
In Anbetracht des Fachkräftemangels wird davon
ausgegangen, dass sich die Anzahl der qualifizierten
Werkstätten weiter reduziert und sich der Trend zu den
OEM-eigenen Werkstätten hinbewegt.
Die Situation im Ausland zeigt eine andere
Entwicklung. Hier steigen die Umsätze im
Ersatzteilmarkt für Entsorgungsfahrzeuge und
Kehrmaschinen, was auf eine vermutlich niedrigere
Investitionstätigkeit schließen lässt.
Der Fachkräftemangel wird die Entwicklung in den
kommenden Jahren stark beeinflussen. Die
Beratungsintensität nimmt stetig zu und die
Beschaffung von neuem Personal stellt sich zunehmend
schwieriger dar.
2. Darstellung des GeschäftsverlaufsDer Umsatz
konnte im Geschäftsjahr 2023 um 18 % gesteigert
werden. Die Zuwächse konnten sowohl in dem
Hauptgeschäftsbereich der Ersatzteile für
Kommunalfahrzeuge, als auch durch das erweiterte
Produktprogramm generiert werden. Neben der jungen Sparte
der Hydraulik ist der Bereich der Kamerasysteme zu
erwähnen, welche die prozentual höchsten
Zuwächse verzeichneten. Im Geschäftsjahr 2023
betrug der Umsatzanteil der Hydraulikkomponenten ca.
14 %.
Der Exportanteil ist leicht rückläufig, mit
38,8 % ist der Wert im Vergleich zum Vorjahr um
1,4 %-Punkte gesunken. Dies ist hauptsächlich in
dem stärkeren Umsatz in Deutschland begründet.
Der Umsatz mit Drittländern verbleibt
anteilsmäßig konstant bei 5,6 %. Ein, in
absoluten Zahlen, besonders starkes Wachstum kann den
Ländern Deutschland, Ungarn, Spanien und Polen
zugeordnet werden. Bei den Drittländern entfallen die
höchsten Zuwachsraten auf die Staaten
Großbritannien und Island. Außerdem konnten,
wie geplant, die Umsatzanteile in Industrie, Bau- und
Landwirtschaft durch die Gewinnung neuer Kunden erhöht
werden.
Durch die Zuwachsraten der letzten Jahre ist für
uns erkennbar, dass die hohe Verfügbarkeit der
angefragten Produkte sowie der technische Support
wesentliche Faktoren in unserem Geschäft darstellen.
Nach wie vor versuchen wir durch gezielte und konsequente
Sortimentspolitik eine hohe Warenverfügbarkeit zu
gewährleisten.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der
belieferten Kunden um ca. 6 % gestiegen. Der Kundenzuwachs
liegt mit einem Anteil von 2/3 vorwiegend im
Geschäftsbereich der Hydraulikkomponenten. Im
Kerngeschäftsbereich sind ca. 250 belieferte Neukunden
hinzugekommen. Die Verteilung in der Kundenstruktur bei den
C- und D-Kunden, bezogen auf Anzahl und Umsatz, ist relativ
konstant. Die Kundenstruktur hat sich von C- und D-Kunden
hin zu A- und B-Kunden bewegt. Die Anzahl der Sendungen ist
erheblich gestiegen. Die damit verbundenen Kosten für
Ausgangsfrachten und Verpackungen sind unter
Berücksichtigung des gestiegenen Umsatzes im Vergleich
zum Vorjahr leicht gesunken.
Der Anteil der Importe am gesamten Einkaufvolumen
beläuft sich auf ca. 33 % und ist
überwiegend aus EU-Ländern.
Analog zur allgemeinen Arbeitsmarktsituation ist es
auch für die Paul Wiegand GmbH weiterhin sehr
schwierig, die geeigneten Fachkräfte zu finden. Die
regionale Fluktuation ist sehr gering und
überregionale Bewerber sind trotz attraktiver Angebote
selten bereit, ihren Lebensmittelpunkt in den osthessischen
Raum zu verlegen. Der Zeitraum zwischen geplantem
Personalbedarf und Einstellung geeigneter Bewerber
beträgt Monate. Das Unternehmen konnte trotz dessen im
Geschäftsjahr 2023 einige offene Stellen mit
qualifiziertem Personal besetzen. Die
Fortbildungsmaßnahmen laufen nach der Corona-Pandemie
wieder langsam an, sind jedoch bei weitem noch nicht auf
dem gewünschten Niveau und im geplanten Umfang
durchführbar gewesen.
3. Darstellung der LageDie
Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr vor
allem aufgrund der zuvor angeführten Gründe
verbessert. Der EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr um
TEUR 1.872 gestiegen.
Neben der bereits erörterten Umsatzsteigerung
konnten jedoch die Preissteigerungen einiger Lieferanten,
die höheren Verpackungs- und Versandkosten sowie
diverse Zuschläge nicht an die Kunden in gleicher
Höhe weitergegeben werden. Der Wareneinsatz hat sich
im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20 % erhöht.
Für den Großteil unserer Produkte verfügen
wir mittlerweile über einen zuverlässigen
Lieferantenstamm, der in Qualität und
Preiswürdigkeit unseren Anforderungen entspricht.
Allerdings mussten wir im Laufe des Geschäftsjahres
feststellen, dass es bei manchen Zulieferern/
Produktgruppen auch weiterhin zu
Kapazitätsengpässen kommt und wir daraus
begründet auf kostenintensivere Ersatzlieferanten
ausweichen mussten. Da wir aufgrund der weltweiten
politischen- und wirtschaftlichen Lage auf absehbare Zeit
mit keiner Verbesserung dieser Situation rechnen, haben wir
weiterhin in unseren Lagerbestand investiert.
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um
8 % gestiegen. Neben einer Gehaltsanpassung wurde
allen Mitarbeitern eine Inflationsausgleichsprämie
ausgezahlt. Entsprechend des gestiegenen Arbeitsaufkommens
wurden in den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Buchhaltung
personelle Verstärkungen durchgeführt. Die
Nachfolgeregelung der Geschäftsführung wurde
vorbereitet.
Die, um die außergewöhnlichen Aufwendungen
bereinigten, sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten
im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gesenkt werden.
Hauptsächlich ist diese Kostensenkung auf den
Messeauftritt der IFAT im Geschäftsjahr 2022 in
München zurückzuführen. Die Investitionen in
PV-Anlagen haben bereits zu sinkenden Stromkosten
geführt. Demgegenüber stehen jedoch auch
Kostensteigerungen. Erwähnenswerte Verteuerungen sind
in den Bereichen der Versandkosten und
Verpackungsmaterialien, Instandhaltung betrieblicher
Räume, Werbekosten sowie dem Kfz-Leasing zu
verzeichnen. Aufgrund der durchgeführten Investitionen
in das Anlagevermögen sind die Abschreibungen
gestiegen.
Durch die weiterhin positive Entwicklung unserer
Tochtergesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023
wiederholt ein Beteiligungsertrag in Höhe von
TEUR 225 aus dem Ergebnis der Vorjahre vereinnahmt
werden.
Die
Finanzlage stellt sich folgendermaßen dar:
Die Eigenkapitalquote erhöht sich auf
81,4 %.
Der Finanzmittelfonds hat sich um TEUR 773
erhöht.
|
TEUR
|
Finanzmittelfonds am
1.1.2023
|
139
|
Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit
|
4.245
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
-438
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-3.034
|
Finanzmittelfonds am
31.12.2023
|
912
|
Die langfristigen Bankverbindlichkeiten konnten, wie
geplant, zurückgeführt werden und haben sich um
TEUR 256 verringert. Die kurzfristigen
Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 641
konnten ausgeglichen werden. Das ist unter anderem in der
verringerten Aufstockung der Lagerkapazität sowie dem
guten Geschäftsjahr begründet.
Die Lieferantenverbindlichkeiten sind im Vergleich
zum Vorjahr um TEUR 250 gestiegen.
Die Leasingzahlungsverpflichtungen sind im Anhang
dargestellt.
Die Veränderungen der
Vermögenslage stellen sich folgendermaßen
dar:
Die Zunahme der immateriellen
Vermögensgegenstände sind hauptsächlich
durch die Investitionen in einen neuen Webshop
begründet. Die Zunahme der Sachanlagen sind vorwiegend
nachhaltige Investitionen in Photovoltaik-Anlagen sowie
Wallboxen für unsere E-Fahrzeugflotte.
Die spanische Tochtergesellschaft - Paul Wiegand
Piezas de recambio, S.L. - hat den Umsatz im Vergleich zum
Vorjahr deutlich erhöhen können. Es wurde ein
Ergebnis in Höhe von TEUR 347 erzielt.
Der Aufbau des Vorratsvermögens ist
gegenüber dem Vorjahr um ca. 80 % gesunken.
Nichtsdestotrotz wurden TEUR 460 in den Lagerbestand
investiert. Dies dient der Prävention der bestehenden
Engpässe in der Beschaffung sowie der teilweise sehr
langen Lieferzeiten. Aufgrund der guten Sortimentspolitik
konnten wir weiterhin unseren Kunden die gewohnte
Lieferfähigkeit bieten. Hauptsächlich wurde das
Sortiment im Bereich der Hydraulikkomponenten erweitert.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben
sich stichtagsbezogen um TEUR 175 erhöht. Das
Risiko von Forderungsausfällen stufen wir weiterhin
als gering ein.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben
sich um TEUR 291, vorwiegend aufgrund des geplanten
Aufbaus des Mieterdarlehens, erhöht.
Als finanzielle Leistungsindikatoren für die
interne Steuerung des Unternehmens werden im Wesentlichen
das Rohergebnis und das EBIT herangezogen.
Das Rohergebnis verzeichnet einen Anstieg um
TEUR 2.334 bzw. 16,7 % auf TEUR 16.295. Das
EBIT konnte um TEUR 1.872 bzw. 33,9 % auf
TEUR 7.392 gesteigert werden. Zu Einzelheiten
hinsichtlich der Entwicklung der Kennzahlen wird auf die
obigen Ausführungen zur Ertragslage verwiesen.
Angesichts der realisierten Steigerung des
Rohergebnisses und des EBIT ist der Geschäftsverlauf
aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt als
günstig einzustufen und übertrifft unsere im
Vorjahr getroffenen Erwartungen. Die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird insgesamt als
gut beurteilt.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die sich auflösende Lieferverzögerung und
der daraus resultierende steigende Anteil an Neufahrzeugen
auf dem Markt wird unser Ersatzteilgeschäft bei den
Müllfahrzeugen noch die nächsten Jahre
beeinflussen. Danach rechnen wir wieder mit einer Belebung
des Geschäftsbereiches. Für das Jahr 2024
erwarten wir in unserem Kernsegment insgesamt eine moderate
Umsatzsteigerung. Unsere Hydrauliksparte "Hydracraft" wird
auch im nächsten Jahr weiter ausgebaut, jedoch
erwarten wir aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen
Situation einen stagnierenden, geringfügig
rückgängigen Umsatzanteil. Im Bereich der
Reparaturen und Instandsetzung von Hydraulikkomponenten
rechnen wir mit einem Zuwachs. Hierbei bedienen wir Kunden
sowohl in der klassischen Industriesparte als auch im
mobilen Sektor, wie Bau-, Forst- und Landwirtschaft.
Die Konsequenzen, die aus der krisengeprägten
wirtschaftlichen Lage resultieren könnten, haben wir
analysiert. Auf Grund von Werksschließungen bei
unseren in- und ausländischen Lieferanten, einer
stetig schwieriger werdenden Materialsituation am Weltmarkt
und allgemein verlangsamten Logistikprozessen können
zeitweise Verzögerungen bei der Belieferung unserer
Gesellschaft mit neuer Ware nicht ausgeschlossen werden.
Teilweise muss auf höherpreisige Bezugsquellen
zurückgegriffen werden. Aufgrund unseres ausreichend
bemessenen Lagerbestands gehen wir davon aus, unseren
Kunden weiterhin die gewohnte Lieferfähigkeit bieten
zu können. Wir sind daher zu dem Schluss gekommen,
dass zum jetzigen Zeitpunkt keine schwerwiegenden negativen
wirtschaftlichen Auswirkungen für unser Unternehmen zu
erwarten sind. Aufgrund des Russland-Ukraine-Konfliktes
werden wir weiterhin die Lieferungen an Russland sowie den
Anrainerstaaten aussetzen.
Das Wachstum im Kommunalsektor wird primär durch
den weiteren Ausbau der Auslandsmärkte zustande
kommen und den Exportanteil ansteigen lassen.
Die Personalkosten werden sich weiter erhöhen,
da wir einerseits dem Wachstum personell gerecht werden
müssen und andererseits auch weiterhin beim Service
und der individuellen Kundenberatung unsere Stärken
sehen und hier den entsprechenden Personalbedarf decken
müssen. Darüber hinaus sind die
Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel
noch zu keinem Abschluss gekommen. Es gestaltet sich
weiterhin schwierig neue adäquate Mitarbeiter zu
finden.
Die geplanten Investitionen betreffen die Erweiterung
der eingesetzten Software sowie die Neuaufstellung unseres
Webshops.
Die Ziele unserer Geschäftspolitik sind darauf
ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens langfristig zu
sichern und durch weiteres Wachstum den Unternehmenswert
sukzessive zu steigern. Die Werkzeuge des
Risikomanagementsystems bestehen aus den monatlichen
Plan-Ist-Vergleichen im Rahmen einer kurzfristigen
Erfolgsrechnung, einer Rohertragsstatistik auf
Artikelgruppen- und Artikelebene, sowie einer
wöchentlichen Forderungsanalyse.
Durch die breite Streuung unserer Kundenstruktur
sehen wir am Absatzmarkt keine größeren Absatz-
und Forderungsausfallrisiken. Der Beschaffungsbereich ist
durch die geschilderten Sachverhalte ein wesentlicher
Risikofaktor geworden, welcher durch strategische
Maßnahmen minimiert wird.
Insgesamt halten wir die bestehenden Risiken für
beherrschbar. Die Geschäftschancen werden wir nutzen.
Risiken, die einzeln oder gemeinsam bestandsgefährdend
sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig und
wesentlich zu beeinträchtigen, sind gegenwärtig
nicht ersichtlich.
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.312.716,92 |
3.983.165,26 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
245.345,45 |
118.554,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.052.475,94 |
3.849.715,73 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.747.925,09 |
2.828.179,09 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
641.847,00 |
215.125,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
662.703,85 |
652.002,99 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
154.408,65 |
| III.
Finanzanlagen |
14.895,53 |
14.895,53 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
14.895,53 |
14.895,53 |
| B.
Umlaufvermögen |
15.989.158,56 |
14.289.282,96 |
| I.
Vorräte |
12.102.435,05 |
11.642.330,16 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
3.860,26 |
33.258,91 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.974.871,21 |
2.508.031,99 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
221.250,14 |
155.336,13 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.753.621,07 |
2.352.695,86 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.274.207,07 |
1.004.169,07 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
911.852,30 |
138.920,81 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
274.330,09 |
128.548,77 |
| Aktiva |
20.576.205,57 |
18.400.996,99 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
16.755.308,90 |
14.203.225,73 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
41.000,00 |
41.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
16.714.308,90 |
14.162.225,73 |
| davon
Gewinnvortrag |
11.412.225,73 |
10.216.632,54 |
| B.
Rückstellungen |
1.090.252,20 |
918.278,10 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.687.165,30 |
3.279.493,16 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.195.015,26 |
2.092.510,63 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
256.074,84 |
897.495,37 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
938.940,42 |
1.195.015,26 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.492.150,04 |
1.186.982,53 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.492.150,04 |
1.186.982,53 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
43.479,17 |
|
| Passiva |
20.576.205,57 |
18.400.996,99 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
16.418.112,02 |
14.062.530,69 |
| 2.
Personalaufwand |
5.356.309,40 |
4.908.046,53 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.375.057,62 |
4.034.128,53 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
981.251,78 |
873.918,00 |
| davon
für Altersversorgung |
82.192,82 |
83.327,10 |
| 3.
Abschreibungen |
333.603,69 |
292.580,44 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
333.603,69 |
292.580,44 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.555.481,56 |
3.554.101,00 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
106,29 |
1.048,86 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
225.000,00 |
225.000,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
2.981,10 |
2.881,75 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
31.423,51 |
59.036,96 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
3.292,40 |
26.482,72 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
2.061.072,86 |
1.517.857,21 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
5.308.202,10 |
3.958.790,30 |
| 10.
sonstige Steuern |
6.118,93 |
13.197,11 |
| 11.
Jahresüberschuss |
5.302.083,17 |
3.945.593,19 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
11.412.225,73 |
10.216.632,54 |
| 13.
Bilanzgewinn |
16.714.308,90 |
14.162.225,73 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Firma der Gesellschaft lautet Paul Wiegand GmbH.
Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes
Fulda unter HR B 2551 eingetragen.
Sitz der Gesellschaft ist Eichenzell-Kerzell. Die
Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem
Ort.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden
zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare
Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren) abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt, und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear (bei unbeweglichem
Anlagevermögen bis zu 33 Jahren und bei beweglichem
Anlagevermögen bis zu 21 Jahren) vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und bewertet.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.
Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren,
wurden diese angesetzt.
Forderungen wurden mit dem Nominalwert unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Flüssige Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind
Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem
Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse
Verpflichtungen. Zu erwartende Preis- und
Kostensteigerungen wurden in die Bewertung einbezogen.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind
Zuwendungen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge nach
dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden nach § 256a
HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag umgerechnet.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des
Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel
dargestellt.
Die
sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie
folgt auf:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Verkaufsbezogene
Rückstellungen
|
149.258,00
|
126.318,00
|
Personalbezogene
Rückstellungen
|
290.919,17
|
316.221,83
|
andere
Rückstellungen
|
97.160,37
|
100.707,02
|
|
537.337,54
|
543.246,85
|
Verbindlichkeitenspiegel:
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr
|
Restlaufzeit 1 bis 5
Jahre
|
Restlaufzeit über
5 Jahre
|
Gesamt betrag
|
davon gesichert
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Verbindlichkeiten
ggü. Kreditinstituten1)
|
256.074,84
|
938.940,42
|
-
|
1.195.015,26
|
1.195.015,26
|
Verbindlichkeiten aus LL
|
1.251.329,11
|
-
|
-
|
1.251.329,11
|
-
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
222.805,02
|
18.015,91
|
-
|
240.820,93
|
-
|
|
1.730.208,97
|
956.956,33
|
-
|
2.687.165,30
|
1.195.015,26
|
1) Gesichert durch Forderungsabtretung und
Sicherungsübereignung.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Latente Steuern
Die
latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
|
31.12.2022
|
Zu‑/Abgang
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
aktive latente Steuern
aus sonstigen Vermögensgegenständen
|
96.753,15
|
1.017,39
|
97.770,54
|
passive latente Steuern
aus Vorratsvermögen
|
-29.602,00
|
1.336,11
|
-28.265,89
|
Summe der latenten
Steuern
|
67.151,15
|
2.353,60
|
69.504,65
|
Das Aktivierungswahlrecht wird, analog zum Vorjahr,
nicht in Anspruch genommen.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Zum Stichtag betragen die Risiken aus
außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen
finanziellen Verpflichtungen:
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
Verpflichtungen aus
mehrjährigen Miet ‑ und
Leasingverträgen
|
2.904.536
|
Zweck außerbilanzielle Geschäfte
Die Sale-and-lease-back-Gestaltung dient der
Beschaffung liquider Mittel zur Tilgung der
Verbindlichkeiten aus der Anschaffung der Immobilie.
Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen
außerbilanzieller Geschäfte
Die Zahlungsverpflichtungen aus der
Sale-and-lease-back-Gestaltung der Immobilie belaufen sich
auf TEUR 2.152. Im Gegenzug sind liquide Mittel in
Höhe der Anschaffungskosten der Immobilie zugeflossen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Rohergebnis
Das Rohergebnis konnte um 16,7 % gesteigert werden.
Es wird weiterhin an der Entscheidung festgehalten, infolge
des russischen Überfalls auf die Ukraine, keine
Geschäftstätigkeiten mit der russischen
Föderation sowie den Anrainerstaaten zu führen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter
anderem TEUR 10 Investitionszuschüsse sowie TEUR 10
periodenfremde Erträge.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen
EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.048,86). Im laufenden
Geschäftsjahr wurde ein Mitarbeiter-Catering für
Mittagessen eingerichtet, was mit TEUR 40 bezuschusst
wurde.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
|
2023
|
2022
|
Arbeiter
|
24
|
23
|
Angestellte
|
46
|
47
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt
|
70
|
70
|
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
64
|
61
|
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
6
|
9
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Die Paul Wiegand GmbH ist stetig bemüht sich
nachhaltig zu entwickeln sowie den CO2-Fußabdruck
möglichst gering zu halten. Um dies zu erreichen wurde
der Fuhrpark des Unternehmens um elf Elektrofahrzeuge
erweitert. Darüber hinaus wurde das
Betriebsgelände für die Bestandsfahrzeuge sowie
für Besucher mit 32 Ladepunkten ausgestattet.
Vorwiegend werden diese betrieben mit den beiden im Jahr
2023 ans Netz genommenen Photovoltaik Anlagen mit einer
Gesamtleistung von 324 kWp.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Ottmar Rauch ausgeübter
Beruf: Geschäftsführer (bis 18.03.2024)
Martin Schulz ausgeübter
Beruf: Geschäftsführer Frederik
Dux ausgeübter
Beruf: Geschäftsführer (ab 18.03.2024)
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die
Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer
verzichtet.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen
Aufstellung des Anteilsbesitzes der Paul Wiegand GmbH
zum 31.12.2023
|
|
|
Beteiligungsanteil
|
|
|
|
|
Gezeichnetes
|
Kapital
|
gem. § 16 AktG
|
|
Eiqenkapital
|
Ergebnis
|
|
|
|
unmittelbar
|
mittelbar
|
des letzten
|
des letzten
|
|
|
|
|
|
Geschäftsjahres
|
Geschäftsjahres
|
|
Währung
|
nominal
|
%
|
%
|
TEUR
|
TEUR
|
Verbundene Unternehmen
|
|
|
|
|
|
|
Ausland
|
|
|
|
|
|
|
Paul Wiegand Piezas
|
|
|
|
|
|
|
de recambio, S.L.,
|
|
|
|
|
|
|
Granollers/Spanien
|
EUR
|
14.896
|
100,0
|
0,00
|
813
|
348
|
Ergebnisverwendungsvorschlag
Ausgehend von einem Jahresüberschuss von EUR
5.302.083,17 ergibt sich unter Berücksichtigung des
Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR
11.412.225,73 ein Bilanzgewinn von EUR 16.714.308,90. Die
Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn
wie folgt zu verwenden:
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
Vortrag auf neue
Rechnung
|
16.714.308,90
|
Bilanzgewinn
|
16.714.308,90
|
Paul Wiegand GmbH
Eichenzell-Kerzell,
31.05.2024
(gez.
Martin Schulz) (gez. Frederik Dux), Anlagenspiegel
2023
|
AHK
|
|
|
|
|
|
|
01.01.2023 EUR
|
Zugänge EUR
|
Abgänge EUR
|
Umbuchungen EUR
|
31.12.2023
EUR
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
786.762,24
|
6.749,07
|
0,00
|
0,00
|
793.511,31
|
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
199.289,45
|
0,00
|
0,00
|
199.289,45
|
|
|
786.762,24
|
206.038,52
|
0,00
|
0,00
|
992.800,76
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.065.222,37
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.065.222,37
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
224.820,23
|
307.021,98
|
0,00
|
151.386,99
|
683.229,20
|
|
3.andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.000.374,43
|
150.094,85
|
-671,43
|
3.021,66
|
2.152.819,51
|
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
154.408,65
|
0,00
|
0,00
|
-154.408,65
|
0,00
|
|
|
5.444.825,68
|
457.116,83
|
-671,43
|
0,00
|
5.901.271,08
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
14.895,53
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
14.895,53
|
|
|
6.246.483,45
|
663.155,35
|
-671,43
|
0,00
|
6.908.967,37
|
|
|
k. AfA
|
|
|
|
Buchwerte
|
|
01.01.2023 EUR
|
Zugänge EUR
|
Abgänge EUR
|
31.12.2023 EUR
|
31.12.2023 EUR
|
31.12.2022 EUR
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
668.208,24
|
79.247,07
|
0,00
|
747.455,31
|
46.056,00
|
118.554,00
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
199.289,45
|
0,00
|
|
668.208,24
|
79.247,07
|
0,00
|
747.455,31
|
245.345,45
|
118.554,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
237.043,28
|
80.254,00
|
0,00
|
317.297,28
|
2.747.925,09
|
2.828.179,09
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
9.695,23
|
31.686,97
|
0,00
|
41.382,20
|
641.847,00
|
215.125,00
|
3.andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.348.371,44
|
142.415,65
|
-671,43
|
1.490.115,66
|
662.703,85
|
652.002,99
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
154.408,65
|
|
1.595.109,95
|
254.356,62
|
-671,43
|
1.848.795,14
|
4.052.475,94
|
3.849.715,73
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
14.895,53
|
14.895,53
|
|
2.263.318,19
|
333.603,69
|
-671,43
|
2.596.250,45
|
4.312.716,92
|
3.983.165,26
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Paul Wiegand GmbH, Eichenzell-Kerzell,
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Paul Wiegand GmbH,
Eichenzell-Kerzell, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Paul
Wiegand GmbH, Eichenzell-Kerzell, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Meine
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend
beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit
diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung,
dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifiziere und beurteile ich die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, plane und führe
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
- gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteile ich die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehe ich Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
meines Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
- beurteile ich die Darstellung, den Aufbau und
den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteile ich den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führe ich Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehe ich dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Ich erörtere mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung
feststelle.
Hüttenheim, den 31. Mai
2024
gez.
Rudolf Rauh, Wirtschaftsprüfer
|