Amoyan Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Schilz seit 13.1.2026 | Prokura |
Florian Weins seit 27.2.2023 | Geschäftsführer |
Audrey Krause-Roehrig seit 12.5.2022 | Prokura |
Katharin Rehder seit 4.2.2021 | Prokura |
Mirco Wolf Wiegert seit 8.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mirco Wolf WiegertFKGU Verwaltungsgesellschaft mbH+1 | 67.00% |
Florian RehmFKGU Verwaltungsgesellschaft mbH+1 | 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
fritz-kulturgüter GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I Wirtschaftsbericht 1 Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die fritz-kulturgüter GmbH ist ein innovatives Unternehmen in der Getränbranche. Wir setzen uns für eine nachhaltige Produktion unserer Produkte ein und unterstützen soziale Projekte. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2021 auch für unsere Gesellschaft stark von der Covid19 Pandemie geprägt. Die diversen Lockdowns im Gastronomiebereich, im In- und Ausland und das Ausweichen des Konsumverhaltens in den Handel beeinflussten auch unseren Geschäftsverlauf. Des Weiteren bewegen wir uns seit Jahren in einem sich zunehmend fragmentierenden Marktumfeld. Zahlreiche neue Marktteilnehmer stoßen zu Kolas, Limonaden und Schorlen hinzu, aber auch traditionelle Anbieter modernisieren Portfolio und Markenauftritt. Die Produktpalette verteilt sich auf die Felder Kolas, Limonaden und Schorlen sowie auf die Segmente "Standard" und "Premium" sowie "Konventionell" und "Bio" Uns ist es im Geschäftsjahr 2021 gelungen, die Vorjahresumsätze zu übertreffen und durch umsichtiges Kostenmanagement ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auch das Geschäftsjahr 2021 war geprägt von fortlaufenden Investitionen in Mitarbeiter und IT sowie Ausgaben für Flaschen, Kisten und Werbemittel. 1.2 Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende waren insgesamt 268 Mitarbeiter (Vorjahr 265) bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Organisation ist auch in 2021 ihren Wachstumspfad weiter gegangen. Das Unternehmen achtet sehr darauf, auf der einen Seite erfahrene Mitarbeiter zu fördern, um Beständigkeit zu gewährleisten und auf der anderen Seite gezielt neue Kompetenzen in das Unternehmen zu bringen, um für die wachsenden Anforderungen eines schnell wachsenden Unternehmens gerüstet zu sein. Hervorzuheben ist, dass der Verwaltungsbereich schon in den Vorjahren so ausgestattet worden ist, dass ,mobiles Arbeiten' vom 1. Tag der Pandemie möglich war und auch vom Unternehmen ermöglicht wurde. Durch die temporären Lockdowns in der Gastronomie und der fehlenden Beschäftigungsgrundlage einiger Mitarbeiter fand von Januar bis März 2021 das Instrumentarium der Kurzarbeit Anwendung. 1.3 Sonstige Darstellungen 1.3.1 Allgemeines Die Gesellschaft ist im Bereich der Getränkeindustrie tätig und befasst sich vorrangig mit Vertrieb, Vermarktung und Entwicklung von alkoholfreien Getränken sowie damit zusammenhängenden Waren im Rahmen des Merchandisings. 1.3.2 Stärken und Schwächen der Gesellschaft Eine hohe Innovationskraft in Kombination mit starken Marken und dezentraler Produktion gehört zu den Stärken des Unternehmens. Unser Wachstum wird durch die Einführung neuer Marken sowie der Ausweitung von Distribution generiert. Notwendige Voraussetzung hierfür ist allerdings auch, dass die Organisation sich diesem Wachstum anpasst. Diese Weiterentwicklung wird auch in 2022 aktiv vorangetrieben. Eine immer stärker werdende Marke sowie langjährige und hoch qualifizierte Mitarbeiter sind das Kapital der fritz-kulturgüter GmbH. Das hohe Know-how der Mitarbeiter wird durch ständige Fort- und Weiterbildung auf hohem Niveau gehalten. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führen in viele Ländern zu Einschränkungen in der Gastronomie- und Festivalbranche. Speziell die Expansion in das EU-Ausland wurde dadurch gehemmt. 1.3.3 Interne Organisation und Entscheidungsfindung Die Organisation ist stetig, sowohl systemisch als auch in der Struktur, den Erfordernissen eines mittelständischen Unternehmens angepasst worden. So wurde in 2021 z.B. ein BI Reporting Portal eingeführt (Launch April 2021) sowie ein neues CRM System entwickelt. Im November 2021 haben wir ein Upgrade des SAP Systems vollzogen. Die Organisation ist geeignet, durch kurze Wege den Entscheidungsträgern die erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Information der Geschäftsleitung sowie die Entscheidungsfindung erfolgen in regelmäßigen Sitzungen der Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein regelmässig erstelltes und an die Geschäftsführung und Bereichsleitung distribuiertes Management-Reporting der wesentlichen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Damit ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung bei Bedarf kurzfristig über wesentliche Ereignisse informiert wird. 1.3.4 Segmente und Tätigkeitsgebiete Die Unternehmensaktivitäten sind in folgende operative Segmente unterteilt:
Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit Getränkeabfüllern als langjährige Partner innovative Kolas, Limonaden und Schorlen und treiben deren möglichst nachhaltige Produktion voran. Des Weiteren werden wir in 2022 unseren 2. Nachhaltigkeitsreport veröffentlichen. 2 Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Der Rückgang des Anlagevermögens beruht im Wesentlichen auf den Abschreibungen der Sammelposten. Wir verweisen hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens auf den Anlagenspiegel im Anhang der Gesellschaft. Die Vorräte sind leicht über Vorjahresniveau. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 1.001 auf TEUR 2.134 angestiegen. Dies hängt mit den allgemein erhöhten Umsatzerlösen zusammen. Im Vorjahr war besonders das vierte Quartal von Einschränkungen im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen. Im vierten Quartal 2021 erzielte das Unternehmen weitaus höhere Umsatzerlöse als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die flüssigen Mittel sind angestiegen, da die Ergebnisabführung unterjährig noch nicht vollständig abgeflossen ist. Mit der FKGU Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRB 143885) als herrschendem Unternehmen ist am 29.11.2017 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Im kurzfristigen Fremdkapital sind die sonstigen Rückstellungen insbesondere aufgrund der höheren Pfandrückstellung im Zusammenhang mit der Entwicklung der Umsatzerlöse gestiegen. Gegenläufig wirkt sich die Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus. Dem Gesellschafter ist unterjährig im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Liquidität zugeführt worden. Dadurch reduzieren sich die aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag resultierenden Verbindlichkeiten. 2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft, was auf Basis des straffen Kostenmanagements im Berichtsjahr trotz der Pandemie und getätigten Investitionen möglich war. 2.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Alle operativen Investitionen wurden in 2021 aus dem Cash Flow finanziert. Dies ist auch für 2022 geplant. 2.2.3 Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen im abgeschlossenen Geschäftsjahr TEUR 9.136 (VJ TEUR 10.565) und betreffen im Wesentlichen die Anschaffung von Pfandflaschen und Leihwerbemitteln. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.832 (VJ TEUR 10.967) gegenüber, von denen TEUR 8.788 die Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter betreffen. 2.3 Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Für das Geschäftsjahr 2021 ging die Gesellschaft von einem wachsenden Rohertrag aus, der insbesondere durch gestiegene Umsätze vorwiegend in Deutschland, aber auch im europäischen Raum, erreicht werden sollte. Die Expansionsstrategie konnte aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung der Corona-Pandemie nicht wie geplant umgesetzt werden. Trotz der einschränkenden Rahmenbedingungen konnte der Umsatz entsprechend der Prognose des Vorjahres, um 15 % gegenüber 2020 im zweistelligen Bereich gesteigert werden. Dies stellt auch einen Anstieg gegenüber dem Niveau vor der Pandemie aus 2019 dar. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Maßnahmen zu Eindämmung der Corona-Pandemie milder aus. Durch die Umsetzung von Hygienekonzepten konnte der Gastronomie-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich gesteigert werden. Damit wurde die geplante Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich erreicht. Dies führte trotz einer gesunkenen Rohertragsmarge zu einem Rohergebnis, das rd. 13 % über dem Vorjahr liegt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) konnte um rd. 17 % entsprechend der Prognose gesteigert werden. Um auf die volatile Situation auch kurzfristig reagieren zu können, haben wir kurzfristig Investitionen in die Marke reduziert und auch allgemeine Vertriebs- und Verwaltungskosten gesenkt. Das Betriebsergebnis (EBIT) übertrifft mittels dieser Maßnahmen deutlich die Erwartungen und auch das Vorjahresergebnis. Den Ausbau unserer "fritzen"-Belegschaft haben wir weiter voran getrieben und auch wie geplant in Kühlschränke und Werbemittel investiert. Aufgrund der Rahmenbedingungen waren allerdings nur geringere Investitionen in Flaschen und Kisten notwendig. Die Personalaufwendungen lagen um rd. 5 % über dem Vorjahr und spiegeln unverändert unsere Investitionen in Wachstum und Internationalisierung wieder. Infolge der pandemiebedingten Kurzarbeit in den Monaten Januar bis März 2021 ist der Personalaufwand durch das enthaltene Kurzarbeitergeld in Höhe von insgesamt TEUR 403 entlastet. Die über die Vollabschreibung sofort aufwandswirksamen Investitionen in geringwertige Wirtschaftsgüter lagen mit TEUR 8.624 um TEUR 776 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die verstärkten Investitionen in Vorjahren unterstützen weiterhin ein profitables Wachstum. Durch den Ergebnisabführungsvertrag wird in der Gewinn- und Verlustrechnung kein Jahresüberschuss ausgewiesen. 2.4 Nicht-finanzielle Leistungindikatoren 2.4.1 Leistungsindikatoren Culture, People und Organisation Die Organisation sorgt dafür, daß sie als attraktiver Arbeitnehmer wahrgenommen wird. Damit sichert sich das Unternehmen eine gute Ausgangsposition im Wettbewerb um die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt. In seinen Mitarbeitern sieht das Unternehmen eine Säule, um das zukünftige Wachstum und eine nachhaltige strategische Ausrichtung der Organisation sicherzustellen. Die fritz-kulturgüter GmbH wurde entsprechend als Great Place To Work ausgezeichnet. Als Nachweis für die Mitarbeiterzufriedenheit sieht das Unternehmen auch seinen guten Score auf einem Online-Portal zur Arbeitgeberbewertung (kununu). Als Auszeichnung für sein Engagement wurde der Gesellschaft das kununu Top Company 2022 Siegel verliehen. In 2021 wurde das Unternehmen zur Nummer 2 im Ranking der Top Arbeitgeber im Mittelstand ausgezeichnet. 2.4.2 CSR Information Zentrale Umweltthemen der fritz-kulturgüter GmbH sind die Vermeidung von Abfall, insbesondere Plastik, sowie der Klimaschutz. Zudem haben wir 2021 das Umweltmanagementsystem Ökoprofit eingeführt. Zur Vermeidung von Abfall nutzen wir seit unserer Gründung in Deutschland und vielen Nachbarländern Glasmehrwegflaschen, die bis zu 50-mal wiederverwendbar und danach 100 % recycelbar sind. Für unsere Werbemittel nutzen wir ebenfalls langlebige und recyclingfähige Materialien wie Holz, Pappe oder Metall. 2021 konnten wir zum Beispiel auf plastikfreie Kreidetafeln umstellen. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen und energieeffizienten Getränkeabfüllern können wir das Glasmehrwegsystem klimaschonend betreiben. 2021 haben wir zudem eine Klimastrategie erstellt und uns zum 1,5°-Ziel der Vereinten Nationen bekannt. Wesentliche Maßnahmen beinhalten neben der regionalen und effizienten Abfüllung die Elektrifizierung des Fuhrparks und eine Anpassung des Portfolios. Alle Fahrzeuge im Außendienst werden bis Ende 2022 auf Elektroantrieb umgestellt bzw. durch andere Möbilitätsangebote ersetzt (Bahn, öffentliche Verkersmittel). 2.4.3 Leistungsindikatoren Digital Auch für unser Unternehmen stellt die digitale Präsenz einen wichtigen Faktor dar, um die Konsumenten anzusprechen. Als wichtiges Medium nutzen wir dafür die Social Media Plattformen. In 2021 konnten wir auf Instagram einen Follower-Zuwachs um ca. 10 % erreichen, während auf Twitter ein Zuwachs von ca. 22 % zu verbuchen war. Demgegenüber steht ein leichter Rückgang bei Facebook. 2.4.4 Leistungsindikatoren Operations Das Unternehmen pflegt langfristige Beziehungen zu seinen Lieferanten, um permanenten Zugrif auf qualitativ hochwertige Waren sicherzustellen. Die Liefertreue für 2021 lag bei 99,96 % und damit leicht verbessert gegenüber 2020. II Chancen- und Risikenbericht 1 Marktrisiken Wesentliche Marktrisiken können aus einem langfristigen Lockdown der Gastronomien und den damit resultierenden möglichen Insolvenzen in der Gastroszene und den für uns entstehenden Umsatzverlusten entstehen. Gleichzeitig kann das Öffnen der Gastronomie, verbunden mit einem warmen Sommer, zu einem starken Anstieg des Geschäftes führen. Ansonsten bewegen wir uns, basierend auf unserer innovativen Marke und unserer konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Strategie, auf einem stabilen Wachstumspfad. Neben der Pandemie können sich weitere externe Risiken aus der Zuckerdebatte (Zuckersteuer, Ampelsystem) und aus der zunehmenden Nachfrage nach Glas ergeben, wodurch Glasflaschen ein limitierender Faktor werden könnten. Fritz hat allerdings auch für 2022 gemäß der Jahresplanung bereits Mengenkontrakte abgeschlossen. Die aktuelle Preisentwicklung führt zu dem Risiko, dass steigende Einkaufskonditionen die Ergebnisse schmälern. Durch die Erneuerung bestehender Kontrakte mit Abfüllern werden die steigenden Preise in Zukunft für sämtliches Roh- und Beistellungmaterial zu höheren Ausgaben führen. Die Geschäftsführung erwartet den vorläufigen Höhepunkt der Preissteigerung bis zum Sommer 2022. 2 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Auftraggeber abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. 2.1 Liquiditätsrisiko Der hohe operative Cashflow in Verbindung mit der auf einen festen Planungshorizont ausgerichteten Liquiditätsvorschau sowie in der Gesellschaft vorhandene und nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die jederzeitige Liquiditätsversorgung sicher. 2.2. Währungsrisiko Währungsrisiken bestehen nicht, da sowohl der Einkauf als auch der absolut größte Teil des Verkaufs im Euro-Währungsraum abgewickelt werden. 2.3 Zinsrisiko Besondere Zinsrisiken existieren nicht, da keine zinstragenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten bestehen. 2.4 Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners. Aufgrund der guten Bonität unserer Kunden und des konsequenten Debitorenmanagements sind wir nur geringen Ausfallrisiken ausgesetzt, die durch Wertberichtigungen abgedeckt sind. 3 Sonstige Risiken Die politische Diskussion um Ernährung, im speziellen Zucker, wird von der Geschäftsführung regelmäßig beworben. Die Firma engagiert sich im Rahmen ihres Stakeholdermanagements um eine balancierte und aufklärende Debatte. Politische Eingriffe (z.B. Zuckersteuer) oder teilweise irreführende Nutriscore Regelungen können perspektivisch Einfluss auf das Geschäft haben. 4 Chancen Durch die laufende Optimierung der Organisation und der daraus resultierenden Innovationskraft läßt sich auch weiterhin von einem gesunden Wachstum für das Jahr 2022 ausgehen. Mit Abschwächung der Pandemie wird das Wachstum aus nationalen und, bedingt durch die weiter forcierte Internationalisierung, vermehrt auch aus internationalen Quellen resultieren. Eine verstärkte Konsumentennachfrage nach dem Lockdown kann dieses Wachstum überproportional verstärken. 5 Gesamtaussage Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sind derzeit nicht ersichtlich. Wir bewegen uns auf einem stabilen und profitablen Wachstumspfad mit bedeutenden Chancen aus der weiteren Internationalisierung und unserer Innovationskraft. III Prognosebericht Für 2022 rechnen wir, getrieben durch ein erwartetes Absatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich, wiederum mit einem deutlichen Umsatzanstieg. Für das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) gehen wir in Erwartung einer durch Einkaufspreissteigerungen sinkenden Rohertragsmarge sowie weiter steigender Personal-, Vertriebs- und übriger betrieblicher Aufwendungen und insbesondere, nach den bewussten Einsparungen in 2021, höheren Investitionen in die Marke trotzdem von einem gegenüber 2021 wachsenden Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich aus. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung wird infolge deutlich erhöhter Abschreibungen um einen mittleren einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden können. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die dem Unternehmen zur Verfügung stehen Ressourcen, insbesondere unser "fritzen-Team", sind sehr gut auf die neuen bevorstehenden Aufgaben ausgerichtet.
Hamburg, den 28. Januar 2022 Mirco Wolf Wiegert, Geschäftsführer Winfried Rübesam, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der fritz-kulturgüter GmbH (Amtsgericht Hamburg HRB 104144), Hamburg, die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften (§ 267 HGB) angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB gegliedert. B. Rechnungslegungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen ein und fünf Jahren. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter (= Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und fiktiv als Abgang erfasst. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 800,00 werden entsprechend ihrer individuellen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der bis zum Geschäftsjahr 2017 gebildete Sammelposten für Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wird über seine Restnutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten bilanziert. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip zu den geringeren Zeitwerten am Bilanzstichtag. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Steuerrückstellungen für Ertragsteuern sind aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft, deren Organträger der 100-%-ige Gesellschafter FKGU Verwaltungsgesellschaft mbH ist, bei der Gesellschaft nicht zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. C. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen sind im Geschäftsjahr 2021 keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten (Vj. TEUR 3.542). 3. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pfand (TEUR 5.103, Vj. TEUR 3.866), Rückstellungen für den Personalbereich (TEUR 1.504, Vj. TEUR 1.912) und Rückstellung für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.207, Vj. TEUR 1.268). Die Pfandrückstellung wird sowohl für Individual- als auch für Einheitsleergut gleichermaßen gebildet. Es wird branchenüblich auf Basis von einer pauschal unterstellten Umlaufgeschwindigkeit eine Rückstellung für die im Umlauf befindlichen Pfandflaschen und Pfandkisten gebildet. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 186 (Vj. TEUR 145) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 46 (Vj. TEUR 0) enthalten. D. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich folgendermaßen nach geographisch bestimmten Märkten und nach Tätigkeitsbereichen auf:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 698 ausgewiesen, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 586), Rückvergütungen (TEUR 31) und Sonderprojekten (TEUR 20) resultieren. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 326 (Vj. TEUR 63) enthalten, die im Wesentlichen aus einem IT-Projekt, Vertriebsaufwand und Markenpflege resultieren. 3. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Erstattungen des Kurzarbeitergeldes (TEUR 221) und von Sozialversicherungsbeiträgen (TEUR 186). Es erfolgte eine Beanspruchung der staatlichen Hilfen im Zeitraum von Januar bis März 2021. 4. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 40 (Vj. TEUR 50) enthalten. 5. Außerplanmäßige Abschreibungen In den Abschreibungen sind außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 68 für die verworfene Konzeption eines Festivalauftritts enthalten. 6. Verbundene Unternehmen Die Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 24 (Vj. TEUR 35) verbundene Unternehmen. E. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr 2021 zusammen aus:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen folgende finanziellen Verpflichtungen:
4. Angabe des im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorars für den Abschlussprüfer Die Angaben zum Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der FKGU Verwaltungs GmbH, Hamburg, in den das Unternehmen einbezogen wird, enthalten. 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat gegenüber der Hamburg Sparkasse eine Bürgschaftserklärung für den Gesellschafter FKGU Verwaltungsgesellschaft mbH (verbundenes Unternehmen) in Höhe von maximal TEUR 26.525 abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird. 6. Ergebnisverwendung Gemäß bestehendem Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11.280 (Vj. TEUR 7.119) an die FKGU Verwaltungsgesellschaft mbH abgeführt. 7. Mutterunternehmen Die fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg, wird als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der FKGU Verwaltungs GmbH, Hamburg, einbezogen.
Hamburg, den 28. Januar 2022 fritz-kulturgüter GmbH Mirco Wolf Wiegert, Geschäftsführer Winfried Rübesam, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2021
Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 28. Januar 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer Thomas Wülfing, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg, wurde in der Gesellschafterversammlung am 25. März 2022 festgestellt. |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Glasergewerbe
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen