Bohrmaus GmbH
Selbe AdresseTest- und Suchbohrung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Kleinert seit 6.2.2024 | Geschäftsführer |
Christoph Remmel seit 4.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sunlight Group Energy Storage Systems Industrial and Commercial Societe Anonyme | 60.00% |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JT Energy Systems GmbHFreibergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für die intralogistische Anwendung sowie die Reparatur und Wiederaufbereitung von gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien. Die Produkte werden nur an verbundene Unternehmen der Gesellschafter Jungheinrich Aktiengesellschaft und Triathlon Holding GmbH verkauft. 2. Forschung & Entwicklung Die Aktivitäten im Bereich der Forschung & Entwicklung werden durch die Gesellschafter des Unternehmens übernommen. II. WirtschaftsberichT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft blickte mit großen Sorgen auf die Wintermonate, in denen die aktuelle Energiekrise wie ein Damoklesschwert über den Aussichten der Unternehmen hing. Doch schon während des vierten Quartals und damit noch vor dem meteorologischen und kalendarischen Winterbeginn wurden die Stimmen immer leiser, die die düstersten Szenarien für das deutsche Bruttoinlandsprodukt skizziert hatten. So registrierte das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bereits im November - ausgehend von dem bis dato weiterhin niedrigen Niveau der Wirtschaftsleistung - erste Aufwärtsimpulse. Zuvor stürzte der Index vor allem im dritten Quartal und zu Beginn des vierten Quartals infolge der Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Energieversorgung und -sicherheit deutlich unter die 100-Punkte-Marke ab. Insbesondere ab dem zweiten Halbjahr zeigten sich also die nachgelagerten tatsächlichen Auswirkungen infolge des Ausbruchs des Ukraine-Kriegs auf die deutsche Wirtschaft in einem deutlichen Ausmaß. [1] Dass sich diese Entwicklung über die Jahreswende hinaus nicht fortsetzt, ist vor allem den positiven Impulsen im Bereich der Preise für Energie zu verdanken. Konsequente und auf europäischer Ebene mitunter auch konzertierte politische Aktionen zur Sicherstellung der Energieversorgung der jeweiligen Industrien hat die Zuversicht von Wirtschaftsvertretern deutlich ansteigen lassen. Gut gefüllte Gasspeicher und eine stabile Gasversorgung sorgen dafür, dass sich die Unternehmen auf die Produktion konzentrieren können. Der ifo Geschäftsklima-index bildete die Erkenntnisse des DIW-Konjunkturbarometers leicht verzögert ab. Er stieg erst im Dezember wieder auf 88,6 Punkte an, nach 86,4 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Zuvor war der Indikator sechsmal in Folge gefallen. Neben der Bewertung der aktuellen Situation der Unternehmen hellte sich gemäß der Umfrage auch ihr Ausblick auf. [2] Vor allem das Verarbeitende Gewerbe verspürte einen positiven Schub im letzten Monat des Jahres. Das Geschäftsklima hat sich in nahezu allen Branchen der Industrie verbessert. Dabei sticht der Erwartungsindikator hervor, Dieser verbesserte sich vergleichsweise stark. Aber auch mit der aktuellen Geschäftsentwicklung waren die Unternehmen zufriedener. Trotz rückläufigem Auftragsbestand nahm die Unsicherheit ab. Der Dienstleistungssektor konnte den Aufwind aus dem vierten Quartal auch im Schlussmonat bestätigen. Entscheidend war die gestiegene Zuversicht hinsichtlich des ersten Halbjahres 2023. "Wir dürfen deutlich weniger pessimistisch in das neue Jahr blicken als noch im Spätsommer erwartet", sagt DIW-Konjunkturexperte Guido Baldi. "Für allzu großen Optimismus ist es dennoch zu früh. Dafür sind insbesondere die globalen Risiken weiterhin hoch - nicht nur hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine." [3] Als Belastung werde dabei auch die abgekühlte Weltwirtschaft gesehen. Dramatische Auswirkungen der abrupten Lockerung bzw. sogar Aufhebung der Zero-Covid-Strategie in China auf die Lieferfähigkeit der chinesischen Volkswirtschaft lassen sich aktuell nicht erkennen. Vielmehr zeigt sich derzeit die Nachfrage aus dem Inland als leichter Stimmungsdämpfer. Als Herausforderung gilt hier unverändert die sich auf einem hohen Stand eingeschwungene Inflation. Die geldpolitischen Gegenmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) werden wohl dazu beitragen, dass sich die Konjunktur nicht in dem Maße entfalten kann, wie es unter anderen Umständen möglich wäre. Und dennoch: Auch hier deutet sich eine Entspannung an und die Realität wird die pessimistischen Prognosen wohl deutlich verfehlen. Das IfW Kiel erwartet im Jahr 2023 eine Inflation von 5,4 %, gegenüber zuletzt erwarteten 8,7 %. Die deutsche Industrie sitzt weiterhin auf einem gut gepolsterten Auftragsbestand. Der Trend der Industrieproduktion zeigt dabei nach oben. [4] Durch die anhaltend hohe Inflation konnte ein Gegensteuern der Notenbanken ab dem 2. Halbjahr 2022 wahrgenommen werden. In Zwischenstufen erfolgte z. B. durch die EZB die Anhebung des Referenzzinssatzes auf 1,526 % (1-Monats-EURIBOR) zum 31.12.2022. [5] Für das Jahr 2023 konnten weitere Erhöhungen auf nunmehr 2,928 % (zum 03.04.2023) verzeichnet werden. [6] Die Anhebungen der globalen Leitzinssätze führen zu einer signifikanten Verteuerung der Finanzierungskosten und zu negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Offen bleiben in diesem Zusammenhang die Auswirkungen auf das Investitionsniveau und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. So rechnet das IfW für 2023 mit einem moderaten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %, nachdem sich die Befürchtungen aus dem vergangenen Herbst noch in einer damaligen Schätzung eines BIP-Rückgangs um 0,7 % zeigten. Der Blick in die fernere Zukunft lässt die IfW-Forscher im Jahr 2024 ein BIP von 1,3 % erwarten. Als robust erweist sich in dieser Gemengelage der Arbeitsmarkt, der dem trüben Zustand der Wirtschaft trotzt - auch weil die Unternehmen weiterhin stark auf Fachkräfte angewiesen sind und diese entsprechend suchen. [7] 2. Geschäftsverlauf Das erzielte Umsatzvolumen im Berichtszeitraum beträgt € 115 Mio. (VJ € 48 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte damit eine Umsatzsteigerung von 140 % erzielt werden. Die JT Energy Systems GmbH kann daher abermals auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Auftragseingang: Der Auftragsbestand des Unternehmens beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 rund € 29,0 Mio. Umsatz / EBIT: Gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 ist im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von rd. T€ 67.276 auf T€ 115.320 zu verzeichnen. Dieses Wachstum ist begründet in neuen Produktionsanläufen und einer verbesserten Auslastung der Produktion. Im Jahr 2022 wurde ein EBIT von T€ 4.737 erwirtschaftet, während im Vorjahr noch ein EBIT in Höhe von T€ 5.143 erzielt wurde. Beschaffung: Vorrangig erfolgt die Beschaffung nach Vorgaben der Fertigung. Die Planung und Disposition werden mittels eines EDV-Systems vorgenommen. Auf Grund von vorgegebenen Mindestbeständen und der Produktzyklen wird das notwendige Material beschafft. Ausschlaggebend bei der Beschaffung von Material ist nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität, welches fallbezogen unter Berücksichtigung von Umweltaspekten ausgewählt wird. Die Gewährleistung der Lieferfähigkeit und damit verbundenen Kundenzufriedenheit nimmt bei uns höchste Priorität ein. Eine elementare Rolle stellt das strategische Lieferantenmanagement dar. Unser Ziel ist es, unsere Beschaffungskosten zu senken und die Qualität der Belieferung kontinuierlich zu verbessern, die Versorgung unserer Produktion jederzeit zu gewährleisten und Beschaffungsrisiken zu vermeiden und zu beseitigen sowie schnell zusätzliche Lieferpotenziale zu erschließen. Wie in den Jahren zuvor, haben wir kontinuierlich an einer wettbewerbsfähigen Erweiterung unserer Lieferantenbasis auf den Beschaffungsmärkten gearbeitet. Damit sichern wir uns dauerhaft wettbewerbsfähige Material- und Servicekosten, kontinuierliche Verbesserung von Qualität und Service bei Lieferungen und Leistungen und eine ausreichende Versorgungssicherheit. Im Geschäftsjahr 2022 waren wir weiterhin, jedoch im weiteren Verlauf des Jahres zunehmend weniger von weltweiten Störungen der Lieferketten und den Auswirkungen der unterjährig erheblich gestiegenen Energiepreise betroffen. Die im Jahr 2021 bestehenden erheblichen Lieferprobleme haben sich im Jahr 2022 sukzessive entspannt. Durch das Abkühlen der Weltwirtschaft konnten sich Staus auf den Handelsrouten wieder leicht auflösen, was Verbesserungen in den Lieferketten nach sich zog. Die Materialverfügbarkeit hat sich in der Folge ebenfalls etwas entspannt. Die Lagerbestände bei den Roh-Hilfs-Betriebsstoffen wurden mit Blick auf die Erfahrungen in den vergangenen Jahren auf einem hohen Niveau gehalten, um die Materialversorgung der Produktion und die Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Aufgrund der Entwicklungen im Rahmen der Ukrainekrise konnte im 1. Quartal 2022 eine starke Verunsicherung wahrgenommen werden. Dank des Lieferantenmanagements, sowie entsprechender Sicherheitsbestände konnten Lieferengpässe nahezu vollumfänglich vermieden werden. Die Situation hat sich im weiteren Jahresverlauf weiter entspannt. Dennoch bleibt der Fokus in der Beschaffung weiterhin auf eine langfristige Absicherung mit kritischen Materialien und Rohstoffen gerichtet. Wie die gesamte europäische Industrie waren wir im Jahr 2022 in erheblichem Maße vom Anstieg der Energiekosten betroffen. Verdeutlicht hat sich dies in den Kostenanstiegen in den Kraftstoffen, den Kosten für Elektrizität und Gas. Ebenso führte die Verteuerung der Energie zu einem Anstieg der Preise für Vorprodukte und Dienstleistungen, wie z.B. Frachtkosten. Auch konnten durch die enge Zusammenarbeit mit Energiemarktspezialisten alternative Beschaffungsmodelle implementiert werden, welche eine Flexibilisierung des Energiebezuges und so die Realisierung von Einsparpotenzialen ermöglicht haben. Durch die retrospektive Betrachtung des Energiemarktes und unsere Beschaffungsstrategie im Zeitraum Q4/2022 und Q1/2023 kann festgestellt werden, dass eine signifikante Kostendämpfung erzielt werden konnte. Personal- und Sozialbereich: Für Schlüsselpositionen wurden gezielt Fachkräfte gesucht. Den anhaltenden Fachkräfteengpass auf dem Arbeitsmarkt konnten wir durch breite Personalmarketingmaßnahmen entgegenwirken. Die Beschäftigtenzahl (ohne Auszubildende) lag im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres bei 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Bereich von Schulungsmaßnahmen konnten unsere Mitarbeiter weiterhin regelmäßig bzw. im Rahmen von Projekten sowohl intern als auch extern teilnehmen. Die Bereitschaft zu individueller Weiterbildung von Mitarbeitern wird vom Unternehmen nach Kräften unterstützt. Unsere Belegschaft zeigte bei diesem Geschäftsverlauf eine sehr hohe Einsatzbereitschaft und unterstütze die getroffenen Entscheidungen mit allen Kräften. Vorjahresprognose: Im Bereich der Umsatz- und Rohertragsentwicklung haben wir unsere gemäß den Unsicherheiten infolge der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie und der Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten zum Ende des vergangenen Jahres eher konservativen Planungen deutlich übertroffen. Bei der Kostenplanung des abgelaufenen Geschäftsjahrs haben sich die Prognosen ebenfalls mehrheitlich bestätigt. Der geplante Gewinn vor Steuern konnte gegenüber der Planung deutlich übertroffen werden. Qualitativ zeigt sich die Umsatzrendite über dem Vorjahresniveau. Die Investitionsanregungen konnten vollständig umgesetzt werden. Damit sind die in der Vorperiode prognostizierten Aussagen eingetreten. Insgesamt war damit ein sehr guter Geschäftsverlauf zu verzeichnen. 3. Lage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2022 haben wir - insbesondere in Hinblick auf die unterjährig erheblichen Auswirkungen und vor allem durch den Ukraine-Krieg aufgetretenen Unsicherheiten - erfolgreich abgeschlossen. Bei einem Rohertrag in Höhe von rd. T€ 16.256 (Vorjahr: T€ 13.297) erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss i. H. v. T€ 2.727. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Rohertrag aufgrund der Umsatzsteigerung signifikant um T€ 2.959. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 534 auf T€ 3.707 im Wesentlichen aufgrund von steigenden Produktionsleistungen und dem damit verbundenen Aufbau von Mitarbeitern im produzierenden Bereich. Sonstige betriebliche Aufwendungen waren mit T€ 5.205 zu verzeichnen. Das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 4.737. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von rd. T€ 405 dar. Nach Steuern ergab sich im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 2.727. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft kann als stabil bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Mittelfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr T€ 3.490 und aus der Finanzierungstätigkeit T€ 3.358. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug T€ 3.427. Dies führte per Saldo zu einer Erhöhung des Finanzmittelbestandes um T€ 3.421. Die Gesellschaft schließt am Ende der Periode mit einem Finanzmittelbestand in Höhe von T€ -7.220. Wesentlicher Einflussfaktor auf den Cashflow des laufenden Geschäftsbetriebs stellte die Erhöhung des Warenbestandes dar. Hierdurch konnten im Geschäftsjahr 2022 die negativen Einflüsse auf die Lieferketten und die daraus möglicherweise resultierenden Lieferunterbrechungen im Rahmen der Unsicherheiten über die Warenverfügbarkeit vollumfänglich vermieden werden. Bei unseren Kunden wurde dies sehr positiv wahrgenommen und führte zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit. Erläuterung der Kapitalstruktur anhand der externen und internen Finanzierungs- quellen: Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Kreditlinien der finanzierenden Banken sowie über Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über Kreditlinie in Höhe von T€ 10.000. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Stichtag T€ 14.869 (Vorjahr: T€ 17.212) und befinden sich damit auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.002. beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verwertung, Gewährleistungen und Personal. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. T€ 17.105 entsprechen rund 28,0 % der Bilanzsumme. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus erhöhtem Produktionsvolumen und den dafür notwendigen Materialeinkäufen. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 37.913. Auf Grund der Energiekrise und der anhaltenden Lieferkettenstörungen war die Beschaffung der Rohstoffe nennenswert schwieriger. Aus diesem Grund wurde der Warenbestand gegenüber dem Vorjahr vorsorglich erhöht. Die Gesellschaft, ist aber immer noch der Meinung, dass der Warenbestand hoch genug ist, um eine höchstmögliche Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Investitionsanalyse: Die JT Energy Systems GmbH führte im Geschäftsjahr Investitionen durch. Dabei handelt es sich zum Teil um Ersatzinvestitionen und um Neuinvestitionen. Bei den Neuinvestitionen handelte es sich um Erweiterungsinvestitionen um die notwendige Kapazität für die vorhandene Nachfrage nach Batteriesystemen abdecken zu können. Einige Anlage wurden teilweise geleast. (BAU des Batteriespeichers) Liquiditätsanalyse: Mit Blick auf den Forderungsbestand und den niedrigen Verbindlichkeiten Bestand und die korrespondierenden Barmittel sowie die bestehenden Darlehen der finanzierenden Banken und Gesellschafter kann die Liquidität zu jedem Zeitpunkt als gut bezeichnet werden. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Außerbilanzielle Verpflichtungen: Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen u.a. durch die Anmietung von Anlagegütern. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Stichtag T€ 61.145. Wesentliche Vermögenspositionen sind:
Im Geschäftsjahr 2022 ist die Anlageintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) gesunken und beträgt 30,16 %. Der Anteil des Vorratsbestandes (Vorräte zu Gesamtvermögen) ist auf rd. 62,01 % gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen ca. 7,75 % des Gesamtvermögens. Das ausgewiesene Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31.12.2022 beträgt rd. T€ 9.360 (Vorjahr: T€ 4.246). Der Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss 2022 und der Erhöhung des Gezeichneten Kapitals. Wir bewerten unsere Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten aufgrund unserer Erfahrungen als stabil. d) Gesamtaussage Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage wie auch die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Ertragslage entsprechen trotz der vielfältigen Herausforderungen aufgrund der geopolitischen und globalen konjunkturellen Entwicklungen den Erwartungen der Geschäftsleitung und zeigen erneut eine gezielte Steuerung der verfügbaren Ressourcen zur Erzielung des realisierten Ergebnisses. Geschäftsverlauf und Lage haben sich sehr günstig entwickelt. 4. Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag, EBITDA, EBIT und Eigenkapitalquote heran. Der Umsatz (+ 140%) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 gesteigert werden. Bei einem Rohertrag in Höhe von rd. T€ 16.256 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss i. H. v. T€ 2.727. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Rohertrag aufgrund der Umsatzsteigerung signifikant. Das EBITDA beträgt T€ 7.346 nach T€ 6.878 im Vorjahr. Das EBIT reduzierte sich um T€ 405 auf T€ 4.737. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 15,31 % nach 10,02 % im Vorjahr. Der rechnerische Verschuldungsgrad konnte erfreulicherweise von 898 % auf 553 % gesenkt werden. b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden im Konzern z.B. Gesundheitsquote oder Mitarbeiterfluktuation im Personalbereich herangezogen. Die Mitarbeiterfluktuation ist nach wie vor auf zu vernachlässigendem Niveau. Positiv hervorzuheben sind unsere flexiblen Arbeitszeitregelungen. Weiterhin werden im Rahmen der ISO-Zertifizierung Kennzahlen wie Produktionsmengen, Kundenzufriedenheit und Reklamationsquoten zur Steuerung des Geschäftsbetriebs herangezogen. Erfreuliche Entwicklung weist beispielsweise die Reklamationsquote auf, welche das dritte Mal in Folge verbessert werden konnte. III. Prognosebericht Während sich die Störungen der globalen Lieferketten zunehmend aufzulösen scheinen, gehen auch im Jahr 2023 große Unsicherheiten vom Krieg in der Ukraine, den daraus resultierenden Handelskonflikten und weiteren globalpolitischen Spannungen aus. Das hohe Inflationsniveau wird im ersten Halbjahr gemäß den Wirtschaftsforschungsinstituten zunächst noch anhalten, sich dann aber etwas entspannen. Die Dynamik bei den Preissteigerungen von Energie und Kraftstoffen hat zwar abgenommen, bleibt jedoch weiterhin auf einem verhältnismäßig hohen Niveau. Der Internationale Währungsfonds ("IWF") hat im Januar 2023 seine aktualisierte Prognose für die Weltwirtschaft im Jahr 2023 veröffentlicht. Demnach erwarten die Ökonomen für das laufende Jahr einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung. Zwar hätten sich die Aussichten seit der Aufstellung der ersten Prognose im World Economic Outlook im Oktober 2022 verbessert, sodass die Erwartung für das globale Wachstum um 0,2 Prozentpunkte angehoben worden sei. Doch auch im aktuellen Jahr wirkten hohe Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und die unmittelbaren Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine die internationale Wertschöpfung und den Handel. Nicht nur der IWF sieht die Spitze des Inflationsniveaus bewältigt. Im globalen Maßstab werde die Inflation von voraussichtlich 8,8 Prozent im Jahr 2022 auf 6,6 Prozent im Jahr 2023 zurückgehen. [8] Der IWF erwartet für die entwickelten Volkswirtschaften ein Wachstum von 1,2 % (2022: 2,7 %; 2021: 5,4 %) und für die Schwellenländer kumuliert ein Wachstum von 4,0 % (2022: 3,9 %; 2021: 6,7 %). Der IWF geht im Einzelnen davon aus, dass die Entwicklung der Wirtschaft in den USA 2,0 % im Jahr 2022 betrug und 1,4 % im Jahr 2023 betragen wird, in den EURO-Staaten 3,5 % im Jahr 2022 und 0,7 % in 2023, in Deutschland 1,9 % in 2022 und 0,1 % in 2023 sowie in China 3,0 % in 2022 betrug und 5,2 % in 2023 betragen wird. [9] Deutlich positiver bewertet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023. Das Expertengremium erwartet eine positive Entwicklung des BIP mit einem Wachstum um 3,6 %. Erhöhte Energiepreise sind in dieser Prognose bereits unterstellt. Dennoch wird das hohe Risiko durch die Abhängigkeit von der Aufrechterhaltung russischer Gaslieferungen betont. Kommt es zu einer dauerhaften Unterbrechung, sei eine geringere Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten möglich. [10] Offen bleiben in diesem Zusammenhang unseres Erachtens die Auswirkungen der geänderten Leitzinspolitik der Notenbanken. Durch die signifikanten Erhöhungen der Leitzinsen können negative Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Nachfrageniveau zu erwarten sein. [11] Die Branche bietet weiterhin ein sehr gutes Wachstumspotenzial (Trend zu umweltfreundlichen Antrieben und Energiequellen). Auf dieser Basis wollen wir den erreichten hohen Marktanteil bei unseren Kunden halten und ggf. weiter ausbauen. Für das Jahr 2022 wurde für den gesamten Lithium-Ionen-Batteriemarkt ein ungebremst steiles Wachstum prognostiziert. Der Branchenverband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI registrierte im Berichtsjahr ein Produktionsplus von rund vier Prozent und sprach von einem "starken Jahr für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie". Während die nominalen Erlöse um zwölf Prozent auf einen Rekordwert gestiegen seien, hätte der Bereich Batterien maßgeblich zu diesem Wachstum beigetragen. Die Produktgruppe zählt zu den Bereichen mit den höchsten Zuwächsen. Hier stiegen die Erlöse um rund 14 % an. Gemäß der Studie "Battery Monitor 2022", die gemeinsam von der RWTH Aachen und der Beratungsgesellschaft Roland Berger erstellt worden ist, beläuft sich die Nachfrage nach Lithium-Batterien für "Commercial Vehicles" im Jahr 2022 auf rund 38 GWh. Das gesamte globale Nachfragevolumen, d.h. auch für Pkw sowie Stationär Speicher, beläuft sich demnach im Jahr 2022 auf 657 GWh (nach 254 GWh im Jahr 2020). Das Marktforschungsunternehmen BloombergNEF sieht in den steigenden Kosten für die in den Batterien verwendeten Rohmaterialien keinen Grund, um die prognostizierte dynamische Entwicklung des Batteriemarktes anzupassen. So würden einige der Faktoren, die die Teuerung im Bereich der Rohmaterialien für Batterien befeuern, auch zu Preisspiralen bei Benzin und Diesel führen. Beschleuniger dieses Markttrends dürften weiterhin die politischen Entwicklungen im nationalen Bereich, sowie auf EU-Ebene bilden. Durch die jüngst beschlossenen Gesetzesvorlagen, welche ein Aus für Verbrennungsmotoren, bzw. eine CO 2 -Neutralität vorsehen, dürfte sich dieser Trend nachhaltig fortsetzen. Insbesondere durch die technologischen Anforderungen im Rahmen der Elektromobilität, der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und die Herstellung von Versorgungssicherheit dürfte ein signifikanter Anstieg in der Nachfrage nach Batterietechnologien verzeichnen zu sein. [12] Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unsere Prognosen beziehen sich auf einen Zeitraum von einem Jahr. Auf Basis des guten Jahresstarts im Jahr 2023 in Bezug auf die Umsatzentwicklung und insbesondere mit Blick auf die aktuelle Auftragslage deutet sich zwar an, dass das erreichte Umsatzniveau des Vorjahres gehalten und gesteigert werden kann. Doch insbesondere die Ertragsentwicklung ist aufgrund der beschriebenen Herausforderungen mit Unsicherheiten behaftet. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. Im Jahresverlauf können jedoch weitere Einschränkungen für die Geschäftsentwicklung auftreten. Im Bereich der Umsatzerlöse erwarten wir eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragsbestände liegen über Vorjahresniveau. In den Bereichen Gesundheitsquote und Mitarbeiterfluktuation planen wir keine nennenswerten Änderungen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen können. Insgesamt erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung des Konzerns. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Mögliche Veränderungen im Nachfrageverhalten unserer Kunden würden größere Anpassungen in der Produktion nach sich ziehen. Aufgrund der geringen Fertigungstiefe und des vorhandenen Knowhows wäre eine solche Entwicklung aber grundsätzlich beherrschbar. In diesem Falle müssten Teile der Produktion mit einem überschaubaren Investitionsaufwand neu organisiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir kurzfristig jedoch eher gering. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Effizienz, Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die entsprechende Umsetzung erfolgt in Fortbildungsmaßnahmen und dem Controlling von innerhalb der Gesellschaft festgelegten Qualitätsstandards. Die Einführung unserer neuen Produkte beinhaltet stets auch ein technologisches Risiko. Dieses wollen wir durch besonders intensive Endkontrollen und Einzeltests minimieren. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Die Einkaufsstrategie ist stets darauf ausgerichtet, direkte Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu vermeiden. Ein weiterer Bestandteil der Strategie beinhaltet langjährige und nachhaltige Beziehungen mit Schlüssellieferanten. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unseren eigenen Geschäftsräumen um. b) Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte und die Logistik eng auf unsere Kunden, bei denen es sich um Tochtergesellschaften unserer Gesellschafter handelt, zugeschnitten sind, besteht eine starke Abhängigkeit von den Kunden. Mit Blick auf das breite Gesamtkundenportfolio sind die Risiken auf der Abnahmeseite aus unserer Sicht jedoch überschaubar. Die weiterhin bestehende Ungewissheit hinsichtlich der Entwicklung des Ukraine-Kriegs, der globalen Inflation und insbesondere in unseren Zielmärkten sowie der Sicherstellung der Energiebelieferung erschwert eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung des Konzerns für das Jahr 2023. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges sind derzeit kaum abschätzbar. Sie hängen zu wesentlichen Teilen von der Dauer des Konflikts ab. Die bisherigen Auswirkungen mit den drastisch gestiegenen Energiekosten und der einhergehenden Inflation wurden zunächst als so signifikant eingestuft, dass in den Erwartungen der Wirtschaftsforscher für Deutschland eine Rezession angenommen worden ist. Diese Prognose konnte inzwischen abgeschwächt bzw. widerrufen werden. In jedem Fall hätte eine Verschlechterung des bislang als leicht prognostizierten Wachstums negative Auswirkungen auf die Auftragslage von JT Energy Systems GmbH. Ertragsorientierte Risiken sehen wir in steigenden Rohstoffpreisen wie Stahl, Aluminium und Blei, aber auch in erhöhten Energiepreisen wie Gas und Strom, die einen starken Effekt auf die Produktion von Gütern und Dienstleistungen haben. Gleiches gilt für das Personalkostenniveau, Welches aufgrund der zu verzeichnenden Inflation tendenziell steigen wird. Durch die anhaltend hohe Inflation konnte ein Gegensteuern der Notenbanken ab dem 2. Halbjahr 2022 wahrgenommen werden [13]. In Zwischenstufen erfolgte z.B. durch die EZB die Anhebung des Referenzzinssatzes auf 1,526 % (1-Monats-EURIBOR) zum 31.12.2022. Für das Jahr 2023 konnten weitere Erhöhungen auf nunmehr 2,928 % (zum 01.04.2023) verzeichnet werden. Die Anhebungen der globalen Leitzinssätze führen zu einer signifikanten Verteuerung der Finanzierungskosten und zu negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Offen bleiben in diesem Zusammenhang die Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist mit Blick auf die eingeräumte Kreditlinie und die Zahlungsmoral unserer Kunden als gut zu bezeichnen. Da unsere geschäftlichen Transaktionen derzeit fast ausschließlich auf Eurobasis abgewickelt werden, sind Währungsrisiken zu vernachlässigen. Für Realgütergeschäfte in Fremdwährungen werden bei relevanter Größenordnung entsprechende Absicherungsmaßnahmen getroffen. Wie im Abschnitt zu den ertragsorientierten Risiken beschrieben, ist aufgrund der geänderten Leitzinspolitik mit stark steigenden Finanzierungskosten zu rechnen, welche negative Auswirkungen auf die Ertragskraft, sowie gesamtwirtschaftliche Nachfrage haben kann. Nach aktuellem Stand können Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung nur in begrenztem Maße gegeben werden (siehe Kapitel Prognosebericht). Höchste Priorität nimmt weiterhin die Sicherung der Liquidität ein. Aufgrund der weiterhin stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. d) Personenbezogene Risiken Um erfolgreich zu sein, muss die Gesellschaft Führungskräfte, Facharbeiter und Mitarbeiter in Schlüsselpositionen halten und dauerhaft motivieren. Der Wettbewerb um Facharbeiter kann intensiv sein, es besteht somit das Risiko, dass die Gesellschaft offene Stellen nicht adäquat oder nicht schnell genug besetzen kann, besonders im Hinblick auf den aktuellen Arbeitsmarkt in Deutschland. Die Aufbauorganisation der Unternehmensgruppe beinhaltet zudem Vertretungsregelungen, welche eine Risikodiversifizierung gewährleistet. e) Informationstechnologie- und Informationssicherheitsrisiken Informationen sind wertvolle und schützenswerte Güter für die Gesellschaft. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung wird ein Großteil der Informationen mit IT-Systemen erzeugt, verarbeitet und gespeichert. Die Sicherheit von Informationen und IT-Systemen bedingen sich daher gegenseitig. Die Gesellschaft hat technische und organisatorische Maßnahmen implementiert, die das Risiko von unbefugtem Zugriff, ungewollter Veränderung oder Löschung verhindern sollen. Aufgrund der Komplexität der heutigen IT-Landschaften und der sich immer weiter verdichtenden Bedrohungslage können wir eine Kompromittierung von Informationswerten und damit deren unzulässige Veröffentlichung oder Manipulation nicht gänzlich ausschließen. Es wird jedoch kontinuierlich am Aufbau von IT-Sicherheitsmaßnahmen, sowie deren Überprüfung (z.B. mittels Penetration-Tests) gearbeitet. f) Rechtliche Risiken Die Gesellschaft kann im Zusammenhang mit der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen Dritter einem Rechtsrisiko ausgesetzt sein. In solchen Fällen können Kosten für externe rechtliche Unterstützung sowie für das Führen der Verfahren vor ordentlichen Gerichten oder Schiedsgerichten entstehen. Weitere laufende oder drohende Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren sind derzeit nicht bekannt. 2. Chancenbericht Als Chance sehen wir die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, durch die das Abnahmepotenzial in den Folgejahren evtl. noch gesteigert werden kann - belegt durch diverse Zusatzgeschäfte und Anfragen in der Vergangenheit. Die technischen Voraussetzungen in unserem Haus ermöglichen es uns, die Betriebsabläufe auch künftig effizient zu gestalten und Kosten einzusparen. Die Finanzierung von weiterem Wachstum wird neben der Bereitstellung von auskömmlichen Kreditlinien seitens der finanzierenden Kreditinstitute durch die Möglichkeit der zusätzlichen Nutzung von Projektlinien auf der Abnehmerseite garantiert. Durch eine optimale Lagerhaltung können wir unsere Erträge positiv beeinflussen und unsere Liquidität aktiv gestalten. Trotz der zuletzt stattgefundenen Verteuerung von Produkten mit der Folge einer leicht abgekühlten Investitionsdynamik besteht unseres Erachtens aufgrund der grundsätzlich intakten Markttrends in der Batteriespeichertechnologie eine reelle Chance, von der aktuellen Entwicklung profitieren zu können und so nachhaltiges Wachstum zu generieren. Zudem bieten sich uns durch die u.a. im Zuge der durch den Ukraine-Krieg verschärften Energiekrise weitere Chancen, von dem Fokus auf die Nutzung effizienter Energiesysteme und erneuerbarer Energien zu profitieren und unsere Geschäftskapazitäten zu erweitern. Der Konzern antizipiert diese Entwicklungen selbstverständlich laufend und ist u.a. in der Lage, die eigene Produktentwicklung entsprechend neu eingetretener Rahmenbedingungen anzupassen, sofern dies aussichtsreich erscheint. Beschleuniger dürften weiterhin die politischen Entwicklungen im nationalen Bereich, sowie auf EU-Ebene bilden. Durch die jüngst beschlossenen Gesetzesvorlagen, welche ein Aus für Verbrennungsmotoren, bzw. eine CO 2 -Neutralität vorsehen, dürfte sich dieser Trend nachhaltig fortsetzen. Insbesondere durch die technologischen Anforderungen im Rahmen der Elektromobilität, der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und die Herstellung von Versorgungssicherheit dürfte ein signifikanter Anstieg in der Nachfrage nach Batterietechnologien verzeichnen zu sein. 3. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem teilweise schwierigen Wettbewerbsumfeld, potenziellen Versorgungsengpässen, volatilen Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau in einigen Produktgruppen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Aufstellung im Markt sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken allerdings gut gerüstet. Die Einschätzungen zur Entwicklung der Corona-Pandemie, des Inflations- und Zinsniveaus, der Lieferkettenstörungen und des Ukraine-Konflikts wurden im Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht erläutert. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle, rechtliche und sonstige Risiken jeglicher Art. Grundsätzlich wird beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik verfolgt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, wird über Rückstellungen/Wertberichtigungen entsprechende Vorsorge getroffen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken und zur Optimierung der Zahlungsströme wird ein adäquates Debitorenmanagement genutzt. Rohstoff-, Zins-, und Währungsrisiken werden bei Bedarf mittels derivativer Instrumente abgesichert. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Lieferantenkredite und Mittel aus den zur Verfügung stehenden Kreditlinien der Banken sowie der Finanzierung durch die Gesellschafter. Den Risiken von Lieferengpässen - insbesondere im Rahmen der Entwicklung der Corona-Pandemie - begegnen wir durch eine sehr enge Kooperation mit unseren Hauptlieferanten sowie mit einer großen Lagerhaltung.
Freiberg, den 23. Juni 2023 Reinhild Kühne, Geschäftsführerin Martin Hartmann, Geschäftsführer [1] https://www.diw.de/de/diw_01.c.860585.de/diw-konjunkturbarometer_november__aussichten_trotz_leichter_erholung_weiterhin_trueb.html [2] https://www.diw.de/de/diw_01.c.862284.de/diw-konjunkturbarometer_dezember__konjunkturaussichten_hellen_sich_etwas_auf.html [3] ebd. [4] https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2022/winterprognose-ifw-kiel-wirtschaft-im-naechsten-jahr-mit-kleinem-plus-und-grossen-risiken/ [5] https://www.euribor-rates.eu/de/euribor-werte-pro-jahr/2022/ [6] https://www.euribor-rates.eu/de/euribor-werte-pro-jahr/2023/ [7] https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2022/winterprognose-ifw-kiel-wirtschaft-im-naechsten-jahr-mit-kleinem-plus-und-grossen-risiken/ [8] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/03/12-die-lage-der-weltwirtschaft.html [9] ebd. [10] ebd. [11] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/03/12-die-lage-der-weltwirtschaft.html [12] https://www.rolandberger.com/en/Insights/Publications/Battery-Monitor-2022-Technology-and-sustainability-in-the-battery-market.html [13] Vgl. https://www.euribor-rates.eu/de/euribor-grafik/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss der JT Energy Systems GmbH, Freiberg wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ausweis und Gliederung erfolgten entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach § 267 Abs. 1 HGB die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf. Die Gesellschaft ist unter der JT Energy Systems GmbH mit Sitz in Freiberg beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer HRB 32895 eingetragen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Darstellungsstetigkeit Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Vergleichbarkeit Die Zahlen des Berichtszeitraums sind mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN1. BilanzierungsmethodenDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für großen Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2. BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Es wurde wie folgt bewertet: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten erfahren eine Abschreibungsdauer von 3 Jahren. Die Ausnahme bildet ein langfristig angelegter Online-Server samt Datenbank, der über 7 Jahre abgeschrieben wird. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Technische Anlangen und Maschinen erfahren eine Abschreibungsdauer von 5-15 Jahren, während die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren liegt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden grundsätzlich durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten für fertige Erzeugnisse wurde mit Materialeinzel-, Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten und einen Wertverzehr des Anlagevermögens soweit veranlasst durch die Fertigung angesetzt. Des Weiteren wurden angemessene Teile der Kosten für die allgemeine Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen und für freiwillige Leistungen und betriebliche Altersvorsorge mit einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Herstellkosten enthalten. (Konzerneinheitliche Formulierung) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.Das Bilanzierungswahlrecht für den Ausweis eines aktiven Überhangs an latenten Steuern wird nicht in Anspruch genommen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Darin enthalten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.177. Eigenkapital Die Kapitalrücklage betrifft einen Betrag aus der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 9.051 aus Darlehen und bestehen gegenüber dem Gesellschafter. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus einem Darlehen und aus Lieferungen und Leistungen des Gesellschafters. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse resultierten im Wesentlichen aus dem Verkauf von produzierten Lithium Modulen und Batterien in Höhe von T€ 114.368 (Vorjahr: T€ 47.219) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 0,8. V. SONSTIGE ANGABENGeschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum Herr Martin Hartmann (Kaufmann) und Frau Reinhild Kühne (technische Geschäftsführerin). Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 68 Mitarbeiter (davon 26 Angestellte und 42 Arbeiter). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingvertragen. Die jährliche Verpflichtung aus diesen Verträgen beträgt T€ 203, davon T€ 153 aus einem Mietvertrag mit einer Gesellschaft der Unternehmensgruppe. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der Triathlon Holding GmbH, Pyrbaum, angegeben. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.727 wurde mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und der Saldo in Höhe von T€ 3.829 auf neue Rechnung vorgetragen.
Freiberg, den 23. Juni 2023 JT Energy Systems GmbH Reinhild Kühne, Geschäftsführerin Martin Hartmann, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JT Energy Systems GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JT Energy Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JT Energy Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweiseerwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 23. Juni 2023 LHS
GmbH
Michael Fischer, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 11.9.2023. |
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