Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 92260
Vorher
Neunundsechzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft FKP mit beschränkter Haftung
Eingetragen
29.11.2005
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Beteiligung unter Ausübung der einheitlichen Leitung an Unternehmen, die mit der Entwicklung und Bereitstellung von Dienstleistungen sowie Geräten in der Kommunikationstechnik, der Vermietung und das Leasinggeschäft mit Geräten der Kommunikationstechnik, ferner mit dem Handel mit allen Geräten in diesem Bereich befasst sind. Hierzu gehört insbesondere auch der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Beteiligungen an solchen Unternehmen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

MSP Holding GmbH

Maintal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

AKTIVA

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen      
Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   1.003.500,00 28.500,00
2. Beteiligungen   0,00 179.541.820,99
    1.003.500,00 179.570.320,99
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   75.894.534,44 25.078.056,91
- davon gegen Gesellschafter EUR 65.577.317,15 (Vj. EUR 25.078.056,91)      
2. Sonstige Vermögensgegenstände   0,00 6.509,49
Il. Guthaben bei Kreditinstituten   438.762,71 7.044,97
    76.333.297,15 25.091.611,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 368.749,95
    77.336.797,15 205.030.682,31

PASSIVA

     
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00   26.000,00
Eigene Anteile -12.500,00 13.500,00 -12.500,00
Il. Bilanzgewinn   73.312.650,84 60.496.920,37
    73.326.150,84 60.510.420,37
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen   4.000.627,91 556.791,57
2. Sonstige Rückstellungen   10.000,00 10.000,00
    4.010.627,91 566.791,57
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   0,00 143.950.944,08
2. Sonstige Verbindlichkeiten   18,40 2.526,29
    18,40 143.953.470,37
    77.336.797,15 205.030.682,31

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
EUR
2012
EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge 19.004.845,17 14.504.263,50
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.546,59 -6.076.840,87
3. Erträge aus Beteiligungen 8.058.095,68 22.529.220,00
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96.282,64 170.665,95
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 96.171,93 (Vorjahr: EUR 42.919,68)    
5. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 10.317.217,29 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.970.151,31 -22.367.760,24
- davon aus Aufzinsung: EUR 4.313.203,02 (Vorjahr: EUR 4.783.678,99)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 27.484.742,88 8.759.548,34
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.966.907,00 -557.442,93
9. Jahresüberschuss 23.517.835,88 8.202.105,41
10. Gewinn-/Verlustvortrag 49.794.814,96 -228.830.031,52
11. Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 281.124.846,48
12. Bilanzgewinn 73.312.650,84 60.496.920,37

Anhang

I. Vorbemerkungen

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss der MSP Holding GmbH wird nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Drillisch AG, Maintal. Zum Drillisch-Konzern gehören neben der MSP Holding GmbH im Wesentlichen die IQ-optimize Software AG, die Drillisch Telecom GmbH, die Mobile Ventures GmbH und die MS Mobile Services GmbH, alle mit Sitz in Maintal, sowie die eteleon AG mit Sitz in München.

Die MSP Holding GmbH wird in den Konzernabschluss der Drillisch AG einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Drillisch AG werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die MSP Holding GmbH ist daher von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss aufzustellen, gemäß § 291 HGB befreit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Derivative Finanzgeschäfte wurden im Wesentlichen zu Sicherungszwecken eingesetzt und, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst. Der wirksame Teil der Bewertungseinheit wurde nach der Einfrierungsmethode abgebildet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit Wertberichtigungen auf die bestehenden Forderungen erforderlich sind, werden diese berücksichtigt.

Die eigenen Anteile werden gemäß § 272 Abs. la HGB direkt vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden seit 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30,25%. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebene Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird gemäß Wahlrecht verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die im Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, werden berücksichtigt, sofern sie zum Bilanzierungszeitpunkt verursacht sind.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

(2) Finanzanlagen

Gesellschaft Letzter vorliegender Jahresabschluss Anteil Eigenkapital
EUR
Ergebnis
EUR
Mobile Ventures GmbH, Maintal (vormals MSP Beteiligungs GmbH, Maintal) 2013 100% 987.821,19 -9.449,02
eteleon AG, München (vormals eteleon e-solutions AG, München) 2013 100% 3.361.898,02 0,00 *

* Ergebnis nach Ergebnisabführung

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2013
EUR
2012
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 75.894.534,44 25.078.056,91
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 6.509,49
  75.894.543,44 25.084.566,40

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus einem Darlehen, dass die MSP Holding GmbH an die Gesellschafterin Drillisch AG ausgegeben hat sowie Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der eteleon AG.

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltete im Vorjahr die mit der Kreditaufnahme im Geschäftsjahr 2011 verbundenen Gebühren. Mit Rückführung dieser Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2013 erfolgte auch die Auflösung des Aktiven Rechnungsabgrenzungspostens.

(5) Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr TEUR 13,5.

Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. März 2013 wurde aus dem Bilanzgewinn der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 in Höhe von TEUR 8.202 sowie zusätzlich ein Betrag in Höhe von TEUR 2.500 an die Gesellschafterin Drillisch AG ausgeschüttet.

(6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Prüfungskosten.

(7) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrafen im Vorjahr drei Kreditvereinbarungen der MSP Holding GmbH mit der Bank of America im Rahmen der in 2011 und 2012 getätigten Anteilserwerbe an der freenet AG. Diese Verbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2013 vollständig getilgt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Geschäftsjahr 2013 Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen (TEUR 13.124), Erträge aus einer mit der Gesellschafterin getroffenen Ausgleichsvereinbarung (TEUR 5.799) sowie Erträge aus Optionsgeschäften (TEUR 82).

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

2013
EUR
2012
EUR
Abschluss- und Prüfungskosten 13.276,07 13.272,93
Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen 2.907,51 63.800,21
Rechts- und Beratungskosten 1.865,72 489,80
Aufwand aus der Bewertung von Derivaten 0,00 5.993.883,60
Übrige 3.497,29 5.394,33
  21.546,59 6.076.840,87

(10) Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit TEUR 6.075 Dividendenerträge und mit TEUR 1.983 Erträge aus Gewinnausschüttungen.

(11) Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus den an die Drillisch AG und die eteleon AG gewährten Darlehen.

(12) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus einer im Rahmen eines Finanzierungsgeschäftes vereinbarten Zahlungsverpflichtung (TEUR 5.636) sowie Zinsaufwendungen aus Finanzierungsgeschäften (TEUR 4.334).

V. Sonstige Angaben

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Angaben zu Arbeitnehmern

Im Geschäftsjahr 2013 beschäftigte die Gesellschaft wie im Vorjahr keine eigenen Mitarbeiter.

Organe

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus

André Driesen, Krefeld, Bereichsvorstand Finanzen der Drillisch AG

 

Maintal, den 6. März 2014

MSP Holding GmbH

André Driesen

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungsund Herstellungskosten
Stand 1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
ANLAGEVERMÖGEN        
Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 975.000,00 0,00 1.003.500,00
2. Beteiligungen 197.825.710,47 0,00 197.825.710,47 0,00
  197.854.210,47 975.000,00 197.825.710,47 1.003.500,00
Abschreibungen
Stand 1.1.2013
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
ANLAGEVERMÖGEN        
Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 18.283.889,48 0,00 18.283.889,48 0,00
  18.283.889,48 0,00 18.283.889,48 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2013
EUR
Stand 31.12.2012
EUR
ANLAGEVERMÖGEN    
Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.003.500,00 28.500,00
2. Beteiligungen 0,00 179.541.820,99
  1.003.500,00 179.570.320,99

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die MSP Holding GmbH

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der MSP Holding GmbH, Maintal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Düsseldorf, 7. März 2014

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Rauscher, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Massing, Wirtschaftsprüfer

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