Brandschutz Akademie Baden-Württemberg GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Baumschulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Meissner seit 6.7.2018 | Geschäftsführer |
Florian Peter Koch seit 6.2.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Beschläge Koch GmbH & Co Dienstleistungs-KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 60.00% | |
| 60.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KOCH Freiburg GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LageberichtKOCH Freiburg GmbH, FreiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Geschäftsmodell des Unternehmens In unserer mehr als 60-jährigen Firmengeschichte haben wir unseren technischen Fachgroßhandel im Wirtschaftsraum Baden immer wieder um weitere Produkte ergänzt, zuletzt haben wir das Portfolio um handwerksnahe Dienstleistungen rund um Tür- und Zutrittssysteme erweitert. Garant für werthaltige Raumprojekte zu sein, ist dabei unsere Markenpositionierung. Zum Stichtag 31.12.2023 wurde die Rilling GmbH Sicherheitssysteme mit der KOCH Freiburg GmbH verschmolzen. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KOCH Freiburg GmbH werden im Rahmen des Berichts zur Lage des Unternehmens erläutert. Als Marke wird Rilling an Bedeutung gewinnen, denn zukünftig werden alle Dienstleistungen des Unternehmens in den Bereichen Reparatur und Wartung unter dieser Marke gebündelt. Zu unserer Kundschaft zählen neben den klassischen Handwerksbetrieben im holz- und metallverarbeitenden Handwerk auch Bauherren, Investoren, Architekten, Industriebetriebe, Schulen, Behörden und baunahe Gewerke. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft ist 2023 um -0,3% gesunken (Vorjahr +1,8%). Trotz der gesunkenen Wirtschaftsleistung war der Arbeitsmarkt stabil. Mit 45,9 Millionen Beschäftigten waren 0,7% Menschen mehr und damit so viele wie nie zuvor in Deutschland beschäftigt. Die Inflationsrate sank im Jahresverlauf wie erwartet und stellt sich 2023 auf 5,9%. Die Bruttowertschöpfung verlief in den einzelnen Sektoren heterogen. Die Bauindustrie war mit einem Rückgang der Investitionen von -2,1% betroffen. Die im Jahresvergleich hohen Zinsen wirkten sich insbesondere negativ auf den Wohnungsbau aus. Im Neubau reduzierten sich die Genehmigungen für Wohnungen um -29,7%. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern war der Rückgang mit -39,1% und -48,3% noch deutlich größer. Bei Fabrik- und Bürogebäuden reduzierte sich der umbaute Raum als zentraler Indikator um -15,7%. Preisbereinigt reduzierte sich der erzielte Umsatz im Bauhauptgewerbe um -3,3% im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der deutlichen Anstiege der Baukosten konnte nominal ein Wachstum von 3,5% erzielt werden. Ähnliches gilt für den Auftragseingang, der in 2023 preisbereinigt um -4,4% gesunken und nominal um 3,3% gestiegen ist. Die Branchenentwicklung im für uns wichtigen Produktionsverbindungshandel (PVH) und Projektgeschäft war geprägt von herausfordernden Rahmenbedingungen auf den Beschaffungsmärkten bei gleichzeitig hohem Auftragseingangsbestand in nahezu allen Kundensegmenten. Unser Branchenverband selbst rechnet für 2023 für sich mit einem Umsatzrückgang im Warengeschäft von -13,2%. Bezogen auf das Segment Bauelemente und Baubeschläge werden -8,0% unter dem Vorjahr erwartet. Geschäftsverlauf In den nachfolgenden Informationen zum Geschäftsverlauf ist in den Bilanz-Jahreswerten 2023 die Verschmelzung der Rilling GmbH Sicherheitssysteme auf die KOCH Freiburg GmbH enthalten und eine direkte Vergleichbarkeit mit Vorjahren teilweise eingeschränkt. Die Verschmelzung wurde bilanziell berücksichtigt. Die Bilanzsumme hat sich dadurch um 917 TEUR erhöht. Effekte auf die Ertragslage haben sich nicht ergeben. Wesentliche betroffene Kennzahlen stellen wir verschmelzungsbereinigt dar, um die Effekte der Verschmelzung aufzuzeigen und eine Vergleichbarkeit zu Vorjahren zu ermöglichen. Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 sind um -0,3% gesunken. Unsere Ziele haben wir damit insgesamt nicht erreicht. Dies gilt jedoch nicht für alle Produktsegmente. Durch die deutlich verringerte Neubauleistung waren Sortimente in diesem Bereich weniger gefragt, allen voran im Sicht- und Sonnenschutz. Zulegen konnte dagegen der Umsatz bei den Zutrittssystemen. Hier waren Erweiterungen und Umrüstungen, die nicht unmittelbar mit dem Neubau in Verbindung stehen, sehr gefragt. Starke Wachstumstreiber waren auch weiterhin unsere Dienstleistungsangebote, die von unseren Kunden vermehrt genutzt werden. Den Aufbau von Kapazitäten im Personalbereich sowie Investitionen in unsere IT-Infrastruktur zur Sicherstellung eines risikoadäquaten Umfelds und die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells haben wir planmäßig vorangetrieben. Die Integration der in 2021 akquirierten Firma TSB Türsysteme GmbH verläuft weiter gut und trägt erwartungsgemäß positiv zur Entwicklung unseres Unternehmens bei. Unsere Markenpositionierung als Garant für werthaltige Raumprojekte haben wir weiterentwickelt. Im Zuge der Verschmelzung haben wir die Marke KOCH um die Servicemarke Rilling ergänzt. Beide Marken stehen gleichberechtigt neben-einander. Bei KOCH liegt der Schwerpunkt weiterhin im Fachgroßhandel sowie in der Projektierung und Realisierung von Projekten rund um die Tür. Rilling wickelt als Servicemarke Wartungen und Dienstleistungen in Bestandsobjekten ab - von der Türen- bis zur Zutrittswartung. Durch den Zusammenschluss unserer Teams profitieren unsere Kunden und Partner außerdem von einer noch besseren Kommunikation und Abwicklung ihrer Anliegen. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um -0,3% gesunken. Die prozentuale Marge reduzierte sich in schwierigem Marktumfeld um -6,8%. Die Personalaufwendungen haben sich geplant um 13,6% erhöht. Neben Anpassungen der Gehälter sind darin auch die Auszahlungen für die Inflationsausgleichsprämie enthalten. Die Abschreibungen haben sich auf Grund der getätigten Investitionen erwartungsgemäß um 15,0% erhöht. Die Sachkosten sind um 8,2% gestiegen. Hier wirkten sich neben den allgemeinen inflationsgetriebenen Erhöhungen der Ausbau der IT-Infrastruktur sowie firmeninterne Projekte zur weiteren Transformation des Unternehmens kostenerhöhend aus. Das Betriebsergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung reduzierte sich auf 27 TEUR im Geschäftsjahr (im Vorjahr 1.653 TEUR). Finanzlage Unsere Finanzlage ist nach wie vor sehr stabil. Aus der Verschmelzung heraus resultieren um rund 179 TEUR höhere sonstige Rückstellungen sowie zusätzliche Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 330 TEUR. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und zu skontieren sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu erreichen. Unsere Eigenkapitalquote stellt sich verschmelzungsbereinigt auf 55,3%. Unter Berücksichtigung der Verschmelzung beträgt sie 54,6%. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich entsprechend den Tilgungsplänen, die eingehalten werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch die Verschmelzung nicht und betragen 18,3% der Bilanzsumme. Vermögenslage Das langfristige Vermögen unseres Unternehmens wurde durch die Verschmelzung um 132 TEUR erhöht. Darin sind 77 TEUR für Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sowie ein Kommanditanteil an der Sionet GmbH & Co. KG mit einem Buchwert von 55 TEUR enthalten. Diese Gesellschaft ist Träger eines unabhängigen und bundesweit tätigen Netzwerks aus Experten der Tür-Sicherheitstechnik und zentraler Vertragspartner für Gebäudebetreiber, Facility Management- und Industrie-Unternehmen, die ein überregional anwendbares, schlüssiges Konzept und die zuverlässige Betreuung ihrer Türen benötigen. Unser kurzfristiges Vermögen hat sich im Rahmen der Verschmelzung um 785 TEUR erhöht. Dabei entfallen 325 TEUR auf Vorräte, 180 TEUR auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 208 TEUR auf Flüssige Mittel. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist insgesamt weiterhin stabil und in der Lage, den operativen Geschäftsverlauf auf hohem Niveau zu gewährleisten. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 325 TEUR getätigt. Den größten Zugang stellt dabei die 50%ige Beteiligung an der Brandschutzakademie Baden-Württemberg GmbH dar. Weitere Zugänge betreffen den Fuhrpark sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Maßnahmen wurden aus dem laufenden Cashflow bestritten. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung wird durch ein umfängliches Kennzahlensystem wie Umsatz pro Mitarbeiter, Budgetierung, Umsatzrendite, Cashflow etc. sichergestellt. Wir beschäftigen am Jahresende 99 Mitarbeiter sowie 13 Auszubildende und zwei Geschäftsführer. Die Umsatzrendite liegt unter Vorjahresniveau. Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr 1.019 TEUR. Das erreichte Ergebnis unterschreitet die Planungsvorgabe. Nach gutem Jahresstart hat die zunehmende Eintrübung der Gesamtkonjunktur sowie der drastische Rückgang der Bautätigkeit zu einem Ergebnis geführt, mit dem wir nicht zufrieden sind. Prognosebericht Mit unserer Marktstrategie Fokus 2025 setzen wir die konsequente strategische Ausrichtung auf den Fachgroßhandel sowie das dienstleistungsorientierte Projektgeschäft weiter fort. Die darin enthaltenen Masterpläne 2024 möchten wir unter dem Vorbehalt der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens weiter umsetzen. Neben produkt- und kundenrelevanten Perspektiven werden wir dabei auch konsequent die technologischen Opportunitäten prüfen und realisieren. Die Bedeutung der Gewinnung von Auszubildenden sowie Fach- und Führungskräften hat dabei ebenfalls eine hohe Priorität. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen mit den Kriegshandlungen in der Ukraine sowie in Palästina bergen weiterhin große Risiken. Eine Ausbreitung der Konflikte auf Gebiete und Regionen, die für Lieferketten von zentraler Bedeutung sind, ist wahrscheinlich. Die Wahlen auf Gemeinde- und Kreisebene sowie die Europa- und Präsidentschaftswahl in den USA führen ebenfalls zu politischen Unwägbarkeiten. Hinzu kommen noch nicht bewertbare Entscheidungen der Bundesregierung wie das Wachstums- und Chancengesetz für die deutsche Wirtschaft. Wir gehen von einem weiteren Rückgang der Inflationsrate in Deutschland aus. Bei den Bauzinsen rechnen wir mit einem sich verfestigenden Niveau. Inwiefern sich die beschriebenen Entwicklungen in erhöhten Insolvenzen und weiterer Investitionszurückhaltung niederschlagen, ist schwer abschätzbar, jedoch zumindest wahrscheinlich. Für unser Geschäftsmodell bedeutet dies eine Zunahme der potenziellen Szenarien im erwarteten Geschäftsverlauf in 2024. Es bleibt jedoch aufgrund der dynamischen volkswirtschaftlichen Entwicklung schwierig, die daraus resultierenden Auswirkungen auf Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Ergebnisse unseres Unternehmens detailliert vorherzusagen. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 als herausfordernd. Wir sind jedoch davon überzeugt, mit unseren strategischen Entscheidungen zur Entwicklung unseres Geschäftsmodells ein breites und von den Kunden nachgefragtes Produktportfolio besitzen. Wir werden auch künftig in der Lage sein, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Durch unsere gute Eigenkapitalausstattung und aus den Erfahrungen des Geschäftsjahres heraus rechnen wir nicht mit bestandsgefährdenden Situationen, aber dennoch nicht zwingend mit einem positiven Ergebnisverlauf. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Für das kommende Geschäftsjahr sehen wir eine weiterhin exponierte Risikodisposition. Die geopolitische Lage mit zahlreichen Kriegshandlungen, nationale und internationale Wahlen, die sich in der Krise befindende deutsche Wirtschaft im Allgemeinen und der Bauwirtschaft im Besonderen führen zu schwer einschätzbaren Unsicherheiten. Die aktuelle Situation wird sich auch auf unsere Kunden und Lieferanten auswirken, so dass wir vor mehrdimensionalen Herausforderungen stehen. Ertragsorientierte Risiken Sowohl neue, sich in Krisen befindliche als auch etablierte Marktbegleiter verschärfen die Wettbewerbssituation entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Disruptive Geschäftsmodelle führen zu neuen Vertriebsansätzen. Unsere Kunden nutzen verstärkt die Markttransparenz aus, was zu Margenverlusten führen kann. Mit den ertragsstärkeren Dienstleistungsprodukten einher gehen Risiken, die sich z.B. in fehlerhaften Projektierungen, Montagen oder Inbetriebnahmen margenmindernd realisieren können. Die Erweiterung unserer Produktbereiche kann ebenso zu einem breiteren Margenkorridor führen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Gleichzeitig können bisher nicht absehbare Umsatzeinbrüche für erhöhten Fremdkapitalbedarf sorgen. Engpässe erwarten wir nach den uns derzeit vorliegenden Informationen jedoch nicht. Chancenbericht Mit unserer Markenpositionierung KOCH und Rilling und der damit verbundenen Schärfung unseres Profils in der Kundenansprache sowie dem weiteren Ausbau unserer Kompetenz in den Bereichen Bauelemente, Sicht- und Sonnenschutz, E-Commerce, Sicherheitstechnik und Produkten mit zusätzlichen höherem Dienstleistungsanteil im Servicegeschäft versprechen wir uns gute Marktchancen. Zusätzlich erwarten wir im weiter wachsenden Sanierungsumfeld sowie energetischen Maßnahmen in der Gebäudeinfrastruktur weitere Potenziale. Die Optimierung von Geschäftsprozessen wird die Effizienz in der Logistik, dem Einkauf und allen anderen administrativen Bereichen erhöhen. Wir können damit in allen Funktionseinheiten noch Potenziale heben. Gesamtaussage Risiken für die zukünftige Entwicklung sehen wir im schwierigen Wettbewerbsumfeld, den zahlreichen Kriegshandlungen sowie der derzeit schwachen deutschen Wirtschaftsleistung. Wir planen im Jahr 2024 einen Umsatz leicht über Vorjahresniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Wesentliche dem Unternehmen zur Verfügung stehende Finanzinstrumente sind die Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei den Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen weitgehend solventen Kundenstamm. Bedeutende Forderungsausfälle sind nicht vorhanden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen und wenn möglich mit Skonto bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs gegenüber finanziellen Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit die finanziellen Vermögenswerte ausfallen und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden situationsgerechte Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein straffes Debitorenmanagement. Eine Warenkreditversicherung besteht nicht. Darüber hinaus prüfen wir vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsverbindung stets die Bonität unserer Kunden.
Freiburg, 18. März 2024 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KOCH FREIBURG GMBH, FREIBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER KOCH FREIBURG GMBH, FREIBURGAllgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Freiburg unter der Nr. HRB 4627 im Handelsregister eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mit notariellem Verschmelzungsvertrag vom 8.12.2023 wurde die Rilling GmbH zu Buchwerten auf die KOCH Freiburg GmbH verschmolzen. Verschmelzungsstichtag war der Ablauf des 31.12.2023, so dass die Vermögensgegenstände und Schulden der Rilling GmbH im vorliegenden Jahresabschluss enthalten sind. Die Verschmelzung führte zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um EUR 916.758,19 und einer Erhöhung des Eigenkapitals um EUR 415.458,54. Im Zuge der Verschmelzung wurde das Stammkapital um EUR 50.000,00 erhöht. Obwohl diese Erhöhung am Bilanzstichtag noch nicht im Handelsregister eingetragen war, erfolgt bereits der Ausweis des höheren Stammkapitals. Der verbleibende Betrag von EUR 365.458,54 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Erfassung der im Zuge der Verschmelzung übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der Rilling GmbH erfolgte nach den selben Bilanzierungs und Bewertungsgrundsätzen wie bei der aufnehmenden Gesellschaft. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Wirtschaftsgüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen. Die Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Von den Forderungen haben EUR 2.000,00 (im Vorjahr EUR 3.000,00) und von den sonstigen Vermögensgegenständen EUR 14.300,00 (im Vorjahr EUR 1.300,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.764.228,93 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aufwendungen im Personalbereich gebildet. Von den Verbindlichkeiten haben EUR 2.291.910,16 (im Vorjahr EUR 1.725.738,32) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 1.528.333,24 (im Vorjahr EUR 2.038.116,60) zwischen einem und fünf Jahren und EUR 200.000,00 (im Vorjahr EUR 280.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Eventualverbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.584 (im Vorjahr TEUR 1.815) aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung für drei Darlehen der Muttergesellschaft. Aufgrund der Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft wird nicht mit einer Haftungsinanspruchnahme gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich TEUR 555 (im Vorjahr TEUR 444), davon gegenüber Gesellschafter TEUR 445 (im Vorjahr TEUR 399). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für Altersversorgung wurden EUR 175.408,68 (im Vorjahr EUR 94.589,69) aufgewendet. Von den Beteiligungserträgen entfallen EUR 750.000,00 (im Vorjahr EUR 400.000,00) auf verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 36.946,00 (im Vorjahr EUR 38.826,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. In den Zinsaufwendungen sind EUR 5.751,27 (im Vorjahr EUR 6.873,47) Zinsen von verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben GewinnverwendungsvorschlagDas Ergebnis des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 99 Mitarbeiter, davon
Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Im Jahr 2023 wurden 50 % der Anteile an der Brandschutzakademie GmbH erworben. Ein Jahresabschluss dieser Gesellschaft liegt noch nicht vor. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Herr Florian Koch, Dipl. Kaufmann, Freiburg, Gesamtgeschäftsführung Herr Peter Meißner, Dipl. Betriebswirt (BA), Freiburg, kaufmännischer Bereich
Freiburg, 18. März 2024 gezeichnet. Florian Koch Peter Meißner Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. April 2024 festgestellt.
BESCHEINIGUNG In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KOCH Freiburg GmbH, Freiburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der KOCH Freiburg GmbH, Freiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KOCH Freiburg GmbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Freiburg, 21. März 2024 Martin Lätsch, Wirtschaftsprüfer |
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