C & V GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Bollmann seit 14.1.2022 | Prokura |
Ben Cudok seit 13.12.2012 | Geschäftsführer |
Tobias Viße seit 13.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cudok & Viße GmbHFeldkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Cudok & Viße GmbHGeschäfts- und Rahmenbedingungen Die Cudok & Viße GmbH, mit Sitz in Feldkirchen, ist Franchisenehmer der Party Rent Franchise GmbH. Das Vertriebsgebiet der Cudok & Viße GmbH liegt überwiegend in München und Oberbayern. Die Party Rent Group ist über weitere Franchisenehmer sowie dem Gründungsunternehmen an anderen Standorten in Deutschland und im Ausland vertreten. Gegenstand des Unternehmens ist die Vermietung von temporärer Raumausstattung in den Divisionen Party.Rent und Fair.Rent. Im Fokus stehen qualitativ hochwertige Raumwelten. Die Kundenstruktur reicht von großen Unternehmen bis zu Privatpersonen. Bedingt durch die Effekte der Corona-Krise, der Geopolitischen Lage, der Inflationsentwicklung sowie der Energiekrise, bewegte sich das Marktumfeld in 2023 in einer dynamischen Lage zwischen den Kunden-Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 hervor. Die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Mit 46 Millionen Erwerbstätigen habe die Zahl einen historischen Höchststand. Nach den starken Verlusten in den Jahren 2022/2023 führten die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse in Kombination mit der nachlassenden Inflation zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nennt der Bericht unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen: "All das bremst die wirtschaftliche Dynamik." Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 Prozent gerechnet. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Monate Januar bis April 2023 verliefen bedingt durch die außerordentlichen Markteffekte verhaltend. Die teilweise verunsicherte Marktlage hatte ein sehr kurzfristiges Auftragsgeschäft zur Folge. Veranstaltungen wurden komprimiert in die Sommer- und Herbstmonate gelegt. Dennoch konnten die Umsätze zum Vorjahr erhöht werden. Im Jahr 2023 erzielte die Cudok & Viße GmbH Umsätze in Höhe von 12,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr beträgt 120 TEUR. Er beinhaltet Abschreibungen auf das Anlagenvermögen in Höhe von 833 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Coronabedingte Beihilfen von der Bundesregierung in Höhe von 147 TEUR beantragt, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen als außergewöhnliche Erträge dargestellt sind. Die Branchenentwicklung stellt sich solide dar. Marketing- und Investitionsbudgets werden gezielter eingesetzt. Die MICE Formate zeichnen ein höheres Budget, bei weniger Veranstaltungen. Fokus liegt auf Qualität statt Quantität. Die Stellung als Marktführer konnte ausgebaut werden. Bezüglich der Leistungsindikatoren konnte die Anzahl der aktiven Kunden um 94% gesteigert werden zum Vorjahr. Der durchschnittliche Auftragswert hat sich dadurch um 13% reduziert zum Vorjahr mit erhöhten Auftragsvolumina. Das Ergebnis zeigt eine gesteigerte Customer Traction auf. Mit Blick auf das Folgejahr soll der durchschnittliche Auftragswert mit den Bestands- und Neukunden erhöht werden. Ein wichtiger Leistungsbestandteil sind hierbei die Serviceleistungen. Die Kundengruppen wurden weiter diversifiziert ausgebaut wobei kein Kunde mehr als 9% zum Gesamtumsatz darstellt. Finanzlage Strategische Investitionen wurden unter Berücksichtigung des volatilen Marktumfelds auf die Ist-Situation im Umfang angesetzt. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte konnte mit den starken Umsätzen von Mai bis Dezember sichergestellt werden. Eine saisonale Auslastung wird grundsätzlich anhand von KPI ́s, Entwicklungen sowie weiteren Kennzahlen berücksichtigt. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt 858 TEUR (Vorjahr: 737 TEUR). Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf 6,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,4 Mio. Euro). Die Finanzlage ist als stabil anzusehen. Verbindlichkeiten können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele teilweise unter möglicher Ausnutzung von Skonti beglichen werden. Vermögenslage Die Summe der im Jahr 2023 erfolgten Investitionen lag auf einem niedrigen Niveau. Investitionen wurden nur im strategisch sinnvollen Fall durchgeführt und an Umsatzentwicklung und Kundenbedürfnissen orientiert, im Wesentlichen in Eventequipment. Der Fuhrpark wurde erweitert um den Kundenanforderungen des Wachstums gerecht werden zu können. Zur Vorbereitung der Investitionen in Eventequipment werden regelmäßig mittels eines Management-Informationssystems für die Produkte und Produktgruppen ermittelt, die den größten ROI (Return on Investment) erzeugen. Chancen und Risikobericht Grundsätzlich gilt: Chancen, Umsatzwachstum zu generieren, sehen wir neben dem Bereich Event- und Livemarketing sowie dem Messegeschäft in der ganzheitlichen Betreuung großer national und international tätiger Kunden. Diesem Kundenkreis ist es wichtig, unabhängig vom jeweiligen Veranstaltungsort ein gleichmäßig hohes Niveau bei der Ausstattung eigener Veranstaltungen sicherzustellen. Die Party Rent Group kann dies aufgrund ihrer Größe und der europaweiten Präsenz leisten und so beträchtliche Mehrwerte für diesen Kundenkreis generieren. Ein wichtiges Element zur laufenden Überwachung der zukünftigen Risiken stellt unser internes Berichtswesen dar. Hierbei wird laufend die Einhaltung und Abweichung der aufgestellten Budgets und die Erfüllbarkeit der Jahresplanungen untersucht. Auftretende Abweichungen zwischen den Budgets und den Ist-Zahlen werden dabei umgehend auf ihre Ursachen hin untersucht. So kann kurzfristig auf auftretende Risiken reagiert werden. Die Branchen- und Marktrisiken versuchen wir durch laufende Beobachtung, marktrelevanter Indikatoren und deren Auswertung frühzeitig zu erkennen und zu vermindern. Auf diese Weise können wir auf Entwicklungen innerhalb des Wettbewerbs reagieren. Seit 2023 ist von einer allgemeinen Markterholung zu den vorangegangenen Corona Auflagen zu sprechen. Die Geopolitische Lage, die Energiekrise sowie die Inflationsentwicklung haben in Wirtschaftszweigen, in denen unsere Kunden tätig sind zu Budgetverschiebungen geführt. Dahingehend wurde sich unterjährig intensiv mit der strategischen Kundenausrichtung permanent beschäftigt. Die Veranstaltungen wurden wie in 2022 seitens der Kunden vermehrt auf die Sommermonate gelegt, was zu einer deutlichen Verschiebung der unterjährigen Umsätze führte. Kurzfristiges Geschäftsaufkommen bleibt weiterhin in einem erhöhten Umfang bestehen. Mit einer Entspannung der kurzfristigen Nachfrage ist erst in 2024 vollends zu rechnen. Es wird sich entsprechend ausreichend planerisch auf die positive Entwicklung vorbereitet, um unser Leistungsversprechen im gewohnten Qualitätsumfang umzusetzen. Die Liquidität ist für die Unternehmung in ausreichender Höhe gesichert. Durch ausreichend Zeit der Vorbereitung kann der kurzfristigen Nachfrage entgegengewirkt werden. Die Rentabilität in den umsatzstarken Monaten steht im Fokus. Die diversifizierte Ausrichtung kundenseitig kompensieren Volatilitäten in betroffenen Wirtschaftsbranchen. Mit der Sicherheit aus den Entwicklungen und jenen Erkenntnissen des stabilen Marktumfelds, wird die Unternehmens- und Kostenstruktur stark an der Effizienz ausgerichtet und Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind eingeleitet. Mit deutlichen Effekten ist ab Q3 2024 zu rechnen. Im Marktumfeld der Mitbewerber ist mit Konsolidierungen zu rechnen, die zu einer stärkeren Leistungsfähigkeit in der Produkttiefe vereinzeln führen wird. Eine entsprechende Entwicklung wird der Leistungsfähigkeit der MICE Branche in Bayern gut tun, strukturiert die Wettbewerbsverhältnisse aber nicht neu. Mit der neuen Markenstrategie Office.Rent als neue Division wird das Geschäftsfeld mit Fokus Wachstum und Kundendiversifizierung ausgebaut. Zielgerichtete Personalbeschaffung stellt sich weiterhin als Herausforderung dar. Die Veranstaltungswirtschaft hat aufgrund der Coronakrise an Attraktivität verloren in Punkto der Krisensicherheit. Der Marktzugriff auf relevante Service Dienstleistungen wie z.B. Eventlogistik, Spedition, etc. mit einem guten Qualitätsbewusstsein, zeigt sich schwierig. Qualitätsbewusstsein, Quantität und Dienstleistungsorientierung lassen nach, bei steigenden Anforderungen. Die Preisstrukturen wurden bei Dienstleistungen und Lieferanten in 2023 fast in der gesamten Wertschöpfungskette erhöht. Eine entsprechende Tendenz zeichnet sich auch für 2024 ab. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl insgesamt hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr aufgrund der erhöhten Nachfrage leicht erhöht. Aufgrund der sich abzeichnenden unterjährigen Auslastungslage in 2024, die eine Planbarkeit wie vor Corona in 2019 darstellt, kann die Personalstruktur wieder effizient und planbar ausgerichtet werden, so dass von einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl in 2024 zu rechnen ist, bei steigendem Umsatzwachstum zum Vorjahr. Ausblick auf 2024 Das Jahr 2024 wird aus derzeitiger Sicht ab April sich in der Auslastung deutlich steigern. Die Umsätze werden im Q1 zum Vorjahr stabilisiert werden können. Wir erwarten zudem weitere Sondereffekte in die Sommermonate Mai bis Juli. Zudem kommt das erfahrungsgemäß auslastungsstarke Sommergeschäft, inklusive Europameisterschaft in Deutschland dazu. In 2024 wird die dritte Division "Office.Rent" der künftigen Rent.Group gelauncht, welche weitere Synergie Effekte mit sich bringen wird. Kostenstrukturen werden effektiv angepasst und Personalstrukturen verschlankt, da sich das volatile Geschäftsaufkommen der vergangenen Jahre erholen wird. Es ist mit höheren Marketingbudgets zu rechnen, die sich u.a. auch aus den bestehenden Budgetstaus zu Coronazeiten ausgliedern. Das Marktumfeld in den Wirtschaftszweigen hellt sich auf und führt zu weiteren Investitionsvolumen. Geopolitische Entwicklungen zeigen keine Einwirkung. Die aktuellen Finanzausstattung ist umfangreich und ausreichend. Die Entwicklung in Bezug auf mögliche Einschränkungen werden als gering angesehen, da die Kundensegmente in ihren Wirtschaftlichen Ausrichtungen divers stabil für sich stehen und gezielt diversifiziert sind nach Risikopotentialen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft Cudok & Viße GmbH hat ihren Sitz in Feldkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der HRB 202482 eingetragen. II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 07.12.2012 errichtet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften nach dem für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Auf Bilanzposten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- / Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum entspricht der für zulässig gehaltenen branchenüblichen Nutzungsdauer bzw. den voraussichtlichen Restnutzungsdauern. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten notwendigem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Aktiva In den den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen i. H. v. Euro 15.003,33 gegenüber verbundenen Unternehmen und i. H. v. Euro 147.393,00 gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten. Die Forderungen haben i. H. v. Euro 147.393,00 eine Laufzeit über 5 Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Forderungen enthalten Forderungen i. H. v. Euro 703,53 gegenüber Geschäftsführern mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. 2. Passiva Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 500.000,00. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von Euro 1.605.998,34 eine Laufzeit von einem Jahr, i. H. v. Euro 2.845.581,00 eine Laufzeit von 1-5 Jahren und i. H. v. Euro 386.515,28 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten i. H. v. Euro 1.090.035,28, welche durch Eigentumsvorbehalte gesichert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus der Schlussabrechnung von Beihilfen in Höhe von EUR 147.200,00 enthalten. Die Gesellschaft hat für Leasinggeschäfte elektrisch betriebener KFZ Umweltboni insgesamt i. H. v. Euro 7.500,00, sowie Förderzuschüsse (KFW) i. H. v. Euro 16.000,00 erhalten. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen mit einer Laufzeit bis längstens 2028 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insgesamt i. H. v. Euro 799.331,15. VII. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für ein Darlehen der Viße & Cudok Immobilien GmbH eine selbstschuldnerische Bürgschaft i. H. v. Euro 3,5 Mio. übernommen, sowie eine Patronatserklärung für Darlehen i. H. v. Euro 1,1 Mio. der C&V GmbH abgegeben. Das Risiko der Inanspruchnahme der Bürgschaften ist als gering einzustufen, da die Immobilie der Viße & Cudok GmbH einen Verkehrswert von Mio. Euro 24,8 besitzt. Die offenen Darlehen, welche mit Bürgschaften hinterlegt sind, sind in der Summe um ein vielfaches geringer. VIII. Sonstige Angaben Personalstand Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Organmitglieder Geschäftsführer sind Herr Ben Cudok, Kaufmann, München Herr Tobias Viße, Kaufmann, München Bezüglich der Angaben der Gesamtvergütung macht die Gesellschaft von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält an der RG Partners GmbH mit Sitz in Ober-Mörlen, 10,6% der Anteile. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses:Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen das der Gewinnvortrag aus dem Jahr 2022 i.H.v. Euro 37.317,22 sowie der Jahresüberschuss 2023 i. H. v. Euro 114.787,34 als Bilanzgewinn in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Feldkirchen, 12. August 2024 Ben Cudok Tobias Viße sonstige Berichtsbestandteile
Feldkirchen, 12.08.2024 gez. T. Viße gez. B. Cudok Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cudok & Viße GmbH, Feldkirchen: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Cudok & Viße GmbH, Feldkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Cudok & Viße GmbH, Feldkirchen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Oberschleißheim, den 13.08.2024 REITZ
+ REITZ PartmbB
gez. Uli Reitz, Wirtschaftsprüfer |
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