DORMA Beschlagtechnik GmbHLiquidiert

Donnenberger Straße 2, 42553 Velbert, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 17165
Vorher
OGRO Beschlagtechnik GmbH
Eingetragen
6.9.2004
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
ist die industriemäßige Herstellung von Beschlägen aller Art sowie deren Vertrieb, insbesondere von Metallbeschlägen. Die Gesellschaft ist berechtigt, artverwandte Artikel herzustellen und zu vertreiben.

Historie

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Management

NameRolle
Alwin Berninger
seit 16.1.2018
Geschäftsführer
Bernd Brinker
seit 23.1.2017
Geschäftsführer
Michael Hensel
seit 2.6.2016
Geschäftsführer
Markus Seeland
seit 9.5.2016
Prokura
Jörg Henke
seit 17.2.2016
Geschäftsführer
Prokura
Ludger Kötter
seit 27.12.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
dormakaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien
Germany
5.120.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DORMA Beschlagtechnik GmbH

Velbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016

Inhaltsverzeichnis

 

Lagebericht

 
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016
1.

Bilanz zum 30. Juni 2016

2.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016

3.
Anhang für das Geschäftsjahr 30. Juni 2016
 

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016

 

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/16

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die DORMA Beschlagtechnik GmbH (im Folgenden auch kurz: DBT oder Gesellschaft) ist seit 1866 auf die Herstellung von hochwertigen Beschlägen für Türen und Fenster spezialisiert. Das Produktportfolio setzt den Fokus auf das obere Premium Segment für das gewerbliche Objektgeschäft. Der überwiegende Umsatz wird in Deutschland erbracht, hauptsächlich durch den Handel und Verarbeiter für Holz, Metall und Glas. Ein eigener Spezialisten-Vertrieb betreut Architekten und Ausschreibungen.

Der Vertrieb der produzierten Erzeugnisse an externe Kunden erfolgt überwiegend über die DORMA Deutschland GmbH, so dass die DBT im Wesentlichen Innenumsätze erzielt.

Die DBT ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der dorma+kaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien (vormals: DORMA Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien; im Folgenden kurz: dorma+kaba Holding), Ennepetal. Mit dieser Gesellschaft als herrschendem Unternehmen hat die DBT als beherrschtes Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Im Rahmen dessen wird das Jahresergebnis an die Gesellschafterin abgeführt.

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der DORMA-Glas GmbH, Bad Salzuflen. Mit diesem Tochterunternehmen hat die Gesellschaft ihrerseits einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Im Rahmen dessen erhält die DBT das Jahresergebnis der DORMA-Glas GmbH.

Die DBT wird in den Konzernabschluss der dorma+kaba Holding AG, Rümlang / Schweiz, einbezogen. Die dorma+kaba Holding AG ist nach dem Zusammenschluss der DORMA Gruppe mit der Kaba Gruppe die neue Konzernobergesellschaft.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen unverändert zu den Vorjahren. Das Wirtschaftswachstum lag auf niedrigem Niveau, aber war erneut relativ resistent gegen rezessive Tendenzen. Maßgeblich waren anhaltende Unsicherheiten in den europäischen Nachbarländem. So verfolgten nahezu alle europäischen Volkswirtschaften weiterhin einen Konsolidierungskurs, was das potenzielle Wirtschaftswachstum bremste. Davon war die deutsche Wirtschaft, innerhalb derer Exporte in das benachbarte Ausland eine wichtige Rolle spielen, direkt beeinflusst. Die Arbeitslosigkeit verharrte dennoch auf historisch niedrigem Niveau. Gleiches gilt allerdings auch für die Inflationsrate. Um der niedrigen Inflation entgegenzuwirken und die wirtschaftliche Aktivität in Europa zu stimulieren, weitete die Europäische Zentralbank ihre Politik der geldpolitischen Lockerung im Vergleich zu den Vorjahren noch aus.

Durch günstige Kreditzinsen und hohe Migrationszahlen entwickelte sich vor allem der Wohnbau auf anhaltend starkem Niveau. Für den Wirtschaftsbau, für den weniger das aktuelle Zinsniveau als zukünftige Erwartungen hinsichtlich der Ertragskraft einer Investition ausschlaggebend sind, galt dies nicht. In diesem für die Gesellschaft weitaus wichtigeren Segment des Bausektors war die Gesamtlage im Vergleich zum Vorjahr eher durch Stagnation bzw. äußerst geringes Wachstum gekennzeichnet.

2.2 Forschung und Entwicklung

Die DBT verfügt über keine eigene Forschung- und Entwicklungsabteilung. Die Strategieführerschaft für die hochwertigen Beschläge für Türen und Fenster liegt bei der DORMA Deutschland GmbH. Somit werden auch im F & E Bereich der DORMA Deutschland GmbH in Ennepetal Entwicklungen für das Beschlaggeschäft getätigt. Verstärkte Entwicklungskapazitäten und Prozessverbesserungen sollen dazu beitragen, dass die DBT mit neuen Innovationen am Markt punkten kann.

2.3 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2015/16 war für die DBT durch den Zusammenschluss der DORMA Gruppe mit der Kaba Gruppe zur gemeinsamen dorma+kaba Gruppe geprägt. Mit Vollzug des Zusammenschlusses am 1. September 2015 begann die interne Neuausrichtung für die gemeinsame Gruppe. Daraus ist hervorgegangen, dass die DBT zu dem Segment Access Solutions DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) gehört und dieses Segment im Wesentlichen durch die Geschäftsführung der dorma+kaba Holding gesteuert wird.

Mit dem Integrationsprozess stellte die dorma+kaba Gruppe systematisch auf allen Konzernebenen die Weichen für nachhaltiges profitables Wachstum. Dazu zählen höheres Innovationstempo, schnellere Produktentwicklung und Vertriebsreife, straffere Organisation, konsequente Ausnutzung der Synergien aus dem Zusammenschluss und verbesserte Kostenstrukturen. Für das Segment Access Solutions DACH resultierte daraus der im Juni 2016 verabschiedete und bekanntgegebene sogenannte "Zukunftsplan Deutschland", dem sowohl Integrationsmaßnahmen aus dem Zusammenschluss zur dorma+kaba Gruppe als auch bereits bestehende Geschäftspläne der ehemaligen DORMA Gruppe zugrunde liegen.

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren, nach denen die Segmentleitung die Gesellschaften steuert, sind die Umsatzerlöse und das EBITDA bzw. die EBITDA-Marge, wie sie im Rahmen des monatlichen Konzernreportings und der Mittelfristplanung nach Swiss GAAP FER berichtet werden. Für das jetzt abgelaufene Geschäftsjahr waren die Umsatzerlöse deutlich über dem Niveau vom Geschäftsjahr 2014/15 erwartet und das EBITDA sollte leicht positiv werden, nachdem es im Vorjahr negativ war. Die Umsatzprognose wurde bei einem Anstieg von 13,8 % gegenüber dem Vorjahr erfüllt. Das EBITDA nach Swiss GAAP FER belief sich für das Geschäftsjahr 2015/16 auf TEUR -179, sodass diese Erwartung nicht realisiert werden konnte.

2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 12.836 auf TEUR 14.606 um 13,8 % gestiegen. Der Anstieg resultiert ausschließlich aus den erhöhten Innenumsatzerlösen mit der DORMA Deutschland GmbH, die für die deutschen Gesellschaften den Vertrieb mit den externen Kunden übernommen hat.

Die Herstellungskosten der Umsatzerlöse sind um TEUR 1.419 auf TEUR 12.896 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Bestandsveränderung. Demzufolge hat sich das Bruttoergebnis vom Umsatz um TEUR 351 bzw. 25,8 % im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Die Vertriebskosten stiegen korrespondierend zu den Umsatzerlösen von TEUR 1.133 auf TEUR 1.283 ebenfalls um 13,2 % an.

Die allgemeinen Verwaltungskosten der Gesellschaft sanken im Geschäftsjahr 2015/16 gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf TEUR 602. Geringeren Weiterbelastungsaufwendungen für Intercompany-Dienstleistungen standen erhöhte Kosten für Gebäudeunterhalt und Außenanlagen gegenüber.

Die (weiterbelasteten) Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind von TEUR 396 um TEUR 81 auf TEUR 477 gestiegen. Somit wurden 3,3 % (Vorjahr: 3,1 %) des Umsatzes in die Neuentwicklung von Produkten investiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich von TEUR 208 im Vorjahr auf TEUR 262 im Berichtsjahr. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2015/16 auf TEUR 59, nachdem sie im Vorjahr nur TEUR 4 betrugen.

Die Erträge aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der DORMA-Glas GmbH, Bad Salzuflen, beliefen sich im Geschäftsjahr 2015/16 auf TEUR 4.043, nachdem diese im Vorjahr TEUR 3.546 betrugen.

Im Vorjahr vereinnahmte die DBT Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 30.000, die aus dem vororganschaftlichen Gewinnvortrag der DORMA-Glas GmbH resultierten.

Das Zinsergebnis verbesserte sich von TEUR -166 um TEUR 32 auf TEUR -134.

Insgesamt weist die DORMA Beschlagtechnik GmbH für das Berichtsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.486 aus, nachdem im Vorjahr TEUR 32.716 erzielt wurden. Der starke Rückgang ist auf die im Vorjahr enthaltene Ausschüttung aus dem vororganschaftlichen Gewinnvortrag der DORMA-Glas GmbH zurückzuführen, die es im Berichtsjahr nicht gab.

Der für das Geschäftsjahr 2015/16 erzielte Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) von TEUR 3.486 der Gesellschaft wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der dorma+kaba Holding an diese abgeführt.

2.4.2 Finanzlage

2.4.2.1 Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote beträgt 44,4 % nach 19,5 % im Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert bei unverändertem Eigenkapital ausschließlich aus der stark reduzierten Bilanzsumme. Diese Eigenkapitalquote drückt die solide Finanzkraft der Gesellschaft aus.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um TEUR 99 auf TEUR 1.237.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich überwiegend durch geringere Personalrückstellungen um TEUR 68 auf TEUR 1.028.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich von TEUR 33.842 auf TEUR 8.702. Diese Abnahme resultiert nahezu vollständig aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 4.365 (Vorjahr: TEUR 0) aus dem Cashpooling. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von TEUR 3.486 (Vorjahr: TEUR 32.695) und aus dem Liefer- und Leistungsverkehr enthalten.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen in den im Anhang angegebenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang erläutert werden.

2.4.2.2 Finanzierung und Liquidität

Die Finanzierung der dorma+kaba Gruppe erfolgt zentral durch die dorma+kaba Holding. Die dorma+kaba Holding ist der Cashpool-Führer des Euro-Cashpools, an den alle wesentlichen Euroland-Gesellschaften der dorma+kaba Gruppe angeschlossen sind bzw. im Laufe der ersten Hälfte des GJ 2016/17 angeschlossen werden. Durch diesen Cashpool wird eine Optimierung der Geld- und Kapitalmarktanlagen mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis erreicht. Die Gewährung von finanziellen Sicherheiten (Garantien, Patronatserklärungen) für Konzerngesellschaften wird ebenfalls zentral durch die dorma+kaba Holding gesteuert.

Per 30. Juni 2016 verfügte die DBT über liquide Mittel in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 65). Die Verbindlichkeiten aus Cashpooling gegenüber der dorma+kaba Holding betrugen TEUR 4.365.

Durch die Teilnahme am Cashpool verfügt die DBT über ausreichende Liquiditätsreserven, sodass auch unerwartet auftretende Ereignisse keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

2.4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 25.307 auf TEUR 19.733.

Dem Rückgang des Anlagevermögens (TEUR -20), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -10), der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR -25.668) sowie dem Rückgang der Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen (TEUR -15) und der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (TEUR -65) stehen die gestiegenen Vorräte (TEUR 433) sowie die gestiegenen sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 39) gegenüber.

Der Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr ausgewiesene Forderung aus Cashpool gegen die dorma+kaba Holding von TEUR 20.116 zurückzuführen. Zum 30. Juni 2016 weist die DBT eine Verbindlichkeit aus Cashpool von TEUR 4.365 aus. Zudem reduzierten sich die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegen verbundene Unternehmen um TEUR 6.048. Demgegenüber erhöhte sich die Forderung gegen die DORMA-Glas GmbH aus der Ergebnisabführung um TEUR 497 gegenüber dem Vorjahr.

2.4.4 Gesamtwürdigung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Insgesamt liegt die Ertragslage unter dem Niveau der erwarteten Prognose. Die Umsatzentwicklung war erfreulich und bestätigt den eingeschlagenen Weg. Das Ergebnis der DBT ohne die Erträge aus der Ergebnisabführung der DORMA-Glas GmbH ist noch nicht auf dem erhofften Niveau. Das abgelaufene Geschäftsjahr ist entsprechend als nicht voll zufriedenstellend anzusehen.

Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage zeigt insgesamt ein stabiles Bild und lässt unter Berücksichtigung der Maßnahmen aus dem Zukunftsplan Deutschland gut gerüstet in die Zukunft blicken.

3 Nachtragsbericht / Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Chancen durch den Zusammenschluss

Mit dem Zusammenschluss von DORMA und Kaba entstand ein Global Player im Markt für Si-cherheits- und Zutrittslösungen. DORMA bietet Zugangslösungen und die dazu gehörenden Serviceleistungen an und ist ein globaler Marktführer in der Automatik-, Glasbeschlags- und Türschließtechnik. Kaba ist ein weltweit führender Anbieter für Zutrittskontrollsysteme, Betriebsdatenerfassung und Schlüsselsysteme. Den Kunden wird nun ein führendes Produkt- und Dienstleistungsangebot aus einer Hand dank dieser komplementären Produktportfolios zur Verfügung gestellt. Die Wertschöpfungskette und die geografische Präsenz in allen wichtigen Märkten ist durch die gemeinsame Gruppe gewährleistet. Die technologische Kompetenz, die Produkte sowie die Vertriebskanäle von DORMA und Kaba ergänzen sich ideal. Über das gemeinsame Distributions- und Servicenetzwerk, Cross-Selling Potenziale und die Positionierung als "One-Stop-Shop" rund um Sicherheit und den Zutritt zu Gebäuden erschließt sich der dorma+kaba Gruppe und damit auch der DORMA Beschlagtechnik GmbH ein erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial.

4.2 Risikomanagement bei dorma+kaba

Die DBT ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit den allgemeinen, jeglichem unternehmerischen Handeln immanenten Risiken ausgesetzt, die das Erreichen der Ziele erschweren können. Auf Grund dessen ist es unter Umständen notwendig, dass bestimmte kalkulier- und beherrschbare Risiken eingegangen werden, um die sich hieraus ergebenden Chancen nutzen zu können. Die dorma+kaba Gruppe definiert Risiko dabei als Möglichkeit des Eintritts eines Ereignisses, welches die Erreichung der festgelegten Ziele negativ beeinflussen kann.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 ist das Risikomanagement-System der dorma+kaba Gruppe im Rahmen des Zusammenschlusses von DORMA und Kaba nachhaltig weiter angepasst, entwickelt und optimiert worden. Die entsprechenden Richtlinien gelten auch für das lokale Risk Management der Gesellschaft.

Das aktuelle Risikomanagement der DBT sowie das Reporting dazu wird aktuell durch den Finanzbereich des Segmentes Access Solutions DACH durchgeführt.

Zum jeweiligen Reporting-Stichtag werden die identifizierten Einzelrisiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher negativer Auswirkung zunächst brutto, d.h. ohne Berücksichtigung implementierter Maßnahmen, durch die einzelnen Fachbereiche bewertet. Im nächsten Schritt wird geprüft, welche Risikomanagement Maßnahmen implementiert sind, die die Risikobewertung positiv beeinflussen. Das Ergebnis ist die Netto-Risikobewertung, die sich im Zeitverlauf verändert, wenn weitere Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Jedes Einzelrisiko wird einer Risikoart aus dem dorma+kaba Risiko Katalog zugeordnet. Dieser ist für alle Risk Units der dorma+kaba Gruppe einheitlich und definiert derzeit 46 Risikoarten. Im Falle, dass mehrere Einzelrisiken pro Risikoart aufgetreten sind, wird vom Segment Access Solutions DACH eine Aggregation der Bewertung unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen und Kumulationseffekten vorgenommen. Für alle Risikoarten ist ein Risk-Owner festgelegt. Die Risikosituation wird fortlaufend, jedoch mindestens einmal jährlich überprüft. Die Risiken auf Segmentebene werden dem Group Risk Management gemeldet, das die Risiken für die gesamte dorma+kaba Gruppe verdichtet und dem Executive Committee meldet.

4.3 DORMA Beschlagtechnik GmbH Risiko-Situation

Eine wesentliche Veränderung zu den Risiken des Vorjahres, insbesondere eine Verschlechterung der Risiko-Situation, ist nicht erkennbar. Es zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab. Eine Beeinträchtigung der zukünftigen Finanz-, Vermögens-und Ertragslage im laufenden Geschäftsjahr ist auf Basis der derzeitigen Risiko-Situation nicht zu erwarten.

Im Folgenden werden die Nettorisiken, zusammengefasst nach den für Zwecke des Risikomanagements intern vorgegebenen Kategorien, und die implementierten Maßnahmen zur Begrenzung der Risiken dargestellt.

4.3.1 Produktionsausfallrisiko

Ein wesentliches Risiko der DBT im Bereich der Produktherstellung ist der Eintritt einer nachhaltigen Betriebsunterbrechung am Produktionsstandort Velbert, beispielsweise durch einen Maschinenausfall. Auch Lieferantenausfälle und Qualitätsmängel der Rohstoffe und Bauteile stellen ein Risiko dar. Die Minimierung bzw. Eliminierung des Brandrisikos ist ein zentrales Ziel der an allen Fertigungsstandorten vorhandenen Loss-Prevention-Programme. Über diese werden regelmäßig Maßnahmen im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes aktualisiert, erarbeitet und umgesetzt.

In den Fertigungsprozessen der einzelnen Werke bestehen verfahrensbedingt Risiken, dass Luft und Wasser verunreinigt werden. Die dorma+kaba Gruppe investiert kontinuierlich und nachhaltig in Umweltschutzmaßnahmen, um diese Risiken weitestgehend zu minimieren.

4.3.2 Vertriebsrisiken

Die deutschen Tochterunternehmen, allen voran die DORMA Deutschland GmbH, versenden die Produkte vorrangig über das Regional Logistic Center (RLC) Wuppertal. Eine durch Elementarschäden, durch eine Naturkatastrophe, Feuer oder ähnliches verursachte größere Beschädigung des RLC Wuppertal stellt entsprechend ein wesentliches Risiko dar. Dieses Risiko wird durch einen ausgearbeiteten Notfallplan abgefangen, in dem eine dann erforderlich werdende Direktlieferung von den Produktionsstandorten zu den Kunden innerhalb weniger Wochen realisiert werden könnte. Zudem können andere Lagerstandorte in Europa interimsmäßig bei Lieferengpässen aushelfen.

Für dorma+kaba Gesellschaften als im oberen Preissegment tätige Hersteller und Lieferanten von Premium Access Solutions stellen der Preisdruck in relevanten Märkten sowie der Verlust der Reputation als Premium-Lieferant infolge von Qualitätsproblemen wesentliche Vertriebsrisiken dar. Diese Risiken werden durch das implementierte Qualitätsmanagementsystem an den eigenen Produktionsstandorten, ein weltweites Materialgruppenmanagement und standardisierte qualitätsgesicherte Produkteinführungsprozesse adressiert.

In der Risikoart Produktentwicklung wurden die Risiken Innovationsschwäche, technologische Überalterung, Produktdesign sowie Forschung und Entwicklung durch die Risikoeinheiten bewertet. Verstärkte Entwicklungskapazitäten, Prozessverbesserungen und ein enger Kontakt zu Markt und Kunden sind nur eine Auswahl von Maßnahmen, die zur Minimierung dieser Risiken und zur Sicherung der guten Marktstellung der dorma+kaba Gruppe implementiert wurden.

4.3.3 IT-Risiken

Aufgrund der Stützung der wesentlichen Geschäftsprozesse auf IT-Systeme stellen deren Ausfall sowie der nachhaltige Verlust von Daten durch Bedien- und Programmfehler oder sonstige externe Einflüsse wesentliche Risiken dar. Zur Begrenzung des Ausfallrisikos von anwendungskritischen Systemen setzt die dorma+kaba Gruppe im Rahmen der IT-Strategie auf übliche Standards (z. B. Virenscanner, Firewallsysteme, Zugangs- und Zugriffskontrollen etc.), redundante Netzverbindungen sowie das Vorhalten eines zweiten Rechenzentrums.

4.3.4 Finanzielle Risiken

Die dorma+kaba Gruppe ist aufgrund ihrer internationalen Tätigkeit verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Diese umfassen neben Liquiditäts- und Kreditrisiken vor allem Marktpreisrisiken (Zins-, Währungs- und andere Preisrisiken).

Auf der Grundlage einer Finanzrichtlinie werden die finanzwirtschaftlichen Risiken durch Group Treasury zentral gesteuert und überwacht. Die Ermittlung der maßgeblichen Risikopositionen erfolgt im Rahmen des standardisierten Berichtswesens auf Basis einer währungsdifferenzierten Planung. Group Treasury analysiert und bewertet die Risiken und entscheidet zentral über den Einsatz von Sicherungsinstrumenten.

Auch die Zinsrisiken werden zentral gesteuert bzw. überwacht. Als Sicherungsinstrumente kommen bei der dorma+kaba Holding Zinsoptionsgeschäfte sowie Zinsswaps zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2015/16 lagen keine signifikanten Zinspositionen vor, so dass auch keine Absicherungen vorgenommen wurden.

Ausfallrisiken entstehen durch finanzielle Investments und Bankguthaben. Diesen Risiken wird durch die Auswahl bonitätsstarker Banken und durch in der Finanzrichtlinie festgelegte Betragslimits pro Kreditinstitut begegnet. Zur Überprüfung der Bonität ist in der dorma+kaba Gruppe ein Prozess zur Steuerung des Kontrahentenrisikos auf monatlicher Basis installiert, bei dem sowohl auf offizielle Ratings als auch auf so genannte "Schattenratings", die auf Basis der am Markt gehandelten CDS-Spreads berechnet werden, zurückgegriffen wird.

Durch die Teilnahme am Cashpooling mit der dorma+kaba Holding an der Spitze verfügt die DBT über ausreichende Liquiditätsreserven, so dass auch unerwartet auftretende Ereignisse keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben und die Gesellschaft weiterhin ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

4.4 Gesamtaussage zur Risiko- und Chancenlage

Zusammenfassend ist die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft als moderat zu beurteilen. Bestehende Risiken sind erkannt, werden durch das implementierte Risikomanagement-System laufend überwacht und bei Bedarf durch entsprechende Gegenmaßnahmen abgesichert. Mit dem Rückenwind aus dem Zusammenschluss von DORMA und Kaba sowie der Innovationsoffensive ergeben sich auch künftig aussichtsreiche Chancen für weiteres profitables Wachstum.

5 Prognosebericht

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2016/17 einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015/16 und ein positives EBITDA, nachdem dieses im abgelaufenen Geschäftsjahr noch leicht negativ war. Hier sollen sich die ersten Maßnahmen aus dem im Juni 2016 verabschiedeten Zukunftsplan Deutschland positiv auswirken.

Die in diesem Prognosebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und den aktuellen Informationen. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen.

 

Velbert, 22. August 2016

Michael Hensel

Jörg Henke

Bilanz zum 30. Juni 2016

Aktiva

30.6.2016 30.6.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 627.867,11 698.957,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 163.876,00 183.710,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.215,57 273.899,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.598,30 11.137,50
  1.147.556,98 1.167.704,18
II. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.839.522,55 8.839.522,55
  9.987.079,53 10.007.226,73
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.774.339,82 1.510.187,53
2. Unfertige Erzeugnisse 755.003,33 583.547,90
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 469.397,25 472.232,82
  2.998.740,40 2.565.968,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.919,01 21.750,48
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.655.571,36 32.323.400,03
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
- davon gegen Gesellschafter 153.090,51 EUR (i. Vj. EUR 28.154.439,72) -    
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.525,00 29.050,00
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
4. Sonstige Vermögensgegenstände 42.988,73 3.660,98
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
  6.725.004,10 32.377.861,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 65.155,91
  9.723.744,50 35.008.985,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.626,00 23.982,00
  19.733.450,03 45.040.194,38

Passiva

   
  30.6.2016 30.6.2015
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.120.000,00 5.120.000,00
II. Kapitalrücklage 3.189.916,95 3.189.916,95
III. Gewinnvortrag 456.086,34 456.086,34
  8.766.003,29 8.766.003,29
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.237.072,00 1.335.778,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.028.071,16 1.096.437,77
  2.265.143,16 2.432.215,77
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 772.512,99 791.909,83
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.852.818,17 32.954.997,54
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -    
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 7.850.898,67 (i. Vj. EUR 32.783.770,36) -    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 76.972,42 95.067,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 73.454,34 (i. Vj. EUR 90.670,35) -    
- davon aus Steuern EUR 61.230,03 (i. Vj. EUR 63.053,71) -    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.397,60 (i. Vj. EUR 5.277,12) -    
  8.702.303,58 33.841.975,32
  19.733.450,03 45.040.194,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016

1.7.2015 - 30.6.2016 1.7.2014-30.6.2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.606.324,81 12.835.544,17
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 12.895.612,83 11.476.166,59
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.710.711,98 1.359.377,58
4. Vertriebskosten 1.282.678,20 1.133.440,57
5. Allgemeine Verwaltungskosten 601.662,25 643.327,46
6. Forschungs- und Entwicklungskosten 476.598,99 395.612,96
7. Sonstige betriebliche Erträge 261.738,02 207.766,87
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 13.348,16 (i. Vj. EUR 53.411,45) -    
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.447,21 58.384,45
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 32.674,90 (i. Vj. EUR 21.120,18) -    
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4.042.750,42 3.546.099,41
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 30.000.000,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.984,78 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.984,78 (i. Vj. EUR 0,00) -    
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 138.273,61 166.606,91
- davon an verbundene Unternehmen EUR 15.352,21 (i. Vj. EUR 17.405,91) -    
- davon aus der Aufzinsung EUR 66.184,50 (i. Vj. EUR 149.201,00) -    
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.485.524,94 32.715.871,51
14. Sonstige Steuern 0,00 20.928,49
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 3.485.524,94 32.694.943,02
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/16

I. Allgemeine Angaben

Die DORMA Beschlagtechnik GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli eines Jahres und endet am 30. Juni des darauffolgenden Jahres.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Von dem Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren (§ 248 Abs. 2 HGB), wird kein Gebrauch gemacht. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden degressiv (Altbestände) sowie linear vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Die Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten linear 3
Bauten linear, degressiv 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen linear, degressiv 5 - 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear, degressiv 4 - 10

Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene (pauschalierte) Einzelwertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Dieser entspricht dem steuerlichen Aktivwert.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,17 % bewertet. In Folge des "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wird im Berichtsjahr erstmals der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn (in Vorjahren: sieben) Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 für die Abzinsung pauschal verwendet. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 %, die Fluktuationswahrscheinlichkeit mit 2,00 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,90 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,5 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden in handelsrechtlich gebotenem Umfang gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß § 256a HGB.

Latente Steuern

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die dorma+kaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien als Organträgerin, d.h. tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der DORMA Beschlagtechnik GmbH im Jahresabschluss der dorma+kaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien berücksichtigt.

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der dorma+kaba Holding AG, Rümlang / Schweiz, einbezogen sind und die Gesellschaften, an denen die dorma+kaba Holding AG, Rümlang / Schweiz, eine direkte oder indirekte Mehrheitsbeteiligung hält, die aber aufgrund von untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die DORMA-Glas GmbH, Bad Salzuflen. Diese weist zum 30. Juni 2016 ein Eigenkapital von TEUR 14.168 und ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 4.043 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:

30.06.2016 30.06.2015
TEUR TEUR
Liefer- und Leistungsverkehr 2.613 8.661
Gewinnabführung 4.043 3.546
Cashpool 0 20.116
Summe 6.656 32.323

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 5.120.000,00.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,17 % verwendet.

Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren hätte 3,5 % betragen. Unter Verwendung dieses Abzinsungszinssatzes hätten die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.310 TEUR betragen.

In Höhe des sich aus den verschiedenen Marktzinssätzen ergebenden Unterschiedsbetrages für Pensionen von 80 TEUR besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB, jedoch keine Abführungssperre im Rahmen der ordnungsmäßigen Durchführung des Ergebnisabführungsvertrages.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 580, Vorjahr: TEUR 600), für Altersteilzeit (TEUR 336, Vorjahr: TEUR 363) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 52, Vorjahr: TEUR 59).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der unbesicherten Verbindlichkeiten nach ihren Restlaufzeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit
Summe bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
(i. Vj.) (i. Vj.) (i. Vj.) (i. Vj.)
EUR EUR EUR EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 772.512,99 772.512,99 0,00 0,00
(791.909,83) (791.909,83) (0,00) (0,00)
- gegenüber verbundenen Unternehmen 7.852.818,17 7.852.818,17 0,00 0,00
(32.954.997,54) (32.954.997,54) (0,00) (0,00)
- sonstige 76.972,42 73.454,34 3.518,08 0,00
(95.067,95) (90.670,35) (4.397,60) (0,00)
Summe 8.702.303,58 8.698.785,50 3.518,08 0,00
(33.841.975,32) (33.837.577,72) (4.397,60) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 260) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Cashpool von TEUR 4.365 (Vorjahr TEUR 0) und aus Ergebnisabführung von TEUR 3.486 (Vorjahr: TEUR 32.695).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) beträgt TEUR 7.178 (Vorjahr: TEUR 5.866) und beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren in Höhe von TEUR 5.350 (Vorjahr: TEUR 3.869) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 1.828 (Vorjahr: TEUR 1.997).

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

2015/16 2014/15
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 4.829 4.682
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 990 964
(davon für Altersversorgung) (5) (41)
Summe 5.819 5.646

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 4) resultieren. Des Weiteren sind im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 18) und Wechselkursgewinne von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 53) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wechselkursverluste von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 21) enthalten.

Ergebnisabführung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 in Höhe von EUR 3.485.524,94 wird auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die dorma+kaba Holding GmbH + Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ennepetal, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Bestellobligo

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich über folgende Zeiträume und beinhalten die EDV, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Leasingfahrzeuge.

Gesamt Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 9 7 2 0
- Bestellobligo 40 40 0 0
Summe 49 47 2 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2015/16 waren durchschnittlich beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 74
Angestellte 25
  99
Auszubildende 3
Summe 102

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2015/2016 an:

Herr Jochen Püls, Lead Sales Region Germany Access Solutions DACH, Schwelm, (bis 02. Juni 2016),

Herr Harald Friese, Lead Finance Area Germany, Ennepetal, (bis 16. Februar 2016),

Herr Jörg Henke, Senior Vice President Finance Access Solutions DACH, Bochum, (ab 16. Februar 2016),

Herr Michael Hensel, Senior Vive President Region Germany Access Solutions DACH, Kaiserslautern, (ab 02. Juni 2016).

Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 292 HGB in Anspruch.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der dorma+kaba Holding AG mit Sitz in Rümlang/Schweiz, die den Konzernabschluss nach Swiss GAAP FER für den kleinsten und größten Kreis von konsolidierungspflichtigen Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der dorma+kaba Holding AG, Rümlang/Schweiz, ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

 

Velbert, 22. August 2016

Michael Hensel

Jörg Henke

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2016

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
1.7.2015 Zugänge Abgänge/ Tilgung Umbuchungen 30.6.2016
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 179.549,99 0,00 0,00 0,00 179.549,99
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  179.549,99 0,00 0,00 0,00 179.549,99
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 4.292.308,24 0,00 0,00 0,00 4.292.308,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.322.227,91 86.160,00 0,00 0,00 6.408.387,91
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.994.821,20 159.833,91 14.708,57 11.137,50 5.151.084,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.137,50 27.598,30 0,00 -11.137,50 27.598,30
  15.620.494,85 273.592,21 14.708,57 0,00 15.879.378,49
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.839.522,55 0,00 0,00 0,00 8.839.522,55
  8.839.522,55 0,00 0,00 0,00 8.839.522,55
  24.639.567,39 273.592,21 14.708,57 0,00 24.898.451,03
Kumulierte Abschreibungen
1.7.2015 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 30.6.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 179.549,99 0,00 0,00 179.549,99
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  179.549,99 0,00 0,00 179.549,99
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 3.593.351,13 71.090,00 0,00 3.664.441,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.138.517,91 105.994,00 0,00 6.244.511,91
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.720.921,63 116.655,41 14.708,57 4.822.868,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  14.452.790,67 293.739,41 14.708,57 14.731.821,51
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen        
  0,00 0,00 0,00 0,00
  14.632.340,66 293.739,41 14.708,57 14.911.371,50
Buchwerte
30.6.2016 30.6.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
  0,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 627.867,11 698.957,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 163.876,00 183.710,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 328.215,57 273.899,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.598,30 11.137,50
  1.147.556,98 1.167.704,18
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen    
  8.839.522,55 8.839.522,55
  9.987.079,53 10.007.226,73

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DORMA Beschlagtechnik GmbH, Velbert, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 22. August 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Antje Schlotter, Wirtschaftsprüferin

ppa. Lydia Michelbrink, Wirtschaftsprüferin

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