KoRa Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Franciscus Albertus Maria Jaspers seit 13.3.2024 | Geschäftsführer |
Martinus Petrus Janssen seit 25.2.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AVG Beheer B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AVG Baustoffe Goch GmbHGochJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023AVG Baustoffe Goch GmbHGochI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die AVG Baustoffe Goch GmbH gehört zu den führenden Bauunternehmen am Niederrhein. Das Unternehmen gehört zur AVG-Unternehmensgruppe mit Geschäftstätigkeiten in BeNeLux und Deutschland. Die AVG Baustoffe Goch GmbH handelt im gewerblichen Bereich mit Beton, Betonfertigteilen, primären Rohstoffen und Baustoffen. Weiterhin werden sog. Sekundär-Rohstoffe gesammelt, aufbereitet und gehandelt. Am Standort Rheinberg unterhält die Gesellschaft ein Holzhackschnitzelwerk. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden nicht durchgeführt. Wir verstehen uns jedoch als innovatives Bauunternehmen und beobachten die technischen Entwicklungen und die Innovationen bei den Baustoffen genau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Seit Jahren gehört die AVG-Gruppe zu den marktführenden Unternehmen im Baubereich. Durch unsere enge Kundenbindung und die gute Baukonjunktur profitieren wir von den guten branchenbezogenen Rahmenbedinungen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem in den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründet sein dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich waren hier Mengen- und Preissteigerungen. Die Produktionsanlage zur Gewinnung der Baustoffe funktionierte im Geschäftsjahr 2023 nach den Ausfällen im Vorjahr besser. Der Rohertrag ist durch die gestiegenen Materialaufwendungen (Preiseffekte) belastet. A. Ertragslage
B. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist gestiegen, von 14,3 % im Vorjahr auf 16,89 %. Absolut erhöhte sich das Eigenkapital von 2,72 Mio. € im Vorjahr auf 2,82 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrachten wir als ausreichend. C. Vermögenslage
3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran; diese mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung. Dabei analysieren wir jede Niederlassung isoliert. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr trotz der Belastung durch die gestiegenen Materialaufwendungen zufrieden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren. Die langfristigen Verbindlichkeiten stehen im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Investitionen im Anlagevermögen. Nur das Working Capital ist kurzfristig finanziert. III. Niederlassungsbericht Wir haben neben unserer Hauptniederlassung in Goch eine Zweigniederlassung in Rheinberg. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung ist momentan so, dass die Baugenehmigungszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau liegen. Durch den Anstieg der Preise für Baumaterialien und den Anstieg der Zinsen erwarten wir kurzfristig keine Belebung der Baukonjunktur. Die Zahl der Handwerker im deutschen Bauhandwerk im Bauhauptgewerbe nimmt jährlich um 12.000 durch Rentengänge ab, während 9.000 neue Bauhandwerker ausgebildet werden. Damit wird sich dieses Problem in Zukunft noch verstärken. Auch der Fachkräftemangel macht uns und der Branche zu schaffen. Insgesamt erwarten wir geringere Geschäftsergebnisse und eine Belastung der Branche durch die o.a. Entwicklung. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir daher im Vergleich zum Vorjahr konstante Umsätze und ein ausgeglichenes Ergebnis. V. Chancen- und Risikobericht Ein größeres Risiko steckt für uns in den Zinserhöhungen, da hierdurch die Bereitschaft der Investoren zu bauen sinken wird. Der Ein- und Zweifamilienhausbau stagniert auf niedrigem Niveau. Der institutionelle Bau verharrt auf hohem Niveau. Das Holzhackschnitzelwerk liefert stetige Erträge und gibt uns Planungssicherheit. Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht. Ein großes Risiko sehen wir im Forderungsmanagement. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Wir fokussieren uns darauf nur Geschäftsbeziehungen zu Kunden zu unterhalten, bei denen unser Forderungseingang gesichert ist.
Goch, 28. März 2024 gez. die Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2023AVG Baustoffe Goch GmbHAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023AVG Baustoffe Goch GmbH
Handelsrecht ANHANG für das Geschäftsjahr 2023AVG Baustoffe Goch GmbHGochI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die AVG Baustoffe Goch GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 2275 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag beachtet worden. Die Aufstellung des Jahresabschlusses e erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt. Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 HGB) waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i.H.v. 1.047,5 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Versicherungserstattungen i.H.v. 0,55 Mio. € enthalten. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Der Ukrainekonflikt hat sich auch im Kalenderjahr 2023 weiterhin negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt. Aufgrund unseres Geschäftes haben wir bisher keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen und rechnen auch nicht mit einem negativen Trend in unserem Geschäft.
Goch, 28.03.2024 gez. die Geschäftsführung Feststellungsbeschluss: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AVG Baustoffe Goch GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AVG Baustoffe Goch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVG Baustoffe Goch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Goch, 23. Mai 2024 RTU
Euregio
Klemm, Wirtschaftsprüfer |
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