Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 2442
Eingetragen
3.8.1981
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugzubehörteilen aller Art sowie der Betrieb einer Kfz-Reparaturwerkstätte, eines Pflegedienstes sowie einer Tankstelle. Die Gesellschaft ist berechtigt, artverwandte Geschäfte zu betreiben und sich an Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu beteiligen. Sie ist auch berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Sabine Heuser
seit 22.5.2018
Prokura
Jan Philipp Asbach
seit 16.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nisterpfad 6, 57627 Hachenburg
100000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Karl Asbach GmbH.

Hachenburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS KARL ASBACH GMBH, HACHENBURG

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft handelt mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör. Es werden Kraftfahrzeugreparaturen ausgeführt, sowie Fahrzeuge vermietet. Grundlagen der Gesellschaft sind die Händler- und Servicepartnerverträge mit dem Stellantis-Konzern für die Marken Opel und Peugeot.

Neben der allgemeinen Konjunkturentwicklung wird unser Geschäft in den letzten Jahren auch von der anhaltenden Diskussion um reduzierte CO 2 -Emission der PKW beeinflusst. Der Stellantis-Konzern tritt in der Diskussion mit einer konsequenten Ausrichtung auf die E-Mobilität auf, die die Angebotspalette der von uns vermarkteten Fahrzeuge erweitert.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das abgelaufene Geschäftsjahr war von äußeren Einflüssen geprägt. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges, die Inflation sowie hohe Zinsen belasteten die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diesen Herausforderungen zum Trotz entwickelte sich der Mark vergleichsweise positiv. Im Jahr 2023 lagen die PKW-Neuzulassungen mit insgesamt 2.844.609 Einheiten (+5,5 %) leicht über dem Vorjahresniveau.

Der Marktanteil der von uns vertriebenen Marken an den Neuzulassungen lag bei der Marke Opel bei 5,1 % (Vorjahr: 5,5 %) und bei der Marke Peugeot 1,6 % (Vorjahr: 1,7 %).

Generell ist weiterhin festzustellen, dass eine Vielzahl neuer Anbieter aus China auf den europäischen Markt drängen und die Anzahl der Marken auch auf dem deutschen Markt somit zunimmt.

b) Geschäftsverlauf

Die Autohaus Karl Asbach GmbH hat sich im Vergleich zum gesamten Automobilmarkt in einem anspruchsvollen Geschäftsjahr weiterhin erfolgreich behaupten können und entgegen dem Gesamttrend eine positive Geschäftsentwicklung gehabt.

Im Neuwagenbereich sind 534 Fahrzeuge (Vorjahr: 325) ausgeliefert worden. Durch die gestiegene Stückzahl erhöhte sich der Neuwagenumsatz um 59,9 % auf € 13,5 Mio. Der Grund für die Steigerung ist vor allem in einer sich verbessernden Belieferung der Bestellbestände zu sehen.

Im Gebrauchtwagengeschäft betrugen die Auslieferungen 556 Fahrzeuge (Vorjahr: 538). Die Umsätze sanken um 8 % auf € 6,8 Mio.

Im Ersatzteilebereich lag die Umsatzsteigerung bei 9 % auf € 1,6 Mio. Im Servicebereich lag die Umsatzsteigerung bei 13 % auf € 1,1 Mio.

Durch das in 2023 hohe Zinsniveau und die herstellerseitig enge Kaufpreisstundung für Neu- und Jungwagen weist die Gesellschaft ein für das Geschäftsvolumen verbesserungswürdiges Finanzergebnis aus.

Bei einem über alle Geschäftsbereiche um 28 % gestiegenen Umsatz liegt unser Ergebnis vor Steuern um T€ 92 unter dem des Vorjahres. Nach Steuern haben wir einen Jahresüberschuss 2023 von T€ 66 erzielt, der um T€ 71 unter dem Ergebnis 2022 liegt.

c) Darstellung, Analyse und Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Als Vertragshändler erfolgt die Belieferung mit Neufahrzeugen und Ersatzteilen durch den Stellantis-Konzern. Die unverändert attraktiven und technisch anspruchsvollen Produkte unserer Hersteller sind in der momentanen Lage des Automobilhandels eine solide Ausgangsposition für unsere erfolgreiche Geschäftsführung.

Die Lage des Unternehmens war im Jahr 2023 geprägt von einem erfreulich gut entwickelten Neuwagengeschäft, einem durch die Preissteigerung bedingt befriedigendem Gebrauchtwagengeschäft sowie einem wachsenden Service- und Ersatzteilegeschäft.

ca) Ertragslage

Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres ist über alle Geschäftsbereiche um 28 % gestiegen.

Das Rohergebnis stieg um 7,4 % auf T€ 3.029.

Die Beschäftigungslage ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Unser Personal haben wir in 2023 im Werkstattbereich leicht aufgestockt.

Die Personalkosten sind um 7,2 % gestiegen. Auch der übrige Betriebsaufwand erhöhte sich um T€ 21.

Das Finanzergebnis lag bei T€ 146 (Vorjahr: T€ 11).

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir damit ein EBIT von T€ 243 erzielt, das damit um 21,6 % über dem Vorjahreswert liegt. Das EBT liegt mit T€ 97 um T€ 92 unter dem des Vorjahres.

Die Steuerbelastung des laufenden Jahres reduzierte sich infolge des niedrigeren Jahresergebnisses um T€ 21. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 66 (Vorjahr: T€ 137).

cb) Finanz- und Vermögenslage

Unsere Vermögens- und Finanzlage ist als ausgeglichen anzusehen. Zur Finanzierung der Fahrzeugbestände können wir auf zinsfreie Zahlungsziele der Hersteller und darüber hinaus im erforderlichen Umfang auf Finanzierungslinien der Herstellerbank zurückgreifen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofristen zu begleichen und Forderungen kurzfristig zu vereinnahmen.

Alle bestehenden Engagements mit den beteiligten Banken sind auch bei formal kurzfristigen Laufzeiten langfristig ausgelegt. Durch unser tägliches Liquiditätsmanagement waren wir jederzeit in der Lage, unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Bilanzsumme bei ca. € 10 Mio. (+ 27,7 %).

Die Eigenkapitalquote ist infolge des gewachsenen Fahrzeugbestands auf 19,54 % gesunken.

Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Dezember 2023 T€ 1.577 (Vorjahr: T€ 706).

a. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Umsatzrendite.

Für unsere interne Unternehmenssteuerung fokussieren sich die Kennzahlen auf die Umsatzrendite und das Betriebsergebnis.

Das Betriebsergebnis verfolgen wir monatlich mit einem individuell entwickelten Berichtssystem, dass uns die nach Geschäftsbereichen differenzierte Analyse und zeitnahe Steuerung ermöglicht.

b. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Kundenzufriedenheit und

Mitarbeiterführung und Mitarbeiterzufriedenheit.

Umfragen zur Kundenzufriedenheit werden permanent von den Herstellern durchgeführt. Das Feedback der Hersteller bescheinigt uns hier durchgängig gute Werte. Für die wenigen auftretenden Fälle nicht positiver Rückmeldungen von Kunden haben wir ein gut funktionierendes Beschwerdemanagement.

Die Mitarbeiterführung ist Aufgabe der Unternehmensleitung, Personalgespräche erfolgen kontinuierlich im Arbeitsprozess. Die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Unser Unternehmen ist ein interessanter Arbeitgeber, so dass unser Personalbedarf meist zeitnah gedeckt werden kann.

c. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir als gut an. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft - Prognosebericht

Die ersten Monate des neuen Jahres 2024 lassen einige Herausforderungen erkennen.

Der Absatz von Elektrofahrzeugen geht in Deutschland zurück. Der Stellantis-Konzern wird zusammen mit den Vertragshändlern darauf reagieren müssen, um die verschärften CO 2 -Flottenziele für 2025 zu erreichen.

Die für die Absatzfinanzierung wichtigen Darlehnszinsen sind nach wie vor verhältnismäßig hoch.

Die Marke Opel wird mit dem neuen Grandland und dem neuen Frontera zwei wichtige neue Modelle auf den Markt bringen, die uns helfen werden das Geschäftsvolumen zu halten bzw. auszubauen.

Durch die in den letzten Jahren erfolgten Vertriebssteigerungen im Fahrzeughandel hat die Gesellschaft im Kundendienst- und Teilegeschäft das Potential, weiterhin moderat zu wachsen.

Die Gesellschaft wird in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen in die Neugestaltung des Unternehmens tätigen, um die CI-Vorgaben des Stellantis-Konzerns zu erfüllen.

Mit der in den vergangenen Jahren erarbeiteten Marktposition erwarten wir daher für unsere Gesellschaft für 2024 zwar ein rückläufiges, aber dennoch positives Ergebnis.

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 konnten wir das Umsatzvolumen im Bereich After Sales halten bzw. leicht ausbauen. Im Bereich Sales hingegen verzeichnen wir einen Umsatzrückgang von rund 20 % bei Neuwagen. Die Ertragssituation konnten wir verbessern.

4. Hinweise auf Chancen und wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Neue Wettbewerber - vor allem aus China - drängen mit neuen und modernen Elektrofahrzeugen auf den deutschen Automobilmarkt mit dem Ziel, Marktanteile von den etablierten Anbietern zu erobern. Viele dieser Anbieter werden versuchen, über den Weg des Direktvertriebs Vertriebskosten einzusparen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verbraucher auf die neuen Anbieter reagieren werden. Abzuwarten bleibt auch wie die etablierten Hersteller auf diese neuen Wettbewerber reagieren werden. In jedem Fall ist von einer Intensivierung des Wettbewerbs auszugehen.

Preissteigerungen aller Art haben die Inflation angeheizt mit negativen Auswirkungen auf die Nachfrage nach automobilen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere bei Privatkunden.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken sind für den stationären Automobilhandel aufgrund des Marktverdrängungsdrucks insbesondere aus dem Online-Geschäft in der Branche weiter unvermindert hoch.

Ein spezifisches Risiko stellen die im Anhang erwähnten Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen dar, da die zukünftige Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise in der aktuellen Situation nur schwer abschätzbar ist. Wir begegnen diesem Risiko durch umfangreiche Inanspruchnahme der von den Herstellern angebotenen Restwertmodelle zur Absicherung der Rücknahmewerte sowie eine konservative Kalkulation der nicht abgesicherten Restwerte.

Trotz der Hoffnung auf eine Befriedung des Ukraine-Kriegs stellt dieser auch für uns weiterhin ein Ertragsrisiko dar. Die sich abzeichnenden Tarifabschlüsse mit hohen Lohn- und Gehaltssteigerungen vergrößern zwar das Budget der privaten Haushalte, bedeuten aber zugleich Kostensteigerungen und eingeschränkte Finanzspielräume unserer Geschäftskunden. Wir hoffen, dass sich unsere Vertriebsaktivitäten, die wir kontinuierlich weiterentwickeln, stabilisierend auswirken und die Beeinträchtigungen auch zeitlich überschaubar bleiben.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der in den letzten Jahren kontinuierlich und konsequent verbesserten Eigenkapitalsituation sowie durch langfristige Vereinbarungen mit den Banken und nicht ausgeschöpften Finanzierungsmöglichkeiten bei der Herstellerbank sind Liquiditätsrisiken für unser Unternehmen derzeit nicht erkennbar. Die im Zuge der Corona-Krise gemachten Erfahrungen lassen uns vermutlich auch weiterhin aus diesem Bereich einzukalkulierende Risiken als beherrschbar erscheinen.

Chancenbericht

Chancen ergeben sich in der aktuellen Marktsituation vor allem im Gebrauchtwagen- und After Sales-Geschäft. So sind die Preise für Gebrauchtwagen aufgrund der Neuwagen-Preisentwicklung weiterhin auf einem hohen Niveau. Jedoch ist auch hier mit einer gewissen weiteren Normalisierung zu rechnen, wenn die Verfügbarkeit von gebrauchten Fahrzeugen wieder zunimmt. Dennoch sehen wir weiterhin überdurchschnittliche Ertragschancen in diesem Geschäftsfeld. Auch im After Sales Geschäft bieten sich weiterhin gute Ertragsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach Serviceleistungen ist weiterhin sehr gut mit positiven Auswirkungen auf Werkstattauslastung und Ertragschancen.

Gesamtaussage/aktuelle Entwicklung

Risiken der heutigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden bis rückläufigen Neuwagenzulassungszahlen in 2024. Hier gilt es, sich weiterhin mit eigenen Ideen am Markt zu behaupten.

Unser Service ist bei zufriedenstellender Auftragslage in Betrieb. Nicht nur die privaten, sondern auch die geschäftlichen Kunden sind unserer Meinung nach weiterhin bereit, Reparatur- und Wartungsleistungen für ihre Fahrzeuge in Anspruch zu nehmen. Dieser Geschäftsbereich wird durch einen vergrößerten Kundenkreis aufgrund unseres erfolgreichen Fahrzeuggeschäft der letzten Jahre und nicht zuletzt durch die verzögerte Verfügbarkeit insbesondere von neuen Fahrzeugen unterstützt.

Die uns von der Herstellerbank zur Verfügung stehenden Kreditlinien sind ausreichend bemessen, so dass wir auch in diesem Jahr mit einem eventuell schwächelnden Fahrzeugvertrieb und einem ausgelasteten Servicebereich bestehen werden.

Die Geschäftsführung wird, gestützt auf die Controlling Instrumente, die weitere Entwicklung des Marktes genau beobachten, um bei sich abzeichnenden negativen Tendenzen frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten, die die wirtschaftlichen Auswirkungen für das Unternehmen begrenzen. Bestandsgefährdende Risiken sind vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität derzeit nicht erkennbar.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hachenburg, den 22. November 2024

gez. Herr Jan Philipp Asbach

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTOHAUS KARL ASBACH GMBH, Hachenburg

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.163.815,68 1.290.985,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 7,00
II. Sachanlagen 1.157.683,68 1.284.853,07
III. Finanzanlagen 6.125,00 6.125,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.815.192,48 6.519.962,31
I. Vorräte 6.621.720,96 4.689.623,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 616.736,16 1.124.786,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.576.735,36 705.552,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 30.628,48 27.412,95
10.009.636,64 7.838.360,33

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.955.863,40 1.890.038,93
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 240.000,00 225.000,00
III. Bilanzgewinn 1.664.734,21 1.613.909,74
B. RÜCKSTELLUNGEN 438.012,00 427.777,00
C. VERBINDLICHKEITEN 7.615.761,24 5.520.544,40
10.009.636,64 7.838.360,33

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 3.029.199,01 2.819.890,19
2. Personalaufwand 1.686.210,53 1.572.974,44
a) Löhne und Gehälter 1.343.371,65 1.281.865,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 342.838,88 291.109,21
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 220.126,40 188.620,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 879.847,25 858.458,97
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.828,56 33.643,34
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 1.400,00 (Vorjahr: EUR 100,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.653,27 44.370,87
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 4.093,00 (Vorjahr: EUR 4.119,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 31.365,65 52.224,88
8. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 65.824,47 136.883,65
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.613.909,74 1.492.026,09
10. Einstellungen in Gewinnrücklagen -15.000,00 -15.000,00
11. Bilanzgewinn 1.664.734,21 1.613.909,74

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS KARL ASBACH GMBH, HACHENBURG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Karl Asbach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hachenburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: 2442

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten jeweils nicht mehr als EUR 250,00 betragen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte sind nach folgenden Grundsätzen bewertet worden:

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Fahrzeugbestände werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (verlustfreie Bewertung).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Dabei wurde hinsichtlich der Leistungsforderungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert am Bilanzstichtag bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für das kommende Geschäftsjahr darstellen.

Latente Steuern werden für zeitliche sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Aus den abweichenden steuerlichen Bilanzansätzen ergeben sich aktive latente Steuern. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 29,13 % (Vorjahr: 28,61 %). Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechtes nicht aktiviert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das jeweilige Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den "Anlagenspiegel" verwiesen.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 1.613.909,74 einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected Unit Credit Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:

Rechnungszinssatz p.a.: 1,82 %
Rententrend p.a.: 0,00 %

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 1.626,00. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 VI 2 HGB n.F.).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

davon mit einer Restlaufzeit von
EUR bis zu einem
EUR
zwischen einem bis fünf
EUR
von mehr als
EUR
davon gesichert Art
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten(Vorjahr) 6.648.921,43 6.648.921,43 0,00 0,00 0,00
(5.028.540,21) (5.028.540,21) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen(Vorjahr) 681.022,44 681.022,44 0,00 0,00 0,00
(142.763,03) (142.763,03) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten(Vorjahr) 285.817,37 255.793,37 16.404,00 13.620,00 0,00
(349.241,16) (349.241,16) (0,00) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) 7.615.761,24 7.585.737,24 16.404,00 13.620,00 0,00
(5.520.544,40) (5.520.544,40) (0,00) (0,00) (0,00)

Für die Verbindlichkeiten bestehen nur im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetzes entstandene Sicherheiten.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 12.982,24 (Vorjahr: EUR 1.496,84).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Betrag Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB EUR
aus Bürgschaften 755.381,41

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 159.720,00 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden gegenüber der Stellantis Bank Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 6.164.418,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Arbeitnehmer 12,00
Angestellte 19,00
Aushilfen 8,00
Summe 39,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jan Philipp Asbach

ausgeübter Beruf: alleiniger Geschäftsführer

Die gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB verlangten Angaben unterbleiben, weil die Voraussetzung der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB vorliegt.

Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen

Früheren Geschäftsführern sowie deren Hinterbliebenen wurden EUR 15.338,76 gewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen EUR 223.022,00.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hachenburg, den 22. November 2024

gez. Herr Jan Philipp Asbach

BRUTTOWERTE
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.042,24 0,00 0,00 0,00 54.042,24
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 243.630,19 0,00 0,00 0,00 243.630,19
Technische Anlagen und Maschinen 398.320,26 13.462,80 0,00 0,00 411.783,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.969.768,54 596.907,21 10.539,39 638.627,27 1.938.587,87
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.539,39 0,00 -10.539,39 0,00 0,00
2.622.258,38 610.370,01 0,00 638.627,27 2.594.001,12
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 6.125,00 0,00 0,00 0,00 6.125,00
2.682.425,62 610.370,01 0,00 638.627,27 2.654.168,36
ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.035,24 0,00 0,00 54.035,24
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.362,51 2.751,00 0,00 38.113,51
Technische Anlagen und Maschinen 283.072,26 16.682,80 0,00 299.755,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.018.970,54 200.692,60 121.214,27 1.098.448,87
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.337.405,31 220.126,40 121.214,27 1.436.317,44
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
1.391.440,55 220.126,40 121.214,27 1.490.352,68
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7,00 7,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 205.516,68 208.267,68
Technische Anlagen und Maschinen 112.028,00 115.248,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 840.139,00 950.798,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.539,39
1.157.683,68 1.284.853,07
III. FINANZANLAGEN
Genossenschaftsanteile 6.125,00 6.125,00
1.163.815,68 1.290.985,07

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Karl Asbach GmbH, Hachenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Karl Asbach GmbH, Hachenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Karl Asbach GmbH, Hachenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 13. Dezember 2024

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Röhrig, Wirtschaftsprüfer

Stoeber, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 30. Januar 2025.

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