Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Alexianer START GmbH
Alexianerweg 49, 48163 Münster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Klomp seit 16.9.2020 | Prokura |
Matthias Heinrich Hopster seit 22.7.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung der Alexianbrüder | 94.20% |
AACHENER AKTIENGESELLSCHAFT ZUR UNTERSTÜTZUNG HILFSBEDÜRFTER PERSONEN | 5.80% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alexianer Werkstätten GmbHMünsterJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Die Geschäftsführung der Alexianer Werkstätten GmbH stellt in diesem Bericht die Lage der Gesellschaft in ihrem wirtschaftlichen Umfeld wie folgt dar: Inhalt: A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage C. Nachtragsbericht D. Risikobericht E. Prognosebericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Allgemeine Lage Die Alexianer Werkstätten GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Alexianer GmbH, Münster, welche als Dachgesellschaft für den katholischen Orden der Alexianer-Brüdergemeinschaft für verschiedene Standorte fungiert. Die Alexianer Werkstätten GmbH betreibt Werkstätten in der Stadt Münster (Sitz der Gesellschaft) für geistig, psychisch, und schwerst-mehrfach behinderte Menschen und in Köln für psychisch behinderte Menschen und für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Aufgabe der Werkstätten ist es, Arbeitsangebote für behinderte Menschen, die nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden können anzubieten. Dieses gilt auch für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für jeden Menschen ein wesentlicher Faktor für eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft (Inklusion). Der behinderte Mensch ist unser Kunde, nur zufriedene Kunden sind dauerhafte Kunden. Ziel der Werkstatt ist es, den behinderten Menschen so individuell zu bilden und zu fördern, dass eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt (Außenarbeitsplätze) und der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist. Gerade um diesem Auftrag auch gerecht werden zu können, unterhält die Alexianer Werkstätten GmbH eine 100%-ige Beteiligung an zwei gemeinnützigen Integrationsunternehmen. Der St. Barbara Haus GmbH, Dülmen, die ein Restaurant mit Tagungs- und Veranstaltungszentrum betreibt, und an der Alexianer Textilpflege GmbH, Münster, welche einen Textilreinigungs- und Wäschereibetrieb führt. Am Stichtag 31.12.2011 waren 309 Menschen aus allen drei genannten Behinderungsgruppen beschäftigt. In der Einrichtung in Köln waren es 737 psychisch kranke Menschen.
Die Belegungszahlen in Münster haben sich 2011 durch die aktive Kundenaquise positiv entwickelt, obwohl das Einzugsgebiet fehlt und ein hoher Altersdurchschnitt eine positive Belegungsentwicklung grundsätzlich schwierig macht. Erstmalig wurden in diesem Jahr auch wieder Menschen mit einer geistigen Behinderung aufgenommen. Im Dezember 2011 wurde das Projekt AlexOffice auf den Weg gebracht, es bietet moderne Arbeitsplätze im Büro-, IT- und Dienstleistungsbereich an. In der Innenstadt von Münster in Nähe des Bahnhofes entstanden 30 Plätze zur Teilhabe am Arbeitsleben, die sich mit Erstellen von Broschüren, Mailingaktionen und u.a. Erstellen von Homepages beschäftigen. Dieses Angebot wurde in Kooperation verwirklicht. Die Werkstatt in Köln verfügt für den Bereich der psychisch kranken Menschen über ein entsprechendes Einzugsgebiet, dem Stadtgebiet von Köln. Durch die ständig wachsende Zahl an Menschen mit psychischer Erkrankung besteht ein hoher Nachfragebedarf, der zwangläufig zu steigenden Belegungszahlen führt. Die Beschäftigungszahl im Berichtszeitraum (Stichtag 31.12.) ist zum Vorjahr um ca. 60 Personen angestiegen. 2011 wurde der Standort Köln um diverse Angebote erweitert. Eine zusätzliche Abteilung mit 25 Plätzen wurde in Mülheim, Berliner Strasse eröffnet, die Gärtnerei in Porz wurde um ein Gartencafe erweitert und ein neues Angebot zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen wurde in Rodenkirchen eröffnet (60 Plätze). Im Berichtsjahr waren am Standort in Münster (13) und am Standort Köln (85) Menschen auf Außenarbeitsplätzen in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes beschäftigt. In Münster konnte ein Beschäftigter in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermittelt werden. In Köln haben in 2011 Jahren vier Personen den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft. Die behinderten Menschen haben die Möglichkeit einen Arbeitsplatz aus einem breiten Angebot aus den verschiedensten Handwerks- und Dienstleistungsbereichen auszuwählen. Somit ist die Werkstatt in der Lage unseren Industrie- und sonstigen Kunden ein umfangreiches Leistungsspektrum wie z.B. Verpackung und Montagearbeiten, Farbabfüllung und Etikettierung, Gärtnerei und Floristik, Garten und Landschaftsbau, IT- und Mailing-Service sowie sonstige Dienstleistungen zu bieten. 2. Umsatz und Entwicklung Im Berichtszeitraum sind die Umsatzerlöse im Produktionsbereich gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Sie betrugen 9.035 T€ nach 8.701 T€ im Vorjahr. Im Bereich der Vergütungen durch die Kostenträger konnten zum einen durch die Anerkennung der Werkstatt in Münster als Einrichtung für psychisch kranke Menschen (60 Plätze) höhere Umsätze erzielt werden. Andererseits haben generell höhere Vergütungssätze der Kostenträger und letztendlich höhere Beschäftigtenzahlen zum Umsatzwachstum beigetragen. 3. Investitionen Investitionen wurden in ähnlicher Größenordnung wie in den Vorjahren in dem Bereich Instandhaltung Gebäude, Maschinen und Fahrzeuge getätigt. 4. Personalbereich Die Vollkräftezahl veränderte sich durch die gestiegene Zahl der Beschäftigten, aber auch durch den veränderten Hilfebedarf (Anerkennung von Zusatzpersonal) bei den Beschäftigten nach oben. Im Berichtszeitraum waren 208,8 Vollzeitkräfte beschäftigt, 22,9 mehr als im Vorjahr. Die Personalkostensteigerung lag inkl. der Tarifentwicklung und den erhöhten Aufwendungen durch eine erhöhte Belegung bei rd. 7 %. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Im Berichtsjahr wurde ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet. Die Erlössteigerung ergab sich im Wesentlichen durch den Beschäftigtenzuwachs und durch die Erhöhung des Vergütungssatzes. Die Veränderungen auf der Kostenseite resultieren aus erhöhten Personalaufwendungen von rd. 1.061 T€ und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. 2. Vermögens- und Finanzlage Die solide Vermögenslage der Gesellschaft zeigt die Zusammensetzung der Vermögens- und der Kapitalstruktur. Die Eigenkapitalquote beträgt 64 %. Das Eigenkapital sowie das langfristige Fremdkapital decken das gesamte Anlagevermögen zu 181 %. Die Finanzlage zeigt zum Bilanzstichtag eine kurzfristige Liquidität T€ 2.986. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Risikobericht Das monatliche Berichtswesen und ein vereinbartes Rücksprachesystem sind die elementaren Säulen der Risikoüberwachung im wirtschaftlichen Bereich. Das Berichtswesen enthält Plan-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen. Mittels dieser werden ggf. entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt. Die Gesellschaft verfügt über umfassende Budgetkontrollen und kurzfristige Ergebnisrechnungen, so dass die Geschäftsführung, der Gesellschafter und der Aufsichtsrat des Gesellschafters stets adäquat über die Lage der Einrichtungen informiert sind. Neben der stetigen Beobachtung der laufenden Geschäftsprozesse wird weiterhin besonderer Wert auf die kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung gelegt. Die Weiterentwicklung der Kosten- und Leistungsrechnung als Überwachungssystem wird weiter vorangetrieben, um als stetiges Überwachungssystem der Ergebnisentwicklung der einzelnen Teilbereiche bestehende oder drohende Unwirtschaftlichkeiten einfacher und schneller analysieren und steuern zu können. Ab 2011 wurde eine neue Kostenstellenstruktur erstellt, die es künftig auch ermöglicht, die weiter steigenden Anforderungen der Kostenträger auf Kostentransparenz nachhaltig zu erfüllen. Mit den Kosten-/Rehaträgern wurden neue Vergütungsvereinbarungen abgeschlossen, die aus unserer Sicht einen Teil der Kostensteigerung des Jahres 2011 abdecken. Jedoch wird die Schere zwischen den Kosten und der gezahlten Vergütung größer. Zukünftige Risiken ergeben sich insbesondere aus der seit Jahren immer schwieriger werdenden Finanzsituation der öffentlichen Zuwendungsgeber, die die Erwartungen auf zukünftige Refinanzierung der Kostensteigerungen der Personal- und Sachkosten gering werden lassen. Die Einführung einer abgesenkten Vergütung für Teilzeitbeschäftigte im Rheinland -70% der Vergütung -, welche in Westfalen schon seit Jahren übliche Praxis ist und der Tarifwechsel in der AVR (Sozial- und Erziehungsdienst) erhöhen das Risiko und führen zu einem sinkenden Überschuss. Desweiteren sind Aufträge aus den Firmenverbindungen grundsätzlich nach wie vor nicht langfristig einschätzbar. So verbleibt immer ein Risiko bei der Auslastung der Maschinen, da die Kunden keine langfristigen Auftragsgarantien geben. Die Aufträge werden noch kurzfristiger, die Zahlungsziele noch länger und der Preisdruck nimmt auch stetig zu. Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken, die sich insgesamt im wesentlichen Umfang nachteilig auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken können, sind nicht zu erkennen bzw. nicht zu erwarten. E. Prognosebericht Die Geschäftsführung rechnet auch 2012 mit einem positiven Ergebnis. Durch stetige Akquisition ist mit einer gleichbleibenden Auftragslage zu rechnen. Auch in 2012 rechnen wir mit steigenden Belegungszahlenzahlen. Hierdurch hoffen wir die nicht unerheblichen Kostensteigerungen gerade im Personal-, aber auch im Sachkostenbereich auffangen zu können. Für das Jahr 2012 sind auf der Basis von Investitions- und Projektplanungen eine Reihe von Maßnahmen geplant. Mit diesen Maßnahmen wird dem Investitionsstau der letzten Jahre Rechnung getragen. In Münster muss den veränderten Hilfebedarfen der Beschäftigten Rechnung getragen werden. Durch einen Anbau an den Schwerstmehrfachbehindertenbereich in der Gärtnerei sollen 16 neue Plätze entstehen. Einer Platzzahlerweiterung wird vom Kostenträger jedoch nicht zugestimmt, daher gibt es keine Perspektive für eine Investivförderung. Neben dieser Maßnahme soll ein Anbau an die Hauptwerkstatt verbesserte Produktionsbedingung für den Reinraumbereich schaffen. In diesem Anbau soll auch die Schlosserei Platz finden, da das Gebäude dauerhaft abgängig ist. Durch Anmietung einer zusätzlichen Immobilie in verkehrsgünstiger Lage von Münster soll das Arbeitsplatzangebot erweitert werden und verbesserte Möglichkeiten für die Reinraumproduktion entstehen. Im Bereich der Klostergärtnerei ist geplant eine neue Produktionsfläche entstehen zu lassen. Am Standort Köln wird die Produktionsfläche am Sonnenberg erweitert. Der Verkaufs- und Gewächshausbereich der Klostergärtnerei soll in 2012 und 2013 sukzessive erneuert und umgebaut werden. Im Köln Mülheim gibt es eine Planung als Ersatz für die beiden vorhandenen Standorte eine neue Werkstatt für 120 Menschen mit psychischer Behinderung entstehen zu lassen. Letztlich soll 2012 in Köln Kalk ein Cafe eröffnet werden, welches das Angebot der Alexianer abrundet.
Münster, den 6. Juni 2012 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) gegliedert. Die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) wurden beachtet. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Ansatz und die Bewertung der Bilanzposten wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Für Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als netto EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) werden jährliche Sammelposten gebildet. Diese Sammelposten werden pauschal mit 20 % über 5 Jahre abgeschrieben. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entsprechender Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 150,00 (ohne Umsatzsteuer) werden als Aufwand erfasst. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen werden mit den Material- und Fertigungskosten einschließlich Gemeinkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung bewertet. Es wurden keine Vertriebs- und Verwaltungskosten aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei erkennbaren, darüber hinausgehenden Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Kassenbestände und Bankguthaben sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens entsprechen den Buchwerten der Anlagegüter, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mit diesen Fördermitteln finanziert wurden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbeträgen bilanziert. Bzgl. der in den Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen wurden Verrechnungen mit gegenüberstehenden verpfändeten Bankguthaben (Planvermögen) vorgenommen. Die verpfändeten Bankguthaben sind dem Zugriff der Gläubiger des Unternehmens im Wege der Einzelvollstreckung oder der Insolvenz entzogen. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz zum 31. Dezember 2011 verrechneten Beträge:
Die Zinserträge aus den verpfändeten Bankguthaben in Höhe von TEUR 4 wurden mit den Aufzinsungsbeträgen der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 6 verrechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, als Bestandteil des Anhangs, dargestellt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Rohergebnis enthält periodenfremde Beträge von TEUR 195 (Vorjahr TEUR 255). Diese entfallen in beiden Jahren auf die Spitzabrechnung mit dem Landschaftsverband Rheinland für Vorjahre. E. Sonstige Angaben Verpflichtungen aus mittelbaren Versorgungszusagen Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über eine kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK) abgewickelt wird. Auf eine Bilanzierung der daraus entstehenden mittelbaren Versorgungszusagen hat die Gesellschaft gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Zusätzlich zu dem ab dem 1. Januar 2011 zu zahlenden Beitrag von 4,4 % (Vorjahr 4,0 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte wird ein Sanierungsgeld von 1,35 % aller zusatzversicherungspflichtigen Entgelte zuzüglich des Fünffachen der Rentenausgaben des jeweiligen Jahres sowie ein Beitragszuschuss Ost erhoben. Der Beitragssatz wird im Übrigen ab dem 1. Januar 2013 auf 4,8 % angehoben. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt EUR 7.134.859 (Vorjahr TEUR 6.531). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind Verpflichtungen aus Mietverträgen über Gebäude, sowie Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter; zum größten Teil Kraftfahrzeuge und Büromaschinen. Die Verpflichtungen aus Gebäudemieten betragen insgesamt binnen Jahresfrist TEUR 1.260. Hiervon betreffen TEUR 1.020 Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern. In Höhe von TEUR 240 bestehen Verpflichtungen aus sonstigen Miet- und Leasingverträgen bzgl. beweglicher Anlagegüter. Angaben zum Anteilsbesitz Die Alexianer Werkstätten GmbH, Münster, hält folgende Kapitalanteile an anderen Unternehmen:
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alexianer Trägergesellschaft mbH, Aachen, als oberstem Mutterunternehmen und weiterhin in den Konzernabschluss der Alexianer GmbH, Münster, einbezogen. Eine Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts entfällt damit gemäß § 291 HGB. Der Konzernabschluss der Alexianer Trägergesellschaft mbH wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Personaleinsatz Im Jahr 2011 waren durchschnittlich 1.046 Beschäftigte und 292 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Kfm./Dipl.-Gesundheitsw. Andreas Barthold, Ascheberg Herr Dipl.-Kfm. Matthias Hopster, Niederkassel Herr Dipl.-Verwaltungswirt Gerald Oestreich, Lübbecke (ab 1. April 2011) Die Vergütung der Geschäftsführung erfolgt auf der Grundlage einzelvertraglicher Regelungen und in Form von Konzernumlagen. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. F. Anlagenspiegel
Münster, den 6. Juni 2012 Andreas Barthold, Geschäftsführer Matthias Hopster, Geschäftsführer Gerald Oestreich, Geschäftsführer Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 HGB verkürzter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der Alexianer Werkstätten GmbH, Münster, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alexianer Werkstätten GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Münster/Westf., den 6. Juni 2012 Beratungs-
und Prüfungsgesellschaft BPG mbH
Hartung, Wirtschaftsprüfer Weinz, Wirtschaftsprüfer Auszug aus der Niederschrift über die Gesellschafterversammlung vom 9. November 2012TOP 2: Jahresabschluss 2011 Die Gesellschafterversammlung beschließt gemäß § 7 (2) der Satzung, 2. den Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 festzustellen, 3. den Jahresüberschuss in Höhe von 700.834,36 EUR auf das folgende Geschäftsjahr vorzutragen
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