Allround Container Service Helmut Frank GmbH

Neuenlander Straße 35, 28199 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 8160 HB
Eingetragen
2.8.2005
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Durchführung und Vermittlung von Container-Transporten, Container-Reparaturen, Container-Controlling und Container-Depothaltung.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Acos Beteiligungs GmbH
Germany
172.600 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allround Container Service Helmut Frank GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012

ALLROUND CONTAINER SERVICE HELMUT FRANK GMBH, BREMEN

A K T I V A

31.12.2012 
EUR
31.12.2011 
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.935,00 49.411,00
II. Sachanlagen 189.856,00 237.084,00
III. Finanzanlagen 666.019,39 814.418,39
905.810,39 1.100.913,39
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.467.367,00 1.860.992,83
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.546,68 40.752,79
2.468.913,68 1.901.745,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.244,91 18.155,81
3.376.968,98 3.020.814,82

P A S S I V A

31.12.2012 
EUR
31.12.2011 
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 172.600,00 172.600,00
II. Gewinnvortrag 1.082.728,49 1.074.305,91
III. Jahresüberschuss 117.236,34 8.422,58
1.372.564,83 1.255.328,49
B. Rückstellungen 75.130,34 303.611,40
C. Verbindlichkeiten 1.929.273,81 1.461.874,93
3.376.968,98 3.020.814,82


Haftungsverhältnisse
2.262.554,83 1.875.000,00

Allround Container Service Helmut Frank GmbH, Bremen

Anhang zum 31. Dezember 2012

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde bezüglich der Bilanzierung sowie der Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entsprechend den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Handelsrechtliche Ansatz- und Bewertungswahlrechte wurden wie in den Vorjahren dergestalt ausgeübt, dass eine größtmögliche Übereinstimmung zwischen Handels- und Steuerbilanz erzielt wird. Bilanz- und GuV-Posten sowie Geschäftsvorfälle mit zwingenden Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ergaben sich - mit Ausnahme der phasengleichen Aktivierung von Beteiligungserträgen - nicht.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die Bilanz wurde um den Posten Forderungen gegen Geschäftsführer erweitert.

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern bestehen seit 2002 gegenüber dem umsatzsteuerlichen Organträger, der ACOS Holding AG. Zum Zwecke der Darstellungsstetigkeit wurde der Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über 3 bzw. 5 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten bewertet; sie sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Für das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls mit dem Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

III. Erläuterungen zu den Einzelposten der Bilanz

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungesunternehmen betreffen die folgenden Gesellschaftsanteile:

Nennkapital Beteiligung letztes Eigenkapital Letztes
Jahresergebnis
TEUR % TEUR TEUR
ACOS Transport Helmut Frank GmbH, Bremen 500,0 100,0 365,5 -251,7
Holtkemper Werkstattservice GmbH, Bremen 25,6 100,0 54,2 -0,3
NWL Norddeutsche Wasserweg Logistik GmbH, Bremen 105,0 51,0 471,8 252,1
NTT 2000 - Neutral Triangle Train GmbH, Bremen 154,0 25,1 570,6 68,4
TRIMODAL LOGISTIK GmbH, Bremen 52,0 25,1 562,7 195,7

Das angegebene letzte Eigenkapital und das letzte Jahresergebnis beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2012.

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Das Stammkapital von EUR 172.600,00 ist in voller Höhe eingezahlt. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Aufgrund einer im Januar 2009 durchgeführten Prüfung der Förderung betreffend NTT 2000 für den Förderzeitraum von 2001 bis 2004 durch die Freie Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen) und einem am 20. Februar 2009 vorgelegten Kostenprüfungsbericht, nahm die Geschäftsführung mit fünf Schreiben vom 28./29. April 2009 gegenüber der Freien Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen) ausführlich Stellung.

Die einzelnen angesprochenen Punkte:

- Fremdleistung (Punkt 3.2 des Kostenprüfungsberichts) - Personalkosten (Punkt 3.3) - Abschreibungen auf das Vorhaben "spezifische Anlagen" (Punkt 3.4) - sonstige unmittelbare Vorhabenkosten (Punkt 3.5) - Mittel Dritter/Einnahmen (Punkt 3.6)

konnten größtenteils mit entsprechenden Gegenargumenten widerlegt werden. Vorsorglich hat die Geschäftsleitung in 2008 eine Rückstellung von TEUR 45,0 gebildet. In 2009 wurde aufgrund neuerer Erkenntnisse diese Rückstellung auf TEUR 220,0 erhöht (Zuführung: TEUR 175,0). In 2010 und 2011 wurden weitere Zinsen zurückgestellt.

Unter Bezugnahme auf eine anwaltliche Darstellung der Rechtslage schließt sich die Geschäftsführung der herrschenden Meinung der Instanzgerichte und Literatur an, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Verjährung eingetreten ist. Die Rückstellung wurde im Berichtsjahr aufgelöst.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Sonstige Angaben

Von der Hausbank wurde eine gemeinsame Kontokorrentlinie für die Gesellschaft und einige nahestehende Unternehmen von TEUR 450,0 (Vorjahr: TEUR 450,0) eingeräumt.

Zum Bilanzstichtag ist die gemeinsame Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 345.340,86 in Anspruch genommen. Im Vorjahr betrug der positive Saldo im Haftungsverbund EUR 77.744,46. Die Summe der Kontokorrentinanspruchnahme beträgt zum Bilanzstichtag EUR 900.277,13. Für die Allround Container Service Helmut Frank GmbH ergibt sich hieraus ein Haftungsverhältnis gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 637.554,83. Die Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältniss schätzen wir aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Der Sicherung der Kreditlinie dient unter anderem eine Globalzession der Forderungen der in den Kompensationsbereich einbezogenen Unternehmen. Zusätzlich wurden auch mögliche Ansprüche gegen die Warenkreditversicherung abgetreten. 58 Container-Chassis sowie die EDV-Anlage wurden zur Sicherung übereignet.

Weiterhin besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft und weiterer Gesellschaften der ACOS-Gruppe in Höhe von EUR 125.000,00 für zwei der ACOS Transport Helmut Frank GmbH gewährte Kredite.

Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft zugunsten der ACOS Transport Helmut Frank GmbH, Bremen, in Höhe von TEUR 1.500,0 übernommen. Dieser Bürgschaftsvertrag wurde dem Senator für Wirtschaft und Häfen zwecks des erweiterten Eigenkapitalnachweises vorgelegt.

Die Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und dem bisherigen Zahlungsverhalten des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Berichtsjahres 19 (Vorjahr: 18) Mitarbeiter - ohne Geschäftsführer.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gem. § 288 Abs. 1 HGB.

Einzelvertretungsbefugter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist der Speditionskaufmann Helmut Frank, Stuhr. Seit dem 26. Mai 2011 ist zudem Herr Michael Holtkemper, Wulsbüttel, als weiterer Geschäftsführer der Allround Container Service Helmut Frank GmbH, Bremen, bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreitund vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder zusammen mit einem Prokuristen.

Bremen, den 28. Juni 2013

gez. Helmut Frank

Geschäftsführer

gez. Michael Holtkemper

Geschäftsführer

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