Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 999
Eingetragen
26.5.1989
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Forschung, die Entwicklung, der Entwurf, die Herstellung, der Ankauf, die Lagerung, die Montage, die Werbetätigkeit, der Vertrieb und alle Verkaufstätigkeiten im eigenen oder fremden Namen betreffend 1. Farbspritzgeräte und deren Teile oder die Anwendung von Überzugsmassen und Klebstoffen, 2. hydraulische Apparate zum Anwenden, Pumpen oder Messen von festen oder flüssigen Materialien, 3. Ausrüstungen zum Auftragen, insbesondere Heißschmelzsysteme, Kaltleimgeräte, Pulver- und Faserauftragsgeräte, Abspulvorrichtungen und Beschichtungsgeräte, 4. ähnliche oder verwandte Artikel, Maschinen, Apparate, Ausrüstungen oder deren Teile, 5. Zubehörteile, montierte Teile, Einzelteile oder andere Teile, die mit derartigen Ausrüstungen, Gegenständen oder Apparaten in Verbindung stehen, sowie die Erbringung von allen Leistungen, die mit den oben genannten Tätigkeiten in Verbindung stehen wie z. B. Einrichtungen von Anlagen, alle technischen Tätigkeiten, Versuche, verwaltende Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christian Ahle
seit 10.12.2019
Prokura
Ralf Krüger
seit 31.5.2016
Prokura
Kai Kröger
seit 31.5.2016
Geschäftsführer
Jens Heinz Fahrenholz
seit 1.11.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
51.20%
Nordson Engineering GmbHEigenbeteiligung
38.80%
Nordson Investments (Gibraltar) Limited
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG
Germany
51.20%
Nordson Engineering GmbH
Germany
38.80%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nordson Engineering GmbH

Lüneburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nordson Engineering GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nordson Engineering GmbH, Lüneburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nordson Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 25. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dell, Wirtschaftsprüferin

Plaßmann, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Oktober 2023

Aktiva

31.10.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 108.333,30 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.104.765,43 1.143.669,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.209.772,98 2.655.261,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.374,37 331.917,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.685,20 108.895,50
3.756.597,98 4.239.743,65
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.066.786,61 6.066.786,61
9.931.717,89 10.306.530,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.668.069,98 7.743.118,50
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.585.749,65 2.193.447,65
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.419.276,64 2.358.893,14
13.673.096,27 12.295.459,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.373.087,77 3.572.671,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 336.808.241,68 314.006.027,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 516.301,76 197.328,33
339.697.631,21 317.776.027,66
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 152.804,48 14.408,69
353.523.531,96 330.085.895,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 571.888,20 570.101,71
364.027.138,05 340.962.527,61

Passiva

31.10.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.396.650,00 7.396.650,00
./. Eigene Anteile 2.871.001,00 2.871.001,00
4.525.649,00 4.525.649,00
II. Kapitalrücklage 140.347,38 140.347,38
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.875.329,00 2.875.329,00
7.541.325,38 7.541.325,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.066.761,00 5.663.286,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.214.220,66 2.047.275,22
8.280.981,66 7.710.561,22
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 150.526,19
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.438.890,02 2.913.144,06
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 345.415.694,63 322.164.837,92
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 271.485.202,08 (Vj. EUR 230.583.255,11)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 350.246,36 482.132,84
davon aus Steuern EUR 350.246,33 (Vj. EUR 482.132,84)
348.204.831,01 325.710.641,01
364.027.138,05 340.962.527,61

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 114.801.840,82 102.767.728,02
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/ unfertigen Leistungen -506.632,45 778.396,80
3. Sonstige betriebliche Erträge 29.909,86 45.334,58
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 25.951,02 (Vj. EUR 42.148,11)
114.325.118,23 103.591.459,40
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 41.504.591,08 35.631.238,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.747.915,05 3.453.893,25
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.694.735,79 18.978.723,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.932.974,39 4.733.055,13
davon für Altersversorgung EUR 1.069.610,06 (Vj. EUR 1.197.112,38)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 880.103,73 700.346,70
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.808.705,38 3.791.618,04
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 54.991,39 (Vj. EUR 84.109,84)
74.569.025,42 67.288.875,74
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 2.108.020,17 4.454.200,97
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 613.957,02 16.137,96
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 613.957,02 (Vj. EUR 16.137,96)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.032.108,52 562.779,89
davon an verbundene Unternehmen EUR 6.932.548,03 (Vj. EUR 463.065,69)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 99.560,49 (Vj. EUR 99.174,20)
-4.310.131,33 3.907.559,04
11. Ergebnis vor sonstigen Steuern und Ergebnisabführung 35.445.961,48 40.210.142,70
12. Sonstige Steuern 23.330,39 21.192,92
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 35.422.631,09 40.188.949,78
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023

Vorbemerkung

Die Gesellschaft ist unter der Firma Nordson Engineering GmbH mit Sitz in Lüneburg im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter der Nummer HRB 999 eingetragen.

Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Davon-Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen.

Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Grundstücke und Einbauten werden mit 25 Jahren abgeschrieben; Technische Anlagen und Maschinen mit 10-12 Jahren und Andere Anlagen und Betriebs- & Geschäftsausstattung unterliegen einer Nutzungsdauer von 3-10 Jahren. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse/ Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unverändert zum Vorjahr nach der PUC-Methode i.S.v. IAS 19 unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00% (Vorjahr 3,50 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr 2,00 %) je nach Altersgruppe und Geschlecht berücksichtigt. Die Fluktuation wurde unverändert zum Vorjahr mit einer Rate von 0 % bis 8 % berücksichtigt.

Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Dies betrifft ausschließlich die Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen. Eine Saldierung der Verpflichtung aus Pensionen mit dem korrespondierenden Deckungsvermögen erfolgt nicht, da eine Verpfändung an die Mitarbeiter nicht gegeben ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern sind aufgrund der steuerlichen Organschaft auf Ebene der Gesellschaft nicht zu bilanzieren.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 69 fertiggestellt. Die entsprechenden kumulierten Herstellkosten entfallen in Höhe von TEUR 15 auf technische Anlage und Maschinen, in Höhe von TEUR 52 auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und in Höhe von TEUR 2 auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
in Mio. EUR in Mio. EUR *
NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath EUR 90 % 2,0 2,1

* Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Nordson Engineering GmbH, Lüneburg

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich in Höhe von TEUR 2.108 aus der Ergebnisabführung der NORDSON Deutschland GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zudem im Wesentlichen in Höhe von TEUR 13.968 (Vj. TEUR 12.005) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 299.104 (Vj. TEUR 270.498) aus dem Cashpooling sowie aus gewährten Darlehen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 21.847 (Vj. TEUR 17.771) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das zum Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragene Stammkapital beläuft sich, unverändert zum Vorjahr, auf TEUR 7.397.

Der Nennbetrag der eigenen Anteile in Höhe von TEUR 2.871 wird, unverändert zum Vorjahr, offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Das Stammkapital wird vollständig von der Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG, Erkrath, gehalten.

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 140 (Vj. TEUR 140). Die Gewinnrücklagen betragen unverändert TEUR 2.875.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Pensionsverpflichtungen an eine Unterstützungskasse ausgelagert, es handelt sich somit um eine mittelbare Pensionsverpflichtung. Da diese über eine Rückdeckungsversicherung kongruent gedeckt sind, entsteht kein Fehlbetrag, der nach Art. 28 EGHGB auszuweisen wäre. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihren resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 113 EUR.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen und Sondervergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Beratungskosten, Transportkosten, Gewährleistungsansprüche und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

In dem aktuellen Wirtschaftsjahr gibt es keine aktiven Mitarbeiter mehr in der Altersteilzeitvereinbarungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind generell nicht besichert. Eine Ausnahme stellen die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die durch Bankbürgschaften gesichert sind, dar.

Die Verbindlichkeiten betreffen die Ergebnisabführungsverpflichtung gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 35.423 (Vj. TEUR 40.189). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen zudem in Höhe von TEUR 36.370 (Vj. TEUR 41.077) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Daneben bestehen weitere Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften durch Bankgarantien in Höhe von TEUR 2,4 für Zollzwecke.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen im Folgejahr 413
im 2. bis 5. Jahr 158
Bestellobligo 5.648
Gesamt 6.219

Die Miet- und Leasingverträge dienen im Wesentlichen der Verringerung der Kapitalbindung und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt:

Art der Beziehung Tochterunternehmen Muttergesellschaft Sonstige verbundene Unternehmen
Art des Geschäfts TEUR TEUR TEUR
Verkäufe von Waren 9.512 0 89.370
Käufe von Waren 0 0 10.448
Bezug von Dienstleistungen 0 549 1.944
Erbringung von Dienstleistungen 0 0 1.189
Zinsertrag aus gewährten Finanzierungen (einschl. Cash-Pooling) 417 0 197
Zinsaufwendungen aus gewährten Finanzierungen (einschl. Cash-Pooling) 231 5.832 870
Ergebnisabführung 0 35.423 0
Ergebnisabführung 2.108 0 0

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2022/ 2023 2021/ 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
- nach Geschäftsbereichen
Intercompany 100.390 87,5 89.127 86,7
Non Wovens 12.225 10,7 11.283 11,0
Konzernumlagen 1.183 1,0 1.065 1,0
Product Assembly 732 0,6 1.024 1,0
Packaging 262 0,2 269 0,3
Powder 10 0,0 0 0,0
114.802 100,0 102.768 100,0
- nach Regionen
Inland 17.607 15,3 15.665 15,2
Übrige EU-Länder 30.852 26,9 28.341 27,6
Nordamerika 25.487 22,2 29.750 29,0
Asien/ Südostasien 30.784 26,8 21.196 20,6
Afrika 412 0,4 0 0,0
Übriges Europa 2.810 2,4 2.398 2,3
Übrige Länder 6.850 6,0 5.418 5,3
114.802 100,0 102.768 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine periodenfremden Erträge enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Geschäftsführung

Herr Jens Fahrenholz, Lüneburg, übt seine Tätigkeit hauptberuflich als Geschäftsführer mit Schwerpunkt im Bereich Produktion und Logistik aus.

Bernardus Heinrich Peuten, Velden / Niederlande, übt in der Nordson Gruppe europaweit die Geschäftsführung im Bereich Verkauf von Klebstoffauftragsanlagen für die Verpackungsindustrie aus.

Herr Kai Kröger, Bienenbüttel, übt seine Tätigkeit hauptberuflich als Geschäftsführer mit Schwerpunkt im Bereich Vertrieb aus.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge hat die Geschäftsführung unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur Herr Jens Fahrenholz und Herr Kai Kröger Geschäftsführerbezüge von der Gesellschaft erhalten haben.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

SV-pflichtig Beschäftigte 279
geringfügig Beschäftigte 0
ATZ 0
279
Auszubildende 9
288

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Nordson Engineering GmbH wird in den Konzernabschluss der Nordson Corporation, Westlake, Ohio, United States, einbezogen. Die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes unterbleibt, weil die Gesellschaft als Tochterunternehmen der Nordson Corporation, Westlake, Ohio, United States, von den Befreiungen gemäß § 292 HGB i.V.m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung (KonBefrV) Gebrauch macht.

Der Konzernabschluss der Nordson Corporation, Westlake, Ohio, United States, wird entsprechend den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (US GAAP) für den kleinsten und größten Kreis aufgestellt und ist unter http://www.sec.gov/edgar.shtml einzusehen.

Zwischen den im befreienden Konzernabschluss in Bezug auf die Nordson Engineering GmbH angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen (US GAAP) und den Regelungen des HGB bestehen - abgesehen von unterschiedlichen Gliederungen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie unterschiedlicher Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und unterschiedlicher Abschreibungen des Sachanlagevermögens - keine wesentlichen Unterschiede im Bereich der Bilanzierung und der Bewertung.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 53 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben.

 

Lüneburg, 18. Oktober 2024

Jens Fahrenholz

Bernardus H. Peuten

Kai Kröger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.11.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.10.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 150.000,00 0,00 0,00 150.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.827.601,60 12.100,85 0,00 1.968,69 7.841.671,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.432.638,54 194.343,92 15.747,71 14.563,93 9.625.798,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.841.132,00 68.278,36 109.482,39 52.227,83 2.852.155,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.895,50 233.550,15 150.000,00 -68.760,45 123.685,20
20.210.267,64 508.273,28 275.230,10 0,00 20.443.310,82
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.066.786,61 0,00 0,00 0,00 6.066.786,61
26.277.054,25 658.273,28 275.230,10 0,00 26.660.097,43
Kumulierte Abschreibungen
01.11.2022 Zugänge Abgänge 31.10.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 41.666,70 0,00 41.666,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.683.932,08 52.973,63 0,00 6.736.905,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.777.376,95 652.664,16 14.015,41 7.416.025,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.509.214,96 132.799,24 108.232,77 2.533.781,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.970.523,99 838.437,03 122.248,18 16.686.712,84
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.970.523,99 880.103,73 122.248,18 16.728.379,54
Buchwerte
31.10.2023 31.10.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 108.333,30 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.104.765,43 1.143.669,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.209.772,98 2.655.261,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.374,37 331.917,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.685,20 108.895,50
3.756.597,98 4.239.743,65
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.066.786,61 6.066.786,61
9.931.717,89 10.306.530,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmen

Die Nordson Engineering GmbH wurde am 28. April 1989 gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Forschung, Entwicklung, der Entwurf, die Herstellung und der Vertrieb von Geräten und Maschinen sowie Zubehör- und Ersatzteilen in den folgenden Geschäftsbereichen:

Industrielle Anwendungen (Product Assembly): Präzisions-Auftragssysteme für Verklebungen und Abdichtungen bei der Montage von Konsumgütern wie Haushaltsgeräten, Fahrzeugen, Möbeln, Elektronik und vielen anderen Produkten, sowie ausgewählte Anwendungen für Beschichtung und Laminierung,

Hygieneprodukte (Non Wovens): Ausrüstungen zum hochpräzisen Auftrag von Klebstoff für die Herstellung unterschiedlichster Hygieneprodukte wie z.B. Babywindeln,

Klebstoffauftragssysteme für Verpackungen (Packaging).

Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über Nordson Konzerngesellschaften.

Die Gesellschaft gehört zu der internationalen Nordson-Unternehmensgruppe, die komplette Systemlösungen für Klebstoffaufträge und Oberflächenbeschichtungen herstellt und vertreibt. Mit eigenen Niederlassungen in mehr als 30 Ländern bietet die Nordson-Unternehmensgruppe Service und Beratung weltweit.

Organisatorische Struktur

Die Nordson Engineering GmbH ist in den deutschen Teilkonzern des weltweiten Nordson Konzerns eingegliedert. Oberste Muttergesellschaft ist die Nordson Corporation mit Sitz in Westlake, Ohio, United States of America. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath, sowie mit der beherrschenden Muttergesellschaft Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG, Erkrath.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsaktivitäten gliedern sich in Applikations- und Produktentwicklung. Ziel der Applikationsentwicklung ist die Bereitstellung standardisierter Anwendungslösungen für wichtige Zielmärkte (Focus Market).

Die Entwicklungen sind global ausgerichtet und berücksichtigen soweit erforderlich lokale sowie europäische Besonderheiten und Schwerpunkte.

Es wurden im Geschäftsjahr 3.384 Tsd. € (Vorjahr 2.746 Tsd. €) für Forschung und Entwicklungszwecke ausgegeben. Wir beschäftigen 27 Mitarbeiter (Vorjahr 28) in diesem Bereich.

Die Entwicklungsaktivitäten nehmen auch zukünftig einen hohen Stellenwert in der Unternehmensstrategie ein.

B. Wirtschaftsbericht

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/ 2023 wurde von der Geschäftsführung analysiert. Während sich das EBITDA, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Umsätze um fast 10% erhöht hat, sank der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung insbesondere wegen des gestiegenen Zinsaufwands. Die positive Investitionsneigung unserer Kunden sowie die Weitergabe gestiegener Preise führte zu einer insgesamt positiven operativen Geschäftsentwicklung.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Durch die weltweite Distribution von Waren sowie Dienstleistungen ist die Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich durch die Entwicklung der Weltwirtschaft beeinflusst. In diesem Geschäftsjahr hatten der Anstieg des deutschen Außenhandels (vgl. Statistisches Bundesamt; saison- und kalenderbereinigter Anstieg um 7,0 %) sowie die Stagnierung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (vgl. Statistisches Bundesamt; saison- und kalenderbereinigter Änderung um 0,0 %) Einfluss auf die Gesellschaft. Die in der Gesellschaft erzielten Umsätze unterlagen im Geschäftsjahr insbesondere den gestiegenen Inflationsraten im Euroraum. Aus den außerhalb der Europäischen Währungsunion erzielten Umsatzerlösen resultierten keine wesentlichen Wechselkurseffekte. Die Entwicklung der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2022/ 2023 in Bezug auf Umsatz und EBITDA über den Erwartungen. Den Preissteigerungen und Versorgungsengpässen auf unseren Beschaffungsmärkten konnten wir erfolgreich begegnen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Nordson Engineering GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/ 2023 ein im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Mio. € (+9,7 %) höheres EBITDA von 40,6 Mio. €. Die im Vorjahr geplante Erhöhung des EBITDAs zwischen -0,2 % und 1,6 % konnte somit erzielt werden. Die Gesellschaft konnte durch die positive Investitionsneigung unserer Kunden sowie die erfolgreiche Weitergabe von Preissteigerungen den Herausforderungen auf unseren Beschaffungsmärkten erfolgreich begegnen und damit im Ergebnis die Erwartungen erfüllen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Jahr 2022/ 2023 sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 291 auf 288.

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Nordson Engineering GmbH engagiert sich regelmäßig für die Förderung sozialer und gemeinnütziger Projekte. Im Geschäftsjahr 2022/ 2023 wurden für diesen Zweck 24 Tsd. € für Spenden verwendet.

Forschung und Entwicklung

Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Abschnitt Forschung und Entwicklung unter den Grundlagen des Unternehmens im Lagebericht.

Entwicklung der Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/ 2023 erzielte die Nordson Engineering GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 114,8 Mio. € und lag somit um 12,0 Mio. € (+11,7 %) über dem Vorjahr.

Der weltweite Umsatz mit unseren Schwestergesellschaften erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 / 2023 um 11,3 Mio. € (+12,6 %). Der Umsatz mit Asiatischen Schwestergesellschaften lag durch eine positive Entwicklung der Großaufträge in unserem Systemgeschäft um 10,1 Mio. € über dem Umsatz des Vorjahres. Der Umsatz mit EU-Schwestergesellschaften ist um 1,5 Mio. € gestiegen während sich der Umsatz mit Schwestergesellschaften außerhalb der EU und Asien um 0,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr verminderte. Dabei entwickelte sich insbesondere unser Geschäft auf dem Nordamerikanischen Markt negativ.

Das Endkundengeschäft war durch eine leicht erholende Investitionsneigung unserer Kunden im Geschäftsjahr 2022/ 2023 belebt. Diese Erholung wurde insbesondere durch die Lockerung der Covid Restriktionen begünstigt. Die Umsätze im Endkunden-Systemgeschäft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Mio. € (+6,5 %) und im Endkunden-Teilegeschäft um 0,3 Mio. € (+4,1% %). Was die Vertriebskanäle angeht war im Vergleich zum Vorjahr eine Verschiebung der Umsatzvolumen weg von unseren Distributoren und hin zu unseren Endkunden festzustellen.

Trotz des anhaltenden Konjunkturdrucks und der angespannten geopolitischen Lage konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dabei könnte ein Rückgang der Umsätze über Distributoren von 1,1 Mio. € (-28,7%) durch einen Anstieg der Endkunden Umsätze von 1,8 Mio. € (19,7%) mehr als ausgeglichen werden.

Für weitere Details verweisen wir auf die Angaben zur Entwicklung der Umsatzerlöse unterteilt nach den einzelnen Geschäftsbereichen unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022/ 2023 beträgt der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/ Leistungen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen 13,7 Mio. €. Der Wert hat sich im Vergleich zum Endbestand des Vorjahres um 1,4 Mio. € erhöht. Die Erhöhung ist bedingt durch einen Anstieg der Bestände der Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 1,9 Mio. €. Diese ist zurückzuführen auf den Aufbau von Sicherheitsbeständen, zur Sicherstellung der Materialversorgung in der Produktion, um den globalen Lieferengpässen und Produktionskapazitätsengpässen bei Lieferanten entgegenzuwirken. Des Weiteren haben inflationsbedingte Preisanstiege unserer Lieferanten zu einem bewertungsbedingten Anstieg der Bestände geführt. Auf der anderen Seite ist der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/ Leistungen um 0,5 Mio. € gesunken. Diese Abnahme ist auf eine hohe Anzahl von Systemaufträgen, die im Geschäftsjahr 2021/2022 angefertigt und im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 final ausgeliefert wurden, zurückzuführen.

Des Weiteren sind bedingt durch den Geschäftsverlauf und Preiserhöhungen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um 5,9 Mio. € auf 41,5 Mio. € gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind aufgrund höherer Subunternehmerkosten um 0,3 Mio. € auf 3,7 Mio. € gestiegen.

Die sonstige betrieblichen Aufwendungen sind verglichen mit dem Vorjahr bei 3,8 Mio. € konstant geblieben.

Im Geschäftsjahr 2022/ 2023 sanken die Erträge aus der Gewinnabführung der NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath, um 2,3 Mio. € auf 2,1 Mio. €.

Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an die Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG, Erkrath, in Höhe von 35,4 Mio. € (-4,8 Mio. €).

Entwicklung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 23,1 Mio. € auf 364,0 Mio. € gestiegen. Die Veränderung der Aktiva ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 22,8 Mio. € zurückzuführen. Hierbei stiegen insbesondere die Forderungen im Rahmen des Cash Pools um 28,6 Mio. €, die aus laufender Geschäftstätigkeit stammen und die Forderung gegen die NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath, aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrages im Geschäftsjahr 2022/ 2023 in Höhe von 2,1 Mio. €. Im Gegenzug wurden Darlehnsforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen getilgt, vor allem 6,6 Mio. € von Nordson Corporation. Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. € erhöht. Gleichzeitig sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,2 Mio. € was dem Rückgang der Oktober 2023 Endkundenumsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.

Die Veränderung der Passiva ist maßgeblich auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 23,3 Mio. € zurückzuführen und ergibt sich insbesondere aufgrund der im Zuge des bestehenden Gewinnabführungsvertrages im Geschäftsjahr 2022/ 2023 entstandenen Verbindlichkeit in Höhe von 35,4 Mio. € gegenüber der Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG, Erkrath. Die ausstehende Gewinnabführung des Vorjahres wurde in eine Darlehensverbindlichkeit umgewandelt. Im Gegenzug wurden Darlehnsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen getilgt vor allem 15,5 Mio. € an die Nordson Advanced Technology (Japan) KK und 6 Mio. € an die Nordson Advanced Technology (Hong Kong) LTD. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten verminderten sich um insgesamt 0,6 Mio. €.

Entwicklung der Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2022/ 2023 bei 29,1 Mio. € im Vergleich zu 32,1 Mio. € im Vorjahr. Das Periodenergebnis verringerte sich um 2,4 Mio. € auf 33,3 Mio. €. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -0,6 Mio. € im Vergleich zu -0,7 Mio. € im Vorjahr. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug 0,2 Mio. € im Vergleich zu 0,0 Mio. € im Vorjahr. Die Durchführung von Gewinnabführungen steht noch aus. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln und dem genannten Cash Pool, stieg demnach von 270,5 Mio. € auf 299,3 Mio. € zum Jahresende.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann für das Geschäftsjahr 2022/ 2023 als stabil bezeichnet werden, ist jedoch abhängig von den Weisungen und der Bereitstellung von finanziellen Mitteln unserer amerikanischen Muttergesellschaft.

Es ist sichergestellt, dass die Nordson Engineering GmbH ihre bestehenden Verbindlichkeiten begleichen kann. Die Tochtergesellschaft NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath, hält den Cash Pool für die deutsche Nordson-Gruppe sowie verschiedene europäische Nordson-Gesellschaften und kann bei Liquiditätsengpässen auf die amerikanische Muttergesellschaft zurückgreifen.

Darüber hinaus teilt sich die Gesellschaft mit der NORDSON Deutschland GmbH, Erkrath, und der NORDSON BKG GmbH, Münster eine neue Kreditlinie von insgesamt 50,0 Mio. €. 45 Mio. € hiervon ist in Form von einer revolvierenden Garantielinie und 5 Mio. € in Form von einer kurzfristige Kreditlinie.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Den allgemeinen Geschäftsrisiken begegnen wir mit einer intensiven Beobachtung unserer Beschaffungs- und Absatzmärkte. Dies erfolgt durch unsere zentralen und dezentralen Einkaufs- und Vertriebsorganisationen sowie durch Austausch von Marktdaten innerhalb unserer globalen Konzernorganisation der Nordson-Gruppe. Durch regelmäßige Audits zur Zertifizierung nach ISO 9001 stellen wir eine permanente Überwachung unserer internen Prozesse in unseren Werken sicher.

Den Finanzrisiken begegnen wir mit einem umfassenden Controlling auf Basis unserer Budgetplanung und Prognoserechnungen sowie mit einem permanenten zentralen Kredit-Management. Die rechtlichen Risiken verfolgt unsere juristische Abteilung sowohl im Hinblick auf die Entwicklung der Gesetzgebung als auch hinsichtlich der aktuellen Rechtsprechung auf den für uns relevanten Feldern.

Da unsere oberste Muttergesellschaft der Aufsicht der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) unterliegt, finden für unsere Gesellschaft auch die Vorschriften des Sarbanes-Oxley Acts Anwendung. Die Anwendung dieser Vorschriften, die insbesondere auf die Stärkung des internen Kontrollsystems ausgerichtet sind, um gesetzeskonformes Verhalten mit Schwerpunkt im Finanz- und Rechnungswesen sicherzustellen, stärkt unser Risikomanagementsystem in diesem Bereich. Das System wird jährlich getestet. Im Rahmen des internen Testings ergaben sich im Geschäftsjahr 2022/ 2023 keine wesentlichen Beanstandungen.

Durch die enge Anbindung an die weltweite Nordson-Gruppe werden die Gesellschaft und deren Entwicklung in nicht unerheblichem Umfang von der Entwicklung und von Maßnahmen des weltweiten Konzerns beeinflusst. Die folgenden Geschäftsrisiken der Nordson-Gruppe können sich damit grundsätzlich auch auf die Nordson Engineering GmbH auswirken:

Konjunkturelle Lage in den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, Lebensmittelindustrie, Holz- und Verpackungsindustrie

Innovationsfähigkeit der Unternehmensgruppe

Akquisitionen und Integrationsprozesse

Schutz des geistigen Eigentums

Fremdwährungsmanagement

Finanzierungsmöglichkeiten

Wesentliche Risiken, die bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, sind jedoch nicht absehbar.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist zum Ende unseres Geschäftsjahres durch die Auswirkungen einer eingetrübten Aussicht für die Weltkonjunktur und einer unsicheren Haushaltslage des Staates weiterhin belastet. Die führenden Wirtschaftsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose gehen in ihrer Herbstprognose 2023 von einer moderaten Erholung des realen Bruttoinlandsproduktes aus nach einem leichten Rückgang in 2023. Die in den letzten Jahren entstandenen Lieferengpässe haben abgenommen aber sowohl durch die Kriege in der Ukraine und im mittleren Osten als auch die Spannungen an anderen Orten auf der ganzen Welt bestehen hier weiterhin Risiken für die wirtschaftlichen Entwicklung.

Für unsere Geschäftsentwicklung ist insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Ausrüstungsinvestitionen von Bedeutung. Trotz der schwachen konjunkturellen Entwicklung zeigten sich die Ausrüstungsinvestitionen bislang vergleichsweise robust, wenn zugleich das Investitionsvolumen jedoch noch nicht das vorpandemische Niveau erreicht hat. Für das letzte Quartal 2023 erwartet die Gemeinschaftsdiagnose in ihrem Herbst 2023 Bericht einen leichten Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen was aber für das Gesamtjahr zu einer Steigerung von 2,8 % führen würde. Die Institute rechnen mit einer Normalisierung der Lieferketten und einer Ausweitung der Ausrüstungsinvestitionen in den Jahren 2024 und 2025, auch weil von der öffentlichen Hand stärker investiert wird. Für 2024 erwarten die Institute einen Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen von 1,4 % mit steigender Tendenz im Laufe des Jahres.

Ebenfalls von Bedeutung für unsere Geschäftsentwicklung sind unsere Außen-handelsbeziehungen. Die den Außenhandel bestimmende Weltwirtschaft hat nach einem kräftigen Jahresauftakt im Sommer 2023 etwas an Schwung verloren und expandiert laut der Gemeinschaftsdiagnose momentan verhalten. Der Krieg in der Ukraine, die hohen Zinsen, die Schwäche der Industriekonjunktur sowie die schwächere Dynamik der Beschäftigung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen die Expansion. Die erwartete Senkung der Leitzinsen durch die Zentralbanken im kommenden Jahr und eine Stärkung der Kaufkräfte durch die Lohnentwicklung dürften die Weltkonjunktur merklich stützen. Die Institute erwarten, für das letzte Quartal 2023 eine Stabilisierung der Exportvolumina. Insgesamt erwarten die Institute, dass die Ausfuhren in diesem Jahr um 1,0 % sinken aber im Jahr 2024 um jeweils 1,8 % wieder zunehmen werden.

Die Institute weisen in ihrer Prognose ausdrücklich auf Prognoserisiken hin. Wirkungsverzögerungen der hohen Zins- und Inflationsraten der vergangenen Jahre können sich realwirtschaftlich dämpfend auswirken. Hohe Schulden der Unternehmer und Haushalte in China könnten deflationär wirken und zu einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung führen. Schließlich sind die geopolitischen Risiken nach wie vor hoch und führen zu einer allgemeinen Prognoseunsicherheit

Insgesamt erwarten die Wirtschaftsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose für das Jahr 2023 für die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,6 %, mit einer leichten Verbesserung im letzten Quartal. Für das Jahr 2024 wird dagegen eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 1,3 % erwartet. Daneben rechnen die Institute, dass die Inflationsrate im Jahr 2023 bei 6,1 % liegen dürfte und auf 2,6 % im Jahr 2024 und 1,9 % im Jahr 2025 zurückgeht. (Quelle: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Gemeinschaftsdiagnose #2-2023).

Wir gehen von einem herausfordernden Geschäftsumfeld für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 aus. Unsere Entwicklungsmöglichkeiten werden dabei bestimmt von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Wir rechnen mit dem weiteren Abbau der globalen Lieferengpässe, einem freundlicheren Zinsumfeld und einer verstärkten Kaufkraft. Demgegenüber erwarten wir aufgrund des am Anfang 2023/24 hohen Zinsniveaus und geopolitischen Unsicherheiten eine vorübergehend zurückhaltende Investitionsneigung unserer Kunden, die uns in unseren Entwicklungsmöglichkeiten zumindest temporär begrenzen wird. Wir gehen deshalb von einer insgesamt moderaten Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 aus, die das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2022/ 2023 in Abhängigkeit der Preisentwicklungen auf unseren Beschaffungs- und Absatzmärkten leicht übertreffen wird. Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage stufen wir weiterhin stabil ein.

Durch unsere Spezialisierung auf die Veränderung und Optimierung bestehender Fertigungsprozesse tragen wir zu nachhaltigen Verbesserungen in den Bereichen Produktkosten und Produktqualität bei deren Herstellung in den bedienten Märkten bei. Im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld sehen wir trotz der globalen Herausforderungen einen moderat positiven Geschäftsverlauf und Möglichkeiten für mäßiges Wachstum, insbesondere auch durch die Fortentwicklung und Einführung innovativer Produkte. Gleichzeitig erschließt der Nordson Konzern durch die Einbindung von neuen Geschäftsbereichen weiterhin fortlaufend neue Märkte.

Weiterhin angestrebte Prozessverbesserungen und allgemeine Kostenreduzierungen werden im folgenden Geschäftsjahr und darüber hinaus wirksam und zu einem stabilen Geschäftsergebnis beitragen.

Über neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2022/ 2023 Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mio. € dem Anlagevermögen zugeführt, dazu zählen Investitionen in Produktionsausstattung, IT-Ausstattung und Infrastruktur Gebäude. Für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 sind Investitionen in Höhe von 2,1 Mio. € vorgesehen.

Im folgenden Geschäftsjahr 2023/ 2024 ist keine wesentliche Veränderung der Unternehmensstruktur der Nordson Engineering GmbH geplant.

Für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 gehen wir trotz der negativen konjunkturellen Einflussfaktoren bei gleichzeitig mäßig positiven Außenhandelsperspektiven von einer insgesamt positiven Investitionsbereitschaft unserer Kunden und einem dadurch bedingten Umsatzentwicklung von -2,0 % bis 2,0 % aus. Insgesamt planen wir für die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 einen Entwicklungskorridor des EBITDA zwischen 3 % und 5 %. Bedingt durch höhere Zinsaufwendungen, erwarten wir beim Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an die Nordson Holdings S.à r.l. & Co. KG und vor Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen der Nordson Deutschland einen Entwicklungskorridor zwischen -10 % und 1 %. Für die ersten zehn Monate des Geschäftsjahres, bis Ende August 2024, betrug der Umsatz 94,2 Mio. €, das EBITDA betrug 35,2 Mio.€ und der Jahresüberschuss vor Steuern und Dividenden betrug 25,1 Mio.€.

Aktuell bewegt sich der Auftragseingang auf einem stabilen Niveau. Wir gehen daher im Zuge der prognostizierten leichten gesamtwirtschaftlichen Erholung sowie der zurückgehenden Inflation von einer moderaten Steigerung aus, welche insgesamt in einem Anstieg für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 von 1% bis 3% bei Umsatz sowie EBITDA resultieren sollte. Die Mitarbeiteranzahl beträgt zum Berichtszeitpunkt 289 und entspricht somit der Anzahl zum 31. Oktober 2023. Für das Geschäftsjahr 2024 werden keine wesentlichen Änderungen geplant, sodass mit einer vergleichbaren Mitarbeiteranzahl geplant wird.

 

Lüneburg, 18. Oktober 2024

Jens Fahrenholz

Bernardus H. Peuten

Kai Kröger

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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