AVG Baustoffe Goch GmbH

Siemensstraße 81, 47574 Goch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 2275
Eingetragen
19.10.2000
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von und der Handel mit Beton, Betonfertigteilen, primären Rohstoffen und weiteren Baustoffen, die Aufbereitung von Gewerbeabfällen und der Handel mit Sekundär-Rohstoffen; die Einsammlung, Beförderung (Transport) Lagerung wie auch Zwischenlagerung und Vermittlung (Maklertätigkeit) von Abfallstoffen aller Art im In- und Ausland (Grenzüberschreitende Abfallverbringung). Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die dem vorstehenden Zweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AVG Beheer B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVG Baustoffe Goch GmbH

Goch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

AVG Baustoffe Goch GmbH

Goch

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die AVG Baustoffe Goch GmbH gehört zu den führenden Bauunternehmen am Niederrhein. Das Unternehmen gehört zur AVG-Unternehmensgruppe mit Geschäftstätigkeiten in BeNeLux und Deutschland.

Die AVG Baustoffe Goch GmbH handelt im gewerblichen Bereich mit Beton, Betonfertigteilen, primären Rohstoffen und Baustoffen. Weiterhin werden sog. Sekundär-Rohstoffe gesammelt, aufbereitet und gehandelt. Am Standort Rheinberg unterhält die Gesellschaft ein Holzhackschnitzelwerk.

2. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden nicht durchgeführt. Wir verstehen uns jedoch als innovatives Bauunternehmen und beobachten die technischen Entwicklungen und die Innovationen bei den Baustoffen genau.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Seit Jahren gehört die AVG-Gruppe zu den marktführenden Unternehmen im Baubereich. Durch unsere enge Kundenbindung und die gute Baukonjunktur profitieren wir von den guten branchenbezogenen Rahmenbedinungen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem in den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründet sein dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich waren hier Mengen- und Preissteigerungen. Die Produktionsanlage zur Gewinnung der Baustoffe funktionierte im Geschäftsjahr 2023 nach den Ausfällen im Vorjahr besser. Der Rohertrag ist durch die gestiegenen Materialaufwendungen (Preiseffekte) belastet.

A. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 423,9 1.117,1 -693,2 -62,05
Finanzergebnis -253,4 -244,1 -9,3 3,81
Nach-Steuerergebnis 100,5 584,3 -483,8 -82,80
Jahresergebnis 95,5 581,7 -486,2 -83,58

B. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist gestiegen, von 14,3 % im Vorjahr auf 16,89 %. Absolut erhöhte sich das Eigenkapital von 2,72 Mio. € im Vorjahr auf 2,82 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrachten wir als ausreichend.

C. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 12.472,6 13.120,6 -648,0 4,94
Vorräte/Foderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.317,3 5.763,1 -2.445,8 -42,44
Liquide Mittel 808,4 142,8 665,6 466,11
ARAP / aktive latente Steuern 78,6 0,0 78,6 100,00
Summe Aktiva 16.676,9 19.026,5
Passiva
Eigenkapital 2.816,9 2.721,4 95,5 3,51
Rückstellungen 672,8 1.668,8 -996,0 -59,68
Verbindlichkeiten 13.187,2 14.636,3 -1.449,1 -9,90
Summe Passiva 16.676,9 19.026,5

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran; diese mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung. Dabei analysieren wir jede Niederlassung isoliert.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr trotz der Belastung durch die gestiegenen Materialaufwendungen zufrieden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren.

Die langfristigen Verbindlichkeiten stehen im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Investitionen im Anlagevermögen. Nur das Working Capital ist kurzfristig finanziert.

III. Niederlassungsbericht

Wir haben neben unserer Hauptniederlassung in Goch eine Zweigniederlassung in Rheinberg.

IV. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung ist momentan so, dass die Baugenehmigungszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau liegen. Durch den Anstieg der Preise für Baumaterialien und den Anstieg der Zinsen erwarten wir kurzfristig keine Belebung der Baukonjunktur.

Die Zahl der Handwerker im deutschen Bauhandwerk im Bauhauptgewerbe nimmt jährlich um 12.000 durch Rentengänge ab, während 9.000 neue Bauhandwerker ausgebildet werden. Damit wird sich dieses Problem in Zukunft noch verstärken. Auch der Fachkräftemangel macht uns und der Branche zu schaffen. Insgesamt erwarten wir geringere Geschäftsergebnisse und eine Belastung der Branche durch die o.a. Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir daher im Vergleich zum Vorjahr konstante Umsätze und ein ausgeglichenes Ergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

Ein größeres Risiko steckt für uns in den Zinserhöhungen, da hierdurch die Bereitschaft der Investoren zu bauen sinken wird. Der Ein- und Zweifamilienhausbau stagniert auf niedrigem Niveau. Der institutionelle Bau verharrt auf hohem Niveau. Das Holzhackschnitzelwerk liefert stetige Erträge und gibt uns Planungssicherheit.

Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht.

Ein großes Risiko sehen wir im Forderungsmanagement.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Wir fokussieren uns darauf nur Geschäftsbeziehungen zu Kunden zu unterhalten, bei denen unser Forderungseingang gesichert ist.

 

Goch, 28. März 2024

gez. die Geschäftsführung

Bilanz zum 31.12.2023

AVG Baustoffe Goch GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 393.789,18 436.003,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.819.512,29 6.367.494,30
2. technische Anlagen und Maschinen 4.437.328,68 3.177.462,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.970,97 1.061.991,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.077.613,28
12.078.811,94 12.684.561,90
Summe Anlagevermögen 12.472.601,12 13.120.565,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.194.868,92 917.440,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.631.816,48 3.399.042,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 320.065,98 460.462,82
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 501.766,83
4. sonstige Vermögensgegenstände 170.573,22 484.464,40
2.122.455,68 4.845.736,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 808.442,66 142.787,19
Summe Umlaufvermögen 4.125.767,26 5.905.964,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 78.583,00 0,00
16.676.951,38 19.026.530,23

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.696.412,84 2.114.745,35
III. Jahresüberschuss 95.512,26 581.667,49
Summe Eigenkapital 2.816.925,10 2.721.412,84
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 68.124,51 288.722,80
2. sonstige Rückstellungen 604.681,27 1.380.079,14
672.805,78 1.668.801,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.112.904,29 7.305.455,72
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.196.339,92 (EUR 1.192.551,43)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.916.564,37 (EUR 6.112.904,29)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.948,59 1.242.517,62
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 629.948,59 (EUR 1.242.517,62)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.845.961,47 4.794.914,89
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.845.961,47 (EUR 4.794.914,89)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.667.818,24 455.112,64
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.667.818,24 (EUR 455.112,64)
5. sonstige Verbindlichkeiten 930.587,91 838.314,58
- davon aus Steuern EUR 253.195,27 (EUR 834.817,23)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.893,95 (EUR 2.916,35)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 930.587,91 (EUR 838.314,58)
13.187.220,50 14.636.315,45
16.676.951,38 19.026.530,23

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

AVG Baustoffe Goch GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.747.768,80 10.016.096,84
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.184.823,92 2.003.180,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 599.252,99 536.965,57
2.784.076,91 2.540.146,56
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 842.737,33 1.827.505,31
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 0,00 (EUR 1.181.038,16)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.697.067,86 4.531.393,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,67 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 253.430,37 244.055,72
- davon an verbundene Unternehmen EUR 66.000,00 (EUR 64.000,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 69.964,33 288.727,56
8. Ergebnis nach Steuern 100.515,67 584.267,97
9. sonstige Steuern 5.003,41 2.600,48
10. Jahresüberschuss 95.512,26 581.667,49

Handelsrecht

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

AVG Baustoffe Goch GmbH

Goch

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die AVG Baustoffe Goch GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 2275 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag beachtet worden.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses e erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt.

Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 HGB) waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
Urlaubsrückstellungen 152.356,91 152.356,91 0,00 147.935,67 147.935,67
Rückstellungen für Personalkosten 35.676,26 35.676,26 0,00 38.419,86 38.419,86
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 4.500,00 0,00 0,00 0,00 4.500,00
Sonstige Rückstellungen 128.728,23 128.728,23 0,00 50.713,00 50.713,00
ATZ Rückstellungen 41.244,67 41.244,67 0,00 40.771,59 40.771,59
Rückstellungen Abraum- /Abfallbeseitigung 995.323,07 305.591,15 689.731,92 305.591,15 305.591,15
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 22.250,00 22.250,00 0,00 16.750,00 16.750,00
1.380.079,14 685.847,22 689.731,92 600.181,27 604.681,27

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
2023 (Vorjahr) bis 1 Jahr von 1 - 5 Jahren über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 6.112.904,29 1.196.339,92 4.166.564,37 750.000,00
(Vorjahr) (7.305.455,72) (1.192.551,43) (4.362.904,29) (1.750.000,00)
aus Lieferungen und Leistungen 629.948,59 629.948,59 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.242.517,62) (1.242.517,62) (0,00) (0,00)
ggü. verbundenen Unternehmen 2.845.961,47 2.845.961,47 0,00 0,00
(Vorjahr) (4.794.914,89) (4.794.914,89) (0,00) (0,00)
ggü. gegenüber Gesellschaftern 2.667.818,24 2.667.818,24 0,00 0,00
(Vorjahr) (455.112,64) (455.112,64) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 930.587,91 930.587,91 0,00 0,00
(Vorjahr) (838.314,58) (838.314,58) (0,00) (0,00)
Summe 13.187.220,50 8.270.656,13 4.166.564,37 750.000,00

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. 1.047,5 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 537.454,70 0,00 0,00 0,00 537.454,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 7.433.285,14 0,00 747.686,25 0,00 8.180.971,39
2. Technische Anlagen u. Maschinen 3.590.000,71 0,00 1.515.000,00 0,00 5.105.000,71
3. Andere Anlagen, BGA 1.460.280,49 9.700,00 0,00 0,00 1.469.980,49
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 2.077.613,28 185.072,97 -2.262.686,25 0,00 0,00
14.561.179,62 194.772,97 0,00 0,00 14.755.952,59
15.098.634,32 194.772,97 0,00 0,00 15.293.407,29
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 Zugang kumuliert 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 101.451,12 42.214,40 0,00 42.214,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.065.790,84 295.668,27 0,00 295.668,27
2. Technische Anlagen u. Maschinen 412.537,82 255.134,21 0,00 255.134,21
3. Andere Anlagen, BGA 398.289,06 249.720,46 0,00 249.720,46
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.876.617,72 800.522,94 0,00 800.522,94
1.978.068.84 842.737,34 0,00 842.737,34
Entwicklung der Abschreibungen
Abgang 2023 Abgang kumuliert 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 143.665,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.361.459,11
2. Technische Anlagen u. Maschinen 0,00 0,00 667.672,03
3. Andere Anlagen, BGA 0,00 0,00 648.009,52
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 2.677.140,66
0.00 0,00 2.820.806,18
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 393.789,18 436.003,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 6.819.512,28 6.367.494,30
2. Technische Anlagen u. Maschinen 4.437.328,68 3.177.462,89
3. Andere Anlagen, BGA 821.970,97 1.061.991,43
4. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 2.077.613,28
12.078.811,93 12.684.561,90
12.472.601.11 13.120.565,48

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Versicherungserstattungen i.H.v. 0,55 Mio. € enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:

 

Herr Martinus Petrus Janssen - Kaufmann -

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Der Ukrainekonflikt hat sich auch im Kalenderjahr 2023 weiterhin negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt. Aufgrund unseres Geschäftes haben wir bisher keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen und rechnen auch nicht mit einem negativen Trend in unserem Geschäft.

 

Goch, 28.03.2024

gez. die Geschäftsführung

Feststellungsbeschluss:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVG Baustoffe Goch GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVG Baustoffe Goch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVG Baustoffe Goch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goch, 23. Mai 2024

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