Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH
Bayreuther Straße 40, 95478 Kemnath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oleg Kolisnyk seit 2.10.2025 | Geschäftsführer |
Max Ponnath seit 23.9.2025 | Prokura |
Alexander Sigbert Rummler seit 27.1.2025 | Prokura |
Christoph Heinrich Rauh seit 1.12.2021 | Prokura |
Daniel Josef Wilhelm Streng seit 1.12.2021 | Prokura |
Thomas Georg Breu seit 15.5.2019 | Prokura |
Michael Wilhelm Ascherl seit 10.9.2018 | Geschäftsführer |
Simone Diana Mogos seit 12.10.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ponnath Holding GmbH & Co.KGKemnathKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis 31.12.2021A. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit Die Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath, fungiert als Holdinggesellschaft mit verwaltender Zentralfunktion und ist mit folgenden Firmen der Unternehmensgruppe direkt oder indirekt verbunden: Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH, Kemnath Ponnath DIE MEISTERMETZGER Vertriebs GmbH, Nürnberg Ponnath Produktions GmbH, Kemnath Ponnath REZNICTI MISTRI, s.r.o., Susice (Tschechien) Veggie Gourmet GmbH, Kemnath Rodag Food GmbH, Annaberg-Buchholz Die Geschäftsanteile betragen jeweils 100 %. Die Veggie Gourmet GmbH, Kemnath, wird aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Zielsetzung ist die Diversifizierung vom reinen Fleisch- und Wurstwarenhandel. Mit Wirkung zum 1. Juni 2021 wurde der angemietete Produktionsstandort der Ponnath Produktions GmbH in Freiburg verkauft. Der Verkauf des Standorts wurde nicht über den Konzern abgewickelt, da das Grundstück nur angemietet war. Das Anlagevermögen der Ponnath Produktions GmbH wurde nahezu komplett verkauft bzw. verlagert. Der operative Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Die Gesellschaften sind auf dem Gebiet der Herstellung von Frischwurstspezialitäten mit dem Schwerpunkt Brüh- und Kochwurst, Schinken- und Aspikspezialitäten sowie TK-Produkte, insbesondere Snacks, und Fingerfood, tätig. Ergänzt wird das Sortiment von veganen und vegetarischen Fleischersatzprodukten. Produktionsstandorte des Ponnath Holding GmbH & Co. KG Konzerns sind Kemnath, Knetzgau, Annaberg-Buchholz, Susice (Tschechien) sowie Reinsdorf und bis Juni 2021 Freiburg. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die aus dem Jahr 2020 auf besserem Niveau befindlichen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Geschäftsjahr 2021 trotz der anhaltenden Corona- Pandemie als weiterhin positiv zu beurteilen. Das gesamtkonjunkturelle Umfeld in Deutschland befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie sowie des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise analog der Weltwirtschaft in der Krise. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2021 um 2,6 % gestiegen. Für 2022 wird eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 3,0% sowie im Jahr 2023 um 2,9 % prognostiziert. 1 Anfang des Jahres 2021 blieben die Rohstoffpreise im Bereich der Schweine auf dem niedrigen Niveau wie zum Ende des Jahres 2020. Ab März 2021 sind diese auf Grund des nicht mehr vorhandenen Überangebots erneut angestiegen. Dieses Niveau blieb bedingt durch die beginnenden Corona-Lockerungen bis Mitte des Jahres 2021. Im zweiten Halbjahr sind diese Preise aufgrund des Überangebots aus China wieder bis zum Ende des Jahres sukzessive gesunken. Losgelöst von den kurzfristigen Effekten aufgrund der Corona-Pandemie stagniert der Absatzmarkt an Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland hingegen insgesamt. Die Umverteilung vom klassischen Metzgergeschäft hin zur Selbstbedienungsware im Lebensmitteleinzelhandel und Discount strebt einem gewissen Sättigungsgrad entgegen. Dadurch ist der Druck auf die Abgabepreise der Lebensmittelhersteller weiterhin sehr stark. Entgegen der stagnierenden Absatzentwicklung im traditionellen Geschäftsfeld sind pflanzenbasierte Fleischersatzprodukte als Fleisch der Zukunft keine Nischenprodukte mehr, sondern in der Gesellschaft angekommen. Die Umsatzerlöse sanken um 0,4 % auf 257,3 Mio. EUR, dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 15,7 Mio. EUR erzielt (Vj.: 20,9 Mio. EUR). Damit ist die im Vorjahr prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie erwartet eingetreten. Zu den umsatzstärksten Produkten zählen Wiener Würstchen, Bayerischer Leberkäse, Weißwurst, Prosciutto Cotto, veganer Burger, vegane Fischstäbchen und Mozzarella Sticks. 3. Investitionen Im Bereich technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden 9.358 TEUR investiert (Vj.: 5.082 TEUR). Damit lagen im Berichtszeitraum die Investitionen um 4,3 Mio. EUR über den Abschreibungen. 2.354 TEUR (Vj.: 7.026 TEUR) wurden im Bereich Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten investiert. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 12,0 Mio. EUR (Vj.: 13,3 Mio. EUR) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die erhöhten Abgänge sind vor allem im Verkauf der Anlagen der Ponnath Produktions GmbH begründet. Die Investitionen zielen auf die Erhöhung der Produktqualität, der Produktivität und der Kapazität sowie auf eine Optimierung der betriebswirtschaftlichen Abläufe ab. Das stetige Ziel der Verbesserung der Arbeitsbedingungen wurde bei den Investitionen ebenfalls konsequent verfolgt. Die erhöhten Investitionen sind unter anderem auf die Erweiterung der Kapazität bei der Rodag Food GmbH zurückzuführen. 4. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 973 Mitarbeiter (Vorjahr 875 Mitarbeiter) beschäftigt (Erhöhung um 98 Mitarbeiter bzw. +11,2 %). Ab Umsetzung des GSA Fleisch zum 1. April 2021 wurden vorhandenen Kapazitätsengpässe überwiegend mit befristeten Arbeitsverhältnissen und optimierten internen Prozessen ausgeglichen. Der Zuwachs der Mitarbeiter resultiert aus der Umsetzung des GSA Fleisch (Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft), gegenläufig dazu jedoch die Einstellung der Produktion in Freiburg. Im Rahmen zunehmender Professionalisierung ist die permanente Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsbaustein und wird konsequent betrieben. Zusätzlich wurden weitere Ausbildungsplätze und Ausbildungsberufe geschaffen um mittel-/langfristig mit eigens ausgebildetem Personal Zukunftsperspektiven aufzubauen. 5. Qualitätsmanagement/Umweltschutz Die Produktionsbetriebe in Kemnath, Knetzgau, Annaberg-Buchholz, Reinsdorf und Susice sind nach den internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards und Qualitätsnormen des IFS (International Food Standard) zertifiziert. Unsere Produktionsbetriebe in Kemnath und Annaberg-Buchholz sind zudem nach BRC (British Retail Consortium) zertifiziert. Zusätzlich existiert ein Ponnath-eigenes Qualitätsmanagementsystem. Dadurch wird die organisatorische Leistung des Konzerns und des Managementsystems gewährleistet und verbessert. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 122,2 Mio. EUR um 6,7 Mio. EUR auf 128,9 Mio. EUR erhöht. Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens einschließlich des immateriellen Anlagevermögens in Höhe von 12,0 Mio. EUR liegen 4,4 Mio. EUR über den Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Sachanlagenintensität stieg von 33,8 % im Vorjahr auf 35,7 % im Berichtszeitraum. Die Vorräte sanken, maßgeblich durch die Einstellung des operativen Betriebs in Freiburg, um 1,0 Mio. EUR (5,5%) auf 17,1 Mio. EUR. Die Entwicklung ist v. a. auf den Abbau des Bestands an unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich stichtagsbezogen um 2,3 Mio. EUR auf 23,9 Mio. EUR. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen stieg auf 10,8 im Berichtsjahr gegenüber 9,9 im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich vor allem auf Grund von Darlehensauszahlungen von 3,5 Mio. EUR auf 9,1 Mio. EUR erhöht. Der Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens erhöhte sich um 3,5 Mio. EUR von 5,8 Mio. EUR auf 9,3 Mio. EUR. Der Bestand an liquiden Mitteln ist trotz Jahresüberschuss von 21,8 Mio. EUR auf 19,4 Mio. EUR gesunken, hauptsächlich bedingt in den Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in Wertpapiere. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital auf Grund des Jahresüberschusses um 14,5 % und beträgt nun 99,3 Mio. EUR (Vj.: 86,8 Mio. EUR). Die Rückstellungen haben sich v. a. aufgrund reduzierter Steuerrückstellungen von 6,5 Mio. EUR auf 6,0 Mio. EUR reduziert. Die Bankverbindlichkeiten reduzierten sich durch Darlehenstilgung um 1,7 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbezogen um 2,1 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich durch Darlehensrückzahlung um 5,8 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 71,0 % auf 77,1 % erhöht. 2. Finanzlage Das Finanzmanagement der Unternehmensgruppe zielt auf die Steuerung der Liquidität sowie der Kapitalstruktur des Konzerns. Fällige Verbindlichkeiten können jederzeit fristgerecht bedient werden. Wo vereinbart, wird unter Ausnutzung von Skonto bezahlt. Im Geschäftsjahr wurden die vorhandenen Kreditlinien nur zu einem geringen Teil genutzt. Die Liquiditätssituation des Konzerns ist positiv. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus sind keine Liquiditätsengpässe erkennbar. Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel in Höhe von 19,4 Mio. EUR (Vj.: 21,8 Mio. EUR). Im Rahmen der Kapitalflussrechnung betrug im Geschäftsjahr 2021 der Mittelzufluss aus laufender Tätigkeit 22,3 Mio. EUR (Vj.: 10,8 Mio. EUR). Der Anstieg ist vor allem auf die Zunahme der Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind (Berichtsjahr +3,0 Mio. EUR; Vj.: -14,5 Mio. EUR), zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug durch Darlehenstilgung 8,5 Mio. EUR (Vj.: Mittelzufluss 0,9 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und Darlehensauszahlungen) betrug 16,3 Mio. EUR. Im Vorjahr betrug der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 11,9 Mio. EUR. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von 257,3 Mio. EUR sanken um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr (258,3 Mio. EUR). Die Umsatzrentabilität (gemessen anhand des Verhältnisses des Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsaufwand zu den Umsatzerlösen) sank von 8,1 % im Vorjahr auf 6,2 % im Geschäftsjahr. Die Eigenkapitalrentabilität (gemessen anhand des Ergebnisses nach Ertragsteuern im Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital) reduzierte sich von 19,2 % auf 12,0 % im Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von 1,6 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich bedingt durch den Verkauf des Anlagevermögens bei der Ponnath Produktions GmbH. Der Materialaufwand verringerte sich von 165,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 161,7 Mio. EUR im Berichtsjahr. Es ergibt sich im Jahresdurchschnitt eine Senkung der Materialaufwandsquote um 0,5 % auf 63,1 %. Beim Personalaufwand gab es zum Vorjahr (33,0 Mio. EUR) eine Erhöhung um 5,4 Mio. EUR auf 38,4 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das Verhältnis des Personalaufwandes zu den Umsatzerlösen stieg auf Grund der erhöhten Mitarbeiterzahl (GSA-Fleisch) um 2,3 % auf 15,0 % im Berichtsjahr. Das Vorsteuerergebnis liegt v. a. bedingt durch höhere sonstige betriebliche Aufwendungen sowie erhöhter Personalaufwendungen aufgrund des GSA-Fleischs bei 15,7 Mio. EUR (Vj.: 20,9 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 12,0 Mio. EUR (Vj.: 16,7 Mio. EUR). Der Ertragssteueraufwand reduzierte sich ergebnisbedingt von 4,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 3,7 Mio. EUR im Berichtsjahr. Der Jahresergebnis beträgt 12,0 Mio. EUR (Vj.: 16,7 Mio. EUR). Der Konzern weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 24,0 Mio. EUR aus. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellt sich insgesamt als zufriedenstellend dar. C. Nachtragsbericht Die im Jahr 2022 weiter anhaltende Coronavirus Pandemie sowie der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 stellen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag dar, deren Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar ist. Für den Ponnath Konzern wird nach derzeitiger Einschätzung mit steigenden Nebenkosten in allen Bereichen sowie erhöhten Rohstoffkosten gerechnet. Dadurch wird sich unter anderem die Materialaufwandsquote verschlechtern und das Ergebnis merklich unter dem aus 2021 liegen. D. Risikobericht Derzeit sind keine Risiken ersichtlich, die den Bestand des Konzerns gefährden könnten. Die Risiken der künftigen Entwicklung des Ponnath Holding GmbH & Co. KG Konzerns werden durch Einholung marktnaher Informationen und stetiger Beobachtung, insbesondere auch der Beschaffungsmärkte, minimiert und eingegrenzt. Das Risikomanagement ist fester Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Das Ziel des Risikomanagements des Konzerns ist es, die internen und externen Risiken für die Geschäftsentwicklung zeitnah zu erfassen und zu bewerten, um anschließend die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Branchenspezifische Risiken Ein wirtschaftliches Risiko besteht grundsätzlich im Auftreten möglicher Lebensmittelskandale und der damit verbundenen Umsatz- und Ergebnisrisiken. Durch die strikte Qualitätsorientierung im Ablauf des Produktionsprozesses und darüber hinaus durch die Zertifizierung der operativ tätigen Unternehmen des Konzerns nach internationalen Lebensmittelstandards wird diesem Risiko weitestgehend Rechnung getragen. Die wirtschaftlichen Risiken des Konzerns liegen im Wesentlichen
Ausfallrisiken Die Unternehmensgruppe betreibt ein striktes Forderungsmanagement. Kurze Mahnintervalle sorgen für ein frühzeitiges Erkennen von Ausfallrisiken. Daneben werden interne Limits vergeben und begleitende Auskünfte eingeholt. Liquiditäts- und sonstige Risiken Der Konzern finanziert sich überwiegend aus Eigenmitteln. Erweiterungsinvestitionen eines Tochterunternehmens werden zum Teil aus langfristigen Bankdarlehen finanziert. Die Bankdarlehen sind durch Grundschulden und Raumsicherungsübereignungen gesichert. Hierzu bestehen Financial Covenants, welche aktuell und nach derzeitiger Einschätzung auch künftig stets eingehalten werden. Die Finanzplanung lässt derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennen. Auf die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten wurde verzichtet. Risiken im IT-Bereich wird durch die eigene IT-Abteilung und das interne IT-Sicherheitskonzept begegnet. Zudem steht für das Produktionssystem ein externes Systemhaus mit entsprechenden IT-Kenntnissen zur Unterstützung zur Verfügung. Risiken im Produktionsbereich sind durch Versicherungen sowie Rückstellungen ausreichend abgefedert. E. Prognosebericht Chancen und Risiken der mittelfristigen Entwicklung Das gesamtkonjunkturelle Umfeld in Deutschland befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine analog der Weltwirtschaft in der Krise. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2021 um 2,6 % gestiegen. Für 2022 wird eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 3,0 % sowie im Jahr 2023 um 2,9 % prognostiziert. Die Branchenentwicklung reagiert im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage relativ konjunkturunabhängig, da Lebensmittel auch in Krisenzeiten benötigt werden. Die Wachstumsaussichten bzw. -möglichkeiten der Branche für die nächsten Jahre sind daher weiterhin als positiv anzusehen. Das Wachstum wird vornehmlich durch Erhöhung des Exportanteils sowie einer Diversifikation des Produktportfolios erwartet. Im Inlandsmarkt (Deutschland) wird eine weitere, wenn auch langsamer verlaufende Umverteilung der Marktanteile hin zum Discount erwartet. Der Wettbewerbsdruck wird durch zunehmende Konzentration sowie die Ausweitung der Produktionskette bei den Schlachtbetrieben steigen. Die Zielsetzung des Konzerns ist es, durch Verbesserung des Life-Cycle-Managements, durch Produktinnovation und durch verbraucherorientierte Produkte und Verpackungen, die vorhandenen Marktpotenziale weiter auszuschöpfen. Dadurch ergibt sich die Chance die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu verbessern. Zur Steigerung der Produktqualität werden die permanenten und hohen Qualitätskontrollen intensiviert. Dazu wird die Qualitätssicherung sowohl personell aufgestockt als auch mit Investitionen in den Standorten verbessert. Dadurch wird die Herstellung von konstant qualitativ hochwertigen und frischen Waren auf höchstem Niveau sichergestellt. Zur weiteren Optimierung der betrieblichen Abläufe und der qualitätssichernden Maßnahmen wird das vorhandene ERP-System SAP weiter ausgebaut. F. Ausblick Weitere Investitionen zur Kapazitätserhöhung, Energieversorgung und Qualitätsverbesserung wurden im Berichtsjahr bereits in die Wege geleitet und werden in den Folgejahren durchgeführt. Den zu Beginn des Jahres 2022 noch niedrigen Rohstoffkosten im Bereich Schwein auf der Beschaffungsseite stehen weiterhin der verschärfte Wettbewerb in Kombination mit aggressiver Preispolitik auf der Absatzseite sowie spätestens ab Mitte Februar sprunghaft steigende Rohstoffpreise in allen Bereichen gegenüber. Zudem ist durch den vorherrschenden Arbeitnehmermangel auf dem Arbeitsmarkt mit deutlichen Mehraufwänden zu rechnen. Aufgrund des vorherrschenden Russland-Ukraine-Kriegs ist mit steigenden Nebenkosten in allen Bereichen zu rechnen. Gegensteuernd werden die betrieblichen Abläufe weiter optimiert und für alle Bereiche Einsparpotenziale erarbeitet. Das Jahresergebnis 2022 wird aufgrund steigender Rohstoffpreise und Nebenkosten merklich unter dem Jahresergebnis aus 2021 liegen. Insgesamt wird für 2022 mit einer geringfügigen Umsatzsteigerung gegenüber dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres gerechnet. Weitergehende Prognosen sind schwierig zu treffen, auch wenn der Nahrungsmittelbereich deutlich geringeren konjunkturellen Schwankungen als andere Segmente der Wirtschaft unterliegt.
Kemnath, 14. Oktober 2022 Gez. die Geschäftsführung KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021A. ALLGEMEINES Die Muttergesellschaft ist unter der Firma Ponnath Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Kemnath im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden i.d.Opf. unter HRA 1910 eingetragen. Der Konzernabschluss der Ponnath Holding GmbH & Co. KG wird auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung und Bewertung erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften sowie für bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Dem Konzernabschluss liegt die in § 297 Abs. 3 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zu Grunde. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember des Kalenderjahres. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS UND STICHTAG Die Geschäftsjahre der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stimmen überein und entsprechen dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den gemeinsamen Stichtag (31. Dezember) aufgestellt. Der Konzernabschluss der Gesellschaft ergibt sich aus der Zusammenfassung und Konsolidierung des Jahresabschlusses der Ponnath Holding GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) mit vier inländischen und einem ausländischen Tochterunternehmen. Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgte erstmalig zum 1. Januar 2005. Folgende Unternehmen sind zum Bilanzstichtag in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Veggie Gourmet GmbH, Kemnath, deren Anteile am Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 zu 100% von Konzernunternehmen gehalten werden, wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Aus diesem Grund wird auch nach § 311 Abs. 2 HGB auf die Equity Methode verzichtet und der Ansatz erfolgt zu Anschaffungskosten. C. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die Einbeziehung der Posten des Jahresabschlusses der ausländischen Tochtergesellschaft Ponnath REZNICTI MISTRI, s.r.o., Susice/Tschechien, erfolgt unter Anwendung der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden die Bilanzpositionen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, zum Stichtagskurs umgerechnet. Das gezeichnete Kapital sowie die Rücklagen werden mit den historischen Anschaffungskosten umgerechnet. Die Umrechnung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt vereinfachend mit dem Durchschnittskurs. Die Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral in den Ausgleichsposten im Eigenkapital eingestellt. Bei der Umrechnung der Ponnath REZNICTI MISTRI, s.r.o., Susice/Tschechien, wurde ein Stichtagskurs von EUR 1,00 = CZK 24,858 zum 31.12.2021, ein Stichtagskurs von EUR 1,00 = CZK 26,2388 zum 31.12.2020, ein Durchschnittskurs 2021 von EUR 1,00 = CZK 25,640 sowie ein Durchschnittskurs 2020 von EUR 1,00 = 26,496 CZK zugrunde gelegt. D. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung von vor dem 1. Januar 2010 erstkonsolidierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F.) zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. bei vor dem Geschäftsjahr 2005 erworbenen Anteilen zu den Verhältnissen am 1. Januar 2005 vorgenommen. Die sich bei der Erstkonsolidierung der vor dem Geschäftsjahr 2005 erworbenen Anteile ergebenden Unterschiedsbeträge wurden dem Gewinnvortrag zugewiesen. Bei Erstkonsolidierungen ab dem 1. Januar 2010 wurde die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilMoG) vorgenommen. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung von nach dem 1. Januar 2005 erworbenen Unternehmen wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Zum 6. Oktober 2015 wurde mit dem Erwerb der Rodag Food GmbH, Annaberg-Buchholz, ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 7.187 gebildet und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 8 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich am üblichen durchschnittlichen Produktlebenszyklus der Branche. Schuldenkonsolidierung Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen wurden verrechnet. Eliminierung von Zwischenergebnissen Konzerninterne Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden nicht eliminiert, da sie gem. § 304 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind. Konsolidierung der Erträge und Aufwendungen Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzernunternehmen wurden eliminiert. E. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden nach § 298 Abs. 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 264a i.V.m. § 267 Abs. 3 HGB analog Anwendung. Der Konzernjahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, erstellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Bewertungsmethoden Der Konzernjahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften §§ 252 - 256a HGB erstellt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte und Rechte werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 8 Jahren zugrunde. Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 8 Jahre. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet und wurden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet und wurden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungssätze wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode festgesetzt. Für Anschaffungen der Vorjahre wurde, soweit zulässig, die degressive Methode angewandt. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet und wurden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungssätze wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode festgesetzt. Für Anschaffungen der Vorjahre wurde, soweit zulässig, die degressive Methode angewandt. Geringwertige Anlagegüter wurden im Rahmen der gesetzlichen Regelung abgeschrieben. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert. Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Ausleihungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Verderb, Schwund und Gewichtsverluste wurden Abschläge vorgenommen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderten Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. unfertige Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Wertpapiere sonstige Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Abschlussstichtag nach § 253 Abs. 4 S. 1 HGB wurden vorgenommen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. AKTIVE LATENTE STEUERN Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und beinhalten den zum Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich geltenden Steuersatz. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird planmäßig entsprechend der Abschreibungen der geförderten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund des steuerlichen Gewinns dotiert. sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. PASSIVE LATENTE STEUERN Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und werden unter Berücksichtigung des zum Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich geltenden Steuersatzes bewertet. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zeitnah mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet und grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag (§ 256a Satz 1 HGB) umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisations- und Imparitätsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. F. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagenspiegel Die Entwicklung der Bilanzposten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
2. Forderungen Die Forderungen haben, mit Ausnahme der Forderungen aus Darlehen in Höhe von TEUR 5.605 (Vj.: TEUR 0), welche unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Beträge aus Lizenz-Vorauszahlungen sowie sonstige Vorauszahlungen. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 761 (Vj.: TEUR 906) resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht im Bereich des Anlagevermögens und der Rückstellungen bei den Tochtergesellschaften Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH, Kemnath sowie Ponnath REZNICTI MISTRI, s.r.o., Susice/Tschechien. Der Berechnung der aktiven latenten Steuern wird ein Steuersatz von 23,9% bei der Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH und ein Steuersatz von 19% bei der Ponnath REZNICTI MISTRI, s.r.o., zugrunde gelegt. 5. Konzernbilanzgewinn Im Konzernbilanzgewinn in Höhe von EUR 24.011.617,19 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 13.721.497,83 und die Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 1.683.587,81 enthalten. 6. Rückstellungen Angabe und Erläuterung der sonstigen Rückstellungen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Sachverhalte:
7. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEUR 565 (Vj.: TEUR 7.268) und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe TEUR 3.461 (Vj.: TEUR 4.349) sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von TEUR 5.482 (Vj.: TEUR 6.206). Im Übrigen haben die Verbindlichkeiten insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 10.109 durch Grundschulden besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin Ponnath Verwaltungsgesellschaft mbH, Kemnath, in Höhe von TEUR 3 (Vj.: TEUR 3) enthalten. 8. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 1) resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht im Bereich des Sonderpostens mit Rücklageanteil bei der Tochtergesellschaft Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH, Kemnath. Der Bewertung der passiven latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 23,9 % zu Grunde gelegt. 9. latente Steuersalden
G. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Anpassung an die Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 195), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 172 (Vj.: TEUR 10), aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 415 (Vj.: TEUR 154), aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.407 (Vj.: TEUR 139), aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 3), Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens von TEUR 93 (Vj.: TEUR 0) sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 86 (Vj.: TEUR 28) enthalten. Weiterhin sind außergewöhnliche Erträge im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs in Freiburg in Höhe von TEUR 1.079 (Vj.: TEUR 0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 305 (Vj. TEUR 127) enthalten. 3. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Abschreibung von Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 1), aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 69 (Vj.: TEUR 37), aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 2), aus Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 60), aus Vergleichszahlungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 195) sowie übrige in Höhe von TEUR 72 (Vj.: TEUR 1). Im Personalaufwand sind außergewöhnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs in Freiburg in Höhe von TEUR 1.718 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von TEUR 86 (Vj.: TEUR 550). 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge von insgesamt TEUR 186 (Vj.: TEUR 111) aus der Bildung bzw. Auflösung von aktiven und passiven latenten Steuern enthalten. H. ANGABEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG Der Finanzmittelfonds setzt sich gemäß DRS 21 zusammen aus den kurzfristigen Forderungen gegen Kreditinstitute und Kassenbeständen abzüglich jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören. Zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht der Finanzmittelfonds der Bilanzposition Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Zum Bilanzstichtag sind im Finanzmittelfonds kurzfristige Kreditaufnahmen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 101) enthalten. Die Kapitalflussrechnung stellt anhand von Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit die Veränderung des Finanzmittelfonds dar. Der Cashflow der Geschäftstätigkeit wird hierbei indirekt anhand von Veränderungen der Bilanzpositionen ermittelt. Die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge betreffen Abschreibungen auf Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 53 (Vj.: TEUR 512), Gewinne aus der Zuschreibung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR -92 (Vj.: TEUR -153). I. ANGABEN ZUM EIGENKAPITALSPIEGEL Hinsichtlich der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Der Konzerneigenkapitalspiegel wurde entsprechend der Vorgaben des DRS 22 erstellt. J. SONSTIGE ANGABEN 1. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung)
3. Gesellschaftsorgane 3.1 Geschäftsführung Zur Geschäftsführung und Vertretung ist die persönlich haftende Gesellschafterin, die Ponnath Verwaltungsgesellschaft mbH, Kemnath, allein berechtigt und verpflichtet. Sie wurde im Geschäftsjahr durch Herrn Michael Ponnath, Kemnath, vertreten. 3.2 Name, Sitz und gezeichnetes Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Ponnath Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Kemnath. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. 3.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Bezüglich der Gesamtbezüge für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird von den Befreiungsvorschriften nach § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht. 4. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses setzt sich wie folgt zusammen:
5. Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 bzw. des § 264b HGB Folgende Konzernunternehmen nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 bzw. des § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung ihrer Abschlüsse in Anspruch:
K. NACHTRAGSBERICHT Die im Jahr 2022 weiter anhaltende Coronavirus Pandemie sowie der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 stellen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag dar, deren Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar ist. Für den Ponnath Konzern wird nach derzeitiger Einschätzung mit steigenden Nebenkosten in allen Bereichen sowie erhöhten Rohstoffkosten gerechnet. Dadurch wird sich unter anderem die Materialaufwandsquote verschlechtern und das Ergebnis merklich unter dem aus 2021 liegen. L. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath
Kemnath, 14. Oktober 2022 Ponnath Verwaltungsgesellschaft mbH Michael Ponnath, Geschäftsführer Billigung des Konzernabschlusses Die Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 erfolgte in der Gesellschafterversammlung der Ponnath Holding GmbH & Co. KG am 1. Dezember 2022. Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel Ponnath Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. Oktober 2022 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer Kastl, Wirtschaftsprüfer |
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